DE2649077C2 - Konische federnde Unterlagscheibe - Google Patents
Konische federnde UnterlagscheibeInfo
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Description
1. Jede Klaue (15,20) ist elastisch verformbar.
2. Jede Vertiefung (18) hat eire flach ansteigende
Fläche (16, 21) in Anzugsrichtung (A) des Befestigungsmittels (30) und eine steil ansteigende Fläche (17, 22) in Löserichtung des
Befestigungsmittels (30).
2. Konische Federunterlagscheibe nach An spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen
(15, 20) in Umfangsabschnitten auf der unteren Berührungsfläche (14) angeordnet sind und daß die
Spitzen (19) der Klauen (15, 20) in der Nähe des Außenumfangs der Federiinterlagscheibe (10) sind.
3. Konische Fcderunterlagscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen s°
(15, 20) in gleichen Winkelabständen voneinander angeordnet sind.
4. Konische Federunterlagscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flach
ansteigende Fläche (16, 21) der Klaue (15, 20) zur !5
Anzugsi'ichtung des Befestigungsmittel einen Winkel
von 10° bis 45° bildet und daß die steil ansteigende Fläche (17, 22) der Klaue (15, 20)
bezüglich der Löserichtung des Befestigungsmittel;·, (30) einen Winkel von 60'' bis 90' bildet. ■'"
Die Erfindung betrifft eine konische Federunterlag- scheibe zur Anordnung zwischen einem Befestigungsmittel,
wie einer Schraube oder einer Mutter, und einem zu befestigenden Teil, mit oberen und unteren
Kontaktflächen, die in Berührung mit entsprechenden Flächen des Befestigungsmittels und des zu befestigen-
den Teils kommen und mit mehreren Klauen, die an der unteren Kontaktfläche vorstehen, wobei jede Klaue von
einer dreieckigen. V-förmigen, in die obere Berührungsfläche
eingedrückten Vertiefung gebildet wird.
Aus der US-PS 31 94 292 ist eine Fedcrunterlagschei-
be der in Rede stehenden An bekanntgeworden, die als
Ringscheibe oder als Kegelring ausgebildet ist und bei der keil- oder prismenförniige Zähne vorgesehen sind.
die längs des äußeren Randis oder der Peripheriozone
der konkaven Fläche der Unterlagscheibc im Abstand
voneinander angeordnet sind.
Aus der US-PS 33 32 464 ist ek:!ifall:, eine Federunterlagscheibe der in Kede· sii-l·-·■;■■ :fi An bekannt, bei
der am äußeren Rand durch ■.-;rt·~;--■ -l-t-rιl- = ι-.it_-»ς Ausstanzen
und Abbiegen um c>i; »spikeslormigi.1;; /ahne erzeugt
werden. An der Oberseite de·· kcgeiriiiglormig ausgebildeten
Unterliigsclieibe kaiin i1-. der Niihe des den
Schraubenbolzen aufnehmenden ! iu'hes noch ein
Zahnmuster eingeprägt sein, in welches die Unterseite des Schraubenkopfes bei der Befestigung eingreift.
Aus dem DE-GM 17 84 009 ist eine als Schraubensicherung verwendete Tellerfeder in Form eines flachen
Ringes bekannt, die an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite radial verlaufende Zähne besitzt Die sich
radial von innen nach außen erstreckenden Zähne können in an sich bekannter Weise als Sperrzähne für
eine Drehrichtung ausgebildet sein. Nachteilig ist bei diese·· Ausführungsform, daß die Zähne aus der oberen
und aus der unteren Kontaktfläche durch entsprechende Bearbeitung und Entfernung von Material herausgearbeitet werden müssen, wodurch ein erheblicher
Arbeitsaufwand entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konische Federunterlagscheibe vorzuschlagen, bei der
die von der unteren Kontaktfläche abstehenden Klauen in sich so verformbar sind, daß sie beim Anziehen der
Befestigungsschraube in Berührung mit der Auflagefläche kommen, daß durch die Gestaltung der Klauen der
Widerstand gegen ein Lösen der Spannschraube erheblich vergrößert wird, während in Anzugsrichtung
die Verformung der Klaue unterstützt wird und daß eine einfache und preiswerte Herstellung gewährleistet ist.
Die Lösung der angegebenen Aufgabe ergibt sich aus der Kombination der in dem Hauptanspruch angeführten
kennzeichnenden Merkmale. Die Unteransprüche 2 bis4 beschreiben bevorzugte Ausführungsformen.
