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DE2648791C2 - Gemischregelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Gemischregelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife für eine Brennkraftmaschine

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Publication number
DE2648791C2
DE2648791C2 DE2648791A DE2648791A DE2648791C2 DE 2648791 C2 DE2648791 C2 DE 2648791C2 DE 2648791 A DE2648791 A DE 2648791A DE 2648791 A DE2648791 A DE 2648791A DE 2648791 C2 DE2648791 C2 DE 2648791C2
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DE
Germany
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signal
during
factor
value
combustion engine
Prior art date
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Application number
DE2648791A
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English (en)
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DE2648791A1 (de
Inventor
Masaharu Asano
Nobuzi Yokosuka City Manaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from JP15410075A external-priority patent/JPS5277933A/ja
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Application granted granted Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
    • F02D41/14Introducing closed-loop corrections
    • F02D41/1438Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor
    • F02D41/1477Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor characterised by the regulation circuit or part of it,(e.g. comparator, PI regulator, output)
    • F02D41/1482Integrator, i.e. variable slope

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gemischregelvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Bei einer solchen, aus der DE-OS 22 29 928 bekannten Gemischregelvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art ist die Einrichtung zum Erfassen der Beschleunigung und Verzögerung der Brennkraftmaschine ein Meßfühler, der jeweils die von der Brennkraftmaschine angesaugte Luftmenge im Ansaugsystem überwacht. Die Änderung des Integrationsfaktors des Integralreglers erfolgt dabei nach Maßgabe der Ausgangsspannung dieses Meßfühlers. Die Ausgangs-Spannung eines solchen Meßfühlers folgt jedoch beim Übergang der Brennkraftmaschine von einem Betriebszustand auf einen anderen, also z. B. bei einer starken Beschleunigung oder Verzögerung der Brennkraftmaschine, dem Betriebszustandsbefehlssignal ebenfalls nur mit einer bestimmten Verzögerung. Dieses Arbeiten des Meßfühlers wird noch weiter dadurch verschlechtert, daß auch z. B. beim plötzlichen öffnen des Drosselventils auf eine große Offnungsgröße die angesaugte An-
saugluftmenge ebenfalls nur mit einer gewissen Verzögerung vergrößert wird.
Mit der DE-OS 25 49 388 wurde eine Gemischregelvorrichtung vergleichbarer Art vorgeschlagen, bei der das ordnungsgemäße Arbeiten der Einrichtung zum Erfassen des Abgasbestandteils und auch der Leerlaufbetrieb der Brennkraftmaschine überwacht wird, um sowohl beim Leerlaufbetrieb der Brennkraftmaschine als auch bei Abgabe eines nicht fehlerfreien Ausgangssignals von der Einrichtung zum Erfassen des Abgasbestandteils einen bei der bekannten Gemischregelvorrichtung benutzten Proportional-Integralregler unwirksam zu schalten, wodurch damit die geschlossene Regelschleife unterbrochen und die Luft und Kraftstoff der Brennkraftmaschine zuführende Einrichtung nach Maßgabe eines Steuersignals bestimmter Größe gesteuert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gemischregelvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden, daß diese im Übergangsbetriebsbereich der Brennkraftmaschine annähernd keine Regelschwankungen aufgrund der auftretender: Verzögerungen zeigt
