DE2650986A1 - Regelsystem fuer die automatische scharfeinstellung - Google Patents
Regelsystem fuer die automatische scharfeinstellungInfo
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Description
PAT EN'
A. GRÜNECKER
CH PC-ING.
H. KiNKELDEY
DR-ING
W. STOCKMAIR
K. SCHUMANN
P. H. JAKOB
D)PU-ING.
G. BEZOLD
8 MÜNCHEN
8. Nov. 1976
P 10 933
BEUD & HOWELL COMPANY
McCormick Road, Chicago, Illinois 60645, USA
Die Erfindung betrifft ein photographisches Gerät, und insbesondere ein System zur automatischen Scharfeinstellung
bzw. Fokussierung. Die Erfindung stellt eine Verbesserung der amerikanischen Patentanmeldung,
Serial No. 538 228 der Anmelderin dar, die den Titel
"Photorezepteranordnung für ein System zur automatischen Scharfeinstellung" ("Photoreceptor Assembly for Automatic Focusing System") hat.
Serial No. 538 228 der Anmelderin dar, die den Titel
"Photorezepteranordnung für ein System zur automatischen Scharfeinstellung" ("Photoreceptor Assembly for Automatic Focusing System") hat.
Auf dem Gebiet der photographischen Geräte gibt es verschiedene Typen von Systemen zur automatischen Scharfein-
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2t"
stellung. So wird beispielsweise bei dem Triangulationssystem, wie es in der US-PS 3 442 193 beschrieben wird,
der Abstand zwischen der Kamera und dem scharf einzustellenden Objekt gemessen, indem der Winkel eines von einer
Quelle in der Kamera emittierten Lichtstrahls und des gleichen, von dem Objekt zu einem anderen Punkt in der
Kamera reflektierten Lichtstrahls bestimmt wird. Der Betrag
dieses Winkels wird proportional zu dem Abstand zwischen der Kamera und dem Objekt in eine mechanische Bewegung
des zur Fokussierung dienenden Objektivs umgesetzt. Ein weiteres Beispiel ist das Zonen-Entfernungsmessersystem, wie es in der US—PS 3 736 o57 beschrieben ist. Bei
diesem System werden zwei im Abstand voneinander angeordnete lichtempfindliche Elemente mit elektrischen Parametern
verwendet, die sich jeweils als Funktion der Helligkeit des auffallenden, von dem scharf einzustellenden
Objekt reflektierten Lichtes ändern. Eine lichtausstrahlende
Einrichtung projiziert einen Lichtstrahl in Richtung auf das Objekt; wird dieser Lichtstrahl zu den
lichtempfindlichen Elementen zurückreflektiert, so bestimmt
eine elektrische Schaltungsanordnung, in welchem Bereich von Abständen sich das Objekt in Bezug auf die
Kamera befindet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Regelsystem bzw. ein System mit geschlossenem Wirkungsweg zur automatischen
Scharfeinstellung mit einer Vorrichtung zur Erzeugung eines Lichtstrahls geschaffen, die einen relativ
schmalen Lichtstrahl erzeugt, der auf ein scharf einzustellenden Objekt gerichtet wird. Der Strahl wird
an dem Objekt reflektiert und durch eine afokale Objektivlinse aufgefangen, die den Strahl in kollimierter
bzw. paralleler Form bricht, wenn das Objekt scharf eingestellt ist; die Objektivlinse bricht den Strahl
in divergenter oder konvergenter Form, wenn das Objekt
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nicht scharf eingestellt ist. Der Strahl wird dann zu einer Doppelphotozelle gerichtet, auf die der Strahl in
gleicher Weise auftrifft, wenn er in kollimierter bzw.
paralleler Form ist; der Strahl trifft in ungleicher Weise auf, wenn er in diverg-enter oder konvergenter Form
ist- Wenn die Doppelphotozelle eine Divergenz oder eine Konvergenz feststellt, wird ein Servosystem angesteuert,
um den Fehler bei der Scharfeinstellung zu korrigieren.