Die neue Unterlagscheibe besitzt einen konstanten Reibungswiderstand zwischen den in Eingriff miteinander
stehenden Flächen, welcher im wesentlichen unabhängig vom Material des zu befestigenden
Gegenstandes ist. Dieser Reibungswiderstand ist aufgrund der steil ansteigenden Fläche jeder Klaue in
Löserichtung sehr hoch, so daß auch bei Schwingungsbelastungen oder Erschütterungen die notwendige
Klcmmkraft aufrechterhalten wird. In Anzugsrichtung
ergibt sich du rc Ii <ii? !!ach ansteigende Fläche der Klaue
ein geringerer Reibungswiderstand, wobei durch die Verformung der Klaue sichergestellt ist, daß sämtliche
Klaren it; FJngrilf mit der Auflagefläche kommen.
Dadurch werden auch die Verhältnisse hinsichtlich eines 'Vütdrchcns der Unterlagscheibe beim Anziehen
der Schraube oder der Mutter definiert, d. h. es wird sich eine Klaue nach der anderen unter Verformung an die
Anlageflächc anlegen, bis sämtliche sich im Eingriff befinden. Damit ist dann auch sirhn-gebtelli, daß keine
spätere Drehbewegung der Unterlagscheibe gegenüber dem zu befestigenden Gegenstand auftreten kann. Dies
gilt .selbst dann, wenn eine geringe Lockerung zwischen
dem zu befestigenden Element und dem Schraubenkopf bzw. der Auflagefläche der Mutter stattfindet.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Anhand dieser Figuren soll die Erfindung nrn-h näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 einen Rohling für eine konische federnde Unterlegscheibe, welcher aus einem dünnen Blechmaterial
gestanzt ist;
I- i g. 2 ein Ausführungsbeispiel einer konischen ledernden Unierlagscheibe gemäß der Erfindung,
welche aus dun in der Γ i g. I dargestellten Rohling ge ."''.igt ist:
sditin entKing der Schnittlinie 3-3
F ι ■ i einen Tcilschnitt entlang der Linie 4-4 in der
i_t.:
Fi'.- ι eine perspektivische Ansicht eines Teiles der
m..'- . Bciiil-rur.j.^fhiehe der Unterlagscheibe, wobei
eine der Klauen dargestellt ist;
F i g. 6 eine ähnliche Ansicht wie in F i g. 5, jedoch mit einer anders gestalteten Klaue;
F i g. 7 und 8 Unterlagscheiben in verschiedenen Betriebsstellungen, wobei die F i g. 7 eir.e Stellung vor
dem Festziehen zeigt und die F i g. 8 eine Stellung nach dem Festziehen;
F i g. 9 ein Diagramm, welches die Abhängigkeit von Drehmoment und Spannung für die Unterlagscheibe
zeigt und
F i g. 10 ein Diagramm, welches die Abhängigkeit von Drehmoment und Spannung für eine herkömmliche, mit
einem Flansch versehene Schraube zeigt
Das in den Fig.; bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel
einer konischen federnden Unterlagscheibe 10 gemäß der Erfindung ist durch Bearbeiten eines
Rohlings in einer Transferpresse hergestellt In dieser Transferpresse wird zunächst ein Rohling 11 (Fig. 1)
aus einem dünnen Blechmaterial mit Hilfe eines Stanzwerkzeuges ausgestanzt. Dieser Rohling besitzt
einen mittleren Schraubenlochkreis 12 und wird tellerähnlich verformt. Der so verformte Rohling wird
an einer Seitenfläche, insbesondere auf der oberen Flanke 13, mit sechs im gleichen Abstand voneinander
angeordneten dreieckigen Ausnehmungen 18 versehen. Wie aus den F i g. 2 bis 5 zu ersehen ist, sind diese
Ausnehmungen sowohl in der Draufsicht als auch im Querschnitt dreieckig ausgebildet. Dadurch, daß die
dreieckigen Ausnehmungen 18 in die obere Berührungsfläche 13 eingeformt werden, ergeben sich den
Ausnehmungen 18 entsprechende Krallen bzw. Klauen 15 in der gleichen Anzahl. Diese sind in die untere
Berührungsfläche 14 eingeformt.
Danach wird der so geformte Rohling wärmebehandelt und der Herstellungsvorgang der konischen
federnden Unterlagscheibe 10 ist beendet.
