DE2646035C3 - Wechselspannungsschaltung mit mehreren in Basis-(Gate-) Schaltung betriebenen Halbleiterverstärkerelementen - Google Patents
Wechselspannungsschaltung mit mehreren in Basis-(Gate-) Schaltung betriebenen HalbleiterverstärkerelementenInfo
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Description
sowie eine Vierpolphase von θ=90° aufweist, wobei jo
Ra der hochchmige Ausgangswiderstand einer Stufe
und Re der niederohmige Einfjangswiderstand der
jeweils nachfolgenden Stufe ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierpol-Netzwerk eine Viertelwel- js
lenlängen-Leitung ist, die auch aus einer aus Induktivitäten und Kapazitäten zusammengesetzten
Leitungsnachbildung bestehen kann.
4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierpol-Netzwerk bei beidseitigern
Abschluß mit einem Widerstand R3 ein überkritisch gekoppeltes symmetrisches Bandfilter
ist, welches einen Kopplungsfaktor
K -
aufweist.
5. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierpol-Netzwerk eine symmetrische
π- oder T-Schaltung ist, welche aus einer oder zwei Induktivitäten und zwei bzw. einer Kapazität
zusammengesetzt ist.
6. Schaltung nach Anspruch 5, gekennzeichnet cfurch eine π-Schaltung, die aus einem Längskondensator
und zwei Querinduktivitäten besteht.
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Stufen der Kette als
Mischstufen ausgebildet sind, bei denen wechselspannungsmäßig jeweils auf die Basis (Gate) eine
Umsetzoszillatorspannung (U„„) und auf den Emitter
(Source) eine Spannung mit der Eingangsfrequenz (fein) gegeben wird und bei denen jeweils am
Kollektor (Drain) die Spannung mit der umgesetzten h->
Frequenz (faus)abgenommen wird.
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß ein unsymmetrisch ausgebildetes Vierpol-Netzwerk vorgesehen ist, dessen Vierpol-Wellenwiderstand
in der einen Richtung
Zwl = \R„mi " ReA(I ,
dessen Vierpol-Wellenwiderstand in der anderen Richtung
und dessen Vierpol-Phase 0=90° beträgt, wobei
ReM \ der Eingangswiderstand einer Mischstufe,
RaM\ der Ausgangswiderstand dieser Mischstufe,
Re2 der Eingangswiderstand und R32 der Ausgangswiderstand
(in umgekehrter Richtung) der anschließenden Stufe ist und die Bedingung
Ra
R.
gilt
9. Schaltung nach Anspruch 8, gekennzeichnet qurch eine Parallel- oder Serienschailung von
Widerständen zur Erzielung von gleichen Verhältnissen bei den Ausgangs- und Eingangswiderständen
der beiden anzupassenden Stufen.
10. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung
von schaltbaren Bauelementen im transformierenden Vierpol-Netzwerk.
11. Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Umschaltung der schaltbaren Bauelemente Halbleiterdioden vorgesehen sind,
deren Schaltspannungen aus den Betriebsgleichspannungen ableitbar sind.
12. Schaltung nach Anspruch 7 und einem der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kette unter Verwendung von als Verstärker wirksamen Stufen (14, 17) und von als Mischstufen
arbeitenden Stufen (16) zu einem Sender-Empfänger zusammengeschaltet ist, wobei c'.it Modulator (18,
19, 20) verwendet wird, der sich ebenfalls als Demodulator benutzen läßt.
13. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Modulator bzw. Demodulator ein Ringmischer (29) für Einseitenband- und Amplitudenmodulation
vorgesehen ist.
14. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Modulator bzw. Demodulator ein phasengeregelter Oszillator (18, 19, 20) für Frequenz-
und Phasenmodulation vorgesehen ist.
15. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Verstärkungsrichtung
umschaltbaren Stufen (32) in einer Sende-/Empfangsschaltung zwischen einer Antenne
(31) und einer an ihrem Ende das empfangene Signal reflektierenden Verzögerungseinrichtung (33) eingeschaltet
sind und daß ein über eine Diode (34) vom empfangenen und verzögerten Signal gesteuerter
monostabiler Multivibrator (35) vorgesehen ist, welcher die umschaltbaren Stufen (32) für eine
bestimmte Zeit vom Empfangsbetrieb in den Sendebetrieb schaltet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wechselspannungsschaltung mit mehreren in Basis-(Gate-)Schaltung
betriebenen Halbleiterverstärkerelementen, deren Verstärkungsrichtung jeweils erst durch das Anlegen von
bestimmten Spannungen festgelegt und damit durch Änderung dieser Spannungen umschaltbar ist
Die Verstärkungsrichtung eines Verstärkerelementes liegt bei üblichen Schaltungen fest. Es ist allerdings
bekannt, daß ein Transistor in der einen oder in der anderen Richtung verstärken kann, je nach dem, in
welcher Weise die Betriebsgleichspannungen an den Transistor angelegt werden. Der Aufsatz von J. Weinman und A. Fviedländer »A Simple Bidirectional,
Transistor Switch for Sine-Wave Trains« aus der ι ο
Zeitschrift »IRE Transactions on Bio-Medical Elekctronics«,
1962, Seite 181 bis 184 gibt in diesem Zusammenhang allerdings im wesentlichen nur den
Hinweis, daß bei einem normalen, d. h. nicht symmetrisch aufgebauten Transistor die Übertragungseigenschäften,
insbesondere die Verstärkung, in den beiden Verstärkungsrichtungen stark unterschiedlich sind.
Darüber hinaus handelt es sich bei dieser bekannten Schaltung nicht um eine Kettenschaltung mehrerer mit
einem Transistor versehener Einzelstufen, sondern 2» einfach um die zeitweise, mittels eines über seine Basis
pulsgesteuerten Transistors vorgenommene Durchschaltung eines Sinuswellenzugs auf einen Lastwiderstand
Auch aus dem Aufsatz von A. Darre »Der
Transistor als passives Bauelement« in der Zeitschrift »Frequenz«, Bd. 14,1960, Nr. 1, Seite 6, rechte oben, ist
nur ein Transistorschalter bekannt, bei welchem die Tatsache ausgenutzt wird, daß bei einem üblichen
Transistor bei Vertauschen der Spannungsverhältnisse jo
zwischen Kollektor und Emitter stark unterschiedliche Stromverstärkungen die Folge sind.
Aus dem Aufsatz von G. H. Parks »Symmetrical
Transistors« in der Zeitschrift »Journal British IRE«, Januar 1961, Seiten 79 bis 88, ist zumindest z.B. aus
Fig.6 und 7 eine Wechselspannungsschaltung mit mehreren in Basisschaltung betriebenen Halbleiterverstärkerelementen
(Transistoren) bekannt, deren Verstärkungsrichtung festgelegt und damit durch Änderung
dieser Spannungen umschaltbar ist Allerdings sind auch hierbei nicht mehrere Transistoren in Kette geschaltet,
so daß auch keine Maßnahmen getroffen sein können, einen Verstärkerzug entweder in der einen Richtung
oder in der Gegenrichtung zu betreiben.
Durch die Erfindung soll eine Lösung aufgezeigt werden, nach der die Verstärkungsrichtung einer
Wechcelspannungsverstärkerkette unter Verwendung einfacher Schaltmittel umschaltbar gemacht wird. Diese
Möglichkeit soll nicht nur auf Verstärker beschränkt sein, sondern sich auch auf Mischstufen ausdehnen, so
daß sich auch ein kompletter Verstärkerzug mit Frequenzumsetzungen in der Verstärkungsrichtung
umschalten läßt
Gemäß der Erfindung ist diese Lösung dadurch gekennzeichnet, daß für die Emitterelektrode (Source)
und für die Kollektorelektrode (Drain) der einzelnen in Basis-(Gate-)Schaltung betriebenen Halbleiterverstärkerelemente
eine Betriebsgleichspannungszuführung vorgesehen ist, die untereinander umschaltbar
ausgebildet ist, und daß die Halbleiterverstärkerelemen- 6Q
te stufenartig unter Zwischenschaltung von jeweils einem Vierpol-Netzwerk mit Bandpaßcharakter, das für
beide Verstärkungsrichtungen den jeweiligen Ausgangswiderstand einer Stufe in den Eingangswiderstand
der betricbsrichtcr.gsmäßig nachfolgenden Stufe transformiert,
in Kette geschaltet sind.
