DE2659349A1 - Vorrichtung zur entlueftung eines behaelters fuer fluessige betriebsstoffe, insbesondere eines kraftstoffbehaelters fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zur entlueftung eines behaelters fuer fluessige betriebsstoffe, insbesondere eines kraftstoffbehaelters fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 10 ^77/4
Stuttgart 2 3.12.197f>
"Vorrichtung zur Entlüftung eines Behälters für flüssige Betriebsstoffe, insbesondere
eines Kraftstoffbehälters für Kraftfahrzeuge"
Zusatz-Patent zum Patent (Patentanmeldung P 2k 56 726)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entlüftung eines Behälters für flüssige Betriebsstoffe, insbesondere
eines Kraftstoffbehälters für Kraftfahrzeuge, bei der mindestens
zwei on entgegengesetzten Dehälterenden oder in deren Nähe in den Behälterinnenraum einmündende tankinnere
Entlüftungsleitungen über dem mittleren Bereich des Behälters zusammengeführt und an eine gemeinsame, mit der Atmosphäre
in Verbindung stehende äußere Entlüftungsleitung angeschlossen
sind und jede tnnkinnere Entlüftungsleitung von ihrer Mündung im Bohulterinnenraum aus an ein entgegengesetztes
Behälterende weggeführt und von letzterem aus an die nahe am Behälteroberteil im Hehülterinnenraum liegende Zusammenführung
mit der anderen Entlüftungsleitung zurückgeführt ist, und bei der die Zusammenführung als Strömungsunterbrechungsgefäß
ausgebildet ist, an das die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende äußere Entlüftungsleitung angeschlossen ist,
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und die Anschlußstellen des Strömungsunterbrechungsgefäßes
für den Anschluß der Entlüftungsleitüngen jeweils in Nähe
desjenigen Behälterendes liegen, an das die jeweilige Entlüftungsleitung von Ihrer Einmündung im Behälterinnenraum aus
weggeführt ist, nach Patent (Patentanmeldung
P 2k 56 726).
Derartige Vorrichtungen sind u.a. deswegen vorteilhaft, weil in den Schräglagen des Behälters der bis zur Zusammenführung
in die eine Entlüftungeleitung eingedrungene Kraftstoff zunächst in die andere tankinnere Entlüftungsleitung eintritt
und beim Ändern der Tanklage in die Normalstellung in den Behälterinnenraum zurückgeführt wird. Dadurch ist ein Sammelgefäß
nicht mehr erforderlich. Ferner ist der bauliche Aufwand solcher Vorrichtungen gering, da vom Behälter aus nur
die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Entlüftungsleitung weggeführt werden und der Behälter nur eine Öffnung für
die Entlüftung aufweisen muß.
Bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art ist das Austreten von Kraftstoff, wenn sich das Fahrzeug überschlagen
hat und nachfolgend eine Seitenlage einnimmt, dadurch vermieden, daß die Zusammenführung als Strömungeunterbrechungsgefäß
ausgebildet ist, an das die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende äußere Entlüftungsleitung angeschlossen ist,
und daß die Gefäßanschlüsse des Strömungsunterbrechungag·- fäßes für den Anschluß der Entlüftungeleitungen jeweils in
Nähe desjenigen Behälterendes liegen, an das die jeweilige Entlüftungsleitung von ihrer Mündung in den Behälterinnenraum
aus weggeführt ist.
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Bei einer Seitenlage des Fahrzeuges nach erfolgtem Überschlag kann kein Kraftstoff aus dem Behälter austreten, da die eine
tankinnere Entlüftungsleitung zwangsläufig oberhalb des Kraftstoffspiegeis in den Tankinnenraum ausmündet und sich
die Luftblase des Strömungaunterbrechungagefäßea zwangsläufig an demjenigen Anschluß des Strömungsunterbrechungsgefäßes
einstellt, der mit der unterhalb des Kraftstoffspiegele in
den Behälterinnenraum ausmündenden Entlüftungsleitung verbunden ist, wobei dieser Anschluß ebenfalls über dem Kraftstoffspiegel
liegt. Auf diese Weise ist ein hydraulischer Hebereffekt vermieden.
Geringe Xraftstoffmengen, die durch Richtungsumkehr beim
Fahren unter Wedelbedingungen dynamisch in den tankinneren Entlüftungsleitungen weiterbefördert werden, sammeln sich
im Strömungsunterbrechungsgefäß, aus dem nach Beendigung des Wedel- oder Kurvenfahrvorganges eine Rückführung von Kraftstoff
jeweils über eine oder beide der tankinneren Entlüftungsleitungen in den Behälterinnenraum erfolgt.
