DE2645362A1 - Aufhaengevorrichtung - Google Patents
AufhaengevorrichtungInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
IEINWEBER & ZIMMERMANN
Dipl.-Ing. H. Leinweber (1930-76)
Dipl.-!ng. Heinz Zimmermann Dipl.-!ng. A. Gf. v. Wengersky
Rosental?, 8000München2 2. Aufgang (Kustermann-Passage)
Telefon (089) 2603989
Telex 528191 Iepatd
Telegr.-Adr. Leinpat München
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Telegr.-Adr. Leinpat München
den 7. Oktober 1976
Unser Zeichen
Z/Seg/Sd/B 337
KABUSHIKI KAISHA NIPPON KIJUKI SEISAKUSHO
Tokyo / Japan
Tokyo / Japan
Aufhängevorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängevorrichtung und insbesondere auf eine Aufhängevorrichtung mit einem Tragbalken
oder einer Zange mit beweglichen Schäkel, die automatisch
in oder außer Eingriff mit einem Kranhaken durch Feldsteuerung gebracht werden können=,
Der Gebrauch einer Aufhängevorrichtung zwischen dem Haken eines Krans und einer Last zum Transport einer Last
von beachtlicher Länge und beachtlichem Gewicht wie z.B. einer bei der Herstellung von Stahl verwendeten Walze ist
bekannt. Die Aufhängevorrichtung besitzt ein Paar beweglicher Schäkel, die an der Aufhängevorrichtung drehbar angeordnet
sind und mit deren Hilfe die Aufhängevorrichtung an dem
Doppelhaken des Krans aufgehängt werden kann. Es ist ebenfalls
eine Vorrichtung bekannt, mit deren Hilfe die beweglichen
709R1R/O3RB
ORIGINAL INSPSCTED
automatisch Schäkel mit dem Doppelhaken des Krans/in oder außer Eingriff
gebracht werden können.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in der JA-PS 22 741-1973 beschrieben und wird nun in Verbindung mit
der beiliegenden Fig. 10 näher erläutert.
Gemäß Fig. 10 wird ein Paar beweglicher Schäkel 1,2 j durch Federn 3,4 normalerweise in ihre (zurückgezogene) Ruhe- j
stellung gedrückt, in der die Schäkel voneinander entfernt bzw. j
offen sind. Die Schäkel können jedoch aufeinander zu gegen die ' Kraft der Federn 3,4 in ihre Arbeitsstellung gedreht werden,
in der sie den Doppelhaken 7 des Krans zwischen sich halten, wenn der Doppelhaken 7 auf ein Paar Steuerhebel 5,6 aufgesetzt
wird, die sich von den beweglichen Schäkeln vom jeweils gegenüberliegenden Schäkel ersteeken, wobei aufgrund des Gewichts
des Hakens sich die Steuerhebel 5,6 um ihre Drehzapfen I
8,9 an den beweglichen Schäkeln 1,2 drehen. Die Vorrichtung weist ferner eine Verriegelungseinrichtung 10 auf, die das
Paar beweglicher Schäkel 1,2 verriegelt, wenn es seine Arbeitsstellung erreich1y£aWenn der Doppelhaken 7 sich nach oben bewegt^
werden daher die beweglichen Schäkel 1,2 vom Haken erfaßt. Die ' Verriegelungseinrichtung 10 weist eine Stoßplatte 11 auf, die
von jedem der Steuerhebel 5,6 bewegt werden kann, ferner ein Paar Verriegelungsarme 14,15, die mit einem Paar Verriegelungs-;
stifte 12,13 an den beweglichen Schäkeln 1,2 in oder außer Eingriff gebracht werden können, sowie eine Kupplung 16 spezieller!
