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DE2653220A1 - Webstuhl mit fluidstrahleinschuss - Google Patents

Webstuhl mit fluidstrahleinschuss

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Publication number
DE2653220A1
DE2653220A1 DE19762653220 DE2653220A DE2653220A1 DE 2653220 A1 DE2653220 A1 DE 2653220A1 DE 19762653220 DE19762653220 DE 19762653220 DE 2653220 A DE2653220 A DE 2653220A DE 2653220 A1 DE2653220 A1 DE 2653220A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
thread
nozzle
weft
loom according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762653220
Other languages
English (en)
Other versions
DE2653220B2 (de
DE2653220C3 (de
Inventor
Kimimasa Ohnishi
Akio Tojo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
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Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Publication of DE2653220A1 publication Critical patent/DE2653220A1/de
Publication of DE2653220B2 publication Critical patent/DE2653220B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2653220C3 publication Critical patent/DE2653220C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/28Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
    • D03D47/30Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed by gas jet
    • D03D47/3006Construction of the nozzles
    • D03D47/3013Main nozzles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/002Climatic conditioning or removing lint or dust

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
H. KINKELDEY ζ lbb O 1/.U w STOCKMAlR
DR-INa-AaEtCALTECH)
K. SCHUMANN
m DR RER NAT. DfPt_-PHYS,
P. H. JAKOB
OIPU-ING.
G. BEZOLD
OR. RER NAT- DIPL-CHEM
8 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
23. Nov. 1976 P 11 053
Nissan Motor Company, Limited
No. 2, Takara-machi, Kanagawa-ku, Yokohama City, Japan
Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss
Die Erfindung betrifft einen Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss und insbesondere eine bei einem solchen Webstuhl verwendete Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine solche Abfallbeseitigungsvorrichtung/ die Fadenabfall und andere Fremdstoffe, die sich in der Nähe der sog. Fadengreifeinrichtung während des Webbetriebes des Webstuhles angesammelt haben, entfernen kann.
Bei einem Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss wird gewöhnlich festgestellt, dass der Stampfbetrieb der Fadengreifeinrichtung, die
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TELEFON (OSS) 332863 TELEX O5-2S3BO TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERER
z.B. eine stationäre und eine bewegliche Scheibe aufweist, zwischen denen ein Schussfaden intermittiered ergriffen wird, eine ziemliche Menge an Fadenabfall oder Fremdstoffen erzeugt Einige dieser Verunreinigungen lagern sich an den Berührungsflächen von stationärer und beweglicher Scheibe der Greifeinrichtung ab und führen zu einer verschlechterten Funktion die ser Einrichtung. Insbesondere können die normalen Stampfbewegungen der beweglichen Scheibe auf die stationäre Scheibe nicht durchgeführt werden, so dass der Schussfaden in nicht normalem Umfang zurück in Richtung auf das Fadenvorratsrohr gezogen wird, das aufStromseitig der Greifeinrichtung angeordnet ist. Des weiteren wird das auf der Oberfläche des sich in Richtung auf die Fadeneinschiessdüse bewegenden Schussfadens abgelagerte Abfallmaterial ein Verstopfen der Fadenführungsbohrung in der Düse hervorrufen.
Eine Möglichkeit, solchen Fadenabfall und/oder Fremdstoffe zu beseitigen, besteht darin, diese mittels eines Luftgebläses wegzublasen. In diesem Fall werden jedoch die Verunreinigungen in der Umgebungsluft verteilt und legen sich schliesslich auf andere Teile des Webstuhles ab, mit dem Ergebnis, dass die normale Funktionsweise dieser anderen Teile nicht mehr beibehalten wird.
Durch die Erfindung soll daher ein Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss und einer Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung geschaffen werden.
