Claims (1)
1878.1878.
Klasse 79.Class 79.
A. B. CITROEN in BERLIN. Neuerungen an Cigarretten-Mundstücken aus Glas.A. B. CITROEN in BERLIN. Innovations in cigarette mouthpieces made of glass.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1878 ab.Patented in the German Empire on April 4, 1878.
Vorliegende Erfindung betriift Glas-Mundstücke für Papier-Cigarretten, und hat den Zweck, dem
Raucher nicht blos ein reinliches Mundstück zu bieten, sondern auch das Nikotin des Tabaks
und die lästigen kleinen Partikel des letzteren zu verhindern, in den Mund zu gelangen.The present invention relates to glass mouthpieces for paper cigarettes, and has the purpose of achieving that
Not just offering smokers a clean mouthpiece, but also the nicotine of tobacco
and to prevent the latter's pesky little particles from getting into the mouth.
Zu diesen Mundstücken werden Glasröhrchen verwendet, deren eines Ende b zusammengezogen
ist und nur ein kleines cylindrisches Loch c zeigt, und deren anderes Ende α entweder,
wie in Fig. 1 und 2, ganz offen mit rund verschmolzenen Kanten ist, oder aber,
wie in Fig. 3, zusammengezogen erscheint und ein kleines Loch zeigt, wie das erste Ende b.
Dieses Röhrchen wird wie gewöhnlich, aber ohne Anwendung von Watte, in die Gigarrette d
eingerollt und geklebt, so dafs das bis auf das Loch c geschlossene Ende dem Tabak zugekehrt
ist. Dem Rauche ist der Durchgang durch das Loch c gestattet, Tabakstheile können
aber nicht mit hindurch; es ist auf diese Weise die Anwendung von Watte vermieden. Beim
Rauchen schlägt sich der das Nikotin enthaltende Saft in dem Theile b des Glasröhrchens zum
grofsen Theil nieder, so dafs weit weniger in den Organismus des Rauchers gelangen kann.
Um zu verhindern, dafs das Röhrchen zerbissen wird, ist es nicht, wie die schon bekannten
Glas-Mundstücke, mit einer Kerbe versehen, sondern ganz glatt.For these mouthpieces, glass tubes are used whose one end b is contracted and shows only a small cylindrical hole c , and whose other end α is either completely open with rounded edges, as in FIGS. 1 and 2, or, as in FIG Fig. 3, appears contracted and shows a small hole how the first end b. This tube is rolled up and glued into the gigarrette d as usual, but without the use of cotton wool, so that the end which is closed except for the hole c faces the tobacco. Smoke is allowed to pass through hole c , but parts of tobacco cannot go through with it; in this way the use of cotton wool is avoided. When smoking, the juice containing the nicotine is largely deposited in part b of the glass tube, so that far less can get into the organism of the smoker. To prevent the tube from being bitten, it is not notched, as is the case with the glass mouthpieces already known, but rather completely smooth.
Patent-Anspruch: Ein Cigarretten-Mundstück, gebildet aus einem Glasröhrchen, welches
an dem, dem Tabak zugekehrten Ende bis auf ein kleines cylindrisches Loch zugeschmolzen,
dessen anderes freies Ende ebenso geformt oder ganz offen ist, der Hauptsache nach wie
beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.Patent claim: A cigarette mouthpiece, formed from a glass tube, which
at the end facing the tobacco melted shut down to a small cylindrical hole,
whose other free end is shaped in the same way or completely open, the main thing is how
described and for the stated purpose.