DE2652195A1 - Schrittmacherelektrode - Google Patents
SchrittmacherelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Herzschrittmacher bzw. eine endokardiale Schrittmacherelektrode und bezieht sich insbesondere
auf das Gebiet der Elektroden und Katheter, die in einem Herzschrittmachersystem verwendet werden, um
stimulierende Signale abzugeben, die von einem elektronischen Schrittmacher für das Herz erzeugt werden.
Erfindungsgemäß wird eine Elektrode für die Verwendung in einem Herzschrittmacher geschaffen. In vielen Literaturstellen
wird der Ausdruck Katheter für die Beschreibung der gleichen Vorrichtung verwendet. So kann beispielsweise
die erfindungsgemäße Elektrode auch als einseitiger
Katheter mit einer einzigen Elektrode bezeichnet werden, wobei sich der.Ausdruck Elektrode auf die stimulierende
Spitze bezieht. In der folgenden Beschreibung wird der Ausdruck Elektrode mit der gleichen Bedeutung wie Katheter
verwendet und bezieht sich auf die gesamte Vorrichtung für die Herbeiführung stimulierender Impulse.
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Ein chronisches Problem bei Elektroden, die als Herzschrittmacher
verwendet werden, besteht in der richtigen Befestigung der körperfernen Spitze im Herzen, so daß ein guter Kontakt
mit dem Innenfutter bzw. mit dem Inneren des Herzens hergestellt wird, der für eine gute Schrittmacherwirkung erforderlich
ist. Der Ausdruck "befestigen" wird verwendet, um den Vorgang der Fixierung der Elektrodenspitze bezüglich der
"Innenauskleidung" bzw. des Gewebes des Herzens zu beschreiben, so daß eine geeignete Stimulierung mit vernünftiger
Permanenz gewährleistet ist. Im Falle eines ventrikularen Schrittmachers kann bekanntlich das stimulierende Kontaktelement
nicht lose in der Herzkammer positioniert werden, sondern muß an oder wenigstens in einem Minimumsabstand vom
Endokard befestigt werden. Ein weiterer wesentlicher Grund zur Erzielung einer guten Befestigung besteht darin, daß
der Schwellenwert für die Stimulierung im wesentlichen während der gesamten Lebensdauer der Elektrodennutzung
konstant bleibt. Wenn der distale stimulierende Kontakt seine Stellung bezüglich des Endokards verschieben kann, wird sich
in gleicher Weise der Schwellenwert verschieben, was zu katastrophalen Folgen führen kann.
Es ist bereits eine Vielzahl von Befestigungskonstruktionen bekannt, die mit unterschiedlichem Erfolg zum Einsatz gelangen.
Bei manchen endokardialen Elektroden erfolgt die Auslegung so, daß das Blut selbst in die Elektrode arbeiten kann
und so den Befestigungsmechanismus blockiert. Ein weiterer Nachteil der meisten Befestigungssysteme besteht darin, daß
sie sich in das Endokard bohren oder es greifen, so daß ein körperlicher Schaden hervorgerufen wird. Dies ist besonders
bei Vorkammerelektroden von schwerwiegender Bedeutung, da die Vorkammerwände dünn sind. Weiterhin ist eine Reihe
von Elektroden bekannt, die in das Herzgewebe geschraubt werden. Bisher wurde jedoch kein endokardiales Katheter bekannt,
das so sicher"und fest positioniert werden kann, daß
der Arzt eine Einrichtung hat, um einen optimal niedrigen
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Schwellenwert zu erzielen und um Schäden an dem Endokard sowohl beim Einsetzen wie auch später auf ein Minimum zu
reduzieren.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine Elektrode zu schaffen,, die ein Angreifen an dem
"Innenfutter" des Herzen eines Patienten, ohne es zu durchbohren,
ermöglicht, so daß eine schnelle und stabile Befestigung für Schrittmacherzwecke möglich ist«
Die erfindungsgemäße Elektrode soll einen distalen Abschnitt
haben, der so ausgebildet ist, daß er öffnungen aufweist, die für ein Zusammenwirken mit der Trabekel bzw.
