DE3011064A1 - Einrichtung zur feststellung der scharfeinstellung - Google Patents
Einrichtung zur feststellung der scharfeinstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung.
Beispielsweise aus der offengelegten japanischen Patentanmeldung NO. 7 323/1979 ist eine Einrichtung zur Feststellung
der Scharfeinstellung für eine einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei der aus dem Licht, das durch die
Scharfeinstellplatte der einäugigen Spiegelreflexkamera verläuft, eine erste Abbildung und eine zweite Abbildung durch
zwei Wiederabbildungslinsen erzeugt und die Scharfeinstellung
des Objektives aus den Änderungen der Lage der ersten und zweiten Abbildung in Bezug auf zwei zur Feststellung
der Bildlage dienende photoelektrische Wandler festgestellt wird, die auf den oder in der Nähe der Brennebenen der beiden
Rekonstruktionslinsen angeordnet sind.
Diese bekannte Einrichtung hat jedoch die folgenden Nachteile, die unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert werden sollen. Dabei zeigt Fig. 1 eine Darstellung der Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung
nach dem Stand der Technik. Wie sich aus Fig. 1 ergibt, wird ein Lichtstrahl, der durch ein Aufnahmeobjektiv
1 verläuft, auf die Brennebene einer Fokussierungsplatte
konvergiert und dann divergiert; ein Teil des Lichtstrahls, der durch das Objektiv verläuft, wird durch zwei Bild-Rekonstruktionslinsen
3 und 3', die symmetrisch in Bezug auf. die optische Achse des Objektivs 1 angeordnet sind, konvergiert
und auf den Lichtempfangsoberflächen von zwei photoelektrischen Wandlern 4 und 4' abgebildet.
Die beiden photoelektrischen Elemente 4 und 4' dienen als
photoelektrische Wandler zur Feststellung der Bildlage und weisen im einzelnen eine Gruppe von photoelektrischen
Elementen auf. In diesem Zusammenhang muß darauf hingewiesen werden, daß die Verteilungen der Intensitäten der Be-
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strahlung auf den Lichtempfangsoberflächen der photoelektrischen
Elemente 4 und 4' für ein Objekt einander gleich sein müssen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Feststellung
der Scharfeinstellung durch Vergleich der photoelektrischen Ausgangssignale für den gleichen Bereich einer
Abbildung (des Lichtbildes) erfolgt.
Wenn nun Lichtstrahlen auf die obere Lichtempfangsoberfläche 4a, die mittlere Lichtempfangsoberfläche 4c und.
die untere Lichtempfangsoberfläche 4b des photoelektrischen Elementes 4 fallen, werden sie von diesen Lichtempfangsoberflächen
durch die Rekonstruktionslinse 3 umgekehrt auf die Austrittspupille des Objektives 1 projiziert,
so daß sich der aus Fig. 1 zu erkennende Strahlenverlauf ergibt. D.h. also, daß der die öffnung a1 a2 a_ bildende
Lichtstrahl auf die obere Lichtempfangsoberfläche 4a und der die Öffnung C1 C2 c, bildende Lichtstrahl auf
die mittlere Lichtempfangsoberfläche 4c fallen. Diese öffnungen
a 1 a2 a^j und C1. C2. c., werden durch die effektive
Blende bzw. Blendenzahl bzw. Blendenöffnung der Rekonstruktionslinse
3 bestimmt und haben im wesentlichen die gleiche Größe. Wenn jedoch die umgekehrte Projektion auf die untere
Lichtempfangsoberfläche 4b auf die gleiche Weise wie bei den beiden oben erwähnten Lichtempfangsoberflächen durchgeführt
wird, so weist der Lichtstrahl, der durch die Bildrekonstruktionslinse 3 auf die Lichtempfangsoberfläche 4b
fallen sollte, eine öffnung b.. b~ b3 auf; wenn jedoch
der Pupillendurchmesser des Objektivs klein ist, wird ein Teil des Lichtstrahls am oberen Ende des Objektivs 1 abgeschnitten
bzw. vignettiert, so daß nur der Lichtstrahl, der die öffnung b'.. b? b3 bildet' auf die untere Lichtempfangsoberfläche
4b fallen kann. Dies bedeutet beispielsweise folgendes: Wenn ein Objekt mit gleichmäßiger Helligkeitsverteilung gemessen wird, wird die Intensität der Bestrahlung
an der unteren Lichtempfangsoberfläche 4b im Vergleich mit den Intensitäten der Bestrahlung auf der oberen Licht-
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empfangsoberfläche 4a und der mittleren Lichtempfangsoberfläche 4c reduziert. Auf der Lichtempfangsoberfläche des
photoelelctrischen Elementes 4 kann also keine Verteilung der Bestrahlungsintensität erhalten werden, die der Helligkeitsverteilung
des aufzunehmenden Objektes entspricht.
