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DE2651990A1 - Seilwinde, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Seilwinde, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE2651990A1
DE2651990A1 DE19762651990 DE2651990A DE2651990A1 DE 2651990 A1 DE2651990 A1 DE 2651990A1 DE 19762651990 DE19762651990 DE 19762651990 DE 2651990 A DE2651990 A DE 2651990A DE 2651990 A1 DE2651990 A1 DE 2651990A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
supported
gear train
drum
winch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762651990
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Franz X Sedelmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762651990 priority Critical patent/DE2651990A1/de
Publication of DE2651990A1 publication Critical patent/DE2651990A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/22Planetary or differential gearings, i.e. with planet gears having movable axes of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Seilwinde, insbesondere für Kraftfahrzeuge
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilwinde, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer an beiden Enden in einem Ständer drehbar gelagerten Trommel, die das Gehäuse eines Planetengetriebes bildet, dessen Antrieb zentral über einen an einem Ständerende gestützten Motor erfolgt.
  • Es ist eine Seilwinde dieser Art für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der der Windenmotor und das Planetengetriebe an entgegengesetzten Seiten des einen Ständerendes gestützt sind und der Motor zur Außenseite der Trommel vorsteht. Eine solche Ausgestaltung hat den Nachteil, daß die auftretenden Drehmomente an diesem einen Ständerende aufgenommen. werden müssen und im übrigen der Windenmotor nach außen freiliegt und gesondert geschützt werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seilwinde der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die einen besseren Schutz des Motors und eine günstigere Drehmomentbelastung des Ständers gewährleistet.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der Motor innerhalb der Trommel angeordnet und an dem dem Planetengetriebe gegenüberliegenden Ständerende abgestützt ist. Bei dieser Anordnung befinden sich sowohl Windenmotor als auch die Getriebeteile des Planetengetriebes innerhalb der Trommel, wobei das eine Ständerende das Drehmoment des Windenmotors und das andere dasjenige aus der Trommel aufnimmt, wobei die Ständerenden entsprechend dem aufzunehmenden Drehmoment dimensioniert werden können, das auf der Motorseite mit Rücksicht auf die wegen der normalerweise geringen zur Verfügung stehenden Antriebsleistung hohen Drehzahl niedrig, auf der anderen Seite wegen der durch das Planetengetriebe bedingten starken Untersetzung groß ist. Durch die vollständige Unterbringung von Windenmotor und Getriebe innerhalb der Trommel kann diese beliebige Positionen annehmen, da auf kein nach außen stehendes Teil Rücksicht genommen werden muß.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Windenmotor ein Gleichstrommotor ist, dessen Welle auf der Kollektorseite oder dem B-Schild mit dem Planetengetriebe verbunden ist.
  • Die Verwendung eines solchen Windenmotors hat gegenüber häufig verwendeten Hydromotoren den Vorteil, daß man mit dem vorhanden Gleichstromsystem der Kraftfahrzeuge auskommt und von der Fahrzeuggröße im wesentlichen unabhängig ist, während Hydromotoren erst bei Fahrzeugen der größeren Bauarten anwendbar sind, deren Motorkraft für das erhebliche Schluckvolumen der Hydromotoren ausreicht.
  • Die Verwendung von Gleichstrommotoren für Seilwinden an Kraftfahrzeugen ist bekannt. Mit Rücksicht aber auf die Motorkonstruktion, insbesondere aus Gründen der Stabilität, wird bisher der Antrieb durch den A-Schild abgeleitet und der Motor am A-Schild über einen selbsthemmenden Schneckentrieb am Ständer gestützt, wobei die Rollektorseite oder der B-Schild von der Trommel nach außen wegragt. Abgesehen von dem ungünstigen Wirkungsgrad eines selbsthemmenden Schneckentriebs steht in diesem bekannten Fall der gesamte Antrieb nach außen vor. - Bei der Anordnung nach der Erfindung bleibt der A-Schild des Gleichstrommotors seine Stütze, wobei jedoch im Unterschied zu den bekannten Ausgestaltungen die Antriebswelle über den im Innern der Trommel befindlichen B-Schild zum Untersetzungsgetriebe geführt ist. Der B-Schild bleibt dabei wie auch in den bekannten Fällen unbelastet, ist jedoch im Innern der Trommel geschützt untergebracht, Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Anschlußkabel von Windenmotor und gegebenenfalls nachgeschalteten, elektrisch zu betätigenden Einrichtungen durch die Feldwicklung und zentral durch den A-Schild des Gleichstrommotors nach außen geführt sind. - Die Kombination von Gleichstrommotor mit einem Planetengetriebe erlaubt das Betreiben mit einer Starter-Batterie, da im Gegensatz zu einem Schneckentrieb nur geringe Übertragungsverluste auftreten.
