DE2658455C3 - Druckmittelbetriebenes Schlagwerk - Google Patents
Druckmittelbetriebenes SchlagwerkInfo
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Description
Die Krfindung betrifft ein druckmittelbetriebenes
Schlagwerk mit einem in einem Arbeitszylinder hin und
her bewegten Kolben, dessen Bewegungsrichtung und Arbeitsfrequen/ durch eine kolbenwegabhängige
Steuerung dadurch einstellbar sind, daß der Arbeitszylinder
in der Nähe des abwechselnd mit einer Druckunc1
einer Abgangsleitung verbundenen Endes axial hintereinander mehrere Ringnuten aufweist, von denen
jede mittels eines Steuerschiebers wahlweise mit einem Steuerventil verbindbar ist.
Solche Schlagwerke werden z. B. zum Zerkleinern von Gesteinsbrocken benötigi.
Die DE-PSJ7 0J0bl beschreibt einen Sehubkölbenmölör,
der einen in einem Arbeitszylinder hin- und herbewegten Kolben besitzt dessen mit der Kolbenstange
verbundene Ringfläche ständig Vom Arbeitsdruck und dessen Stirnfläche durch einen hydraulich
betätigten Steuerschieber abwechselnd mit dem Arbeitsdruck und dem Äbgangsdrucik beaufschlagt wird.
Dabei wird der zum Betätigen des Steuerschiebers dienende veränderliche Steuerdruck in einem Lcitungsstück
gebildet, das mit zwei Ringnuten im Arbeitszylinder, die vom hin und hergehenden Kolben abwechselnd
überdeckt werden, sowie mit einer Abgangsleitung über je eine hydraulische Drossel verbunden ist. Die
ί Geschwindigkeit der Steuerdruck&nderung und damit
die Hubhöhe und die Schlagarbeit des Kolbens sind durch den Querschnitt der Drossel bestimmt. Eine
andere Möglichkeit, die Arbeitsfrequenz -iber die Kolbenhubänderung zu verändern, besteht darin, im
Arbeitszylinder statt einer mehrere Ringnuten axial hintereinander anzuordnen, von denen wahlweise eine
über eine Drossel mit dem Leitungsstück verbunden ist. Die einzelnen hubbestimmenden Steuerkanäle werden
durch Schrauben o.a. ausgewählt, die die Verbindung zwischen Steuernut und Steuerventil des Schlagwerkes
öffnen oder schließen. Diese Verstellung am Schlagwerkzeug ist zeitraubend und umständlich, weil z. B. bei
Bohrhämmern die Lafette aus der Bohrposition in eine zugängliche Lage gebracht werden muß und anschließend
nur schwer wieder eingerichtet werden kann. InsDesondere muß beim Zerkleinern von Knappem mit
Hydraulikhämmern der Bedienungsstand dauernd verlassen werden, weil bei Beginn eine große Einzelschlagarbeit
mit entsprechend großem Hub benötigt wird, im Fortgang dann kleinere Stücke zu zerschlagen sind, die
kleinere Einzelsch.hgarbeit und damit einen geringeren
Hub erfordern.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Verstellung der Schlagfrequenz und gegebenenfalls des Hubes zu
in erleichtern und zu beschleunigen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem in einer Bohrung beweglichen Steuerschieber
ein Federelement anliegt, dessen durch eine Vorspannung erzeugte Rückstellkraft dem Druck
J5 entgegenwirkt, der mittels eines über eine Zuleitung steuerbaren Druckmediums auf eine Kolbenfläche des
Steuerschiebers geführt wird.
Das über eine Zuleitung geführte Druckmedium wird bei einer anderen Ausbildung üer Erfindung zur
Steuerung des Querschnitts e'nes oder mehrerer Drosseln verwendet, die sich in der Steuerimpuls-Leitung
zwischen dem Arbeitszylinder und dem Steuerventil befinden. Vorteilhafterweise teilt sich die Steuerimpulsleitung
in /«.ei mit dem Steuerventil verbundene
•45 Pfade auf. von denen jeder entweder eine Drossel mit
veränderbarem Querschnitt oder ein Rückschlagventil oder beides enthält.
Der Querschnitt einer in der Leitung eingebauten Drossel beeinflußt den Hub des Arbeitskolbens derart.