Bei der erfindungsge/häßen Anordnung wird somit
davon Gebrauch gemacht, daß für einige Halbleiterbauelemente die Verstärkungsrichtung erst durch das
Anlegen von bestimmten Gleichspannungen festgelegt ist und damit durch das Ändern dieser Spannungen
umschaltbar ist. Das Problem der Anpassung zwischen den verstärkenden Elementen für beide Verstärkungsrichtungen wird durch verschiedene Netzwerke mit
Bandpaßfilter gelöst. Im Stand der Technik gibi es keine
Andeutung, daß ein Verstärkungsbetrieb einer Verstärkerkette in beiden Richtungen überhaupt möglich
ist. Eine Umschaltungsrealisierung der Betriebsgleichspannungen
der einzelnen Kettentransistoren zum Zwecke der Verstärkungsrichtungsumkehrung ist auch
nicht erwähnt. Des weiteren ist auch das Problem der Anpassung zwischen den verstärkenden Halbleiierelementen
für beide Verstärkungsrichtungen nicht angesprochen, so daß bei der Erfindung davon ausgegangen
werden mußte, daß eine Einrichtung mit mehreren in Kette geschalteten Verstärkerelementen zur Wechselspannungsverarbeitung
in beiden Richtungen überhaupt nicht realisierbar ist
Nach der Erfindung kann man prinzipiell beispielsweise
einen Empfänger in einen Sender umschalten. Ein Sende-Empfänger läßt sich gegenüber üblichen Konzepten
erheblich vereinfachen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand von sechs Figuren näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 das Schaltbild eines einzigen, in der Verstärkungsrichtung
umschaltbaren Verstärkerelements,
Fig.2 das Schaltbild einer Versiärkerkette mit
umschaltbarer Verstärkungsrichtung unter Verwendung überkritisch gekoppelter Bandfilter zwischen den
Verstärkerelementen,
F i g. 3 das Schaltbild einer in der Verstärkungsrichtung umschaltbaren Mischstufe,
F i g. 4 das Blockschaltbild eines FM-Sender/Empfängers,der nach der Erfindung arbeitet,
Fig.5 einen ebenfalls nach der Erfindung arbeitenden
Einseitenband-Sender/Empfänger in Block schaltbildform,
F i g. 6 das Blockschaltbild eines Repeaters (Wiederhol ϊγ), der nach dem Prinzip der Erfindung arbeitet.
In F i g. 1 ist das Schaltbild einer einzigen, in der Verstärkungsrichtung umschaltbaren Veratärkerstufe
dargestellt. Sie weist ein symmetrisch aufgebautes Halbleiterelement, im Beispiel einen l·eldeffekttransistor
1 auf. Bei symmetrisch aufgebauten Halbleiterelementen, oeispielsweise symmetrisch dotierten Transistoren
bzw. Feldeffekttransistoren, erhalten der Kollektor und der Emitter bzw. Drain und Source ihre
Bedeutung erst durch das Anlegen entsprechender Betriebsspannungen. Betreibt man derartige Halbleiterelemente
in Basis- bzw. Gateschaltung, so läßt sich die Vers*?.r!tungsrichtung durch Umschalten der Betriebsspannungen
ebenfalls umschalten. Bei der Anordnung nach Fig. I diener zum Umschalten der Betriebsspannung
Ub die beiden gemeinsam betriebenen, zwei Schaltstellungen A und B aufweisenden Umschalter 2
und 3. Das Gate des Transistors 1 liegt in beiden Schalterstellunger, A und B auf gleichem Gleichspannungspoter.tial,
da dieses zwischen den beiden Widerständen 4 und 5 abgenommen wird. Den als Drrvin bzw.
Source wirksamen Elektroden wird die Eetriebsgleichspannung über die beiden Wechselspannungsdrosseln 6
und 7 zugeführt. Zur Gleichspannungsentkopplung sind noch die Kondensatoi en 8,9 und 10,11 vorgesehen. Der
Eingangswiderstand ist in beiden Verstärkungsrichtungen mit Re und der Ausgangswiderstand mit HA
bezeichnet.
In Pig. 2 ist das Schaltbild einer dreistufigen Verstärkerkette mit umschaltbarer Verstärkungsrichtung
unter Verwendung überkritisch gekoppelter Bandfilter zwischen den Stufen dargestellt. In einem
mehrstufigen Verstärker ergibt sich das Problem, den hochohmigen Ausgangswiderstand Ra einer Stufe in
den niedrigen Eingangswiderstand Rr der folgenden Stufe für beide Verstärkungsrichtungen zu transformieren.
