DE266223C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266223C DE266223C DENDAT266223D DE266223DA DE266223C DE 266223 C DE266223 C DE 266223C DE NDAT266223 D DENDAT266223 D DE NDAT266223D DE 266223D A DE266223D A DE 266223DA DE 266223 C DE266223 C DE 266223C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- ball
- counter
- indicator
- measuring roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 241001648288 Kineosporiaceae Species 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L23/00—Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
- G01L23/02—Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266223 KLASSE 42 k. GRUPPE
Planimetrierender Indikator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1912 ab.
Es sind Indikatoren bekannt geworden, die mit einem Planimeterwerk ausgerüstet sind,
welches dazu dient, den Flächeninhalt der vom Indikator aufgenommenen Diagramme während der Aufnahme zu messen. Solche
Indikatoren entlehnten das Planimeterwerk dem bekannten Polarplanimeter oder dem
Linearplanimeter. Das wichtigste Element eines solchen Planimeters, die Meßrolle, wird
ίο bekanntlich durch einen teils reibenden, teils
rollenden Antrieb in Bewegung gesetzt, wovon jedoch der reibende Antrieb schädlich auf das
Meßergebnis einwirkt, da es zur Abnutzung der Rolle führt.
Anderseits sind Indikatoren bekannt, bei denen das Zählwerk von dem durch den
Maschinenkolben bewegten Teil durch ein Getriebe bewegt wird, welches aus einer Kugel
und einem Zylinder besteht.
Zur Herbeiführung eines reibungslosen Wälzens des als Meßrolle dienenden Zylinders auf
der Kugel soll gemäß der Erfindung die Meßrolle auf ihrer mechanischen Achse verschiebbar
sein und ferner die Kugel, auf welcher sich die Meßrolle wälzt, auf der Papiertrommel
angeordnet sein.
Die Zeichnung stellt beispielsweise Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dar.
Die Kugel oder der Kugelabschnitt 1 ist mit der Papiertrommel des Indikators starr verbunden; auf der Kugel liegt der Zylinder 2. Dieser ist leicht drehbar in dem Rahmen 3 gelagert, welcher wiederum scharnierartig mit dem Rahmen 4 in Verbindung steht (Fig. 2), derart, daß bei Schwingungen des Zylinders 2 dieser stets die Kugel berührt. Es kann das, da die Kante der Meßrolle 2 sich dabei eigentlich in einer Evolvente abheben müßte, durch Zwanglauf geschehen oder einfacher, wie in Fig. ι und ia dargestellt, dadurch, daß die Rolle 2 auf ihrer Achse verschiebbar angeordnet ist. Alsdann wälzt sich die Rolle tatsächlich über die Kugelkalotte. Der Rahmen 4 ist gelenkig mit der Säule 5 verbunden, so daß der Winkel, den die Zylinderachse zur Kugelachse bildet, veränderlich ist. Mit dem Rahmen 4 ist der Arm 6 verbunden, so daß er parallel zur Achse des Zylinders 2 liegt. An seinem freien Ende ist er mit einem Stift 8 in der Kugelschleife 7 geführt, wodurch die Ausschwingungen der Kolbenstange 9 nach dem Sinusgesetz dem Zylinder 2 übertragen werden, welcher dadurch auf der Kugel wälzt. Die erforderlichen Bewegungen in den beiden Komponenten werden einerseits durch Drehung der Kugel 1, anderseits durch Bewegung der Kolbenstange 9 herbeigeführt, wodurch positive und negative Drehungen des Zylinders 2 stattfinden, deren Differenz proportional dem Flächeninhalt eines auf der Papiertrommel 10 gezeichneten Diagramms ist.
Die Kugel oder der Kugelabschnitt 1 ist mit der Papiertrommel des Indikators starr verbunden; auf der Kugel liegt der Zylinder 2. Dieser ist leicht drehbar in dem Rahmen 3 gelagert, welcher wiederum scharnierartig mit dem Rahmen 4 in Verbindung steht (Fig. 2), derart, daß bei Schwingungen des Zylinders 2 dieser stets die Kugel berührt. Es kann das, da die Kante der Meßrolle 2 sich dabei eigentlich in einer Evolvente abheben müßte, durch Zwanglauf geschehen oder einfacher, wie in Fig. ι und ia dargestellt, dadurch, daß die Rolle 2 auf ihrer Achse verschiebbar angeordnet ist. Alsdann wälzt sich die Rolle tatsächlich über die Kugelkalotte. Der Rahmen 4 ist gelenkig mit der Säule 5 verbunden, so daß der Winkel, den die Zylinderachse zur Kugelachse bildet, veränderlich ist. Mit dem Rahmen 4 ist der Arm 6 verbunden, so daß er parallel zur Achse des Zylinders 2 liegt. An seinem freien Ende ist er mit einem Stift 8 in der Kugelschleife 7 geführt, wodurch die Ausschwingungen der Kolbenstange 9 nach dem Sinusgesetz dem Zylinder 2 übertragen werden, welcher dadurch auf der Kugel wälzt. Die erforderlichen Bewegungen in den beiden Komponenten werden einerseits durch Drehung der Kugel 1, anderseits durch Bewegung der Kolbenstange 9 herbeigeführt, wodurch positive und negative Drehungen des Zylinders 2 stattfinden, deren Differenz proportional dem Flächeninhalt eines auf der Papiertrommel 10 gezeichneten Diagramms ist.