Bauart, die die Stoßplatte 11 mit dem Paar Verriegelungsarme 14 15 betriebsmäßig verbindet. Die Bewegung der Stoßplatte 11 bei
einer Abwärtsbewegung des Kranhakens 7 bewirkt zunächst, daß die Verriegelungsarme 14,15 in Eingriff mit den Verriegelungsstiften 12,13 an den zugehörigen beweglichen Schäkeln 1,2
kommen, wodurch die beweglichen Schäkel 1,2 in ihrer Arbeitsstellung verriegelt werden. Wenn der Kranhaken 7 danach auf-
■ - 3 -
- Ir-S
wärts und dann abwärts bewegt wird, hat jedoch die Betätigung der Stoßplatte 11 beim zweiten Mal (die Stoßplatte 41 wird
durch eine Feder zurückgestellt, wenn der Kranhaken/sich aufwärts
bewegt) zur Folge, daß die Verriegelungsarme 14,1-5 die zugehörigen
beweglichen Schäkeln 1,2 in ihrer Stellung freigeben, die mit der Arbeitsstellung gleich ist. :
In dieser Vorrichtung wird jeder der beweglichen Schäkel.
1,2, sowie sie von der Verriegelungseinrichtung 10 freigegeben ! werden, durch die Kraft der Federn 3,4 betätigt, wodurch die
Schäkel in ihre Ruhestellung zurückkehren. Da der Kranhaken 7 in Kontakt mit den an den beweglichen Schäkeln 1,2 befestigten
Steuerhebeln 5,6 bleibt, geht jedoch die Bückstellung bei Aufwärtsbewegung des Kranhakens 7 nur allmählich vor sich.
Das Problem liegt nun in der Tatsache, daß eine Aufwärtsbewegung des Kranhakens 7 um einen erhöhten Hub notwendig ist, um die
beweglichen Schäkel 1,2 aus ihrer freigegebenen Stellung heraus zurückzustellen. Dies ist jedoch unerwünscht, weil die Wahrscheinlichkeit,
daß der Kranhaken 7 unabsichtlich mit den beweglichen Schäkeln 1,2 während einer Aufwärtsbewegung in Eingriff
kommt, mit einer Erhöhung des Hubs zunimmt. Dies ist den Tatsachen zuzuschreiben, daß es den Steuerhebeln 5,6 an
den jeweiligen beweglichen Schäkeln 1,2 möglich sein muß, um einen Winkel zu drehen, der gleich dem Drehwinkel zwischen
der Ruhe- und der Arbeitsstellung der beweglichen Schäkeln 1,2 :
ist, und daß die Steuerhebel 5,6 sich weit genug für einen '
Kontakt mit dem Kranhaken erstrecken müssen. !
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Aufhängevorrichtung mit einemfaar beweglicher Schäkel zu
schaffen, die durch eine Abwärts- und eine Aufwärtsbewegung
eines Kranhakens derart steuerbar sind, daß sie in oder außer Eingriff mit dem Kranhaken kommen, wobei der Hub, um welchen
- Jr- '
der Kranhaken sich nach oben oder nach unten für die Betätigung . der beweglichen Schäkel bewegen muß, möglichst gering sein soll.'
Ferner soll eine Aufhängevorrichtung mit einer automatischen Kupplungseinrichtung geschaffen werden, die einen
einfachen Aufbau aufweist und leicht montierbar ist.
