[go: up one dir, main page]

DE2659865A1 - Vorrichtung zur waermebehandlung von nahrungsmitteln mit heissluft und wasserdampf - Google Patents

Vorrichtung zur waermebehandlung von nahrungsmitteln mit heissluft und wasserdampf

Info

Publication number
DE2659865A1
DE2659865A1 DE19762659865 DE2659865A DE2659865A1 DE 2659865 A1 DE2659865 A1 DE 2659865A1 DE 19762659865 DE19762659865 DE 19762659865 DE 2659865 A DE2659865 A DE 2659865A DE 2659865 A1 DE2659865 A1 DE 2659865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating elements
air
chamber
treatment
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762659865
Other languages
English (en)
Other versions
DE2659865B2 (de
DE2659865C3 (de
Inventor
Klaus-Peter Pueschel
Gerd Schwan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsch Jos GmbH
Original Assignee
Deutsch Jos GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsch Jos GmbH filed Critical Deutsch Jos GmbH
Priority to DE2659865A priority Critical patent/DE2659865C3/de
Publication of DE2659865A1 publication Critical patent/DE2659865A1/de
Publication of DE2659865B2 publication Critical patent/DE2659865B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2659865C3 publication Critical patent/DE2659865C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/80Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B2/82Thawing subsequent to freezing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/04Air-treatment devices for ovens, e.g. regulating humidity
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L5/00Preparation or treatment of foods or foodstuffs, in general; Food or foodstuffs obtained thereby; Materials therefor
    • A23L5/10General methods of cooking foods, e.g. by roasting or frying
    • A23L5/13General methods of cooking foods, e.g. by roasting or frying using water or steam

