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DE265436C - - Google Patents

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Publication number
DE265436C
DE265436C DENDAT265436D DE265436DA DE265436C DE 265436 C DE265436 C DE 265436C DE NDAT265436 D DENDAT265436 D DE NDAT265436D DE 265436D A DE265436D A DE 265436DA DE 265436 C DE265436 C DE 265436C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
container
cooling liquid
channels
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT265436D
Other languages
English (en)
Publication of DE265436C publication Critical patent/DE265436C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J17/00Baby-comforters; Teething rings
    • A61J17/02Teething rings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J2200/00General characteristics or adaptations
    • A61J2200/40Heating or cooling means; Combinations thereof
    • A61J2200/44Cooling means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265436 KLASSE 30g. GRUPPE
JOSIAH SOLOMON BRIDGES in CHICAGO.
Vorrichtung zur Erleichterung des Zahnens. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1913 ab.
Das Zahnfleisch der Kinder ist während der Zahnungsperiode gewöhnlich entzündet. Dadurch, daß nun das Zahnfleisch in Berührung mit einem gekühlten Mundstück gebracht wird, wird der von der Entzündung herrührende Schmerz gelindert. Der Erfinder hat daher schon früher vorgeschlagen, ein einem Lutscher ähnliches Mundstück mit einem Behälter zu verbinden, der mit einer Kühlflüssigkeit gefüllt ist. Durch die vorliegende Erfindung
. soll nun vermieden werden, daß das Zahnfleisch des zahnenden Kindes plötzlich zu stark abgekühlt wird. Zu diesem Zweck wird das Mundstück nicht hohl, sondern massiv ausgebildet und mit Kanälen für die Kühlflüssigkeit versehen, aus denen diese zurückgedrängt wird, sobald das Mundstück zwischen den Kiefern zusammengedrückt wird.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar:
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 ein Längsschnitt nach 2-2 der Fig. 1.
Fig· 3. 4. 5 und 6 sind Schnitte nach 3-3,
4-4, 5-5 und 6-6 der Fig. 2 in etwas größeren Maßstäben.
Der Behälter 7 ist mit einer passenden Kühlflüssigkeit gefüllt und trägt an seinem oberen Ende Gewinde 8, mit welchem der Flansch 10 einer Kappe 9 verschraubt wird. Der Behälter und die Kappe sind vorzugsweise aus Blech hergestellt, können jedoch aus einem beliebigen anderen Material bestehen. Um den Behälter kann eine Wärmeschutzdecke 11 aus Filz ο. dgl. gelegt werden. Diese Decke wird von einem äußeren Behälter 12 umschlossen. Die Einlage 11 verhindert, daß die Temperatur des äußeren Behälters 12 infolge der Kühlflüssigkeit so weit sinkt, daß die Berührung des äußeren Behälters den Händen des zahnenden Kindes unangenehm wird. Der äußere Behälter 12 wird durch eine Kappe 14 abgeschlossen, welche sich durch den Flansch 13 auf den Flansch des Behälters 12 aufschiebt und mit diesem auf irgendeine Weise verriegelt werden kann. Auch zwischen der Kappe 9 und der Kappe 14 kann ebenfalls eine Wärmeschutzdecke 0. dgl. eingeschaltet werden, wenn dies wünschenswert erscheint.
Durch die Öffnungen der Kappen 9 und 14 erstreckt sich ein Mundstück 15, von dessen innerem Ende ein Flansch 16 nach den Rändern des Innenbehälters .7 hinragt. Dieser Flansch 16 wird zwischen dem mit Gewinde versehenen Flansch 8 und der Schulter 17 der inneren Kappe 9 festgeklemmt und dichtet auf diese Weise den Innenraum der Kappe 11 gegen den Behälter und das Mundstück ab. Gleichzeitig dient der Flansch dazu, das Mundstück in der richtigen Stellung festzuhalten. Da das Mundstück vorzugsweise aus Gummi besteht, so wird es durch den gleichfalls aus Gummi bestehenden Flansch 16 nachgiebig in seiner Lage unterstützt, so daß das Zahnfleisch durch Einführung des Mundstückes nicht verletzt werden kann.
