DE2653220A1 - Webstuhl mit fluidstrahleinschuss - Google Patents
Webstuhl mit fluidstrahleinschussInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
H. KINKELDEY ζ lbb O 1/.U w STOCKMAlR
DR-INa-AaEtCALTECH)
K. SCHUMANN
m DR RER NAT. ■ DfPt_-PHYS,
P. H. JAKOB
OIPU-ING.
G. BEZOLD
OR. RER NAT- DIPL-CHEM
8 MÜNCHEN
23. Nov. 1976 P 11 053
Nissan Motor Company, Limited
No. 2, Takara-machi, Kanagawa-ku, Yokohama City, Japan
Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss
Die Erfindung betrifft einen Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss und insbesondere eine bei einem solchen Webstuhl verwendete
Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine solche Abfallbeseitigungsvorrichtung/
die Fadenabfall und andere Fremdstoffe, die sich in der Nähe der sog. Fadengreifeinrichtung während des Webbetriebes des
Webstuhles angesammelt haben, entfernen kann.
Bei einem Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss wird gewöhnlich festgestellt,
dass der Stampfbetrieb der Fadengreifeinrichtung, die
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z.B. eine stationäre und eine bewegliche Scheibe aufweist, zwischen denen ein Schussfaden intermittiered ergriffen wird,
eine ziemliche Menge an Fadenabfall oder Fremdstoffen erzeugt Einige dieser Verunreinigungen lagern sich an den Berührungsflächen
von stationärer und beweglicher Scheibe der Greifeinrichtung ab und führen zu einer verschlechterten Funktion die
ser Einrichtung. Insbesondere können die normalen Stampfbewegungen
der beweglichen Scheibe auf die stationäre Scheibe nicht durchgeführt werden, so dass der Schussfaden in nicht
normalem Umfang zurück in Richtung auf das Fadenvorratsrohr gezogen wird, das aufStromseitig der Greifeinrichtung angeordnet
ist. Des weiteren wird das auf der Oberfläche des sich in Richtung auf die Fadeneinschiessdüse bewegenden Schussfadens
abgelagerte Abfallmaterial ein Verstopfen der Fadenführungsbohrung in der Düse hervorrufen.
Eine Möglichkeit, solchen Fadenabfall und/oder Fremdstoffe zu beseitigen, besteht darin, diese mittels eines Luftgebläses
wegzublasen. In diesem Fall werden jedoch die Verunreinigungen in der Umgebungsluft verteilt und legen sich
schliesslich auf andere Teile des Webstuhles ab, mit dem Ergebnis, dass die normale Funktionsweise dieser anderen Teile
nicht mehr beibehalten wird.
Durch die Erfindung soll daher ein Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss
und einer Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung geschaffen werden.
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, die so ausgebildet ist,
dass der Fadenabfall und/oder dieFremdstrof fe, die sich in der Nähe der Greifeinrichtung für den Schussfaden während des
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ORlGlHAL INSPECTED
Webbetriebes des Webstuhles ansammeln, entfernt werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer
verbesserten Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, die relativ
einfach und wirtschaftlich aufgebaut ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Webstuhles mit Fluidstrahleinschuss, der aufweist: eine
Greifeinrichtung, die -zum Erfassen eines da-durchgehenden Schussfadens betätigbar ist, eine Einschusseinrichtung zum
Einschiessen des Schussfadens in ein in Kettfaden gebildetes Fach, und ein um die Greifeinrichtung angeordnetes Gehäuse,
in dem sich der Fadenabfall ansammelt, wobei die Einschusseinrichtung ein partielles Vakuum im Gehäuse während ihres
Betriebes erzeugt und damit eine Luftströmung durch das Gehäuse hervorruft, die den im Gehäuse angesammelten Fadenabfall
wegträgt und ihn durch das Fach in die freie Luft
ausstösst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht von einem Webtuhl mit Fluistrahleinschuss, in dem die Erfindung verkörpert
ist,
Fig. 2 eine vertikal geschnittene Ansicht von der Greifeinrichtung
und Einschusseinrichtung für den Schussfaden, die mit einer Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung
nach der Erfindung ausgestattet sind,
Fig. 3 eine quergeschnittene Ansicht von einem an der Greifeinrichtung
befestigten Teil der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, und
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Fig. 4 eine vertikal geschnittene Ansicht von dem eine modifizierte Greifeinrichtung umgebenden Teil.