Gemäß der Erfindung weist die Aufhängevorrichtung einen Träger auf, an dem ein Paar beweglicher Schäkel drehbar angeordnet
ist. Eine Steuereinrichtung ist zwischen den beweglichen Schäkeln vorgesehen, um sie zu betätigen, wenn der Kranhaken
abwärts und aufwärts bewegt wird, wobei die Steuereinrichtung für eine Bewegung in vertikaler Richtung am Träger entsprechend
abgestützt ist. Die Steuereinrichtung ist mit dem Paar beweglicher Schäkel über eine Verbindungseilrichtung betriebsmäßig
verbunden. Die Steuereinrichtung ist außerdem mit einer Federeinrichtung
verbunden, die normalerweise die beweglichen Schäkel in ihrer (zurückgezogenen) Ruhestellung halten. Die Steuereinrichtung
ist außerdem mit einer Schlüsselvorrichtung versehen, die mit einer am Träger befestigten Sperrvorrichtung zusammenwirkt,
wodurch eine Verriegelungseinrichtung gebildet wird. Die Schlüsselvorrichtung kann zylindrische Steuerorgane umfassen,
die an der Steuereinrichtung befestigt sind, so-wie eine Schlüsselstange mit einem Stift, der in Anlage mit den zylindrischen
Steuerorganen gebracht werden kann, wobei diese Kombination einen Mechanismus darstellt, der eine hin- und hergehende Bewegung
' in eine intermittierende Drehbewegung umwandelt. Stattdessen kann die Schlüsselvorrichtung auch einen Mechaiismus umfassen, ;
der ähnlich wie ein manuell betätigter Schraubenzieher arbeitet.,
Wenn der Haken eines Krans sich nach unten in den Raum
; zwischen den beweglichen Schäkeln bewegt, die normalerweise ! ι ihre Ruhestellung einnehmen, und die Steuereinrichtung in ihrer j -
: i
-5-
unwirksamen Stellung aufgrund seines Gewichts belastet wird, ; wird die Steuereinrichtung in ihre maximal wirksame Stellung j
gegen die Kraft der Federeinrichtung bewegt, während gleich- \
zeitig die beweglichen Schäkel über die Verbindungseinrichtungen
bewegt werden, bis sie ihre Arbeitsstellung erreichen, in der sie zwischen sich den Schaft des Hakens festhalten. Wenn
die Steuereinrichtung ihre maximal wirksame Stellung erreicht, wirkt die daran angeordnete Schlüsselvorrichtung mit der
Sperrvorrichtung zusammen, wobei die Schlüsselstange der Schlüsselvorrichtung mit der Sperrvorrichtung in Eingriff kommt,
um eine vorübergehende Verriegelung zu schaffen. Wenn danach
der Kranhaken von der Steuereinrichtung abgehoben wird, bewirkt die Federeinrichtung, daß die Steuereinrichtung um eine kleine
Weglänge in eine Stellung zurückkehrt, in der sie vsrriegelt ist, während die Schlüsselstange in"Eingriff mit der Sperrvorrichtung
weiterhin gehalten wird. Diese Betätitung der Steuereinrichtung findet durch die Anlage der zylindrischen Steuerorgane an dem
Stift der Schlüsselstange statt, wodurch eine der Steuereinrichtung erteilte.hin- und hergehende Bewegung in eine intermittierende
Drehbewegung der Schlüsselstange umgewandelt wird. Daher dreht sich die Schlüsselstange um 45°, wenn die Steuereinrichtung
zum ersten Mal in ihre maximal wirksame Stellung kommt, und dreht sich dann um weitere 45°, wenn die Steuereinrichtung
in ihre verriegelte Stellung zurückkehrt, wodurch die Schlüsselstange vollständig mit der Sperrvorrichtung verriegelt
ist. Es sei darauf hingewiesen, daß während einer Rückwärtsbewegung der Steuereinrichtung aus ihrer maximal wirk-'
samen Stellung in ihre verriegelte Stellung die Verbindungseinrichtung zwischen der Steuereinrichtung und dem Paar beweglicher
Schäkel sich in gleitender Anlage mit den beweglichen Schäkeln befindet, um zu verhindern, daß eine solche Bewegung
auf sie übertragen wird. Wenn einmal die beweglichen Schäkel in ihre Arbeitsstellung gebracht worden sind, halten sie aufgrund
der Schwerkraft diese Stellung bei, die in.ihrer ge-
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kippten Stellung wirksam ist, bis die Steuereinrichtung freigegeben
wird, so daß sie zwangsläufig mit dem Haken bei einer Aufwärtsbewegung des Hakens in Eingriff kommen.
