DE2650349A1 - Verfahren zur herstellung eines chemischen sauerstoffgenerators und nach diesem verfahren hergestellter chemischer sauerstoffgenerator - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines chemischen sauerstoffgenerators und nach diesem verfahren hergestellter chemischer sauerstoffgeneratorInfo
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Description
265Q3A9
| D r | M q | e r w | e r k Aktiengesellschaft | diesem Verfahren hergestellter ehe- |
| 2400 | L | übe | c k, Moislinqer Allee 53-55 | |
| Verfahren | zur | Herstellung eines chemischen Sauerstoff- | ||
| generators | und nach |
mischer Sauerstoffgenerator
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines chemischen Sauerstoffgenerators mit einer im Innern eines
geschlossenen Behälters mit einseitigem Auslaß untergebrachten, durch thermische Reaktion Sauerstoff erzeugenden
Chemikalmasse und einer Zündvorrichtung, und einen nach diesem Verfahren hergestellten chemischen Sauerstoffgenerator.
Chemische Sauerstoffgeneratoren werden in Atemschutz- und
Wiederbelebungsgeräten zur Bereitstellung eines Sauerstoffvorrats benutzt. Bei chemischen Sauerstoffgeneratoren
liegt der Sauerstoff in chemisch gebundener Form vor und wird im Bedarfsfalle im Ablauf einer chemischen Reaktion
freigesetzt. Zu einem geregelten Ablauf der Reaktion muß die Chemikalmasse in einer definierten, gleichmäßigen
Dichte vorliegen.
Bekannt ist ein chemischer Sauerstoffgenerator, bei dem
der eigentliche Generatorkörper aus dem Chemikalgemisch in verschiedener Weise hergestellt und anschließend in
einem lüftdicht verschlossenen Blechbehälter untergebracht
wird. Zur Herstellung eines festen, selbsttragenden Gene-
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ratorkörpers kommen die folgenden Verfahren in Betracht:
Das pulverförmige Chemikalgemisch wird mit Trichlortrifluoräthan befeuchtet, in einer Preßform gepreßt und nach
dem Entformen in einem Ofen getrocknet. Das Pressen erfolgt in mehreren Arbeitsgängen, wobei in ein Ende des
Generatorkörpers das Material für einen Zündkegel eingearbeitet wird.
Das pulverförmige Chemikalgemisch wird trocken verpreßt, wobei in einem Ende des Generatorkörpers eine Stelle für
den Einsatz eines Zündkegels vorgesehen ist. Nach dem Entformen wird der Zündkegel eingesetzt.
Das Chemikalgemisch wird zu einem viskosen Zustand erhitzt und in eine Form gegossen. Die Trennung von der
Form tritt durch Schrumpfen des gegossenen Generatorkörpers bei der Abkühlung ein.
Das Chemikalgemisch wird aus der heißen Schmelze extrudiert.
Bei der Anwendung der Preßverfahren wird die gewünschte
Dichte des Generatorkörpers durch den anzuwendenden Preßdruck bestimmt. Zur Einleitung der Reaktion bei Inbetriebnahme
bestehen die Möglichkeiten einer Zündung des Zündkegels mittels Streichholz, durch einen elektrischen
Zünddraht oder bei einem mittels Wasserzugabe zündbaren Zündkegel durch Zerbrechen einer wassergefüllten
Glasampulle. Nachteilig ist, daß nach den genannten Verfahren wegen Schwierigkeiten bei der Pressung oder der
Entformung oder wegen der fehlenden Stabilität beim Hantieren keine Sauerstoffgeneratoren mit Generatorkörpern
von kleinem Querschnitt und großer Länge herstellbar sind, wie sie zur Erzeugung eines geringen Sauerstoffstromes
(das ist die Menge des in der Zeiteinheit freigesetzten Sauerstoffes) bei längerer Gebrauchsdauer erwünscht
ist. (DT-AS 21 42 185).
