DE2656392A1 - Verfahren zur herstellung eines aus absatz und sohle bestehenden schuhbestandteils - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines aus absatz und sohle bestehenden schuhbestandteilsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
PATENTANWALT DIPL-ING. OTTO BERMÜHLER
8 MÜNCHEN 40, den Degenfeldstraße 10 Telefon 3 0013 52
6„12.1976
Postscheck München 232 93-804 Deutsche Bank AG. München 35/32165
BETR.: Meine Akte 25 61 /P
Ihr Zeichen:
TaCHI]J1ICIO "VAIE" die Valentini luigi e Angela
Sant'Elpidio a Mare (Ascoli Piceno), Italien
Verfahren zur Herstellung eines aus Absatz und Sohle bestehenden Schuhbestandteils.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines einstückigen,
vornehmlich aus Kunststoff gefertigten, aus Absatz und Sohle bestehenden Schuhbestandteils.
709829/0272
Verfahren zur Herstellung von Schuhunterteilen aus Kunststoff in einem Formpreßvorgang, wobei Absatz und Sohle im wesentlichen
aus dem gleichen Material bestehen, sind hinreichend bekannt, ebenso die getrennte Herstellung und nachfolgende Verbindung
von Absatz und Sohleο
Die zunehmende Verbreitung derartiger Schuhunterteile und die wachsende Verwendung von Kunststoffen geeigneter Härte sowie
das Bedürfnis Absatz und Sohle nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Oberleder und den übrigen Teilen des Schuhs zu
verbinden, haben den Wunsch entstehen lassen, nicht nur das
Herstellungsverfahren zu vereinfachen, sondern auch dem vollendeten Schuwerk ein ansprechendes Aussehen und eine befriedigende Widerstandsfähigkeit zu verleihen.
das Bedürfnis Absatz und Sohle nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Oberleder und den übrigen Teilen des Schuhs zu
verbinden, haben den Wunsch entstehen lassen, nicht nur das
Herstellungsverfahren zu vereinfachen, sondern auch dem vollendeten Schuwerk ein ansprechendes Aussehen und eine befriedigende Widerstandsfähigkeit zu verleihen.
Ein Arbeitstakt der Schuhherstellung mit im Preßverfahren geformter
Sohle und Absatz aus Kunststoff, dem immer besondere
Bedeutung beigemessen wird, ist derjenige, der sich auf die
Verbindung zwischen Absatz und Sohle bezieht, und zwar im
verbleibenden Oberteil des Schuhes, wenn der Arbeitsvorgang
nach der Preßformung vorgenommen wird. Y/ie allgemein bekannt
muß der Absatz wenigstens in seinem oberen Seil eine genügend große Dicke haben um die Anwendung von Kägeln zu gewährleisten, welche,- dazu dienen den oberen und den unteren durch Pormpressung erhaltenen Teil des Schuhes mit Sicherheit zu verbindeno
Bedeutung beigemessen wird, ist derjenige, der sich auf die
Verbindung zwischen Absatz und Sohle bezieht, und zwar im
verbleibenden Oberteil des Schuhes, wenn der Arbeitsvorgang
nach der Preßformung vorgenommen wird. Y/ie allgemein bekannt
muß der Absatz wenigstens in seinem oberen Seil eine genügend große Dicke haben um die Anwendung von Kägeln zu gewährleisten, welche,- dazu dienen den oberen und den unteren durch Pormpressung erhaltenen Teil des Schuhes mit Sicherheit zu verbindeno
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Hauptaufgabe vorliegender Sri'induug ist die Erzielung einer
sicheren Verbindung zwischen dem oberen Teil und dem aus Absatz und Sohle bestehenden, durch Preverformunj von Kunststoff
erhaltenen Schuhbestandteil und zwar unter Verwendung von Hageln, ohne daß nach der Preßverformung irgendwelche Vorarbeiten
auf dem unteren Schuhoestandteil, insbesondere auf dem oberen Teil des Absatzes vorzunehmen sindo Zu diesem Zweck
wird gemäß vorliegender Erfindung die Einheit "Absatz-Sohle"
als einziger Körper, unter Verwendung eines vorbereiteten Absatzes größerer Härte und Steifigkeit als die Sohle, nach dem
Einspritz-Formpreßverfahren hergestellt«,
Jim anderer Zweck der Erfindung ist die Verwirklichung eines Verfahrens zur Herstellung einer Einheit "Absatz-Sohle" nach
welchem der Absatz vorgeformt und gegebenenfalls als unabhängiges
Stück von gewünschter Form: und Härte vorvollendet in den Preßstempel eingeführt und als einheitlicher Körper mit der angemessenen,
durch Einspritz-Formpressung hergestellten Sohle verbunden wird.