Ein bevorzugter Gedanke liegt also in einem Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung, das für den Einsatz
in einer Kamera geeignet ist; dieses Regelsystem weist eine Strahlerzeugungseinrichtung auf, die einen
schmalen, zu einem scharf einzustellenden Objekt gerichteten Lichtstrahl erzeugt. Nach der Reflexion an dem
Objekt wird der Strahl durch eine afokale Objektivlinse aufgefangen, die den Strahl in kollimierter bzw. paralleler
Form, wenn das Objekt scharf eingestellt ist, und in divergenter oder konvergenter Form bricht, wenn das
Objekt nicht scharf eingestellt ist. Der Strahl wird dann zu einer Doppelphotozelle gerichtet, auf die der
Strahl in gleicher Weise, wenn er sich in kollimierter bzw. paralleler Form befindet, und in ungleicher Weise
auftrifft, wenn er sich in divergenter oder konvergenter
Form befindet. Wenn die Doppelphotozelle eine Divergenz oder Konvergenz feststellt, wird ein Servosystem angesteuert,
um den Fehler bei der Scharfeinstellung zu korrigieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahmeaif die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines photographischen Apparates, wobei eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, ein Lichtstrahl und ein aufzunehmendes Objekt dargestellt
sind;
Fig. 2 eine teilweise weggeschnitten dargestellte Seitenansicht des photographischen Apparates
nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Darstellung des reflektierten, in den
photographischen Apperat eintretenden Strahls, der durch die verschiedenen Einzelteile des
Systems nach der vorliegenden Erfindung beeinflußt wird.
Bevor mit einer detailierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des Regelsystems für die automatische
Scharfeinstellung nach der vorliegenden Erfindung begonnen wird, ist eine allgemeine Erläuterung dieses Systems
zweckmäßig. Zunächst ist eine Quelle zur Erzeugung eines Lichtstrahls in dem photographischen Apperat vorgesehen.
Diese den Strahl emittierende Quelle erzeugt einen schmalen, also engbegrenzten Lichtstrahl, der zu einem zu
photographierenden Objekt gerichtet wird. In dieser speziellen Ausführungsform liegt der Frequenzgehalt des
Strahls, also die Frequenz des Lichtstrahls, außerhalb des sichtbaren Spektrums und nach einer bevorzugten Ausführungsform
im Infrarot-Bereich. Nach der Reflexion an dem Objekt wird der Strahl durch ein Aufnahmeobjektivsystem
empfangen, das auch die an dem Objekt reflektierte sichtbare Lichtstrahlung empfängt, die für die Belichtung
des Films verwendet wird; mit Hilfe dieses Aufnahmeobjekt ivsystems kann das photographische Gerät durch die
Bedienungsperson von Hand auf das Objekt gerichtet werden.
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Bei dieser speziellen Ausführungsform weist das Aufnahmeobjekt!
vsvstem, das den Strahljampfängt, eine afokale Objektivlinse
auf, welche die Eigenschaft hat, den Strahl parallel zu machen, wenn das Objekt scharf eingestellt ist,
und ihn zu divergieren oder konvergieren, wenn das Objekt nicht scharf eingestellt ist.
Als Alternative hierzu kann ein Aufnahmeobjektivsystem eingesetzt werden, welches die Eigenschaft hat, den Strahl
in vorherbestimmter konstanter, divergenter oder konvergenter Form zu brechen, wenn das Objekt scharf eingestellt
ist. Bei diesem alternativen Aufnahmeobjektivsystem wird der Strahl in nicht konstanter, divergenter oder konvergenter
Form gebrochen, wenn das Objekt nicht scharf eingestellt ist. Bei der speziellen, hier beschriebenen Ausführungsform
bricht jedoch das Aufnahmeobjektivsystem den
Strahl in kollimierter bzw. paralleler Form, wenn das Objekt scharf eingestellt ist, und in divergenter oder
konvergenter Form, wenn das Objekt nicht scharf eingestellt ist.
Der Strahl wird dann durch einen Einblick- bzw. Einsichtspiegel (peek-in mirror) reflektiert, der auch einen Teil
des sichtbaren Lichtes reflektiert. Der reflektierte Strahl wird dann durch einen Einblickspiegel von dem
reflektierten sichtbaren Licht getrennt, das zu einem Sucher abgelenkt wird. Nach der Vergrößerung des durchgelassenen
Strahls mittels einer Fehlervergrößerungslinse
wird der durchgelassene Strahl zu einer Doppelphotozelle gerichtet. Der durchgelassene Strahl trifft in
gleicher Weise auf die Doppelphotozelle auf, wenn der Strahl in Parallelform ist, und trifft in ungleicher Weise
auf die Doppelphotozelle auf, wenn der Strahl in divergenter oder konvergenter Form ist.