Ί» daß eine Verzögerung des aus dem Arbeitsraum
abgeleiteten Steuerimpulses auf dem Weg zum Steuerventil den Kolbenhub vergrößert. Beim Entlastungsimpuls
ist der Steuerkanal mit Nuten und über diese mit der Rücklauflcitung verbunden, wobei die Umsteuerzeit
« vom Leerhub auf den Arbeitshub durch eine in den Kanal eingebaute Drossel bestimmt ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Verstellung der Schlagfrequenz
und des Hubes während des Arbeitsprozesses
W) von einem Bedienungsstand aus leicht durchgeführt
werden kann.
Außer der Zeilersparnis bedeutet dieses eine größere
Schonung des Schlagwerkes- Der besondere Vorteil der
Steuerung über den Drosselquerschnitt liegt darin, daß
br> Schlägfrequenz und Einzelschlagärbeit unabhängig
voneinander regulierbar sind.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes und zwar
F i g. 1 ein Schlagwerkzeug mit einer Fernsteuerung zur Kolbenhubänderung,
F i g. 2a, b eine andere Ausführungsform,
Fig.3a das Schaltprinzip für eine Verzögerung des Drucksteuerimpulses,
Fig.3b das Schaltprinzip für eine Verzögerung des
Entlastungs-Steuerimpulse.s,
Fig.4a das Schaltprinzip für eine unabhängige
Druckimpulssteuerung,
Fig.4b das Schaltprinzip für eine unabhängige
Entlastungsimpulssteiierung,
Fig.4c eine kombinierte Schaltung zur unabhängigen
Druck- und Entlastungsimpulssteuerung.
Die überwiegende Zahl der Konstruktionen von druckmittelbetriebenen Schlagwerken besitzt als gemeinsames
Merkmal die kolbenwegabhängige Umsteuerung vom Rückhub auf den Arbeitshub und umgekehrt. Nach dem Schlag wird der Kolben 6 mit der
Schlagfläche S von der Schlagebene ££in Pfeilrichtung durch das Druckmittel bewegt. In dem in F i g. 1
dargestellten Arbeitszylinder 1 sind Steuer luter. 2a ...
2t/ vorgesehen, von denen Steuerkanäle 3a ... 3d zum Steuerventil 19 führen. Wenn die Kante 5 des Kolbens 6
z. B. die Steuernute 3b freigibt, kann der über den Kanal 7 zugeführte Druck po als Steuerimpuls über den
Ringraum 8, Steuernut 2b, Kanal 3b, Auswahlnut Ab, die Bohrung 9 und über den Kanal 10 zum Umsteuerventil
19 gelangen. Hier werden in bekannter, nicht näher beschriebener Weise der Leitungsdruck po und die
Rücklaufleitung pr mit entsprechenden Ringflächen des si)
Kolbens 6 so verbunden, daß die resultierende Hydraulikkraft den Kolben 6 in Richtung zum
Einsteckende 11 treibt, bis der Aufschlag auf das Einsteckende 11 in der Ebene EE erfolgt. Die
Umsteuerung vom Arbeitshub auf den RPckhub erfolgt 3>
durch einen zweiten Steuerimpuls, der kurz vor dem Aufschlag des Kolbens zum Steuerventil 19 geführt
wird.
Auf de1"! Rückweg kann der Kolben 6 verschiedene
Hübe sa...Sd ausführen. Bestimmend für den Hub ist die -to
Stellung des Steuerschiebers 12 des Auswahlschalters 13, durch den festgelegt ist, welcher Steuerkanal 3a ...
3ö über die Nuten 4a ... 4d /um Ventil 19 durchgeschaltet ist.
In F i p. 1 ist der Auswahlhub st eingestellt; wenn die
Steuerkante 5 die Steuernut 2b freigibt, ist der Weg zum Ventil 19 frei, das auf Arbeitshub schaltet.
Weiterhin ist der Auswahlschalter 13 mit einem druckausgeglichenen Steuerschieber 12 dargestellt, der
sich in einer Bohrung 9 bewegt und mit seiner Kante 14 je nach Stellung die Aus'vahlnuten 4a... 4c/abdeckt. Auf
den Steuerschieber 12 wirken zwei Kräfte ein: die Federkraft 15 und in entgegengesetzter Richtung der
Fernsteuerdruck pr über die Fläche 16. Der Druck pt
wird dem Auswahlschalter 13 über eine kleinkalibrige Schlauchleitung 18 von einem als verstellbares Druckregelventil
ausgebildeten Signalgeber 17 zugeführt, der luf dem Bedienungspult des Trägereiides montiert ist.
