DE2658020A1 - Stahlbetondecke mit einer mehrzahl nach einem raster angeordneter stuetzen - Google Patents
Stahlbetondecke mit einer mehrzahl nach einem raster angeordneter stuetzenInfo
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Description
Patentanwalt
DipL-lng. 2B58020
Harro Gralfs
Gralfs Patentanwalt Am Bürgerpark 8 D 3300 Braunschweig Germany
Am Bürgerpark 8 D 3300 Braunschweig, Germany Telefon 0531-74798 Cable patmarks braunschweig
18, Dezember 1976 D 775 - G/Lie
Georg Droge
Hans-Vatzlik-Straße 8
3320 Salzgitter 31
Stahlbetondecke mit einer Mehrzahl nach einem Raster angeordneter Stützen
Die Erfindung betrifft eine Stahlbetondecke mit einer Mehrzahl nach einem Easter angeordneter Stützen, bei
der für die Auflagerung der Decke auf den Stützen jeweils
Auflageelemente vorgesehen sind, die innerhalb der Decke vom Zentrum der Säule aus im wesentlichen
radial verlaufende, hochkantliegende Stahlbleelatrager
aufweisen, zwischen denen jeweils im Abstand vom der
Stütze Querprofile vorgesehen sind·
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Bei einer bekannten Stahlbetondecke der genannten Art (DT-AS 22 21 549) sind die Auflagerelemente nach
Art eines Pilzkopfes ausgebildet. Die hochkantliegenden
Stahlblechträger sind dabei mit einem oberen und einem unteren Abdeckblech zu einem starren, ringförmigen
Körper verbunden, der einen umlaufende*., unteren Flansch
aufweist, auf dem die Decke aufruht. Auflagerelemente
der genannten Art sind für die Abstützung an dea Kreuzungspunkten der Rasterfelder einer Stahlbetonflachdecke
bestimmt. Für Randstützen sind sie nur verwendbar, wenn die Eandfeider der Decke entsprechend weit über die Hand
stützen auskragen. In diesem Fall müssen zusätzlich besondere Einbindungen des Auflagerelementes vorgesehen
werden; entsprechendes gilt für Innenecken und Außenecken. Falls Außenstützen am Rande der Decke vorgesehen
werden müssen, sind sie in anderer Weise auszuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Stahlbetonflachdecke der eingangs erwähnten Art zu schaffen,mit Auflageelementen,
die für alle Anwendungsfälle geeignet sind, d.h. sowohl für Innenstützen als auch für Rand- und
Eckstützen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erdindu&g dadurch gelöst,
daß die Auflageelemente jeweils U-förmig ausgebildete Stahlblechträger, deren Schenkel unter einem Winkel
kleiner als 60 angeordnet sind und daß mit dem unteren Rand der Schenkel wenigstens ein Bewehrungsstab fest
verbunden ist.
Die Querprofile sind dabei vorzugsweise gegen die Endflächen der Schenkel des Stahlblechträgers anliegend
angeordnet.
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— ζΓ —
In einer bevorzugten Ausführung sind die Stahlblechträgerschenkel
Teile eines im Bereich der Auflagerung gebogenen Stahlbleches. Bei einer anderen Ausführungsform können die Schenkel der Stahlblechträger an ihren
inneren Enden mit einem kreisbogenförmigen Steg verschweißt sein.
Die Schenkel der Stahlblechträger stehen zweckmäßig an ihrem unteren Rand über die Unterkante des Querprofiles
vor, wobei beidseitig an den vorstehenden Rand Bewehrungsstäbe angeschweißt sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im Nachstehenden im einzelnen anhand
der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch in Draufsicht eine Stahlbetonflachdecke gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab, eine Deckenabstützung
auf einer Innenstütze.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie III-III
in Fig. 2 mit einer durchgehenden Stütze.
Fig. 4 zeigt den gleichen Schnitt wie Fig. 3 mit geteilten Stützen.
Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab ähmlich Fig. 2
einen Deckenanschluß an eiae als Stahlsäule
ausgebildete Innenstütze.
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Pig. 6 zeigt einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5.
Die in Fig. 1 in einem Ausschnitt dargestellte Stahlbetonflachdecke
weist eine Mehrzahl von Rasterfeldern I bis V auf. Die Felder I1 II und V sind Randfelder,
wobei die beiden Felder I und II auf einer Außensäule abgestützt sind. Das Feld II ist weiter auf einer Säule
B unter einer Außenecke und gemeinsam mit den Feldern IV und V unter einer Säule C unter einer Innenecke abgestützt.
Die Felder I bis IV sind weiter über eine Innensäule D abgestützt. Für die Abstützung der Felder auf
den Stützen sind jeweils Auflagerelemente 2 vorgesehen, die im Nachstehenden im einzelnen zu beschreiben sein
werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist dabei für jede Ecke eines Rasterfeldes jeweils ein Auflageelement 2 vorgesehen.
In Fig. 2 ist die Auflagerung eiaer Flachdecke auf eiaer Immeastütze dargestellt. Die Stütze 4 ist hierbei
eine Betonstütze, die über mehrere Geschosse durchlaufend ausgebildet sein kann. Es können aber auch mehrere
geschoßhohe Stützen, jeweils übereinander gestellt, vorgesehen werden.
Die Stützen 4- sind im Bereich der Auflagerung mit Ausschnitten 6 versehen, die bei der als Vierkantstütze
dargestellten Betonstütze 4- jeweils in den Ecken vorgesehen sind. In diesen Ausschnitten sind jeweils Stahl-
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auflagerungen 8 vorgesehen, die über Bewehrungen 10
fest mit der Säule verbunden sind.
Die Auflagerelemente bestehen bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 4 aus einem U-förmig gebogenen Stahlblechträger
12, dessen Schenkel 14, 16 von dem hier bogenförmigen Steg 18 divergieren, und zwar so, daß
der Schnittpunkt der Schenkel im wesentlichen im Zentrum der Stütze 4 liegt. Die beiden Schenkel 14 und
schließen hier einen Winkel od von etwa 25° ein. Der
Winkel kann erforderlichenfalls auch größer sein. Er sollte jedoch zweckmäßig 45° nicht überschreiten.
Gegen die freien Enden 20, 22 der Schenkel 14, 16 liegt ein Querblech 24 an, das hier als Winkelprofil
ausgebildet ist. Das Querblech oder Querprofil 24 ist seitlich vorzugsweise etwas über die freien Enden 20
und 22 der Schenkel 14 und 16 des Stahlblechträgers vorgelagert und ist mit den Schenkeln des Stahlblechträgers
verschweißt.
Wie aus dem Querschnitt nach i"ig. 3 hervorgeht, ist
der Stahlblechträger 12 im Bereich seines kreisbogenförmig gebogenen Steges 18 nach oben abgesetzt. Der
Stahlblechträger 12 liegt mit dem Steg 18 auf der Stahlauflage 8 auf der Säule 4 auf. Durch die Ausnehmung
an der Unterseite des Stahlblechträgers im Bereich des
Steges 18 liegt bei der fertigt α Decke der Ausschnitt
6 und die stählerne Auflage 8 innerhalb der Stahlbetondecke
26, so daß ein glatter Anschluß der Decke an der Stütze erzielt wird. Der untere Rand der Schenkel 14,
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des Stahlblechträgers 12 steht unter die Unterkante des Querprofils 24 vor. Gegen diesen vorstehenden Rand
sind beidseitig Bewehrungsstäbe 28 angeschweißt. Die
Länge der Bewehrungsstäbe 28 richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen. Die Bewehrungsstäbe 28 dienen
der Einbindung des Auflagerelementes 2 in die Bewehrung des Deckenfeldes und überträgt die an der Unterseite
des Auflagerelementes wirkenden Zugkräfte des auf Biegung beanspruchten AuflageieLementes in das Deckenfeld«
Ein Teil der Bewehrung des Deckenfeldes kann im übrigen auf der Oberseite des horizontalen Schenkels 30 des
Querprofiles 24 aufliegen. An der Unterseite des Auflagerelementes
kann eine Baustahlmatte 32 vorgesehen werden.