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λλ
Wenn das alternative Aufnahmeobjektivsystem verwendet
wird, bei dem der Strahl in konstanter divergenter oder konvergenter Form gebrochen wird, wenn das Objekt scharf
eingestellt ist, trifft der durchgelassene Strahl in
gleicher Weise auf die Doppelphotozelle auf, wenn der Strahl in konstanter divergenter oder konvergenter Form
ist. Der durchgelassene Strahl trifft in ungleicher Weise auf die Doppelphotozelle auf, wenn der Strahl in
nicht konstanter divergenter oder konvergenter Form ist. Wenn die Doppelphotozelle ein elektrisches Ungleichgewicht
feststellt, wird ein Servosystem angesteuert, um durch Einstellung des Linsensystems den Fehler bei der
Fokussierung zu korrigieren. Wenn die Doppelphotozelle kein elektrisches Ungleichgewicht, also elektrisches
Gleichgewicht, feststellt, ist das photographische Gerät scharf eingestellt.
Im folgenden soll auf die Zeichungen und insbesondere auf Fig. 1 Bezug genommen werden; dabei ist der photographische
Apparat, wie beispielsweise eine Kamera, mit dem Bezugszeichen Io versehen. Ein lichtdichtes Gehäuse 11
umgibt die Einzelteile der Kamera Io. Zu den Einzelteilen
der Kamera Io gehören: ein lichtemittierendes System 2o; ein Linsensystem 3o; ein Einsichtspiegel 40; ein Kaltlichtspiegel
50; eine Fehlervergrößerungslinse 6o; ein lichtempfindliches System 70; und ein Servosystem 80.
Das lichtemittierende System 2o in der Kamera Io erzeugt einen Strahl infraroten Lichtes 22, der auf ein Objekt
23 gerichtet wird, auf das die Kamera Io scharf eingestellt werden soll. Nach der Reflexion an eiern Objekt 23
wird der Strahl 22 durch das Linsensystem 3o empfangen und gebrochen. Der gebrochene Strahl 22 verläuft zu und
wird reflektiert durch den Einblickspiegel 4o über den Kaltlichtspiegel 5o und d*e FGhlar«·«—-greri-rungslinse 6«
zu dem lichtempfindlichen System 70. Das lichtempfindli-
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ehe System stellt einen etwaigen Fehler bei der Scharfeinstellung
fest und steuert das Servosystem 80 so, daß Fokussierfehler korrigiert werden.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, weist das lichtemittierende System 2o in der Kamera Io eine lichtemittierende Diode
21 auf, die den zu dem Objekt 23 gerichteten Lichtstrahl
22 erzeugen kann. Die lichtemittierende Diode 21 muß den Strahl 22 mit einer Bündelöffnung bzw. Strahlspreizung
mit einem Winkel von 3 oder weniger ausstrahlen. Hat der Strahl einen größeren Emissionswinke^so ist das
lichtempfindliche System 7o nicht in der Lage, einen Fehler bei der Scharfeinstellung mit ausreichender Genauigkeit
zu bestimmen.
Das lichtemittierende System 2o ist schwenkbar mit einem Nocken— bzw. Steuerkurvensystem 24 für die Parallaxen—
korrektur verbunden, welches das lichtemittierende System 2o so einstellt, daß der Strahl 22 immer auf die Mitte
des Objektes 23 gerichtet wird, wenn sich das Objekt 23 in bestimmten, später zu erläuternden Grenzen befindet·
Zu den Einzelheiten des Nockensystems 24 für die Parallaxenkorrektur gehören eine Nocke 25, die starr mit dem
Umfang einer ringförmigen Walze 33 verbunden ist, sowie ein Nockenstößel 26, der vertikal über der Nocke 25 liegt.
Wenn sich die ringförmige Walze 33 in oder gegen den Uhrzeigersinn dreht, treibt die Nocke 25 den Nockenstößel
26 in vertikaler Richtung entweder nach oben oder nach unten an. Auf dem oberen Ende des Nockenstößels 26 liegt
das lichtemittierende System 2o auf. Das lichtemittierende System 2o kann ura einen Drehpunkt 27 geschwenkt werden,
der eine Spulen- bzw. Schraubenfeder 28 aufweist. Die Schraubenfeder spannt das lichtemittierende System 2o
ständig nach unten gegen den Nockenstößel 26 vor, der so geformt ist, daß er die korrekte Schwenklage des licht—
emittierenden Systems 2o für die Parallaxenkorrektur ba-
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sierend auf der speziellen Brennpunktslage der ringförmigen
Walze 33 definiert.
