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DE2648444A1 - Bilduebertragungssystem - Google Patents

Bilduebertragungssystem

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Publication number
DE2648444A1
DE2648444A1 DE19762648444 DE2648444A DE2648444A1 DE 2648444 A1 DE2648444 A1 DE 2648444A1 DE 19762648444 DE19762648444 DE 19762648444 DE 2648444 A DE2648444 A DE 2648444A DE 2648444 A1 DE2648444 A1 DE 2648444A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
transferable
carrier sheet
carrier
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762648444
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore H Krueger
Richard E Merrill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seal Inc
Original Assignee
Seal Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seal Inc filed Critical Seal Inc
Publication of DE2648444A1 publication Critical patent/DE2648444A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/34Imagewise removal by selective transfer, e.g. peeling away

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Decoration By Transfer Pictures (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. C U ri: Wal I ach
Dipl.-Ing. Günther Koch Dipl-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-ing. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 - Kaufingerstraße 8 · Telefon {0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum: 26. Oktober 1976
Unser Zeichen: I5 689 - K/Ap
Seal Incorporated, 550 Spring Street,
Naugatuck, Connecticut / USA
Bildübertragungssystem
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildübertragungssystem und insbesondere auf ein neuartiges Verfahren und Materialien zur Übertragung von Bildern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges und vielseitiges System zu schaffen, um schnell Übertragungsbilder zu erzeugen, ohne daß teure und komplexe spezielle Einrichtungen erforderlich wären. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Bildübertragungssystem für graphische Betriebe zu schaffen, das in der Lage ist billig Buchstaben oder Zahlen in einer großen Vielfalt von Farben, Größen und Stilformen zu erzeugen, die dann auf ein Substrat übertragen werden können. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein vielseitiges Bildübertragungssystem zu schaffen, welches den Benutzer in die Lage versetzt, selektiv Farbe, Stil und Größe der übertragenen Bilder zu ändern, die hierdurch erzeugt werdeno
Ein weiteres spezielles Ziel der Erfindung besteht darin, ein System zur Herstellung von Übertragungsbildern zu schaffen, das auf der selektiven Adhäsion von Bildern beruht, die durch Be-
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lichtung einer lichtaktiven Schicht durch Licht hergestellt wurden, das über eine entsprechende Vorlage geschickt worden ist.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Verfahrens und von Materialien zur Erzeugung übertragbarer Bilder, wobei Größe und Form der Bilder bestimmt wird durch Belichtung einer photoaktiven Schicht durch Licht, welches durch ein geeignetes Positiv- oder Negativmuster geschickt wurde, wobei die Farbe des Bildes durch Anwendung eines entsprechenden Bildübertragungsfarbblattes in Berührung mit der photoaktiven Schicht bestimmt wird.
Die gestellte Aufgabe wird durch ein System gelöst, welches zwei Grundkomponente aufweist: (1.) Eine photoaktive Komponente in Gestalt eines transparenten Trägerfilms mit einem photoaktiven Überzug der photopolymerisierbar oder photohärtbar ist; und (2.) eine übertragbare Komponente in Gestalt eines Trägerfilms mit einer abreißbaren übertragbaren Schicht, die eine Farbe enthalten kann. Die beiden Komponenten werden als Schichtenkörper derart übereinandergebracht, daß der photoaktive Überzug den abreißbaren Überzug berührt. Die übertragbaren Bilder werden dadurch erzeugt, daß (A) der Schichtenkörper mit den beiden Komponenten durch Licht über eine geeignete Bildmasse belichtet wird, wodurch gewählte Abschnitte des photoaktiven Überzuges photopolymerisiert werden und eine relativ feste Bindung mit den gegenüberliegenden Abschnitten der abreißbaren Schicht bilden und dadurch, daß (B) die beiden Komponenten getrennt werden, wodurch jeder Abschnitt der abreißbaren Schicht, der einen beleuchteten Abschnitt des photoaktiven Überzuges gegenüberliegt, von seinem Trägerfilm infolge der Adhäsion mit dem photopolymerisierten Abschnitt des photoaktiven Überzugs abgezogen wird. Der Teil der abreißbaren Schicht, der auf dem Trägerblatt verbleibt, definiert das tiber-
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tragbare Bild, welches danach freigegeben und auf ein bestimmtes Substrat übertragen wird, beispielsweise als Kunstwerk.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die photoaktive Komponente des Schichtenkörpers; Fig. 2 die übertragbare Komponente des Schichtenkörpers;
Fig. 3 den Aufbau des aus den Komponenten gemäß Figur 1 und Figur 2 zusammengesetzten Schichtenkörpers;
Fig. 4A
bis 4e Darstellungen der Bildübertragung unter Verwendung des Schichtenkörpers nach Figur J.
In den verschiedenen Darstellungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile.
Figur 1 zeigt die photoaktive Komponente A, die ein klares, optisch durchlässiges Trägerblatt bzw. einen Film 2 aufweist, der auf einer Seite mit einer Schicht aus photopolymerisierbaren oder photohärtenden Zusammensetzungen k enthält·
Die Ausdrücke "photopolymerisierbar" und "photohärtbar" werden in diesem Zusammenhang zur Bezeichnung von Systemen benutzt, bei denen das Molekulargewicht wenigstens einer Komponente der photoaktiven Schicht durch Belichtung mit aktinischer Strahlung vergrößert wird, und wo die proportionale Menge einer solchen Komponente ausreicht für das durch Strahlungseinfluß bewirkte Vergrößern des Molekulargewichts, um eine Änderung im rheologischem und thermischem Verhalten der belichteten Fläche des Überzugs zu bewirken. Geeignete photopolymerisierbare Systeme, die den photoaktiven Überzug ganz oder teilweise bilden können,
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sind: (1) jene bei denen ein photopolymerisierbares Monomer allein oder in Kombination mit einem geeigneten Binder vorhanden ist, (2) jene bei denen eine photopolymerisierbare Gruppe, z.B. ein Vinyl Monomer auf einer Polymergrundlage angeordnet ist und bei Belichtung durch Strahlung eine Kreuzverbindung durch Reaktion mit einer ähnlichen Gruppe oder anderen reaktiven Stellen benachbarter Polymerketten bewirkt wird. Die zweite Gruppe photopolymerisierbarer Systeme kann einen kompatiblen Binder aufweisen oder auch nicht. Bei beiden Gruppen photopolymerisierbarer Systeme kann der kompatible Binder ein Polymer sein, er muß es aber nicht sein. Die photopolymerisierbare Komponente kann selbst lichtempfindlich sein, oder sie kann für die Photopolymerisation sensibilisiert sein, indem ein Photoinitiator oder ein Sensitizer in die photoaktive Komposition eingebettet wird. Jedenfalls ist die photoaktive Schicht so beschaffen, daß sie klebrig ist und an der übertragbaren Komponente B anklebt. Im typischen Fall wird das Klebeverhalten der photoaktiven Schicht 4 dadurch erreicht, daß die photopolymerisierbare Zusammensetzung auf dem Film 2 von einer Lösung eines verdampfbaren Lösungsmittels abgelagert wird.