IeL Fig. 1 der Zeichnung ist das System von einem Webstuhl 10 mit Fluidstrahleinschuss gezeigt, auf den die Erfindung gerichtet
ist. Ein Schussfaden W wird fortschreitend von einer Spule 12 abgewickelt, die drehbar auf einem nicht näher gekennzeichneten
stationären Teil angebracht ist. Der Schussfaden W wird zu einer Zumesseinrichtung 14 geleitet, durch
die eine bestimmte Schussfadenlänge für jeden WerfVorgang
abgezogen wird. Die dargestellte Zumesseinrichtung 14 weist eine nicht näher bezeichnete Ausziehrolle auf, die kontinuierlich
durch einen nicht gezeigten Motor über Riemenscheiben 16 und 18 und einen Riemen 20 gedreht wird.
Der von der Zumesseinrichtung 14 kommende Schussfaden W wird dann in einer rohrförmigen Haltekammer 22 zurückgehalten und
über eine Fadengreifeinrichtung 24 einer Fadeneinschusseinrichtung 26 zugeführt. Eine detaillierte Beschreibung des
Aufbaues der Fadengreifeinrichtung 24 und der Fadeneinschusseinrichtung
26 wird nachfolgend gegeben, da die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Entfernen von Fadenabfallprodukten
in Verbindung mit diesen Einrichtung 24 und 26 steht und daher eine Erläuterung von deren Aufbau erforderlich macht. Mit
dem Bezugszeichen 28 ist ein Rohr versehen, das zwischen der Greifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26 in nachfolgend
näher erläuterter Weise eine Fluidverbindung herstellt.
Der von der Einschusseinrichtung 26 ausgeworfene Schussfaden W wird durch ein von nicht näher bezeichneten Litzen gebildetes
Fach 30 geführt. Dabei erstrecken sich die Litzen quer zur Gruppe aus Kettfaden 34. Obgleich in der Zeichnung nicht
dargestellt , ist eine sog. Schussfadenschneideinrichtung zum Schneiden des Schussfadens W für jeden Werfvorgang in
Nähe von jeder Seite der Gruppe Kettfaden 34 in konventioneller Weise angeordnet. 709852/061Ö'
Das sich aus dem Fach 30 heraus erstreckende Ende des Schussfadens
W wird in ein Saugrohr 36 eingezogen, das über ein Verbindungsrohr 38 und einen Filter 40 mit einer Saugpumpe 32 .<
in Fluidverbindung steht. Die Saugpumpe 42 ist so angeordnet, dass die Luft im Rohr 36 in Richtung auf den Filter 40 abgesaugt
oder abgezogen wird, um nicht nur das herausragende Ende des Schussfadens W kräftig in das Rohr 36 einzuziehen
und damit das gewünschte Durchlaufen des Schussfadens durch das Fach zu erhalten, sondern auch um zwangsmässig am Filter
40 aus der ausgestossenen Luft den später erwähnten Fadenabfall und andere Produkte auszuscheiden. Die Konstruktion der
Schussfadengreifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26,
denen die Vorrichtung zur Entfernung des Fadenabfalls zugeordnet"
ist, wird nachfolgend näher erläutert.