Sine weitere Aufgabe vorliegender Erfindung ist die vorzeitige
Vorbereitung und eventuelle Vorvollendung des Absatz-Körpers, der aus einem Material besteht, das für das gewünschte Endprodukt
geeignet ist, zoB. harter Kunstgummi, harter Kunststoff,
Holz, Leder, wobei nicht übersehen werden darf, daß mindestens der obere Teil des Absatzes derjenige ist, der für eine sichere
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.befestigung von. i\fägeln wählend der weiteren Fertigstellung
des Schuhes geeignet sein muß.
In der Praxis werden die Vorteile einer derartigen Verbindung zwischen Absatz und preßgeformter üoiile und deren verschiedene
Realisierungs-Moglichkeiten ganz L.isondcrc augenfällig sein»
nachstehend wird das Verfahren nacn der Erfindung an Hand der
Zeichnung näher erläuterte Ss zeigen jeweils im Längsschnitt
Figo 1 einen aus Sohle und Absatz bestehenden, nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schuhbestandteil,
Pig. 2 den gleichen SchuhDestandteil mit getrennt gezeichneten
Einzelteilen und
Figo 3 einen Schuhbestandteil, wie in H1Ig0 1 dargestellt,
bei dem der Absatz jedoch aus anderem Material besteht.
Wie die I1Ig0 1 und 2 zeigen, oesteht der Schuhbestandteil 10, 10'
aus einer stärkeren Sohle 12, die über einen dünneren Teil 13 in einer Zunge 16* ausläuft und aus de*m Absatz 11, 11', der mit
einer Lederfolie 20 kaschiert ist. Unterhalb der Zunge 16f befindet
sich eine Erhebung 17*, die in eine entsprechende Aushöhlung 17 in der oberen Fläche 16 des Absatzes 11, 11' eingreifte
An der Innenfläche des Absatzes ist gemäß Fig«, 2 eine Ausnehmung 18 vorgesehen, in die ein zwischen der Zunge 16'
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und dem dünneren Teil der Sohle 12 befindliche Leiste 18« eingreift«,
Die Trittfläche 15s des Absatzes 11* ragt bei dieser Ausführung
über den unteren Rand der Leiste 18!. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig« 1 und 3 ist die Leiste 18' am unteren Ende
14 mit einer eigenen Trittfläche 15 versehen, die analog der Erhebung 17s der Zunge 16' ebenfalls mit einer Erhebung ausgestattet
ist,· die in eine Aushöhlung 19 des Absatzes 11 eingreift,
Bei der Herstellung des Schuhbestandteiles 10, 10*, 10''wird
zunächst der starre Absatz 11, 11', 11"" aus hartem Gummi oder
Kunststoff vorgefertigt und mit der Lederfolie 20 kaschierte.
Die AbsatzoDerflachen, die sich mit dem Kunststoff während der
EinspritZf-Preßformung verbinden sollen, werden sodann mit einem
geeigneten, handelsüblichen Klebstoff überzogen und der Absatz in die dafür vorgesehene Stelle in der Preßform eingeführt, worauf
die Sohle mittels der üblichen Einspritz~Preßformung unter
Verwendung des dafür vorgesehenen Kunststoffes, nach der
vorausbestimmten Formgebung gebildet wird«, Hierbei gehen die Flächen der Teile 161, 17*, 18s, die bei der Preßformung entstehen,
mit den diesbezüglichen Flächen der Teile 16, 17» 18, die schon im Absatz vorgesehen sind, eine sichere Verbindung
eino
Die Vorausbestimmung des Materials des Absatzes, die seine Härte und Starrheit gewährleistet, um das eingangs erwähnte Ziel
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zu erreichen, und die Wahl des Materials für die elastischere Sohle, bedingen die Unabhängigkeit der beiden Hauptstücke der
Einheit "Absatz-Sohle" gemäß vorliegender Erfindung.