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, die so ausgebildet ist, dass der Fadenabfall und/oder dieFremdstrof fe, die sich in der Nähe der Greifeinrichtung für den Schussfaden während des
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ORlGlHAL INSPECTED
Webbetriebes des Webstuhles ansammeln, entfernt werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, die relativ einfach und wirtschaftlich aufgebaut ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Webstuhles mit Fluidstrahleinschuss, der aufweist: eine Greifeinrichtung, die -zum Erfassen eines da-durchgehenden Schussfadens betätigbar ist, eine Einschusseinrichtung zum Einschiessen des Schussfadens in ein in Kettfaden gebildetes Fach, und ein um die Greifeinrichtung angeordnetes Gehäuse, in dem sich der Fadenabfall ansammelt, wobei die Einschusseinrichtung ein partielles Vakuum im Gehäuse während ihres Betriebes erzeugt und damit eine Luftströmung durch das Gehäuse hervorruft, die den im Gehäuse angesammelten Fadenabfall wegträgt und ihn durch das Fach in die freie Luft ausstösst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht von einem Webtuhl mit Fluistrahleinschuss, in dem die Erfindung verkörpert ist,
Fig. 2 eine vertikal geschnittene Ansicht von der Greifeinrichtung und Einschusseinrichtung für den Schussfaden, die mit einer Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung nach der Erfindung ausgestattet sind,
Fig. 3 eine quergeschnittene Ansicht von einem an der Greifeinrichtung befestigten Teil der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung, und
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Fig. 4 eine vertikal geschnittene Ansicht von dem eine modifizierte Greifeinrichtung umgebenden Teil.
IeL Fig. 1 der Zeichnung ist das System von einem Webstuhl 10 mit Fluidstrahleinschuss gezeigt, auf den die Erfindung gerichtet ist. Ein Schussfaden W wird fortschreitend von einer Spule 12 abgewickelt, die drehbar auf einem nicht näher gekennzeichneten stationären Teil angebracht ist. Der Schussfaden W wird zu einer Zumesseinrichtung 14 geleitet, durch die eine bestimmte Schussfadenlänge für jeden WerfVorgang abgezogen wird. Die dargestellte Zumesseinrichtung 14 weist eine nicht näher bezeichnete Ausziehrolle auf, die kontinuierlich durch einen nicht gezeigten Motor über Riemenscheiben 16 und 18 und einen Riemen 20 gedreht wird.
Der von der Zumesseinrichtung 14 kommende Schussfaden W wird dann in einer rohrförmigen Haltekammer 22 zurückgehalten und über eine Fadengreifeinrichtung 24 einer Fadeneinschusseinrichtung 26 zugeführt. Eine detaillierte Beschreibung des Aufbaues der Fadengreifeinrichtung 24 und der Fadeneinschusseinrichtung 26 wird nachfolgend gegeben, da die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Entfernen von Fadenabfallprodukten in Verbindung mit diesen Einrichtung 24 und 26 steht und daher eine Erläuterung von deren Aufbau erforderlich macht. Mit dem Bezugszeichen 28 ist ein Rohr versehen, das zwischen der Greifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26 in nachfolgend näher erläuterter Weise eine Fluidverbindung herstellt.
Der von der Einschusseinrichtung 26 ausgeworfene Schussfaden W wird durch ein von nicht näher bezeichneten Litzen gebildetes Fach 30 geführt. Dabei erstrecken sich die Litzen quer zur Gruppe aus Kettfaden 34. Obgleich in der Zeichnung nicht dargestellt , ist eine sog. Schussfadenschneideinrichtung zum Schneiden des Schussfadens W für jeden Werfvorgang in Nähe von jeder Seite der Gruppe Kettfaden 34 in konventioneller Weise angeordnet. 709852/061Ö'
Das sich aus dem Fach 30 heraus erstreckende Ende des Schussfadens W wird in ein Saugrohr 36 eingezogen, das über ein Verbindungsrohr 38 und einen Filter 40 mit einer Saugpumpe 32 .< in Fluidverbindung steht. Die Saugpumpe 42 ist so angeordnet, dass die Luft im Rohr 36 in Richtung auf den Filter 40 abgesaugt oder abgezogen wird, um nicht nur das herausragende Ende des Schussfadens W kräftig in das Rohr 36 einzuziehen und damit das gewünschte Durchlaufen des Schussfadens durch das Fach zu erhalten, sondern auch um zwangsmässig am Filter 40 aus der ausgestossenen Luft den später erwähnten Fadenabfall und andere Produkte auszuscheiden. Die Konstruktion der Schussfadengreifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26, denen die Vorrichtung zur Entfernung des Fadenabfalls zugeordnet" ist, wird nachfolgend näher erläutert.
