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DE2658487A1 - Schuetzenlose webmaschine - Google Patents

Schuetzenlose webmaschine

Info

Publication number
DE2658487A1
DE2658487A1 DE19762658487 DE2658487A DE2658487A1 DE 2658487 A1 DE2658487 A1 DE 2658487A1 DE 19762658487 DE19762658487 DE 19762658487 DE 2658487 A DE2658487 A DE 2658487A DE 2658487 A1 DE2658487 A1 DE 2658487A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
section
flywheel
throwing
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762658487
Other languages
English (en)
Inventor
Francesco Mollica
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from IT30818/75A external-priority patent/IT1052001B/it
Priority claimed from IT25966/76A external-priority patent/IT1067353B/it
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2658487A1 publication Critical patent/DE2658487A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/24Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

♦ 5 * Patentanwälte
Dipl.-!ng. ΑπίίπΟΓ
Dipl.-Ing. Wolf
Frankfurt a. M,
Mittelweg 12
Frankfurt/Main, den 21„12.1976 12 79*
Francesco MOLLICA - Via Cairoli, 5 - VAEESE - Italien
SCHUTZENLOSE WEBMASCHINE
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine schutzen-
lose Webmaschine mit wenigstens einem Greifer fur das
Eintragen des Schussfadens.
Es ist bekannt, dass sich neben den herkömmlichen Webmaschinen, bei denen der Schussfaden zwischen die Kettenfäden mittels eines hin - und herbeweglichen und in seinem
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Inneren die Spule mit dem Schussfaden tragenden Schützen eingetragen wird, sich die sogenannten schützenlosen Web-
-maschinen -durchgesetzt haben, in welchem ein Greifer fur den Transport und das Eintragen des Schussfadens vorgesehen ist, wobei dieser Greifer keine Spule aufweist und derart ausgebildet ist, dass er an einer Seite des Faches den Schussfaden aufnimmt und ihn an der anderen Seite verlasst.
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Insbesondere sind dabei mehrere Greifer vorgesehen, von denen jeder zuerst in die Abnahmestellung fur den von einer auf einer ortsfesten Halterung gelieferten Schussfadenspule gebracht wird, um sodann durch das Fach mittels eines Torsionsstabes geworfen zu werden, welcher dem feststehenden Greifer die notige Beschleunigung und Geschwindigkeit, je nach dem Gewicht und der Grosse des Schusses und der Breite des Gewebes mitteilt, wonach der Faden abgeschnitten und der angehaltene Greifer in die Ausgangsstellung zurückgebracht wird, was beispielsweise mittels einer unterhalb des Faches angeordneten Transporteinrichtung erfolgt. Die nach diesem prinzip arbeitenden Webmaschinen sind auch allgemein als schützenlose Sulzer-Webmaschinen bekannt.
Die Vorteile dieser Webmaschinen im Vergleich zu den bekannten Ausfuhrungen sind beachtlich. So ist es beispielsweise nicht mehr erforderlich, die Schussspule mit dem Faden durch das Fach zu transportieren, weiters ist es möglich, die Abmessungen der beweglichen Greifer und folglich die in Bewegung befindlichen Massen weitgehend herabzusetzen, was eine Energieeinsparung und eine Erhöhung der Wurfgeschwindigkeit zur Folge hat. Diese Geschwindigkeitserhöhung bringt eine bedeutende Gewebeproduktionssteigerung im Vergleich zu den herkömmlichen Webmaschinen gleicher Abmessungen mit sich.
Es ist jedoch zu beachten, dass das Anhalten der Greifer nach dem Einführen des Schussfadens einen Verschleiss an Nutzenergie darstellt, der umso grosser ist, je grosser
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die Wurfgeschwindigkeit ist, wobei man weiters beachten muss, dass diese Energie nachher beim folgenden Wurf
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neuerlich zugeführt werden muss. Überdies dürfen auch die Lärmentwicklung und die Vibrationen nicht unterschätzt
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werden, welche durch das plötzliche Anhalten der Greifer nach dem Einfuhren des Schussfadens andauernd auftreten. Weiters liegt eine Beschränkung der Schwenkgeschwindigkeit der Weblade vor, die im Falle einer hohen Wurfgeschwindigkeit der Greifer so rasch schwingen muss, dass ausserhalb bestimmter Wurfgeschwindigkeiten unerträgliche Vibrationen entstehen. Aufgrund der mechanischen Beanspruchungen, denen die Greifer vorne und hinten ausgesetzt sind, müssen sie aus besonders geeigneten Materialien hergestellt werden. Alle diese Einschränkungen lassen es nicht zu, den Produktionsrhythmus einer solchen Webmaschine über gewisse Grenzen hinaus zu steigern«
Es wurden bereits Webmaschinen vorgeschlagen, bei denen der Greifer am Ende des Faches nicht aufgehalten wird, sondern einen geschlossenen Weg mit einem durch das Fach gehenden linearen Abschnitt folgt, wobei der Greifer mittels Transportbänder geführt wird, die entlang wenigstens eines Teiles des geschlossenen Weges angeordnet sind.