  • Da ein Planetengetriebe nicht selbsthemmend ist, steht mehr Energie für den Windvorgang zur Verfügung, wobei jedoch Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Trommel zu halten. Hierfür ist vorteilhaft die Antriebswelle mit einer magnetisch;betätigbaren Lamellenbremse stoppbar, deren feststehende Lamellen am Motorgehäuse angebracht sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Figur erläutert.
  • In einem Ständer mit den beiden an seinen Enden befindlichen Lagerplatten 1 und 2 ist eine Seilwindentrommel 3 drehbar gestützt. Innerhalb der Trommel 3 befindet sich ein Gleichstrommotor 4 und ein Planetengetriebe 5, die beide durch eine geeignete, die Drehmitnahme sichernde Kupplung 6 miteinander verbunden sind. Das von der Antriebswelle 7 über die Kupplung 6 getriebene Zentralrad 8 des Planetengetriebes treibt die Planetenräder 9, die mit der das Hohlrad oder Gehäuse des Planetengetriebes bildenden Trommel bei 10 in Eingriff sind und deren Träger 11 über einen Hohlzapfen 12 in der Lagerplatte 2 drehfest verankert ist. Die Trommel 3 stützt sich an diesem Ende über eine angeflanschte Nabe 13 unter Zwischenschaltung eines Radiallagers 14 auf diesem Hohlzapfen 12 ab, der gleichzeitg als Innenlagerung und Führung der Welle 15 des Zentralrads 8 dient.
  • Der Motor 4 ist an der Seite seines A-Schilds A durch einen hohlen Stützzapfen 16 verlängert und mittels diesem unter Zwischenschaltung eines Radiallagers 17 verspannt, das an diesem Ende die Trommel 3 stützt, die auch hier eine angeflanschte Nabe 18 besitzt. Der Motor ragt frei in die Trommel und trägt auf der Seite des Planetengetriebes 5 die feststehenden Lamellen 19 einer Lamellenbremse, deren umlaufenden Lamellen 20 sich auf der Antriebswelle 7 befinden und die mit Hilfe einer nicht dargestellten Feder in gegenseitiger Anlage und elektromagnetisch gelöst werden können. Die hier für notwendigen elektrischen Leitungen sowie die Anschlußkabel des Kollektors im B-Schild B sind gemäß gestrichelter Andeutung 21 durch die Feldwicklung des Motors zum A-Schild und über Schrägbohrungen 22 in den hohlen Stützzapfen 16 geführt, von wo aus sie nach außen weitergeleitet sind.
  • Anstelle einer Planetenstufe können auch mehrere vorgesehen sein. Der Anker des Motors ist bei 22 strichpunktiert angedeutet. Die elektrische Steuerung kann in einem getrennten Schaltkasten untergebracht sein.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche eilwinde, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einer an beiden Enden in einem Ständer drehbar gelagerten Trommel, die das Gehäuse eines Planetengetriebes bildet, dessen Antrieb zentral über einen an einem Ständerende gestützten Motor erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) innerhalb der Trommel (3) angeordnet ist und an dem dem Planetengetriebe (5) gegenüberliegenden Ständerende (1) abgestützt ist.
  2. 2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) ein Gleichstrommotor ist, dessen Welle (7) auf der Kollektorseite (B) mit dem Planetengetriebe (5) verbunden ist.
  3. 3. Seilwinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (7) mittels einer elektromagnetischen Lamellenbremse (19,20) bremsbar ist, deren feststehende Lamellen (19) am Motorgehäuse (B) angebracht sind.
  4. 4. Seilwinde nach Anspruch 2 ode 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkabel (21) von Motor (4) und Bremse (19,20) durch die Feldwicklung und zentral durch den A-Schild des Motors nach außen geführt sind.
DE19762651990 1976-11-15 1976-11-15 Seilwinde, insbesondere fuer kraftfahrzeuge Ceased DE2651990A1 (de)

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DE2651990A1 true DE2651990A1 (de) 1978-05-18

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Country Status (1)

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DE (1) DE2651990A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4310770A1 (de) * 1993-04-02 1994-10-06 Krupp Industrietech Motorseilwinde
WO2008132503A3 (en) * 2007-04-27 2009-01-08 Nat Oilwell Varco Lp Improvements in or relating to drawworks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4310770A1 (de) * 1993-04-02 1994-10-06 Krupp Industrietech Motorseilwinde
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