Nach Erstellen der Schalung für die Decke wird das Auflagerelement in die Ausnehmung 6 der Säule 4 eingeschoben
und in Anlage an der Auflagerung 8 der Säule gebracht. Zwischen den einzelnen Auflagerelementen
können dann Gasbetonkörper 34 eingelegt werden, die nach
Fertigstellung der Decke die Anfertigung von Aussparungen ermöglicht, durch die senkrechte Installationsleitungen
im "°ereich der Stütze durch die Decke hindurchgeführt
werden. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung stehen hierfür unmittelbar im Anschluß an die Stütze
relativ große Flächen zur Verfügung, so daß relativ große Durchbrüche möglich sind. Beim Gießen der Decke
ist ein problemloses Einfüllen des Betons im Bereich des Auflagerelementes möglich, da die zu füllenden Räume
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nach oben und unten ohne Hint ersohneidüngen offen
sind. Die geringe Hinterschneidung unterhalb des horizontalen
Schenkels 30 des Querprofiles 24- bereitet keine Schwierigkeiten, da diese Unterseite in einem erheblichen
Abstand oberhalb der Unterkante der Decke liegt und eine zuverlässige Halterung der Betonüberdeckung an der
Unterseite dieses horizontalen Schenkels durch die darunter befindliche Armatur sichergestellt ist. Ansonsten
ist aufgrund der sehr schmalen Stahlquerschnitte an der Oberseite und der Unterseite des Tragelementes
die Betonüberdeckung völlig unproblematisch. Durch die Vermeidung von Hinterschneidungen zwischen dem Querprofil
24- und der Säule M- ist es möglich, den in diesem Bereich eingefüllten Beton ohne Abschläge in die Berechnung
einzubeziehen.
Statt eines kreisbogenförmigen Steges kann für den Stahlblechträger auch ein winkelförmig abgekanteter
Steg vorgesehen werden.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Auflagerelemente
besteht darin, daß nur wenige und zudem festigkeitsmäßig unproblematische Schweißnähte vorgesehen
zu werden brauchen. Zu verschweißen sind, wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, lediglich das Querprofil mit
den Enden der Schenkel des Stahlblechträgers und die Bewehrungsstäbe mit der Unterseite der Schenkel des
Stahlblechträgers. Aufgrund der Anordnung der Schweißnähte treten keine, auf die Schweißung zurückzuführenden
Verspannungen auf. Es erübrigt sich damit auch eine thermische Nachbehandlung durch Entspannungsglühen.
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Vie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, können die Auflagere
lemente gemäß der Erfindung für die Herstellung von Stahlbetonflachdecken sowohl mit durchgehenden
Stützen als auch mit gestoßenen Stützen verwendet werden. In Fig. 3 ist eine durchgehende Stütze 4 dargestellt,
in der in Aufhängungshöhe der Decke jeweils die Ausschnitte 6 vorgesehen sind. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 4 sind die Ausnehmungen am oberen Ende einer Betonstütze 36 vorgesehen. Eine weitere Stütze 38 ist über
ein Mörtelbett 40 auf die Stütze 36 aufgestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind als Jtützen
runde Stahlstützen 42 vorgesehen. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die runden Stahlstützen 42 dabei jeweils
geschoßhoch. Auf das obere Ende einer Stütze 42 ist jeweils
eine Auflagerscheibe 44 aufgesetzt, die einen den Außenumfang des oberen Endes der Säule 42 übergreifenden
Zentrierflansch 46 aufweist und an der Oberseite mit einer Zeatriernut 48 versehen ist, in der das Auflagerelement
abgestützt ist.