Bei einer Regelvorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Die erfindungsgemäße Regelvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß sie vorzugsweise mit drei unterschiedlichen Integrationsfaktoren arbeiten kann, die nach Maßgabe einer festgestellten Beschleunigung oder Verzögerung der Brennkraftmaschine während bestimmter Zeitdauern nach der Feststellung der Beschleunigung bzw. der Verzögerung wirksamgeschaltet werden, bzw. ein Wirksamschalten eines anderen Integrationsfaktors während einer bestimmten Zeitdauer noch unterbunden wird. Wird eine Beschleunigung der Brennkraftmaschine festgestellt so wird während einer bestimmten ersten Zeitdauer, beginnend mit dem Zeitpunkt des Auftretens des eine Beschleunigung der Brennkraftmaschine angebenden ersten Signals, der Integrationsfaktor des Integralreglers auf einen höchsten Wert angehoben, um damit während der Beschleunigungsphase der Brennkraftmaschine ein zu mageres Gemisch zu verhindern, das sonst infolge der Verzögerung innerhalb der geschlossenen Regelschleife bei einem mittleren Integrationsfaktor austreten würde. Nach Beendigung dieser bestimmten ersten Zeitdauer wird der Integrationsfaktor auf einen mittleren Wert verringert, der für den Betrieb der Brennkraftmaschine und auch der Gemischregelvorrichtung z. B. für den normalen Fahrzustand eines mit der Brennkraftmaschine ausgerüsteten Fahrzeuges optimal ist. Wird z. B. ausgehend von diesem normalen Fahrzustand eine Verzögerung der Brennkraftmaschine festgestellt, so wird während einer bestimmten zweiten Zeitdauer, beginnend mit dem Auftreten des die Verzögerung angebenden zweiten Signals, der mittlere Integrationsfaktor noch beibehalten, d. h. eine Umschaltung des mittleren Integrationsfaktors auf den niedrigsten Integrationsfaktor noch verhindert. Dadurch erhält die Brennkraftmaschine auch bei ihrer Verzögerung während der bestimmten zweiten Zeitdauer eine Kompensation eines zu reichen Gemisches, das sich sonst beim niedrigsten Integrationsfaktor aufgrund der bei der Verzögerung der Brennkraftmaschine in der Regelschleife auftretenden noch größeren Verzögerung einstellen würde. Erst nach Verstreichen dieser bestimmten zweiten Zeitdauer wird der mittlere Integrationsfaktor auf den niedrigsten Intetrationsfaktor umgeschaltet, um der relativ langen Verzögerungsaeit im Bereich des Leerlaufs der Brennkraftmaschine Rechnung zu tragen. Die erfindungsgemä&e Gemischregelvorrichtung ermöglicht daher einen optimalen Betrieb der Brennkraftmaschine auch während ihrer Übergangsbereiche, in dem drei diskrete Integrationsfaktoren für den Integralrechner benutzt werden, die in einer ganz bestimmten zeitlichen Zuordnung zum Auftreten der eine Beschleunigung und eine Verzögerung angebenden ersten und zweiten Signale wirksam geschaltet werden.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand
der Zeichnung erläutert Im einzelnen zeigt
F i g. 1 schematisch ein Blockschaltbild des Ausführungsbeispiels,
F i g. 2 eine Schaltung eines in F i g. 1 dargestellten Integralreglers im einzelnen und
F i g. 3 ein Signaldiagramm zur Er'äuterung der Arbeitsweise der in F i g. 2 dargestellten Schaltung.
Ein Gemisch aus Kraftstoff und Luft wird über eine Kraftstoff- und Luft mischende und zumessende Einrichtung 11, die ein Vergaser oder eine Kraftstoffein-Spritzanlage sein kann, der Brennkraftmaschine 10 zugeführt. Im Abgaskanal ist ein Abgassensor 12 für die Abgaszusammensetzung vorgesehen, der beispielsweise ein Sauerstoffsensor sein kann, der ein elektrisches Signal liefert, dessen Amplitude die Sa.uerstoffkonzentration im Abgas wiedergibt und damit die Einrichtung zum Erfassen der Konzentration eines Abgasbestandteils bildet Das die Sauerstoffkonzentration wiedergebende Signal wird einem Vergleicher 13 zugeführt, der es mit einer Bezugsspannung vergleicht. Der Vergleieher 13 erzeugt in Abhängigkeit davon, ob das Signal über oder unter einem Bezugswert liegt, ein Ausgangssignal mit einem von zwei diskreten Werten und legt es an einen Integralregler 14, der die Ampl:tude des Signals in Übereinstimmung mit einer bestimmten Regelkennlinie verstärkt. Als Vergleiche!' 13 kann ein Differenzverstärker benutzt werden. Die Kraftstoff und Luft mischende Einrichtung 11 empfängt ein Signal vom Integralregler 14, um das Luft-Kraftstoff-Verhältnis derart zuzumessen, daß dann, wenn das Signal des Abgassensors über dem Bezugswert liegt, das Luft-Kraftstoff-Gemisch in die Richtung geregelt wird, in der die Amplitude des Signals des Abgassensors abnimmt.