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Ein bekannter chemischer Sauerstoffgenerator hat als
Gehäuse einen zylindrischen Blechbehälter. In diesem ist als sauerstofferzeugende Chemikalmasse eine ChIoratkerze
untergebracht. Sie hat die Form einer sechseckigen Säule, die sich zum einen Ende hin sechseckig
und zum anderen Ende hin auf ein Rechteck verjüngt, dessen Schmalseiten mit zwei gegenüberliegenden Seiten
des Sechsecks übereinstimmen. Die Chloratkerze ist ein formbeständiger Preßkörper, der an den Stirnseiten
zwischen nachgiebigen Matten gelagert und durch ein Prallblech zentriert ist. Die Längsseiten sind ohne
Isolation und haben von der Wand des Behälters hinreichenden Abstand für den Durchtritt des Sauerstoffes..
Das rechteckige Ende des Preßkörpers ruht über die stützende Matte auf dem Boden des Behälters. Die beiderseits
verjüngte Form des Preßkörpers soll eine gleichmäßige Sauerstoffentwicklung bewirken. Nachteilig
ist, daß die Form der Chloratkerze nur innerhalb enger Grenzen abgewandelt werden kann und insbesondere
eine Ausführung des Sauerstoffgenerators mit einer Chloratkerze von kleinem Querschnitt und großer Länge
nicht möglich ist, weil die Stabilität des Preßkörpers beim Hantieren zu gering, das Einbringen des
Preßkörpers in den Behälter schwierig und die äußere Form des Sauerstoffgenerators unhandlich wäre. Die
Herstellung ist durch das nachträgliche Einsetzen der Chloratkerze in den Behälter umständlich und auf
die Einhaltung von Toleranzen zwischen Chloratkerze und Behälter angewiesen. (US 38 61 880).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines chemischen Sauerstoffgenerators
zu schaffen, das die Herstellung eines Sauerstoffgenerators auf rationelle Weise mit unterschiedlich be-
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stimmter Reaktions-Charakteristik gestattet. Der nach
dem Verfahren hergestellte chemische Sauerstoffgenerator
soll preiswert, sicher im Gebrauch und auf die spezielle Verwendung optimal abgestimmt sein.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß nach dem Füllen der Chemikalmasse in eine Vertiefung
einer Platte und dem Abdecken mit einer ebenen Platte beide Platten durch Punktschweißung miteinander verbunden,
in einer isostatischen Preßvorrichtung unter Verformung der Vertiefung gegeneinander gepreßt und dann
an ihren aufeinanderliegenden Rändern gasdicht verschlossenwerden.
Die mit dieser Lösung erzielten Vorteile bestehen vor allem darin, daß in rationeller Weise robuste Sauerstoffgeneratoren
mit in weiten Grenzen wählbaren Formen des Behälters und der Anordnung der Chemikalmasse
hergestellt werden können. Mit der Methode des Einbringens der Chemikalmasse in den Behälter und anschließenden
Pressens der Chemikalmasse einschließlich des Behälters werden Formgebungen möglich, die mit früheren
Verfahren nicht erreichbar waren, weil das nachträgliche Einbringen eines vorgeformten Chemikalmasse-Preßkörpers
in schmale, tiefe und gegebenenfalls gekrümmte Behälter nicht möglich ist. Durch den umhüllenden,
den Verlauf der Chemikalmasse umgebenden und verbindenden Behälter ist der Sauerstoffgenerator stabil und
der Chemikalmasse-Preßkörper schon im Augenblick des
Entstehens geschützt, so daß Beschädigungen bei Einbau, Lagerung und Gebrauch nicht eintreten können. Dadurch
wird in Verbindung mit der gleichmäßigen Verpressung hohe Sicherheit im Gebrauch gegen Unregelmäßigkeiten
der Sauerstofferzeugung gewährleistet. Durch die
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Formgebung des Behälters und seiner den Verlauf der Chemikalmasse bestimmenden und verbindenden Abschnitte
kann der für den speziellen Anwendungsfall geeignete
Verlauf der Sauerstofferzeugung unmittelbar durch die Festlegung der Querschnitte der Chemikalmasse sowie
mittelbar durch die vorbestimmte Verteilung der entstehenden Reaktionswärme erreicht werden. Die Verteilung
der Reaktionswärme durch Ableitung in die Umgebung oder Vorwärmung benachbarter Bereiche wirkt über
die Temperatur der Chemikalmasse auf deren Reaktionsgeschwindigkeit. Die Verteilung der Reaktionswärme
kann auch durch die Wahl des Materials und der Wanddicke des Behälters beeinflußt werden. Anordnungen der
Chemikalmasse mit kleinem Querschnitt bei großer Länge sind sicher beherrschbar. Dadurch ist die Herstellung
von Sauerstoffgeneratoren möglich, die einen mäßigen Sauerstoffstrom über längere Zeit abgeben. Die Formen
der Behälter können den Erfordernissen der Geräte angepaßt sein, innerhalb derer sie benutzt werden.
