DE19614309A1 - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und BackwarenInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und
Backwaren, wobei bestimmte Behandlungsschritte erforderlichenfalls parallel ablaufen können.
Den sehr hohen Anforderungen an die Hygiene wird dabei entsprochen.
Mit der Erfindung wird eine Einrichtung beschrieben, die in Haushalten, Gaststättenküchen
oder in Großküchen zur Anwendung kommen kann. Es wird möglich, verschiedene Verfahren
der Speisezubereitung wie das Kochen, Braten, Backen gleichzeitig durchzuführen. Die Erfin
dung stellt keine Kombination bestimmter Baugruppen dar, um ein neues Gerät vorzustellen,
sondern einzelne bzw. die Summe der Vorschläge führen zu verbesserten bzw. zu neuen Effek
ten.
Zur automatischen Behandlung von Gargut gibt es recht anspruchsvolle technische Lösungen,
die mehr oder weniger beschrieben sind und teilweise bisher zur Anwendung kommen. Mit der
BRD-Patentanmeldung gemäß Aktenzeichen 1 95 14 178.4, Anmeldetag 15.04.1995, wird
festgestellt, daß bisher bei der Speisezubereitung zu wenig die Besonderheiten der Garung be
rücksichtigt wurden. Die vorgenannte Patentanmeldung 195 14 178.4 berücksichtigt im Gegen
satz dazu u. a. nach einem Kühlprozeß mit zeitbedingter Umschaltung auf Erwärmen und Ga
ren, daß genügend Feuchtigkeit für die Verdunstung bereitstehen muß, damit das Austrocknen
eines Bratens verhindert wird. Weitere vorteilhafte Vorschläge zur Behandlung des Bratens mit
schnellem Durchschreiten der Temperatur bei 50-40°C beim Abkühlen und anschließender
Kühllagerung werden unterbreitet.
Die erfindungsgemäße Lösung, die mit der hier vorgelegten Beschreibung erläutert wird.,
knüpft teilweise an die oben zitierte Patentanmeldung 195 14 178.4 an, geht aber verfahrens
technisch und auch hinsichtlich der apparativen Lösung weit über diese hinaus.
Aufgabengemäß soll eine universelle Nutzung der neuen Einrichtung möglich sein, was zur
Einsparung von mehreren bekannten Geräten bei Neuanschaffung oder Aussonderung ver
schiedener Geräte bei Ersatz durch Neuanschaffung führt.
Als Aufgabe der neuen Erfindung in Bezug auf das Verfahren und die Einrichtung sind noch zu
nennen:
- - Einsparung von Wasser und Energie
- - Verbesserung der hygienischen Parameter und Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene richtlinien
- - Arbeitszeiteinsparung, die nicht nur in Unternehmen, die als Großküchen arbeiten, wichtig ist, sondern auch willkommenermaßen die Arbeit im Haushalt rationalisiert.
Bei der weiteren Patentbeschreibung wird eine eingehende Darlegung der erfindungsgemäßen
Einrichtung vorgenommen und parallel dazu werden die Verfahrensschritte erläutert.
Der Grundkörper besteht - erst einmal allgemein gesagt - aus einem Kühl-Garraum, einem
Heizraum, einem Kühlgeräteraum, einem Motorraum sowie aus zwei Lagerbereichen als sinn
volle Ergänzungen, d. h. einmal für Geräte und andererseits für notwendigen Stauraum für Be
darfsteile, die bei den Kühl-, Gar-, oder Backprozessen zur Anwendung kommen können, wie
sich aus den weiteren Darlegungen noch ergibt.
Der Kühl-Garraum ist ein dem Stande der Technik entsprechend isolierter Raum, in dem
Kühlprozesse mit Hilfe eines Kühlaggregates oder Gar- und Backprozesse mit Hilfe einer
elektrischen Heizung stattfinden können. In diesem Kühl-Garraum befinden sich Gitter für die
Ablage von Speisen in mehreren Ebenen übereinander.
Die notwendige Wärme wird, soweit gegart oder gebacken werden soll, von dem Heizraum
mit Hilfe eines Gebläses durch Schachtöffnungen in den Kühl-Garraum transportiert. Damit
umgibt die Wärmeströmung das auf den Gittern befindliche Gargut direkt und verläßt gegen
über der Eintrittsseite über Schachtöffnungen den Garraum und strömt zurück zum Heizraum.