Diese Webmaschinen sind jedoch aufgrund der Anordnung der Transportbänder von komplizierter Konstruktion und ermöglichen nicht die Erreichung sehr hoher Wurfgeschwindigkeiten für die Greifer.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der
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Vermeidung dieser Einschränkungen und in der Schaffung einer schützenlosen Webmaschine mit Greifer für das Eintragen des Schussfadens, welche derart konstruiert ist, dass der Energieverbrauch bei gleicher Arbeitsgeschwindigkeit herabgesetzt wird, so dass sie auch bei hohen Geschwindigkeiten mit höherer Leistung arbeiten kann und welche weiters mit einer verbesserten Wurfvorrichtung für die Greifer versehen ist, welche praktisch keine Vibrationen und Lärmerscheinungen verursacht und grossere Geschwindigkeiten ermöglicht, als sie mit den bekannten schützenlosen Webmaschinen heutzutage erreicht werden können.
Gelost wird diese Aufgabe mit einer schützenlosen Webmaschine mit wenigstens einem Greifer für das Eintragen des Schussfadens und einer Wurfvorrichtung und einer Rückfuhrvorrichtung für den Greifer mit einer eine geschlossene Bahn definierenden Greiferführung mit einem linearen, das Fach durchsetzenden Wurfabschnitt und einem Rücklaufabschnitt sowie Abschnitten für die allmähliche Umlenkung und Umkehr im Bereich der Austrittszone des Greifers aus dem Fach bzw. der Eintrittszone des Greifers in das Fach, wobei die Webmaschine erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass im Bereich wenigstens eines der Umlenkabschnitte ein runder, im wesentlichen tangential zum Rücklaufabschnitt und zum linearen Wurfabschnitt verlaufender Führungsabschnitt vorgesehen ist und dass Einrichtungen für die Beschleunigung des Greifers vorgesehen
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sind, die aus einem im Inneren des runden FÜhrungsabschnittes vorgesehenen, dessen Innenwand definierenden Schwungrad bestehen, das mit Mitnahmeeinrichtungen für den Greifer versehen ist, wobei weiters Einrichtungen für die Steuerung des Wurfes des Greifers nach wenigstens einem vollen Umlauf des Greifers im runden Führungsabschnitt aus dem runden Fuhrungsabschnitt heraus vorgesehen sind.
Bei einer derart ausgeführten Webmaschine wird die Wurfenergie des Greifers zu einem Grossteil wiedergewonnen, da sie nur zu einem geringen Teil aufgrund von Widerständen und Reibungen verloren geht. Da der Greifer, abgesehen von den Verlusten, seine Wurfenergie bis zur Rückkehr in die Wurfzone beibehält, genügt es, jedem Greifer vor jedem neuen Wurf nur jenen Energieteil zuzuführen, der bei seiner Bewegung verloren gegangen ist. Diese Energie kann dem vom Schwungrad mitgenommenen Greifer während einer oder mehrerer
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Drehungen in der Rundfuhrung mitgeteilt werden. Alle diese TatSachen ermöglichen die Erzielung einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit als bei bekannten Webmaschinen. Aufgrund der grösseren Geschwindigkeit des Greifers steht auch ein grosserer Zeitintervall für die Schwenkung der Weblade zur Verfügung, welche folglich langsamer geschv/enkt werden kann
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und dadurch weniger Vibrationen verursacht. Die Ausnutzung der Energie des Greifers führt zu einer grösseren Leistung der Webmaschine. Die Verwendung eines Schwungrades für die Beschleunigung des Greifers ermöglicht die Erreichung höherer Geschwindigkeiten und die Anwendung einer einfacheren Konstruktion im Vergleich zu bekannten Webmaschinen, bei denen der Greifer kontinuierlich bewegt wird.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung sind deutlicher der folgenden Beschreibung von zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemässen Webmaschine unter Hinweis auf die beiliegende Zeichnung zu entnehmen. Dabei zeigen:
Fig. 1 das Grundschema einer erfindungsgemässen Webmaschine im Querschnitt;
Fig. 2 eine Einzelheit der Wurfvorrichtung im Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 4;
Fig. 3 und 4 in Draufsicht bzw. im Schnitt entlang der Linie IV-IV die Vorrichtung gemäss Fig. 2;
Fig. 5 eine Einzelheit betreffend die Mitnahmeorgane fur den Greifer in der Wurfvorrichtung;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich der der Fig. 2, jedoch zum Zeitpunkt des Wurfes eines Greifers;
Fig." 7 die erfindungsgemässe Webmaschine in schematischer Seitenansicht;
Fig. 8 eine schematische Querschnittdarstellung einer Webmaschine mit WurfVorrichtung und Rückführvorrichtung für den Greifer gemäss einer Variante der Erfindung;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 8 in etwas grosserem Massstab;;
Fig. 10 eine Ansicht entlang der Schnittlinie III-III der Fig. 8 in etwas grosserem Massstab;
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht der Webmaschine gemäss Fig. 8;
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Fig. 12 einen Greifer gemäss einer bevorzugten Ausführungsform von der Seite und von vorne;
Fig. 13a und 13b schematisch wie das Abschneiden des Schussfadens in der Webmaschine gemäss der Variante nach Fig. 8 erfolgt, und
Fig. 14a» 14b und 14£ die drei aufeinanderfolgenden Phasen der Einführung des Schussfadens mit der Vorrichtung gemäss der Variante nach Fig. 8.