Andererseits gibt die Veränderungsmöglichkeit des Absatzniaterials
dem Hersteller die Möglichkeit sinnvolle Varianten vorzunehmen., die für die verschiedenen Erzeugnisse, die man erhalten
will, zweckdienlich sind« So hat man z0B© gemäß Figo 1 in der
unteren Fläche des vorgeformten und vorgefertigten Absatzes 11
eine Aushöhlung 19 vorgesehen und ebenfalls mit Klebstoff überzogen, damit während der Einspritz-Preßformung diese untere
Fläche ebenfalls einheitlich mit Kunststoff, wie er für die Sohle verwendet wird, überzogen wird, um damit auch eine Srittflache
15 mit diesem Kunststoff zu erzielene
i3ei der AusfuTferaagsffarm naäb Fig» 3 besteht der vorbereitete
und vorgefertigte Absatz 11lf aus einem anderen Material, das
für bestimmte Zwecke für den Schuhabsatz besser geeignet isto
Die vorstehende Beschreibung und die diesbezüglichen Abbildungen
sollen zur Verwirklichung vorliegender Erfindung keinen begrenzenden Charakter haben. Die Auswahl eines eia-ee vorgefertigten
Absatzes, wie für die beschriebenen und gezeichneten Ausführungs« formen angenommen, stellt keineswegs eine Notwendigkeit dar,
weiche womöglich einen Vorzug beinhalten solle Normalerweise sieht man die Verwendung eines halbfertigen Absatzes an, der bearbeitet
und vervollständigt wird, wenn der Arbeiter nach For-
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ORlGiMAL INSFECTED
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mung der oben beschriebenen .Einheit "ADsatz-Sohle" , den Oberteil
des Schuhes mit dieser verbinden soll, um. das Fertigprodukt
für den Verkauf und Gebrauch zu erhalten.
Es ist auch, wenn man den gleichen Fertigungsvorgang im gleichen
Preßstempel anwendet, möglich, daß man, abgesehen vom
schon vorbereiteten starren Absatz, auch an einer besonderen Stelle ein sohlenförmiges Lederstück vorsieht, dessen obere
Oberfläche ebenfalls mit einem Klebstoff überzogen ist, wie schon für den Absatz angegeben, um so durch die Binspritz-Preßformung
die gewünschte Einheit "Absatz-bohle" aus Kunststoff
zu erhalten, bei der die endgültige Sohlenoberfläche, zum Gehen aus diesem Lederstück besteht,,
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ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung eines einstückigen, vornehmlich
aus Kunststoff durch Einspritz-Preßformung gefertigten,
aus Absatz und Sohle "bestehenden Schuhbestandteiles, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorbereiteter Absatz (11,
11*$ 11iS) von gewollter Härte und Starrheit in den dafür
vorgesehenen Sitz einer Preßform eingeführt wird, worauf seine mit der Sohle (12, 16', 18f, 17') in Berührung kommenden
flächen (16, 17, 18) mit einer Schicht Klebstoff versehen werden und dann in der Preßform, die auch die
Formung von Kunststoffteilen ermöglicht, die Sohle aus
Kunststoff geformt und so fest mit dem Absatz verbunden wird, daß eine aus Absatz und Sohle gebildete Einheit entsteht«,
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schon vorbereitete Absatz (11, 11·, 11'*), welcher
zunächst in den eigens dazu bestimmten Sitz des Preßstempels eingeführt wird, aus einem härteren und starreren .
Kunststoff als derjenige der Sohle oder aber auch aus Leder, HmIz und ähnlichen Naturstoffen gefertigt wird«
3ο Absatz zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in seiner obe-
- 9 709829/0272
ren Fläche (16) eine ^uohöhlung (17) und in Deiner Innenfläche
eine Ausnehmung (1£) vorgesehen sind in die -„-ntsprechenäe
Teile der Sohle, nämlich eine Erhöhung (17!)
und eine Leiste (1g9) nacn der Jormpressung eingreifen,
4c Absatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß'eine
dee Aushöhlung (17) entsprechende Aushöhlung (1y) an der
unteren fläche des Absatzes (11, 11'') angebracht ist, in
die nach der JToroipressung eine Erhöhung an der Trittfläche
(15) eingreift, die über die Leiste (16s) rait der Sohle
(12, 13) in Verbindung steht.
709829/0272
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
| DE2656392A1 true DE2656392A1 (de) | 1977-07-21 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19762656392 Pending DE2656392A1 (de) | 1976-01-20 | 1976-12-13 | Verfahren zur herstellung eines aus absatz und sohle bestehenden schuhbestandteils |
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| GR (1) | GR62105B (de) |
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| GB2148695B (en) * | 1983-10-28 | 1986-10-15 | Cornwell Components Manufactur | Sole and heel units |
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1976
- 1976-01-20 IT IT4769676A patent/IT1053345B/it active
- 1976-12-03 GR GR52307A patent/GR62105B/el unknown
- 1976-12-13 DE DE19762656392 patent/DE2656392A1/de active Pending
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- 1977-01-18 GB GB196777A patent/GB1570023A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES454212A1 (es) | 1977-11-16 |
| IT1053345B (it) | 1981-08-31 |
| GR62105B (en) | 1979-02-26 |
| GB1570023A (en) | 1980-06-25 |
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