Vorher erfolgt noch eine Luftreinigung über ein Filtersystem. Im Gegensatz zu bekannten Ge
räten werden mit der Wärmerückführung und Restwärmenutzung ca. 50-60% Energie gespart.
Da sich zwischen jedem Gitter ein Kanal mit Ein- und Ausgang befindet, kann durch Isolier
schichten der Kühl-Garraum horizontal in einzelne Kammern geteilt werden. Die Isolierschich
ten können Einschübe darstellen, wobei Schamotte oder andere geeignete wärmeisolierende
Stoffe mit Blech umkleidet werden. Damit wird bei der Nutzung eines abgeteilten Garraumes,
welcher beispielsweise für das Backen verwendet wird, wieder ein beträchtlicher Teil Energie
gespart im Gegensatz zur gesamten Nutzung des verfügbaren Raumes für das Backen. Erfah
rungsgemäß benötigen die im Haushalt zu garenden oder zu backenden Lebensmittel nur ein
Teil des insgesamt verfügbaren Platzes.
Bedingt durch die Verwendung von Ein- und Austrittskanälen und der damit möglichen Wär
mebewegung im Garraum kann durch Einstellen einer höheren Strömungsgeschwindigkeit eine
schnellere Garung erfolgen.
Auf dem Bodenblech des Kühl-Garraumes sind zusätzlich voneinander getrennte Heizspiralen
angeordnet, die z. B. zum Kochen von Kartoffeln zugeschaltet werden gönnen. Da nunmehr
das Kochen von Kartoffeln in einem geschlossenen Raum erfolgt, wird die Umgebungswärme
beim Kochen zu 90% ausgenutzt und geht nicht wie beim Kartoffelkochen auf dem Herd im
Raum verloren. Zur gleichen Zeit kann in einer zweiten Kammer der Bratvorgang erfolgen
(z. B. Rinder- oder Schweineschmorbraten), und in einer dritten Kammer kann zur gleichen
Zeit z. B. ein Kuchen gebacken werden. Möglich ist dieses, da jede Kammer für sich abgeschot
tet und die Heißluft von keinen Gerüchen behaftet ist, da ein integriertes Filtersystem dieses
verhindert.
Beim Verwenden einer Fondschale, welche durch die schon erwähnten Heizspiralen am Boden
des Kühl-Garraumes beheizt wird, kann im gesamten Kühl-Garraum oder nur in der unteren
Kammer gedämpft werden.
Die Verwendung einer Fondschale kann bei der Garungsart "Kombigaren" so genutzt werden,
daß nach dem Anbraten des Gargutes (Schließung der Poren-, Bräunungsprozeß) Wasser in der
Fondschale auf ca. 80°C (durch Heißluft im Garraum) erhitzt wird und durch die Schaltung der
Heizspirale ein mit Luftfeuchte gesättigter Raum (bzw. Kammer) entsteht. Ein Austrocknen
des Gargutes wird somit verhindert. Dabei handelt es sich um eine besonders schonende Zube
reitung, d. h. um eine Verbesserung der Qualität des Gargutes.
An der Innendecke des Kühl- und Garraumes befinden sich Grillstäbe, die separat geschaltet
werden können. Auch hier ist wieder ein separates Grillen im gesamten Raum oder in abgeteil
ten Kammern möglich.
Die Aufteilung des Garraumes durch die Isolierschichten in verschiedene Kammern gestattet,
daß im unteren Teilbereich die Garungsart Kochen, im mittleren Teilbereich Backen bzw.
Braten in heißer Luft und im oberen Teilbereich das Grillen stattfindet.
Die für das Garen und/oder Backen erforderliche Heißluft wird in einem Heizraum bereitge
stellt (abgesehen von den zusätzlichen Heizspiralen auf dem Bodenblech des Kühl-Garraumes).
Der Heizraum ist isoliert und für Temperaturen bis +300°C bemessen. Durch das Zu
sammenwirken einer Heizspirale mit einem Lüfterrad wird die erforderliche Wärme bereitge
stellt, entsprechend genutzt und die Restwärme in den Heizraum zurückgeführt. Der Heizraum
ist mit wärmespeichernden Platten ausgekleidet, die durch eine bestimmte Ausführung
(Nocken) eine große Oberfläche besitzen (Metallnocken, Kupfer-Eisenlegierung).