Bei derartigen Vorrichtungen hat das Strömungsunterbrechungsgefäß
nicht die Funktion des Volumenausgleich·· für die Wärmeausdehnung des Kraftstoffes, sondern es dient dazu, in
allen Behälterlagen eine Luftblase zu fangen, um unerwünschte ■ Kraftstoffströmungen in den Entlüftungsleitungen zu unterbinden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesentlichen
darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß für eine möglichst groß· Zahl von
Teilen die Verwendung von Kunststoff als Werkstoff ermöglicht ist.
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Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß die tankinneren Entlüftungeleitungen
jeweils so im Gefäßinnenraum des Strömungsunterbrechungsgefäßes
angeordnet sind, daß ihr in den Behälterinnenraum einmündendes Leitungsende in eine korrespondierende
Gefäßöffnung des Strömungsunterbrechungsgefäßes eingesetzt ist und ihr anderes Leitungsende sich im Bereich der zugehörigen
Anschlußstelle befindet.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist es vorteilhaft, daß das Strömungsunterbrechungsgefäß aus einem extrudierten
Kunststoff-Schlauch herstellbar ist, der mittels zweier halbschalenförntiger
Außenformen zu der flachen Gefä'ßgestalt zusammengepreßt wird. In vorteilhafter Weise können die beiden
Entlüftungsleitungen - beispielsweise als relativ lange,
dünne Rohre - über die vorgesehenen beiden Gefäßöffnungen in
den Gefäßinnenraum eingeführt und in der Gefäßöffnung jeweils das eine Leitungsende gehaltert werden. Vorteilhaft ist es,
Entlüftungsleitungen aus Kunststoff zu verwenden. Die Halterung
in der Gefäßöffnung ist dabei dadurch vereinfacht, daß die Gefäßöffnung in Form eines in den Behälterinnenraum hinausragenden
Stutzens ausgebildet und das in die Gefäßöffnung eingesetzte Leitungsende mit dem Stutzen verschweißt
ist.
Um die beiden anderen Leitungsenden der Entlüftungsleitungen an die richtigen Anschlußstellen für ihre Einmündung in den
Gefäßinnenraum bringen zu können, ist es bei der Vorrichtung nach der Erfindung vorteilhaft, daß im Gefäßinnenraum des
Strömungsunterbrechungsgefäßes trichterartige Führungβteile
angeordnet sind, die die Entlüftungsleitungen beim Einführen
über ihre jeweilige Gefäßöffnung in ihre Einbaulage einfädeln
.
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Um zu vermeiden, daß sich das jeweils in den Gefäßinnenraum einmündende Leitungsende bei Verwendung von Rohren als Entlüftungsleitungen
an eine Gefäßwand beim Montieren so anlegt, daß die Gefäßwand die öffnung des Leitungsendee verschließt,
ist es bei der Vorrichtung nach der Erfindung vorteilhaft, daß im Bereich der jeweiligen Anschlußstelle eine
zum Leitungsverlauf der zugehörigen Entlüftungsleitung geneigt liegende Anschlagfläche für das Leitungsende angeordnet
ist. Für den gleichen Zweck kann vorgesehen sein, daß das sich im Bereich der jeweiligen Anschlußstelle befindende
Leitungsende abgeschrägt ist.
Um die Funktion des Strömungsunterbrechungsgefäßes nicht durch
einen falschen Entlüftungsweg infolge Undichtigkeiten an der
Behälteröffnung für den Anschluß der mit der Atmosphäre in
Verbindung stehenden äußeren Entlüftungsleitung zu beeinträchtigen,
ist es bei der Vorrichtung nach der Erfindung vorteilhaft, daß das Strömungsunterbrechungsgefäß im Bereich
seiner Anschlußstelle für die äußere, mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Entlüftungsleitung mit mehreren mit der
Behälterdeckwand zusammenarbeitenden Dichtlippen versehen ist, die jeweils einen um die Anschlußstelle herumgeführten
in sich geschlossenen Verlauf aufweisen.
Wie eine Vorrichtung zur Entlüftung eines Behälters nach der Erfindungs beispielsweise im einzelnen ausgebildet sein
kann, ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Kraftstoffbehälters für ein Kraftfahrzeug beschrieben.