Gemäss Fig. 1 weist die Webmaschine zwei seitliche Bänke 1 und 2 auf, zwischen denen die Wurf- und RÜckführvorrichtung für den Greifer 3 angeordnet ist, welche eine Greiferführung 4 aufweist, die zwischen der Austrittszone des Greifers aus dem Fach (in Fig. 1 rechts gezeigt) und der Wiedereintrittzone des Greifers in das Fach (links gezeigt) angeordnet ist. Die Führung 4 weist an den gegenüberliegenden Seiten der Webmaschine gekrümmte umlenkabschnitte 4a und 4b für die allmähliche Umlenkung und Umkehr des Greifers von der linearen Wurfbahn 5, die durch das Fach geht, zum geradlinigen Rücklaufabschnitt 4£ und umgekehrt auf.
Mit 6 ist allgemein die Wurfeinheit bezeichnet, welche später im einzelnen beschrieben wird, wogegen mit 7 ein Fadenführer für den Schussfaden 8 und mit 9 eine Schneidvorrichtung gekennzeichnet ist. 10 bezeichnet die Weblade von an sich bekannter Bauart, welche den Kamm 1T "trägt, v/ogegen mit 12 die Kettfaden bezeichnet sind, zwischen denen das Fach gebildet wird.
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Die Wurfvorrichtung 6 (Fig· 2) besteht aus einer an der seitlichen Bank 1 befestigten Halterung 13, welche eine kreisrunde Ausnehmung 14 begrenzt, in deren Innerem drehbar ein Schwungrad 15 angeordnet ist, wobei die Ausnehmung 14 und das Schwungrad 15 eine solche periphere Abmessung und Form besitzen, dass eine kreisrunde Führung 16 gebildet wird. In der Halterung 13 sind weiters geradlinige FÜhrungsabschnitte 17 und 18 für den Wurf bzw. den Rücklauf ausgebildet, welche im wesentlichen tangential zur Rundführung
16 verlaufen. Das Schwungrad 15 ist mit einer Welle 19 fest verbunden, die von der Konstruktion 13 getragen ist und durch die nicht dargestellten Antriebsorgane der- Maschine mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird, dass dem Schwungrad eine der gewünschten Wurfgeschwindigkeit entsprechende Umfangsgeschwindigkeit mitgeteilt wird.
Das Schwungrad 15 weist Mitnahmeeinrichtungen für den Greifer auf, die beispielsweise durch einen Mitnehmer 20 (oder auch mehrere Mitnehmer 20) gebildet sind, welcher vom Umfang des Schwungrades wegsteht und vorzugsweise elastisch in einem Sitz 21 des Schwungrades selbst unter der Wirkung einer Feder 22 gelagert ist, welche den Mitnehmer vom Boden der peripheren Nut des Schwungrades 15 herausragen lässt.