Im Kühlgeräteraum befinden sich Verdampfer, Abstellgitter, Lüfter für Kälteaustrag (kalte
Luft). Somit wird bei Bedarf Kälte erzeugt und über einen Kälteausgang nach Umschalten
aller erforderlichen Ventile über die gleichen Schachtöffnungen transportiert, wie vorher die
Wärme. Nach Nutzung des Kältestromes gelangt die Restkälte wieder in den Kühlgeräteraum.
Die Vorteile im Bereich der Kühlung sind eine getrennte Kühllagerung von Fisch und Fleisch
sowie kalten und abzukühlenden Lebensmitteln. Durch die einzelnen Kammern ist es nicht nö
tig, nach dem Abschalten von Garen/Backen alle Kammern auf Kühlung umzuschalten.
Weitere getrennte Räume der Einrichtung beinhalten:
- - Motor und Verdichter für Kälteanlage
- - Ablagemöglichkeit für die Isolierschichten, soweit sie im Kühl-Garraum nicht benötigt werden.
Durch die Kombination von wechselnder Kühlung und Wärme sind neue Verfahren in der Le
bensmittelbranche durch Kombinationsschaltungen in den Prozessen Garen und Kühlen mög
lich. Neben dem Garungsprozeß können damit auch wesentliche Vor- und Nachbereitungen
durchgeführt werden.
An einem Ausführungsbeispiel soll nochmals eine Erläuterung erfolgen.
Die Abbildung zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Im Kühl-Garraum I sind Gitter I.1. zur Speisenablage angeordnet. Die Aufteilung des Kühl-
Garraumes I in mehrere horizontal übereinander liegende Kammern erfolgt bei Erfordernis
durch die Nutzung von Einschüben I.2. im Sinne von Isolierschichten. Jeder Kammer sind für
den Ein- und Austritt des Wärme- oder Kältestromes Eintrittskanäle I.3. und Austrittskanäle
I.4. zugeordnet. Die Ein- und Austrittskanäle in den einzelnen Etagen können durch Ventile
I.5. unabhängig voneinander geschaltet werden. Damit können in den Kammern unterschied
liche Prozesse der Speisenbehandlung bzw. -lagerung erfolgen, und es können erhebliche
Energiemengen gespart werden. Hervorzuheben ist noch, daß der Kälte- bzw. Wärmestrom im
Bereich des Ein- und Austretens der Kanäle I.3., I.4. die Kanäle gleichermaßen nutzen.
Nachdem die Teilströme der Wärme oder der Kälte wieder zusammengeführt sind, also wieder
einen einheitlichen Kanal bilden (Kanalleitung A für Wärmestrom, Kanalleitung B für Kälte
strom), passieren sie jeweils eine Filteranlage, d. h. Filteranlage C ist für den Wärmestrom,
Filteranlage D für den Kältestrom vorgesehen.
Weiterhin besitzt der Kühl-Garraum I ein Sicherheitsventil E (Überdruckventil) mit Filteranlage.
Der Kühl-Garraum ist am Boden mit voneinander getrennt betriebsbereiten Heizspiralen I.6.
versehen, so daß z. B. beim Kochen von Kartoffeln in der unteren abgeschotteten Kammer die
Umgebungswärme mitgenutzt wird.
In einem anderen Fall der Speisezubereitung kann z. B. nach dem Anbraten des Gargutes Was
ser in der Wasserschale I.7. und/oder in der Fondschale I.8. durch Schaltung der Heizspiralen
I.6. verdampft werden, so daß ein mit Luftfeuchte gesättigter Garraum (bzw. Kammer) ent
steht.
Die mit I.9. bezeichneten Leitbleche ermöglichen wiederum in einem anderen Fall der Speise
zubereitung, daß beim Braten abtropfendes Fett über die Leitbleche I.9. der Fondschale I.8.
zugeführt werden kann und außerdem mit Hilfe von Wasser aus der Wasserschale I.8. eine
hohe Luftfeuchtigkeit gegeben ist.
An der Decke des Kühl-Garraumes befinden sich separat geheizte Grillstäbe I.10, die durch
Verwendung eines Einschubes I.2. für die obere Kammer eine gesonderte Grillbehandlung
ermöglichen.
Eine Showbeleuchtung I.11. ist zweckmäßigerweise jeder Kammer zugeordnet.