Fig. 2 zeigt den detaillierten Aufbau der Greifeinrichtung 24 und der Einschusseinrichtung 26, mit denen ein Teil der Fadenabfallbeseitigungseinrichtung verbunden ist. Wie in der Zeichnung dargestellt, weist die Greifeinrichtung 24 ein Untergestell auf, das auf einem stationären Teil oder Bereich des Webstuhles 10 befestigt ist und einen horizontalen flachen Bereich 46 hat. Der horizontale flache Bereich 45 besitzt·, eine Durchgangsbohrung 48, durch die sich eine längliche^ an ihrem unteren Ende durch einen vertikal hin- und herbewegbaren Hebel 52 abgestützte Stange 50 erstreckt ,deren anderes Ende mit einer ersten oder beweglichen Scheibe 54 ausgestattet ist."'- Die längliche Stange 50 umgebend,ist auf dem horizontalen flachen Bereich 46 ein zylindrisches Tragelement 56 angebracht, das an seinem oberen Ende mit einer zweiten oder stationären Scheibe 58 versehen ist. Eine zwischen der unteren Oberfläche des horizontalen Bereiches 46 und einem an der länglichen Stange 50 befestigten Federauflager 62 ist eine Schraubenfeder 60 angeordnet, die die längliche Stange 50 nach oben drückt. Der auf- und abbewegbare Hebel 52 ist an seinem vorderen Ende mit einem Auflagerteil 64 versehen, mit dem das untere ,Ende der länglichen Stange 50 in Eingriff treten kann. Des weiteren sei darauf hingewiesen, dass die Greifeinrichtung 24 so konstruiert ist, dass bei
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nach unten geschobenem Hebel 52 die bewegliche Scheibe 54 in Berührung mit der stationären Scheibe 58 steht, wobei die Abwärtsbewegung der Stange 50 unter der Wirkung der Feder erfolgt. Wenn der Hebel 52 gegen die Kraft der Feder 60 nach oben geschoben wird, steht die bewegliche Scheibe 54 in Abstand von der stationären Scheibe 58 infolge der Aufwärtsbewegung der länglichen Stange 50. Auf diese Weise findet die durch die bewegliche und stationäre Scheibe 54 und 58 hervorgerufene Greifwirkung auf den zwischen den Scheiben angeordneten Schussfaden W intermittierend in Verbindung mit der Abwärtsverlagerung des Hebels 52 statt. Gewöhnlich erfolgt die Auf- und Abwärtsbetätigung des Hebels 52 synchron zum Werf-Vorgang des Webstuhles 10, so dass die Greif wirkung der Greifeinrichtung 24 zum ,'WerfVorgang des Webstuhls 1.0 synchronisiert ist. Erfindungsgemäss ist die folgende weitere Massnahme an der Garngrexfexnrichtung 24 für den Aufbau der Abfallbeseitigungsvorrichtung erforderlich.