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Vorrichtung und Verfahren zur Wärmebehandlung von Nah-
  • rungsmitteln mittels Heißluft und WasserdamPf Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf, wobei die Heißluft oder ein Wasserdampfluftgemisch in einem wärmeisolierten Behälter mittels thermisch geregelter Heizelemente auf eine vorgegebene Behandlungstemperatur gebracht und mittels eines Schleudergebläses in geschlossenem Kreislauf entlang zweier sich auf gegenüberliegenden Seiten des inneren Behandlungsraumes erstreokender Iitiftführungskanäle und zwischen diesen im Behandlungsraum angeordneten, zur Aufnahme von Gefäßen eingerichteten Rosten hindurch umgewälzt wird.
  • Unter Wärmebehandlung wird das Auftauen, Kochen, Backen und Braten von Nahrungsmitteln mit Heißluft mit und ohne Dampf verstanden, wie es unter Verwendung solcher Vorrichtungen in Nahrungsmittelbetrieben, Großküchen, Kantinen uedgl betrieben wird0 bei einer bekannten Vorrichtung zum Garen von Bebensmitteln, vorzugsweise Fleischwaren, treibt ein auf dem Behälter angeordneter Elektromotor ein an der Decke des Behälterraumes angeordnet es Schleudergebläse an, das seinerseits die Buft durch den mit dem Rost besetzten Behälterinnenraum umwälzt derart, daß es die Luft aus dem Innenraum ansaugt und durch einen den Innenraum von der Wandung trennenden Luftmantel, in dem druckseitig zum Gebläse die Heizelernente angeordnet sind, hindurchdrückt bis in den Boden, von wo sie dann durch den Rost hindurch nach oben strömt (DT-rs 1 003 557). In der Anwendung wird zunächst die Luft auf die vorgegebene Behandlungstemperatur des Gutes erhitzt und dann Wasserdampf bis zur Sättigung eingeblasen. IIierdurch sollen Gewichts- und Aromaverluste vermieden werden.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung wird der Dampf an getrenntem Ort erzeugt und in den Behandlungsraum eingeblasen.
  • Dies schränkt den Anwendungsbereich erheblich ein bzw. verteuert die Anschaffungskosten, wenn diese Voraussetzung nicht vorhanden ist und erst geschaffen werden muß.
  • Bei einer anderen, zum Auftauen und Erwärmen tiefgefrorener Speisen bestimmten Vorrichtung ist auch vorgesehen, den Dampferzeuger im Behandlungsraum selbst unterzubringen und dessen Boden als heizbares Wasserbad auszubilden (DU-PS 1 102 549). Diese Anordnung ist aber nur möglich, wenn der Behandlungsraum unten an die Druckseite und oben, unter der Decke, an die Saugseite des Gebläses angeschlossen ist und die Rost etagen nacheinander durchströmt werden.
  • Dabei ändern sich Temperatur und Zusammensetzung des Wasserdampfluftgemisches ständig, so daß in dem Behandlungsraum ein ungleichmäßiges und je nach Beschickung wechselndes Temperaturfeld entsteht und man, um stellenweise ttberhitzungen (Spots) und Schädigung des Gutes zu vermeiden, größeren Abstand von den zulässigen Grenztemperaturen halten und demzufolge eine längere Behandlungszeit aufwenden muß, als bei optimaler Temperaturverteilung im ganzen Raum notwendig wäre.
  • Die Behandlungszeit ist aber neben der Qualität der Speisen insbesondere in GroBküchen, Kantinen- und Restaurationsbetrieben von außerordentlicher Bedeutung für eine zügige Bedienung der Gäste.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln auf schonendste Weise bei optimalen Behandlungstemperaturen und -zeiten möglich ist, ohne den apparativen Aufwand und damit die Gestehungs- und Wartungskosten der Vorrichtung zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß die Heizelemente in einer gegen den Behandlungsraum durch gegenläufig umsteuerbare Klappen verschließbaren und gegen die Saugseite des Schleudergebläses offenen Kammer angeordnet sind, in der unter den Heizelementen ein heizbares Wasserbad angeordnet ist. Vorteilhaft kann die Kammer selbst in ihrem unteren Teil das Wasserbad bilden.
  • Mittels der gegenläufig umsteuerbaren Klappen wird die Kammer einerseits abwechselnd mit einem der beiden Luftführungskanäle verbunden, während sie andererseits ständig mit dem Saugraum des Schleudergebläses verbunden ist.
  • Die Heizung für die Heißluft bzw. das Wasserdampfluftgemisch und das Wasserbad für dessen Erzeugung sind also auf der Saugseite des Schleudergebläses angeordnet, so daß eine vollständige Durchmischung mit neu hinzukommendem Wasserdampf stattfindet, bevor das Gemisch in einen der Luftführungskanäle und aus diesem in den Behandlungsraum gedrückt wird0 Bevorzugt werden die Klappen nicht elektromotorisch, sondern pneumatisch oder hydraulisch umgesteuert0 Zu diesem Zweck ist jede Klappe an die Kolbenstange eines pneumatischen oder hydraulischen Arbeitszylinders angelenkt. Solche Antriebe sind bei einfachem und preiswertem Aufbau kräftig genug, um die beim Umschalten auftretenden Klappendrükke zu überwinden. Die Taktzeiten können sehr kurz gehalten werden, weil praktisch keine Totzeiten auftreten, was wiederum der Vergleichmäßigung des Temperaturfeldes zugute kommt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kammer mit den Heizelementen und dem wasserbad über dem Behandlungsraum und unter dem Druckraum des Schleudergebläses angeordnet.
  • In einer Kammerseitenwand kann oberhalb der Heizelemente und unterhalb der Ansaugöffnung des Schleudergebläses eine Sprühdüse angeordnet sein, mit der ein Wassernebel zur Kühlung in die Luftströmung eingesprüht werden kann. Überschüssiges, von der strömung nicht mitgerissenes bzw.