In einer anderen Ausbildung der Erfindung werden nach dem
Füllen der Chemikalmasse über einen Hilfskegel in einen
zwischen zwei einander anliegenden Rohrstutzen, von denen der äußere Rohrstutzen mit einer Vertiefung versehen
ist, gebildeten Raum der äußere Rohrstutzen axial ganz auf den inneren Rohrstutzen geschoben, die Rohrstutzen
an ihren aufeinanderllegenden Rändern gasdicht
verschlossen und in einer isostatischen Preßvorrichtung unter Verformung der Vertiefung gegeneinander gepreßt.
Mit dieser Lösung werden gleichfalls die schon beschriebenen
Vorteile erreicht. Darüber hinaus bietet die Rohrform neben einer hohen Stabilität den Vorteil einer guten
Raumausnutzung innerhalb des Gerätes, dessen Sauer-
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stoffquelle der Sauerstoffgenerator bildet, indem im
Bereitschafezustand Einzelteile des Gerätes, wie Zuführungsschlauch
und Atemmaske, im Innenraum des rohrförmigen Sauerstoffgenerators untergebracht werden können.
In Ausbildung der Erfindung besitzt der Querschnitt der Wand der Vertiefung der Platte und des äußeren Rohrstutzens
die Form eines ungleichschenkligen Winkels, oder er besteht aus mehreren unter Bildung von Knickstellen miteinander
verbundenen Bogenstücken. Diese Ausgangsformen sind zweckmäßig, da sie während des isostatischen Pressens
ein eindeutiges Faltungsverhalten zeigen, so daß ein gleichmäßiger Ausgangsquerschnitt zu einem gleichmäßigen
Querschnitt nach dem Pressen führt und damit ein zusammenhängender Verlauf der Chemikalmasse nach
dem Pressen gesichert ist.
In weiterer Ausbildung ist die Längsachse der Vertiefung gewunden. In gewundener Form ist eine vorteilhafte
Unterbringung insbesondere schmaler und langer Vertiefungen auf kleinem Raum möglich. Durch die Anordnung
der Windungen und ihren gegenseitigen Abstand kann die Verteilung der Reaktionswärme und damit die Sauerstofferzeugung
beeinflußt werden.
In weiterer Gestaltung der Erfindung weist die Vertiefung im Verlauf ihrer Längsachse einen wechselnden
Querschnitt auf. Damit kann ein ungleichmäßiger Sauerstoffstrom baulich vorgegeben werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigen
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Fig. 1 einen Sauerstoffgenerator in flacher
Bauweise,
Fig. 2 einen Querschnitt durch Fig. 1 auf der angegebenen Linie,
Fig» 3 den Querschnitt durch eine Vertiefung in Form eines ungleichschenkligen Winkels
vor dem Pressen,
Fig. 4 den Querschnitt von Fig. 3 nach dem Pressen,
Fig. 5 den Querschnitt durch eine aus Bogenstücken bestehende Vertiefung vor dem
Pressen,
Fig. 6 den Querschnitt von Fig. 5 nach dem Pressen,
Fig. 7 einen Sauerstoffgenerator in zylindrischer Bauweise,
Fig. 8 den Füllvorgang eines Sauerstoffgenerators nach Fig. 7, geschnitten dargestellt.