Die dreieckigen Befestigungsklauen 15 auf der unteren Berührungsfläche 14 besitzen jeweils eine leicht
ansteigende Flanke 16, deren Neigungswinkel innerhalb eines Winkelbereiches von 10° bis 45° sein kann. Diese
flach ansteigende Flanke erstreckt sich in Festziehrichtung der Mutter bzw. des Schraubenkopfes. Ferner
besitzt jede Klaue eine steil abfallende Flanke 17, deren Neigungswinkel innerhalb eines Bereiches von 60° bis
90° liegen kann. Diese Flanke erstreckt sich in der Löserichtung der Mutter bzw. des Schraubenkopfes.
Jede Klaue 15 besitzt eine Spitze 19, welche der äußeren Umfangsflache der Unterlagscheibe 10 näher
liegt als der inneren Umfangsflache bzw. dem Schraubenlochkreis, wie aus der F i g. 5 zu ersehen ist.
Die Spitzen 19 der Klauen 15 sind in rechten Winkeln zu der unteren Berührungsfläche 14 der Unterlagscheibe
ausgerichtet, wie es die F i g. 5 darstellt. Sie können auch in rechten Winkeln zu der Bezugsebene der Unterlagscheibe
ausgerichtet sein. Die Festziehrichtung der Mutter bzw. des Schraubenbolzens ist durch einen Pfeil
A in der F i g. 5 angezeigt.
Die dreieckigen Klauen 15 in den F i g. 2 bis 5 können eine etwas andere Form noch besitzen. Eine modifiziert
ausgebildete Klaue 20 ist in der F i g. 6 dargestellt. Jede dieser modifizierten Klauen 20 auf der unteren
Berührungsfläche 14 besitzt eine flach und allmählich ansteigende Flanke 21 und eine steil abfallende Flanke
22. Die Richtungen dieser Flanken sind die gleichen wie bei der vorbeschriebenen Klaue 15. Die Festziehrichtung
der Mutter bzw. der Schraube ist in der Fig. 6 durch den Pfeil A angegeben.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel einer Unterlagscheibe 10 ist in einer Transferpresse
hergestellt Die Unterlagscheibe kann jedoch auch mit Hilfe eines Formwerkzeuges in irgendeiner anderen
Weise hergestellt werden.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Unterlagscheibe 10 soll im folgenden anhand der F i g. 7 bis 10
erläutert werden.
In den F i g. 7 und 8 ist ein Ausführungsbeispiel der ernndungsgemäßen Unterlagscheibe 10 zwischen einem
mit einem Flansch versehenen Schraubenbolzen 30 und einem zu befestigenden Gegenstand 32 angeordnet Die
Spitzen 19 der dreieckigen Klauen 15 auf der unteren Berührungsfläche 14 erstrecken sich über die Bezugsebene
der Unterlagscheibe hinaus. Die Spitzen ragen dabei mit einem Abstand ii über die Bezugsebene der
Unterlegscheibe hinaus. Beim alimählichen Anziehen des Schraubenbolzens 30 in Richtung auf den zu
befestigenden Gegenstand 32 zu graben sich die Spitzen 19 der Feststellklauen 15 in den zu befestigenden
Gegenstand 32 ein, wobei sie elastisch verformt werden. Nach Beendigung des Anziehvorganges beträgt der
Abstand der Spitzen 19 der Klauen von der Bezugsebene der Unterlagscheibe ^, welcher geringer ist als der
Abstand vor dem Anziehvorgang.
Die Ausnehmungen 18 auf der oberen Berührungsfläche 13 der Unterlegscheibe 10 treten bei der Drehung
des Schraubenbolzens 30 nicht mit der Auflagefläche des Schraubenbolzens während des Festziehens des
Schraubenbolzens in Wechselwirkung. Die Ausnehmungen 18 wirken jedoch in der Weise, daß die Bereiche 13a
auf der oberen Berührungsfläche 13 der Unterlagscheibe, welche unmittelbar neben den steilen Flächen bzw.
Flanken der Ausnehmungen 18 liegen, elastisch nach oben gedrückt werden. Dieser Verformungsabstand
beträgt f3, wenn das Anziehen der Schraube beendet ist.
Auf diese Weise wird verhindert, daß der Schraubenbolzen 30 in die Löserichtung sich verdreht.