Die Bedingung gleicher Transformationen für beide Verstärkungsrichtungen läßt sich durch die Verwendung
symmetrischer AnpaDvierpole erreichen und der Alisgangswiderstand Ra in den Eingangswiderstand R/
transformieren, wenn der Vierpolwellcnwidcrstand
Zw = I R4 R1
ist und die Vierpolphase θ = 90" beträgt. In der
Schaltungsanordnung nach F i g. 2 ist sowohl zwischen die erste und die zweite Stufe als auch zwischen die
zweite und die dritte Stufe ein als solches Transformierglied wirkendes überkritisch gekoppeltes Bandfilter 12
eingeschaltet. Jedes dieser beiden Bandfilter 12 besteht aus zwei Paraüelresonanzkreisen mit den Elementen L
und C sowie einem Koppelkondensator Ck zwischen
diesen beiden Kreisen. Wählt man bei einem solchen symmetrischen Bandfilter 12 und beidseitigem Abschluß
mit dem Widerstand Ra den Kopplungsfaktor
K =
RA_
so ist es für diesen Abschluß überkritisch gekoppelt und
transformiert den Widerstand Ra in den Widersland Rr
entsprechend
zeigt das Schaltbild einer solchen in der Versiärkungsrichtung
umschaltbaren Mischstufe, das weitgehend mit demjenigen der Verstärkerschaltung nach Fig. I
übereinstimmt. Es wird lediglich auf die Basis bzw. das ϊ Gate des Feldeffekttransistors 1 von einem Schwingungserzeuger
13 eine Oszillatorspannung Um,gegeben
und dem Emitter bzw. der Source die Eingangsfrequen/ f\ zugeführt, während man am Kollektor bzw. am Drain
des Transistors 1 die gewünschte Mischfrequenz f2
κι auskoppelt. Wenn die Umschalter 2 und J umgeschaltet
werden, arbeitet die dargstelltc Mischstufe umgekehrt el. h. die Frequenz i\ ist dann nicht mehr die
Eingangsfrequenz, sondern die Ausgangsfrequenz, und die Frequenz /j ist die Eingangsfrequenz. Die dargestell-
ii te Mischstufe arbeitet als Aufwärtsmischer, wenn die
Frequenz f\ die Eingangsfrequenz fc,„ ist und die
Ausgangsfrequenz 4,,, durch die Frequenz f2 = /i + /",„,
gebildet wird. Dagegen arbeilet die Mischstufe als Abwärtsmischer, wenn die Eingangsfrequenz /",.,„= 6 ist
.'Ii da dann die Ausgangsfrequenz flm = /j — f„„ = /] ist
Dabei werden im allgemeinen der Eingangswiderstand RcM \ und der Ausgangsv/iderstand R,m\ der Mischstufe
nach dem Umschalten de? Verstärkungsrichtung nicht mit dem Eingangswiderstand RC2 und dem Ausgangs-
>-, widerstand R»2 der anschließenden Verstärkerstufe
übereinstimmen. Hier läßt sich für beide Verstärkungsrichtungen eine Leistungsanpassung ohne Verluste
dadurch erreichen, daß ein unsymmetrisch ausgebildetes Vierpol-Netzwerk vorgesehen ist, dessen Vierpol-WcI-
«ι lenwiderstand in der einen Richtung
7 — l/j? · B
£-w\ — '"«Ml "VMl ·
dessen Vierpol-Wellenwiderstand in der anderen j) Richtung
Die übrigen Schaltungselemente in der Schaltung nach Fig.2 stimmen mit denjenigen Elementen nach der
F i g. I überein, welche mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Je nach der Stellung der Umschalter 2
und dessen Vierpol-Phase θ».=90° beträgt, wobei Rcm\
der Eingangswiderstand einer Mischstufe, R1M \ der
Ausgangswiderstand dieser Mischstufe, /?r2 der Ein-
von rechts nach links als Verstärker.
Einfache, für eine Widerstandstransformation verwendbare und für eine Realisierung interessante
Vierpole sind außer dem beschriebenen überkritisch gekoppelten Bandfilter beispielsweise noch λ/4-Leitungen
mit einem Wellenwiderstand
Z/. = \ Ra Re-
Anstelle einer tatsächlichen Leitung läßt sich auch eine Leitungsnachbildung aus Induktivitäten und Kapazitäten
verwenden. Als Anpaßvierpol verwendbar sind auch symmetrische Tt- und T-Schaltungen. Hiervon ist wegen
der einfachen Betriebsspannungszuführung eine ,T-Schaltung mit Induktivitäten als Querglieder und
einer Kapazität als Längsglied von besonderem Intresse. Die Anpassung läßt sich allerdings nur mit
Bandpaßcharakteristik erreichen. Bei dem gewählten symmetrischen Aufbau ergibt sich für beide Verstärkungsrichtungen
die gleiche Mittenfrequenz. Verwendet man unsymmetrische Anpaßschaltungen, so lassen
sich unterschiedliche Mittenfrequenzen für beide Verstärkungsrichtungen erzielen.