Beim Entriegeln wird der Kranhaken auf die Steuereinrichtung aufgesetzt, die jetzt sich in ihrer verriegelten
Stellung befindet, und die Schlüsselvorrichtung wiikt mit der
Sperrvorrichtung zusammen/und die Schlüsselstange dreht sich weiter um 4-5°, sowie die Steuereinrichtung wieder ein wenig
zu ihrer maximal wirksamen Stellung hin bewegt wird. Obwohl · die Schlüsselstange mit der Sperrvorrichtung in dieser Stellung
vorübergehend verriegelt bleibt, dreht sich die Schlüsselstange zusätzlich um 45°, wenn nun danach der Kranhaken von der Steuereinrichtung
nach oben hin abgehoben wird, während die Steuereinrichtung - sich ein wenig zurückbewegt, bis ihre verriegelte
Stellung erreicht ist, wodurch die Schlüsselstange von der Sperrvorrichtung vollständig freigegeben wird. Daher köfflfflt
nun sowohl die Steuereinrichtung als auch die Schlüsselstange frei, und die Federeinrichtung stellt über die Verbindungseinrichtungen
die beweglichen Schäkel in ihre Ruhestellung zurück, wenn der Kranhaken sich aufwärts bewegt.
Das Paar beweglicher Schäkel ist durch die Verbindungs- !
einrichtungen mit der Steuereinrichtung verbunden, die sich in vertikaler Richtung bewegt und kann aufgrund einer Verschiebung j
der Steuereinrichtung um einen kleinen Hubweg betätigt werden, | : so daß der Hub der Auf- und Abwärtsbewegung des Kranhakens, der
zur Zurückstellung der beweglichen Schäkel notwendig ist, auf :ein Minimum gedruckt werden kann.FoIgIiefr, kann der Kranhaken
glatt und ohne Störung zwischen den beweglichen Schäkeln herausgezogen werden, die sich bereits sehr früh in ihre Ruhestellung
I zurückgezogen haben.
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3 j
Die Erfindung wird nun an einem bevorzugten Ausfüh- ;
rungsbeispiel und anhand der beiliegenden Zeichnung näher [
erläutert. In den Zeichnung stellen dar: ".
Fig. 1 eine Seitenansicht der Aufhängevorrichtung mit einer
automatischen Kupplungseinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie II-II
in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht in Fig. 3 gezeigter zylindrischer Steuerorgane
in abgewickelter Form, und
Fig. 6 bis 9 schematisch die verschiedenen Arbeitsphasen der automatischen Kupplungseinrichtung gemäß der Erfindung.
zeigt
(Fig. 10/vereinfacht eine Seitenansicht einer bekannten automatischen
Kupplungseinrichtung, wie bereits beschrieben.)
Es wird nun Bezug auf Fig. 1 genommen. Dort ist eine Aufhängevorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, die ein
Paar beweglicher Schäkel 21, 22 und ein Paar Lasthaken 23,24 im allgemeinen in einer ähnlichen Weise wie eine Aufhängevorrichtung
bekannter Bauart aufweist. Diese Schäkel und Haken sind an einem balkenförmigen Träger 20 angeordnet, der, wie
in Fig. 2 gezeigt ist, ein Paar U-förmiger Schienen 25,26 und mehrere (nicht gezeigte) Verbindungsstege aufweist, die
die Schielen 25,26 in geeigneten Abständen miteinander verbinder!..