Dieser Effekt tritt in gleicher Weise an dem anderen photoelektrischen
Element 4' auf, d.h., die Bestrahlungsintensität auf der oberen Lichtempfangsoberfläche 4ra, auf die
der Lichtstrahl auftrifft, der an dem unteren Ende des Objektivs
1 abgeschnitten bzw. vignettiert wird, wird unter die Bestrahlungsintensitäten auf der mittleren Lichtempfangsoberf
lache 4'c und der unteren Lichtempfangsoberfläche 4'b
verringert. Nun ist zwar die Abbildung, die auf der Lichtempfangsoberfläche
4b erzeugt wird, identisch mit der Abbildung, die auf der Lichtempfangsoberfläche 4'a erzeugt
wird? die Reproduzierbarkeit der Bestrahlungs inten si tat. der
Abbildung für das Objekt unterscheidet sich bzw. differiert jedoch von Bereich zu Bereich, so daß die Helligkeitsverteilungen
der Abbildungen auf den photoelektrischen Elementen 4 und 4" nicht identisch werden. Dementsprechend können
die photoelektrischen Äusgangssignale der photoelektrischen Elemente 4 und 4' nicht in der gewünschten Weise miteinander
verglichen werden, so daß es zu Fehlern bei der Feststellung der Scharfeinstellung kommt.
Es ist deshalb ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung
vorzuschlagen, bei der die ungünstige Wirkung der Vignettierung, die sich aus der Größe des Pupillendurchmessers des
Objektivs ergibt, vermieden wird, so daß sich die Scharfeinstellung sehr exakt feststellen läßt.
Es ist ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung für eine
einäugige Spiegelreflexkamera zu schaffen, bei der bei der Benutzung mehrerer Wechselobjektive in Verbindung mit der
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Kamera die ungünstige Wirkung der Vignettierung vermieden
wird, die sich aus der Größe der Austrittspupillen des Objektivs ergibt, so daß sich die Scharfeinstellung sehr
exakt feststellen läßt.
Die vorliegende Erfindung schlägt deshalb eine Konstruktion vor, mit der diese Ziele erreicht werden; diese Konstruktion
weist eine Abschirmung auf, die im wesentlichen symmetrisch in Bezug auf die optische Achse des Objektivs
einen Teil der die Abbildung erzeugenden Lichtstrahlen abschirmt, die von dem Objektiv und den beiden zur Bildrekonstruktion
dienenden optischen Systemen geliefert werden, um aus dem Objektlicht, das durch das Objektiv verläuft,
eine erste Abbildung bzw. eine zweite Abbildung auf zwei photoelektrischen Wandlern zu erzeugen.
Die Erfindung schafft also eine Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung, bei der aus dem durch ein optisches
System zur Bilderzeugung verlaufenden Objektlicht eine erste Abbildung und eine zweite Abbildung durch zwei
optische Systeme für die Bildrekonstruktion erzeugt werden; die Scharfeinstellung des optischen Systems für die Bilderzeugung
in Bezug auf das Objekt wird aus den Lageänderungen der ersten und zweiten Abbildung in Bezug auf zwei photoelektrische
Wandler festgestellt, die auf den oder in der Nähe der Brenn- bzw. Bildebenen der beiden optischen Systeme
für die Bildrekonstruktion angeordnet sind; weiterhin ist eine Abschirmung vorgesehen, um im wesentlichen symmetrisch
in Bezug auf die optische Achse des optischen Systems für die Bilderzeugung einen Teil der Lichtstrahlen abzuschirmen,
welche die erste und zweite, auf den beiden photoelektrischen Wandlern durch das optische System für die Bilderzeugung
und die beiden optischen Systeme für die Bildrekonstruktion erzeugten Abbildungen bilden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei-
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" 1 C —
spielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine herkömmliche Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung,
Fig. 2 eine Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3 eine Korrektureinrichtung für die Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach der
vorliegenden Erfindung, und
Fig. 4 den bei der Ausführungsform nach Fig. 3 verwendeten
-Abschirmmechanismus.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind Abschirmplatten 5 und 5'
von der äußeren ümfangsseite der Bildrekonstruktionslinsen
3 und 3' in Richtung auf die optische Achse des Objektivs
1 eingeschoben bzw. eingeführt. Damit verläuft der auf die Lichtempfarigsoberflache 4b des photoelektrischen Elementes
4 fallende Lichtstrahl durch eine öffnung b'.. b~ b-, und
wird nicht variiert, während ein Teil der Lichtstrahlen, die auf die Lichtempfangsoberflächen 4a und 4c fallen,
durch die Abschirmplatte 5 abgeschirmt wird5 diese Lichtstrahlen
verlaufen dementsprechend durch die öffnungen a/ 1 a.j a^ bzw. c'1 c„ c_, so daß ihre öffnungswinkel
abnehmen. In ähnlicher Weise werden die Lichtstrahlen, die auf die Lichtempfangsoberflächen 4 !h und 4'c des photoelektrischen
Elementes 4' fallen, ebenfalls abgeschirmt.