An der Greifeinrichtung 24 ist fest ein Gehäuse 66 so befestigt, dass es im wesentlichen den oberen Teil der Greifeinrichtung 24 einschliesst, der die bewegliche und stationäre Scheibe 54 und 58 enthält. Vorzugsweise besteht das Gehäuse 66 aus einem gewissen transparenten Material, wie Glas und Kunststoff, so dass die Scheiben 54 und 58 von ausserhalb des Gehäuses 66 aus gesehen werden können. Wie dargestellt, weist das Gehäuse 66 einen grundsätzlich zylindrischen Abschnitt 68, der die bewegliche und stationäre Scheibe 54 und 58 umgibt, und einen grundsätzlich konischen Abschnitt 70 auf, der am oberen Ende des zylindrischen Abschnittes 68 angeordnet ist, so dass im Gehäuse 66 ein geschlossener Raum gebildet wird. Ein Fadeneinlasselement 72 und ein Fadenauslasselement 74, in denen jeweils Durchgangsbohrungen ausgebildet sind, sind an grundsätzlich einander gegenüberliegenden Seiten des zylindrischen Abschnittes 68 befestigt. Vorzugsweise sind diese Ein- und Auslasselemente
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72 und 74 so angeordnet, dass eine imaginäre, durch die Bohrungen in den Elementen 72 und 74 sich erstreckende gerade Linie auf der Berührungsfläche der stationären Scheibe 58, wie dargestellt, liegt. Der grundsätzlich zylindrische Abschnitt 68 ist weiter; mit wenigstens einer Durchgangsbohrung - in Fig. 3 sind zwei Bohrungen 76 und 78 gezeigt - an Stellen versehen, die im wesentlichen auf derselben Höhe wie das Ein- und Auslasselement 72 und 74 liegt. Die Durchgangsbohrung 76 (oder 78) ist so ausgebildet, dass sie sich in Richtung auf die Einlassöffnung des Auslasselementes 74 aus nachfolgend näher erläuterten Gründen erstreckt. Ferner weist der grundsätzlich konische Abschnitt 70 an seinem Scheitelpunkt eine Durchgangsbohrung 78 auf. Falls erwünscht, kann, wie in Fig. 4 gezeigt, die bewegliche Scheibe 54 an ihrer oberen Oberfläche mit einem konischen Kopfstück 91 versehen sein, das zwischen der inneren Oberfläche des Abschnittes 70 des Gehäuses und seiner äusseren Oberfläche einen grundsätzlich konischen freien Raum bildet. Vorzugsweise ist das konische Kopfstück 91 ähnlich wie der konische Abschnitt 70 ausgebildet, so dass der konische freie Raum durchweg eine gleichförmige Dicke hat.
Die Einschusseinrichtung 26 besitzt, wie dargestellt, ein Untergestell 80, das an einem stationären Teil des Webstuhles 10 befestigt ist' und an seinem oberen Bereich eine Befestigungsbohrung 82 für eine Düse aufweist. In der Befestigungsbohrung 82 ist mit Hilfe eines Halteringes 84 ein zylindrisches Düsengehäuse 86 fest angeordnet, das an seinem einen Ende einen ■ konischen eine eingeschränkte Bohrung 90 bildenden Bereich besitzt. In das Düsengehäuse 86 ist die eigentliche Düse 92 eingeschraubt, die in ihrem Inneren eine axial sich erstreckende Fadenführungsbohrung 94 aufweist. Die eigentliche Düse 92 hat ein konisches Ende 96, das in Abstand von der inneren Oberfläche der Bohrung 90 des Düsengehäuses 86 steht. Obgleich nicht darge-
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_ if _
stellt, steht die Bohrung 90 in Fluidverbindung mit einer nicht gezeigten Druckluftquelle über eine Passage 98 und ein nicht gezeigtes Ventil.
Aufgrund der Konstruktion der Fadeneinschusseinrichtung 26 wird die Fadenführungsbohrung 94 der Düse 92 einem Vakuum unterworfen, wenn die Druckluft von der Luftquelle durch die Bohrung 90 bei geöffnetem Ventil gelangt.
Erfindungsgemäss ist weiter die folgende Massnahme erforderlich, d.h. die Führungsbohrung 94 in der eigentlichen Düse 92 und die Bohrung im Fadenauslasselement 74 sind durch ein Rohr 100 miteinander verbunden.
Aufgrund dieser Konstruktion arbeitet die Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung wie folgt.
Während des Betriebes des Webstuhles 10 induziert der zyklische Druckluftausstoss aus der Bohrung 90 eine Luftströmung mit hoher Geschwindigkeit längs und um das konische Ende 96 der Düse 92. Die mit hoher Geschwindigkeit vorbeistreichende Luft erzeugt eine Unterdruckzone in der Fadenführungsbohrung 94. Infolge davon wird eine Luftströmung durch die Bohrungen 76, 78 und 79und über die Kammer des Gehäuses 66 in der.· Fadenführungsbohrung 94 hervorgerufen, wobei die Luftströmung schliesslich aus der Düse 92 austritt. D.ie Luftströmung aus der Kammer wird nach Durchtritt durch das Fach 30 in den Kettfaden 34 in das zuvor erwähnte Rohr 36 der Filtereinrichtung durch die Luftströmung von der Druckluftquelle befördert. Die Luftströmung durch die Kammer im Gehäuse 66 reisst Fadenabfall und andere in der Kammer durch die Stampfwirkung der Greifeinrichtung 24 angesammelte Fremdstoffe mit, wobei die solche Verunreinigungen enthaltene Luftströmung dann in das
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Rohr 36 eingebracht, wird und schliesslich den Filter 40 erreicht, wo die Verunreinigungen von der Luft abgeschieden werden. Das Vorsehen der Durchgangsbohrungen 76 und 78 in dem zylindrischen, Abschnitt 68 des Gehäuses 66 verbessert den Säuberungseffekt der Luftströmung in der Kammer des Gehäuses 66, da die Luft aus diesen Bohrungen 76 und 78 tangential gegen die innere Oberfläche des zylindrischen Abschnittes 68 geschleudert wird und dabei den an dieser Oberfläche abgelagerten Fadenabfall abstreift. Das Vorsehen des konischen Kopfstückes 91 auf der beweglichen Scheibe 54 hat im wesentlichen den gleichen Grund wie zuvor beschrieben.