Vorzugsweise besitzt die photoaktive Schicht eine Dicke von etwa 0,25 mm, aber es können auch zufriedenstellende Ergebnisse erlangt werden, wenn die photoaktive Schicht nur eine Dicke von etwa 0,13 mm besitzt oder sogar 0,63 mm beträgt. Der Film 2 hat vorzugsweise eine Dicke in einem Bereich zwischen 0,025 und 0,5 mm. Jedoch können auch andere Dickenabmessungen benutzt werden. Die photoaktive Schicht 4 kann die Fähigkeit haben Licht durchzulassen einschließlich des Lichtes, welches benutzt wird um die Schicht zu aktivieren, aber sie braucht nicht durchlässig zu sein, da das System es nicht erforderlich macht, eine übertragbare Komponente vorzusehen, die durch die Lichtenergie absorbiert oder aktiviert wird. Vorzugsweise hat jedoch die photoaktive Schicht eine relativ niedrige Durchlässigkeit gegen-
über Licht der Frequenzen die erforderlich sind, um die photopolymerisierbare Komponente zu aktivieren und sie besitzt eine relativ hohe Durchlässigkeit für Licht aller anderen Frequenzen. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das Tragerblatt 2 aus Polyäthylen Terephthalat bestehen, z.B. aus einem Material, welches von duPont de Nemeurs Company unter der Warenbezeichnung "MYLAR" bezeichnet wird und die photoaktive Zusammensetzung 4 besteht aus einer Mischung eines Acryl Monomers und eines Acryl Polymers als Binder für das Monomer, wobei das Monomer so sensibilisiert ist, daß es photopolymerisierbar durch einen Photoinitiator ist, z.B. Phenanthren Chinon.
Die übertragbare Komponente B besteht im wesentlichen aus einem Trägerfilm 6, der auf einer Seite mit einer im wesentlichen gleichförmigen und normalerweise stabilen, aber abreißbaren Übertragungsscnieht 8 versehen ist. Der Film 6 kann gegenüber dem sichtbaren Lieht oder gegenüber dem Licht mit der Frequenz, die zur Aktivierung der Schicht h erforderlich ist, durchlässig sein oder auch nicht. Der Film kann der gleiche sein wie er als Träger für die photoaktive Komponente A benutzt wird. Der Trägerfilm 6 hat vorzugsweise eine Dicke zwischen 0,025 mm und 0,76 mm.
Die ablösbare übertragbare Schicht 8 hat vorzugsweise eine Stärke von 0,15 mm, aber die Stärke kann auch kleiner oder größer gewählt werden. Vorzugsweise ist die Dicke jedoch nicht kleiner als 0,015 mm und nicht größer als etwa 0,25 mm. Die ablösbare Schicht 8 kann aus sehr unterschiedlicher Zusammensetzung bestehen, aber vorzugsweise besteht sie aus einem oder mehreren Polymerisationsprodukten oder Polymerbindern in Mischung mit einem oder mehreren Wachsen. Außerdem kann die Schicht 8 einen festen oder flüssigen Plastifiziert, ein Pigment oder einen Farbstoff aufweisen, um die Schicht farbig in Erscheinung tije:"en zu lassen, die sonst farblos wäre : : ?r elr unsjr/üri^lvb -
Farbe hätte, und außerdem kann erforderlichenfalls ein Opazifierungsmittel eingebaut werden. Außerdem können andere Bestandteile, beispielsweise Temperaturstabilisatoren in der ablösbaren Schicht eingebaut werden.
Gemäß der bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Trägerfilm 6 klar transparent und besteht aus Polyäthylen Terephthalat und die ablösbare Schicht 8 hat eine Zusammensetzung wie in dem Beispiel Nr. 1J der Tabelle II beschrieben.
Im folgenden wird auf Figur J5 der Zeichnung Bezug genommen. Die photoaktive Komponente A und die übertragbare Komponente B sind vorgeformt und werden dann so zusammengebracht, daß die klebrige photoaktive Schicht 4 in inniger Berührung mit der ablösbaren Schicht 8 steht und diese hält. Dies wird dadurch erreicht, daß die sich gegenseitig berührenden Blätter einem Druck ausgesetzt werden, der über die gesamte FlächenerStreckung im wesentlichen gleich ist. Vorzugsweise werden die beiden Blätter durch Druck zwischen einem Plattenpaar laminiert oder indem man sie zwischen zwei Quetschwalzen hindurchlaufen läßt.
Die Erzeugung und Übertragung eines Bildes unter Benutzung des Doppelschichtenkörpers gemäß Figur 3 wird gemäß dem Verfahren erlangt, welches im einzelnen in den Figuren 4A bis 4E beschrieben ist. Eine Maske 10 mit opaken und transparenten Flächen 11 bzw. 12 definiert ein vorbestimmtes positives oder negatives Vorlagebild und diese Maske wird zwischen dem Schichtenkörper und einer nicht dargestellten Lichtquelle angeordnet, die die Maske gleichförmig mit aktinischer Strahlung beleuchtet. In Figur 4a ist die aktinische Strahlung schematisch durch die Pfeile 14 angedeutet. Die indirekte Lichtenergie wird durch die opaken Flächen 11 der Maske abgesperrt und durch die transparenten Flächen 12 der Maske durchgelassen. In Figur 4A representieren die Pfeile 16 diejenige Lichtenergie, die durch die trans-
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·/ β
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parenten Flächen der Maske hindurchgelassen wird und auf dem transparenten Substrat 2 der photoaktiven Komponente A auftreffen. Das Licht gelangt durch das transparente Trägerblatt 2 auf die photoaktive Zusammensetzung 4, wobei jene Fläche der letzteren, die dem Licht ausgesetzt ist, in der Gestaltung der Fläche 12 dem transparenten Teil der Maske entspricht. Der Schichtenkörper wird so lange beleuchtet bis die bestrahlten photopolymerisierbaren Bestandteile der Schicht 4 einer Photopolymerisation unterworfen sind. Der bestrahlte photopolymerisierbare Bestandteil wird von einem im wesentlichen harten, nicht klebrigen Polymerisationsprodukt umgewandelt, das fest auf dem benachbarten Abschnitt der abziehbaren Schicht 8 befestigt ist. Die verbleibende Fläche der photoaktiven Zusammensetzung 4 verbleibt im klebrigen Zustand weil dort der photopolymerisierbare Bestandteil unverändert verbleibt.
