DE2645116C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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- A47B96/02—Shelves
- A47B96/021—Structural features of shelf bases
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für elektrische
oder elektronische Baugruppen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Ein Gehäuse der vorstehenden Art ist durch die US-PS
33 60 689 bekannt. Die dort beschriebene klappbare Schiene
dient dem Zweck, die in das Gehäuse eingeschobenen Karten
gegen ein Herausfallen zu sichern. Die Schiene besitzt
zwar eine für diesen Zweck notwendige Steifheit, sie dient
jedoch nicht der Versteifung der Boden- oder Deckplatte
und sie ist nicht in der Lage, einer etwaigen Durchbiegung
der Platte, an der sie befestigt ist, entgegenzuwirken.
Die DE-OS 20 07 303 offenbart einen Einschubträger mit
einem Tragrahmen, der einen mit den Seitenwänden ver
bundenen Träger aufweist, welcher vergleichbare Sicher
heitsfunktionen wie die klappbare Schiene nach der US-PS
33 60 689 aufweist und nicht zur Versteifung der Boden-
oder Deckplatte geeignet ist.
Zur Unterbringung elektronischer Einrichtungen verwendet man
auch schon Einschubgehäuse in gewissen standardisierten
Größen, weshalb auch die elektronischen Baugruppen, bei
spielsweise Schaltkarten u. dgl., aus denen diese Geräte
zusammengesetzt sind, gewisse standardisierte Größen auf
weisen müssen. Bezüglich der Gehäuse ist auf die I. E. C.-
Norm TC-13-217 hinzuweisen.
Eine nachteilige Folge dieser Norm ist, daß es in gewissen
Fällen notwendig ist, für die Gehäusewandungen Bleche zu
verwenden, deren Stärke relativ gering ist, und zwar bei
einer Gehäusebreite von etwa 450 mm nur etwa 1,4 mm beträgt.
Die Boden- und Deckbleche werden lediglich an äußeren
Rändern getragen und sind nicht abgestützt. Derartige
Bleche sind aber zu dünn und hängen daher durch. Eine
Verstärkung der vorderen Kanten der Bleche oder die An
bringung einer Querstrebe würde zwar die gewünschte
Steifigkeit ergeben, hätte aber zur Folge, daß der
genormte Öffnungsquerschnitt nicht mehr eingehalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Gehäuse der
eingangs genannten Art in der Weise auszubilden, daß bei
den relativ dünnwandigen, lediglich an äußeren Rändern
getragenen Boden- und Deckblechen ein Durchhängen ver
mieden wird wobei der normgerechte Einschuböffnungs
querschnitt zwecks unbehinderter Zugänglichkeit zum
Gehäuseinnenraum durch Versteifungselemente nicht ein
geschränkt wird.
Eine Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst. Weiterbildungen derselben sind Gegenstände
der Unteransprüche.
Die Versteifungsschiene besteht entweder aus einem Material
in ausreichender Stärke oder ist durch entsprechende Profil
gebung in der Weise ausgebildet, daß sie eine größere Steifig
keit aufweist als die Platte, an welcher sie befestigt ist.
Der Querschnitt der Versteifungsschiene soll in allen Richtun
gen eine wesentlich größere Stärke aufweisen als die Platte,
um bei Belastung der Platte deren Durchbiegung zu verhindern,
und zwar in jeder Lage der Versteifungsschiene, um auf diese
Weise eine Formänderung der frontseitigen Einschuböffnung zu
verhindern.
Da häufig mehrere Gehäuse der in Betracht kommenden Art über
einanderliegend angeordnet sind, müssen die Versteifungs
schienen derart ausgebildet sein, daß sie sich so weit unbe
hindert nach außen klappen lassen, daß die Einschuböffnung in
voller Größe zugänglich ist, um die entsprechenden Bauelemente
einsetzen und herausnehmen zu können, d. h., daß sich die ein
ander benachbarten Versteifungsschienen zweier übereinander
liegender Gehäuse gegenseitig nicht behindern oder beeinträch
tigen dürfen.
Gegebenenfalls kann es ausreichen, bei zwei übereinander ange
ordneten Gehäusen die Versteifungsschiene nur an einer Platte
des Gehäuses, vorzugsweise an der Deckplatte, anzuordnen, da
durch sie die Bodenplatte des darüber befindlichen Gehäuses
mit abgestützt und vor einem Durchbiegen bewahrt wird.
Die Versteifungsschienen haben vorteilhafterweise ein winkel-
oder kastenförmiges Profil oder sind massiv ausgebildet. Vor
teilhafterweise finden Hohlprofile als Versteifungsschienen
Anwendung, die leichter sind und ein relativ großes Widerstands
moment haben.
Die Gehäuse können entweder aus Metallblechen oder aber auch
aus Kunststoff bestehen, wobei die Wandstärken relativ schwach
sind, so daß es zur Lösung der fraglichen Aufgabe gemäß der
Erfindung notwendig ist, die freien Kanten der in Betracht
kommenden Gehäusewand, d. h. die Boden- und Deckplatte, zu ver
stärken bzw. zu versteifen. Die Verbindung der schwenkbar an
den Kanten der Boden- bzw. Deckplatte angebrachten Versteifungs
schiene erfolgt vorteilhafterweise in Form eines Scharnierbandes.
Es ist aber auch möglich, bei aus Kunststoff bestehenden Ge
häusen eine Boden- oder Deckplatte zusammen mit der Versteifungs
schiene, die miteinander durch einen flexiblen Streifen ver
bunden sind, aus einem Stück zu fertigen, beispielsweise durch
Extrusion.