Mit der Stellschraube 20 kann an einer Skala der Druck ausgewählt werden, der die jeweilige Hubeinstellung ia 6ö
,,, SdSteuert.
F i g. 2a und F i g* 2b zeigen einfache Ausführungsfor^
men für nur zwei wählbare Hübe s„ und Sb.
Der Signalgeber 21 besteht jetzt aus einem handbetätigten 2/3 Wegeventil auf dem Bedienungsstand.
Der Steuerschieber 22 ist ein 2/2 Wegeventil. In der Ruhestellung von 2f ist die Leitung 18 mit dem Tank
Tverbunden, 24 gibt eine Teili'nsicht des Arbeitszylin^
ders mit den Steuernuten 2a und 2b wieder. Das Stellglied 22 hat den Weg 3a für den Steuerimpuls
gesperrt Erst wenn die Steuerkante 5 des Schlagkolbens 1 die Steuernut 2b freigibt, ist der Weg 2& 3b für den
Steuerimpuls zum Umsteuerventil 19 frei: der Kolben führt den Hub Si aus.
Bei Umschaltung des Signalgebers 21 in Position II geht das Stellglied 22 in Position II, in der 3a mit 19
verbunden ist. Der Kolben macht den Hub Sa.
F i g. 2b zeigt eine Variation der Steuereinrichtung in F i g. 2a. Das Stellglied ist als 2/3 Wegeventil ausgebildet,
die Funktionsweise verläuft analog zu obigem Beispiel.
In F i g. 3a ist eine weitere Steuerungsmöglichkeit zur Änderung der Schlagzahl und/oder der Einzelschlagarbeit
zu finden. In einer Teilansicht 26 des Zylinders 1 erkennt man Steuernut 2. von wo aus der Steuerimpuls
über eine verstellbare Drossel 27 zum Ventil 19 gelangt. Zur Bewegung des Steuerschiebp^s ist ein bestimmtes
Druckmittelvolumen V, notwenui/i das den Steuerimpuls
aufzubringen hat Das eigentliche Ventil ist symbolisch durch seine Masse mv dargestellt. In der
Lage I hat der Steuerimpuls bereits die Masse ..?v gegen
die Spannkraft der Feder 28 in die Stellung gebracht, in der uer Schlagkolben 6 den Arbeitshub zum Einsteckende
11 beginnt. Je nach Öffnungsgrad der Drossel 27 benötigt die Masse mv mehr oder weniger Zeit bis die
Endlage I erreicht ist. In dieser Zeil wird der Hubkolben
aufgrund seiner Massenträgheit noch einen Weg zurücklegen. Damit sind über die Drossel 27 die
Einzelschlagarbeit und die Arbeitsfrequenz steuerbar. Die Verzögerungswirkung wird wesentlich erhöht,
wenn ein Speicherelement 29 parallel zum Ventilvolumen V» geschaltet ist. Erfindungsgemäß kann die
Einstellung der Drossel 27 über eine Fernbedienung 18, 19 erfolgen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel
(Fig. 3b) ist gezeigt, wie allein die Arbeitsfrequenz
beeinflußbar ist. Der Schlagkolben 6 ist in der Aufschlagstellung eingezeichnet Durch eine Nut 30 ist
der Steuerkanal 2 mit der Rücklaufleitung p« über die
Nut 31 verbunden. Die Kraft der Feder 28 bewegt die Ventilmasse /nv in Stellung II. Das Druckmittel im Ventil
V, wird in Pfeilrichtung verdrängt; außeidem entlädt
sich der Speicher 29 mit dem Volumen VV Das Gesamtvolumen (VSp+ Vy) muß die Drossel 27
passieren, um über die Kanäle 2, 30 und 31 in die Rücklaufleitung pr zu gelangen. Die Größe des
Drosselquerschnitts bestimmt die Umsteuerzeit f„ die
mv benötigt, um von Stellung I nach II zu gelangen.
Eine Verlängerung (Verkürzung) der Umsteuerzeit r, führt zu einer niedrigeren (höheren) Arbeitsfrequenz.
Die verstellbare Drossel 27 in Fig. 3a und 3b erfüllt
zwei Aufgaben: Sie beeinflußt durch ferngesteuerte Querschnittsveränderungen sowohl die Dauer des
Druckstcuerimpulses, der die Masse mv von Il nach I
bewegt als auch die des Entlastungsimpulses, der Masse /m von I nach Il bewegt
Will man jedoch nur eine Umsteuerzeit — entweder
die während der Druck- oder die während der Entlästungsphase — variieren, so bieten sich Schaltungsbeispiele
nach F i g, 4a oder 4b an.