Wegen der der Regelung eigenen Verzögerungszeit vom Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung bis zum Zeitpunkt der Wahrnehmung der Abgaszusammensetzung neigt das Regelsignal dazu, die zu messende Einrichtung in derselben Richtung selbst dann weiter zu beeinflussen, wenn der bestimmte Wert erreicht ist, was somit zu Regelschwankungen führt.
Die Regelschwrr.kung ist besonders sttrk, wenn die Brennkraftmaschine sich in einem Übergangsbetriebszustand befindet, beispielsweise eine Beschleunigung oder Verzögerung ausführt.
Fig. 2 zeigt Einzelheiten eines Integralreglers 14.
Dieser enthält einen integrierenden Funktionsverstärker 20 mit einem Integrationskondensator Cl. der mit seinem Ausgang und seinem invertierenden Eingang verbunden ist, der über eine schaltbare Widerstandsschaltung 21 mit dem Ausgang des Vergleichers 13 ver- bunden ist. Der Ausgang des Funktionsverstärkers 20 liegt am invertierenden Eingang eines Funktionsverstärkers 22, der die Polarität des Ausgangssignals des Funktionsverstärkers 20 umkehrt, bevor das integrierte
2b
Signal an einem eine Summierschaltung bildenden Funktionsverstärker 23 liegt. Eine zweite schaltbare Widerstandsschaltung 24 ist mit dem Ausgang des Vergleichers 13 und dem invertierenden Eingang des Summierverstärkers 23 verbunden. Die zweite Widerstandsschaltung 24 arbeitet als Proportionalregler. Der nicht invertierende Eingang jedes der Funktionsverstärker 20,22,23 liegt über Spannungsteiler, die jeweils durch in Reihe geschaltete Widerstände 35,36,37,38 und 39,40 gebildet werden, an einer Gleichspannungsquelle Vcc.
Es ist ein Vergleichsfunktionsverstärker 25 vorgesehen, dessen invertierender Eingang über einen Spannungsteiler, der von Widerständen 31 und 32 gebildet wird, mit der Gleichspannungsquellc Vcc verbunden ist und dessen nicht invertierender Eingang am Verbindungspunkt zwischen einem Widerstand /?6 und einem Kondensator C2 liegt, die eine Verzögerungseinrichtung bilden. Die Verzögerungseinrichtung oder -schaltung ist über einen normalerweise geschlossenen Dros-SciSicüüMgSSCnältcr TS Zwischen die SpänriüngSqüCÜC Vcc und Erde geschaltet und einem Widerstand R 7 parallelgeschaltet. Der Ausgang des Funktionsverstärkers 25 liegt über ein drittes Relais Can Erde.
Es ist ein Funktionsverstärker 26 vorgesehen, dessen nicht invertierender Eingang am Verbindungspunkt zwischen dem Drossclstcllungsschaltcr TS und dem Widerstand R 7 liegt und dessen invertierender Eingang über einen Spannungsteiler, der von Widerständen 33 und 34 gebildet wird, mit der Spannungsquelle Vcc verbunden ist. Der Ausgang des Funktionsverstärkers 26 liegt über ein erses Relais A an Erde und am Eingang eines mit der Rückflanke eines Impulses getriggerten monostabilen Multivibrators 27, dessen Ausgang über ein zweites Relais B an Erde liegt und der die monostabile Schaltung bildet. Das Relais A weist zwei Ruhekontakte a, und a2 auf, das Relais B hat einen Umschaltkontakt b\ und einen Arbeitskontakt bi und das Relais C weist zwei Ruhekontakte c- und "- ^"f
Die schaltbare Widerstandsschaltung 21 enthält eine Reihe von parallel geschalteten Widerstandskreisen mit Widerständen R 3, R 4 und R 5. Der Arbeitskontakt bi ist in Reihe zum Widerstand R 3 geschaltet, so daß sich eir.e Parallelschaltung zum Widerstand R 5 ergibt, wenn das Relais B erregt ist Die Ruhekontakte a2 und Ci sind parallel zueinander und in Reihe zum Widerstand R 4 geschaltet, um diesen Widerstand parallel zum Widerstand R 5 zu schalten, wenn beide Relais A und C entregt bleiben.