  • nicht verdampftes Wasser wird dann in der Wanne aufgefangen.
  • Der Temperaturfühler für den Regelkreis der Heizelemente ist vorteilhaft in dem Druckraum des Schleudergebläses mittig zwischen den Klappen angeordnet, so daß die wechselnde Ausströmung aus dem Druckraum keinen störenden Einfluß hat.
  • Mit einer Vorrichtung mit diesen Merkmalen können nicht nur Nahrungsmittel und vorbereitete Speisen aufgetaut, erwärmt und gargekocht, sondern auch gebacken und gebraten werden. Für die letzteren Behandlungsarten, die mit besonders hohen Anfangstemperaturen beginnen, schlägt die Erfindung ein zeitsparendes Behandlungsverfahren vor, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Luft mit voller Heizleistung rasch auf eine vorgegebene Temperatur von z.B.
  • 250°C zum Verschließen der Poren und/oder Bräunen des Gutes gebracht und eine vorgegebene Zeit bei dieser Temperatur gehalten wird und daß dann eine niedrigere Heizstufe eingeschaltet und ein Wassernebel eingesprüht wird solange, bis das Wasserdampfluftgemiseh auf eine vorgegebene Temperatur von Z. B. 1000 C zum Garen des Gutes a.bgekühlt ist, bei der es eine weitere vorgegebene Zeit gehalten wird.
  • Dabei kann während dieser Zeit das 1ilasserdampfluStgemisch nach Bedarf aus dem Wasserbad weitere Peuchtigkeit aufnehmen oder es kann aus der Sprühdüse impulsweise Wasser eingesprüht werden.
  • Die Wassernebelkühlung bringt den großen Vorteil, daß die Heißluft von z.B. 2500 C sehr rasch heruntergekühlt und die in ihr enthaltene Wärmemenge zur Verdampfung des Wassernebels genützt werden kann. Dadurch kann die Heißluft temperatur und ihre Einwirkungszeit optimal gewählt werden, ohne daß die Gefahr des Anbackens der Nahrungsmittel an den Gefäßwänden besteht, wie dies bei einer langdauernden Abkühlungsphase im Temperaturbereich über 1000 C leicht der Fall ist0 Im folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mit einem Beschickungswagen; Fig. 2 einen Querschnitt durch die Haube der Vorrichtung längs der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 ein Temperaturschaubild.
  • Bin hohes, etwa quaderförmiges Gehause 1 umgibt den nach außen geschlossenen Mantel 2 eines Luftumwälzsystems und bildet mit Rückwand 1 .1 und Tür 3 selbst einen Teil dieses Mantels. jjen mittleren Raum nimmt ein Beschickungswagen 4 ein, der durch die Tür 3 eingefahren wird und in Schienen 1.2 läuft.
  • Auf der Decke 1.4 des Geh>uses 1 sitzt ein Elektromotor 5, und unter der Decke 104 bildet der L,ntel 2 eine Haube 6, in welcher ein Schleudergebläse 7 angeordnet ist, dessen Geblaserad mit der Welle des Elektrorr:otors 5 gekuppelt ist. Unter dem Schleudergebläse 7 liegt eine Wanne 8, in der übereinander zwei Reihen von Ileizelementen, im folgenden als Heizregister 9 und 10 bezeichnet, untergebracht sind. In die Wanne 8 kann bis zu einer vorgegebenen Höhe Wasser eingelassen werden, so daß ein Wasserbad 8o1 entsteht, in dem das Heizregister 10 liegt. Die Wanne 8 ist durch einen Deckel 11 abgeschlossen; in seiner mitte ist die lufteinlaßöffnung 7.1 des Schleudergebläses 7 ausgeschnitten, und seitlich sind an ihm zwei Klappen 12 und 13 schrXenkbar gelagert. Unterhalb der Lufteinlaßöffnung 701 sitzt in einer Seitenwand der Kammer 8 eine Spritzdü se 14. In der Haube 6 ist zwischen den Klappen 12 und 13 ein Temperaturfühler 15 der (nicht dargestellten) Temperaturregelvorrichtung angeordnet.
  • Der Mantel 2 verjüngt sich nach unten zum Boden 1.2 hin konisch und bildet mit den Seitenwänden des Beschickungswagens 4 zwei seitliche Luftführungskanäle 16 und 17. Die beiden Buftführungskanäle kommunizieren oben mit der Haube 6 und enden unten in Höhe des Wagenbodens 4.1. Der Wagen hat schmale Führungsschienen, in die die Ränder der Gefäße eingeschoben werden. Einige Gefäßformen sind angedeutet: Ein Rost 20, eine flache Schale 21, eine Wanne 22 und ein tiefer, gelochter Topf 23.
  • Die Klappen 12, 13 sind so an dem Wanne 8 und Haube 6 trennenden Deckel 11 angeordnet, daß sie entweder die Verbindung der Luftführungskanäle 12, 13 mit der Wanne 8 oder mit der Haube 6 absperren können, und zwar, wie Fig. 1 zeigt, abwechselnd je eine der beiden Verbindungen Zur Steuerung sind die Klappen 12, 13 über Hebel und Gestänge mit den Kolbenstangen pneumatischer Arbeitszylinder gekuppelt; diese an sich bekannten Antriebe sind nicht dargestellt.
  • Die Vorrichtung arbeitet nun unter Steuerung und Regelung durch ein Programmwerk wie folgt: Das von dem Elektromotor 5 angetriebene Schleudergebläse 7 saugt Luft aus der Wanne 8 an und drückt sie in die Haube 6. Die Haube ist je nach Klappenstellung gegen einen der Luftführungskanäle offen, und zwar in dem in Pig.