Fig.4a demonstriert die Beeinflussung des Drucksteuerimpulses,
der zur Umsteuerung des Ventils 19 vom Rückhub au' den Arbeitshub dient und der durch
die Drossel 27 über die Leitung 18 ferngesteuert verzögert werden kann, während der Entlastungsimpuls
Ungehindert die Drossel 27 umgehen kann und über das Rückschlagventil 32 läuft. Fig.4b zeigt die Prinzip-
schaltung zur ausschließlichen Beeinflussung des Entlastungsimpulses,
der Druckimpuls kann die Drossel 27 ungehindert über das Rückschlagventil umgehen.
F i g. 4c kann als Kombinationsschaltung von F i g. 4a Und Fig.4b angesehen werden. Beide Steuerimpulse
sind unabhängig voneinander veränderbar. Wenn die Kolbenkante 5 den Druck auf die Nut 2 freigibt, gelangt
der Drucksteuerimpuls über die Drossel 33 und das Rückschlagventil 34'zum Steuerventil 19; Der Weg über
die Drossel 35 bleibt wegen des gesperrten Rückschlagventils 36 unpassierbar. Umgekehrt, wenn durch die Nut
30 im Kolben 6 dit: Steuernut 2 mit dem Rücklauf pn
verbunden ist (vgl. Fig.3b), kann das Druckmittel des
Entlastungsimpulses von Ventil 19 und Speicher 29 über das Rückschlagventil 36 und die Drossel 35 entweichen.
Der Pfad über die Drossel 33 bleibt wegen des Ventils 34 gesperrt Die Querschnittsänderung der Drossel 33 bzw.
35 wird über die Fernsteuerungskanäie iSrf bzw. 186
getrennt durchgeführt. Der Speicher 29 kann so dimensioniert sverden, daß bei vollständiger Öffnung
einer der beiden^ oder beider Drosseln zugleich der Einfluß des Speichers auf den vollständig geöffneten
Pfad vernachlässigbar klein ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Druckmittelbetriebenes Schlagwerk mit einem in einem Arbeitszylinder hin- und herbewegten
Kolben, dessen Bewegungsrichtung und Arbeitsfrequenz durch eine kolbenwegabhängige Steuerung
dadurch einstellbar sind, daß der Arbeitszylinder in
der Nähe des abwechselnd mit einer Druck- und einer Abgangsleitung verbundenen Endes eine oder
mehrere axial hintereinander angeordnete Ringnuten aufweist, die über einen Steuerschieber und/oder
eine oder mehrere Drosseln mit einem Steuerventil verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem in einer Bohrung (9) beweglichen Steuerschieber (12, 22, 25) ein Federelement (15)
anliegt, dessen durch eine Vorspannung erzeugte Rückstellkraft dem Druck pr entgegenwirkt, der
mittels eines über eine Zuleitung (18) steuerbaren Druckmed'ums dem Steuerschieber (12, 22, 25)
zugeführt wird.
2. Druckmittelbetriebenes Schlagwerk mit einem in einem Arbeitszylinder hin- und herbewegten
Kolben, dessen Bewegungsrichtung und Arbeitsfrequenz durch eine kolbenwegabhängige Steuerung
dadurch einstellbar sind, daß der Arbeitszylinder in der Nähe des abwechselnd mit einer Druck- und
einer Abgangsleitung verbundenen Endes eine oder mehrere axial hintereinander angeordnete Ringnuten
aufweist, die über einen Steuerschieber und/oder eine oder mehrere Drosseln mit einem Steuerventil
verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das über eine Zuleitung (:8) gefi !irte Druckmedium zur
Steuerung des Querschnitts einer oder mehrerer Drosseln (27, 33, 35) verwendi wird, die sich in der
Steuerimpuls-Leitung zwischen dem Arbeitszylinder (1) und dem Steuerventil (19) befinden.
3. Druckmittelbetriebenes Schlagwerk nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulsleitung
(3) sich in /wei mit dem Steuerventil (19) verbundene Pfade aufteilt, von denen jeder entweder
eine Drossel (27) mit veränderbarem Querschnitt oder ein Rückschlagventil (32) oder beides
enthält.
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Also Published As
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