Die schaltbare Widerstandsschaltung 24 enthält Widerstände R 1 und R 2, deren eines Ende zusammen über die parallel geschalteten Ruhekontakte a\ und C\ am invertierenden Eingang des Summierfunktionsverstärkers 23 liegt, wobei der Widerstand R 1 mit seinem anderen Ende über die Ruheseite des Umschaltkontaktes b; und der Widerstand R 2 am anderen Ende über die Arbeitsseite des Umschaltkontaktes b\ am Ausgang des Vergleichers 13 liegen. Der Widerstand R 1 hat einen größeren Widerstandswert als der Widerstandswert des Widerstands R Z
Im folgenden wird anhand des Signaldiagramms in Fig.3 die Arbeitsweise der in Fig.2 dargestellten Schaltung beschrieben. Während der Zeit vor der Beschleunigung des Fahrzeugs bleibt der Drosselstellungsschalter TSgeschlossen, so daß sich eine Spannung über dem Widerstand R 7 entwickelt, die am nicht invertierenden Eingang des Funktionrverstärkers 26 und über den Widerstand R 6 am nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 25 liegt, um deren Potentiale auf einen Pegel über dem Potential an ihrem invertierenden Eingang anzuheben, so daß die Verstärker 25 und 26 Ströme liefern, die die Relais A und C erregen. Durch das Anziehen der Relais A und C wird die Verbindung der Widerstandsschaltung oder des Proportionalreglers 24 mit der Summierschaltung 23 unterbrochen und wird weiterhin der Widerstand R 4 vom Widerstand R 5 getrennt. Die Integrationszeitkonstante des Funktionsverstärkers 20 ist somit gleich R 5 -Ci, was den größten Wert der Zeitkonstante darstellt, so daß die integrierte Ausgangsspannung mit dem niedrigsten Integrationsfaktor oc ansteigen kann, wie es in F i g. 3e dargestellt ist. Bei einer Beschleunigung des Fahrzeugs zum Zeitpunkt t == f|, wird der Drosselstellungsschalter TS geöffnet, damit das erste Signal erzeugt und werden die Funktionsverstärker 25 und 26 auf den Zustand des niedrigen Ausgangssignals umgeschaltet, was die Relais A und C entregt, so daß die Ruhekontakte a\, a2 und c\, q in ihre geschlossene Lage zurückkehren. In dem Augenblick, in dem da; Ausgsngssigns! des Funktiofisverstärkers 26 auf einen niedrigen Pegel geht, erzeugt der monostabile Multivibrator 27 einen Impuls mit einer Dauer vom Zeitpunkt t = fi bis zum Zeitpunkt t = t2. Dieser Impuls erregt das Relais ß (Fig. 3c), was dazu führt, daß die Widerstände R3.R4.R5 parallel geschaltet werden, so daß die Zeitkonstante ihren niedrigsten Wert hat, damit die integrierte Spannung mit dem höchsten integrationsfaktor β während der ersten Zeitdauer f = ti bis t " h Ansteigen kann, wie es in F i g. 3e dargestellt ist.
Gleichzeitig wird der Widerstand R 2 im Proportionalregler 24 geschaltet. Da der Widerstand R 2 kleiner als der Widerstand R 1 ist, hat der Proportiönalitätsfaktor während der ersten Zeitdauer t = fi bis t = t2 seinen größten Wert, wie es in F i g. 3f dargestellt ist. Es ist
ersichtlich, daß während der ersten Zeitdauer f = /ι bis f >= ti der Gesamtregelverstärkungsfaktor auf einen Maximalwert angehoben ist. Dadurch ist es möglich, daß die Kxaftstoffmenge abrupt ansteigt, um für eine Kompensation des Luft-Kraftstoff-Gemisches zu sor-
gen, das sonst ärmer ist als es bei der Übergangsperiode nach der Beschleunigung erwünscht ist.