Die Klemmwirkungen des Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Unterlagscheibe 10 soll im folgenden
noch näher erläutert werden.
Die Beziehung zwischen der notwendigen Klemmkraft P (bzw. Axialkraft) beim Anziehen einer Schraube
und das Anziehdrehmoment T (im folgenden als Drehmoment Γ bezeichnet), welches zur Erzielung der
notwendigen Klemmkraft P dient, kann wie folgt wiedergegeben werden:
T= K- D- P (1)
wobei
K den Drehmomentskoeffizienten,
P die notwendige Klemmkraft,
D den Schraubendurchmesser
P die notwendige Klemmkraft,
D den Schraubendurchmesser
bedeuten.
In der Gleichung (1) ist der Drehmomentskoeffizient K eine Funktion des Reibungskoeffizienten zwischen
der Schraube und der benachbarten Fläche des zu befestigenden Gegenstandes sowie abhängig vom
Koeffizienten, der durch die Steigung und die halben Winkel des Gewindes festgelegt ist. Es kann hierfür
folgende Beziehung aufgestellt werden:
K = K, + K2 +
Hierbei bedeuten
Hierbei bedeuten
(2)
] die Reibungskonstante zwischen den Auflageflächen,
K.2 die Reibungskonstante zwischen den ineinandergreifenden
Gewinden,
Ki eine Konstante, welche die axiale Kraft,
welche für verschiedene Schraubengewinde aufzuwenden ist, berücksichtigt.
Im allgemeinen weisen diese Koeffizienten zueinander folgende Relativwerte auf:
K\: 50%
K2: 40%
Ky. 10%
K2: 40%
Ky. 10%
Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß der Faktor, welcher am meisten das notwendige Drehmoment 7"zur
Erzielung einer ausreichenden Klcmrnkraft /"beeinflußt,
der Faktor K\ ist. Dieser hängt vom Reibungswiderstand im Berührungsbereich der festzuziehenden
Auflageflächen ab. Der Grad der Rauheit, die Härte des Materials, die Art der Gewinde und die Ausbildung der
Berührungsflächen, welche aufeinander zu liegen kommen, spielen hierbei eine Rolle. Die Zusammenhänge
sind, insbesondere wenn sie mikroskopisch betrachtet werden, äußerst kompliziert. Der Wert des
Drehmomentskoeffizienten K kann daher innerhalb eines breiten Bereiches liegen, welcher sich von
0,1—0,35 erstreckt. Dies gilt im wesentlichen für den Fall, daß eine Unterlagscheibe zusammen mit einer
Schraube verwendet wird.
In den Fig. 7 und 8 ist die Verwendung eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Unterlagscheibe
10 zur Befestigung eines Gegenstandes mittels eines mit einem Flansch versehenen Schraubenbolzens
gezeigt.
Der Bolzen 30 besitzt einen Schaftdurchmesser von 10 mm. Die notwendige Klemmkraft beträgt 4000 kg
(die Bolzenfestigkeit beträgt 110 kg/mm2). Der Fianschdurchmesser
beträgt 20 mm. Die Unterlagscheibe besteht aus gehärtetem Stahl mit 0,6% Kohlenstoffanteil
und hat einen Durchmesser von 22 mm. Die Dicke der Unterlagscheibe beträgt 1 mm und die Höhe fi
beträgt 0,3 mm (dies ist der Abstand der Spitzen 19 der Klauen 15 von der Bezugsebene der Unterlagscheibe).
Die zu befestigenden Gegenstände 32 bestehen aus unlegiertem Stahl, Gußeisen, Aluminiumguß f7f,-behandelt)
und Duraluminiumguß. Die Ergebnisse dieser Beispiele für die Anwendung der Unterlagscheibe 10,
wie sie in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, sind in den Diagrammen der Fig. 9 und 10 wiedergegeben, wobei
die Spannung (axiale Kraft) gegenüber dem Drehmoment aufgetragen ist. In den Fig. 9 und 10 bedeuten P
die Kiemmkrafi (Tuiificfi), T1 da Fcsizichdrehrnomeni
(kg-m)und 71 die Lösekraft (kg-m).
Aus F i g. 9 ist zu ersehen, daß bei Verwendung der Unterlagscheibe 10 bei der Befestigung von Gegenständen
32 aus unterschiedlichen Materialien der Koeffizient des Festziehdrehmoments AT, in allen Fällen ist:
Koeffizient des Festziehdrehmomentes
K, = 0,242-0,255.