dem Ilerzbälkchen ausgelegt sind,, so daß der stimulierende
Kontakt in eine optimale Stellung geschraubt werden kannff
um so eine Einrichtung für ein stabiles Schrittmachen mit niedrigem Schwellenwert zu schaffeno
Diese Aufgabe wird durch eine endokardiale Schrittmacherelektrode
gelöst, die ein speziell gestaltete Schraubenöder
wendelförmig gewickeltes Ende hatj das in sich selbst
geschlossen oder in anderer Weise gestaltet ist, so daß es keine scharfen Punkte aufweist und nicht in das Endokard
eingesetzt wird» Die schraubenförmige Ausbildung erzeugt offene Nuten, so daß die Herzmuskel auf der Innenseite des
Herzens in die Nuten gebracht werden können, indem die
Elektrode beim Einführen gedreht wird» Auf diese Weise
wird das Ende geschraubt oder gedreht, bis der Herzmuskel in engem Kontakt mit der stimulierenden Oberfläche des vorderen
Endes der Elektrode liegt, wodurch für den Patienten optimale stimulierende Schwellenwertbedingungen geschaffen sind.
Ein festgelegter Abschnitt des schraubenförmigen schrittmachenden Endes kann Isoliert sein, wodurch ein zweiter vorgegebener
Abschnitt verbleibt, der als der tatsächliche Schrittmacherkontakt wirkt. Dadurch wird eine erwünschte
Größe der Schrittmacheroberfläche erreicht, die zuverlässig
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in Kontakt mit dem Herzmuskel gebracht ist. Die Hauptlänge
der Elektrode umfaßt in geeigneter Weise einen axialen Hohlleiter, der eine Verbindung nit dem Schrittmacherkontakt
am distalen Ende oder mit einem Schrittmachergenerator
am proximaien Ende herstellt und. der das Einführen eines Mandrins bzw. eines Führungsstabs durch die Kitte ermöglicht,
wodurch von Hand das Verdrillen oder Drehen der Elektrode am proximaien Ende möglich ist, um die Elektrode im Herzen
richtig zu positionieren.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine endokardiale Schrittmachereleketroäe, die unter die inneren Muskeln
des Herzens schraubbar ist, um in stimulierendem Kontakt damit befestigt zu werden» Die Elektrode hat eine schraubenförmig
oder wendelförmig gewickelte Spitze bzw. ein schraubenförmig gewickeltes vorderes Ende, das abgerundet
ist, so daß das Ende angreift, jedoch nicht in die Trabekei eintritt. Ein Abschnitt des Eiektrodenendes kann mit einem
Isoliermaterial abgedeckt seinf wodurch ein vorgegebener
Abschnitt verbleibt, der den stimulierenden Oberflächenbereich bildet. Das dem vorderen Ende der Elektrode zugewandte
Längenstück der Elektrode ist hohl und ermöglicht das Einführen eines Führungsstabs zum Drehen der Elektrode
um den Führungsstab und zum Positionieren des vorderen Endes für einen optimalen Kontakt bei einem niedrigen
Stimulationsschwsllen. wert o
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert,
Fig. 1 zeigt teilweise im Längsschnitt das distale Ende
einer ersten Ausführungsform einer Schrittmacherelektrode.
Fig. 2 zeigt perspektivisch die Ausführungsform von Fig. 1,
wobei auf das Ende des vorderen Elektrodenabschnitts unter einem spitzen Winkel gesehen wird.
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Fig. 3 zeigt in einer Einzelheit im Schnitt das distale Ende einer zweiten Ausführungsform einer Schrittmacherelektrode.
Fig. 4 zeigt schematisch die gesamte Elektrode, wobei Teile weggelassen sind, um die Position des Führungsstabs
in der Elektrode zu zeigen.
Fig. 5 zeigt schematisch das distale Ende einer abgestuften
Ausführungsform einer Schrittmacherelektrode.
Fig. 6 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform einer Schrittmacherelektrode.
Fig. 7 zeigt schematisch eine Ausführungsform einer Schrittmacherelektrode,
bei der der stimulierende Kontakt eine abgerundete Spitze hat und sich nicht in sich selbst
schließt.
