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DE2653579A1 - Elektronischer kameraverschluss - Google Patents

Elektronischer kameraverschluss

Info

Publication number
DE2653579A1
DE2653579A1 DE19762653579 DE2653579A DE2653579A1 DE 2653579 A1 DE2653579 A1 DE 2653579A1 DE 19762653579 DE19762653579 DE 19762653579 DE 2653579 A DE2653579 A DE 2653579A DE 2653579 A1 DE2653579 A1 DE 2653579A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
drive mechanism
shutter
electronic camera
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762653579
Other languages
English (en)
Inventor
Mitsuo Koyama
Tadashi Nakagawa
Ichiro Nemoto
Eiichi Onda
Masanori Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Koki KK
Original Assignee
Seiko Koki KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP14095975A external-priority patent/JPS5264930A/ja
Priority claimed from JP14096075A external-priority patent/JPS5264931A/ja
Application filed by Seiko Koki KK filed Critical Seiko Koki KK
Publication of DE2653579A1 publication Critical patent/DE2653579A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter
    • G03B9/62Means for varying duration of "open" period of shutter by varying interval of time between end of opening movement and beginning of closing movement
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Anmelder; Seiko Kaki Kabushikx Kaisha, Tokyo, tjapan
Elektronischer Kameraverschluß
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Kameraverschluss entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei elektronischen KämeraverSchlüssen, die einen Elektromagnet und eine elektronische Verzögerungsschaltung enthalten, besteht gegenüber Kameraverschlüssen mit mechanischen Zeitfoil— dungseinrichtungen die Schwierigkeit, daß die Konstruktion komplizierter ist,, insbesondere im Hinblick auf die elektrische Isolation, die Anschlüsse des Elektromagneten* am eine geeignete Übertragung von elektrischen Signalen und des Antriebs der mechanischen Glieder zu ermöglichen. Durch die Erfindung sollen derartige elektronische Verschlüsse so verbessert «erden» daß sie einerseits einfacher und billiger herstellbar sind and andererseits für an sich beliebige Konstruktionea verhältnismäßig kleiner Kameras verwendbar sind.
Im wesentlichen sind zwei Arten von Schlitzverschlüssen bekannt, bei denen ein vorlaufender und ein nachlaufender Vorhang vorgesehen ist. Bei der ersten Art bestehen die beiden V/orhänge aus einem tuchartigen Material unä laufen in horizontaler Rieh—
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original inspected
tung der Kamera ab. Bei der zweiten Art sind die Vorhänge aus tuchartigem Material oder aus dünnen Metallblechen hergestellt und laufen in vertikaler Richtung ab.
Bei der zweiten Art von Schlitzverschlüssen ist der Antriebsmechanismus für den gesteuerten Ablauf der beiden Vorhänge auf der einen Seite in der horizontalen Richtung der Kamera angeordnet, so daß bei der Herstellung der Kamera gewisse horizontale Abweichungen der Objektivanordnung unvermeidbar sind, wodurch insbesondere der Bedienungskomfort bei kleineren Kameras verringert wird, weshalb es wünschenswert wäre, den Raumbedarf für den Antriebsmechanismus zu verringern.
Bei der anderen Art von Schlitzverschlüssen ist es dagegen möglich, den Antriebsmechanismus in vertikaler Richtung der Kamera vorzusehen, so daß ein Teil der erwähnten Schwierigkeiten verringert werden kann. Dabei müssen jedoch Nachteile hinsichtlich der Herstellung und der Arbeitsweise in Kauf genommen werden. Deshalb ist es vor allem Aufgabe der Erfindung, den Raumbedarf des Antriebsmechanismus zu verringern, so daß die zweite Art von Schlitzverschlüssen zweckmäßigerweise bei kleinen Kameras Verwendung finden können.
Eine Vereinfachung und Verbilligung elektronischer Verschlüsse kann gemäß der Erfindung dadurch erzielt werden, daß der Kontakt zum Anschluß der elektronischen Schaltung für die Belichtungssteuerung und die Spule des Elektromagneten isoliert von dem Kamerakörper an einer einstückigen Basisplatte aus Kunstharz angeordnet werden, die eine Stützebene für die Anordnung der Elemente des Antriebsmechanismus und des Kontakts aufweist, sowie einen Spulenträger und Tragzapfen für die betreffenden Glieder des Antriebsmechanismus. Mit Hilfe einer derartigen, aus Kunstharz einstückig geformten Basisplatte kann die Größe des Verschlusses verringert und dessen Herstellung vereinfacht und verbilligt werden.
Die Verringerung der Größe, bei Schlitzverschlüssen der erwähnten zweiten Art kann gemäß der Erfindung dadurch erzielt werden, daß eine einstückige Basisplatte aus Kunstharz zur Anordnung von Elementen des Antriebsmechanismus Verwendung findet,