Im Bereich der Verbindungszone des geradlinigen Abschnittes
17 mit der Rundführung 16 ist eine Klappe 23 mit einem Arm 24 angeordnet, der an der Halterung 13 bei 25 angelenkt ist, sodass er sich in einer senkrecht zur Achse des Schwungrades
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15 verlaufenden Ebene bewegen kann. Die Klappe 23 ist in einer Öffnung des Bauteiles 13 gelagert und derart ausgebildet, dass sie den runden Abschnitt 16 in der in Fig.. 2 gezeigten SchliessStellung vervollständigt. An dem zur Klappe 23 entgegengesetzten Ende des Armes 24 ist das Ende einer Feder 26 befestigt, deren anderes Ende an dem ortsfesten·Bauteil 13 bei 27 befestigt ist. Ein am Ansatz
29 des Bauteiles 13 befestigter Anschlag 28 wird zwischen der in Fig. 2 strichliert und der mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung programmgesteuert und dient zur Freigabe der Öffnung der Klappe 23. Die synchronisierte Öffnung dieser Klappe für den Wurf des Greifers wird mit einer Nockensteuerung erzielt, welche aus einem Nocken
30 mit einer Abflachung 31 besteht. Der Nocken 30 wird vom Ende eines am Arm 24 befestigten Armes 32 gefolgt und durch die Welle 19 über ein Zahnradpaar 33, 34 in Drehung versetzt, welche derart berechnet sind, dass eine Nockenumdrehung einer oder mehreren Vollumdrehungen des Schwungrades 15 entspricht. Wie den Fig. 2 und 6 zu entnehmen ist, kann die Klappe 23 nur nach vorheriger Freigabe durch den Anschlag 28 geöffnet werden. Im gegenteiligen Fall folgt der Arm 32 aufgrund des Fehlens der Wirkung der Feder 26 die Abflachung 31 nicht, wobei der gesamte Komplex nicht beschädigt wird. Die Freigabe der Öffnung der Klappe 23» d.h. die Verschiebung des Anschlages 28 in die in Fig.
2 strichliert gezeigte Stellung wird von einer Zentralsteuerung bewirkt: unter normalen Bedingungen kann der Anschlag 28 in der strichliert gezeigten Stellung gehalten werden, welche die Öffnung der Klappe 23 bei jeder Umdrehung
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des Nockens 30 gestattet, wogegen im Falle des Fadenbruches oder aus anderen Gründen der Anschlag in die in kontinuierlichen Linien gezeigte Stellung gebracht werden
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kann, wodurch die Öffnung der Klappe und folglich der Wurf des Greifers auch bei in Funktion befindlicher Vorrichtung verhindert wird.
Im Bereich der Anschlusszone des geradlinigen Rucklaufabschnittes 18 mit der Rundführung 16 ist eine Schwenkklappe 35 vorgesehen, die derart ausgebildet ist, dass sie den äusseren peripheren Teil der Rundführung 16 in der erwähnten Anschlusszone vervollständigt. Die Klappe kann bei Ankunft des Greifers automatisch in die in Fig. 6 gezeigte Stellung einschwenken oder sie kann auf Befehl verstellt werden.
Oberhalb der Halterung 13 ist ein ortsfester Spulenhalter 36 mit einer den Schussfaden 8 tragenden Spule 37 angeordnet. Mit 38 ist ein Ansaugmundstück bezeichnet, durch welches der Faden 8 in der Bewegungsbahn des aus der Wurfvorrichtung 6 austretenden Greifers gehalten wird (Fig. 2), wobei dieses Mundstück vor den Schneidorganen 9 angeordnet ist.
Die Fig. 7 veranschaulicht, wie die notige Synchronisierung zwischen dem Wurfkomplex 6 und der Bewegung der Weblade stattfindet, welche Bewegungen von der Hauptwelle 39 abgeleitet werden. Die Welle 19 des Schwungrades wird über ein Paar Kegelräder 40 angetrieben, wogegen die Schwenkbewegung
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der Weblade 10 über eine Schwingvorrichtung 41 vermittelt wird, welche die Weblade 10 tragt und am Gestell der Webmaschine 42 angelenkt ist. Der Bauteil 41 trägt die Ösen 43 für die Führung des Greifers und weist auf der entgegengesetzten Seite eine Nockenlaufrolle 44 auf, welche am Nocken 45 angreift. Der Angriff wird durch eine Feder 46 gewährleistet. Das Verhältnis der verschiedenen Rädergetriebe und die Phase zwischen den Nocken 30 und 45 sind derart bemessen, dass nach jedem Wurf, wenn der Greifer das Fach durchquert hat, eine Bewegung der Weblade stattfindet. Mit 47 sind die in an sich bekannter V/eise ausgebildet Litzen und mit 48 ist der Warenbaum für das Gewebe 49 bezeichnet.