In den Fig. 1 bis 8 der Zeichnungen ist zur Erläuterung der Erfindung
anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung dar
gestellt, welche nachstehend im einzelnen näher erläutert sind.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des vorderen Teils der
Deckplatte und der Versteifungsschiene gemäß der Erfin
dung in demontiertem Zustand;
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in zusammengebautem Zustand;
Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht benachbarter Boden- und Deck
platten mit Versteifungsschienen;
Fig. 5 bis 8 weitere Ausführungsbeispiele für Versteifungs
schienen.
Die vorgeschlagene Versteifung der Vorder
kanten der Boden- und Deckplatten der Einschubgehäuse erfolgt
in der in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Weise mittels an
den Vorderkanten 18 der Boden- bzw. Deckplatten 16, 17 schwenk
bar angelenkten Versteifungsschienen 19, 20. An den Verstei
fungsschienen 19 befinden sich Scharnieraugen 21, welche in
Ausschnitte an der Vorderkante 18 der Boden- bzw. Deckplatten
16, 17 greifen. Die Verbindung der Versteifungsschiene 19 mit
der Deckplatte 17 erfolgt mittels des in der Vorderkante 18 der
Deckplatte 17 gelagerten und durch die Scharnieraugen 21 hin
durchgetretenen Scharnierdrahtes 22.
Die Versteifungsschienen 19, 20 haben vorzugsweise kasten
förmigen Querschnitt; sie sind, wie die Fig. 1 bis 3 er
kennen lassen, aus einem Blechstreifen gebogen und sind hohl.
Ihre Form, d. h. insbesondere ihre Querschnittsform, ist derart
ausgebildet, daß die Versteifungsschienen nach dem Ausklappen
die Einschuböffnung des Gehäuses in voller Höhe freigeben, wie
dies aus den Fig. 4 bis 7 besonders deutlich hervorgeht,
und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein einzelnes, frei
stehendes Gehäuse handelt oder um ein in einem Stapel ent
haltenes Gehäuse, bei welchen die Bodenplatten 16 der jeweils
oberen Gehäuse auf den Deckplatten 17 der jeweils unteren Ge
häuse aufliegen.
Anstelle der aus Hohlprofilen bestehenden Versteifungsschienen
19, 20 können auch massive Versteifungsschienen 19′, 20′ bzw.
19′′, 20′′ Verwendung finden, die ein entsprechendes Querschnitts
profil haben müssen, um die genannte Bedingung zu erfüllen, wie
dies insbesondere aus den Fig. 5 bis 8 ersichtlich ist. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die an der Bodenplatte 17
eines Gehäuses angelenkte Versteifungsschiene derart ausgebildet,
daß sie mit einer in das Innere des Gehäuses ragenden Kante 23
versehen ist, welche dazu dienen kann, die in das Gehäuse ein
gesetzten Baugruppen festzulegen. Außerdem ist diese Verstei
fungsschiene derart ausgebildet, daß sie in nach unten geklapp
tem Zustand die Deckplatte 17 des unteren Gehäuses unterfängt
und damit abstützt, so daß es in diesem Falle ausreicht, für
zwei übereinanderliegende Platten 16, 17 nur eine einzige Ver
steifungsschiene zu verwenden.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
für die Versteifungsschienen
dargestellt, die die vorliegend in Betracht kommende wesent
liche Bedingung erfüllen, nämlich die Einschuböffnung in
voller Größe freigeben zu können, und die weiterhin in der
Lage sind, bei nach innen gegen die Einschuböffnung einge
klappter Lage die in die Gehäuse eingesetzten Baugruppen in
der gewünschten Lage festzuhalten. Hierzu befindet sich an
den Versteifungsschienen 19′′, 20′′ eine wellenförmig profilierte
Schiene 24, in deren Zwischenraum jeweils zwischen zwei Wellen
bergen Haltestifte od. dgl., die an den Baugruppen angeordnet
sind, hineinragen, so daß eine Festlegung der Baugruppen in
seitlicher Richtung erfolgt. Eine Festlegung in Einschubrich
tung erfolgt durch die Stirnkante der Versteifungsschienen 19′′,
20′′ bzw. der wellenförmig profilierten Schiene 24 an denselben.
Claims (6)
1. Gehäuse aus dünnwandigen Seiten-, Deck- und Bodenwänden
geringer Biegefestigkeit und einer frontseitigen, von
Deck- und Bodenwänden begrenzten Gehäuseöffnung zum
Einbringen von elektronischen Baugruppen mit einer
am Öffnungsrand der Deck- bzw. Bodenwand schwenkbar
angebrachten Schiene, die in ihrer vor die Austritts
öffnung geschwenkten Stellung zum ungehinderten Ein
bringen der Baugruppen nicht über die Deck- bzw. Boden
wand hinausragt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Materialstärke der Schiene (19) wenigstens der drei
fachen, vorzugsweise der fünf- bis mehrfachen Wand
stärke der Platte (16, 17), an welcher sie befestigt
ist, entspricht.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiene (19) ein kastenförmiges Querschnittsprofil
aufweist.
3. Gehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiene ein dreieckiges (winkelförmiges) Profil
aufweist.
4. Gehäuse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene aus einem Blechstreifen gebogen ist.
5. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiene aus einem massiven Profilstab besteht.
6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schiene (19) in einer die Schwenkachse
(22) schneidenden Ebene eine größte Stärke zwischen etwa
5 bis 10 mm und etwa 20 bis 50 mm aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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