Der Sauerstoffgenerator nach Fig. 1 und 2 besitzt den
Behälter 1, der aus der ebenen Platte 2 und der mit einer Vertiefung 4 versehenen Platte 3 besteht. Die
Platten 2 und 3 sind aus weichem Stahlblech hergestellt. Die Vertiefung 4 besitzt in ihrem Verlauf die Form einer
Schlangenlinie 5; ihr eines Ende 6 ist in sich abgeschlossen, das andere Ende 7 ist über die Erweiterung
zum Rande der Platte 3 hin offen. Der zwischen den Platten 2 und 3 durch die Vertiefung 4 eingeschlossene Raum
enthält die sauerstoffabgebende Chemikalmasse 9 und an
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dem offenen Ende 7 die bekannte Zündvorrichtung 10, beispielsweise
eine brechbare Wasserampulle. Die aufeinanderliegenden Ränder der Platten 2 und 3 sind gasdicht
durch die umlaufende elektrische Nahtschweißung 11 verbunden. Während der Lagerung ist das offene Ende 7 durch
die Folie 12 verschlossen und geschützt.
Die Herstellung des Sauerstoffgenerators nach Fig. 1
und 2 erfolgt in der Weise, daß die Platte 3 waagerecht gelagert wird, wobei die Öffnung der Vertiefung 4 nach
oben gerichtet ist. Die vorgeformte Vertiefung 4 besitzt im Rohzustand einen Querschnitt nach Fig. 3 oder 5. Dann
wird die Vertiefung 4 mit der Chemikalmasse 9 gefüllt. Anstelle der Zündvorrichtung 10 wird zunächst ein Platzhalter
gleicher Größe eingelegt. Nach dem Auflegen der ebenen Platte 2 werden die Platten 2 und 3 durch Schweißpunkte
13 verbunden. Anschließend wird die gesamte Anordnung in den elastischen Aufnahmebehälter einer isostatischen
Preßvorrichtung eingebracht und unter allseits wirkenden hydraulischen Druck gesetzt. Es erfolgt eine Verdichtung
der Chemikalmasse 9 auf den für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Reaktion erforderlichen Zustand. Dabei
gehen die den äußeren Druck an die Chemikalmasse 9 weitergebenden Wände der Vertiefung 4 unter Faltung aus
der in Fig. 3 bzw. 5 gezeigten Form in die in Fig. 4 bzw. 6 gezeigte Form über. Nach dem Pressen werden die
Ränder des Sauerstoffgenerators mit Ausnahme des offenen
Endes 7 durch die Nahtschweißung 11 gasdicht verschlossen, die Zündvorrichtung 10 eingebaut und das offene
Ende 7 durch die Folie 12 verschlossen.
Im Gebrauch ist der Sauerstoffgenerator mit einem nicht
dargestellten Gerät verbunden, das außer der Halterung für den Sauerstoffgenerator Einrichtungen für die Auf-
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nähme und Verteilung des gebildeten Sauerstoffes besitzt.
Nach mindestens teilweiser Entfernung der Folie 12 wird durch Betätigung der Zündvorrichtung 10
die Reaktion der Chemikalmasse 9 eingeleitet, die von dem offenen Ende 7 allmählich durch die Chemikalmasse
9 bis zum Ende 6 fortschreitet. Der gebildete Sauerstoff tritt dabei am offenen Ende 7 aus. Infolge der
Erweiterung 8 ergeben sich bei Reaktionsbeginn größere Querschnitte und damit ein höherer Sauerstoffstrom als
im weiteren Verlauf. Dies kann für die Füllung und Spülung des. aufnehmenden Gerätes zweckmäßig sein.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Sauerstoffgenerator in
zylindrischer Bauweise. Der Behälter 14 des Sauerstoffgenerators besteht aus dem inneren, glatten Rohrstutzen
15 und dem äußeren, mit einer Vertiefung 17 versehenen Rohrstutzen 16. Je nach Gegebenheiten können die
Rohrstutzen durch Herstellung vom Rohr, aus Platten mit anschließendem Runden und Verschweißen oder in anderer
Weise gefertigt sein. Die Vertiefung 17 besitzt die Form einer Schlangenlinie 18, die abgesehen von ihrer
Wölbung der Fig. 1 entspricht. Sie ist an ihrem Ende über die Erweiterung 20 zur Stirnseite des Rohrstutzens
hin offen. Dort enthält sie die Zündvorrichtung 10 und ist während der Lagerung durch die Folie 12 verschlossen
und geschützt. Der zwischen den Rohrstutzen 15 und 16 durch die Vertiefung 17 eingeschlossene Raum
enthält die Chemikalmasse 9.