Neben diesen Geradeausverstärkem lassen sich nach dem Prinzip der Erfindung auch Mischstufen aufbauen,
deren Verstärkungsrichtung umschaltbar ist. Fig.3 umgekehrter Betriebsrichtung) der anschließenden
Verstärkerstufe ist und die Bedingung
gilt. Läßt man in den Anpaßschaltungen Verluste zu, so
so lassen sich prinzipiell beliebige Kombinationen von
Eingangs- und Ausgangswiderständen anpassen. Hierzu kann man durch Parallel- bzw. Serienschaltung von
Widerständen zunächst gleiche Verhältnisse der Ausgangs- und Eingangswiderstände der beiden anzupassenden
Stufen erzielen und anschließend mit einem unsymmetrischen Vierpol Anpassung für beide Verstärkungsrichtungen
erreichen. Dabei werden zwar die Verluste mit zunehmender Abweichung der Widerstandsverhältnisse
ebenfalls zunehmen. Vorhandene Blindkomponenten der Eingangs- und Ausgangswiderstände
bzw. -leitwerte lassen sich in den Anpaßvierpolen berücksichtigen. Verwendet man derartige Anpaßschaltungen
in den Geradeausverstärkerstufen so entfällt die eingangs der Beschreibung gemachte
Einschränkung auf symmetrische Dotierung der Halbleiterelemente bzw. auf symmetrischen Aufbau.
Als gewisses Problem stellt sich die Anpassung des Verstärkers am Eingang und am Ausgang auf einem
konstanten Widerstand für beide Verstärkungsrichtungen oder die Anpassung an Baugruppen im Verstärkerzug,
welche gleiche Eingangs- und Ausgangswiderstände besitzen, beispielsweise Quarzfilter, dar. Diese
Anpassung läßt sich mit der vorstehend beschriebenen Methode nicht ohne weiteres durchführen, da bei
exakte* Anpassung die Dämpfung wegen des Widerstandsverhältnisses von 1 gegen °o geht. In diesem Fall
müßte man Fehlanpassung zulassen. Man kann jedoch schaltbare Elemente in den Transformationsschaltungen
vorsehen, wobei Halbleiterdioden zur Umschaltung dieser Elemente verwendet werden können. Die
Schaltspannungen für diese Diode lassen sich in einfacher Weise aus den Betriebsspannungen ableiten,
die bei der Umschaltung der Verstärkungsrichtung ebenfalls umgeschaltet werden. Die Anpassung des
niedrigen Eingangswiderstandes Re und des hochohmigen
Ausgangswiderstandes R* an einen konstanten Widerstand läßt sich z. B. durch Umschaltung des
Koppelfaktors eines Bandfilters erreichen.
In Fig.4 ist das Blockschaltbild eines FM-Sender/
empfängers dargestellt, der in Abhängigkeit von der Einschaltung der jeweiligen Verstärkungsrichtung entweder
als Sender oder als Empfänger arbeitet. Auf eine an einer Antenne liegende, verstärkungsrichtungsmäßig
umschaltbare Hochfrequenz-Vorstufe 14 folgt eine von einem Oszillator 15 betriebene, ebenfalls hinsichtlich
ihrer Verstärkungsrichtung umschaltbare Mischstufe 16, an welche ein hinsichtlich der Verstärkungsrichtung
umscadltbarer Zwischenfrequenz-Verstärker 17 angeschlossen
ist. Diesem Zwischenfrequenz-Verstärker 17 folgt ein phasengeregelter Oszillator für Frequenz- und
Phasenmodulation, welcher aus einem Phasendiskriminator 18, einem spannungsgeregelten Oszillator 19
(VCO) und einem Tiefpaß 20 zusammengesetzt ist. Es handelt sich bei diesem phasengeregelten Oszillator um
einen Demodulator, der sich ebenfalls als Modulator verwenden läßt. Am Ausgang des Tiefpasses 20 kann je
nach der eingeschalteten Verstärkungsrichtung ein niederfrequentes Ausgangssignal an der Klemme 21
an der Klemme 22 zugeführt werden.