Bas Auflagerelement nach Fig. 5 und 6 entspricht in seinem Aufbau grundsätzlich dem Auflagereiernent, das
im Vorstehenden unter Bezug auf die Fig. 2 bis 4 beschrieben worden ist. Abweichend ist hier der Steg
des Stahlblechträgers 52 als Viertelbogen ausgebildet,
dessen Krümmungsmittelpunkt die Achse der Stütze 42 ist. Die beiden Schenkel 54 des Stahlblechträgers 52
sind mit ihren innenliegenden Enden stumpf gegen den Steg 50 geschweißt, wobei der Steg 50 seitlich über die
Schenkel 54 hinausragt. Die Schenkel 54 sind an ihrem,
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dem Steg 50 zugewandten Bereich an der Unterseitemit
einer Ausnehmung 56 versehen. Der Steg 50 ragt nach unten
über die Kante der Ausnehmung 5ύ hinaus, so daß er
in die Nut 48 eingestellt werden kann.
Die Schenkel 5^ der Auflagerelemente schließen bei
dieser Ausführungsform einen etwas größeren Winkel ein,
nämlich einen Winkel von etwa 35 · Die Leichtbetonkorper
60 sind bei dieser Ausführungsform trapezförmig und bieten hier wiederum eine Möglichkeit für relativ große
Durchbrüche in unmittelbarer Nähe der Stützen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind die
Schweißverbindungen zwischen den Schenkeln und dem Steg wiederum schweißtechnisch relativ problemlos. Es ist
aber selbstverständlich auch möglich, die Schenkel und den Steg wiederum aus einem Stück, ähnlich wie bei der
Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 4, herzustellen.
In diesem Fall könnte die Zwischenscheibe 44 mit einer flachen Auflagefläche, ähnlich der Auflagefläche 8,
versehen sein. Zur Sicherung der Lage der Auflagerelemente beim Bewehren der Decke könnten an der Platte 44
auch Zentriernocken vorgesehen sein, die dann zwischen die Schenkel greifen.
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Leerseite
Claims (6)
- AnsprücheM.Λ Stahlbetondecke mit einer Mehrzahl nach einem Easter angeordneter Stützen, bei der für die Auflagerung der Decke auf den Stützen jeweils Auflagerelemente vorgesehen sind, die innerhalb der Decke von vom Zentrum der Säule aus im wesentlichen radial verlaufende hochkantliegende Stahlblechträger aufweisen, zwischen denen jeweils im Abstand von der Stütze Querprofile vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß <ftie Auflagerelemente (2; 52) jeweils U-förmig ausgebildete Stahlblechträger (12) aufweisen, deren Schenkel (14, 16; 54·) unter einem Winkel kleiner als 60° angeordnet sind und daß mit dem unteren Band der Schenkel jeweils wenigstens ein Bewehrungsstab (28) fest verbunden ist.
- 2. Stahlbetondecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (14, 16) der Stahlblechträger (12) aus einem Stück mit dem Steg (18) bestehen.
- 3* Stahlbetondecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (54) der Stahlblechträger (52) an ihren inneren Enden mit einem kreisbogenförmigen Stegblech (50) verschweißt sind.
- 4. Stahlbetondecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Querprofil (24) gegen die Endflächen der Schenkel (14, 16; 54) des Stahlblechträgers (12; 52) anliegen.809326/0121SL
- 5. Stahlbetondecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Querprofil (24) wenigstens an seinem unteren Rand mit einem nach außen gerichteten Flansch (30) versehen ist.
- 6. Stahlbetondecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (14, 16; 54) des Stahlblechträgers (12; 54) an ihrem unteren Rand über die Unterseite des Querprofiles (24) vorstehen und daß beidseitig an dem vorstehenden Rand Bewehrungsstäbe (28) angeschweißt sind.809326/0121
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| FR (1) | FR2375402A1 (de) |
| GB (1) | GB1552206A (de) |
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