Die Füllung der Chemikalmasse 9 erfolgt nach Fig. 8 in der Weise, daß die Rohrstutzen 15 und 16 so weit
ineinandergeschoben sind, daß die oberen Teile 21 aller Windungen der Schlangenlinie 18 noch unverschlossen
über die Stirnseite 22 des inneren Rohrstutzens 15
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hinausragen. An den sich berührenden Stellen passen die Rohrstutzen 15 und 16 beweglich, aber spielfrei
zusammen. Während des Füllvorganges ist der Innenraum des Rohrstutzens 15 durch einen auf die Stirnseite
22 aufgesetzten Hilfskegel 23 abgedeckt. Nach beendeter Füllung werden die Rohrstutzen 15 und 16
ganz ineinandergeschoben und überschüssige Chemikalmasse 9 sowie der Hilfskegel 23 entfernt. Anschließend erfolgen das Verschließen der Ränder durch Schweißungen 24, das Pressen und die weitere Fertigstellung, sinngemäß wie oben für die flache Bauweise beschrieben.
ganz ineinandergeschoben und überschüssige Chemikalmasse 9 sowie der Hilfskegel 23 entfernt. Anschließend erfolgen das Verschließen der Ränder durch Schweißungen 24, das Pressen und die weitere Fertigstellung, sinngemäß wie oben für die flache Bauweise beschrieben.
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Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung eines chemischen Sauer- ^ stoffgenerators mit einer im Innern eines geschlossenen
Behälters mit einseitigem Auslaß untergebrachten, durch thermische Reaktion Sauerstoff erzeugenden
Chemikalmasse und einer Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Füllen der Chemikalmasse
(9) in eine Vertiefung (4) einer Platte (3) und dem Abdecken mit einer ebenen Platte (2) beide Platten
(2, 3) durch Punktschweißung (13) miteinander verbunden, in einer isostatischen Preßvorrichtung
unter Verformung der Vertiefung (4) gegeneinander gepreßt und dann an ihren aufeinanderliegenden Rändern
gasdicht verschlossen werden.
2. Verfahren zur Herstellung eines chemischen Sauerstoffgenerators
mit einer im Innern eines geschlossenen Behälters mit einseitigem Auslaß untergebrachten,
durch thermische Reaktion Sauerstoff erzeugenden Chemikalmasse und einer.Zündvorrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Füllen der Chemikalmasse (9) über einen Hilfskegel (23) in einen zwischen
zwei einander anliegenden Rohrstutzen (15, 16), von denen der äußere Rohrstutzen (16) mit einer Vertiefung
(17) versehen ist, gebildeten Raum der äußere Rohrstutzen (16) axial ganz auf den inneren Rohrstutzen
(15) geschoben, die Rohrstutzen (15, 16) an ihren aufeinanderliegenden Rändern gasdicht verschlossen
und in einer isostatischen Preßvorrichtung unter Verformung der Vertiefung (17) gegeneinander gepreßt
werden.
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3. Chemischer Sauerstoffgenerator, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Wand der Vertiefung (4, 17) der Platte (3) und des äußeren Rohrstutzens
(16) die Form eines ungleichschenkligen Winkels besitzt.
4. Chemischer Sauerstoffgenerator, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Wand der Vertiefung (4, 17) der Platte (3) und des äußeren Rohrstutzens
(16) aus mehreren unter Bildung von Knickstellen miteinander verbundenen Bogenstücken besteht.
5. Chemischer Sauerstoffgenerator nach Anspruch 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse der Vertiefung (4, 17) gewunden ist.
6. Chemischer Sauerstoffgenerator nach Anspruch 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (4, 17) im Verlauf ihrer Längsachse einen wechselnden Querschnitt
aufweist.
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Priority Applications (6)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2650349A DE2650349C3 (de) | 1976-11-03 | 1976-11-03 | Verfahren zur Herstellung eines chemischen Sauerstoffgenerators |
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