Der Strahl 22 wird von der lichtemittierenden Diode 21 zu dem Objekt 23 projiziert. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform
läßt sich die automatische Durchführung der Scharfeinstellung der Kamera Io in dem Linsensystem 3o
für Objekte einstellen, deren Abstand eine untere Grenze von 1,2m (4 Fuß) und eine obere Grenze von 7,5m (25 Fuß)
hat. Haben Objekte einen größeren Abstand als 7,5m, so wird angenommen, daß sie sich praktisch im Unendlichen
befinden; das lichtempfindliche System 7o liefert dann
dem Servosystem 8o Signale, um das Linsensystem 3o für die Scharfeinstellung auf eine Entfernung von 7,5m einzustellen.
.
Wenn der Strahl 22 . auf das Objekt 23 trifft, wird er zurück zu dem Linsensystem 3o reflektiert. Das Linsen-,
system 3o dient als System von Linsen für die Scharfeinstellung des Objektes 23. Das Linsensystem 3o weist ein
Objektiv 31 mit variabler Brennweite bzw. Varioobjektiv auf; dazu kann jedes geeignete, herkömmliche Varioobjektiv
verwendet werden, mit dem die Größe des Objektes 23 erhöht oder verringert werden kann. Das Varioobjektiv 31
bestimmt, ein wie großer Teil der das Objekt 23 umgebenden Querschnittsflache zu dem lichtempfindlichen Film 39
projiziert wird. Eine afokale Linse 32 ist in Bezug auf das Objekt 23 hinter dem Varioobjektiv 31 angeordnet.
Die afokale Linse 32 kann längs einer Achse 34 bewegt werden,
die senkrecht zu der Ebene der afokalen Linse 32 verläuft. Die afokale Linse 32 wird weiterhin durch die
ringförmige Walze 33 gehaltert, die durch eine Buchse 35
umgeben ist; die Buchse 35 ist starr mit der afokalen
Linse 32 auf herkömmliche Weise verbunden, so daß bei einer Drehung der Buchse 35 sich sowohl die afokale Linse
32 als auch die Buchse 35 längs der Achse 34 bewegen.
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Die Achse 34 ist in herkömmlicher Weise mit der afokalen Linse 32, einer Hauptlinse 36 und der Ebene 39 des lichtempfindlichen
Films im Innern der Kamera Io ausgerichtet»
Wie insbesondere in Fig. 3 zu erkennen ist, hat die afokale Linse 32 die Eigenschaft, den Strahl 22 in paralleler
Form zu brechen, wenn das Objekt 23 scharf eingestellt ist, und den Strahl in divergenter oder konvergenter Form
zu brechen, wenn das Objekt 23 nicht scharf eingestellt ist. Wenn beispielsweise das Objekt 23 scharf eingestellt
ist, verlassen die Lichtstrahlen 22 Ca) die afokale Linse
32 in paralleler Form für die Brechung durch die Hauptlinse 36, uxa in dem entsprechenden Brennpunkt 48
auf die Filmebene 39 zu treffen. Wenn das Objekt 23 nicht scharf eingestellt ist, sondern sich statt dessen jenseits
der Brennebene der Objektiveinstellung befindet, verlassen die Lichstrahlen 22 Cb) und 22 (c) die afokale Linse
32 in konvergenter Form und werden durch die Hauptlinse so gebrochen, daß sie sich in einem Brennpunkt 47 vor der
Filmebene 39 treffen. Wenn das Objekt 23 nicht scharfein— gestellt und näher als die Brennebene der Objektiveinstel—
lung ist, verlassen die Lichtstrahlen 22(d) und 22(e) die afokale Linse 32 in divergenter Form und werden durch die
Hauptlinse 36 so gebrochen, daß sie sich in einem Brennpunkt 49 hinter der Fiimebene 39 treffen.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, ist der Einblickspiegel (peek-in
mirror) 4o zwischen der afokalen Linse 32 und der Hauptlinse 36 angeordnet« Bei dem Einblickspiegel 4o handelt
es sich um einen herkömmlichen reflektierenden Spiegel,
der Lichtstrahlung mit allen Frequenzen reflektieren kann. Der Einblickspiegel 4o ist an einem Punkt in der Nähe der
Achse 34 angeordnet, wo nur ein kleiner Teil des Strahls 22 von dem Strahlengang des Strahls 22 zwischen der afokalen
Linse 32 und der Hauptlinse 36 abgelenkt wird. Im einzelnen ist der Einblickspiegel 40 radial im Abstand von
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der Achse 34 und in einem Winkel von 45 in Bezug auf die optische Achse 34 angeordnet. Durch diese Ausgestaltung
tastet der Einblickspiegel 4o in ausreichender Weise die gebrochenen, die Abbildung des Objektes 23 auf
der Filmebene 39 erzeugenden sichtbaren Lichtstrahlen 43 sowie den gebrochenen Lichtstrahl 22 ab, der entweder divergiert
oder konvergiert, ohne jedoch die Belichtung des Films 39 mit der sichtbaren Abbildung zu stark zu
beeinflussen. Der Einblickspiegel 4o ist im allgemeinen
in einem Winke
34 angeordnet.