In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 den oberen Bereich des Kraftstoffbehälters mit dem Strömungsunterbrechungsgefäß im
Aufriß in verkleinertem Maßstab,
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Fig. IA den linken Endteil A der Fig. 1
in einem Schnitt nach Linie IA-IA in Fig. 2a in natürlichem Maßstab;
Fig. IB den rechten Endteil B der Fig. 1 in einem Schnitt nach Linie IB-IB
in Fig. 2b in natürlichem Maßstab;
Fig. IC den Mittelteil C der Fig. 1 in natürlichem Maßstab, teilweise
geschnitten;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Strömungsunterbrechungsgefäß
der Fig. 1 im Maßstab der Fig. 1;
Fig. 2a den linken Endteil a der Fig. 2 in natürlichem Maßstab;
Fig. 2b den rechten Endteil b der Fig. 2 in natürlichem Maßstab ·>· in einem
Schnitt nach Linie Hb-IIb der Fig. IB;
Fig. 2c den Mittelteil c der Fig. 2 in natürlichem Maßstab;
Fig. 3 einen Schnitt durch das Strömungsunterbrechungsgefäß der Fig. 1 nach
Linie III-III in Fig. 2a und
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Fig. k einen Schnitt durch das Strömungsunterbrechungsgefäß
der Fig. 1 nach Linie IV-IV in Fig. 2b.
Die Fig. 1 zeigt den oberen Teil eines in Einbaulage quer zur Fahrzeuglängsachse liegenden Kraftstoff-Behälters 22,
dessen nicht mehr dargestellter Einfüllstutzen mit einem Einfüll-Entlüftungsrohr den höchsten Kraftstoffstand 23
beim Einfüllen festlegt. Oberhalb des Kraftstoffstandes
23 ist im Behälterinnenraum 24 des Kraftstoffbehälters 22
ein Strömungsunterbrechungsgefäß 11 angeordnet, das bei 25 und 26 an der Behälterdeckwand 12 befestigt und in der
Mitte 13 der Deckwand 12 an eine mit der Atmosphäre in Verbindung stehende äußere Entliiftungsleitung Ik angeschlossen
ist, die unterhalb des Kraftstoffbehälters 22 in die Atmosphäre ausmündet. An seinen in Nähe der zueinander
entgegengesetzten Behälterenden 9 und 10 des Kraftstoffbehälters
22 liegenden Gefäßenden 27 und 28 ist das Strömungsunterbrechungsgefäß 11 mit jeweils einem Stutzen 29 bzw.
30 versehen. Durch die Stutzen 29 und 30 hindurch ist je ein
Entliiftungsrohr 5 bzw. 6 in den Gefäßinnenraum 31 des Strömungsunterbrechungsgefäßes
11 eingeführt, dessen in den Behälterinnenraum 2k ausmündendes Leitungsende 7 bzw. 8 mit dem
zugehörigen Stutzen 29 bzw. 30 verschweißt ist. Das andere
Leitungsende 32 des Entlüftungsrohres 5 mündet an einer Stel-
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le 15 aus, die innerhalb des Gefäßinnenraumes 31 in Nähe des
zum Leitungsende 7 entgegengesetzten Behälterendes 10 liegt. Das andere Leitungsende 33 des Entlüftungsrohreβ 6 mündet an
einer Stelle 15 aus, die innerhalb des Gefäßinnenrauraes Jl
in Nähe des zum Leitungsende 8 entgegengesetzten Behälterendes 9 liegt. Auf diese Weise ist der Entlüftungsweg zwischen
dem Behälterinnenraum 2k und der Atmosphäre derart geführt, daß die Entlüftungsteilchen des Entlüftungsrohres 5 in Nähe
des einen Behälterendes 9 in das Leitungsende 7 eintreten, zum entgegengesetzten Behälterende 10 geleitet werden und
dort bei 16 in den Gefäßinnenraum 31 eintreten und von dieser
Mündungsstelle aus zur Anschlußstelle 13 der äußeren
Entlüftungsleitung Ik zurückgeführt werden. In entsprechender
Weise treten die Entlüftungsteilchen des Entlüftungsrohres 6
in Nähe des anderen Behälterendes 10 aus dem Behälterinnenraum 2k in das Leitungsende 8 ein. Von dort aus werden die
Entlüftungsteilchen zum entgegengesetzten Behälterende 9 geführt, wo sie bei 15 in den Gefäßinnenraum 31 eintreten und
von dort zur Anschlußstelle 13 der äußeren Entlüftungsleitung lk zurückgeführt werden.