Danach wird wie aus Figur 4B ersichtlich, die photoaktive Komponente A von der übertragbaren Komponente B abgezogen. Wenn dies geschieht, dann wird jener Teil der übertragbaren Schicht 8, der jenem Abschnitt der photoaktiven Zusammensetzung 4 gegenüberlag, die einer Photopolymerisation unterworfen wurde, von dem Trägerblatt 6 als diskreter Abschnitt 8A abgezogen, der an der photoaktiven Zusammensetzung 4 anhaftet. Der Abschnitt 8A bricht von dem übrigen Teil der übertragbaren Schicht 8 ab, so daß eine Lücke 9 in der abreißbaren Schicht 8 verbleibt, die in ihrer Form der Form des transparenten Abschnitts 12 der Maske 10 entspricht. Zu diesem Zeitpunkt definieren die Abschnitte 8b der abreißbaren Schicht 8,die am Trägerblatt 6 haften bleiben, ein Positivbild der opaken Flächen der Maske Ein weiteres wichtiges Merkmal besteht darin, daß der Anteil der photoaktiven Schicht 4, die nicht dem Licht ausgesetzt ist, sich selbst zu trennen sucht und an der Schicht 8 anhaftet, wenn die photoaktive Komponente A und die übertragbare Komponente B voneinander getrennt werden, so daß ein dünner klebriger Film 7
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•41.
der photoaktiven Schicht 4 über den Abschnitten 8B der Schicht 8 liegt.
Nach der Trennung der Komponenten A und B wird eine dünne Schicht 18 aus einem transluzenten oder transparenten druckempfänglichen Klebemittel über die das Bild definierenden Abschnitte 8b gebracht, die auf dem Trägerblatt 6 verbleiben, wie dies aus Figur 4C ersichtlich ist. Diese Klebeschicht besteht vorzugsweise aus einem oder mehreren Wachsen geeigneter Konsistenz und kann als Lösung in einem flüchtigen Lösungsmittel oder als geschmolzene Schicht aufgebracht werden. Die Klebeschicht 18 kann durch Sprühen, Tauchen, Aufrollen oder andere bekannte Techniken aufgebracht werden. Danach wird wie aus Figur 4C ersichtlich, die übertragbare Komponente B einer aktinischen Strahlung ausgesetzt, die durch die Pfeile 19 gekennzeichnet ist, so daß eine Photopolymerisation eintritt und das klebrige, photoaktive Material 7 auf den das Bild definierenden Abschnitten 8B,das bisher noch nicht reagiert hatte, photopolymerisiert wird· Das hieraus resultierende Produkt ist fertig zur weiteren Verwendung. Demgemäß wird wie aus Figur 4D ersichtlich, das Klebemittel 18 auf der Farbschicht 8 in Berührung mit einem Bildaufnahmesubstrat 20 gebracht und gegen letzteres hart genug gedruckt, damit das Klebemittel am Substrat anhaften kann. Die Übertragung gewählter Bilder, z.B. von einem Buchstaben oder einer Zahl kann dadurch bewirkt werden, daß die Rückseite des Trägerblattes 6 mit einem geeigneten Werkzeug "gerubbelt" wird, wie dies in der ÜS-PS 3> 013 9I7 beschrieben ist. Danach wird wie aus Figur 4E ersichtlich, das Trägerblatt 6 vom Substrat abgeschält und wenn dies geschieht, werden die übertragbaren Schichtabschnitte 8B auf das Substrat 20 infolge der Adhäsion der Klebeschicht 18 übertragen. Diejenigen Abschnitte des Klebemittels 18, die nicht über den das Bild definierenden Abschnitten SB liegen, bleiben am Trägerblatt 6 haften, nachdem letzteres vom Substrat 20 abgezogen ist, wie dies bei 8C dargestellt ist.
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Wenn das Klebemittel jedoch klar oder transluzent ist, ist es gleichgültig, ob die Abschnitte 8C am Trägerblatt 6 oder auf dem Substrat 20 verbleiben oder nicht.
Die folgenden Erfordernisse müssen für eine zufriedenstellende Bilderzeugung und Bildübertragung erfüllt sein:
(1) Die für die Beleuchtung vorgesehene Bestrahlung muß ein aktiirierendes Wellenlängenband für die photopolymeri si erbare Komponente aufweisen, d.h. die Strahlung muß aktinisch sein.
(2) Die Adhäsion zwischen dem Polymer, d.h. dem Polymer das durch photochemische Reaktion erzeugt wurde und seinem Trägerfilm muß gleich oder größer sein als die Adhäsion zwischen der abreißbaren Schicht und ihrem eigenen Trägerfilm.
(3) Die Adhäsion zwischen der abreißbaren Schicht und ihrem Trägerfilm sollte kleiner sein als die Bindung, die zwischen der abreißbaren Schicht und dem Photopolymer gebildet ist.
Die Bindung zwischen dem Klebeüberzug und der abziehbaren Schicht,und die Bindung zwischen dem Klebeüberzug und dem Substrat oder dem Teil, auf das die Übertragung bewirkt werden soll, muß größer sein als die Adhäsion zwischen der ablösbaren Schicht und ihrem Trägerfilm.
(5) Wenn die Komponenten A und B voneinander getrennt werden, dann muß die ablösbare Schicht vollständig von ihrem Trägerblatt in jenen Flächen abgezogen werden, wo sie dem Photopolymer gegenüberliegt.
Unter der Bezeichnung "ablösbarer Überzug" oder "ablösbare Schicht11 soll ein Überzug bzw. eine Schicht verstanden werden, die mechanisch in Abschnitten gewählter Größe abgezogen werden
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As'
kann, die von den übrigen Abschnitten entlang scharf begrenzter Linien abtrennbar sind.
Die selektive Adhäsion die erforderlich ist, um ein Übertragungsbild auf dem Trägerblatt 6 zu belassen, wird durch die Zusammenstellungen der photoaktiven Komponente A und der ablösbaren übertragbaren Komponente B gesteuert und durch den Grad der Bestrahlung durch das aktinische Licht.Die Ausdrücke "aktinische Strahlung" soll eine Strahlung bezeichnen, die Energie mit einer Wellenlänge enthält oder umfaßt, welche einen photochemischen Polymerisationsvorgang einzuleiten in der Lage ist. Da die meisten photopolymerisierbaren Materialien, die für diese Erfindung zu bevorzugen sind, ihre maximale Empfindlichkeit nahe dem Ultraviolettbereich besitzen, sollte die Lichtquelle einen hohen Anteil solcher Strahlung besitzen. Die Maske über die die photoaktive Komponente A belichtet wird, kann ein Liniennegativ oder ein Halbtonnegativ oder ein positives Transparent sein und die positiven oder negativen Bilder, die durch die Maske definiert werden, können Buchstaben, Zahlen, Interpunktierungszeichen oder andere Zeichen sein.