In Fig.-1 ist der proximale Endabschnitt einer ersten Ausführungsform
der Elektrode gezeigt. Das Hauptlängenstück der Elektrode ist in einem Rohr oder Gehäuse 12 aus Teflon
oder einem anderen geeigneten Material enthalten, wie es auch in Fig. 4 gezeigt ist. über das Längenstück des Katheters
erstreckt sich ein schraubenförmig gelegter Leiter 14, der am distalen Abschnitt, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, endet.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist den Leiter
14 umgebend eine zweite schrauben- oder wendelförmig gelegte Spule 16 vorgesehen, die in engem elektrischen Kontakt
damit steht, wobei die beiden Leiter 14 und 16 an dieser
Stelle fest von dem äußeren Rohr 12 umschlossen sind. Das Rohr 14 hat am distalen Ende, wie dies in Fig. 1 gezeigt
ist, eine Schulter 17, die das Umhüllen einer zusätzlichen Spule 16 sowie des Leiters 14 ermöglicht. Die Spule 16
erstreckt sich außerhalb des Gehäuses 12 und bildet einen schraubenförmigen Schrittmacherkontakt 2o. Wie aus Fig. 1
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zu ersehen ist, erstreckt sich der schraubenförmige Kontakt teil 2o über etwa 1,5 Schlaufen oder Zyklen zu dem fernen
distalen Ende, wo er umkehrt und rückwärts über den gleichen Abstand gewickelt ist und sich durch die Mitte des
Leiters 14 erstreckt, wobei der Längsabschnitt mit 26 bezeichnet ist. Der Abschnitt 26 kann zusätzlich mit der Spule
14 durch Löten oder auf andere Weise verbunden sein, um einen elektrischen Kontakt zwischen dem schraubenförmigen
Abschnitt 2o und dem Leiter 14 zu gewährleisten. Das Gehäuse 12 erstreckt sich über das distale Ende, wie es bei
13 gezeigt ist, wobei die übrige Elektrode gegenüber dem schraubenförmigen Vorderteil abgedichtet ist.
Die Gestalt des schraubenförmigen Abschnitts 2o ist perspektivisch
in Fig. 2 gezeigt, aus welcher der offene Aufbau des Kontakt zu ersehen ist, der ein Einsetzen mit
einem innigen Kontakt in das Muskelgewebe oder in die Trabekel ermöglicht. Man sieht, daß der Kontaktteil nicht
scharf ist, keine Endspitzen hat, statt dessen ziemlich rund ist, fortlaufend ausgebildet ist und aufgrund der geschlossenen
Schraubenform sich in sich selbst schließt, wodurch offene Aussparungen bzw. Nuten 28 gebildet werden.
Der Spitzenabschnitt bzw. das vordere Endteil hat eine derartige Gestalt, daß es unter die Trabekel oder unter
die inneren Muskeln des Herzen entweder in der Kammer oder in der Vorkammer schraubbar ist. Auf diese Weise wird eine
Elektrodenende geschaffen, das in der Lage ist, mit der Trabekel in einen maximalen Flächenkontakt zu kommen,
wodurch ein optimaler Schwellenwert für das Schrittmachen gewährleistet ist.
-Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausfuhrungsform fehlt der
Schulterabschnitt von Fig. 2. Der Kontaktabschnitt 2o, der sich jenseits des Endes des Gehäuses 12 erstreckt,
hat im wesentlichen die gleiche Schraubenform wie bei der Ausführungsform von Fig. 1. Das Endteil hat einen
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fest gewickelten Abschnitt 21, der in das proximale Ende
des Leiters 14 gedrückt ist, wo es in festem mechanischen und elektrischen Kontakt mit dem Leiter 14 gehalten ist.
