DE2059442A1 - Einrichtung zum Mischen und Weiterfoerdern von Beton - Google Patents
Einrichtung zum Mischen und Weiterfoerdern von BetonInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description
- "Einrichtung zum Mischen und Weiterfördern von Beton" Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Mischen und Weiterfördern von Beton und verfolgt den Zweck, diese beiden Arbeitsgänge, die bisher getrennt in einer Batonmischmaschine einerseits und mittels einer Betonpumpe andererseits durchgeführt wurden, durch eine einzige Einrichtung durchzuführen. Dadurch werden außerordentlich hohe Transportkosten gespart, da nur noch der Trockenbeton zur Baustelle verbracht werden muß, was nicht nur das Transportgewicht um den hohen Wasseranteil vermindert, der dem Trockenbeton beim Mischen zugesetzt wird, sondern auch die Schwierigkeiten des Transports von Naßbeton ausschaltet. Trockenbeton kann in sehr viel größeren und sehr viel einfacheren Behältern transportiert werden.
- Darüberhinaus wird angestrebt, das "Pumpen" als solches noch zu vereinfachen, indem die Schwierigkeiten beseitigt werden, die bisher beim abwechselnden Zuführen des Naßbetons in die beiden im ständigen Wechsel arbeitenden Puppenzylinder auftreten, Die erfindungsgemäße Einrichtung weist gemäß ihrem Grund gedanken folgende Bestandteile auf: ein unterhalb eines den Trockenbeton abgebenden Trichters angeordnetes, vorzugsweise horizontal verlaufendes, den Trockenbeton aufnehmendes Rohr, eine in diesem Rohr angeordnete z.B. als Schneckenförderer ausgebildete Vorschubvorrichtung für den derart als eine zylindrische Säule aus dem Rohr austretenden Trockenbeton, einen am Austrag-Ende des Rohres mit diesem verbundenen Kranz von stehenden bzw. rotierenden Düsen, deren Achsen in Vorschubrichtung der genannten Säule schräg zu deren Achse angeordnet sind und au denen unter hohem Druck stehende Wasserstrahlen austreten, wobei die durch die Düsen zugeführten Wassermengen in einem bestimmten Verhältnis zu den durch das Rohr zugeführten Mengen des Trockenbetons stehen, eine in axialer Richtung des Rohres anschließende Mischkammer, in der unter der Wirkung des Wasserdruckes der Trockenbeton mit dem Wasser gemischt wird, gegebenenfalls unter Verwendung von rotierenden Schaufeln, feststehenden spiralförmigen Gängen.
- od.dgl., und an die Mischkammer anschließende vorzugsweise durch einen Schieber gegen sie verschließbare Leitungen, durch die der Naßbeton unter der Wirkung des vom Wasserdruck, von der Vorschubvorrichtung und gegebenenfalls von weiteren Einrichtungen der MischkAmmer ausgeübten Förderdruckes unmittelbar zur Verbrauchsstelle gepreßt wird.
- Das mit der Vorschubvorrichtung versehene Rohr kann auch leicht konisch ausgebildet sein mit der Erweiterung des Konus in Richtung auf das Austrag-Ende. Ist die zugeordnete Vorschubvorrichtung als Schnecke ausgebildet, so muß auch die Schnecke eine entsprechende konische Ausbildung aufweisen.
- Das Aufgabe-Ende eineo solchen konischen Rohrs kann aber auch zylindrisch ausgebildet sein und eine als Kolben ausgebildete Vorschubvorrichtung aufweisen. Dabei sind dann zwei Rohre notwendig, die abwechselnd den Trockenbeton in eine hosenförmig ausgebildete Mischkammer austragen. In diesem Falle ist am Austrag-Ende jedes Rohrs ein Kranz von Düsen anzuordnen, die jeweils mit Druckwasser beaufschlagt werden, wenn der dem betreffenden Rohr zugeordnete Kolben vorgeschoben wird, während der Wasserzufluß jeweils gesperrt wird, wenn der dem betreffenden Rohr zugeordnete Kolben seinen Rückhub ausführt.
- Der in den konischen Teil des Rohrs hineingeschobene Trockenbeton dient während des Rückhube als Verschluß des Rohre und als Widerlager gegen den Druck des Naßbetons in der Misohkammer und den anschließenden Leitungen. Die Zuverlässigkeit eines solchen Verscfhlusses ist z.B. aus den Verschlußeinrichtungen der Hochöfen bekannt.
- In allen Fällen wird die Oberfläche der durch die Vorschubvorrichtungen ausgeschobenen Säulen von Trockenbeton durch die aus den düsen austretenden Wasserstrahlen derartabgeschält, daß sie in einer konischen Spitze auslaufen, und dieses Abschälen der Oberfläche ist eine besonders gute Voraussetzung un eine rasche und intensive Mischung zwischen den Trockenbeton und den zugeführten Wasser zu erreichen. Eine solche rasche und intensive Mischung ist andererseits aber die Voraussetzung für die sofortige Weiterförderung des Naßbetons zur Verbrauchsstelle.
- Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß der für die Weiterförderung des Naßbetons zur Verbrauchsstelle benötigte Wasserdruck unmittelbar auf die Mischkammer wirkt und nicht auf der Mischkammer nachgeschaltete, abwechselnd aus ihr mit Naßbeton beschickte Pumpenzylinder.
