DE265058C - - Google Patents
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- DE265058C DE265058C DENDAT265058D DE265058DA DE265058C DE 265058 C DE265058 C DE 265058C DE NDAT265058 D DENDAT265058 D DE NDAT265058D DE 265058D A DE265058D A DE 265058DA DE 265058 C DE265058 C DE 265058C
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- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 6
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/54—Artificial arms or hands or parts thereof
- A61F2/58—Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3OdT. GRUPPE
CARNES ARTIFICIAL LIMB COMPANY in KANSAS CITY, Missouri, V. St. A.
Künstlicher Arm. Patentiert im Deutschen Reiche vom II. Dezember 1912 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Arm, und besteht darin,
daß durch Zug auf eine einzige Schnur die Finger sowohl geöffnet als auch geschlossen
werden können. Die Neuerung eignet sich besonders für einen oberhalb des Ellbogens
amputierten Arm.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
ίο Fig. ι und 2 veranschaulichen die Aufhängung
des künstlichen Armes am Körper in Rück- und Vorderansicht.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen den Arm ohne Hand, teilweise in Ansicht und zum
größeren Teile im Schnitt.
Fig. 5 ist eine Ansicht des Umkehrmechanismus in größerem Maßstabe und
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des letzteren im Sinne des Pfeiles nach Fig. 5 gesehen. .
ao Fig. 7 und 8 zeigen das Sperrad der Umkehrvorrichtung.
ao Fig. 7 und 8 zeigen das Sperrad der Umkehrvorrichtung.
Fig. 9 zeigt die Hand und das Handgelenk teilweise im Schnitt.
Der Unterarm ist mit A1 der Oberarm mit
a$ A1 bezeichnet. Letzterer ist nur zur Aufnahme
des Armstumpfes bestimmt. Das Handgelenk ist mit A2, der Gelenkzapfen mit A3
und die Hand mit A* bezeichnet.
Der Riemen B geht vom künstlichen Arm quer über den Rücken zur gegenüberliegenden
Schulter nnd dann unter dem natürlichen Arm zurück wieder über den Rücken auf die
#> Schulter des amputierten Armes nach vorn
zum künstlichen Arm, woselbst er in die Schleife B1 ausläuft, während das hintere
Riemenende die Schleife B2 besitzt. Vorn über
die Brust geht der Riemen C, der einerseits an dem um die Schulter des natürlichen Armes
gelegten Riemen B angenäht ist und dessen anderes Ende in der Schleife C1 die Schnur D4
aufnimmt.
Von der Schleife Bz am Rücken des Armteiles
A1 geht die Schnur D über die Rollen d
und d1 um das untere Ende des Oberarmes A'
in das Innere des Unterarmes A, woselbst sie befestigt ist (Fig. 3 und 4). Durch eine Aufwärts-
und Vorwärtsbewegung der Schulter des gesunden Armes wird der Arm durch den Riemen B und die Zugschnur D um den
Bolzen α des Ellbogengelenks bewegt. Innerhalb "des Vorderarmes A ist in Lagern e die
Achse E angeordnet (Fig. 6), auf -der ein Arm E1 befestigt ist. Am äußeren Ende dieses
Armes ist beiderseits je ein Paar.Ohren E2
und E3 angeordnet und zwischen den Ohren je eines Paares ist je ein Ausschnitt el vorgesehen.
Zwischen den Ohren TT2 und E3 sind die
schwingenden Sperrklinken F F1 mittels des Gelenkbolzens f angelenkt. Unterhalb des einen
Endes der Klinken F F1 sind in Vertiefungen
e1 Federn f1 angeordnet.
Zwischen den unteren Eriden der Ohren Ez
ist auf dem Arm Ei das Sperrad G angebracht,
dessen Nabe sich beiderseits auf dem Bolzen g gegen die Innenflächen der Ohren E2
erstreckt. Das Sperrad G besitzt sechs Zähne und die Nabe G1 besitzt beiderseits vom Sperr-
(2. Auflage, ausgegeben am /J. Dezember
rad drei Einschnitte gl, die beiderseits des
Sperrades gegeneinander versetzt sind und zur Aufnahme des unteren Endes der Sperrklinken
Fi71 dienen. An der unteren Fläche des Vorderarmgehäuses ist ein durch eine Feder
betätigter Finger H befestigt, der mit dem Sperrad G in Eingriff kommt. Auf der Achse E
ist ein Kragen / befestigt, der mit einer Feststellschraube / versehen ist, mittels deren der
ίο Kragen / mit dem Arm J1 gegen Verdrehung
auf der Achse E verhindert werden kann. Die Feder J3 (Fig. 3 und 4) und die Schnur /2
erhalten den Arm E1 in der gezeichneten Lage (Fig. 5). Am Arm E1 ist die Zugschnur D1
befestigt, welche, von der Schleife B1 des Riemens B kommend, über die Rolle d2'der
Gelenkachse α geht (Fig, 2 und 4). Auf der Achse E sind beiderseits des Armes E1 Arme
K K1 angebracht, welche mit Ohren k k1 versehen
sind. Letztere können abwechselnd mit den Klinken F F1 in Berührung kommen. An
den äußeren Enden der Arme K K1 sind mittels Spannschrauben L L1 die Schnurzüge D2 D3
für die Finger befestigt. Die Schraubenhülsen 1I1 ermöglichen die Verstellbarkeit.