Wenn dementsprechend die Strecken, in welche die Abschirmplatten 5 und 5' in den Strahlengang der Lichtempfangsoberfläche
vorstehen, so ausgelegt werden, daß beim Verlauf der Lichtstrahlen durch das Objektiv und bei ihrem
Auftreffen auf die Lichtempfangsoberflächen 4a, 4c und 4'b,
4'c der Lichtstrahl, der von den Platten 5 und 5' abge-
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schirmt wird, im wesentlichen mit dem Lichtstrahl zusammenfällt, der von dem Objektiv 1 abgetrennt bzw. vignettiert
wird, so werden die Strahlungsintensitäten auf den Lichtempfangsoberflächen
der photoelektrischen Elemente 4 und 4' gleichmäßig. Da die Bildrekonstruktionslinsen 3 und 3'
symmetrisch in Bezug auf die optische Achse des Objektivs angeordnet sind, müssen die Abschirmplatten 5 und 5' die
Lichtstrahlen, die durch das Objektiv verlaufen sind und zu den Lichtempfangsoberflächen 4a, 4c und 4'b, 4'c gelangen,
im wesentlichen symmetrisch abschirmen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen spezifische Ausführungsformen eines optischen Systems zur Feststellung der Scharfeinstellung
und einer Korrektureinrichtung. Die Lichtstrahlen, die aus dem Objektiv 1 ausgetreten sind, werden an einem Hauptspiegel
6 reflektiert, passieren eine Mattscheibe bzw. Einstellplatte 13 und eine Kondensorlinse 14, werden weiterhin
an einem Halbspiegel 7 reflektiert und verlaufen durch die Bildrekonstruktionslinsen 3 und 3' zu den photoelektrischen
Elementen 4 und 4'. Bei dieser Konstruktion wird die oben beschriebene Abschirmung auf folgende Weise
erreicht: Ein Korrektursignalstift 8 ist an dem Tubus 15 des Objektivs 1 angebracht, insbesondere in den Tubus-15
eingesetzt; wenn das Objektiv 1 an ein Kameragehäuse
(nicht dargestellt) angesetzt wird, wird die Stirnfläche 5a der Abschirmplatte 5 in Fig. 4 in Richtung des Pfeils
gedrückt.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, sind die Abschirmplatten 5 und 5' durch eine Rückführfeder 12 so vorgespannt, daß sie
einander nahekommen (so daß die Abschirmplatte 5 in Richtung des Uhrzeigersinns um einen Drehpunkt 9 und die Abschirmplatte
5' in Richtung gegen den Uhrzeigersinn um einen Drehpunkt 9' geschwenkt werden). Deshalb befinden
sich die Abschirmplatten 5 und 5' vor der Anbringung eines
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Wechselobjektivs in einer Lage, bei der sie sich über
eine relativ große Strecke in die Strahlengänge der Bildrekonstruktionslinsen 3 und 3' vorgeschoben haben.
Durch Ausüben des oben erwähnten Druckes gegen die Stirnfläche 5a zieht sich der Abschirmbereich 5b eine vorgegebene
Strecke aus dem Strahlengang der Bildrekonstruktionslinse 3 zurück und die Strecke wird festgelegt, die der
Abschirmbereich in den Strahlengang vorsteht. Auf diese Weise wird die erwartete Abschirmung eingestellt. Ein
Stift 10 ist an der Abschirmplatte 5 angebracht, insbesondere
in die Abschirmplatte 5 eingesetzt. Der Stift 10 paßt in eine Nut 11, die in der Abschirmplatte 5' vorgesehen
ist. Dementsprechend wird auch die Abschirmplatte 5' um eine vorgegebene Strecke aus dem Strahlengang der
Bildrekonstruktionslinse 3f zurückgezogen, und zwar als
Ergebnis davon, daß die Lage des Stiftes 10 in Abhängigkeit
von der Drehung der Abschirmplatte 5 verschoben wird, so daß auch diese Abschirmplatte eine vorgegebene Strecke
in den Strahlengang vorsteht und sich damit die gewünschte Abschirmung des Strahlengangs ergibt. Die Lage des Korrektursignalstiftes
8 kann entsprechend den optischen Eigenschaften bestimmt werden, beispielsweise in Abhängigkeit
von der größten Blendenöffnung ("der Lichtstärke ") des Objektivs 1. Die Formen des Abschirmendbereiches 5a und
der Nut 11 können selbstverständlich in Abhängigkeit von der Lage des Korrektursignalstiftes 8 und der Form des
Abschirmendbereiches 5b oder der gewünschten Abschirmung festgelegt werden.