In der Folge wird die Funktionsweise der Maschine beschrieben. Der Greifer 3 wird vor dem Wurf im Bauteil 13 durch das Schwungrad 15 und den Mitnehmer 20 zentrifugiert, wobei die Klappe 23 geschlossen ist. Der Greifer erfahrt auf diese Weise die notige Wurfgeschwindigkeit, welche auf der vorher durchlaufenen Bahn herabgefallen istt Im günstigen Moment wird nach Freigabe durch den Anschlag 28 aufgrund des Nockens 30 die Klappe 23 geöffnet und der Greifer läuft in den geradlinigen Wurfabschnitt 17 ein, tritt mit grosser Geschwindigkeit aus dem Bauteil 13 aus und erfasst den Schussfaden 8, der. sodann zwischen die Kettfäden 12 eingeführt wird. Der Greifer kann als Greifzange an sich bekannter Art ausgebildet sein. Beim Austritt aus dem Fach und vor Erreichung der Einmündung 50 der Führung 4 wird der Schussfaden an einer Seite von der
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Schneidvorrichtung 9 abgeschnitten, wogegen das Ende an der anderen Seite vom Greifer freigegeben wird, beispielsweise indem sich die Greifzange durch Eingriff der mit 51 schematisch angedeuteten Vorrichtung öffnet. Das freie Fadenende, welches von der Spule 37 abläuft, wird vom Ansaugmundstück 38 angesaugt und in Fangstellung angeordnet, um neuerlich einen Schussfaden einzuführen.
Nachdem der Greifer 3 den Faden verlassen hat, setzt er seinen Weg fort und kehrt zur Rundführung 16 mit einer etwas geringeren Energie als die Wurfenergie zurück, welcher Unterschied auf die Verluste während des Weges zurückzuführen ist. In der Rundführung 16 wird der Greifer von dem Mitnehmer 20 des schneller laufenden Schwungrades, d.h. des mit der peripheren Wurfgeschwindigkeit laufenden Schwungrades erreicht und somit neuerlich nach einer oder mehreren Drehungen des Schwungrades. 15 auf die Wurf geschwindigkeit mit geringem Energieaufwand gebracht, da der Greifer den grossten Teil seiner Energie und Geschwindigkeit beibehalten hat. Nunmehr beginnt ein neuer, wie oben beschriebener Wurfvorgang. Die elastische Anordnung des Mitnehmers 20 verhindert Schwierigkeiten in dem Falle, dass der Greifer in die Führung 16 gerade beim Vorbeilaufen des Mitnehmers 20 eintritt.
Gemäss einer Variante der in den Fig. 8 bis 14 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist der Greifer 3 im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und besitzt einen geringeren Aussendurchmesser als die Hohe der Führung 4 und eine etwas
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geringere Starke als die Breite dieser Fuhrung. Er ist in der Rundführung 16 mit seiner Achse im wesentlichen parallel zur Achse der Führung selbst beweglich und kann auf diese Weise auf der peripheren Wand der Führung 16 rollen. Weiters ist der Greifer derart ausgebildet, dass ■ er auf seinem Umfang den Schussfaden 8 aufnehmen kann, zu welchem Zweck er vorzugsweise eine periphere zentrale Rille 3a aufweist, in welcher der Schussfaden in der Folge beschriebenen Weise zu liegen kommt.
Die Mitnahmeeinrichtung 30 für die Zentrifugierung des zylindrischen Greifers 3 und den Wurf desselben bestehen vorzugsweise aus einer Rolle 20a, die drehbar am Ende eines Armes 20b gelagert ist, der formschlüssig in einer radialen Nut 15a des Schwungrades 15 geführt und durch eine Feder 20c in eine solche Stellung gedrückt wird, dass er die Rolle 20ja normalerweise in das Innere der Rundführung 16 drückt. Die Nut 15a. ist durch eine Platte 15c abgedeckt, welche am Schwungrad 15 befestigt ist. Neben der Nut 15jl ist im Schwungrad 15 ein Sitz 15b zur Aufnahme der Rolle 20a für den Fall vorgesehen, dass sie mit dem im Zusammenlauf der Abschnitte 18 und 16 ankommenden Greifer zusammenstosst. Die Betätigung des zylindrischen Greifers 3 durch die Rolle 20[a ermöglicht die Herabsetzung der Reibungen auf ein Minimum, da ein Abrollen zwischen den betreffenden Berührungsflächen erreicht wird. In Fig. 8 sind der Einfachheit halber die Klappen 23 und 25 nicht gezeigt.
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Im Bereich der Wurfzone sind bei der gegenständlichen Ausführungsform Halteeinrichtungen 61 für den Schussfaden
8 vorgesehen, die gegenüber den Schneideinriclitungen
9 an der in Bezug auf die Wurfbahn entgegengesetzten Seite angeordnet sind. Bei dieser beispielsweisen Ausfuhrungsform liegen die Halteeinrichtungen 61 ausserhalb der Bewegungsbahn des Greifers 3 und bestehen aus einem ortsfesten Arm 62, der eine Zange 63 trägt, deren Elemente normalerweise durch eine Feder 64 geschlossen gehalten werden, welch letztere zwischen einem von einem der Zangenelemente 63 wegstehenden Arm und einem Fortsatz 65 des Armes 62 gespannt ist. Letzterer ist nicht dargestellten Steuerungsorganen zugeordnet, die befähigt sind, ihn zwischen einer normalen Fadenklemmstellung, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist, und einer Fadenabnahmestellung, wie sie strichliert in Fig. 14£ gezeigt ist, zu verschieben. Die Fadenklemmebene verlauft durch die Wurfbahn 5.