Das Blatt 2 ist vorzugsweise transparent, aber es kann auch tranluzent ausgebildet sein, vorausgesetzt daß die Lichtdurchlässigkeit genügend groß ist, um die photoaktive Schicht mit einem Bild zu bestrahlen, das scharf und intensiv genug ist, um eine Photopolymerisation an den gewünschten Stellen einzuleiten. Für das Trägerblatt 2 der photoaktiven Komponente A kann eine Zahl unterschiedlicher Materialien benutzt werden. Beispielsweise kann die Trägerschicht 2 aus Materialien bestehen, die aus der folgenden Aufzählung ausgewählt sind: Cellophan, überzogenes Cellophan, Zellulose-Azetat-Butyrat, Zellulose-Azetat, Polyvinyl-Chlorid, Polyvinyl-Azetat, Polystyrol, Polymerisationsprodukte von Cg bis C^ Mono-Olefine (Polyäthylen, Polypropylen usw.) und Mischpolymerisate hiervon, z.B. Polyvinyl-Azetat-Chlorid. Andere Materialien, die hierfür Anwendung finden
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können, ergeben sich aus der US-PS 3 432 376.
Es können auch verschiedene Materialien als Trägerblatt 6 für die übertragbare Komponente B benutzt werden. Beispielsweise können die oben als geeignet für das Trägerblatt 2 bezeichneten Bestandteile benutzt werden für das Trägerblatt 6. Da eine
ransparen nicht erforderlich ist, kann eingefärbtes Zellulose-Azetat oder gefärbtes "Mylar" als Trägerblatt 6 für die Komponente B benutzt werden. Außerdem kann das Trägerblatt 6 aus Papier, Polyvinyl-Azetat, Vinyl-Chlorid, Metallfolie, Glassine oder Gas bestehen. Weitere Materialien für das Trägerblatt 6 können der US-PS 3 510 385 entnommen werden.
Der photoaktive Überzug besteht vorzugsweise aus einer Mischung von Poly-n-Butyl Methacrylat Polymerisationsprodukt als Binder und 1,3-Butylen-Glycol Dimethacrylat-Monomer als photohärtendes Material mit Phenanthren Chinon als Photokatalysator oder Photoinitiator. Es können aber auch andere Materialien Anwendung finden. So kann z.B. der vorerwähnte Polymerisationsbestandteil durch Polymäthyl-Methacrylat oder Äthylacrylat ersetzt werden und das Monomer kann durch Äthylen-Glycol-Dimethylacrylat oder Diäthylglycol-Diacrylat ersetzt werden. Außerdem kann Benzoin, Benzoin-Ethers, Michelers Ketone und Benzophenone anstelle von Phenanthren Chinon benutzt werden. Eine weitere Beschreibung von photohärtenden Materialien und kompatiblen Bindern und Photokatalysatoren, d.h. Photosensibilisatoren oder Photoinitiatoren die in Verbindung hiermit benutzt werden können, ergeben sich aus den US-PS 3 649 268, 3 620 726 und 3 615 435. Weitere andere Polymerisationsprodukte, photoaktive Monomere und Photokatalysatoren, die dem Fachmann bekannt sind, können ebenfalls Anwendung finden„
Für die Zwecke der Erfindung sollte der photoaktive Überzug wie folgt (in Gewichtsprozenten) aufgebracht werden:
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Photoaktiver Monomer 20-60% (oder ein Polymer mit einer
photopolymerisierbaren Gruppe)
Polymer-Binder 4O-8O#
Photoinitiator (falls erforderlich)
Vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise überschreitet der Photoinitiator nicht mehr als 3 Gew.-Ji und liegt vorzugsweise zwischen ungefähr 0,23» und "5% des photoaktiven Überzugs.
Der photoaktive Überzug wird vorzugsweise durch Ablagerung der oben angegebenen Mischung aus einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel aufgebracht. Demgemäß wird die obige Mischung mit einem flüchtigen Lösungsmittel, beispielsweise Methylen-Chlorid kombiniert, welches geeignet ist, eine Entmischung durchzuführen und eine ausbreitbare Flüssigkeit bildet. Im typischen Pail umfaßt die Flüssigkeit genug Lösungsmittel um 20 bis 40# Gesamtfestteilchen zu lösen. Die Flüssigkeit wird auf dem Trägerblatt so ausgebreitet, daß ein gleichförmiger Film entsteht, worauf das Lösungsmittel verdampft wird und einen klebrigen photoaktiven überzug auf dem Trägerblatt bildet.
Die Tabelle I veranschaulicht verschiedene Zusammensetzungen in Gewichtsprozenten, die ausprobiert worden sind, um photoaktive Komponente für diesen Zweck der Erfindung herzustellen. In Jedem Falle wurde die photoaktive Schicht aus einer Lösung auf einem klaren transparenten Trägerblatt abgelagert, das aus Polyäthylen-Terephthalat bestand und eine Dicke von 0,125mm hatte·
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Komponente Formulation No
5 7 10 13 14 17 26
Poly η-butyl- 10.8 10.8 13.1 10.8 10.8 22.1 17.5 10.6
methacrylat
resin (Elvacite 2044)
1,3 Butylen 8.1 8.1 7.9 8.1 8.1 8.3 8.1 8.0 8.1 glycol dime thacrylat'
(SR-297)
pyrogenic ——— 0.3 -— —· — 1.3
colloidal
silica (Cab-O-Sil MS)
Phenanthren 0.3 0.3 0.3 —-
Gh inone
Benzoin iso- — 0.3
propyl β ther
Benzoin iso- — -— 0.3 0.3 0.3 0.3
butyl Ä ther
(Vicure 10)
Acrylic 10.3
resin (Carboset 525)
Methylen 80.8 80.5 78.7 80.8 80.8 74.1 79.8 80.8
chlorid
Gesamt: 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0
Elvacite 2044 ist ein ProduktV(3?lI. DuPont de Nemeurs Co., Polymer Products Division).^
von
SR-297 ist ein Produkt Sartomer Co.
Cab-O-Sil M5ist ein Produkt v£abot Corporation. Vicure lOist ein Produkt vStauffer Chemical Co.
Carboset 525 ist ein Erzeugnis von B.P. Goodrich Chemical Co. * und es ist vermutlich ein Acryl-Polymer mit einem Durchschnittsmolekulargewicht von ca· 2βΟ,000.