Jeder der Schäkel 21,22 hat eine an den Schienen 25,26 be- i festigte und sich zwischen diesen erstreckende Meile 27, ein |
Paar Schäkelplatten 28, 29, die drehbar an der Welle 27 ange- |
ordnet sind, und eine Strebe 30, die an den freien Enden j der Schäkelplatten 28,29 befestigt ist und sich zwischen diesen
erstreckt. Die Schäkel 21,22 sind um die Welle 27 zwischen
/ο !
einer vorgegebenen (zurückgezogenen) Ruhestellung und einer : Arbeitsstellung beweglich. In der Ruhestellung ist das Paar !
beweglicher Schäkel offen bzw. sind die beweglichen Schäkel :
voneinander entfernt, so daß der Kranhaken zwischen den Schäkelstreben 30 auf und ab bewegt werden kann. Ein Paar Anschläge
31 (Fig. 1) sind an den Schienen 25,26 starr angeordnet und erstrecken sich zwischen diesen, wodurch die Ruhestellung
der beweglichen Schäkel 21,22 vorgegeben wird. In der Arbeitsstellung ist das Paar Schäkel 21,22 geschlossen, so daß der
sich nach unten bewegende Kranhaken gegen die Schäkelstreben 30 anschlägt.
Es wird nun Bezug auf Fig. 3 genommen* Die Aufhängevorrichtung
gemäß der Erfindung weist eine Lagerplatte 32 auf, die zwischen den Schienen 25,26 befestigt ist. Eine Steuerstange
33 wird von der Lagerplatte 32 derart aufgenommen, daß sie in vertikaler Richtung beweglich ist. Am unteren Ende der
Steuerstange 33 ist eine Schlüsselvorrichtung 34 starr angeordnet. Es versteht sich jedoch, daß die Steuerstange 33 auch
nur in Berührung mit der Schlüsselvorrichtung 34 stehen kann. Wie noch später beschrieben werden wird, steht die Schlüssel vorrichtung
34 in Eingriff mit einer Schlüsselstange 35, die sich koaxial zur Steuerstange 33 erstreckt. Ein Paar horizontal
sich erstreckender Steuerarme 36,37 ist mittig an der Außenseite starr befestigt, wobei die Steuerarme an ihrem freien
Ende Verbindungsachsen 38,39 tragen (siehe Fig. 4). Jede der Verbindungsachsen 38,39 hat an ihren gegenüberliegenden Enden
drehbar angeordnete Verbindungshebel 40,41, die an ihrem freien Ende mit Schlitzen 42,43 versehen sind, in die an sichln den
beweglichen Schäkeln 21922 erstreckenden Flügeln 44,45 befestigte
Stifte 46,47 eingmfen. ■
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AA
Ein Paar Buchsen 48,49 ist an den entgegengesetzten j
Enden der Steuerarme 36,37 befestigt, wobei sich die Buchsen ! quer zu den Steuerarmen erstrecken und die Verbindungsachsen !
38,39 einhüllen. Die Buchsen 48,49 werdaa durch Schraubenfedern :
53,54 belastet, die sich aus an einer quer zu den Schienen 25,2f>
erstreckenden ,/befestigten Bodenplatte 50 angeordneten Federgehäusen
51,52 erstrecken. Die Buchsen 48,49 lagern jeweils das eine Ende von Führungsstangen 55,56, die sich entlang
der Achse der Federn 53,54 erstrecken, während das andere Ende der Führungsstangen 55,56 sich verschiebbar durch das jeweilige
Federgehäuse 51,52 erstreckt. Normalerweise drücken beide Federn 53,54 die Steuerstange 33 nach oben in ihre unwirksame
Stellung über das Steuerarmpaar 36,37 und drücken außerdem die
Verbindungshebel 40,41 über die Verbindungsbolzen 38,39 ebenfalls
nach oben, die in den Steuerarmen 36,37 gelagert sind. Unter dieser Bedingung werden die beweglichen Schäkel 21,22
aufgrund ihres Gewichtes in ihre Ruhestellung gekippt, wobei die mit den beweglichen Schäkeln verbundenen Stifte 46,47 in
einer mittleren Stellung lose in die in den Verbindungshe-beln
40,41 vorgesehenen^, gerippten Schlitze 42,43 eingreifen, sich aber nicht weit genug bewegen können, um den einzelnen Schäkeln
21,22 zu erlauben, . zum jeweils gegenüberliegenden Schäkel zu kippen, indem sie hinter einer Vertikalebene zu liegen
kommen, die die Achse der zugehörigen Lagerwelle 27 einschließt.