Pie Oberfläche des Kontaktendes des Katheter·* beträgt
vorzuasweise etwa 1o bis 15 mm . Gleichzeitig
muß der Kontaktendabschnitt genügend Windungen haben, um offene Räume zu schaffen, um so den Kontakt
zwischen dem Ende und der Trabekel zu optimieren. Wenn der Leiterdraht der Schraubenwicklung etwa ο,5 mm stark
ist, hat eine einzige Windung eines solchen Drahtes eine
2
Oberfläche von etwa 14 mm . Für die in Fig. 1 gezeigte Ausbildung ist deshalb bevorzugt ein Abschnitt des Schraubenendes, damit der übrige freibleibende Abschnitt sich über eine volle Schleife erstreckt, oder die Länge des Endes für ein längeres Kontaktende isoliert. Das Isoliermaterial 24 ist im wesentlichen von dem entfernt liegenden Ende des schleifenformxgen Endes längs einer Bahn zurück zu dem umschlossenen Abschnitt des Katheters vorgesehen. Bei dieser Auslegung hat im wesentlichen das gesamte Längenstück des vorderen Endes einen nicht isolierten oder leitenden Abschnitt, so daß er, wenn das Muskelgewebe in eine der offenen Nuten oder Aussparungen in der Wendel positioniert wird, in Kontakt mit einem leitenden Abschnitt des Katheterendes kommt. Der Isolierüberzug des vorderen Endes besteht aus einem geeigneten Material, wie Teflon, Polyäthylen, Polyamid, Polytetrafluoräthylen, Fluoräthylpropylen, Silikonkautschuk oder aus anderen geeigneten Materialien. Eine geeignete Isolierungsstärke liegt bei etwa 5o u. Das Material des wendelförmig gelegten Drahtes, der das schraubenförmige vordere Ende bildet, kann Platin, Platin-Iridium, E3giloy oder irgendein anderes, nicht giftiges leitendes Material sein.
Oberfläche von etwa 14 mm . Für die in Fig. 1 gezeigte Ausbildung ist deshalb bevorzugt ein Abschnitt des Schraubenendes, damit der übrige freibleibende Abschnitt sich über eine volle Schleife erstreckt, oder die Länge des Endes für ein längeres Kontaktende isoliert. Das Isoliermaterial 24 ist im wesentlichen von dem entfernt liegenden Ende des schleifenformxgen Endes längs einer Bahn zurück zu dem umschlossenen Abschnitt des Katheters vorgesehen. Bei dieser Auslegung hat im wesentlichen das gesamte Längenstück des vorderen Endes einen nicht isolierten oder leitenden Abschnitt, so daß er, wenn das Muskelgewebe in eine der offenen Nuten oder Aussparungen in der Wendel positioniert wird, in Kontakt mit einem leitenden Abschnitt des Katheterendes kommt. Der Isolierüberzug des vorderen Endes besteht aus einem geeigneten Material, wie Teflon, Polyäthylen, Polyamid, Polytetrafluoräthylen, Fluoräthylpropylen, Silikonkautschuk oder aus anderen geeigneten Materialien. Eine geeignete Isolierungsstärke liegt bei etwa 5o u. Das Material des wendelförmig gelegten Drahtes, der das schraubenförmige vordere Ende bildet, kann Platin, Platin-Iridium, E3giloy oder irgendein anderes, nicht giftiges leitendes Material sein.
In Fig. 4 ist schematisch die gesamte Elektrode gezeigt. Die Elektrode 1o hat einen sich durch sie hindurcherstrekkenden
Führungsstab oder Mandrin bzw. eine Sonde 24, die
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axial in.dem schraubenförmigen Leiter 14 angeordnet ist.
Der Leiter 14 braucht keine schraubenförmige Gestalt zu haben, sondern kann in irgendeiner anderen Weise geformt
sein oder einen Hohlleiter oder auch einen Massivleiter bilden. Um jedoch den Vorteil eines Mandrins ausnutzen zu
können, ist der Leiter 14 vorzugsweise hohl, wie dies durch
die gezeigte schraubenförmige Gestaltgebung der Fall ist. Der Mandrin erstreckt sich im wesentlichen zum Endabschnitt
der Elektrode und endet genau proximal zum vorderen Ende 2o. Bei dieser Gestaltung kann die Schrittmacheroberfläche
22 sehr leicht im Herzen dadurch festgelegt werden, daß das proximale Ende der Elektrode im Uhrzeigersinn gedreht
wird, wodurch das distale Ende unter den endokardialen Muskel geschraubt oder gedreht wird. Die offene Struktur
des vorderen Wendelendes ermöglicht den Eintritt de ^ Trabekel in das Ende , wodurch eine wirksame Plazierung
und Befestigung sowie eine Umgebung für ein schnelles Einwachsen des Herzgewebes in das vordere Ende geschaffen werden
, wodurch die permanente Befestigung schnell erreicht wird. Der offene Aufbau des wendeiförmigen vorderen Endes
ermöglicht es, daß sich die kardialen Muskeln selbst zwischen die Windungen einarbeiten, wenn die Elektrode
gedreht wird, so daß die Muskeln in innigem Kontakt mit der stimulierenden Oberfläche liegen. Im Gegensatz zu
anderen Befestigungsmechanismen beschädigt die erfindungsgemäße Schrittmacherelektrode das Endiokard nicht und
ergibt deshalb eine verringerte Gewebereaktion. Durch den hergestellten innigen Kontakt kann der chronische oder
der Langzeit-Schrittmacherschwellenwert auf einen optimal niedrigen Pegel eingestellt werden. Ein zusätzlicher Vorteil
der erfindungsgemäßen Elektrode ergibt sich dadurch, daß jegliche scharfen Teile fehlen, so daß die Elektrode
in das kardiovaskuläre System bzw. in das Herzgefäßsystem des Patienten eingeführt wer en kann, ohne daß ein Schutzrohr
oder eine andere Einrichtung erforderlich ist.