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die im Vergleich zu bekannten metallischen Basisplatten eine wesentliche Verringerung des Raumbedarfs ermöglicht.
Zusammenfassend sind deshalb die wesentlichen Merkmale der Erfindung in einem elektronischen Kämeraverschiuß zu sehen, bei dem der Antriebsmechanismus seitlich zu der Belichtungsöffnung in einer ersten Basisplatte angeordnet ist und bei dem mindestens eine Öffnungslamelle und eine Schließlamelle vorgesehen sind. Eine zweite Basisplatte weist eine Stützebene auf, auf der der Antriebsmechanismus angeordnet ist. Es. ist eine einstückige Stützeinrichtung vorgesehen, an der die Glieder des Antriebsmechanismus angeordnet sind, der Spulenkörper des Elektromagneten und die Befestigungseinrichtung zur Anordnung an der ersten Basisplatte. Die Enden des Spulenkörpers sind zweckmäßigerweise mit der zweiten Basisplatte mit Hilfe flexibler Verbindungselemente verbunden. Ferner sind zweckmäßigerweise an der einstückigen Basisplatte Befestigungseinrichtungen und/oder Befestigungs-Führungseinrichtungen für die erste Basisplatte ausgeformt.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Kameraverschluß gemäß der Erfindung im gespannten Zustand des Verschlusses; und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Basisplatte in dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind eine öffnungslamelle und eine Schließlamelle an einer ersten Basisplatte angeordnet, in der eine Belichtungsöffnung vorgesehen ist.
Ein umgebogener Teil la.eines im übrigen nicht dargestellten Öffnungsglieds 1 zur Betätigung der Öffnungslamelle ist drehbar an der Basisplatte gelagert und durch eine nicht dargestellte Feder im Uhrzeigersinn vorgespannt. Ein Hakenglied 2, das an dem umgebogenen Teil 1 mit einer Nase 2b angreift, ist an der Basisplatte mit einem Zapfen 2a drehbar gelagert. Das Hakenglied 2 besitzt ferner einen nach unten vorragenden Beta-
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tigungsarm 2c und wird durch eine nicht dargestellte Feder im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt.
Ein Schließglied 3, von dem nur ein Arm 3a in Fig. 1 sichtbar ist, ist mit einem Zapfen 3b an der Basisplatte gelagert und wird durch eine nicht dargestellte Feder im Uhrzeigersinn vorgespannt. An dem Arm 3a greift in der Spannlage ein Hakenglied 4 an, das an der Basisplatte mit einem Zapfen 4a drehbar gelagert ist und einen nach unten ragenden Arm 4c sowie einen umgebogenen Teil 4b aufweist, durch den der Arm 3a an dem Schließglied arretiert wird. Das Hakenglied 4 ist durch eine Feder im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Gemäß der Erfindung ist eine einstückig aus Kunstharz geformte zweite Basisplatte 5 vorgesehen, an der der Antriebsmechanismus für die Hakenglieder des Öffnungsglieds bzw. des Schließglieds angeordnet ist. Auch die Tragzapfen der noch zu beschreibenden Glieder des Antriebsmechanismus sowie die noch zu beschreibenden Stützebenen sind einstückig mit der zweiten Basisplatte 5 ausgeformt.
Ein segmentförmiges Spannrad 6 sitzt auf einem Tragzapfen 6a, der von der zweiten Basisplatte 5 vorragt. Mit Hilfe dieses Spannrads kann das Spannen des Verschlusses durch dessen Verschwenken um den Zapfen 6a im Gegenuhrzeigersinn erfolgen.
Entlang dem Umfangsteil des Spannrads 6 ist eine Verzahnung 6b vorgesehen. Mit einer Steuerscheibe 7 ist ein Ritzel 7b starr verbunden, mit dem das Spannrad 6 kämmt. Die Steuerscheibe 7 ist an einem Zapfen 7a gelagert und weist eine Steuerkurve 7c rechts oben entlang ihrem Umfang auf, eine Verzahnung 7d auf der linken Seite, einen von der Unterseite vorragenden zylindrischen Vorsprung 7e, einen Freigabevorsprung 7f sowie einen Anschlag 7g. Die Steuerscheibe 7 wird durch eine Feder im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt.
Ein Zwischenrad 8 kämmt mit der Verzahnung 7d der Steuerscheibe 7, ist an dem Zapfen 6a angeordnet und einstückig mit einem Zahnrad 8a verbunden. Ein Schwungrad 9 ist an einem Zapfen 9a gelagert, der von der zweiten Basisplatte 5 vorragt, und
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ist starr mit einem Ritzel 9b verbunden, mit dem das Zahnrad 8a kämmt.
An dem Zapfen 9a ist ferner ein Auslöserhebel 10 gelagert, der an dem Anschlag 7g mit einer Nase 1Oa angreift und durch eine Feder im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt ist.
Die Spule 11 eines Elektromagnets ist an eine"nicht dargestellte elektronische Schaltung angeschlossen und auf einen Spulenträger lla aufgewickelt, der an der zweiten Basisplatte 5 ausgeformt ist. In dem Spulenträger lla ist ein Eisenkern 11b befestigt.