Ein sich bei maximaler Behälterfüllung in Rechts- oder Linkskurven
jeweils einstellender Kraftstoffpegel ist mit 17 bzw.
l8 angedeutet.
Bei seitlichen Schräglagen des Kraftstoffbehälters 22 befindet
sich mindestens eines der Leitungsenden 7 bzw. 8 über dem jeweiligen Kraftstoffpegel, so daß der Behälterinnenraum
2k zwangsläufig über die betreffend· Entlüftungeleitung
5 und/oder 6 und das Strömungsunterbrechungsgefäß 11 an die
atmosphärenseltige äußere Entlüftungsleitung Ik angeschlossen
ist.
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Die Wirkung des Strömungsunterbrechungsgefäßes 11 und der Anordnung der Mündungsstellen 15 und 16 in Nähe der zu den
zugehörigen Leitungsenden 8 bzw. 7 entgegengesetzten Behälterenden 9 bzw. 10 ergibt sich wie folgt:
Beim Überschlag des Frhrzeuges nimmt der Kraftstoffbehälter
22 vorübergehend eine Kopfstand-Lage ein, in der die Behälterdeckwfmd
12 geodätisch unterhalb des Gefäßbodens 21 des Strömungsunterbrechungsgefäßes 11 und die mit 20 (Fig. 3 und
k) angedeutete Luftblase in dem vertikalen Bereich zwischen
den Mündungsstellen 15» 16 und dem Gefäßboden 21 liegen. Die
Entlüftungsleitungen 5 und 6 und der übrige Innenraun des
Strömungsunterbrechungsgefäßes 11 füllen sich mit Kraftstoff. Da die atmosphärenseitige Ausmündung der äußeren Entlüftungsleitung Ik in der Kopfstand-Lage geodätisch über dem Kraftstoffspiegel
liegt, kann kein Kraftstoff austreten. Wenn das Fahrzeug nach dem Überschlag in eine Seitenlage gelangt, in
der beispielsweise das Behälterende 9 geodätisch unter dem Behälterende 10 liegt, kann sich bei maximal gefülltem Tank
ein höchster Kraftstoffstand 19 einstellen, wobei die Luftblase
20 zu der auch bei diesem Kraftstoffstand 19 wegen
ihrer behälterendnahon Anordnung oberhalb des Kiaftstoffspiegels
liegenden Mündungsstelle 16 der unterhalb (Leitungsende 7) des Kraftstoffspiegeis in den Behälterinnenraum
24 ausmündenden Entlüftungsleitung 5 wandert und damit eine
hydraulische Heberwirkung in dieser Leitung verhindert bzw.
eine beim Einnehmen der Seitenlage auftretende Heberwirkung unterbricht. Auf diese Weise ist vermieden, daß der Kraftstoffstand
19 bis auf das geodätische Niveau in Höhe der Mitte 13 der Deckwand 12 absinken kann.
Beim Durchfahren einer Rechtskurve kann sich der Kraftstoff-
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pegel 17 einstellen, so daß eine Kraftstoffteilinenge über
das Leitungsende 8 in die Entlüftungsleitung 6 eintritt. Durch einen unmittelbaren Übergang der Rechtskurve in eine
Linkskurve (Wedeln) kann diese Kraftstoffteilmenge ganz oder
teilweise durch Fliehkraftwirkung über die Mündungsstelle in das Strömungsunterbrechungsgefäß 11 gedrückt werden
(Pumpeffekt), das für diesen Fall verhindert, daß diese Kraftstoffteilmenge über die atmosphärenseitige äußere Entlüftungsleitung
Ik austreten kann. Entsprechend arbeitet das Strömungsunterbrechungsgefäß 11 beim Übergang von einer Linkskurve
(Kraftstoffpegel 18) in eine Rechtskurve.
Um das Leitungsende 33 des Entlüftungsrohres 6 beim Einführen in den Gefäßinnenraum 31 zwangsläufig an die Mündungsstelle
15 zu bringen, sind Gefäßboden 21 und Gefäßdeckwand Jk mit Eindrückungen 35 und 36 versehen, die zur benachbarten Gefäßseitenwand
37 unter einem zum zugehörigen Stutzen 30 offenen
spitzen Uinkel 38 angeordnet sind. Auf diese Weise arbeiten
die mit freiem Abstand 39 zur Gefäßaeitenwand 37 angeordneten Eindrückungen 35 und 36 als trichterartige Führung r.uci
Einfädeln des Entlüftungsrohres 5 in seine richtige Einbaulage.