- Die anliegenden Zeichnungene zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, Dabei zeigt in scheaatischer Darstellung Fig. 1 eine Einrichtung mit nur einem mit einer Vorschubvorrichtung für den Trockenbeton versehenen zylindrischen Rohr in Seitenansicht, Fig. 2 eine Einrichtung mit zwei den Trockenbeton abwechselnd in die Mischkammer austragenden, am Austrag-Ende konisch ausgebildeten Rohren, die am Aufgabe-Ende je einen hin-und hergehenden Kolben als Vorschubvorrichtung aufweisen, in Draufsicht.
- Dabei bezeichnet 1 den oder die den Troakanbeton abgebenden Trichte 2 das den Trockenbeton aufnehmende Rohr mit der als Schnecke 3 ausgebildeten, kontinuierlich arbeitenden Vorschubvorrichtung, 4 die 11 Austrag-Ende angeordneten Düsen, 5 die Mischkammer und 6 die zur Verbrauchsstelle führenden Leitungen. Mit 12, 12' sind die mit abwechselnd beaugschlagten Kolben 13, 13' als Vorschubvorrichtung arbeitenden Rohr bezeichnet, an deren Austrag-Ende Düsen 14, 14' angeordnet sind, wobei die Düsen 14 mit Druckwasser beaufschlagt werden, wenn der Kolben 13 ausgeschoben wird, die Düsen 14' mit Druckwasser beaufschlagt werden, wenn der Kolben 13' ausgeschoben wird. An die Rohre 12, 12' ist eine hosenförmige Nischkammer 15 angeschlossen,
Claims (1)
- Patentanspruch Einrichtung zum Mischen und Weiterfördern von Beton, gekennzeichnet durch ein unterhalb eines den Trockenbeton abgebenden Trichters (1) angeordnetes, vorzugsweise horizontal verlaufendes, den Trockenbeton aufnehmendes Rohr (2, 12, 12'>, eine in diesem Rohr angeordnete z.B. als Schneckenförderer ausgebildete Vorschubvorrichtung (3, 13, 13') für den derart als eine zylindrische Säule aus des Rohr austretenden Trockenbeton, einen al Austrag-Ende des Rohres mit diesem verbundenen Kranz von stehenden bzw rotierenden Düsen (4, 14, 14'), deren Achsen in Vorschubrichtung der genannten Säule schräg su deren Achse angeordnet sind und au denen unter hohem Druck stehende Wasserstrahlen auftreten, wobei die durch die Düsen zugeführten Wassermengen in einem bestimmten Verhältnis zu den durch das Rohr zugeführten Mengen des Trockenbetons stehen, eine in axialer Richtung den Rohres anschließende Mischkammer (5, 15), in der unter der Wirkung des Wasserdruckes der Trockenbeton mit dem Wasser gemischt wird, gegebenenfalls unter Verwendung von rotierenden Schaufeln, festestehenden spiralförmigen Gingen od.dgl., und an die Mischkammer anschließende vorzugsweise durch einen Schieber gegen sie verschließbare Leitungen (6) durch die der Naßbeton unter der Wirkung des VOR Wasserdruok, von der Vorschubvorrichtung und gegebenenfalls von weiteren Einrichtungen der Mischkammer ausgeübten Förderdruckes unmittelbar zur Verbrauchsstelle gepreßt wird.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059442 DE2059442A1 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Einrichtung zum Mischen und Weiterfoerdern von Beton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059442 DE2059442A1 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Einrichtung zum Mischen und Weiterfoerdern von Beton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2059442A1 true DE2059442A1 (de) | 1972-06-08 |
Family
ID=5789832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702059442 Pending DE2059442A1 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Einrichtung zum Mischen und Weiterfoerdern von Beton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2059442A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2377837A1 (fr) * | 1977-01-19 | 1978-08-18 | Supraton Zucker | Procede et dispositif pour melanger des substances seches pulverulentes et/ou des milieux liquides a un ou plusieurs liquides |
| FR2511064A1 (fr) * | 1981-08-07 | 1983-02-11 | Fbm Fertigputz Gmbh | Dispositif pour fabriquer un enduit humide pour chape |
| EP0120812A3 (en) * | 1983-03-26 | 1986-02-26 | Horst Dr. Schonhausen | Process and device for the production and direct application of ready-to-use building material preparations |
| DE102017000866A1 (de) * | 2017-01-31 | 2018-08-16 | Liebherr-Betonpumpen Gmbh | Betonförderpumpe |
-
1970
- 1970-12-03 DE DE19702059442 patent/DE2059442A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2377837A1 (fr) * | 1977-01-19 | 1978-08-18 | Supraton Zucker | Procede et dispositif pour melanger des substances seches pulverulentes et/ou des milieux liquides a un ou plusieurs liquides |
| FR2511064A1 (fr) * | 1981-08-07 | 1983-02-11 | Fbm Fertigputz Gmbh | Dispositif pour fabriquer un enduit humide pour chape |
| EP0120812A3 (en) * | 1983-03-26 | 1986-02-26 | Horst Dr. Schonhausen | Process and device for the production and direct application of ready-to-use building material preparations |
| DE102017000866A1 (de) * | 2017-01-31 | 2018-08-16 | Liebherr-Betonpumpen Gmbh | Betonförderpumpe |
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