Ein Steuerhebel 12 ist an einem von der zweiten Basisplatte 5 vorragenden zapfen 12a gelagert und weist einen magnetischen Teil 12b gegenüber dem Eisenkern 11b auf, der an einem Vorsprung 12b mit einem Stift 12c befestigt ist. Ein Andruckarm 12e des Steuerhebels 12 greift an der Steuerkurve 7c der Steuerscheibe 7 an, so daß der magnetische Teil 12b eng anliegend gegen den Eisenkern 11b angedrückt wird. Ein sich nach oben erstreckender Arm 12f greift an dem Arm 4c des Hakenglieds 4 an und liegt in einer anderen Ebene als der Arm 12e, indem an dem Steuerhebel eine Abwinkelung 11g ausgebildet ist. Die beiden Arme des Steuerhebels 12 sind einstückig aus Kunstharz geformt und der Steuerhebel 12 wird durch eine nicht dargestellte Feder im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Die zweite Basisplatte 5 ist an der ersten Basisplatte mit einer Hülse 5a befestigt, die auf den Zapfen 4a aufgesetzt ist, sowie mit einer Hülse 5b, die auf einen Stift 13 aufgesetzt ist, der an der ersten Basisplatte befestigt ist. Eine Spitze 5d an. einem unteren Vorsprung 5c (rechts oben in Fig. 2) und eine Spitze 5f an einem Vorsprung 5e unter dem Zapfen 12a sowie eine Spitze 5h eines weiteren unteren Vorsprungs 5g sind in die erste Basisplatte eingesetzt, um eine genaue Relativlage zu gewährleisten. Auf der Oberseite ist ein verstärkender Vorsprung 5i vorgesehen sowie ein Vorsprung 5j, der den Eisenkern 11b trägt. Seitenwände 5k, 51 und 5m dienen zur Verstärkung der Basisplatte 5 und zur Abschirmung gegen Schmierölspritzer bei der Herstellung.
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In der Seitenwand 51 ist eine Öffnung 5n für den Auslöserhebel 10 vorgesehen. Der Spulenträger 11a ist mit der Basisplatte 5 verbunden, um eine genaue Ausrichtung zu gewährleisten.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des eine einäugige Spiegelreflexkamera betreffenden Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Wenn der Auslöser 10 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, gibt dessen Nase lOa den Anschlag 7g der Steuerscheibe 7 frei, so daß sich diese zu drehen beginnt. Vor dem Ablauf der Steuerscheibe 7 wird die Spannungsquelle an die elektronische Schaltung angeschlossen, so daß durch den Strom durch die- Spule 11 der Eisenkern 11b magnetisiert wird und der magnetische Teil 12b an dem Steuerhebel 12 angezogen wird.
Die durch Federkraft im Gegenuhrzeigersinn angetriebene Steuerscheibe 7 bewirkt durch die beschriebene Verzahnung eine Rotation der damit verbundenen Zahnräder, so daß die Steuerscheibe 7 wegen des Schwungrads 9 verzögert abläuft. Dabei gibt die Steuerkurve 7c den Arm 12e des Steuerhebels 12 frei und der Vorsprung 7 schließt einen Kontakt in der Belichtungszeit steuerschaltung. Zunächst bleibt jedoch der Steuerhebel 12 in der dargestellten Lage, weil der magnetische Teil 12b von dem Eisenkern 11b angezogen wird.
Am Ende des Ablaufs der Steuerscheibe 7 greift der Freigabevorsprung 7f an dem Betätigungsarm 2c des Hakenglieds 2 an, so daß die Nase 2b den umgebogenen Teil la an dem Öffnungsglied freigibt. Dann dreht sich das Öffnungsglied unter Federkraft im Uhrzeigersinn um den Zapfen Ib, so daß die Öffnungslamellen die Belichtungsöffnung freigeben.
Nach der durch die elektronische Schaltung bestimmten Belichtungszeit wird die Stromzufuhr zu der Spule 11 unterbrochen, so daß der magnetische Teil 12b nicht mehr angezogen wird und der Steuerhebel 12 durch Federkraft im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Wenn dann der Arm 12e nicht mehr an der Steuerkurve 7c anliegt, wird der Arm 4c des Hakenglieds 4 durch den Steuerhebel verschwenkt, so daß der umgebogene Teil 4b den Arm 3a des
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Schließglieds freigibt und dieses sich um den Zapfen 3 unter Federkraft im Uhrzeigersinn dreht, um die SchließlameIlen zu betätigen und die Belichtung zu beenden.
Zum Spannen des Verschlusses werden das Öffnungsglied und das Schließglied durch einen nicht dargestellten Spannhebel in an sich bekannter Weise gedreht, so daß der umgebogene Teil la und der Arm 3a wieder durch die Hakenglieder 2, 4 arretiert werden. Dabei wird auch das Spannrad 6 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis eine Arretierung in der in Fig. 1 dargestellten gespannten Lage erfolgt.
Wenn die Steuerkurve 7c an der Steuerscheibe 7 an dem Arm 12e des Steuerhebels 12 angreift, wird dieser im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß der magnetische Teil 12a gegen- den Eisenkern 11b angedrückt wird. Dabei werden die flexiblen Verbindungsteile lic, lld, lie und Hf in einem gewissen Ausmaß deformiert, so daß gewährleistet ist, daß der Steuerhebel 12 den Magnetteil 12b ausreichend gegen den Eisenkern andrückt.
Obwohl bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel Öffnungsund Schließlamellen vorgesehen sind, kann eine Belichtung auch mit Hilfe einer einzigen Lamelle erfolgen.
