DE2658263A1 - Anordnung zum nacharbeiten von kuehlrohrbohrungen an waermetauschern - Google Patents
Anordnung zum nacharbeiten von kuehlrohrbohrungen an waermetauschernInfo
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Description
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- Anordnung zum Nacharbeiten von Kühlrohrbohrun;en an Wärne-
- tauschern Beim Berohren von Wärmetauschern und insbesondere von jurbInenkondensatoren müssen bis zu mehreren zehntausend Rohre durch die entsprechenden Rohrböden und die Kondensatorstützwände eingeführt werden. Wegen des damit verbundenen sehr hohen Arbeitsaufwandes ist man schon mehrfach dazu übergegangen, die Rohre durch eine Berohrungsmaschine, die parallel zum vordersten Rohre boden verfahren werden kann, halbautomatisch einzuschieben. Dazu werden ein oder mehrere Rohre in eine Rohrführungsvorrichtung eingeführt und von den Schubwalzen durch Rohrboden und Stützwände in den Wärmetauscher eingeschoben. Die Berohrungsmaschine ist so ausgerüstet, daß beim Erreichen eines bestimmten SC=ubwiderstandes beim Einschieben der Rohre dieses schwergängige Rohr automatisch wieder zurückgeschoben wird. Dieser Widerstand kain dadurch bedingt sein, daß ein Teil der Kühlrohrbohrungen in den Stützwänden noch einen vorstehenden Grat oder Verunreinigungen aufweisen, die bei Erhöhung der Schubkraft beim Einschieben eine Beschädigung der Rohre zur Folge haben.
- Um diese Einschubhindernisse zu beseitigen, ist ein Nacharbeiten der entsprechenden Bohrungen erforderlich. Dazu war es bisher üblich, die Berohrungsmaschine seitlich zu verfahren. Dann wurde eine mit einer Verlängerung versehene Reibahle von Hand in die entsprechende Bohrung eingeführt und diese Bohrung mittels Drehbewegung nachgerieben. Die Reibahle mit einer Länge bis zu 14 m mußte dabei von 3 bis 4 Mann gehalten und betätigt werden. Nach dem Aufreibung wurde die Reibahle zurückgezogen, die Berohrunsmaschine wieder in ihre alte Position gefahren und weitere Kühlrohre eingeschoben.
- Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, mit den derartige verengte Kühlrohrbehrungen auf erheblich einfachere Weise und tuiter maschineller Betätigunnachgearbeitet werden können.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, da in die Rohrführungsvorrichtung der Berohrungsmaschine anstelle des nicht einschiebbarcn Rohres eine rohrförmige Entgratvorrichtung eingesetzt und mittels der Berohrungsmaschine zum Nacharbeiten der Kühlrohrbohrungen in den Wärmetauschwer eingefahren wird.
- Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, verengte Kühlrohrbohrungen mit Hilfe der Berohrungsmaschine selbst nachzuarbeiten, ohne daß die Berobrungsmaschine in ihrer Position veränder werden nuß.
- Die Entgratvorrichtung kann dabei aus einer Räumnadel oder aus einem Fräskopf mit einem angesetzten Schubrohr bestehen. Zrfeckmäßig ist es dabei, daß der Fräskopf im Schubrohr drehbar gehalten und über eine innerhalb des Schubrohres geführte Antriebswelle von einem Motor am anderen Ende des Schubrohres angetrieben ist.
- Es ist aber auch möglich, als Entgratverrichtung eine rotierend angetriebene Rohrbürste zu verwenden.
- Anhand einer schematischen Zeichnung sind Aufbau und Wirkungspreise von Ausführungsbeispielen nach der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Berohrungsmaschine in perspektivischer Ansicht mit einer eingesetzten Räumnadel; Fig. 2a eine Seitenansicht d.r Räumnadel in vergrößertem Naßstab; Fig. 2b einen Querschnitt durch die Räumnadel entsprechend der Sclmittlinie IIB-IIB nach Fig. 2a und Fig. 3 einen Lingsschnit-t durch einen Fräskopf mit angesetztem Schubrohr und Drehantrieb.
- Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, wird die Berohrungsmaschine 1 zunächst von zwei horizontal verlaufe.laen Stangen 2 und 3 mittel zweier Führungen 4 und 5 horizontal verschiebbar gehalten. Diese Stangen 2 und 3 bilden zusammen mit ihren plattenföruißen Halterungen, von denen nur die lin'ge Platte 6 gezeigt ist, einen festen Rahmen, der über entsprechende Führungsansätze 7 an vertikal angeordneten Stützstangen 8 in der Höhe verfahrbar ist.
- Die parallel zum Rohrboden 10 verlauf ende Rückwand 12 der Berohrungsmaschine 1 kann über einen Arretierungsbolzen 13, der in eine der Kühlrohrbohrungen 11 eingeschoben wird, in seiner Lage zum Rohrboden 10 genau arretiert werden.
- Zum Einschieben der Rohre weist die Berohrungsinaschine 1 eine Rohrführungsvorrichtung 14 auf, in die die Rohre eingeführt und dann so weit vorgeschoben werden, bis sie von dem aus zwei Schubwalzen 15 und 16 bestehenden und von einem Motor 17 angetriebene-.
- Vorschubtrieb in die entsprechenden Kühlrohrbohrungen 11 eingeschoben werden. Falls dabei ein Rohr auf Widerstand stößt, da eine der Kühlrohrbohrungen durch Grat oder Verunreinigungen verstopft ist, wird das Rohr automatisch wieder zurückgeschoben.