Zum Anzeigen der Zylinderdrehung ist ein Zählwerk 11 nötig, welches eine große Anzahl
von Diagrammflächen zu summieren hat, wodurch ein 5 bis 6 stelliger Zahlenwert entstehen
kann; demnach muß auch das Zählwerk, namentlich wenn es springende Ziffern aufweist,
diesen Stellenwert aufnehmen können. Dadurch erhält es aber ein zu großes Gewicht,
um mit an den Schwingungen des Meßzylinders teilzunehmen. Deswegen ist das Zählwerk in bekannter Weise von dem als Meß-
organ dienenden Zylinder 2 getrennt gelagert, und zwar durch das Konsol 12 mit der Säule 5
verbunden. Ein Universalgelenk 13 überträgt die'Drehungen des Zylinders 2 ungehindert der
Schwingungen desselben durch Vermittlung von Kegelrädern 15 und 16 auf das Zählwerk
11. Das Universalgelenk (Fig. 3) besteht aus den drei Scheiben 17, 18, 19, von welchen
17 und 19 je zwei Zapfen 20 tragen, die in die sich kreuzenden Furchen 21 der Scheibe 18
greifen. Die Scheiben 17 und 19 sind auf den Achsenenden befestigt, während die
Scheibe 18 zwischen beiden frei beweglich ist. Um das Mittel aus einer längeren Arbeitsdauer der zu untersuchenden Maschine zu erhalten,
ist es erforderlich, eine große Anzahl von Diagrammen aufzunehmen, wobei die Angabe
des Zählwerkes 11 für den Meßzylinder 2 dividiert durch die Anzahl der aufgenommenen ■
Diagramme das Flächenmittel ergibt. Zu diesem Zwecke wird der Hubzähler 22, wie bekannt, unmittelbar mit dem Indikator
in Verbindung gebracht. Der Hubzähler wird, was gleichfalls bekannt ist, durch die
Schwingungen des Papierzylinders 10 betätigt. Dieser trägt an seinem unteren Ende einen
Ring 23, welcher eine Aussparung 24 aufweist; in der Ruhelage liegt das Röllchen 25 des
Hebels 26 in dieser Aussparung. Beginnt der Papierzylinder 10 seine Drehung, so wird der
Hebel 26 durch die Schrägung des Ringes gehoben und registriert dadurch im Zählwerk 22
in bekannter Weise eine Einheit.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Planimetrierender Indikator, bei dem das Zählwerk von dem durch den Maschinenkolben angetriebenen Teil durch ein Getriebe bewegt wird, das aus einer Kugel und einem Zylinder besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (1) auf der Papiertrommel (10) angeordnet ist und der als Meßrolle dienende, sich auf der Kugel (1) wälzende Zylinder (2) auf seiner mechanischen Achse verschiebbar ist.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266223C true DE266223C (de) |
Family
ID=523376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266223D Active DE266223C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266223C (de) |
-
0
- DE DENDAT266223D patent/DE266223C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2350730C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Eigenschaften metallischer Materialien | |
| DE2240319B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung mechanischer Eigenschaften von Werkstoffen | |
| DE266223C (de) | ||
| DE2005105C3 (de) | Registriermeßvorrichtung zur Aufzeichnung der Exzentrizität von Rädern im belasteten Zustand | |
| DE1473466B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur leistungs und drehmomenten messung von kraftfahrzeugen | |
| DE41416C (de) | Einrichtung zum Messen oder. Registriren von mechanischer Kraft oder zum Anzeigen geleisteter Arbeit | |
| DE272872C (de) | ||
| DE433118C (de) | Fahrkontrollvorrichtung | |
| DE420044C (de) | Einrichtung zum Anzeigen der Drehkraft bei Kolbenmaschinen | |
| DE1473720A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Geschmeidigkeitsgrades schmiegsamer Materialien | |
| DE153590C (de) | ||
| DE208169C (de) | ||
| DE102004018185B3 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Messen der Haftreibung | |
| AT148817B (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der am Umfange eines umlaufenden Teiles einer Arbeitsmaschine oder einer Transmission zum Ingangsetzen erforderlichen Kraft zum Zwecke der Bestimmung der Antriebsleistung. | |
| DE416037C (de) | Vorrichtung zum Messen oder auch Registrieren der in den Zugstaeben von Tiefbohrvorrichtungen entstehenden Zugkraefte | |
| DE153275C (de) | ||
| DE333506C (de) | Leistungsmesser fuer Arbeitsmaschinen | |
| DE705268C (de) | Haertepruefmaschine mit Belastungshebel und an diesem angeordnetem Mikroskop | |
| DE824563C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Messen bzw. Anzeigen von Arbeitsvorgaengen bei Maschinen | |
| DE759995C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erkennbarmachen der Spannungs-verteilung an Konstruktions- und Maschinenteilen | |
| DE278202C (de) | ||
| DE396047C (de) | Scheinverbrauchmesser | |
| DE730975C (de) | Vorrichtung zur ununterbrochenen Messung eines Drehmomentes | |
| DE527893C (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Laengenaenderung von Probestaeben | |
| DE1573957C (de) | Lenkkraft Meßgerat |