Zum Zeitpunkt f = t2 fällt das Relais B ab, was zur Folge hat, daß der Widerstand R 4 mit dem Widerstand R 5 verbunden bleibt. Es sei angenommen, daß das Signal des Abgassensors 12 über dem Bezugswert während der Zeitdauer f = t2 bis r = f4 liegt und daß der Vergleicher 13 einen Impuls erzeugt, wie er in Fi g. 3a dargestellt ist Das integrierte Ausgangssignal wird bei einem mittleren Integrationsfaktor;'in die entgegengesetzte Integrationsrichtung abnehmen. Andererseits bringt das Abfallen des Relais B den Widerstand R 1 statt des Widerstandes R 2 in den Proportionalregler 24, um den Proportionalitätsfaktor herabzusetzen.
Während des Normalbetriebs vom Zeitpunkt t = t2 bis t = ti ist der Gesamtregelverstärkungsfaktor des Reglers auf einen mittleren Wert eingestellt
Eine Verzögerung des Fahrzeugs zum Zeitpunkt t = tz schließt den Drosselstellungsschalter TS, was das zweite Signal erzeugt, so daß der Kondensator C 2 über den Widerstand R 6 aufgeladen wird. Nach einer bestimmten zweiten Zeitdauer erreicht die Spannung am nichtinvertierenden Eingang des Funktionsverstärkers 25 zum Zeitpunkt t — u, die Spannung an seinem invertierenden Eingang.
Eine Verzögerung des Fahrzeugs zum Zeitpunkt ! — h schließt also den Drosselstellungsschalter TS. Dadurch wird das Relais A erregt und gleichzeitig der Kondensator C2 über den Widerstand R 6 aufgeladen. Nach
einer bestimmten zweiten Zeitdauer erreicht die Spannung am nichtinvertierenden Eingang des Funktionsverstärkers 25 die Spannung an seinem invertierenden Eingang, so daß aas Relais C zum Zeitpunkt / = u erregt wird. Während der Zeitdauer t = /3 bis f = u bleibt daher der Gesamtregelverstärkungsfaktor des Reglers unverändert. Das ermöglicht eine Kompensation des währ«v.d der Zeitdauer t = (3 bis t = u reichen Luft-Kraftstoff-Gemisches und ab dem Zeitpunkt t = f4 sind beide Widerstände R 3 und /?4 vom Widerstand R 5 getrennt, ist der lntegrationsfaktor auf den kleinsten Wert geändert und ist der Proportionalregler 24 unwirksam, so daß der Gesamtregelverstärkungsfaktor auf ein Minimum herabgesetzt ist, um die auftretenden Regelschwankungen zu unterdrücken.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40 45 50 55 60 65

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gemischregelvorrichtung mit geschlossener Regekchleife für eine Brennkraftmaschine mit einer Einrichtung zum Erfassen der Konzentration eines Abgasbestandteils im Abgas der Brennkraftmaschine, einem Vergleicher zum Erzeugen eines Ausgangssignals, das die Abweichung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses vom gewünschten Luft-Kraftstoff-Verhältnis angibt, wenn der erfaßte Abgasbestandteil einen bestimmten Wert erreicht, der das gewünschte Luft-Kraftstoff-Verhältnis angibt, einer Einrichtung zum Erfassen der Beschleunigung und Verzögerung der Brennkraftmaschine, einem Integf alregler zum Integrieren des Ausgangssignals vom Vergleicher mit einem in Abhängigkeit von der erfaßten Beschleunigung oder Verzögerung änderbaren Integrationsfaktor und einer Luft und Kraftstoff mischenden Einrichtung zum Zuführen von Luft und Kraftstoff in einem änderbaren Verhältnis in Abhängigkeit yoh einem Steuersignal von dem Integralregler, dadurch gekennzeichnet, daß die die Beschleunigung und Verzögerung erfassende Einrichtung (TS) ein erstes Signal bei der Beschleunigung und ein zweites Signal bei der Verzögerung erzeugt und daß der Integralregler (14) eine auf die ersten und zweiten Signale ansprechende Einrichtung (21. C1, R 6, R 7, CZ 25,26,27, A, B, C) aufweist zum Vergrößern des Integrationsfaktors (λ) für eine erste bestimmte Zeitdauer (t\ bis i2) nach dem Auftreten des ersten Signals und zum Verringern des vergrößerten Integrationsfaktors ψ) am Ende der ersten bestimmten Zeitdauei auf einen Wert (/), der größer als der während der Zeit vor der Erzeugung des ersten Signals bewirkte Litegrationsfaktor (a) ist, und zum Verringern des Integrationsfaktors nach dem Verstreichen einer zweiten bestimmten Zeitdauer (t3 bis U) nach dem Auftreten des zweiten Signals auf einen Wert (λ), der niedriger als der Integrationsfaktor \y) während der Zeit (t2 bis tj) vor der Erzeugung des zweiten Signals ist, so daß während der bestimmten zweiten Zeitdauer (h bis it) der vor dem Auftreten des zweiten Signals bewirkte Inte-. grationsfaktor(/) beibehalten wird.
2. Gemischregelvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Proportionalregler (24) und eine Summierschaltung (23), die die Ausgangssignale vom Proportional- und Integralregler (24, 14) summiert, wobei der Proportionalregler (24) eine lineare Verstärkung des Ausgangssignals vom Vergleicher (13) während der ersten bestimmten Zeitdauer (u bis f2) beim Auftreten des ersten Signals mit einem höheren Proportionalitätsfaktor als während der Zeit vor dem Auftreten des ersten Signals und mit einem niedrigeren Proportionalitätsfaktor während der zweiten bestimmten Zeitdauer (ti bis u) nach dem Auftreten des zweiten Signals als während der Zeit vor dem Auftreten des zweiten Signals ausführt.
3. Gemischregelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Integralregler (14) eine monostabile Schaltung (27), die auf das erste Signal anspricht und ihren quasistabilen Zustand während der ersten bestimmten Zeitdauer (t\ bis h) einnimmt, ein änderbares RC-G\\ed (21, Cl), das den Integrationsfaktor bestimmt und seine Zeitkonstante beim quasistabilen Zustand der monostabilen Schaltung (27) auf den niedrigeren Wert ändert, und eine Verzögerungseinrichtung (Cl, R 6) aufweist, die den Wert der Zeitkonstanten des RC-Gliedes (21, Cl) während der zweiten bestimmten Zeitdauer (tz bis U) beibehält, nach deren Verstreichen das veränderliche ÄC-Glied (21, C1) seine Zeitkonstante auf einen höheren Wert ändert
4. Gemischregelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Integralregler (14)
ίο ein erstes Relais (A), das von einem erster, in einen zweiten Zustand beim Auftreten des ersten Signals und vom zweiten in den ersten Zustand beim Auftreten des zweiten Signais umschaltbar ist. ein zweites Relais (B) das von einem zweiten in einen ersten Zustand beim Umschalten der monostabilen Schaltung (27) in ihren quasistabilen Zustand umschaltet und ein drittes Relais (C) aufweist, das von einem ersten in einen zweiten Zustand beim Auftreten des ersten Signals und auf die Verzögerungseinrichtung (C2, RS) ansprechend vom zweiten in den ersten Zustand umschaltet, und daß das änderbare RC-Glied (21. Cl) einen niedrigen, einen hohen und einen mittleren Wert seiner Zeitkonstante hat und seine Zeitkonstante auf den niedrigen Wert, wenn sich das zweite Relais (B) in seinem ersten Zustand befindet, auf den hohen Wert ändert, wenn das erste und das dritte Relais (A, C) sich gleichzeitig in ihrem ersten Zustand^.refinden und seine Zeitkonstante auf den mittleren Wert ändert, wenn sich das zweite und dritte Relais (B, C) gleichzeitig in ihrem zweiter. Zustand befinden.
5. Gemischregelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalregler (24) seine lineare Verstärkung des Ausgangssignals vom Vergleicher (13) während der ersten bestimmten Zeitdauer (U bis ti) mit einem höchsten Proportionalitätsfaktor, während der zweiten bestimmten Zeitdauer (h bis U) mit einen niedrigsten Proportionalitätsfaktor und mit einem mittleren Proportionalitätsfaktor, rfer zwischen dem höchsten und niedrigsten Proportionalitätsfaktor liegt, ausführt, wenn die Brennkraftmaschine (10) im Normalbetrieb arbeitet.
DE2648791A 1975-10-27 1976-10-27 Gemischregelvorrichtung mit geschlossener Regelschleife für eine Brennkraftmaschine Expired DE2648791C2 (de)

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DE2648791A1 DE2648791A1 (de) 1977-05-12
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