Das Mundstück hat in seinem inneren Teil eine Kammer 18, und diese Kammer steht mit einer Anzahl von Kanälen 19 bis 24 in Verbindung. Diese Kanäle sind vorzugsweise um einen Mittelkanal 25 herum angeordnet, und in bestimmten Zwischenräumen sind diametral gegenüberliegende Kanäle durch Querkanäle 26, 27, 28 verbunden. Dadurch steht jeder Längskanal mit jedem anderen Längs-
kanal in Verbindung, und zwar sind die Verbindungskanäle in verschiedenen Ebenen angeordnet. Der oberste Querkanal nahe dem vorderen Ende des Mundstückes ist bei 26, der zweite Querkanal bei 27 und der dritte Kanal bei 28 angedeutet.
Die Anordnung dieser Querkanäle hat den Zweck, die Bewegungen der Kühlflüssigkeit im Mundstück und das Zurücktreten aus demselben zu erleichtern, wenn ein Druck auf das Mundstück ausgeübt wird, was im vorliegenden Falle durch Zusammenbeißen des Mundstückes geschieht. An der Stelle des Mundstückes, welche zwischen den beiden Kiefern zusammengepreßt wird, wird die Kühlflüssigkeit aus den Längs- oder Querkanälen herausgedrängt, so daß das Zahnfleisch an diesen Stellen nicht zu rasch abgekühlt wird. Sobald der Druck auf das Mundstück nachläßt, fließt die Kühiao flüssigkeit wieder in das Mundstück zurück. Das Mundstück besteht vorzugsweise aus vulkanisiertem Gummi und die Wände sind so dick gehalten, daß für gewöhnlich die Kanäle auf ihrer ganzen Länge offen bleiben, jedoch unter dem Druck, welcher beim Daraufbeißen ausgeübt wird, genügend zusammengepreßt werden, um eine Zirkulation der Flüssigkeit selbst herbeizuführen.
Die Kammer 18 am Fuße des Mundstückes ist nicht unbedingt notwendig. Die Abdichtung des Mundstückes gegen den Behälter kann auf irgendeine andere Weise erfolgen. Es ist von Wichtigkeit, daß die Anzahl der Längskanäle im Mundstück selbst genügend groß gehalten wird, um eine Zirkulation der Kühlflüssigkeit darin herbeizuführen, wobei auch die Anordnung der Querkanäle in einer einzigen Ebene auch diese Zirkulation nicht stören würde.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zu Erleichterung des
    Zahnens, in welche eine Kühlflüssigkeit durch ein elastisches Mundstück geschickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück nicht hohl, sondern massiv ist und zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit mit Längskanälen versehen ist, welche an einem Ende geschlossen sind und am anderen Ende mit dem Behälter der Kühlflüssigkeit in Verbindung stehen, so daß beim Beißen auf das Mundstück die Kühlflüssigkeit aus den Längskanälen in den Kühlflüssigkeitsbehälter zurücktritt und das Zahnfleisch der Kinder nicht zu plötzlich abgekühlt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanäle im Mundstück an verschiedenen Stellen durch Querkanäle untereinander verbunden sind, um das Zurückweichen der Flüssigkeit beim Aufbeißen zu erleichtern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanäle symmetrisch um einen Mittelkanal angeordnet sind und in verschiedenen Ebenen untereinander und mit dem Mittelkanal verbunden sind, so daß durch die Verbindung mit dem Mittelkanal jeder Längskanal mit jedem anderen Längskanal in Verbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanäle des Mündstückes in eine über dem Behälter der Kühlflüssigkeit angeordnete Kammer (18) münden, welche durch einen einheitlieh mit dem Mundstück ausgebildeten Flansch gegen den über dem Behälter gelegenen Raum abgedichtet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265436D Active DE265436C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE265436C (de)

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