Die Schneidvorrichtung 9 besteht im wesentlichen aus einer ortsfesten Klinge 9a, die an einer Konsole 66 des Bauteiles 13 befestigt ist, aus einer beweglichen Klinge 9b_, die winkelförmig ausgebildet und an derselben Konsole auf einer Achse parallel zur Wurfbahn 5 angelenkt ist, sowie aus einem ortsfesten Greifelement 9ct das ebenfalls an der Konsole 66 befestigt ist. Die bewegliche Klinge 9jb ist zwischen der ortsfesten Klinge 9a und dem Greifelement 9£ angeordnet. Letzteres ist derart angeordnet, dass es in Bewegungsrichtung der beweglichen Klinge 9jb beim Schneiden gesehen vor der* ortsfesten Klinge 9a liegt.
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Der Schussfaden 8 wird von einem Rocken 37 geliefert, der in bezug auf die Wurfbahn 5 an der Seite der Schneidvorrichtung 9 angeordnet ist. Der Faden 8 wird über eine
Fuhrung 67 eingespeist, die in der Konsole 66 ausgebildet und derart angeordnet ist, dass der aus der Fuhrung heraustretende und von der Zange 63 ergriffene Faden vor dem Austritt der Wurfbahn 17 senkrecht zur Rotationsachse des Greifers 3 zu liegen kommt.
Die Fig. 8 bis 14c zeigen ein Beispiel einer Webmaschine, bei welcher das Gewebe 49 in einer Vertikalebene anstatt in einer Horizontalebene gebildet und sodann auf dem Warenbaum 48 aufgewickelt wird.
Bei der Erläuterung der Funktionsweise der Vorrichtung gemäss der eben beschriebenen Ausfulirungsform wird auch auf die Fig. 13a und 13b sowie 14a, 14b und-14£ verwiesen.
Der im Wurfkomplex 6 vor dem Wurf zentrifugierte zylindrische Greifer 3 rollt zweckmässig auf der peripheren Oberfläche der Rundfuhrung 13 und setzt demnach seiner Mitnahme durch die Mitnahmeorgane 20 einen geringen Reibungswiderstand entgegen, welcher noch weiter durch den abrollenden Eingriff des Greifers auf der Rolle 20a herabgesetzt wird. Daraus resultiert eine bedeutende Herabsetzung der Reibungsverluste und folglich der bei jedem neuen Wurf mitzuteilenden Energie. Sobald der Greifer 3 geworfen ist, trifft er, nach wie vor um die eigene Achse drehend, auf den Schussfaden 8, der vor dem Austritt des Wurfabschnittes
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gespannt ist, wo der Greifer den Faden 8 mit einem Teil des eigenen Umfanges innerhalb der Rille 3a erfasst und in das Innere des Faches fuhrt, wie im einzelnen in Fig. 14c veranschaulicht ist. Der Faden wird sodann vom Rocken 37 über die Fuhrung 67 abgespult, er verbleibt jedoch am anderen Ende eingeklemmt. Das Abspulen des Fadens vom Rocken 37 wird durch die Drehung des Greifers 3 begünstigt, während dieser Phasa gelangt der Faden frei zwischen die ortsfeste Klinge 9a und die bewegliche Klinge 9b, welche sich in der in Fig. 10 gezeigten inaktiven Stellung befinden.
Sobald der Greifer einen Abschnitt entsprechend im wesentlichen der halben Breite des Gewebes, wie in Fig. 14b gezeigt ist, durchlaufen hat, wird der beweglichen Klinge 9b der Befehl erteilt (beispielsweise ein mechanischer Befehl auf den rechtwinkelig van der Klinge wegstehenden Arm), rasch den Faden abzuschneiden (Fig. 13b), während die Einklemmung des anderen Endes des Fadens durch die Zange 63 andauert. Mit der Schneidphase erfolgt auch eine momentane Einklemmung des Fadens zwischen der beweglichen Klinge 9b und dem Greif element 9c_.