34 angeordnet.
in einem Winkel von 45° in Bezug auf die optische Achse
Der Kaltlichtspiegel 5o ist im wesentlichen senkrecht über dem Einblickspiegel 4o angeordnet. Der Kaltlichtspiegel
5o hat die Eigenschaft, Frequenzen des sichtbaren Lichtes, wie beispielsweise die sichtbaren Lichtstrahlen
43, von allen anderen Frequenzen der Lichtstrahlung zu trennen. Bei der vorliegenden Ausführungsform läßt
der Kaltlichtspiegel 5o den reflektierten Strahl 22 durch und reflektiert die sichtbaren, reflektierten Lichtstrahlen
43 wieder zu einem herkömmlichen Suchersystem 55, das eine Sucherlinse 56 und ein Okular 57 aufweistj
dadurch kann das Objekt durch das Aufnahmeobjektiv betrachtet
werden.
Die Fehlervergroßerungslinse 6o ist im wesentlichen senkrecht
über dem Kaltlichtspiegel 5o angeordnet. Bei dieser Vergrößerungslinse 6o handelt es sich um eine herkömmliche
Vergrößerungslinse und bei der dargestellten Ausführungsform um eine bikonkave Linse. Der Strahl 22,
der von dem Kaltlichtspiegel 5o durchgelassen worden ist, verläuft durch die Vergrößerungslinse 6o und wird dabei
vergrößert, so daß.das lichtempfindliche System 6o auch
kleinere Fehler, in Bezug auf die korrekte Scharfeinstellung feststellen kann, wenn der Strahl 22 in parallele
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Mo
Form gebracht worden ist. Im einzelnen ergibt sich folgende Funktionsweise: wenn das Objekt 23 nicht scharf
eingestellt ist und der Strahl 22 durch die afokale Linse 32 entweder in konvergenter oder in divergenter Form
gebrochen wird, vergrößert die Vergrößerungslinse 60 den Zustand der Konvergenz oder Divergenz, so daß das lichtempfindliche
System 70 einen Fehler bei der Scharfeinstellung leichter feststellen kann.
Das lichtempfindliche System 70 ist im wesentlichen
senkrecht über der Vergrößerungslinse 6o angeordnet. Das lichtempfindliche System 7o stellt fest, ob der Strahl
22 konvergiert oder divergiert. Es weist ein Paar lichtempfindliche
Zellen 71 und 72 auf, die in herkömmlicher Weise ein elektrisches Signal erzeugen, das der empfangenen
Lichtmenge entspricht. Die Richtung und die Größe der Bewegung des Linsensystems 3o hängt von dem elektrischen Ungleichgewicht ab, das von dem lichtempfindlichen
System 70 festgestellt wird. Eine geeignete elektrische Schaltanordnung (nicht dargestellt) spricht auf die elektrischen
Signale an, die von dem Strahl 22 bei seinem Auftreffen auf die lichtempfindlichen Zellen 71 und 72
erzeugt werden; eine solche Schaltungsanordnung ist beispielsweise in der amerikansichen Patentanmeldung,
Serial No. 536 666 (Hendrickson and Johnston) beschrieben, die am 26. Dezember 1974 hinterlegt wurde. Wenn der
Strahl 22 durch die afokale Linse 32 in paralleler Form gebrochen worden ist, trifft der Strahl 22 in gleicher
Weise auf die lichtempfindlichen Zellen 71 und 72 auf, und die elektrischen Signale sind äquivalent. Die elektrischen
Signale werden durch die elektrische Schaltungsanordnung gemessen, wobei ein etwaiger Unterschied zu dem
Servosystem 8o übertragen wird.