Aus Vorausgehendem wird somit, deutlich, dass aufgrund der Konstruktion der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung der Vorgang der Schussfadenbildung im Webstuhl 10 wesentlich erleichtert wird. Z.B. kann das Einsetzen des Schussfadens in die eigentliche Düse 92 ohne weiteres dadurch erfolgen, indem man lediglich einen Endbereich des Schussfadens W nahe an den Einlass des Einlasselementes 72 in einen Zustand bringt, bei dem die Druckluftströmung von der Druckluftquelle in der Bohrung 90 vorliegt.
Mit der erwähnten Konstruktion der Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung werden folgende Vorteile erzielt.
1) Da der Fadenabfall und andere im Gehäuse 66 angesammelte Fremdstoffe ..in wirksamer Weise entfernt werden, ist die unerwünschte Ablagerung von Fadenabfall auf den Berührungsflächen von beweglicher und stationärer Scheibe 54 und ausgeschlossen. Somit wird die normale Funktionsweise der Greifeinrichtung aufrechterhalten.
2) Da die induzierte Luftströmung,die zum Abtransport des Fadenabfalls im Gehäuse 66 durch eine Druckluftquelle hervorgerufen wird, die von anfang an am Webstuhl 10 vorgesehen
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ist, erweist sich die Fadenabfallbeseitigungsvorrichtung besonders wirtschaftlich.
3) Da der Fadenabfall und andere vorhandenen Fremdstoffe schliesslich im Filter abgeschieden werden und nicht ins Freie gelangen, wird die Umgebungsluft nicht verunreinigt.
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Claims (1)

  1. - Vf-
    Patentansprüche
    1 . Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss, gekennzeichnet durch eine Greifeinrichtung (24) , die zum Halten eines dadurch laufenden Schussfadens (W) betätigbar ist; eine Einschusseinrxchtung (26) zum Einschiessen des Schussfadens in ein in den Kettfaden zum Weben eines Gewebes gebildetes Fach (30); und ein um die Greifeinrichtung angeordnetes Gehäuse (66),in dem sich Fadenabfall ansammelt, wobei die Einschusseinrxchtung während ihres Be" triebes im Gehäuse ein partielles Vakuum erzeugt, das einen Luftstrom durch das Gehäuse hervorruft, der den im Gehäuse angesammelten Fadenabfall mitreisst und ihn durch das Fach ins Freie ausstösst.
    2» Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Einschusseinrxchtung (26) eine Düse (92) mit einer Bohrung (94) aufweist, die in Fluidverbindung mit einer Druckluftquelle steht, um bei jedem Werfvorgang einen Luftstrahl zu erzeugen, der in der Bohrung der Düse ein partielles Vakuum hervorruft, um den Schussfaden durch die Düse zu bewegen und aus der Düse auszustossen.
    3. Webstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass das Innere des Gehäuses (66) in Fluidverbindung mit der Düse (92) über ein Rohr (100) steht.
    4. Webstuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (66) an seinen grundsätzlich gegenüberliegenden Seiten mit einer Einlassöffnung
    (72) für den Schussfaden bzw. einer Auslassöffnung (74) für den Schussfaden versehen ist.