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Gemäß einer Modifizierung kann das stimulierende schraubenförmige
Ende ein herkömmliches Längenstück sowie eine schraubenförmige Schulter unmittelbar dahinter oder irgend^
eine andere Gestalt mit Schraubenschleifen aufweisen. Die Anzahl der Schleifen bzw. Gänge in" der Wendel sowie die
Ganghöhe und der Durchmesser können für die Verwendung in der Kammer bzw. der Vorkammer variiert werden. Die Isola- ■
tion an einem Abschnitt des vorderen Endes ist wahlweise und braucht bei einigen Ausbildungen des vorderen Endes
nicht verwendet zu werden. Bei der Herstellung des Katheters kann das schraubenförmige vordere Ende zunächst genau innerhalb
des Gehäuses 12 angeordnet werden. Beim Einführen des distalen Endes des Katheters in das Herz des Patienten kann
das vordere Ende aus dem Gehäuse durch einen Vorwärtsdruck
herausgedrückt werden, der durch den Griffel bzw. den Mandrin aufgebracht wird. Bei dieser Ausführungsform kann
das vordere Ende anfänglich so ausgebildet sein7 daß es,
wenn es von dem Druck des Gehäuses befreit wird, es sich etwas ausdehnt, wodurch ein Durchmesser erreicht wird, der
größer als der Durchmesser des Gehäuses ist. Bei einer anderen Anordnung kann das vordere Ende drehbar bezüglich
des Gehäuses sein, wobei der Mandrin in dem vorderen Ende so verkeilt ist, daß der Arzt beim Drehen des Mandrins das
vordere Ende dreht.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen. Bei der
in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist eine isolierte
schraubenförmige Schleife 31 genau proximal zum distalen
stimulierenden vorderen Ende 33 angeordnet. Bei dieser Ausführung
sind der ßefestigungs- und Stimulierungsmechanismus getrennt, wobei der Schlaufenabschnitt 31 zur Befestigung
dient, während das vordere Ende 33 in herkömmlicher Bauweise das stimulierende Kontaktende bildet. In Fig. 6 ist
eine Ausführung gezeigt, bei welcher ein schleifenförmiger
Abschnitt 37 an dem fernen distalen Ende angeordnet ist, während ein stimulierender Ring 35 proximal daran angebracht
ist. Bei dieser Ausführungsform sind der Befestigungs- und -
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Stimulierungsabschnitt wieder getrennt, ihre relativen Stellungen sind jedoch verglichen mit der Ausführungsform
von Fig. 6 umgekehrt.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform ist ein wendeiförmiges vorderes Ende vorgesehen, welches sich nicht selbst
schließt, sondern mit einer abgerundeten Fläche 39 endet. · Dies ist eine Modifizierung von Fig. 5, wobei das Gehäuse
12 aufhört, wo die schraubenförmige Schlaufe beginnt, die mit dem Leiter 14 und dem abegrundeten Abschnitt 39 verbunden
ist. Dabei werden abgerundete Einrichtungen ohne irgendeinen scharfen oder stumpfen Rand verwendet, wobei
unter einem abgerundeten vorderen Ende oder einem Kontaktelement ein Element zu verstehen ist, welches keine scharfen
oder stumpfen Ränder an irgendeinem Teil hat. Diese Ausführung eignet sich besonders für temporäre Schrittmacherzwecke,
da das vordere Ende leichter durch Rückwärtsschrauben auch nach dem Auftreten eines einwachsenden Gewebes
entfernt werden kann.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird ein besserer Kontakt durch Schrauben der Elektrode nach
dem Einsetzen ins Herz erreicht, wobei mit dem Schrauben oder Drehen fortgefahren wird, bis eine gute Schwellenposition
erreicht ist. Wenn der Arzt die Elektrode dreht, bewegt sich das wendeiförmige vordere Ende durch die und
zwischen den Trabekeln vorwärts, ohne daß es tatsächlich eindringt, wobei die Schwelle bzw. der Schwellenwert überwacht
wird. Mit diesem Vorgang wird fortgefahren, bis
Gewißheit darüber besteht, daß die optimale Stellung einen guten Schwellenwert erreicht worden ist. Dann wird
.mit dem in Lage. Bringen aufgehört, wobei sich das gesamte vordere Ende in der Optimalstellung, jedoch ohne das
Endokard, befindet, d. h. kein Teil ist mechanisch in das Endokard eingeführt.