  • 1 dargestellten Takt gegen den linken Luftführungskanal 17, weil die Klappe 13 den Deckel 11 der Wanne 8 auf einer Seite schließt, während die rechte Klappe 12 die Auslaßöffnung der Haube 6 verschließt und der rechte Luftführungskanal 16 mit dem Raum in der Wanne 8 und über diesen mit der Lufteinlaßseite des Schleudergebläses 7 Verbindung hat. Die Luft wird daher in der Richtung der Pfeile umgewälzt und strömt durch die Schlitze 18 zwischen den T-Schienen 4.3 in den beitenwänden des Beschickungswagens 4 quer durch diesen hindurch und gibt ihre Wärme an die in diesen eingesetzten Gefäße und Nahrungsmittel ab, - Sobald die Klappen 12, 13 umgesteuert werden, wird die Luft in der Gegenrichtung umgewälzt, während das Schleudergebläse 7 bei konstanter Drehzahl weiterläuft Wird in die Wanne 8 in einem Behandlungsabachnitt Wasser eingelassen, so wird dieses durch das Heizregister 10 er-~wärmt, und die aus dem jeweils offenen Luftführungskanal kommende luft strömt über das erwärmte Wasserbad Sol und nimmt aus diesem Peuchtigkeit auf. Außerdem kann aus der spritzdüse 14 impulsförmig ein Wassernebel eingesprüht werden. Die Temperatur der in die Haube 6 eingedrückten Luft wird von dem Temperaturfühler 15 gemessen und von diesem an einen Temperaturregelkreis gemeldet, der sie mit der vorgegebenen Temperatur vergleicht und danach den Strom durch das obere oder durch beide Heizregister 9, 10 regelt. Der zeitliche Ablauf wird durch Zeitgeber gesteuert.
  • tdit dem Programmwerk können verschiedene Programme eingestellt werden Fig0 3 zeigt den Temperaturverlauf eines solchen Programms für das Braten von Fleischwaren. Die Programmzeit beträgt etwa 50 Minuten bei einer Schichtfolge von 60 lvlinuten; 10 Minuten verbleiben für das Be- und Entladen.
  • Die Programmzeit ist in zwei Teilzeiten t1 und t2 unterteilt, für die verschiedene Temperaturen T1 und T2 vorgegeben sind.
  • Zu Beginn wird während der Zeit t1 die eingeschlossene Luft rasch auf eine hohe Temperatur 1 von z.B0 2500 C aufgeheizt0 Die ständig in kurzen Takten umgesteuerten Klappen 12, 13 steuern die Heißluft aus der Haube 6 in wechselnder Richtung quer durch den Beschickungswagen 4.
  • Die Poren des Gutes werden geschlossen und ein Bräunungsprozeß setzt ein, Nach Ablauf der hierfür eingestellten Zeit t1 wird der Temperaturregelkreis auf eine niedrige Temperatur T2 von z.. 1000 a umgeschaltet. Der Temperaturfühler 15 stellt eine viel zu hohe Temperatur fest, und unter Steuerung durch den Regelkreis wird aus der Sprühdüse 14 in die Heißluft ein Wassernebel eingesprüht, so daß ein 5 sserdempfluftgemisch entsteht. Dabei sinkt die Temperatur dieses Gemisches rasch auf den Wert T2 und wird durch Nachregeln der Heizung auf diesem Wert bis em Programmende gehalten. Ohne diese Wassernebelkühlung würde die Temperatur nur sehr langsam abnehmen, und dem Gut würde eine zu hohe Wärmemenge zugeführt werden, oder es müßte eine Pause eingeschaltet werden, mit der aber dann der Schichtrhythmus nicht einzuhaGten wäre.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mit Heißluft und Wasserdampf, wobei die Heißluft oder ein WasserdampfluStgemisch in einem wärmeisolierten Behälter mittels thermisch geregelter Heizelemente auf eine vorgegebene Behandlungstemperatur gebracht und mittels eines Schleudergebläses in geschlossenem Kreislauf entlang zweier sich auf gegenüber liegenden eisen des inneren Behandlungsraumes erstreckende Luftführungskanäle und zwischen diesen im Behandlungsraum angeordneten, zur Aufnahme von Gefäßen eingerichteten Rosten hindurch umgewälzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizelemente (9, 10) in einer gegen den Behandlungsraum (4) durch gegenläufig umsteuerbare Klappen (12, 13) verschließbaren und gegen die Saugseite des Schleudergebläses (7) offenen Kammer .(8) angeordnet sind, in der unter den Heizelementen (9, 10) ein heizbares Wasserbad (8.1) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (8) mit den Heizelementen (9, 10) und dem Wasserbad (8.1) über dem Behandlungsraum (4) und unter dem Druckraum des Schleudergebläses (7) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (8) selbst in ihrem unteren Teil das Wasserbad (8.1) bildet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Kammerseitenwand oberhalb der Heizelemente (9, 10) und unterhalb der Ansaugöffnung (7.1) des ochleudergebläses (7) eine Sprühdüse (14) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (15) für den Regelkreis der Heizelemente (9, 10) in dem Druckraum des Schleudergebläses (7) mittig zwischen den Klappen (12, 13) angeordnet ist.
  6. 6. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche mit einem einstellbaren Programmwerk für den Ablauf der Wärmebehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß die luft mit voller eizleistung rasch auf eine vorgegebene hohe Temperatur von z.B. 250°C zum Verschließen der Poren und/oder Bräunung des Gutes gebracht und eine vorgegebene Zeit bei dieser Temperatur gehalten wird und daß dann eine niedrigere Heizstufe eingeschaltet und ein Wassernebel eingesprüht wird solange, bis das Wasserdampfluftgemisch auf eine vorgegebene niedrigere Temperatur von z.B. 1000 C zum Garen des Gutes abgekühlt ist, bei der es eine weitere vorgegebene Zeit gehalten wird.
DE2659865A 1976-02-23 1976-02-23 Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf Expired DE2659865C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2659865A DE2659865C3 (de) 1976-02-23 1976-02-23 Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2659865A DE2659865C3 (de) 1976-02-23 1976-02-23 Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2659865A1 true DE2659865A1 (de) 1977-08-25
DE2659865B2 DE2659865B2 (de) 1979-07-26
DE2659865C3 DE2659865C3 (de) 1980-03-27