Fig. 2 zeigt den detaillierten Aufbau der Greifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26, mit denen ein Teil der Fadenabfallbeseitigungseinrichtung
verbunden ist. Wie in der Zeichnung dargestellt, weist die Greifeinrichtung 24 ein Untergestell
auf, das auf einem stationären Teil oder Bereich des Webstuhles 10 befestigt ist und einen horizontalen flachen Bereich
46 hat. Der horizontale flache Bereich 45 besitzt·, eine Durchgangsbohrung 48, durch die sich eine längliche^ an ihrem
unteren Ende durch einen vertikal hin- und herbewegbaren Hebel 52 abgestützte Stange 50 erstreckt ,deren anderes Ende mit einer ersten
oder beweglichen Scheibe 54 ausgestattet ist."'- Die längliche Stange 50
umgebend,ist auf dem horizontalen flachen Bereich 46 ein zylindrisches Tragelement 56 angebracht, das an seinem oberen
Ende mit einer zweiten oder stationären Scheibe 58 versehen ist. Eine zwischen der unteren Oberfläche des horizontalen Bereiches
46 und einem an der länglichen Stange 50 befestigten Federauflager 62 ist eine Schraubenfeder 60 angeordnet, die
die längliche Stange 50 nach oben drückt. Der auf- und abbewegbare Hebel 52 ist an seinem vorderen Ende mit einem Auflagerteil
64 versehen, mit dem das untere ,Ende der länglichen Stange 50 in Eingriff treten kann. Des weiteren sei darauf hingewiesen,
dass die Greifeinrichtung 24 so konstruiert ist, dass bei
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nach unten geschobenem Hebel 52 die bewegliche Scheibe 54 in Berührung mit der stationären Scheibe 58 steht, wobei
die Abwärtsbewegung der Stange 50 unter der Wirkung der Feder erfolgt. Wenn der Hebel 52 gegen die Kraft der Feder
60 nach oben geschoben wird, steht die bewegliche Scheibe 54 in Abstand von der stationären Scheibe 58 infolge der Aufwärtsbewegung
der länglichen Stange 50. Auf diese Weise findet die durch die bewegliche und stationäre Scheibe 54 und 58
hervorgerufene Greifwirkung auf den zwischen den Scheiben angeordneten Schussfaden W intermittierend in Verbindung mit der
Abwärtsverlagerung des Hebels 52 statt. Gewöhnlich erfolgt die Auf- und Abwärtsbetätigung des Hebels 52 synchron zum Werf-Vorgang
des Webstuhles 10, so dass die Greif wirkung der Greifeinrichtung 24 zum ,'WerfVorgang des Webstuhls 1.0 synchronisiert ist.
Erfindungsgemäss ist die folgende weitere Massnahme an der
Garngrexfexnrichtung 24 für den Aufbau der Abfallbeseitigungsvorrichtung erforderlich.
An der Greifeinrichtung 24 ist fest ein Gehäuse 66 so befestigt, dass es im wesentlichen den oberen Teil der Greifeinrichtung 24
einschliesst, der die bewegliche und stationäre Scheibe 54 und 58 enthält. Vorzugsweise besteht das Gehäuse 66 aus einem gewissen
transparenten Material, wie Glas und Kunststoff, so dass die Scheiben 54 und 58 von ausserhalb des Gehäuses 66 aus gesehen
werden können. Wie dargestellt, weist das Gehäuse 66 einen grundsätzlich zylindrischen Abschnitt 68, der die bewegliche
und stationäre Scheibe 54 und 58 umgibt, und einen grundsätzlich konischen Abschnitt 70 auf, der am oberen Ende des
zylindrischen Abschnittes 68 angeordnet ist, so dass im Gehäuse 66 ein geschlossener Raum gebildet wird. Ein Fadeneinlasselement
72 und ein Fadenauslasselement 74, in denen jeweils Durchgangsbohrungen ausgebildet sind, sind an grundsätzlich einander
gegenüberliegenden Seiten des zylindrischen Abschnittes 68 befestigt. Vorzugsweise sind diese Ein- und Auslasselemente
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A\
72 und 74 so angeordnet, dass eine imaginäre, durch die Bohrungen in den Elementen 72 und 74 sich erstreckende gerade
Linie auf der Berührungsfläche der stationären Scheibe 58, wie dargestellt, liegt. Der grundsätzlich zylindrische Abschnitt
68 ist weiter; mit wenigstens einer Durchgangsbohrung - in Fig. 3 sind zwei Bohrungen 76 und 78 gezeigt - an Stellen
versehen, die im wesentlichen auf derselben Höhe wie das Ein- und Auslasselement 72 und 74 liegt. Die Durchgangsbohrung
76 (oder 78) ist so ausgebildet, dass sie sich in Richtung auf die Einlassöffnung des Auslasselementes 74 aus nachfolgend
näher erläuterten Gründen erstreckt. Ferner weist der grundsätzlich konische Abschnitt 70 an seinem Scheitelpunkt eine
Durchgangsbohrung 78 auf. Falls erwünscht, kann, wie in Fig. 4 gezeigt, die bewegliche Scheibe 54 an ihrer oberen Oberfläche
mit einem konischen Kopfstück 91 versehen sein, das zwischen der inneren Oberfläche des Abschnittes 70 des Gehäuses und
seiner äusseren Oberfläche einen grundsätzlich konischen freien Raum bildet. Vorzugsweise ist das konische Kopfstück 91 ähnlich
wie der konische Abschnitt 70 ausgebildet, so dass der konische freie Raum durchweg eine gleichförmige Dicke hat.