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Die Tatsache, daß ein derartiges Einführen nicht vorhanden ist, ist ein zusätzlicher Vorteil, da dadurch eine verringerte
mechanische oder physikalische Beschädigung des Endokards vorliegt, die eine niedrigere stationäre Schwelle
gibt, wenn die Befestigung erreicht ist.
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JH
Leerseite
Claims (9)
1./ Schrittmacherelektrode zum Einführen durch einen Abschnitt
des kardiovaskulären Systems eines Patienten, so daß sich das distale Ende innerhalb des Herzens
des Patienten befindet, gekennzeichnet
durch einen sich im wesentlichen über der Länge der Elektrode erstreckenden Leiter (14) und durch ein vorderes
Kontaktelement (2o, 37), das am distalen Ende des Katheters angeordnet ist, mit dem Leiter (14) in
elektrischer Verbindung steht und die Form einer geschlossenen Wendel mit einer abgerundeten Oberfläche
und einer Vielzahl offener Nuten (28) hat.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das vordere Kontaktelement (2o)
einen ersten Abschnitt, der mit einer Isolierung bedeckt ist, und einen zweiten Abschnitt mit einer leitenden
Oberfläche aufweist.
3. Elektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die leitende Oberfläche etwa
2
1o bis 15 mm beträgt.
1o bis 15 mm beträgt.
4. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die leitende Oberfläche im wesentlichen über der Länge
des vorderen Elementes (2o) erstreckt.
5. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Isolierung am vorderen Ende eine Stärke von etwa 5o μ
hat.
ORIGINAL INSPECTED
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6. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß der Leiter (14) schraubenförmig gelegt ist, wodurch in
dem Leiter ein hohler axialer Raum geschaffen wird.
7. Elektrode nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch einen sich im wesentlichen über der Länge des Leiters (14) erstreckenden Mandrin (24).
8. Elektrode zum Abgeben von Reizsignalen an die inneren Muskeln des Herzens eines Patienten, die mit den Herzmuskeln
ohne in diese einzudringen in Eingriff bringbar ist, gekennzeichnet durch einen Leiter (14), der sich im wesentlichen über der Länge
' der Elektrode erstreckt und mit einem isolierenden
Gehäuse (12) bedeckt ist, und durch eine vordere Kontakteinrichtung, die mit dem Leiter (14) elektrisch
ein Stück bildet und zum Abgeben von Reizsignalen für die Herzmuskeln dient, wobei die Einrichtung eine
Vielzahl offener Nuten (28) aufweist, die sich mit den Herzmuskeln in Verbindung bringen lassen, wobei die
vordere Einrichtung isolierte und nicht isolierte Abschnitte aufweist, die zusammen die Vielzahl offener
Nuten (28) begrenzen.
9. Elektrode nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die vordere Kontakteinrichtung
die Gestalt einer geschlossenen Wendel hat.
1o. Elektrode nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß die vordere Einrichtung ein nicht
unterbrochenes Element mit der Gestalt einer geschlossenen Wendel in einer festgelegten Gesamtlänge ist,
wobei sich isolierte und nicht isolierte Abschnitte gemeinsam über wenigstens einen vorgegebenen Abstand
der Gesamtlänge erstrecken.
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