Wenn bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Feststellung
der Scharfeinstellung das Objektiv ausgewechselt wird, kann die Korrektur der Einrichtung zur Feststellung der
Scharfeinstellung in Abhängigkeit von der Anbringung des
Objektives an dem Kameragehäuse erfolgen. Dadurch werden die Bestrahlungsintensitäten auf den Lichtempfangsoberflächen
der beiden photoelektrischen Elemente im wesent-
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lichen gleich, so daß die Scharfeinstellung sehr exakt
ermittelt werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden in Abhängigkeit von dem Pupillendurchmesser jedes Aufnahmeobjektivs
die Strecken, welche die Abschirmplatten 5 und 5' in den Strahlengang vorstehen, so gering wie möglich gemacht,
da dies zur Erzeugung eines großen photoelektrischen Ausgangssignals zweckmäßig ist.
Weiterhin können die Abschirmplatten 5 und 5' entsprechend
geformt und längs der gebogenen Oberflächen der Eintrittsoberflächen oder der Austrittsoberflächen der Bildrekonstruktionslinsen
3 und 3' in den Strahlengang vorstehen. Außerdem können die Abschirmplatten auch auf wenigstens
einer Seite mit gebogener bzw. gekrümmter Oberfläche der Eintrittsoberfläche oder der Austrittsoberfläche jeder
Bildrekonstruktionslinse 3 und 3' angeordnet werden. Außerdem können die Abschirmplatten 5 und 5' durch elektrooptische
Elemente ersetzt werden, die eine lichtunterbrechende Wirkung haben, um den gleichen Effekt zu erreichen;
als Beispiele für solche elektrooptischen Elemente sollen Flüssigkristall-Elemente oder elektrochrome Elemente erwähnt
werden.
Weiterhin ist die Abschirmung der Bildrekonstruktionslinsen nicht darauf beschränkt, sie von außen her in Bezug auf
die optische Achse des Objektivs abzuschirmen, wie es oben beschrieben wurde, sondern es ist auch folgende Ausführungsform möglich: Um den Nachteil aufgrund der Aberrationen
zu vermeiden, die sich aus der Verwendung solcher Abschirmungen nur auf einer Seite jeder Bildrekonstruktionslinse
ergeben, ist es zweckmäßig, sogar den Bereich der Bildrekonstruktionslinsen abzuschirmen, der sich in der Nähe
der optischen Achse des Objektivs befindet, und zwar symmetrisch in Bezug auf die optische Achse der Bildrekonstrukionslinsen;
diese Abschirmung sollte zusätzlich zu der Abschirmung der Bildrekonstruktionslinsen von ihrer
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Außenseite her erfolgen. Dadurch werden die Bestrahlungsintensitäten auf den photoelektrischen Elementen nur
gleichmäßig über die gesamten Lichtempfangsoberflachen
verringert, so daß keine besonderen Probleme bei der Feststellung der Scharfeinstellung mehr auftreten.
Wenn die Bildrekonstruktionslinsen und die photoelektrischen Elemente vor der Einstellplatte angeordnet sind,
nämlich in Strahlenrichtung gesehen vor dem Kameragehäuse, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, dann kann der Abstand
zwischen dem Korrektursignalelement des Objektives und der Abschirmung verringert werden; ein Zwischen(übertragungs)
Mechanismus ist dann nicht mehr erforderlich, so daß die Abschirmung sehr exakt erfolgt und die gesamte Einrichtung
einen sehr kompakten Aufbau erhält.