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Das wesentliche Erfordernis im Hinblick auf den Überzug 8 besteht darin« daß er flexibel sein muß und die oben beschriebenen Erfordernisse für eine zufriedenstellende Bilderzeugung und Übertragung erfüllt· Der Überzug 8 besteht vorzugsweise aus einer Mischung von einem oder mehreren thermoplastischen Filmbildnern und einem oder mehreren synthetischen oder natürlichen Wachsen« aber es können stattdessen auch andere Bestandteile Verwendung finden.
Die abschälbare Schicht der übertragbaren Komponente B kann opak oder gefärbt sein« wenn sie nicht gefärbt oder opak ist» kann ein Opazifierungsmittel oder ein Farbstoff hinzugefügt werden« um zu gewährleisten, daß das zu erzeugende und zu übertragende Bild eine genügende Qualität besitzt. Es kann außerdem ein geeigneter fester oder flüssiger Flastifizierer zugesetzt werden« um die Abreißbarkeit des Überzugs zu steuern. Gemäß bevorzugten Typen flexibler Überzüge sind die Mengen der Filmbildner und Wachse« die sich gemäß den spezifischen Bindern und Wachsen ändern« welche benutzt werden und in Abhängigkeit davon« ob PIastifizierer oder Füllstoffe benutzt werden, werden so gesteuert-, daß die gewünschte Festigkeit, Flexibilität, Reißfestigkeit und Klebefähigkeit für den Farbüberzug erhalten wird. Tierische, pflanzliche und Mineralwachse und Wachsmaterialien können benutzt werden, um den flexiblen Überzug 8 herzustellen einschließlich Microcrystallinenwachs, Spermaceti-Wachs, Carnauba Wachs« Beeswachs, Castorwachs, Polythen-Wachs, Candelilla-Wachs, Monton-Wachs, Petroleum-Wachs, Paraffin-Wachs« Paraffin-Naphthalin-Wachse Polyäthylen-Wachse, Fischer-Tropsch-Wachse« Fettsäuren und ihre Abkömmlinge, z.B. Fettsäuren-Ester von Polyols, z.B. Polyäthylen-Glycol und Polypropylen-Glycol und Fette-Alkohol-Xther von Polyols wie Polyäthylen-Glycol und Polypropylen-Glyeol und Mischungen hiervon. Zusätzlich zu Nitrozellulose sind unter den filmerzeugenden Kunstharzen, die als Binder-Komponente der ablösbaren Schicht 8 benutzbar sind, Ethyl-Zellulose, Zellulose-Azetat-Butyrat« Polyvinyl-Azetat, Polystyrol, Acrylonitril-Butadien-
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Mischpolymerisat, Acrylharze, z.B. Methyl-Methacrylat und Äthylacrylat, Äthylmethacrylat, Propylmethacrylat und Butyl-Methacrylat, Polychloropren-Gummi, Polyvinyl-Butyral und Mischpolymerisate und Mischungen davon denkbar. Die relativen Anteile von Wachs und Binder können sich innerhalb weiter Grenzen ändern, je nach den jeweils benutzten Materialien. Auch können verschiedene Plastifizierungsmittel und Lösungsmittel, die dem Fachmann bekannt sind, in der ablösbaren Schicht 8 eingebaut werden. Beispielsweise kann der Überzug 8 einen oder mehrere Plastifizierungsmittel der Ester-Type aufweisen, wie diese in der US-PS 3 64-5 204 beschrieben sind.
Es kann ein weiter Bereich teilchenförmiger oder farbstofförmiger Mittel benutzt werden, um den übertragbaren ablösbaren Überzug zu bilden. Die Farbmittel können Pigmente, Farben oder Pigmentfarben sein, beispielsweise können die folgenden Pigmente einzeln oder zusammen benutzt werden: Zink-Gelb, Bronze und Eisen-Blau, Braun-Rot Haematit, rotes Pigment C und Ruß. Weitere Färbemittel sind C.I. Vat Yellow I, CI. Pigment Rot 122, C.I. Pigment Blue, C.I. Pigment Black 1 und C.I. Pigment Yellow 12. Im übrigen wird auf die US-PS 3 615 435 und 3 620 726 verwiesen. Anstelle oder zusätzlich zu einem solchen Färbemittel können in die abreißbare Schicht Glasperlen, Magnetmaterialien z.B. Magneteisen oder Chromoxyd und elektrische oder Wärmeleiter zugesetzt werden, und darüberhinaus hydrophobe oder hydrophile Materialien.
Die Bestandteile, die die ablösbare Schicht bilden, werden auf dem Trägerblatt 6 aus einer Lösung in einem geeigneten flüchtigen Lösungsmittel zugeführt. Die Lösungsmittel können je nach dem jeweils gewählten Binder aus der folgenden Gruppe ausgewählt werden: Methyl-Äthyl-Keton, Toluol, Methyl Isobutyl Keton, Xylen, Methanol, Äthylalkohol, Heptan, Äthylazetat, Butylazetat, Methylen-Chlorid, Methylen-Dichlorid, Dichloroäthyl-Äther, Trichloräthylen und Benzol (das gewählte Lösungsmittel für den
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Binder kann auch als Lösungsmittel für das Wachs oder die Wachskomponente der Schicht 6 dienen). Vorzugsweise ist die Schicht auf dem Trägerblatt in einer Gewichtsmenge von 20 bis 30 % Trockengewicht vorgesehen·
Die Tabellen II, III und IV veranschaulichen verschiedene Farbüberzugszusammensetzungen in Gewichtsprozenten, die benutzt werden um die übertragbare Komponente B zu schaffen.
Die Tabelle II zeigt typische Zusammensetzungen, basierend auf Nitrozellulose, die benutzt wurden um ein Polyäthylen-Terephthalat-Trägerblatt in einer Dicke von 0,025 mm zu überziehen. Die Tabelle III zeigt typische Zusammensetzungen von Überzügen, die auf einem in Alkohol löslichem Butyrat basieren, das benutzt wurde um ein Polyäthylen-Terephthalat-Trägerblatt in einer Dicke von 0,025 mm zu überziehen und die Tabelle IV zeigt typische Überzüge, basierend auf Polyvinyl-Butyral die benutzt wurden, um ein Polyäthylen-Terephthalat-Trägerblatt zu überziehen und eine Dicke von 0,025 mm hatten.
In jedem Fall war das Trägerblatt klar durchsichtig. Die Abkürzungen "G" und "E" sollen "gut" bzw. "exzellent" bedeuten. Die Bezeichnung "P.A.", denen eine Zahl folgt, identifizieren eine der photoaktiven Zusammensetzungen der Tabelle I.
Die Bildqualität der Farbüberzüge der Tabellen II und IV wurden in Bezug auf photoaktive Komponente bestimmt, die eine photoaktive Schicht gemäß der Formel Nr. 7 gemäß Tabelle I enthielten.