Die Basiateile kO und kl der Eindrückungen stoßen gegeneinander,
wodurch die Steifheit des Gefäßes erhöht ist. Um das Leitungsende 32 des Entlüftungsrohres 5 beim Einführen
in den Gefäßinnenraum 31 ebenfalls zwangsläufig an die zugehörige
Mündungsstelle l6 zu bringen, sind weitere Eindrükkungen k7 und 48 von Gefäßboden 21 und Gefäßdeckwand Jk in
entsprechender trichterartiger Lage zur benachbarten Gefäßseitenwand k9 unter einem spitzen Winkel 50 und mit freiem
Abstand 51 angeordnet.
Im Bereich der Befestigungsstellen 25 und 26 sind Gefäßboden
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und Gefäßdeckwand 34 mit weiteren korrespondierenden Eindrückungen
42 und 43 versehen, deren Basisteile 44 und 45
aneinanderstoßen und zur Abdichtung des Gefäßinnenraumes 32
gegen den Behälterinnenraum 24 dichtend miteinander verbunden sind. Die Basisteile 44 und 45 sind mit fluchtenden
Durchtrittsöffnungen 46 versehen. Die Durchtritteöffnungen 46
dienen als Durchgang für Befestigungsschrauben 47 zur Halterung des Strömungsunterbrechungsgefäßös 11 an der Behälterdeckwand
12.
Im Bereich der Mündungsstelle 15 für das Leitungsende 33 des Entlüftungsrohres 6 ist das Strömungsunterbrechungsgefäß
11 mit einem Wandabschnitt 52 versehen, der in einer zur Achse
53 des Leitungsendes 33 geneigten Ebene angeordnet ist und dadurch sicherstellt, daß die Mündung des Leitungsendes 33
nach dem Einbau des Entlüftungsrohres 6 nicht durch eine Gefäßwand
abgedeckt ist. In entsprechender Weise ist für das Leitungsende 32 des Entlüftungsrohres 5 ein Wandabschnitt 54
des Strömungsunterbrechungsgefäßes 11 an der Mündungsstelle
16 vorhanden, der in einer zur Achse 55 des Leitungsendes 32
geneigten Ebene liegt.
Die Behälterdeckwand 12 wird von einem feststehenden Anschlußstutzen
56 für den Anschluß der äußeren Entlüftungsleitung 14
durchsetzt, der durch eine korrespondierende Öffnung 57 der Gefäßdeckwand 34 hindurchgeführt ist. Zur Abdichtung des
Ringspaltes zwischen Öffnung 57 und Anschlußstutzen 56 - der
wirlcungsmäßig zwischen Gefäßinnenraum 3I und Behälterinnenraum
24 liegt - dient eine Dichtlippe 58 an der Außenseite der
Gefäßdeckwand 34. Die konzentrisch zur öffnung 57 verlaufende
Dichtlippe 58 arbeitet mit der Innenseite der Behälterdeckwand
12 zusammen. Zum gleichen Zweck sind zwei weitere Dicht-
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lippen 59 und 6θ an der Außenseite der Gefäßdeckwand Jk vorgesehen,
die ura die Öffnung 57 in einem geschlossenen Vorlauf herumgeführt sind und an der Innenfläche der BehälterdeckwancJ
12 anliegen.
Der Gefäßboden 21 ist mit einer zur Öffnung 57 fluchtenden Montageöffnung 6l versehen, um einen Federclips 62 zum Anpressen
der Dichtlippon 58 bis 6θ an die Behälterdeckwand
12 auf das innere Ende des Anschlußstutzens 56 aufstecken zu
können. Die Montageöffnung 6l ist durch eine lösbare Verschlußkappe
63 dicht verschlossen.