Da die zweite Basisplatte 5 aus Kunstharz besteht, kann der Kontakt beim Einschalten der Belichtungszeitsteuerschaltung an einer an sich beliebigen Stelle innerhalb des Bewegungswegs des Vorsprungs 7e vorgesehen werden. Ferner kann dieser Kontakt direkt an der Basisplatte 5 vorgesehen werden, ohne daß Probleme hinsichtlich der Isolierung bestehen.
Da die Tragzapfen der Glieder des Steuermechanismus einstükkig an der Basisplatte 5 .ausgebildet sind, ergibt sich ferner der Vorteil der Schmiereigenschaften von Kunstharz, und die Ausbildung der Tragzapfen an der Basisplatte 5 verursacht praktisch keine Kosten, so daß dadurch eine wesentliche Verringerung der Herstellungskosten möglich ist.
Da für den Spulenträger 11a flexible Verbindungsteile vorgesehen sind, ist eine gute Berührung zwischen dem magnetischen
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Teil und dem Eisenkern aus den genannten Gründen möglich, so daß sich auch in diesem Zusammenhang Vorteile gegenüber bekannten Einrichtungen ergeben, bei denen eine zusätzliche Haltefeder und weitere Elemente erforderlich sind, so daß auch bei dem beschriebenen Äusfuhrungsbeispiel in diesem Zusammenhang die Herstellungskosten und der Raumbedarf verringert werden können.
Wenn die Spule 11 auf den Spulenträger lla aufgewickelt wird, werden die beiden Enden des Spulenträgers etwas deformiert, welche Deformation jedoch durch die Verbindungsteile aufgenommen werden kann. Wenn ferner der Anlagedruck durch die Steuerscheibe 7 nicht mehr ausgeübt wird, wird eine elastische Stoßausübung durch den Steuerhebel verhindert, weil die Verbindungsteile in einem gewissen Ausmaß deformiert sind, so daß der Eisenkern sich mit dem magnetischen Teil bewegt. Deshalb kann auch ein verhältnismäßig schwacher Elektromagnet vorgesehen werden.
Die in Fig. 1 nicht dargestellten Federn für das Öffnungsglied und das Schließglied können wie bei bekannten Schlitzverschlüssen ausgebildet sein.
Auf der rechten Seite in Fig. 1 ist die Belichtungsöffnung in der ersten Basisplatte ausgebildet und ein Kasten für den Spiegel der einäugigen Spiegelreflexkamera in der Nähe der Seitenwand der zweiten Basisplatte angeordnet.
Die durch die Erfindung vor allem angestrebte Verringerung des Raumbedarfs des Steuermechanismus ist darauf zurückzuführen, daß bei einem derartigen Verschluß die Zapfen Ib und 3b in der Nähe der Belichtungsöffnung angeordnet sind, und daß auch die linke Seite dieser Zapfen in der Nähe des Kamerakörpers angeordnet werden müssen. Durch Anordnung aller Elemente in dem Bereich des begrenzten.Intervalls zwischen den Zapfen Ib und 3b ohne Abstützung eines Glieds in diesem Bereich kann dieses Ziel erreicht werden. Das bedeutsamste Merkmal dieser Anordnung besteht darin, daß der Stützteil jedes Glieds einstückig mit der zweiten Basisplatte 5 ausgebildet ist, an der
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Befestigungsteile 5a und 5b sowie Führungsteile 5d, 5f und 5h vorgesehen sind.
Bei einem derartigen"Verschluß, bei dem die Steuerscheibe 7 und der Steuerhebel 5 verhältnismäßig groß sein müssen, kann durch die Seitenwände 5k und 51 an der zweiten Basisplatte 5 die Anordnung des Zapfens Ib umgangen werden.
An der zweiten Basisplatte 5 sind über dem Spulenträger 11a in der Zeichnung nicht dargestellte Steuerelemente für Zeitaufnahmen und dergleichen vorgesehen, sowie ein Schaltglied für betreffende Einstellungen.
Obwohl bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die Betätigungsglieder an den einstückig mit der zweiten Basisplatte ausgebildeten Tragzapfen 6a, 7a, 9a und 12a angeordnet sind, können je nach dem betreffenden Verwendungszweck auch andere Anordnungen vorgesehen werden, bei denen beispielsweise Führungsteile auch als Befestigungsteile dienen.
Da die zweite Basisplatte zusammen mit dem Stützteil und der Ebene jedes Betätigungsglieds und den Befestigungs- und Führungsteilen einstückig aus Kunstharz geformt ist, ist im Vergleich zu irgendeiner anderen Anordnung dieser Glieder auf einer metallischen Basisplatte das Volumen des kombinierenden Teils kleiner. Ferner ist eine bessere zweidimensional und dreidimensionale Verstärkung der Basisplatte möglich, so daß auch deshalb die Größe verringert werden kann. Jeder Zapfen ist besser geschmiert, das Gewicht verringert und wegen der praktisch beliebigen Ausbildung von Seitenwänden kann eine Seitenwand so ausgebildet werden, daß durch, die Kammer für den Spiegel in den Verschluß einfallendes Licht abgeschirmt wird. Gleichzeitig kann dadurch bei der Herstellung des Verschlusses verhindert werden, daß Schmieröl auf die Verschlußlamellen oder Vorhänge spritzt und dort anhaftet.
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Claims (3)