In Fig. ς ist die Verbindung der Schnurzüge D2D3 mit der Vorrichtung T zur Bewegung der Finger veranschaulicht.
Die Schnur Z)4 erstreckt sich über die RoI-len
d3 und d* in den Vorderarm A (und in
die an anderer Stelle beschriebene Vorrichtung) zum Sperren des Handgelenks.
Die das Handgelenk betätigende Stange az
erstreckt sich in diesem Falle von der Scheibe G2 (Fig. 3) des Handgelenks und ist im Oberarm
mittels des Zapfens «4 (Fig. 4) seitlich
vom Ellbogengelenk α drehbar verbunden, so
daß durch Knicken des Ellbogens das Handgelenk in Bewegung gesetzt wird.
Wenn man die Finger durch Senken der dem amputierten Arm gegenüberliegenden
Schulter schließen will, so wird auf die Schnur D1 ein Zug vorn ausgeübt und dadurch der
Arm E1 aufwärts geschwungen.
In Fig. 4 und 5 sind die Klinken F F1 in der Lage gezeichnet, in der sie sich befinden,
wenn der Arm E1 in die Normallage zurückgekehrt ist nach der Bewegung des Hebels K.
Die Klinke F ist nach der in Fig. 4 und 5 gezeichneten Lage durch Drehung des Sperrrades
G und der Nabe G1 infolge des Eingriffs auf den Finger H um einen Einschnitt nach
aufwärts aus einem Einschnitt der Nabe des Rades G gedrängt worden, welche Bewegung
des unteren Endes der Klinke eine Senkung des oberen Endes verursacht, so daß die
Klinke F unter den Flansch H des Armes K gelangt, also den letzteren nicht anheben kann.
Wenn die Schnur D wieder, wie oben beschrieben, gezogen wird, so wird der Arm E1
auf der Achse E aufwärts geschwungen und die Klinke F1 kommt in Eingriff mit der
Lippe k1 des Armes K1 und trägt letzteren
in eine der gezeichneten Lage des Armes K (Fig. 5) ähnliche Lage, wobei der Arm K1
mittels der Teile L1 und / die Schnur D2 zieht,
um den Bewegungsmechanismus T der Finger zu betätigen. Hierbei wird die Schnur D3
(Fig. 9) aufgewunden und der Ann K aus der Lage nach Fig. 5 nach vorn geschwungen.
Wenn die Schnur D1 entspannt wird, verursacht die Feder J3, daß der Arm E1 in die
Normallage nach Fig. 5 zurückkehrt. Hierbei kommt das Sperrad G in Berührung mit dem
Finger H und wird um einen Einschnitt gedreht, so daß das untere Ende der Klinke F1
aus dem Einschnitt g1 herausgehoben wird
und das gesenkte obere Ende der Klinke unterhalb des Flansches k1 gelangt. Das untere
Ende der Klinke F fällt in eine Ausnehmung g1 derart, daß dessen oberes Ende mit
der Lippe k des Armes K in Eingriff kommt und letzteren in die Lage der Fig. 4 zurückbringt. Diese Bewegung wird durch die Teile
L I auf die Schnur D3 zum öffnen der Finger
übertragen, wobei durch den Mechanismus T der Arm K1 zurück in die Lage nach Fig. 5
gebracht wird. Es ist ersichtlich, daß durch einen Zug auf die Schnur D1 die Finger abwechselnd
geöffnet und geschlossen werden.
Claims (2)
1. Künstlicher Arm, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zug auf eine einzige
Schnur (D1) die Finger abwechselnd geschlossen
und geöffnet werden.
2. Künstlicher Arm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die
Achse der Betätigungsvorrichtung (T) der Finger entgegengesetzt aufgewickelten
Schnüre (D2 D3) mit zwei Armen (K K1)
verbunden sind, die abwechselnd von einem zwischen ihnen angeordneten, von der genannten einzigen Schnur (D1) gegen die
Wirkung einer Feder (J3) ausschwingenden Hebel (E1) mitgenommen werden, indem
beim jedesmaligen Ausschwingen des Hebels (E1) durch ein Sperradgetriebe (G G1 H)
abwechselnd die eine oder die andere der im Hebel gelagerten und den einen oder
den anderen Arm (KK1) mitnehmenden
Klinken (F F1J in die wirksame Lage bringt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265058C true DE265058C (de) |
Family
ID=522319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265058D Active DE265058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265058C (de) |
-
0
- DE DENDAT265058D patent/DE265058C/de active Active
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