709818/0787 ·/·
7 .4 . TABELLE U. ) 11 12
18 .5 II .4 18.4 18.4
Komponente 9 .7 IC .0 21.0 19.8
4 .7 18.
Kitrocel-
lose, RS 1/4
see, Viskosi
tät 4.7
6 14. Formulation No. .0
Glycowax
S-932
--
Flexowax C 7
Castor Oil
AA. USP
13
Paracin 9
Color Pigment 47.2*
Titan.
Dioxidfeste Best,
insgesamt
Lösungs^- ***
mittel
Lösungs- % mittel in %
Y.Gesamtfeststoffen
Bildgüte
Gesamtgüte des Bildes
Ausmaß der
Buchstabenübertragung inji
13.5
100.0
316
24.0
100%
- 1.2
47.2* 47.2** 47.2**
13.4 13.4 13.4
100.0
316
24.0
Aufrechterhaltung des Buchstaben-Hintergrundes
75%+
100%
75%+
100.0 100.0
316
24.0 24.0
100%
50%+
100%
75%+
18.4
11.7
47.2** 13.4
100.0
24.0
100%
95%+
*Monastral Blue BF (duPont)
**Mapico Red 297 (Columbian Carbon)
*** Das Lösungsmittel bestand aus 3 Gewichtsteilen Toluol, 2-Gewichtsteilen Butylazetat und 1 Gewichtsteil Äthylazetat.
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- itr -
Λ*.
TABELLE III
Komponente 23
18.5
ASB 74.1
ZKKA 0 251
Keton Resin
Polyglycol
E 1000
7.4
Pigment
Tita:.
Dioxid ,
100.0
259
Feststoffe
insgesamt
Lösungs*
mittel
Formulation No.
24
26484U
Lösungsmittel 27.9
in % von Gesamtfeststoffen
Bildgüte im Vergleich zu:
G-
10.2 81.6
8.2
100.0
286
25.9
G+
P.A. 10
P.A. 7
P.A. 17 .
* Das Lösungsmittel war Ethanol (200P).
7.8 30.8
23.0
26.9 11.5
100.0
231
30.2
709818/07.87
-VjT-
TATVET.T/R TV
Komponente
23A Formulation Uo.
24A
Butvar
(B-76-1)
Beckacite
43-111
Stearic Acid
Color
Pigment*
Titan
Dioxid
Peststoffe
insgesamt
Lösungs·**
mittel
Lösungsmittel in % von Gesamtfeststoffen
BildgUte
Gesamtgüte des Bildes
Ausmaß der Buchstabenübertragung
4.5 44.7
25.4 25.4
100.0 402.0 19.9%
100%
Aufrechterhaltung des Buchstaben-Hintergrundes
95%+ 46.7
0.1 26.6
26.6
100.0 421.0 19.2%
100%
100%
*Mapico Red 297
** Das Lösungsmittel war Methylethyl-Keton.
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Glyoowachs S-932 ist ein Wachsprodukt der Firma Glyco Products, Corporation; Flexowachs C ist ein Wachsprodukt der Glyco Products Corporationj Paracin 9 ist ein Wachsprodukt der Baker Caster Oil Co.; ASB ist kommerziell verfügbar von Eastman Chemical Co. und stellt ein in Alkohol lösliches Butyrat-Kunstharz dar; ZKMA 0251 ist ein Produkt der Union Carbide Co.; Polyglycol E 100 ist ein Plastifizierungsmaterial, welches von der Dow Chemical Co. hergestellt wird; Butvar (B-76-I) kennzeichnet ein Polyvinyl-Butyral-Kunstharz, hergestellt von Monsanto Corporation und Beckacite 45-111 ist ein durch Maleic modifiziertes Rosin-Ester.
Die Klebemittelzusammensetzung 18 ist vorzugsweise so aufgebaut, daß ihr Anhaften an dem Substrat 20,auf das die erzeugten Bilder übertragen werden, nicht so groß ist als das die übertragenen Bilder von dem Substrat nicht abgeschält oder abgezogen werden können. Es kann ein durch ein Lösungsmittel aktiviertes Klebemittel benutzt werden, jedoch vorzugsweise ist der Klebeüberzug 18 ein Druckkleber. Vorzugsweise ist der Klebeüberzug klar oder transluzent und farblos oder weiß, so daß die Schärfe des übertragenen Bildes nicht durch das Erscheinen des Klebemittels vermindert wird, welches auf das Substrat 20 dicht an der Außenseite der Begrenzungen des Bildes übertragen worden ist. Es hat sich gezeigt, daß Klebmittel verfügbar sind, die den Erfordernissen der Erfindung gerecht werden. Zwei kommerziell verfügbare Druckkleber in Gestalt von Wachskompositionen, die in Verbindung mit der Erfindung praktische Anwendung gefunden haben, sind BB9-KLebemittel, hergestellt von Daige Products, Inc., und ARTWAX, welches von den Portage Product, Inc. hergestellt wird. Es sind noch weitere geeignete Druckkleber bekannt und können von dem Fachmann benutzt werden. Der Kleber kann von jener Bauart sein, die eines oder mehrere Wachse und einen Elastomer-Binder enthält, die so proportioniert sind, daß die gewünschten Klebereigenschaften erlangt werden, aber es können auch andere Kleberzusammensetzungen benutzt werden. Das Klebmittel wird
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- at.
vorzugsweise in Gestalt einer heißen Schmelze aufgebracht, aber es kann in einem geeigneten flüchtigen Lösungsmittel gelöst und als flüssiger Überzug aufgebracht werden. Ein bevorzugtes Klebemittel, das in Gestalt einer heißen Schmelze aufgebracht werden kann, besteht aus einer Mischung von Wachs oder Wachsen und einem natürlichen oder synthetischen Elastomer mit dem Gewichtsverhältnis von Wachs zu Elastomer im Bereich zwischen 95/5 zu ungefähr 85/5· Beispielsweise kann das Wachs ein mikrocrystallines Wachs sein und das Elastomer kann Polyisobutylen sein. Das gleiche Klebmittel kann in einem flüchtigen Lösungsmittel, z.B. Naphtha gelöst sein, so daß es als Flüssigkeit bei Raumtemperatur aufgebracht werden kann. Das Klebemittel kann außerdem ein klebrig machendes Kunstharz und/oder ein Plastifizierungsmittel enthalten. Beispielsweise kann das Elastomer auch ein Bestandteil der Gruppe sein, die (a) natürlichen Gummi, (b) einen synthetischen Gummi der Klasse Styrol-Butadien Mischpolymerisaten, Butadien-Acrylonitrid-Mischpolymerisat, Polychloropren und Polyisopren und (c) andere Polymerisate oder Mischpolymerisate enthält, die dem Fachmann bekannt sind (vgl. US-PS 3 623 9^4, Spalte 8, Zeile 21-29). Andere geeignete Klebemittel sind in den US-PS 3 472 719, 3 532 574, 3 276 933, 3 013 9*7, 3 519 456 und 3 510 385 beschrieben.