Family

ID=5997216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2659865A Expired DE2659865C3 (de) 1976-02-23 1976-02-23 Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2659865C3 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0173066A1 (de) * 1984-08-03 1986-03-05 LechMetall Landsberg GmbH Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen
EP0183009A3 (de) * 1984-11-29 1988-08-03 Buderus Küchentechnik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum wahlweisen Betreiben eines Gargerätes mit umgewälzter Heissluft oder Wasserdampf
FR2619613A1 (fr) * 1987-08-18 1989-02-24 Grandi Rene Dispositif d'unite de cuisson par introduction modulable de vapeur fluante avec chemin preferentiel a surchauffeurs et couloir de condensation des vapeurs residuelles
EP0360715A1 (de) * 1988-09-23 1990-03-28 René Grandi Kocheinheit mit regelbarer Dampfzufuhr für bessere Verteilung beim Kochen und Gratinieren von Speisen
FR2637052A2 (fr) * 1987-08-18 1990-03-30 Grandi Rene Dispositif d'unite de cuisson par introduction modulable de vapeur fluente destine a ameliorer la repartition de la cuisson et du gratinage des produits
WO1991001674A1 (de) * 1989-08-03 1991-02-21 Menu System Wuest & Co. Verfahren und einrichtung zur zubereitung von speisen
EP0669805A4 (de) * 1992-09-11 1996-07-24 Gas Res Inst Schnell-abtausystem für gefrorene nahrungsmitteln.