Die Einschusseinrichtung 26 besitzt, wie dargestellt, ein Untergestell
80, das an einem stationären Teil des Webstuhles 10 befestigt ist' und an seinem oberen Bereich eine Befestigungsbohrung 82 für eine Düse aufweist. In der Befestigungsbohrung
82 ist mit Hilfe eines Halteringes 84 ein zylindrisches Düsengehäuse 86 fest angeordnet, das an seinem einen Ende einen ■
konischen eine eingeschränkte Bohrung 90 bildenden Bereich besitzt. In das Düsengehäuse 86 ist die eigentliche Düse 92
eingeschraubt, die in ihrem Inneren eine axial sich erstreckende Fadenführungsbohrung 94 aufweist. Die eigentliche Düse 92 hat
ein konisches Ende 96, das in Abstand von der inneren Oberfläche der Bohrung 90 des Düsengehäuses 86 steht. Obgleich nicht darge-
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_ if _
stellt, steht die Bohrung 90 in Fluidverbindung mit einer nicht gezeigten Druckluftquelle über eine Passage 98 und
ein nicht gezeigtes Ventil.
Aufgrund der Konstruktion der Fadeneinschusseinrichtung 26 wird die Fadenführungsbohrung 94 der Düse 92 einem Vakuum
unterworfen, wenn die Druckluft von der Luftquelle durch die Bohrung 90 bei geöffnetem Ventil gelangt.
Erfindungsgemäss ist weiter die folgende Massnahme erforderlich,
d.h. die Führungsbohrung 94 in der eigentlichen Düse 92 und die Bohrung im Fadenauslasselement 74 sind durch ein
Rohr 100 miteinander verbunden.
Aufgrund dieser Konstruktion arbeitet die Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung
wie folgt.
Während des Betriebes des Webstuhles 10 induziert der zyklische Druckluftausstoss aus der Bohrung 90 eine Luftströmung
mit hoher Geschwindigkeit längs und um das konische Ende 96 der Düse 92. Die mit hoher Geschwindigkeit vorbeistreichende
Luft erzeugt eine Unterdruckzone in der Fadenführungsbohrung
94. Infolge davon wird eine Luftströmung durch die Bohrungen 76, 78 und 79und über die Kammer des Gehäuses 66 in der.· Fadenführungsbohrung
94 hervorgerufen, wobei die Luftströmung schliesslich aus der Düse 92 austritt. D.ie Luftströmung aus
der Kammer wird nach Durchtritt durch das Fach 30 in den Kettfaden
34 in das zuvor erwähnte Rohr 36 der Filtereinrichtung durch die Luftströmung von der Druckluftquelle befördert.