Die Schlusselvorrichtung 34 und die Schlüsselstange 35 ;
können einen Mechanismus bekannter Bauart bilden, der eine hin- und hergehende Bewegung in eine intermittierende Drehbewegung
umwandelt, oder einen Mechanismus bilden, der ähnlich wie ein manuell betätiger Schraubenzieher aufgebaut ist. In dem
gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Schlüsselvorrichtung 34 ein Gehäuse 57 auf, das an den Steuerarmen 36,37 zwischen diesen
befestigt ist, und ein oberes sowie ein unteres zylindrisches
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Steuerorgan 58,59, die innerhalb des Gehäuses 57 angeordnet sind. Wie in der in Fig. 5 dargestellten abgewickelten Ansicht
gezeigt ist, weisen das obere und das untere zylindrische Steuerorgan 58,59 Steuerflächen 67,68 bekannter Form auf
und sind durch einen Spalt 60 voneinander auf Abstand gehalten, in den sich ein von Schlusselstange 35 erstreckender Stift 61
erstreckt, der auf dem unteren zylindrischen Steuerorgan 59 aufliegt. Das untere Ende der Schlüsselstange 35 ist als
T-förmiger Keilkopf 62 ausgebildet, der sich gegenüber einer Sperrvorrichtung 64 befindet, die auf einem an der Bodenplatte
50 befindlichen Aufsatz 63 befestigt ist. Die Sperrvorrichtung ,
64 ist von U-förmigem Querschnitt, der eine Öffnung 66 mit
Sperr liegen 65 aufweist. Der Keilkopf 62 der Schlüsselstange
ist normalerweise derart orientiert, daß er über die Öffnung ! 66 in die Sperrvorrichtung 60 bewegt werden kann, '
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird nun anhand der ; Fig. 6 bis 9 erläutert. Fig. 6 zeigt einen normalen Zustand :
der Aufhängevorrichtung. Wenn der Haken 69 eines Krans in den i
Zwischenraum zwischen den beweglichen Schäkeln 21,22 abgesenkt, wird, die in ihrer Euhestellung offen sind, drückt der Boden 70 j
des Hakens 69 gegen einen Flansch 71 auf der Steuerstange 33,
und die Steuerstange 33 wird durch das Gewicht niedergedrückt,j wobei die Kraft der Federn 53,54 überwunden wird. Daraufhin I
wiid; die Steuerstange 33 auf die Steuerarme 36,37, die Verbindungsachsen
38,39 und die Verbindungshebel 40,41 ein und bewirkt eine Drehung der beweglichen Schäkel 21, 22 um ihre
Lagerwellen 27 in die in Fig. 7 dargestellte Arbeitsstellung. Es wird auf die Stellung der Stifte 56,57 hingewiesen, die
in die in den Verbindungshebeln 40,41 ausgebildeten gerippten Schlitze 42,43 eingreifen. Wie zu sehen ist, drücken diese
Stifte gegen den unteren Rand der Schlitze 42,43, weil bei .
- 11 -
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: ι
ι ' -«.-■■■■■ I
I/ «J
j einer Bewegung auf die andere Seite einer die Achse der züge- j
\ hörigen Lagerwelle 27 einschließenden Vertikalebene jeder !
'■ der Schäkel 21,22 sich selbst unter dem Einfluß der Schwerkraft:
in seine Arbeitsstellung dreht.
Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, bewegt sich der Keilkopf
63 der Schlüsselstange 35 durch die Öffnung 66 in die Sperrvorrichtung
64 bei der Abwärtsbewegung der Steuerstange 33
und kommt mit dieser in Anlage. Die Steuerstange 33 hat jedoch noch nicht ihre maximal wirksame Stellung erreicht und fährt
mit ihrer Abwärtsbewegung fort, bis eine in Fig. 8 gezeigte Stellung erreicht ist, in der der Flansch 71 der Steuerstange
33 gegen die Lagerplatte 32 drückt. Während der Zeit, in der die Steuerstange 33 von der in Fig. 7 gezeigten Stellung in
die in Fig. 8 gezeigte Stellung übergeht, vollführt die Schlüsselstange 35 eine Winkelbewegung um 45°, während
gleichzeitig ihr Keilkopf 62 sich innerhalb der Sperrvorrichtung
64 befindet. Dies kann anhand der Fig. 5 leicht verstanden werden, aus der entnommen werden kann, daß der Stift 61 an
der Schlüsselstange 35 zu Beginn sich am Punkt a auf der unteren Steuerfläche 68 befindet utü sich über einen Punkt b
; auf der oberen Steuerfläche 67 zu einem Punkt c bewegt, wenn
der Keilkopf 62 der Schlüsselstange 35 gegen die Sperrvor-
: richtung 64 drück-tund die Steuerstange 33 sich in ihre maximal
j wirksame Stellung bewegt. Der Punkt c ist um 45° vom Punkt a
entfernt. Eine Winkelbewegung der Schlüsselstange 35 um 45° bewirkt, daß der Keilkopf 62 in Anlage mit den Sperrlippen
der Sperrvorrichtung 64 kommt, wodurch eine vorübergehende .Verriegelung geschaffen wird.
j Wenn danach der Haken 69 angehoben wird, kehrt die
Steuerstange 33 ein wenig in eine in Fig. 9 gezeigte Stellung
'. -unter der Kraft der Federn 53,54 zurück, die über die
! Steuerarme 36, 37 übertragen wird, obwohl die Schlüsselstange
sich nicht mehr axial bewegen kann. Während der Zeit, in der !
die Steuerstange 33 aus der Stellung der Fig. 8 in die Stellung der Fig. 9 zurückgeht, vollführt die Schlüsselstange
35 eine Winkelbewegung um weitere 45°, wodurch sie mit der Sperrvorrichtung 64 vollständig verriegelt ist. Es wird jetzt
wieder auf Fig. 5 Bezug genommen. Obgleich sich der Stift 61 an der Schlüsselstange 35 am Punkt c auf der oberen Steuerfläche
67 in der Stellung der Fig. 8 befindet, bewegt er sich vom Punkt c über einen Punkt d auf der unteren Steusrfläche
68 zu einem Talpunkt e, der um 45° entfernt ist, wenn die Steuerstange 33 nach oben gedrückt wird, während der Keilkopf
62 durch die Sperrvorrichtung 64 vorübergehend verriegelt ist. Wenn der Stift 61 den Punkt e erreicht, kann er ■
sich nicht mehr weiter abwärts bewegen, wodurch die Steuerstange 33 durch die Schlüsselvorrichtung 34 verriegelt ist.
Während der Zeit, in der die Steuerstange 33 ein wenig aus ihrer maximal wirksamen Stellung (Fig. 8) in die verriegelte
Stellung (Fig. 9) zurückkehrt, verbleiben die mit den beweglichen Schäkeln 21,22 verbundenen Stifte 46,47 iA Glei"k-@ingriff
mit den/ 42,43 in den Verbindungshebeln 40,41.
Als Folge davon verbleiben die beweglichen Schäkel 21,22 in ihrer Arbeitsstellung, auch wenn der Haken 69 von der Steuerstange
nach oben weg bewegt wird, wodurch sie in Eingriff mit dem Haken 69 komnen.
Für eine Lösung der Schäkel 21,22 von dem Haken 69 findet die umgekehrte Prozedur statt mit der einzigen Ausnahme,
daß die Schlüsselstange 35 eine Winkelbewegung in zwei Schritten von jeweils 45° oder einen von 90° vollführt,
ohne sich in der umgekehrten Richtung zu drehen. Wenn die , Schäkel 21, 22 aus der Stellung der Fig. 7 in die in Fig.