Der Fachmann weiß außerdem, daß verfügbare Formeln von Drußk-Klebmitteln beispielsweise durch Verdünnung so eingestellt werden können, daß der erforderliche Grad von Adhäsion, Fließfähigkeit und Klebrigkeit erlangt wird, wie dies für die Erfindung erforderlich ist. Es ist klar, daß viele der Wachse oder Wachsmaterialien, der Kunstharzbinder und der Lösungsmittel zur Herstellung des Farbüberzugs 8 auch zur Herstellung des KLebmittels 18 benutzt werden können. Der Grund für die Bestrahlung der übertragbaren Komponente B nach Überziehen mit dem Klebemittelüberzug 18 besteht darin, daß die photohärtbare Komponente gewöhnlich anaerobisch ist, d.h. sie härtet unter dem Einfluß der aktinischen
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•if.
Strahlung nur aus, wenn sie nicht der Luft ausgesetzt wird. Diese letztgenannte Bedingung wird dadurch erlangt, daß das Klebemittel über den ablösbaren Überzug aufgebracht wird» nachdem er von dem photoaktiven Bestandteil A getrennt ist.
Wie oben erwähnt, braucht die ablösbare Schicht 8 nicht einen Binder und einen Wachs in Kombination zu enthalten, sondern stattdessen kann sie auch noch gewisse andere Zusammensetzungen aufweisen. Beispielsweise kann die ablösbare Schicht aus 14,6 Gewichtsprozent Shellac, 7*2 Gewichtsprozent 1/2 see. Nitrozellulose, 39*1 Gewichtsprozent Calciumkarbonat und 39»! Gewichtsprozent Titandioxyd enthalten, welches als Lösung mit 20 Gewichtsprozent festen Bestandteilen in einer Mischung von Methanol und Methylethyl-Keton enthalten ist. Als weiteres Beispiel kann die ablösbare Schicht 8 aus 15 Gewichtsprozent Acryloid B-44 Acrylkunstharz der Firma Rohm & Haas Co. und 85 Gewichtsprozent Calciumkarbonat und Titandioxyd in einem Verhältnis von 9 ! 1 bestehen, was mit 2OJi Peststoffen in Toluol gelöst ist. Calciumkarbonat und Titandioxyd dienen zur Aufbringung einer Farbe auf die Überzüge; infolge ihrer hohen Konzentration können sie dazu beitragen, die Schicht 8 ablösbar zu machen. Ablösbare Materialschichten aus den erwähnten Zusammensetzungen können auf dem Blattmaterial, wie es in Verbindung mit dem Trägerblatt 6 beschrieben wurde, aufgebracht werden und die übertragbaren Komponenten dieser Schichten erzeugen Übertragungsbilder in der erfindungsgemäß gekennzeichneten Weise. Es können auch noch andere Zusammensetzungen zur Erzeugung der ablösbaren Schichten benutzt werden.
Geeignete Energiequellen im Ultraviolett- und in Bereichen benachbart zum Ultraviolett sind bekannt, wie dies beispielsweise in der US-PS 3 639 123 beschrieben ist. In der Praxis ist zur Belichtung eine Nu Arc Kohlenstoffbogenlampe Modell SPN 2OA zu bevorzugen, das eine Natural High Intensity Photo 76 (Katalog Nr. L8593) enthält. Diese Lichtquellen können von Union Carbide
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Corporation, Carbon Products Division, bezogen werden. Die Belichtungszeit beträgt 2 Minuten, während der die photoaktive Komponente 25cm von der Bogenlientquelle entfernt liegt. Hierdurch ergeben sich dauerhaft gute Abbildungen. Zufriedenstellende Ergebnisse wurden jedoch auch bei dem gleichen Abstand mit Belichtungszeiten erreicht, die zwischen 15 Sekunden und 4 Minuten lagen.
Als Abwandlung der Erfindung kann das Trägerblatt 6 für die übertragbare Komponente mit einer lösbaren Schicht zwischen Trägerblatt und Überzug 8 versehen sein, um eine Trennung der erzeugten Bilder 8B vom Substrat 20 zu erleichtern. Diese Zwischenschicht kann wärmeempfindlich sein, wie in den US-PS 3 516 842 und 3 340 121 beschrieben. Dies wird vorzugsweise aber nur dann geschehen, wenn das Klebemittel 18 durch Wärme aktiviert wird. Stattdessen kann die Trennschicht einen Trockentrennüberzug aus Silicium oder Chinon enthalten, wie in der US-PS 3 635 746 beschrieben.
Eine weitere Abwandlung der Erfindung besteht darin, nicht von Anfang an die photoaktive Komponente A mit der übertragbaren Komponente B zu vereinigen, sondern stattdessen den klebrigen photoaktiven Überzug 4 mit einem geeigneten Trennpapier oder Film zu überziehen, der nicht oder nur leicht an dem klebrigen Überzug anhaftet. Dies schafft die Möglichkeit, die photoaktive Komponente getrennt von der anderen Komponente zu verpacken und zu verschicken, wobei die Möglichkeit besteht, daß der Benutzer selektiv die photoaktive Komponente mit der übertragbaren Komponente verschiedener Farben kombiniert.
Eine weitere Abwandlung der Erfindung besteht darin, den Klebeüberzug 18 nicht auf die übertragbare Komponente B aufzubringen, bevor letztere bestrahlt worden ist, um den dünnen Film aus photohärtbarem Material auszuhärten, der daran klebt bei der
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■η-
Trennung von dem photoaktiven Bestandteil A. Stattdessen kann die getrennte Komponente B mit einem geeigneten Preigabeblatt überzogen sein, welches gegen Luft schützt und auch nicht an dem restlichen photoaktiven Film anhaftet, wenn die Farbkomponente B das zweite mal bestrahlt wird« Das Freigabeblatt kann mit der Komponente B erhalten bleiben, ms letztere zu schüs^enbis es erwünscht ist die so geformten Buchstaben zu übertragen, und zu dieser Zeit wird das Freigabeblatt abgeschält und ein geeignetes Klebmittel wird über den erzeugten Bildabschnitt 8B des übertragbaren Bestandteils aufgebracht und die erzeugten Bildabschnitte werden auf ein geeignetes Substrat übertragen^ indem die Rückseite des Trägerblattes mit einem geeigneten Werkzeug gerieben wird, wie dies oben beschrieben wurde.
Eine weitere Abwandlung besteht darin^ die BiIa definierenden Abschnitte 8B, die auf dem Trägerblatt 6 verbleiben^ auf eins Aufnahmeoberfläche aufzubringen, ohne ein Klebmittel am Substrat oder dem das Bild definierenden Abschnitt δΒ aufzubringen,, der auf dem Trägerblatt· erhalten bleibt. Gemäß dieser Abwandlung wird das erzeugte Bild auf ein lichtdurchlässiges Substrat aufgebracht, z.B. ein transparentes Plastikblatt. Diese Abwandlung umfaßt die Durchführung der Stufen, welche in den Figuren 4A und 4b dargestellt sind, wonach die übertragbare Komponente B* die die erzeugten Bilder 8B trägt, über das transparente Substrat gefügt wird und aktinische Strahlung durch das transparente Substrat auf die Bildabschnitte 8B gerichtet wird, und zwar derart, daß der dünne Film 7 des Klebmittels, der mit dem photoaktiven Material nicht reagiert hat, an der Aufnahmeoberfläche anhaftet und polymerisiert wird, um eine feste Klebemittelbindung mit der Aufnahmeoberfläche zu schaffen. Danach wird das Substrat bzw. das Trägerblatt 6 abgestreift und es werden die Bilder 8B auf dem transparenten Substrat belassen. Diese Abwandlung ist geeignet zur Erzeugung von Zeichen. Das Aufnahmesubstrat kann transluzent und/oder farbig sein und die einzige Forderung besteht darin, daß aktinische Strahlung hindurchtreten muß.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    f ll Schichtenkörper zur Trockenbild-Reproduktion dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem ersten Träger, einem anhaftenden Träger aus photohärtbarem Material auf diesem ersten Träger, einem zweiten Träger und einer auf dem zweiten Träger anhaftenden Schicht aus ablösbarem Material besteht, und daß die erste und zweite Schicht einander gegenüber liegen und aneinanderhaften.
    2. Schichtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die photohärtbare Schicht aus einer photopolymerisierbaren Schicht besteht.
    3. Schichtenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die photohärtbare Schicht klebrig ist.
    4. Schichtenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die photopolymerisierbare Schicht einen organischen Polymerisationsbinder enthält.
    5. Schichtenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die photopolymerisierbare Schicht einen organischen Polymerisationsbinder und ein photopolymerisierbares Monomer aufweist.
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    6. Schichtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Träger ein Plastikfilm ist.
    7. Schichtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Träger ein transparenter Plastikfilm ist.
    8. Schichtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ablösbare Material einen Wachs und einen Binder umfaßt.
    9. Schichtenkörper nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Träger transluzent oder transparent ist.
    10. Schichtenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das photohärtbare Material aus einem organischen Polymerbinder und einem photopolymerisxerbaren Monomer besteht, und daß das abziehbare Material aus Wachs besteht.
    11. Schichtenkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ablösbare Material ein Färbemittel enthält.
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    12. Verfahren zur Herstellung eines Schichtenkörpers zur Trockenbildübertragung, das eine photoaktive Komponente und eine übertragbare Komponente enthält,
    dadurch gekennzeichnet, daß die photoaktive Komponente ein erstes Trägerblatt umfaßt, das mit einer Schicht aus photohärtbarem Material überzogen ist, daß die übertragbare Komponente eine Schicht aus opakem oder gefärbtem Übertragungsmaterial auf einem zweiten Trägerblatt aufweist, daß die photoaktive und die übertragbare Komponente so angeordnet werden, daß ihre photohärtbaren und übertragbaren Schichten in Berührung miteinander stehen, daß die Schicht aus photohärtbarem Material mit aktinischei? Strahlung gemäß einem gewählten Bildmuster so bestrahlt wird, daß vorgewählte Abschnitte des photohärtbaren Materials ausgehärtet und an gegenüberliegenden Abschnitten der Schicht aus übertragbarem Material angeheftet werden, und daß die Bestandteile voneinander derart getrennt werden, daß die verbundenen gegenüberliegenden Abschnitte der Schicht aus übertragbarem Material von dem zweiten Trägerblatt getrennt werden und wenigstens gewählte Abschnitte des übertragbaren Materials übertragen werden, das auf dem zweiten Trägerblatt auf einem Trägersubstrat verbleibt.
    13. Verfahren nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß das erste Trägerblatt transparent ausgebildet ist.
    lh, Verfahren nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß das erste Trägerblatt transluzent ausgebildet ist.
    709818/0787 ·/·
    H-.
    15. Verfahren nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß das photohärtbare Material ein photopolymerisierbares Monomer enthalt.
    16. Verfahren nach Anspruch 15*
    dadurch gekennzeichnet, daß das übertragbare Material aus einem Wachs und einem organischen Binder besteht.
    17· Verfahren nach Anspruch 16,
    dadurch gekennz ei chnet, daß das übertragbare Material ein Einfärbemittel enthält.
    18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis VJ, dadurch gekennzeichnet, daß eine photoaktive Komponente und eine übertragbare Komponente zusammengebracht werden, daß die photoaktive Komponente ein erstes Trägerblatt aufweist, welches mit einer Schicht aus photohärtbarem Material überzogen ist, und die übertragbare Komponente eine Schicht aus ablösbarem übertragbarem Material auf einem zweiten Trägerblatt enthält, daß die Komponenten so angeordnet werden, daß ihre photohärtbare bzw. übertragbare Schicht in Berührung miteinander stehen, daß die Schicht aus photohärtbarem Material derart bestrahlt wird, daß gewählte Abschnitte des photohärtbaren Materials ausgehärtet und an gegenüberliegenden Abschnitten der Schicht aus übertragbarem Material angeheftet werden, und daß die Komponenten voneinander getrennt werden, derart daß die verbundenen gegenüberliegenden Abschnitte der Schicht aus übertragbarem Material von dem zweiten Trägerblatt getrennt werden.
    709818/0787 ,
    19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus photohärtbarem Material klebrig ist, und daß ein dünner Film aus photohärtbarem Material an der Schicht aus übertragbarem Material auf dem zweiten Trägerblatt an Stellen anhaftet, abgesehen von jenen gegenüberliegenden Abschnitten, wenn diese Komponenten getrennt werden.
    20. Verfahren nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufnahmeoberfläche mit jenen Abschnitten des übertragbaren Materials versehen wird, das auf dem zweiten Trägerblatt verbleibt, nachdem eine Trennung der Komponenten erfolgt ist, und daß dieser verbleibende Teil auf die Aufnahmeoberfläche vom zweiten Trägerblatt übertragen wird.
    21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der verbleibenden Abschnitte durch Bestrahlung jener Abschnitte durch die Aufnahmeoberfläche bewirkt wird, so daß der Film aus photohärtbarem Material ausgehärtet und an der Aufnahmeoberfläche angeheftet wird.
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