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Leerse ite
Claims (1)
- Palm 10 477/4 23.12.1976Patentansprüche( 1. vlrrirrichtung aur Entlüftung eines Behälters für flüssige Beriebastoffe, insbesondere eines Kraftstoffbehälters;für Kraftfahrzeuge, bei der mindestens zwei an entgegengesetzten Behälterenden oder in deren Nähe in den Behälterinnenraum einmündende tankinnere Entlüftungsleitungen über dem mittleren Bereich des Behälters zusammengeführt und an eine gemeinsame, mit der Atmosphäre in Verbindung stehende äußere Entlüftungsleitung angeschlossen sind und jede tankinnere Entlüftungsleitung von ihrer Mündung im Behälterinnenraum aus an ein entgegengesetztes Behälterende weggeführt und von letzterem aus an die nahe am Behälteroberteil im Behälterinnenraum liegende Zusaimnenführung mit der anderen Entlüftungeleitung zurückgeführt ist, und bei der die Zusammenführung al* Strömung*· unterbrechungsgefäß ausgebildet ist, an das die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende äußere Entlüftungsleitung angeschlossen ist, und die Anschlußstellen des Ströarangsunterbrechungsgefäßes für den Anschluß der Entlüftungsleitungen jeweils in Nähe desjenigen Behälterendes liegen, an das die jeweilige Entlüftungsleitung von ihrer Einmündung im Behälterinnenraum aus weggeführt ist, nach Patent (Patentanmeldung P 24 56 726), dadurch gekennzeichnet, daß die tankinneren Entluftungsleitungen (5 und 6) jeweils so im Gefäßinnenraum (31) des Strömungsunterbrechungsgefäßes (11) angeordnet sind, daß ihr in den Behälterinnenraum (24) einmündendes Leitungsende (7 bzw. 8)in eine korrespondierende Gefäßöffnung (Stutzen 29 bzw. 30) des Strömungsunterbrechungsgefäßes (11) eingesetzt ist und ihr anderes Leitungsende (32 bzw. 33) sich im Bereich der zugehörigen Anschlußstelle (16 bzw. 15) befindet.809827/0334- 13 -Palm 10 477/42. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäßöffnung in Form eines in den Behälterinnenraum (24) hinausragenden Stutzens (29 bzw. 30) ausgebildet und das in die Gefäßöffnung eingesetzte Leitungeende (7 bzw. 8) mit dem Stutzen (29 bzw. 30) verschweißt ist.3· Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Gefäßinnenraun (31) des Stromungsunterbrechungsgefäßes (ll) trichterartige Führungsteile (Eindrückungen 35 und 36 bzw. 47 und 48) angeordnet sind, die die Entlüftungsleitungen (6 und 5) beim Einführen über ihre jeweilige Gefäßöffnung (Stutzen 30 bzw. 29) in ihre Einbaulage einfädeln.4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der jeweiligen Anschlußstelle (15 bzw. l6) eine zum Leitungsverlauf (Achse 53 bzw. 55) der zugehörigen Entlüftungsleitung (6 bzw. 5) geneigt liegende Anschlagfläche (Wandabschnitt 52 bzw. 54) für das Leitungsende (33 bzw. 32) angeordnet ist.5- Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das sich im Bereich der jeweiligen Anschlußstelle befindende Leitungsende abgeschrägt ist.6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 51 dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsunterbrechungsgefäß (Ii) im Bereich seiner Anschlußstelle (13) für die äußere, mit der Atmosphäre in Verbindu 1 _ siehende Entlüftungsleitun£ (14) mit mehreren mit der Behälterdeckwand (12) zusammenarbeitenden Dichtlippen (58, 59t 60) versehen ist, die jeweils einen um die Anschlußstelle (Öffnung 57) herumgeführten in sich geschlossenen Verlauf aufweisen.809827/0334- A* - Daim 10 477/47· Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruch« 1 bi· 6, dadurch gekennzeichnet, daß Gefäßboden (21) und Gefäßdeckwand (3**) mit Eindrückungen (35 t 42, 47 und 36, 43, 48) versehen sind.8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet, daß Eindrückungen (35t 36 bzw. 47,48) mit freiem Abstand (39 bzw. 5I) und unter einem zur zugehörigen Gefäßöffnung (Stutzen 30 bzw. 29) offenen spitzen Winkel (38 bzw. 50) zu einer Gefäßseitenwand (37 bzw. 49) angeordnet sind.9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eindrückung (35 bzw. 42 bzw.47) des Gefäßbodens (21) an eine Eindrückung (36 bzw. 43 bzw.48) der Gefäßdeckwand (34) anstößt.. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9t dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderliegenden Stoßflächen (Basisteile 44 und 45) der beiden Eindrückungen (42 und 43) dichtend verbunden und mit Durchtrittsöffnungen (46) für Befestigungsmittel (Befestigungsschraube 47) versehen sind.809827/0334
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