6 gezeigte Ruhestellung zurückkehren, werden sie durch die Federn 53,54 über die Verbindungshebel 40,41 gedrückt, bis i
sie durch die die Achse der jeweils zugehörigen Lagerwelle 27:
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enthaltende Vertikalebene gegangen sittd, wonach sie sich auf
grund ihres Eigengewichts in die Buhestellung bewegen.
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Claims (3)
- Patentansprüche.1 ./Aufhängevorrichtung mit einem Träger, einem Paar beweglicher Schäkel, die drehbar am Träger angeordnet sind und zwischen einer Buhestellung, in der sie voneinander entfernt sind, und einer Arbeitsstellung, in der sie einander angenähert sind, drehbar sind, und mit einer automatischen Kupplungseinrichtung zur Herstellung oder Lösung einer Verbindung der Schäkel mit einem Kranhaken, wenn sich letzterer abwärts und aufwärts bewegt, gekennzeichnet durch eine am Träger (20) zwischen den beweglichen Schäkeln (21,22) in vertikaler Richtung beweglich gelagerte Steuereinrichtung (33,36,37),die in Abhängigkeit von der Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Hakens (69) zwischen ihrer unwirksamen und ihreuwirksamen Stellung steuerbar ist, Verbindungseinrichtungen (38,39,40,41) zur betriebsmäßigen Verbindung der Steuereinrichtung mit dem Paar beweglicter Schäkel, eine Federeinrichtung (53,54), um die Steuereinrichtung in ihre unwirksame Stellung zu drücken, um normalerweise die beweglichen Schäkel in ihrer Buhestellung zu halten, und durch eine Verriegelungseinrichtung (35,64), um die Steuereinrichtung in einer verriegelten Stellung zwischen ihrer unwirksamen und ihrer wirksamen Stellung zu verriegeln und um die Steuereinrichtung in einer Freigabestellung zu entriegeln, die der verriegelten Stellung entspricht, wobei durch eine Abwärtsbewegung des Hakens zunächst die Steuereinrichtung auρ ihrer un- ; wirksamen Stellung in ihre wirksame Stellung gegen die Kraft d&fj Federeinrichtung überführt wird, um dadurch die beweglichen | Schäkel aus ihrer Buhestellung in ihre Arbeitsstellung zu j überführen, eine nachfolgende Aufwärtsbewegung des Hakens die Verriegelungseinrichtung die Steuereinrichtung in der verriegelten Stellung verriegelt, eine folgende Abwärtsbewegung des j Hakens die Steuereinrichtung aus ihrer verriegelten Stellung un ihre wirksame Stellung überführt wird und durch eine danach [ folgende Aufwärtsbewegung des Hakens die Verriegelungseinrich-... . . a tr7S981S/038SORIGINAL INSPECTEDtung die Steuereinrichtung in der Freigabestellung entriegelt, wodurch die Federeinrichtung die beweglichen Schäkel aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung überführen kann.
- 2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung ein Paar an jeweils einem der beweglichen Schäkel (21,22) angeformte Flügel (44,45) aufweist, ferner an den Flügeln befestigte Stifte (46,47) und Verbindungshebel (40,41), die drehbar an der Steuereinrichtung (36,37) angeordnet sind und gerippte Schlitze(42,43) an ihrem freien Ende zum Eingriff mit den Stiften (46,47) aufweisen, wobei die Anordnung derart ist, daß ein Gleiteingriff zwischen den Verbindungshebeln und den Stiften während eirs? Bewegung der Steuereinrichtung aus ihrer wirksamen Stellung in ihre verriegelte Stellung aufrechterhalten wird.
- 3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein am Träger (20) fest angeordnetes Lager (32) aufweist, ferner eine durch das Lager in vertikaler Richtung beweglich gelagerte Steuerstange (33) und einen mit der Steuerstange verbundenen Steuerarm (36, 37), wobei die Federeinrichtung (53,54) auf den Steuerarm einwirkt.709815/O38S
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