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Claims (10)
- A. GRÜNECKERH. KDRINGW. STOCKMAIRQ Π 1 Λ ΓΊ Cn / DR-ING-AiE ICALTECHO U I I U D HK SCHUMANNDR RER NAT DIPL-PHYSP. H. JAKOBDlPL-INaG. BEZOLDDK HER MAT DIPL-CHEM8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSE-PH 14 88521. März 1980NIPPON KOGAKtJ K.K.2-3, Marunouchi 3-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, JAPANEinrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung Patentansprücheil Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung, bei der aus einem durch ein optisches System zur Bilderzeugung verlaufenden Objektlichtstrahl eine erste und eine zweite Abbildung durch zwei optische Systeme für die Bildrekonstruktion erzeugt und die Scharfeinstellung des optischen Systems für die Bilderzeugung in Bezug auf das Objekt aus den Lageänderungen der ersten und zweiten Abbildung in Bezug auf zwei photoelektrische Wandler festgestellt wird, die auf der oder in der Nähe der Bildebene der beiden030040/0823TSLEFON (Ο8β) 22 28 62 TELEX 06-20 380 TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERERoptischen Systeme für die Bildrekonstruktion angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Abschirmung (5, 5'), die im wesentlich symmetrisch in Bezug auf die optische Achse des optischen Systems für die Bilderzeugung (1) einen Teil der Lichtstrahlen abschirmt, die die erste und zweite Abbildung erzeugen, die durch das optische System für die Bilderzeugung (1) und durch die beiden optischen Systeme für die Bildrekonstruktion (3, 3') auf den beiden photoelektrischen Wandlern (4, 4') gebildet werden.
- 2. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung (5, 5') so vorgesehen ist, daß sie einen Teil der Lichtstrahlen von·der Außenseite jedes Lichtstrahls her abschirmt, der die erste und zweite Abbildung in Bezug auf die optische Achse des optischen Systems für die Bilderzeugung (1) bildet.
- 3. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung (5, 5') in der Nähe wenigstens einer Eintrittsoberfläche und/oder einer Austrittsoberfläche jedes optischen Systems- für die Bildrekonstruktion (3, 3') vorgesehen ist.030040/0823
- 4. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung Abschirmplatten (5,5') enthält, die in den Strahlengängen der Lichtstrahlen vorgesehen sind, welche die erste und zweite Abbildung erzeugen.
- 5. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung elektrooptische Elemente enthält, die in den Strahlengängen der die erste und zweite Abbildung erzeugenden Lichtstrahlen vorgesehen sind.
- 6. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem abnehmbaren Aufnahmeobjektiv, bei der aus einem Objektlichtstrahl, der durch eine auf der Bilderzeugungsebene des Aufnahmeobjektivs vorgesehenen Scharfeinstellplatte verläuft, eine erste Abbildung und eine zweite Abbildung durch zwei optische Systeme für die Bildrekonstruktion erzeugt und die Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs in Bezug auf ein Objekt aus den Lageänderungen der ersten und zweiten Abbildung in Bezug auf zwei photoelektrische Wandler festgestellt werden, die auf den oder in der Nähe der Brennbzw. Bildebenen der beiden optischen Systeme für die Bildrekonstruktion angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Abschirmung (5, 5'), die im wesentlichen symmetrisch in Bezug auf die optische Achse des Aufnahmeobjektivs (1)030040/0823einen Teil der Lichtstrahlen abschirmt, welche die erste und zweite Abbildung erzeugen, die auf den beiden photoelektrischen Wandlern (4, 4') durch das Aufnahmeobjektiv (1) und die beiden optischen Systeme für die Bildrekonstruktion (3, 3') abgebildet werden, und durch eine Anordnung (8, 5a) zur Verschiebung der Abschirmung (5, 5') in Abhängigkeit von der Anbringung des Aufnahmeobjektivs (1) an der Kamera.
- 7. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungsanordnung eine Signaleinrichtung (8) aufweist, die an dem Aufnahmeobjektiv (1) vorgesehen ist, um die Anbringung des Aufnahmeobjektivs (1) an der Kamera auf die Abschirmung (5, 5') zu übertragen.
- 8. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung eine Abschirmplatte (5, 5') aufweist, die in die Strahlengänge der Lichtstrahlen eingeführt werden kann, welche die erste und zweite Abbildung bilden, und daß die Signaleinrichtung ein Signalelement aufweist, welches die Abschirmplatte (5, 5') während der Anbringung verschieben kann.
- 9. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung ein Signal enthält, welches den offenen Blendenwert des Aufnahmeobjektivs (1) darstellt.0 3.0 0 40/0823
- 10. Einrichtung zur Feststellung der Scharfeinstellung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden optischen Systeme für die Bildrekonstruktion (3, 3') und die Abschirmung (5, 5') räumlich auf der Objektseite in Bezug auf die Einstellplatte (13) vorgesehen sind, und daß die Abschirmung (5, 5') in der Nähe der Eintrittsoberfläche und /oder der Austrittsoberfläche der optischen Systeme für die Bildrekonstruktion (3, 3') angeordnet ist.0300A0/0823
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |