DE2647739C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Mäh-,
Konditionier- und Ausbreitmaschine der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Art.
Es ist ein Mäh-Konditioniermaschine bekannt (DE-OS 23 36 060),
bei der ein Mähwerk mit Mähkreiseln verwendet wird, das um eine
senkrecht stehende Achse umlaufende Messer und Trommeln
aufweist, die jeweils paarweise in entgegengesetzten Richtungen
angetrieben werden und das Erntegut hinter dem Mähwerk angeordneten
Preßwalzen zuführen, die eine Aufbereitung des Erntegutes
bewirken. Derartige Preßwalzen, die bei der bekannten Maschine
kegelstumpfförmig ausgebildet sind, ermöglichen kein Ausbreiten
des Erntegutes über eine relativ breite Fläche, was jedoch
erwünscht ist, um ein schnelles Trocknen des auf dem Boden abgelegten
Erntegutschwads zu erreichen. Dadurch geht ein Teil der
durch die Aufbereitung erzielten Vorteile wieder verloren.
Es ist weiterhin eine kombinierte Mäh-, Konditionier- und
Ausbreitmaschine bekannt (FR-PS 15 99 812), bei der ein aus
Messerscheiben bestehendes Mähwerk an einem Ausleger neben der
Fahrspur einer Zugmaschine angeordnet ist, während eine
Konditionier- und Ausbreitkombination in der Fahrspur der
Zugmaschine, das heißt hinter dieser Zugmaschine angeordnet ist.
Bei dieser bekannten Maschine wird damit in einem Arbeitsgang
ein der Breite des Mähwerkes entsprechender Streifen des Erntegutes
geschnitten und zu einem relativ schmalen Schwad zusammen
geführt, während gleichzeitig ein bei einem vorhergehenden
Fahrtabschnitt erzeugter Schwad des Erntegutes von der Konditionier-
und Ausbreiteinrichtung konditioniert und auf eine größere
Breite verteilt wird. Eine derartige Maschine weist jedoch eine
erhebliche Breite auf, was aus praktischen Gründen unerwünscht
ist. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Maschine besteht
darin, daß die Konditionier- und Ausbreit-Rotoren mit auf dem
Boden liegendem Erntematerial zusammenwirken müssen, was entweder
einen sehr geringen Bodenabstand der Enden der Zinken der
Rotoren voraussetzt, bei dem die Gefahr einer Bodenberührung
der Zinken und der Vermischung des Erntegutes mit Erde besteht,
oder das auf dem Boden liegende Erntematerial wird nicht vollständig
erfaßt.
Diese Gefahr der Bodenberührung des Zinken der Konditionier- und
Ausbreitrotoren bzw. einer ungenügenden Aufnahme des Erntegutes
vom Boden läßt sich damit lediglich dann vermeiden, wenn die
Konditionier- und Ausbreit-Rotoren unmittelbar in der Bewegungsbahn
des Erntegutes hinter dem Mähwerk angeordnet sind. Bei
bekannten Maschinen dieser Art (FR-PS 15 20 474), bei der das
Mähwerk Messerscheiben aufweist, die eine im wesentlichen
horizontale Abgabe des Halmgutes mit dem abgeschnittenen Ende
voraus bewirken, sind die Zinken der Konditionier- und Ausbreit-
Rotoren im wesentlichen parallel zur Drehachse dieser Rotoren
und damit senkrecht zur Bewegungsbahn des gemähten Erntegutes
angeordnet, so daß die Drehzahl dieser Rotoren klein gehalten
werden muß, wenn das Erntegut nicht durch die Konditionier- und
Ausbreit-Rotoren in unerwünschter Weise zerkleinert werden soll.
Eine geringe Drehzahl der Konditionier- und Ausbreit-Rotoren ermöglicht
jedoch nur eine geringe Ausbreitung des Erntematerials,
so daß dieses Erntematerial in einer relativ dicken Schicht
abgelegt wird, was aus den eingangs erwähnten Gründen einer
schnellen Trocknung unerwünscht ist. Weiterhin liegt diese
Schicht in der Fahrspur der Maschine, wenn diese den nächsten
Fahrtweg ausführt.
Es ist weiterhin eine Mäh-Konditionier- und Ausbreitkombination
der eingangs genannten Art bekannt (DE-AS 15 07 154), bei der
bei einer Ausführungsform das Mähwerk ebenfalls Schneidscheiben
aufweist, die über einen Teil ihres Umfanges von den Zinken der
Konditionier- und Ausbreit-Rotoren überstrichen werden, die in
diesem Fall um eine vertikale Achse umlaufen und sich radial
erstreckende Zinken aufweisen, die das Erntematerial noch in im
wesentlichen vertikaler Position erfassen, so daß die Einwirkung
der Zinken auf das Erntegut sehr stark ist. Entsprechend ist
bei dieser bekannten Maschine vorgesehen, die Übersetzungsverhältnisse
für den Antrieb der Schneidscheiben und der Konditionier-
und Ausbreit-Rotoren so zu wählen, daß die Drehzahl der
Konditionier- und Ausbreit-Rotoren niedrig genug gehalten wird,
um den Zerkleinerungsgrad des Erntegute in Grenzen zu halten.
Bei einer weiteren Ausführungsform dieser bekannten Maschine
sind die Schneidscheiben mit Förderrotationskörpern verbunden,
die das Erntegut einer Konditioniereinrichtung in Form von zwei
gegenläufig angetriebenen Quetschwalzen zuführen. Bei der letztgenannten
Ausführungsform läßt sich keine Ausbreitung des Erntematerials
in einer dünnen Schicht auf dem Boden erreichen,
während bei der erstgenannten Ausführungsform diese Ausbreitung
durch die maximale Drehzahl der Konditionier- und Ausbreitvorrichtungen
beschränkt ist, die eingehalten werden muß, um eine
unerwünschte Zerkleinerung des Erntegutes zu vermeiden. Damit
wird auch hierbei das Erntegut in einer relativ dicken Schicht
an einer Stelle abgelegt, die von der Maschine bei der nächsten
Fahrspur überfahren wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kombinierte
Mäh-, Konditionier- und Ausbreitmaschine, die bei einwandfreier
Konditionierung ohne unerwünschte Zerkleinerung des Erntegutes
eine einwandfreie Ausbreitung des Erntegutes auf dem Boden in
einer dünnen Schicht ermöglicht, so zu gestalten, daß das Erntegut
weit genug von der Bewegungsbahn der Maschine bei der
nächsten Fahrspur entfernt abgelegt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Maschine ist es
möglich, alle drei Funktionen im Verfahren der Heuwerbung
erfolgreich in einer einzigen Maschine zu kombinieren, die
alle Funktionen in einem einzigen Arbeitsgang ermöglicht,
nämlich das Schneiden oder Mähen, das Konditionieren und das
gleichmäßige Ausbreiten des Erntegutes in aufgelockertem
Zustand und in einer dünnen Schicht als Vorbereitung für eine
schnelle Trocknung, wobei das Erntegut an einer Stelle abgelegt
wird, die außerhalb der nächsten Fahrspur der Maschine liegt.
Damit kann ein zusätzlicher Arbeitsgang mit einem unabhängigen
Zetter vermieden werden, so daß das gemähte und konditionierte
Erntegut unmittelbar nach der Bearbeitung vollständig dem Trocknungseinfluß
der Sonne und des Windes ausgesetzt ist.
Weiterhin können diese drei Funktionen mit einer Maschine von
kompaktem Aufbau erreicht werden, da nebeneinander angeordnete
Mäh- und Konditionier- bzw. Ausbreitungseinrichtungen nicht
erforderlich sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Maschine sind die Konditionier- und Ausbreit-Rotoren so ausgebildet,
daß das Erntegut mit einer nach oben gerichteten Komponente
nach hinten und zur Seite hin abgegeben wird, so daß sich
bei einer vorgegebenen Rotordrehzahl eine schonendere Behandlung
des Erntegutes und ein längerer Flugweg des Schwades ergibt, der
ausreichend ist, um den Schwad außerhalb der Bewegungsbahn der
Maschine bei der nächsten Fahrspur abzulegen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erste
Ausführungsform der Maschine,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt entlang der Linie II-II in
Fig. 1, bei der einige Maschinenteile in einer anderen
kennzeichnenden Stellung dargestellt sind,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise einer
Maschine nach dem Stand der Technik,
Fig. 4 eine schematische Darstellung ähnlich der Fig. 3 der
Arbeitsweise der Ausführungsform der Maschine nach
Fig. 1,
Fig. 5 eine Ansicht entsprechend der Blickrichtung IX in Fig. 4,
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf die Antriebseinrichtung
der Ausführungsform der Maschine,
Fig. 7 eine ähnliche Darstellung für eine andere Ausführungsform
der Maschine.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform einer an einen
Schlepper angehängten oder angebauten Mäh-, Konditionier- und
Ausbreitmaschine 1 mit einem Rahmen 2 gezeigt, der einen im
wesentlichen in Querrichtung verlaufenden oberen Hauptbalken 3
sowie zwei daran aufgehängte rotierende Schneideinheiten in Form
von Mähkreiseln 4 aufweist. Der sich in Querrichtung erstreckende
Hauptbalken 3 ist in an sich bekannter Weise an einen nicht
gezeigten Dreipunkt-Kraftheber eines Traktors mit Hilfe eines
geeigneten, nicht gezeigten Hilfsrahmens angeschlossen. An dem
in Fig. 1 äußeren linken Ende trägt der obere Hauptbalken 3
ein Getriebe 5 mit einer nach vorn gerichteten Eingangswelle 6,
die über ein nicht gezeigtes Universalgelenk an die Traktor-
Zapfwelle angeschlossen werden kann. Das Getriebe 5 umfaßt
außerdem eine nach unten gerichtete Ausgangswelle 7 mit einer
darauf sitzenden Riemenscheibe 8 und eine quer gerichtete
Ausgangswelle 9. Die Bewegungsrichtung der Eingangswelle 6
entspricht dem Pfeil 14 in Fig. 1, und die Ausgangswellen 7 und
9 laufen in den eingezeichneten Drehrichtungen 15 bzw. 16 um.
Die Mähkreisel 4 sind von der Trommelbauart und umfassen
jeweils eine Trommel 17 mit darauf angeordneten Förderrippen
70 und mit einem am unteren Ende der Trommel befestigten
kegelstumpfförmigen Schneidflansch 18. Dieser Schneidflansch
18 trägt an seinem äußeren Umfang eine Mehrzahl von Messern
19. Jeder Mähkreisel 4 ist auf einer an der Unterseite des
Hauptbalkens 3 befestigten und nach unten ragenden ortsfesten
Welle 20 gelagert, die an ihrer Unterseite ortsfeste Trommel-
Stützteile 21 trägt (Fig. 2). Jeder Stützteil 21 weist eine nach
oben gekrümmte Vorderkante auf, die unterhalb des Außenumfanges des
zugeordneten Schneidflansches 18 endet, wobei der Stützteil 21
vollständig von dem Schneidflansch 18 überdeckt ist. Die Stützteile
21 sind über Verbindungsglieder 23 aneinander angeschlossen, die
rückwärtig von den Drehachsen der Mähkreisel 4 angeordnet sind.
Die Stützteile 21 weisen im wesentlichen flache Mittelabschnitte
25 auf, die im Betrieb der Maschine mindestens einen Anteil des
Gesamtgewichtes auf dem Boden abstützen.
Die Mähkreisel 4 sind entsprechend der Pfeilrichtung 27 und 28
durch ein Riemengetriebe 29 angetrieben, das zwischen der
Riemenscheibe 8 und den Mähkreiseln 4 angeordnet ist. Die
Schneidwege der Messer 19 überlappen einander. Um eine Kollision
der Messer 19 benachbarter Mähkreisel 4 zu vermeiden, sind die
Messer 19 des einen Mähkreisels 4 höhenmäßig bezüglich der Messer 19 des
anderen Mähkreisels 4 versetzt, so daß ein Synchronantrieb nicht
notwendig ist.
Hinter dem Mähwerk umfaßt die Mäh-, Konditionier- und Ausbreitmaschine
Konditionier- und Ausbreitrotoren 41 und 42. Diese
Rotoren 41, 42 sind in einem Hilfsrahmen 43 drehbar gelagert,
der am oberen Hauptbalken 3 befestigt ist und zwei nach vorn
weisende Träger 44 und einen querverlaufenden Zwischenträger
45 umfaßt. Die Rotoren 41 und 42 weisen nach oben gerichtete,
jedoch leicht nach vorn geneigte drehbare Wellen 46 auf, die in dem
Hilfsrahmen 43 gelagert sind. Die nach vorn gerichtete Neigung
der Wellen 46 liegt vorzugsweise in der Größenordnung von 20°
bezüglich der Senkrechten. Konzentrisch zur linken Welle 46 ist
auf der Oberseite des Hilfsrahmens 43 ein Getriebe 52 angeordnet.
Die Antriebsleitung wird vom Getriebe 5 über die
Ausgangswelle 9 zum Getriebe 52 übertragen, das den linken Rotor
41 in Richtung des Pfeils 55 antreibt. Ein Kettentrieb 56 treibt
den rechten Rotor 42 in Richtung des Pfeils 58 synchron zum
Rotor 41 an.
Die Wellen 46 tragen an ihrem unteren Ende Halteflansche 59 und
60 zur Befestigung von Federzinken 61. Die Halteflansche 59, 60
erstrecken sich senkrecht zu den Wellen 46 und sind somit im
gleichen Winkel nach vorn geneigt. Die Federzinken 61 sind an
den Flanschen 59, 60 auf Tragzapfen 62 gehaltert und erstrecken
sich von dort innerhalb von senkrecht zur Längsachse der Wellen 46
verlaufenden Ebenen im wesentlichen radial nach außen. Vorzugsweise
sind die Zinken 61 in einer leicht nacheilenden Stellung
bezüglich der Radien der Wellen 46 und der Befestigungszapfen 62
angeordnet. Die äußersten Enden 63 der Zinke 61 der rechten
Rotoreinheit 42 sind in Rückwärtsrichtung abgebogen, wenn man
die Drehrichtung 58 berücksichtigt.
Wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist der linke Rotor 41 so
dicht wie möglich an der Rückseite der linken Trommel 17 angeordnet
und überdeckt den rückwärtigen Abschnitt des zugeordneten
Schneidflansches 18 des Mähkreisels 4. Der rechte Rotor 42 ist
in einem größeren rückwärtigen Abstand von der zugeordneten
rechten Trommel 17 angeordnet. Dennoch überdeckt sich der Weg 65
der äußeren Enden der Federzinken 61 bis zu einem gewissen
Ausmaß mit der Schneidbahn der zugeordneten Messer 19.
Als Folge des Versatzes des einen Rotors bezüglich des anderen
bildet die mittlere Verbindungslinie zwischen den Wellen 46 des
Paares von Rotoren 41, 42 mit der Querachse der Maschine einen
spitzen Winkel, der vorzugsweise in der Größenordnung von 20°
liegt. Die Bewegungsbahnen 64, 65 der beiden Rotoren 41, 42 überlappen
einander in einem beträchtlichen Ausmaß, was aufgrund des
miteinander synchronisierten Antriebs möglich ist.
Gemäß Fig. 2 sind die unteren Federzinken 61 des linken Rotors
41 mit einem aufwärts gebogenen äußeren Ende 67 versehen, so daß
diese Zinken 61 nicht den Schneidflansch 18 berühren. Die Federzinken
61 sind federnd ausgeführt und umfassen gewundene Federabschnitte
68, die von den Befestigungszapfen 62 aufgenommen
sind. Die Verbindungsglieder 23 für die Stützteile 21 haben
aufwärts gebogene rückwärtige Ansätze oder Verländerungen 69,
die als Führungsflächen zwischen den Mähkreiseln 4 einerseits
und der Konditionier- und Ausbreitungseinrichtung 40 andererseits
wirken.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß zusätzlich zu dem rückwärtigen
Versatz des rechten Rotors 42 bezüglich des linken Rotors 41
der Rotor 42 einen größeren Durchmesser aufweist als der Rotor
41. Hierdurch wird das konditionierte Erntegut in einer von dem
noch stehenden Erntegut entfernten Richtung abgeworfen, und die
Konditionierwirkung der Federzinken 61 wird erhöht.
Dadurch, daß der rechte Rotor 42 einen größeren Durchmesser
als der linke Rotor 41 aufweist, ist es möglich, den Arbeitsweg
der Federzinken 61 des Rotors 42 dicht an die rückwärtige Kante
oder den Randbereich der zugeordneten Trommel 17 des Mähkreisels
4 zu verlegen obwohl die Verbindungslinie zwischen den Rotoren
41 und 42 mit der Querachse der Maschine einen spitzen Winkel
bildet. Auf diese Weise ist auch der rechte Rotor 42 in der
Lage, die rückwärtige Seite des zugeordneten Mähkreisels 4
kontinuierlich und zwangsläufig von Erntegut zu befreien, das
sich sonst möglicherweise über die Rückwand dieses Mähkreisels
weiterbewegt.
Im Betrieb wird die Maschine in Richtung des Pfeiles 66
(Fig. 1, 2) über ein Feld bewegt, wobei die Schneideinheiten
4 und die Rotoren 41, 42 der Konditionier- und Ausbreiteinrichtung
jeweils in den entgegengesetzten Drehrichtungen 27, 28 bzw. 55,
58 angetrieben werden.
Das stehende Erntegut wird von den Messern 19
abgetrennt und über die Abwurföffnungen zwischen den Trommeln 17
oberhalb der Schneidflansche 18 durch deren gemeinsame Wirkung nach
hinten geschleudert. Die Trommeln 17, insbesondere die
darauf angeordneten Förderrippen 70 unterstützen
die zwangsläufige Förderbewegung des geschnittenen Erntegutes
nach hinten. Unmittelbar nach dem Abwurf durch die
Trommeln 17 wird das Erntegut bei seiner Rückwärtsbewegung
von den Federzinken 61 des linken
Rotors 41 aufgefangen, wobei ein fließender kontinuierlicher
Übergang des Erntegutes und auch eine kontinuierliche
Abfuhr von geschnittenem Erntegut von der Rückseite
der Schneideinrichtgung gewährleistet sind. Neben
dieser sofortigen Aufnahme des geschnittenen Erntegutes
nach seiner Freigabe aus den Trommeln 17 unterstützen
auch die nachfolgenden Merkmale der Maschine den dabei
fortlaufenden Fluß des geschnittenen Erntegutes aus den
Mäheinheiten zu den Konditioniereinheiten: Die Federzinken 61
haben aufgrund ihrer Form und Anordnung ein besonders
aggressives Verhalten, das wesentlich größer ist als bei
einem Konditionierwalzenpaar; wenn das sich nach hinten
bewegende geschnittene Erntegut angefangen oder abgefangen
wird, haben die Federzinken 61 eine ebenfalls nach hinten
gerichtete Bewegungskomponente; aufgrund der leichten
Aufwärtsneigung der Bewegungsbahnen 64, 65 der Federzinken 61
an der Stelle der ersten Berührung mit dem Erntegut üben
diese eine sogenannte "Kämmwirkung" auf das Erntegut
aus.
Auch die nach oben geneigten rückwärtigen Führungsflächen 69
der Verbindungsglieder 23 unterstützen die Förderung des
geschnittenen Erntegutes nach oben und in Richtung auf
die Konditioniereinrichtung, während verhindert wird,
daß sich das Erntegut darunter wegbewegt und aus dem
Bereich der Konditionierwirkung gelangt. Die Federzinken 61
des rechten Rotors 42 unterstützen die nach hinten gerichtete
Förderbewegung für das Erntegut.
Aufgrund der leichten Aufwärtsneigung der rückwärtigen
benachbarten Abschnitte der Bewegungsbahnen 64, 65 der
Zinken 61 und aufgrund des geringen Versatzes des rechten
Rotors 42 bezüglich des linken Rotors 41
wird das Erntegut sowohl nach oben als auch nach links
hin abgelenkt. Dies unterstützt die Konditionier- und
Aufbereitungswirkung der beschriebenen Maschine.
Das günstige Konditionierergebnis ist jedoch besonders
der oben erwähnten Kämmwirkung in Kombination der relativ
hohen Drehgeschwindigkeit der Rotoreinheiten 41, 42 zuzuschreiben,
die im allgemeinen in der Größenordnung zwischen 400-600 U/min
(oder 15-25 m/sec) liegt. Dies führt zu einer beträchtlichen
Beschleunigung des Erntegutes und zu einem fortlaufenden
Aufbrechen der Stengel oder Stiele, so daß darin
enthaltene Feuchtigkeit schneller verdampfen kann. Unter
Bezugnahme auf Fig. 3 bis 5 läßt sich die Wirkungsweise
der Konditionier- und Ausbreiteinrichtung
weiter verdeutlichen. Fig. 3 zeigt schematisch die
Wirkungsweise einer Maschine nach dem Stand der Technik.
Das an der Stelle 71 angedeutete Erntegut bewege sich
in Richtung des Pfeiles 72. Die Zinken 73 erstrecken sich
im wesentlichen senkrecht zu der aus Erntegut bestehenden
Schichtung oder Lage, so daß zum Zeitpunkt der Aufnahme
oder des Abfangens des Erntegutes die Zinken 73 die Bewegungsrichtung
74 haben, die ebenfalls etwa senkrecht zur
Bewegungsrichtung 72 des Erntegutes verläuft. Dies führt
dazu, da die Zinken 73 Büschel von Erntegut nach hinten
mitziehen. Als Folge davon wird das Erntegut entweder
überhaupt nicht konditioniert oder nur in einem wesentlich
geringeren Umfang als erwünscht.
Fig. 4 und 5 zeigen die Arbeitsweise der Konditioniereinrichtung
der beschriebenen Maschine, und man erkennt,
daß die Federzinken 61 beim Abfangen des in Richtung des Pfeiles 72
nach hinten bewegten Erntegutes 71 eine Bewegungsrichtung 75
aufweisen, die ebenfalls eine nach hinten gerichtete
Komponente enthält. In der Seitenansicht mit Blickrichtung
entsprechend dem Pfeil IX bilden die Federzinken 61 auch mit
der Schicht aus Erntegut 71 einen spitzen Winkel. Diese
beiden Gesichtspunkte führen zu der oben beschriebenen
erwünschten "Kämmwirkung".
Im Anschluß an den Konditioniervorgang wird das Erntegut
in einer etwas nach oben weisenden Richtung und leicht
nach links von der Fahrtrichtung der Maschine abweichend
abgegeben, so daß das konditionierte Erntegut in einer
aufgelockerten gleichmäßigen und weit ausgebreiteten
Schichtung oder einem entsprechenden Schwad am Boden abgelegt
wird und dort sofort zur Trocknung bereit liegt.
Diese günstige aufgelockerte Ablage wird durch die vorbeschriebene
Anordnung der Kontidionier- und Ausbreitrotoren
41, 42 und vor allem durch die Kämmwirkung der Federzinken
61 erreicht in Verbindung mit der leicht nach oben
weisenden Neigung benachbarter Abschnitte der Arbeitsbahnen
63, 65 der Federzinken 61 und auch unter Berücksichtigung
des leichten rückwärtigen Versatzes des rechten Rotors
42 bezüglich des linken Rotors 41.
Die Abgabe und das Ausbreiten des Erntegutes nach links bezüglich
der Fahrtrichtung der Maschine ist insofern besonders
vorteilhaft, als auf diese Weise das konditionierte Erntegut
nicht mehr auf das stehende Erntegut gelangt und auch ein
Wegbereich von abgelegtem Erntegut frei bleibt, auf dem die
rechten Traktorräder bei der nächsten Arbeitsbahn entlang
fahren können.
Unter bestimmten außergewöhnlichen Umständen kann für die Bedienungsperson
der Wunsch bestehen, Erntegut nur zu mähen und
es in einem schmalen Schwad auf dem Boden abzulegen, anstelle
das Erntegut zu konditionieren und auszubreiten.
Die Konditionier- und Ausbreiteinrichtung kann zu diesem
Zweck so ausgebildet sein, daß man sie in eine obere
Ruhestellung schwenkt, in der der Antrieb unterbrochen
ist. Zu diesem Zweck bestehen die rückwärts gerichteten
Träger 44 beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2
aus zwei Abschnitten 110 und 111, die in ihrer Betriebsstellung
in gestrecktem Zustand miteinander verschraubt
sind und in der Ruhestellung gemäß Fig. 2 etwa rechtwinklig
zueinander stehen. Bei der Anordnung gemäß Fig. 2
wird das gemähte Erntegut von den Schneideinheiten 4
nach rückwärts befördert und in einem schmalen Schwad
auf den Boden abgelegt, wobei die Schwadbreite von dem
Abstand der Trommeln 17 bestimmt wird, ohne daß die
Konditionier- und Ausbreiteinrichtung darauf irgend
einen Einfluß ausübt. Um den Antrieb zur Konditionier-
und Ausbreiteinrichtung zu unterbrechen, umfaßt die
Querwelle 9 zwei axial zueinander ausgerichtete Abschnitte
115 und 116, die über eine Hülse 117 miteinander gekuppelt
sind. Der Wellenabschnitt 115 ist in einem zusätzlichen
Lager 118 abgestützt, und auch für den Wellenabschnitt 116
sind zusätzliche Lager 119 und 120 vorgesehen.
Bei Beginn des Erntevorganges kann die seitwärts gerichtete
Ablage des Erntegutes durch die Konditionier- und Ausbreiteinrichtung
(sofern sie in Betrieb ist) insofern Schwierigkeiten
mit sich bringen, als das Erntegut vom abzuerntenden
Feld auf ein benachbartes Feld oder in eine Mulde oder
beispielsweise einen Graben geworfen wird. Um dies zu
vermeiden, ist an der linken Seite der Maschine ein Ablenkblech
130 an einem Träger 121 mit Hilfe von Stiften 122
gehalten. Sobald einige, z. B. drei Bahnen gemäht und bearbeitet
worden sind, besteht das vorbeschriebene Problem
nicht mehr, so daß das Ablenkblech 130 abgenommen bzw. aus
den Steck- oder Drehzapfen herausgehoben werden kann.
Das Ablenkblech 130 ist im allgemeinen eine aufrechte,
sich rückwärtig und in mittlerer Höhe erstreckende
Fläche 123 mit oberen und unteren einwärts geneigten
Rändern 124 (Fig. 2).
Falls durch Seitenwind das gemähte und konditionierte
Erntegut auf noch stehendes Erntegut geblasen werden könnte,
so ist es unabhängig von der jeweiligen Anordnung der
Bauteile bzw. Baugruppen, die Ablenkplatte 130 während des
gesamten Erntevorganges an Ort und Stelle zu halten. Zu
dem gleichen Zweck kann eine zweite Ablenkplatte 131 entsprechend
Fig. 1 an einem zusätzlichen auf der rechten
Seite angeordneten Träger 126 vorgesehen sein. Eine oder
mehrere nicht gezeigte in Querrichtung wirkende Ablenkeinrichtungen
können hinter den Rotoren 41, 42
im Strom des geschnittenen Erntegutes angeordnet sein,
um das Erntegut bei seiner Abgabe aus den Konditionier-
und Ausbreiteinrichtungen zu einem Schwad auf den Boden
abzulenken. Diese querverlaufenden Ablenkeinrichtungen
können unabhängig oder auch in Kombination mit den sich im wesentlichen in
Fahrtrichtung erstreckenden Ablenkeinrichtungen 130, 131
benutzt werden.
In Fig. 6 ist in Verbindung mit einer weiteren Ausführungsform
die Antriebsanordnung für die Konditionier- und Ausbreiteinrichtung
dargestellt, bestehend aus einem Getriebe 140, das von
der Welle 9 angetrieben wird
und eine senkrechte Ausgangswelle 143 antreibt, die
eine erste verstellbare Riemenscheibe 144
eines im Übersetzungsverhältnis stufenlos verstellbaren
Riemengetriebes 145 ("Variator") trägt. Dieses Verstellgetriebe
145 umfaßt außerdem eine zweite verstellbare
Riemenscheibe 146, die koaxial zu dem linken Rotor
41 angeordnet ist, sowie einen zwischen beiden
Riemenscheiben 144, 146 verlaufenden Variator-Keilriemen 147. Die
linke Rotorwelle 46 treibt über ein Kegelzahnradgetriebe
eine Querwelle 150 an,
die über ein weiteres
Kegelzahnradgetriebe den rechten Rotor 42 so antreibt,
daß beide Rotoren 41, 42 synchron umlaufen.
Aufgrund dieser Anordnung ist es möglich, die Drehzahl
der Rotoren 41, 42 der Art und dem Zustand des
zu verarbeitenden Erntegutes anzupassen, wobei die Drehzahl
zwischen etwa 280 und 600 U/min verändert werden kann.
Spitzgräser, die verhältnismäßig spröde oder brüchig sind,
können eine Umfangsgeschwindigkeit der Rotoren 41,
42 im Bereich von 15-20 m/sec erfordern, da bei höheren
Geschwindigkeiten untragbare Verluste auftreten würden.
Andererseits kann übliches Gras eine Umfangsgeschwindigkeit
der Schneidmesser im Bereich zwischen 20-25 m/sec
erfordern, da einerseits bei diesen Werten nur geringe
Verluste wahrscheinlich sind und weil auf der anderen
Seite solche Gräser schwieriger zu konditionieren sind.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform
ist das stufenlose Keilriemengetriebe 145
aus Fig. 6 durch ein Getriebe 160 ersetzt, das zwei
Eingangswellen 161 und 162 mit unterschiedlichen
Übersetzungsverhältnissen besitzt. Ein Antriebszug 163,
der eine teleskopische Welle 164 sowie zwei Kardan- oder
Universalgelenke 165 enthält, ersetzt die Welle 9 des
vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiels und verbindet
die Getriebe 5 und 160. Dieser Antriebszug 163 kann auf
einfache Weise mit jeder der Eingangswellen 161, 162
gekuppelt werden.
Die Übersetzungsverhältnisse können so
ausgelegt sein, daß in Abhängigkeit von der Kupplungsverbindung
des Antriebszuges 163 mit der Welle 161 oder
mit der Welle 162 der Rotoren 41, 42 entweder
bei 400 U/min oder bei 600 U/min umlaufen. In dem Antriebszug
163 befindet sich eine Sicherheitskupplung 174.
In den verschiedenen möglichen Ausführungsformen können
die an Trommeln angeordneten Schneideinrichtungen durch
mehr oder weniger flache oder gewölbte Scheibenmäher
ersetzt werden. Die beschriebene Maschine kann sowohl als
eine am Traktor angebaute oder als eine am Traktor angehängte
bzw. gezogene Maschine ausgebildet werden. Anstelle eines Nachlaufes
der Federzinken 61 bezüglich der von den Rotorwellen
ausgehenden Radien bzw. der Befestigungszapfen 62,
können die Zinken auch im wesentlichen radial verlaufen.
Es kann außerdem zweckmäßig sein, die Federzinken 61 auf
Rotoren 41, 42 verstellbar zu haltern, damit der
Winkelversatz bezüglich der vorbeschriebenen Radialrichtung
variiert werden kann.
Claims (10)
1. Kombinierte Mäh-, Konditionier- und Ausbreitmaschine,
- - mit paarweise um im wesentlichen senkrechte Wellen in Drehung angetriebenen Mähkreiseln mit unteren Schneidflanschen und daran angeordneten Messern, und
- - mit entsprechenden Paaren von hinter den Mähkreiseln angeordneten Konditionier- und Ausbreitungseinrichtungen, die zwei um aufrecht stehende Wellen drehbar gelagerte und gegenläufig zueinander im Drehsinn der Mähkreisel angetriebene Konditionier- und Ausbreit-Rotoren zur Bearbeitung des geschnittenen Erntegutes aufweisen, die allgemein radial abstehende Zinken aufweisen, wobei die Bewegungsbahnen der beiden Konditionier- und Ausbreit-Rotoren einander sowie einen Bereich der Schneidbahnen von mindestens einem der Mähkreisel teilweise überdecken,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Mähkreisel (4) Trommeln (17) aufweisen, die den Abgabebereich für das abgeschnittene Gut seitlich begrenzen,
- - die Verbindungslinie zwischen den Wellen (46) eines jeden Paares von Konditionier- und Ausbreitrotoren (41, 42) mit der Querachse der Maschine einen spitzen Winkel einschließt,
- - die Welle (46) eines der Konditionier- und Ausbreitrotoren (42) jedees Paares einen größeren Abstand von der Welle (20) des zugeordneten Mähkreisels aufweist, als die Welle (46) des anderen Konditionier- und Ausbreitrotors (41) von der Welle seines zugeordneten Mähkreisels, und
- - der von den zugeordneten Mähkreisel (4) mit seiner Welle (20) weiter entfernte Konditionier- und Ausbreitrotor (42) des jeweiligen Rotorpaares (41, 42) einen größeren Außendurchmesser aufweist, als der andere Konditionier- und Ausbreitrotor (41).
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trommeln (17) am Umfang
mit senkrechten Förderrippen (70) versehen sind, die sich
jeweils bis zum unteren Schneidflansch (18) erstrecken.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Welle (46) jedes
Konditionier- und Ausbreit-Rotors (41, 42) entlang einer im
wesentlichen senkrechten, jedoch leicht nach vorn geneigten
Achse drehbar angeordnet ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken
(61) in bezug auf die Drehrichtung des jeweiligen Konditionier-
und Ausbreit-Rotors (41, 42) gegenüber einem radialen Verlauf
nacheilend angeordnet sind.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Konditionier- und Ausbreit-Rotor (41, 42) Zinken (61) in mehreren
Ebenen trägt, die sich jeweils senkrecht zur Rotorlängsachse
erstrecken.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die in der untersten Ebene
angeordneten Zinken (61) des dem durch die Mähkreisel (4)
gebildeten Mähwerks (1) am nächsten liegenden Konditionier- und
Ausbreit-Rotors (41) an ihren äußeren Enden (67) nach oben
gebogen sind.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die nach vorn
weisende Neigung der Welle (46) jedes Konditionier- und
Ausbreit-Rotors (46) einstellbar ist.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite
der Maschine ein sich im wesentlichen in Fahrtrichtung
erstreckendes Leitblech (130) angeordnet ist, das den
Seitenversatz des seitlich abgelegten Schwads begrenzt.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl
der Konditionier- und Ausbreit-Rotoren (41, 42) veränderbar ist.
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