Wahrend der abgeschnittene Fadenteil, welcher an der Seite des Greifers verbleibt,, allmählicn mit der Weiterbewegung des Greifers in das Fach eingezogen wird, verbleibt der vom Rocken37 abgewickelte Faden abschnitt vorlaufig zwischen der beweglichen Klinge 9b und dem Greifelement 9c eingeklemmt. Wenn der Greifer das Ende des Faches, wie in Fig. 14£
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gezeigt ist, erreicht hat, verlässt er den Schussfaden 8, welcher zwischen den Kettfaden eingesetzt verbleibt.
Nunmehr wird das durch die Zange 63 eingeklemmte Fadenende freigegeben und der eben eingeschossene Faden in an sich bekannter Weise durch die Weblade eingeschlagen. Die Zange 63 wird nun geöffnet und in die in Fige 14£ strichliert gezeigte Stellung gebracht, um neuerlich ein Fadenende zu ergreifen, welches vor der Schneidvorrichtung zwischen dieser und der Führung 67 gehalten wird. Die bewegliche Klinge 9b_ v/ird sodann in die Offenstellung gebracht, wobei der ergriffene Faden freigegeben wird, wogegen die Zange 63» die den Faden hält, in die normale Betriebsstellung zurückkehrt, sodass eine neue Einschussphase durch den. Greifer 3, welcher durch den Komplex 6 neuerlich auf Wurfgeschwindigkeit gebracht worden war oder durch einen anderen Greifer 3» der in der Zwischenzeit beschleunigt wurde, eingeleitet werden kann.
Es ist zu beachten, dass die Kettfaden wie auch die Platinen 11 in vorteilhafter Weise eine Führung fur den Greifer bilden und einen Dreheffekt des Greifers um eine Achse, welche mit seiner Bewegungsrichtung zusammenfällt, verhindern, d.h. ein Umkippen des Greifers oder eine Schrägstellung desselben vermeiden, welche den Eintritt des Greifers in die Führung 4 am Ende des Faches unmöglich machen würde.
Die Erfindung kann in vieler Hinsicht abgeändert und variiert werden, ohne dadurch ihren Rahmen zu überschreiten,
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So können beispielsweise mehrere nacheinander arbeitende Greifer vorgesehen werden, wie auch im U.mlenkabschnitt 4a beim Austritt des Greifers aus dem Fach eine Becchleunigungsvorrichtung angeordnet werden kann. Es wurde der Fall einer. mit gleichförmiger Bewegung angetriebenen Schwungrades beschrieben, es ist jedoch offensichtlich, dass ein Antrieb mit veränderlicher Geschwindigkeit, die in den Augenblicken des eigentlichen Wurfes ansteigt, vorgesehen werden kann. Weiters ist es möglich, dass der Greifer bei Konstanthaltung der Rotationsgeschwindigkeit des Schwungrades eine Bahn mit ansteigendem Radius durchlauft, sodass er in Wurfrichtung eine Beschleunigung erfährt. Zwischen der Spule 37 und dem Fadenführer 7 (oder 61) könnte auch ein Fadenvorrat vorgesehen werden, um Beanspruchungen des Fadens oder des in Bewegung befindlichen Greifers zu vermeiden. Im Falle eines zangenartigen Greifers kann überdies der Faden dem Greifer bereits innerhalb der Fuhrung 16 zugeführt werden, beispielsweise indem man den Faden durch die Achse des Schwungrades und den Mitnehmer 20 zuführt und den Faden hinten an den Greifer anhängt. Die Führung 4 kann natürlich auch einen anderen Querschnitt als den dargestellten aufweisen. Auch die Steuerung der Klappe 23 kann in anderer Weise als beschrieben bewerkstelligt werden, beispielsweise elektromagnetisch, und einem Drehzahlzählwerk des Schwungrades untergeordnet sein. Die Klappe 23 (oder auch die Klappe 35) kann statt schwenkbar verschiebbar ausgebildet sein. Im Falle eines zylindrischen Greifers kann man den Greifer auch so durch das Fach werfen, dass seine Achse vertikal und nicht horizontal gestellt ist, in
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welchem Falle auch die Anordnung der Fadenklernm- und Schneidgruppen im Bereich des Wurfabschnittes in entsprechender Weise orientiert wird, v/eiters ist es.möglich, zwei benachbarte Rundfuhrungen 16 im Bauteil 13 anzuordnen, wie in Fig. 9 gezeigt ist, wobei eine dieser Führungen als Wartefuhrung und die andere als Beschleunigungsund Wurfführung dient..Der übergang von einer Führung auf die andere kann beispielsweise mittels einer Weiche ahnlich einer Eisenbahnweiche erfolgen.