K, = 0,242-0,255.
Wenn man andererseits Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Gußeisen,
Stahl, Gußaluminium (Tö-behandelt) und Duraluminiumguß
lediglich unter Verwendung eines mit einem Flansch versehenen Schraubenbolzens ohne Unterlagscheibe
gemäß der Erfindung befestigt, ergeben sich die =. in der F i g. 10 angegebenen Beziehungen zwischen dem
Drehmoment und der Spannung (axiale Kraft). Die Koeffizienten der Festziehdrehmomente K, hierfür sind:
Kt für Gegenstände aus Gußeisen und
in Stahl 0,180-0,215
in Stahl 0,180-0,215
K1 für Gegenstände aus Gußaluminium
(T6-behandelt) 0,200-0,266
(T6-behandelt) 0,200-0,266
K, für Gegenstände aus Duraluminiumguß
(eine Befestigung war nicht möglich) 0,180—0,350
(eine Befestigung war nicht möglich) 0,180—0,350
WePiO weiterhin herkömmliche flache Unterlagscheiben
und herkömmliche konische federnde Unterlagscheiben mit dem gleichen Durchmesser wie die
federnde Unterlagscheibe 10 gemäß der Erfindung, jedoch ohne Klauen 15 verwendet worden sind, ergab
sich häufig ein sogenannter »Schlupf« zwischen den Berührungsflächen der herkömmlichen Unterlagscheiben
und den zu befestigenden Gegenständen. Die Werte für die Koeffizienten der Festziehdrehmomente waren
in einigen Fällen unter den im vorstehenden angegebenen Bereichen.
Es hat sich herausgestellt, daß das Verhältnis von Lösedrehmoment zu Festziehdrehmoment T\ITX etwa
70—80% für konische federnde Unterlagscheiben 10
3n gemäß der Erfindung beträgt und 50—60% für herkömmliche Unterlagscheiberi. Hieraus wird deutlich,
daß die konische Unterlagscheibe 10 gemäß der Erfindung eine hohe Widerstandskraft gegenüber Lösen
der Schraube bzw. Mutter aufweist.
γ-, Die konische federnde Unterlagscheibe 10 gemäß der
Erfindung kann auch durch einen einfachen Preßvorgang aus einem dünnen Blechmaterial oder aus
Duraluminium für Federn oder aus einer Kupferlegierung aus rostfreiem Stahl und dgl. hergestellt werden.
Die Abmessungen der konischen Federnden Unterlagscheibe gemäß der Erfindung hängt von den Abmessungen,
von der Stärke, von der notwendigen Klemmkraft, dem notwendigen Auflagedruck des Schraubenbolzens
ab, und die konische federnde Unterlagscheibe kann dementsprechend bemessen werden.
Die Klauen 15 der konischen federnden Unterlagscheibe 10 befinden sich auf der unteren Berührungsfläche
14. Sie weisen zueinander gleiche Abstände auf. Es können beispielsweise vier bis neun Klauen vorgesehen
so sein. Die Klauen 15 können als wirkungsvolle Markierungen bei der Steuerung bzw. Überwachung
des Anziehens von Schrauben bzw. Muttern dienen, da
sie bei der Anwendung der sogenannten Drehwinkelmethode vorteilhaft sind. Wenn man beispielsweise
sechs Klauen 15 an der unteren Berührungsfläche 14 im gleichen Abstand voneinander vorsieht, beträgt der
Winkelabstand zwischen benachbarten Klauen 15 60°. Wenn die Klauen 15 in unterschiedlichen Winkelabständen,
wie beispielsweise 30°, 60°, 90° und 120° angeordnet sind, eignen sie sich vorzüglich zur
Bestimmung des Rotationswinkels.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Konische Federunterlagscheibe zur Anordnung zwischen einem Befestigungsmittel, wie einer
Schraube oder einer Mutter, und einem zu befestigenden Teil, mit oberen und unteren Kontaktflächen, die in Berührung mit entsprechenden
Flächen des Befestigungsmittels und des zu befestigenden Teils kommen und mit mehreren Klauen, die
an der unteren Kontaktfläche vorstehen, wobei jede Klaue von einer dreieckigen, V-förmigen, in die
obere Berührungsfläche eingedrückten Vertiefung gebildet wird, gekennzeichnet durch die
Kombination folgender Merkmale:
15
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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