Die Luftströmung durch die Kammer im Gehäuse 66 reisst Fadenabfall und andere in der Kammer durch die Stampfwirkung der
Greifeinrichtung 24 angesammelte Fremdstoffe mit, wobei die solche Verunreinigungen enthaltene Luftströmung dann in das
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Rohr 36 eingebracht, wird und schliesslich den Filter 40 erreicht,
wo die Verunreinigungen von der Luft abgeschieden werden. Das Vorsehen der Durchgangsbohrungen 76 und 78 in dem zylindrischen,
Abschnitt 68 des Gehäuses 66 verbessert den Säuberungseffekt der Luftströmung in der Kammer des Gehäuses 66, da
die Luft aus diesen Bohrungen 76 und 78 tangential gegen die innere Oberfläche des zylindrischen Abschnittes 68 geschleudert
wird und dabei den an dieser Oberfläche abgelagerten Fadenabfall abstreift. Das Vorsehen des konischen Kopfstückes 91
auf der beweglichen Scheibe 54 hat im wesentlichen den gleichen Grund wie zuvor beschrieben.
Aus Vorausgehendem wird somit, deutlich, dass aufgrund der
Konstruktion der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung der Vorgang der Schussfadenbildung im Webstuhl 10 wesentlich erleichtert
wird. Z.B. kann das Einsetzen des Schussfadens in die eigentliche Düse 92 ohne weiteres dadurch erfolgen, indem
man lediglich einen Endbereich des Schussfadens W nahe an den Einlass des Einlasselementes 72 in einen Zustand bringt, bei
dem die Druckluftströmung von der Druckluftquelle in der Bohrung 90 vorliegt.
Mit der erwähnten Konstruktion der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung
werden folgende Vorteile erzielt.
1) Da der Fadenabfall und andere im Gehäuse 66 angesammelte
Fremdstoffe ..in wirksamer Weise entfernt werden, ist die
unerwünschte Ablagerung von Fadenabfall auf den Berührungsflächen von beweglicher und stationärer Scheibe 54 und
ausgeschlossen. Somit wird die normale Funktionsweise der Greifeinrichtung aufrechterhalten.
2) Da die induzierte Luftströmung,die zum Abtransport des
Fadenabfalls im Gehäuse 66 durch eine Druckluftquelle hervorgerufen wird, die von anfang an am Webstuhl 10 vorgesehen
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ist, erweist sich die Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung besonders
wirtschaftlich.
3) Da der Fadenabfall und andere vorhandenen Fremdstoffe schliesslich im Filter abgeschieden werden und nicht
ins Freie gelangen, wird die Umgebungsluft nicht verunreinigt.
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Leerseite
Claims (1)
- - Vf-Patentansprüche1 . Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss, gekennzeichnet durch eine Greifeinrichtung (24) , die zum Halten eines dadurch laufenden Schussfadens (W) betätigbar ist; eine Einschusseinrxchtung (26) zum Einschiessen des Schussfadens in ein in den Kettfaden zum Weben eines Gewebes gebildetes Fach (30); und ein um die Greifeinrichtung angeordnetes Gehäuse (66),in dem sich Fadenabfall ansammelt, wobei die Einschusseinrxchtung während ihres Be" triebes im Gehäuse ein partielles Vakuum erzeugt, das einen Luftstrom durch das Gehäuse hervorruft, der den im Gehäuse angesammelten Fadenabfall mitreisst und ihn durch das Fach ins Freie ausstösst.2» Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Einschusseinrxchtung (26) eine Düse (92) mit einer Bohrung (94) aufweist, die in Fluidverbindung mit einer Druckluftquelle steht, um bei jedem Werfvorgang einen Luftstrahl zu erzeugen, der in der Bohrung der Düse ein partielles Vakuum hervorruft, um den Schussfaden durch die Düse zu bewegen und aus der Düse auszustossen.3. Webstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass das Innere des Gehäuses (66) in Fluidverbindung mit der Düse (92) über ein Rohr (100) steht.4. Webstuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (66) an seinen grundsätzlich gegenüberliegenden Seiten mit einer Einlassöffnung(72) für den Schussfaden bzw. einer Auslassöffnung (74) für den Schussfaden versehen ist.7098 52/0650" 0RlÄlNAL inspected5. Webstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (66) weiter mit wenigstens einer Durchgangsbohrung (76, 78, 79) versehen ist.6. Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss, gekennzeichnet durch einen Schussfadenvorrat (12); eine Zumesseinrichtung (14) zur Schaffung einer bestimmten von dem Vorrat abgenommenen Schussfadenlänge bei jedem Werfvorgang; eine Greifeinrichtung (24) zum Ergreifen von einem Teil des von der Zumesseinrichtung kommenden Schussfadens bei jedem WerfVorgang; eine Einschusseinrichtung (26) zum Einschiessen des Schussfadens in ein in Kettfaden zum Weben eines Gewebes gebildetes Fach (30), wobei die Einschusseinrichtung eine Düse (92) mit einer Führungsbohrung (94) aufweist, die in Fluidverbindung mit einer Druckluftquelle bringbar ist, um bei jedem Werfvorgang einen Luftstrahl zu erzeugen, der ein partielles Vakuum in der Führungsbohrung induziert, so dass der Schussfaden durch die Bohrung geleitet und aus der Düse ausgestossen wird; und ein Gehäuse (66) , das im wesentlichen die Greifeinrichtung umgibt und eine Einlassöffnung (72) und eine Auslassöffnung (74) für den Schussfaden aufweist, so dass der von der Zumesseinrichtung kommende Schussfaden durch das Innere des Gehäuses führbar ist, das mit der Führungsbohrung in der Düse (92) in Fluidverbindung steht.7. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverbindung zwischen dem Inneren des Gehäuses (66) und der Führungbohrung (94) in der Düse(92) aus einem Rohr (100) gebildet ist.8. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass zum Ausfiltern der aus der Düse (92) ausgestossenen Luft weiter eine Filtereinrichtung vorgesehen ist.709852/06509. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass die Greifeinrichtung (24) ein stationäres Element (58) und ein bewegliches Element (54) aufweist, die in Abhängigkeit von dem Werfvorgang in Berührung miteinander bringbar sind, um den dadurch laufenden Schussfaden intermittierend zu ergreifen.10. Webstuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (66) einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (68),der das stationäre und bewegliche Element (54V 58) umgibt, und einen im wesentlichen .konischen...... .,,,., Abschnitt (70) aufweist, der auf dem oberen Ende des zylindrischen Abschnittes angeordnet ist, so dass ein geschlossener Raum gebildet ist.11. Webstuhl nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η - ' zeichnet , dass im im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (68) wenigstens eine zusätzliche Durchgangsbohrung (76, 78) ausgebildet ist, die sich in Richtung auf die Fadenauslassöffnung (74) des Gehäuses ,(66) erstreckt.12. Webstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , dass der im wesentlichen konische Abschnitt (70) an seinem Scheitelpunkt mit einer Durchgangsbohrung (79) versehen ist.13. Webstuhl nach Anspruch 12, weiter gekennzeichnet durch ein konisches Kopfstück (91), das auf dem beweglichen Element (54) der Greifeinrichtung (24) befestigt ist und zwischen der inneren Oberfläche des konischen Abschnittes des Gehäuses und seiner eigenen äusseren Oberfläche einen im wesentlichen konischen Raum bildet.709852/0650-14. Webstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Durchgangsbohrung (76, 78) so angeordnet ist, dass sie sich tangential auf die innere zylindrische Oberfläche des im wesentlichen;' zylindrischen Abschnittes (68) erstreckt.15. Webstuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet / dass die Filtereinrichtung aufweist: ein an der gegenüberliegenden Seite der Düse (92) so in bezug auf eine Reihe Kettfaden angeordnetes Sammelrohr (36),daß ein offenes Ende des Sammelrohres der Ausstossöffnung der Düse (92) gegenüberliegt, einen Filter (40), der mit dem anderen offenen Ende des Sammelrohres verbunden ist, und eine Pumpe (42), die die im Sammelrohr befindliche Luft zwangsmässig durch den Filter drückt.709852/0650-
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