Die lichtempfindlichen Zellen 71 und 72 können aufgrund ihres Herstellungsverfahrens so ausgelegt werden, daß sie
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Air
nur einen kleinen Bereich der Frequenzen im elektromagnetischen Spektrum abfühlen können. Bei der vorliegenden
Ausführungsform sind die lichtempfindlichen Zellen 71 und 72 nur für Frequenzen im infraroten Bereich empfindlich
und stellen nur Frequenzen zwischen 8000 und 10000 S
fest. In dieser speziellen Ausführungsform handelt es sbh bei den lichtempfindlichen Zellen 71 und 72 um die
von der General Electric Company hergestellten Bauelementen Nr. 55255G. Die lichtemittierende Diode 21 kann nur
in diesem Frequenzbereich emittieren. Die üblicherweise vorhandene Infrarotstrahlung ist im allgemeinen so gering,
daß sich keine Wirkung auf die lichtempfindlichen Zellen 71 und 72 ergibt.
Das Servosystem 8o steuert die Lage der afokalen Linse 32, die wiederum bei der Scharfeinstellung der Kamera Io den
Lichtstrahl 22 in paralleler Form bricht und auch die Richtung der sichtbaren Lichtstrahlen 43 justiert, daß
sie sich an Punkten auf der Filmebene 39 treffen. Das Servosystem 8o hat einen Elektromotor 81, der die Differenz
in den elektrischen Signalen auf herkömmliche Weise in mechanische Energie umsetzt. Bei seiner Erregung
bewirkt der Motor 81 eine Bewegung eines kreisförmigen Zahnrades 82, das wiederum mit einem Satz von Zähnen
83 an der Buchse 85 zusammenwirkt, um die Buchse 35 automatisch zu drehen. Die Drehung der Buchse 35 verursacht
eine Bewegung der afokalen Linse 32 längs der Achse 34, wodurch das Objektiv scharf eingestellt wird.
-Patentansprüche-
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Claims (12)
- Patentansprüche
i> Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung,gekennzeichnet durch eine Strahlerzeugungseinrichtung (2o,21) zur Erzeugung eines auf ein Objekt (23) gerichteten Strahls (22), durch ein Linsensystem (32) für den Empfang des an dem Objekt (23) reflektierten Strahls, wobei das Linsensystem (32) die
Eigenschaft hat, den reflektierten Strahl in paralleler Fo^m zu brechen, wenn das Objekt (23) scharf eingestellt hat, und den reflektierten Strahl in divergenter oder
konvergenter Form zu brechen, wennüas Objekt (23) nicht scharf eingestellt ist, weiterhin durch eine Fühlvorrichtung (·7ο;71,72) zur Feststellung der durch das Linsensystem (32) hervorgerufenen Divergenz oder Konvergenz und zur Erzeugung eines Fehlersignals, und durch ein auf das Fehlersignal ansprechendesServosystem (8o,81) zur Positionierung des Linsensystems, um das Objekt (23) scharf einzustellen. - 2. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung,
gekennzeichnet durch eine Strahlerzeugungsvorrichtung
(2o,21) zur Erzeugung eines auf ein Objekt (23) gerichteten Lichtstrahls, durch ein Linsensystem für den Empfang des an dem Objekt (23) reflektierten Lichtstrahls, wobei das Linsensystem die Eigenschaft hat, den reflektierten Strahl in konstanter divergenter oder konvergenter Form zu brechen, wenn das Objekt scharf eingestellt ist, und709821/0658den reflektierten Strahl in nicht-konstanter divergenter oder konvergenter Form zu brechen, wenn das Objekt (23) nicht scharf eingestellt ist, weiterhin durch eine Fühl— vorrichtung zur Feststellung der durch das Linsensystem hervorgerufenen nichtkonstanten divergenten oder konvergenten Form, um ein Fehlersignal zu erzeugen, und durch ein auf das Fehlersignal ansprechendes Servosystem (80,81) für die Positionierung des Linsensystems, um das Objekt (23) scharf einzustellen. - 3. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung für ein optisches Instrument mit einem Linsensystem, das eine afokale Objektivlinse enthält, gekennzeichnet durch eine Strahlerzeugervorrichtung (2o,21) zur Erzeugung eines auf ein Objekt (23) gerichteten Lichtstrahls, durch eine Fühlvorrichtung (7o,71,72) für die Feststellung der durch die afokale Objektivlinse (32) hervorgerufenen Divergenz oder Konvergenz, um ein Fehlersignal zu erzeugen, und durch ein auf das Fehlersignal ansprechendes Servosystem (80,81) für die Positionierung der afokalen Objektivlinse (32), um das Objekt (23) scharf einzustellen.