24. Nov. 1976 S-4095 Patentansprüche
1. Elektronischer Kameraverschluß, bei dem in seitlicher Richtung von einer Belichtungsöffnung in einer ersten Basisplatte ein Antriebsmechanismus angeordnet ist, mit an dieser Basisplatte . angelenkten Verschlußlamellen zum aufeinanderfolgenden Öffnen und Schließen der Belichtungsöffnung mit Hilfe eines Elektromagnets sowie mit einer zweiten Basisplatte mit einer Stützebene zur Anordnung des Antriebsmechanismus, dadurch gekennze ichne t , daß die zweite Basisplatte (5) aus einem Formkörper aus Kunststoff besteht, mit dem die Stützebene und Stützteile (6a, 7a, 9a, 12a) für die Glieder des Antriebsmechanismus, ein Spulenträger (Ha) für den Elektromagnet und Befestigungsteile (5a, 5b) und/oder Führungsteile (5d, 5f und 5h) zur Befestigung mit der ersten Basisplatte einstückig ausgebildet sind.
2. Elektronischer Kameraverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichnet, daß in der einstückigen Ausbildung des Spulenträgers (Ha) und der zweiten Basisplatte (5) flexible Verbindungsteile (Hc, lld, He, Hf) zwischen den Enden des Spulenträgers und der zweiten Basisplatte vorgesehen sind.
3. Elektronischer Kameraverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß ein Schlitzverschluß ist.
ORIGINAL INSPECTED
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DE19762653579 1975-11-25 1976-11-25 Elektronischer kameraverschluss Withdrawn DE2653579A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP14095975A JPS5264930A (en) 1975-11-25 1975-11-25 Camera focallplane shutter controller
JP14096075A JPS5264931A (en) 1975-11-25 1975-11-25 Camera shutter controller

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2653579A1 true DE2653579A1 (de) 1977-05-26

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ID=26473319

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762653579 Withdrawn DE2653579A1 (de) 1975-11-25 1976-11-25 Elektronischer kameraverschluss

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GB (1) GB1544657A (de)

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