- Um nun auf einfache Weise und unter Zuhilfenahme der Berohrungsmaschine 1 derartige verengte Kühlrohrbohrungen nacharbeiten zu können, wird erfindungsgemäß anstelle des nicht einschiebbaren Rohres in die Rohrführungsvorrichtung 14 eine Entgratvorrichtung beispielsweise in Form einer Räumnadel 18 mit aufgesetzten Schubrohr 19 eingeschoben und durch die Schubwalzen 15 und 16 in die verengte Kühlrohrbohrung eingeschoben, bis das Hindernis beseitigt ist. Anschließend wird die Räumnadel 18 wieder herausgefahren, aus der Rohrführungsvorrichtung 14 herausgezogen und die Berohrung des Wärmetauschers mit weiteren Kühlrohren fortgesetzt.
- Entsprechend Fig. 2a besteht die Räumnadel 18 aus dem eigentlichen Räumteil 21 und einem konisch zulaufenden Führungskopf 20, um zu verhindern, daß beim Einschieben der Räumnadel 18 diese mit der vorderen Schneidkante exzentrisch gegen die Begrenzung einer Kühirohrbohrung läuft und dort hängenbleibt. Um darüber hinaus zu verhindern, daß die Räunnadel mit einer ihrer Schneidkanten des eigentlichen Räunteils 21 an einem Bohrungsrad häiigenbleibt - da die Räumnadel mit dem langen Schubrohr eine gewisse Durclibiegung aufweist, sind am Räumteil 21 beispielsweise vier wendelförmig verlaufende Führungsfasen 22 vorgesehen, die auf einer wendelförmigen Bahn die jeweiligen Stufen zwischen den einzelnen Schneidkanten glatt ausfüllen, wie das auch aus Fig. 2b zu ersehen ist. Damit läuft die Räumnadel glatt durch die Bohrungen der einzelnen, relativ dünnen Stützwände. Das zylindrische Ende 23 der Räumnadel 18 kann dabei über einen Schraubbolzen 25 in ein massives Einsatzstütz 24 am vorderen Ende des Schubrohres 19 eingeschraubt werden, wodurch dann die erforderliche Gesamtlänge von bis zu 14 m erreicht werden kann.
- Es ist aber auch möglich, als Entgratvorrichtung einen Fräskopf 30 zu verwenden, der auf ein entsprechendes Schubrohr 31 aufgesetzt ist, wie das in Fig. 3 gezeigt ist. Der Fräskopf 30 ist dabei in einem Kugellager 32 im Schubrohr 31 drehbar gelagert und wird über eine in einem Führungsrohr 33 verlaufende Antriebswelle 34 von einem am anderen Ende des Schubrohres 31 aufgesetzten motorischen Antrieb 35 rotierend angetrieben. Damit lassen sich ebenfalls verengte Bohrungen einwandfrei nacharbeiten.
- Mit dem beschriebenen Einsatz einer Räumnadel oder eines Fräskopfes in die Berohrungsmaschine slebst ist es also auf einfache Weise möglich, Kühlrohrbohrungen in den Stützwänden nachzuarbeiten, ohne daß dabei die Berohrungsmaschine verfahren werden muß.
Claims (6)
- P a t e n t a n s p r ü c h e Anordnung zun Nacharbeiten von Kühlrohrbohrungen an TwJärmetauschern oder Kondensatoren, die durch eine parallel zum Wärmetauscher-Rohrboden verfahrbare Berohrungsmaschine mit Rohren beschiclLt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rohrführungsvorrichtung (13, 14) der Berohrungsmaschine (1) anstelle des nicht einschiebbaren Rohres eine rohrförmige ingratvorrichtung (18, 30) eingesetzt und mittels der Berohrun£smaschine (1) zun' Nacharbeiten der Kühlrohrbohrungen (11) in den Wärmetauscher (10) eingefahren wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entgratvorrichtung aus einer Räumnadel (18) mit einem aufgesetzten Schubrohr (19) besteht.
- 3.Anordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Räunnadel (18) aus einem Räumteil (21) und einem konisch zulaufenden Führungskopf (20) besteht und daß der Räumteil (21) mit wendelförmig verlaufenden, den Zwischenraum zwischen den jeweiligen Schneidkanten glatt ausfüllenden Führungsfasern (22) versehen ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ertgratvorrichtung aus einem Fräskopf (30) und einem angesetzten Schubrohr (31) besteht.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Breskopf (30) im Schubrohr (31) drehbar gehalten und über eine innerhalb des Schubrohrs (31) geführte Antriebswelle (34) von einem Motor (35) am anderen Ende des Schubrohres angetrieben ist.
- 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dntgratvorrichtung aus einer rotierend angetriebenen Rohrbürste besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19762658263 DE2658263A1 (de) | 1976-12-22 | 1976-12-22 | Anordnung zum nacharbeiten von kuehlrohrbohrungen an waermetauschern |
Publications (1)
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Family
ID=5996302
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2658263A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2472961A1 (fr) * | 1980-01-04 | 1981-07-10 | Framatome Sa | Dispositif d'ebavurage et de chanfreinage des trous d'une plaque perforee |
-
1976
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-
1977
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2472961A1 (fr) * | 1980-01-04 | 1981-07-10 | Framatome Sa | Dispositif d'ebavurage et de chanfreinage des trous d'une plaque perforee |
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Also Published As
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