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9210760U1 (de) * 1992-08-12 1992-10-08 Esser, Hans-Peter, 5010 Bergheim Backofen mit druckloser Dampfzuführung

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0173066A1 (de) * 1984-08-03 1986-03-05 LechMetall Landsberg GmbH Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen
EP0183009A3 (de) * 1984-11-29 1988-08-03 Buderus Küchentechnik GmbH Verfahren und Vorrichtung zum wahlweisen Betreiben eines Gargerätes mit umgewälzter Heissluft oder Wasserdampf
FR2619613A1 (fr) * 1987-08-18 1989-02-24 Grandi Rene Dispositif d'unite de cuisson par introduction modulable de vapeur fluante avec chemin preferentiel a surchauffeurs et couloir de condensation des vapeurs residuelles
FR2637052A2 (fr) * 1987-08-18 1990-03-30 Grandi Rene Dispositif d'unite de cuisson par introduction modulable de vapeur fluente destine a ameliorer la repartition de la cuisson et du gratinage des produits
EP0360715A1 (de) * 1988-09-23 1990-03-28 René Grandi Kocheinheit mit regelbarer Dampfzufuhr für bessere Verteilung beim Kochen und Gratinieren von Speisen
WO1991001674A1 (de) * 1989-08-03 1991-02-21 Menu System Wuest & Co. Verfahren und einrichtung zur zubereitung von speisen
US5209941A (en) * 1989-08-03 1993-05-11 Menu System Wuest & Co. Process and device for preparing meals
EP0669805A4 (de) * 1992-09-11 1996-07-24 Gas Res Inst Schnell-abtausystem für gefrorene nahrungsmitteln.

Also Published As

Publication number Publication date
DE2659865B2 (de) 1979-07-26
DE2659865C3 (de) 1980-03-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2739198C2 (de) Gerät zum Garen von Eßwaren mittels Heißluft
DE60104077T2 (de) Ofen und Verfahren zu seiner Steuerung
EP0383366B1 (de) Verfahren zum Dampf-Garen von Nahrungsmitteln
DE69322503T2 (de) Heissluftofen zum zubereiten von nahrung in heissluft
DE69926031T2 (de) Behandlungsvorrichtung von Nahrungsmitteln mit klimatisierter Luft
DE3443477A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum wahlweisen betreiben eines gargeraetes mit umgewaelzter heissluft oder wasserdampf
DE2700332A1 (de) Auf strahlungs- oder konvektionsarbeitsweise schaltbarer backofen und herd mit derartigem backofen
CH631884A5 (en) Device for preparing foods by means of a steam/air mixture
DE2312722A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen bereitung von speisen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2851671A1 (de) Vorrichtung zur behandlung von nahrungsmitteln mit dampf
DE2659865C3 (de) Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln mittels Heißluft und Wasserdampf
DE2403488C2 (de) Verfahren zur Hitzebehandlung von stückigen Nahrungsmitteln und Durchlaufofen zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2541374A1 (de) Garmachverfahren und -vorrichtung
DE3510680C2 (de)
EP0768055A1 (de) Backofen zum Dampfgaren
CH630240A5 (en) Hot-air circulating, baking, frying and grilling oven, and method of operating it
DE29517253U1 (de) Fluidlebensmittel-Kühl-Erhitzungsvorrichtung
EP0734503B1 (de) Heissluftofen für die zubereitung von lebensmitteln
WO2014044767A1 (de) Verfahren zum betrieb eines backofens und backofen
EP0737423B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren
DE3639872C2 (de) Gargerät
DE2607193A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur waermebehandlung von nahrungsmitteln mittels heissluft und wasserdampf
DE2522096A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum backen und braten und/oder zum auffrischen gelagerter esswaren
DE102016003158A1 (de) Multifunktionales Gargerät und das Verfahren damit
DE19614309A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EGA New person/name/address of the applicant
8339 Ceased/non-payment of the annual fee