- 4. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung mit einer afokalen Objektivlinse, die längs einer Achse bewegbar ist, wobei ein aufzunehmendes Objekt scharf eingestellt wird, gekennzeichnet durch eine Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) zur Erzeugung eines auf ein Objekt (23)709821/0658gerichteten Strahls, durch ein Linsensystem für den Empfang des an dem Objekt (23) reflektierten Strahls, wobei · das Linsensystem die Eigenschaft hat, den reflektierten Strahl in paralleler Form zu brechen, wenn das Objekt (23) scharf eingestellt ist, und den reflektierten Strahl in divergenter oder konvergenter Form zu brethen, wenr^das Objekt (237 nicht scharf eingestellt ist, durch eine Reflektorvorrichtung für die Reflexion des von dem Linsensystem (32) gebrochenen Strahls, durch eine Fühlvorrichtung (7o,71,72) für die Feststellung der durch das Linsensystem (32) hervorgerufenen Divergenz oder Konvergenz, um ein Fehlersignal zu erzeugen, und durch ein auf das Fehlersignal ansprechendes Servosystem (8o,81) für die Positionierung des Linsensystem (32^Um das Objekt (23) scharf einzustellen.
- 5. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) den Strahl in einem Winkel abstrahlt, der nicht mehr als 3 beträgt.
- 6. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallaxe der Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) bei der Scharfeinstellung korrigiert wird.
- 7. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung mit709821/0658einer afokalen Objektivlinse, die längs einer Achse bewegbar ist, wobei ein aufzunehmendes Objekt scharf eingestellt wird, gekennzeichnet durch eine Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) zur Erzeugung eines auf ein Objekt (23) gerichteten Strahls, durch ein Linsensystem für den Empfang des an dem Objekt (23) reflektierten Strahls und des an dem Objekt (23) reflektierten sichtbaren Lichtes, wobei das Linsensystem die Eigenschaft hat, den reflektierten Strahl und das reflektierte sichtbare Licht in divergenter oder konvergenter Form zu brechen, wenn das Objekt nicht scharf eingestellt ist, und den reflektierten Strahl und das reflektierte sichtbare Licht in paralleler Form zu brechen, wenn das Objekt (23) scharf eingestellt ist, durch eine Reflektorvorrxchtung zur Reflexion des Strahls und des sichtbaren Lichtes, die von dem Linsensystem gebrochen werden, durch eine Trennvorrichtung (50) zur Trennung des reflektierten Strahls und des reflektierten sichtbaren Lichtes, wobei die Trennvorrichtung (5o) die Eigenschaft hat, das sichtbare Licht zu einem Sucher (55) ablenken und den Strahl durchzulassen, durch eine Fühlvorrichtung (7o,71,72) im Verlauf des durchgelassenen Strahls zur Feststellung der durch das Linsensystem hervorgerufenen Divergenz oder Konvergenz, um ein Fehlersignal zu erzeugen, und durch ein auf das Fehlersignal ansprechendes Servosystem (8o,81) für die Positionierung des Linsensystems, um das Objekt (23) scharf einzustellen.709821/0658
- 8. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) erzeugte Strahl aus elektromagnetischen Wellen im Frequenzbereich des Infrarotlichtes zusammengesetzt ist.
- 9. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) den Strahl in einem Winkel abgibt, der nicht mehr als 3 beträgt.
- 10. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallaxe der Strahlerzeugungsvorrichtung (2o,21) bei der Scharfeinstellung korrigiert wird.
- 11. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgelassene Strahl durch eine Konzentrierein— richtung (6o) konzentriert wird, um die Divergenz oder Konvergenz zu vergrößern.
- 12. Regelsystem für die automatische Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühlvorrichtung eine doppelte, lichtempfindliche Zelle (71,72) verwendet wird.7098 21/0658
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