Die Isolierung des Kühl-Garraumes ist mit I.12. dargestellt.
Im Heizraum II befinden sich die Heizspirale II.1., wärmespeichernde Platten II.2. mit Nocken
II.3. zur Gewährleistung einer großen Oberfläche und der Motor mit Lüfterrad II.4.
Über den Wärmeausgang II.5. tritt die Wärme in den Gar-/Backprozeß und gelangt als Rest
wärme über die Wärmerückflußöffnung II.6. zurück in den Heizraum II.
Im Kühlgeräteraum III mit Verdampfer III.1., Abstellgitter III.2., Motor mit Lüfterrad III.3.
gelangt bei Bedarf der Kältestrom über den Kälteausgang III.4. in den Kühl-Garraum oder bei
entsprechender Schaltung durch die Ventile I.5. nur in bestimmte Kammern und danach als
Restkältestrom über die Kälterückflußöffnung III.5. zurück in den Kühlgeräteraum III.
Im Motorraum IV befinden sich der Motor mit Verdichter IV.1.
Zweckmäßig sind weiterhin die Anordnung des Raumes V für Geräte und Raum VI, in wel
chem die Einschübe I.2. gelagert werden können.
Mit einer nicht in der Abbildung dargestellten Kerntemperaturmessung, der Steuerung aller
mechanischen Vorgänge durch elektronisch gesteuerte Motoren und einem Softwarepro
gramm, als Bestandteil der Digitalanzeige - siehe hierzu Anzeigefeld G - wird die Einrichtung
ergänzt.
Bezugszeichenliste
I. Kühl-Garraum
I.1. Gitter
I.2. Einschübe
I.3. Eintrittskanäle (auch als Austrittskanäle wirksam)
I.4. Austrittskanäle (auch als Eintrittskanäle wirksam)
I.5. Ventile
I.6. Heizspiralen
I.7. Wasserschale
I.8. Fondschale
I.9. Leitbleche
I.10. Grillstäbe
I.11. Showbeleuchtung
I.12. Isolierung
II. Heizraum
II.1. Heizspirale
II.2. Wärmespeichernde Platten
II.3. Nocken
II.4. Lüfterrad (Wärmestrom)
II.5. Wärmeausgang
II.6. Wärmerückflußöffnung
III. Kühlgeräteraum
III.1. Verdampfer
III.2. Abstellgitter
III.3. Lüfterrad (Kältestrom)
III.4. Kälteausgang
III.5. Kälterückflußöffnung
IV. Motorraum
IV.1. Motor mit Verdichter
V. Raum für Geräte
VI. Raum für Ablage von Einschüben
A = Kanalleitung für Wärmestrom
B = Kanalleitung für Kältestrom
C = Filteranlage für Wärmestrom
D = Filteranlage für Kältestrom
E = Sicherheitsventil
F = Filteranlage für Überdruckleitung
G = Anzeigefeld - Digitalanzeige
I.1. Gitter
I.2. Einschübe
I.3. Eintrittskanäle (auch als Austrittskanäle wirksam)
I.4. Austrittskanäle (auch als Eintrittskanäle wirksam)
I.5. Ventile
I.6. Heizspiralen
I.7. Wasserschale
I.8. Fondschale
I.9. Leitbleche
I.10. Grillstäbe
I.11. Showbeleuchtung
I.12. Isolierung
II. Heizraum
II.1. Heizspirale
II.2. Wärmespeichernde Platten
II.3. Nocken
II.4. Lüfterrad (Wärmestrom)
II.5. Wärmeausgang
II.6. Wärmerückflußöffnung
III. Kühlgeräteraum
III.1. Verdampfer
III.2. Abstellgitter
III.3. Lüfterrad (Kältestrom)
III.4. Kälteausgang
III.5. Kälterückflußöffnung
IV. Motorraum
IV.1. Motor mit Verdichter
V. Raum für Geräte
VI. Raum für Ablage von Einschüben
A = Kanalleitung für Wärmestrom
B = Kanalleitung für Kältestrom
C = Filteranlage für Wärmestrom
D = Filteranlage für Kältestrom
E = Sicherheitsventil
F = Filteranlage für Überdruckleitung
G = Anzeigefeld - Digitalanzeige
Claims (16)
1. Verfahren zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren,
gekennzeichnet dadurch, daß die Lebensmittel, je nach erforderlicher Behandlung, einem
Kalt- oder Warmluftstrom gezielt ausgesetzt werden, indem der Kälte-/Wärmestrom in
einen Kühl-Garraum (I) tritt, das Kühlgut oder das Gargut und/oder die Backwaren
direkt umströmt und als Restkälte/-wärmestrom den Kühl-Garraum (I) verläßt, gefiltert
wird und zum Kältegeräteraum (III)/Heizraum (II) zurückkehrt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß Kälte-/Wärmestrom nach
Verlassen des Kältegeräteraumes (III) bzw. des Heizraumes (II) in Teilströme aufgespal
ten werden, die in Behandlungskammern das Kühl- oder Gargut und/oder die Backwaren
direkt umströmen und als Restkälte/-wärmeströme die Behandlungskammern verlassen,
als Teilströme zusammengeführt, gefiltert und zurückgeleitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Teilströme in den
Kammern unabhängig voneinander in ihren Geschwindigkeiten variiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß bei einer Behandlung in
der unteren Kammer, speziell beim Kochen, die Umgebungshitze den Behandlungspro
zeß maßgeblich beeinflußt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß eine Wärmespeicherung
im Heizraum (II) erfolgt.
6. Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren,
gekennzeichnet dadurch, daß in einem Kühl-Garraum (I) mit Gittern (I.1.) übereinander
Eintrittskanäle (I.3.) und Austrittskanäle (I.4.) für Kälte/Wärmeströme angeordnet sind
und der Kühl- und Garraum (I) durch isolierend wirkende Einschübe (I.3.) in
Kammern für die voneinander getrennte Speisenbehandlung- oder -aufbewahrung
aufgeteilt werden kann.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß im Bereich der Eintritts- und
Austrittskanäle (I.3., I.4.) Ventile (I.5.) derart angeordnet sind, daß durch deren
Schaltung und Zuordnung zu den Kanälen die Eintrittskanäle (I.3.) für Wärme die
Austrittskanäle für Kälte bilden und umgekehrt, d. h. die Eintrittskanäle (I.4.) für Kälte
die Austrittskanäle für Wärme darstellen.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem Boden des Kühl-
Garraumes (I) unabhängig voneinander funktionierend Heizspiralen (I.6.) angeordnet
sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem Boden des Kühl-
Garraumes (I) eine Wasserschale (I.7.) mit Fondschale (I.8.) und Leitbleche (I.9.) an
geordnet sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Kühl-Garraum (I) mit ei
nem Sicherheitsventil (E) als Überdruckventil versehen ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 6 gekennzeichnet dadurch, daß im Bereich der Kammern des
Kühl-Garraumes (I) jeweils eine Showbeleuchtung (I.11.) vorhanden ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Kanalleitung für den
Wärme- und Kältestrom jeweils nach dem Kühl-Garraum (I) eine Filteranlage für den
Wärmestrom (C) bzw. eine Filteranlage für den Kältestrom (D) passiert.
13. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß im Heizraum (II) wärme
speichernde Platten (II.2.) mit Nocken (II.3.) vorgesehen sind.
14. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß nahe der Decke des Kühl-
Garraumes (I) Grillstäbe (I.10.) angeordnet sind, die unabhängig vom Wärmestrom, der
dem Grillgut über die Ein- und Austrittskanäle (I.3., I.4.) zugeführt werden kann, be
heizbar sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß ein über die Breite der Ein
richtung angeordneter Raum (VI) für die Ablage von Einschüben (I.2.) ausgestaltet ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß Heizraum (II), Kühl
geräteraum (III), Motorraum (IV), Raum für Geräte (V) und Raum für die Ablage von
Einschüben (VI) zweckmäßigerweise baukastenartig unter dem Kühl-Garraum (I) ange
ordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114309 DE19614309A1 (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
| AT96105771T ATE197871T1 (de) | 1995-04-15 | 1996-04-12 | Verfahren und einrichtung zur automatischen behandlung von kühlgut, gargut und backwaren |
| EP96105771A EP0737423B1 (de) | 1995-04-15 | 1996-04-12 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114309 DE19614309A1 (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996114309 Withdrawn DE19614309A1 (de) | 1995-04-15 | 1996-04-11 | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und Backwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19614309A1 (de) |
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