Fig. 5 zeigt das Blockschaltbild eines ähnlich arbeitenden Einseitenband-Sender/Empfängers, der
ebenfalls in Abhängigkeit von der jeweiligen Verstärkungsrichtung entweder als Sender oder als Empfänger
arbeitet. An eine verstärkungsrichtungsmäßig umschaltbare, an einer Antenne liegende Hochfrequenz-Vorstufe
) 23 ist eine Mischstufe 24 angeschlossen, welche von einem Oszillator 25 betrieben wird und ebenfalls
bezüglich ihrer Verstärkungsrichtung umschaltbar ausgelegt ist. Der Mischstufe 24 folgt ein hinsichtlich der
Verstärkungsrichtung umschaltbarer Zwischenfrequenz-Verstärker 26, an welchen ein Einseitenbandfilter
27 angeschlossen ist. Als Demodulator bzw. als Modulator in der anderen Verstärkungsrich;ung dient
ein an einem geregelten Oszillator 28 angeschlossener Ringmischer 29 für Einseitenband- und Amplitudenmo-
i"i dulation. Dem Ringmischer 29 kann je nach Verstärkungsrichtung
an einer Klemme 30 ein niederfrequentes Ausgangssignal abgenommen oder ein niederfrequentes
Eingangssignal zugeführt werden. Es iäBi sich demnach
mit Schaltungen, deren Verstärkungsrichtung umschaltbar ausgelegt ist, ein Empfänger mit Frequenzumsetzungen,
Selektionsmitteln und Demodulator aufbauen, der nach Umschaltung der Verstärkungsrichtung als
Sender ein moduliertes und in der Frequenz umgesetztes Signal über die nun als Leistungsverstärker
r> arbeitende Hochfrequenzvorstufe 23 an die Antenne abgibt.
Eine andere Art einer Sende/Empfangsstation unter Verwendung eines umschaltbaren Verstärkers nach der
Erfindung ist in Blockschaltbildform in F i g. 6 darge-
s« stellt. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten
Repeater (Widerholer), d. h. um eine Station, die ein empfangenes Signal verzögert wieder als Sendesignal in
verstärkter Form abgibt. Zu diesem Zweck ist an eine Antenne 31 ein hinsichtlich seiner Verstärkungsrichtung
)■> umschaltbarer Verstärker 32 angeschlossen, dem eine
Verzögerungseinrichtung 33 nachgeschaltet ist. Vom empfangenen und verzögerten Signal wird über eine
Diode 34 ein monostabiler Multivibrator 35 angestoßen, der den Verstärker 32 für eine bestimmte Zeit von der
Empfangsrichtung in die Senderichtung umschaltet.
WährpnH Η'<?«ργ 7eit läuft Ha« reflektierte (Reflexionsfaktor
r« 1), empfangene Signal über die Verzögerungsleitung
33 zurück, wird im Verstärker 32 verstärkt und über die Antenne 31 wieder abgestrahlt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Wechselspannungsschaltung mit mehreren in Basis-(Gate-)SchaItung betriebenen Halbleiterver-Stärkerelementen,
deren Verstärkungsrichtung jeweils erst durch das Anlegen von bestimmten Spannungen festgelegt und damit durch Änderung
dieser Spannungen umschaltbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Emitterelektrode (Source) und für die Kollektorelektrode (Drain) der
einzelnen in Basis-(Gate-)SchaItung betriebenen Halbleiterverstärkerelemente (1) eine Betriebsgleichspannungszuführung
vorgesehen ist, die untereinander umschaltbar ausgebildet ist, und daß die
Halbleiterverstärkerelemente stufenartig unter Zwischenschaltung von jeweils eine Vierpol-Netzwerk
(12) mit Bandpaßcharakter, das für beide Verstärkungsrichtungen den jeweiligen Ausgangswiderstand
einer Stufe in den Eingangswiderstand der betriebsrichtungsmäßig nachfolgenden Stufe transformiert,
in Kette geschaltet sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vierpol-Netzwerk symmetrisch ausgebildet ist und einen Vierpolwellenwiderstand
von
zw = YrTK
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| DE2646035B2 DE2646035B2 (de) | 1979-05-23 |
| DE2646035C3 true DE2646035C3 (de) | 1980-01-17 |
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| DE (1) | DE2646035C3 (de) |
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-
1976
- 1976-10-12 DE DE19762646035 patent/DE2646035C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4342968A (en) | 1979-04-27 | 1982-08-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Alternating voltage amplifier circuit having a plurality of semiconductor amplifier elements operated in a grounded gate or grounded base configuration |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2646035A1 (de) | 1978-04-20 |
| DE2646035B2 (de) | 1979-05-23 |
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