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Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. Schützenlose Webmaschine mit wenigstens einem Greifer für das Eintragen des Schussfadens und einer V7urfvorrichtung und einer RÜckfuhrvorrichtung für den Greifer mit einer eine geschlossene Bahn definierenden Greiferfuhrung mit einem linearen, das Fach durchsetzenden Wurfabschnitt und einem Rücklauf abschnitt· sowie Abschnitten für die allmähliche Umlenkung und Umkehr im Bereich des Austrittszone des Greifers aus dem Fach bzw. der Eintrittszone des Greifers in das Fach, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich wenig« stens eines der Umlenk ab schnitte ein runder·, im wesentlichen tangential zum Rucklauf abschnitt (18) und. zum linearen Wurfabschnitt (17) verlaufender Fuhrungsabschnitt (16) vorgesehen ist und dass Einrichtungen (6) für die Beschleunigung des Greifers (3) vorgesehen sind, die aus einem im Inneren des runden Fuhrungsabschnittes (16) vorgesehenen, dessen Innenwand definierenden Schwungrad (15) bestehen, das mit Mitnahmeeinrichtungen (20) für den Greifer (3) versehen ist, wobei weiters Einrichtungen (23 - 32) für die Steuerungen des Wurfes des Greifers (3) nach wenigstens einem vollen Umlauf des Greifers (3) im runden Fuhrungsabschnitt (16) aus dem runden Führungsabschnitt (16) heraus vorgesehen sind.
2· Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtungen aus wenigstens einem federnd vom Schwungrad (I5) wegstehenden Mitnahmezahn (20) od.dgl. bestehen.
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3 · Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Verbindungszone zwischen dem runden Führungsabschnitt (16) und dem linearen Wurf» und RÜck~ laufabschnitt (17 bzw. 18) bewegliche Klappen (23 bzv/. 35) vorgesehen sind, die derart ausgebildet sind, dass sie peripher den runden FUhrungsabschnitt (16) vervollständigen, wobei wenigstens der im Bereich des Wurfabschnittes (17) vorgesehenen Wurfklappe (23) Steuerungseinrichtungen (24 - 32) fur ihre Öffnung und Schliessung synchron mit der Drehung des Greifers (3) zusammen mit dem Schwungrad (15) zugeordnet sind.
4. Webmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtungen für die Öffnung und Schliessung der Wurfklappe (23) aus einem Nocken (30), der sich mit einer mit der Drehgeschwindigkeit des Schwungrades (I5) synchronisierten Drehgeschwindigkeit dreht und mit einer Abflachung (31) versehen ist, und aus einem mit der Klappe (23) fest verbundenen und am Nocken (30) angreifenden und diesem folgenden Arm (32) bestehen.
5. Webmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockensteuerung ein programmgesteuerter Anschlag (28) für die Inaktivierung der Klappe (23) unabhängig von der Nockensteuerung zugeordnet ist.
6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwungrad (15) an Antriebseinrichtungen zum Antrieb mit veränderlicher Geschwindigkeit angeschlossen ist.
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7. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen im wesentlichen zylindrischen Greifer (3) auf v/eist, der in den erwähnten Abschnitten fur die allmähliche Umlenkung mit im wesentlichen parallel zur Achse dieser Abschnitte verlaufender Achse beweglich ist und eine periphere Rille (3a) fur die Aufnahme des Schussfadens (8) aufweist, welcher am Auslass des Wurfabschnittes (17) der Greiferführung im wesentlichen senkrecht zur Greiferachse angeordnet ist, wobei die erwähnte Vorrichtung weiters Fadenklemm- und Schneideinrichtungen (63, 9) fur den Schussfaden (8) im Bereich des Auslasses des Wurfabschnittes (I7) an entgegengesetzten Seiten der Wurfbahn (5) aufweist, um den von dem Greifer (3) an einer Seite erfassten Schussfaden (8) wenigstens die ganze Zeit, während welcher der Greifer sich im Fach bewegt, zu halten und den Schussfaden (8) an der anderen Seite abzuschneiden, sobald der Greifer (3) im wesentlichen die Hälfte des Faches durchlaufen hat.
8. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeeinrichtungen aus einer kleinen Rolle (20a) bestehen, die drehbar am Ende eines auf dem Schwungrad (I5) gelagerten Armes (20b) angeordnet ist und in den runden Fuhrungsabschnitt (16) eintritt.
9. Webmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm in einer radialen Mut (I5a) des Schwungrades (15) beweglich ist und von einer Feder (2OcJ) nach aussen in eine solche Lage gedruckt wird, dass er die Rolle (2Oa) im Inneren des runden Fuhrungsabschnittes (16) hält, wobei
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das Schwungrad (I5) weit er s einen zur Nut (I5jä) benachbarten Sitz (15b) für die Aufnahme der Rolle (20a) im Falle des Aufpralles des ankommenden Greifers (3) aufweist.
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