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    5. Webstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (66) weiter mit wenigstens einer Durchgangsbohrung (76, 78, 79) versehen ist.
    6. Webstuhl mit Fluidstrahleinschuss, gekennzeichnet durch einen Schussfadenvorrat (12); eine Zumesseinrichtung (14) zur Schaffung einer bestimmten von dem Vorrat abgenommenen Schussfadenlänge bei jedem Werfvorgang; eine Greifeinrichtung (24) zum Ergreifen von einem Teil des von der Zumesseinrichtung kommenden Schussfadens bei jedem WerfVorgang; eine Einschusseinrichtung (26) zum Einschiessen des Schussfadens in ein in Kettfaden zum Weben eines Gewebes gebildetes Fach (30), wobei die Einschusseinrichtung eine Düse (92) mit einer Führungsbohrung (94) aufweist, die in Fluidverbindung mit einer Druckluftquelle bringbar ist, um bei jedem Werfvorgang einen Luftstrahl zu erzeugen, der ein partielles Vakuum in der Führungsbohrung induziert, so dass der Schussfaden durch die Bohrung geleitet und aus der Düse ausgestossen wird; und ein Gehäuse (66) , das im wesentlichen die Greifeinrichtung umgibt und eine Einlassöffnung (72) und eine Auslassöffnung (74) für den Schussfaden aufweist, so dass der von der Zumesseinrichtung kommende Schussfaden durch das Innere des Gehäuses führbar ist, das mit der Führungsbohrung in der Düse (92) in Fluidverbindung steht.
    7. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverbindung zwischen dem Inneren des Gehäuses (66) und der Führungbohrung (94) in der Düse
    (92) aus einem Rohr (100) gebildet ist.
    8. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass zum Ausfiltern der aus der Düse (92) ausgestossenen Luft weiter eine Filtereinrichtung vorgesehen ist.
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    9. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass die Greifeinrichtung (24) ein stationäres Element (58) und ein bewegliches Element (54) aufweist, die in Abhängigkeit von dem Werfvorgang in Berührung miteinander bringbar sind, um den dadurch laufenden Schussfaden intermittierend zu ergreifen.
    10. Webstuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse (66) einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (68),der das stationäre und bewegliche Element (54V 58) umgibt, und einen im wesentlichen .konischen...... .,,,., Abschnitt (70) aufweist, der auf dem oberen Ende des zylindrischen Abschnittes angeordnet ist, so dass ein geschlossener Raum gebildet ist.
    11. Webstuhl nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η - ' zeichnet , dass im im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (68) wenigstens eine zusätzliche Durchgangsbohrung (76, 78) ausgebildet ist, die sich in Richtung auf die Fadenauslassöffnung (74) des Gehäuses ,(66) erstreckt.
    12. Webstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , dass der im wesentlichen konische Abschnitt (70) an seinem Scheitelpunkt mit einer Durchgangsbohrung (79) versehen ist.
    13. Webstuhl nach Anspruch 12, weiter gekennzeichnet durch ein konisches Kopfstück (91), das auf dem beweglichen Element (54) der Greifeinrichtung (24) befestigt ist und zwischen der inneren Oberfläche des konischen Abschnittes des Gehäuses und seiner eigenen äusseren Oberfläche einen im wesentlichen konischen Raum bildet.
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    14. Webstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Durchgangsbohrung (76, 78) so angeordnet ist, dass sie sich tangential auf die innere zylindrische Oberfläche des im wesentlichen;' zylindrischen Abschnittes (68) erstreckt.
    15. Webstuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet / dass die Filtereinrichtung aufweist: ein an der gegenüberliegenden Seite der Düse (92) so in bezug auf eine Reihe Kettfaden angeordnetes Sammelrohr (36),daß ein offenes Ende des Sammelrohres der Ausstossöffnung der Düse (92) gegenüberliegt, einen Filter (40), der mit dem anderen offenen Ende des Sammelrohres verbunden ist, und eine Pumpe (42), die die im Sammelrohr befindliche Luft zwangsmässig durch den Filter drückt.
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DE2653220A 1976-06-17 1976-11-23 Reinigungsvorrichtung für die steuerbare Fadenklemme einer Düsenwebmaschine Expired DE2653220C3 (de)

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