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DE2644897A1 - Schalungsstein mit zusaetzlicher isolierschicht und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Schalungsstein mit zusaetzlicher isolierschicht und verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE2644897A1
DE2644897A1 DE19762644897 DE2644897A DE2644897A1 DE 2644897 A1 DE2644897 A1 DE 2644897A1 DE 19762644897 DE19762644897 DE 19762644897 DE 2644897 A DE2644897 A DE 2644897A DE 2644897 A1 DE2644897 A1 DE 2644897A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
wall
insulating layer
cores
formwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762644897
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Dipl Ing Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alpine Iso Span GmbH
Original Assignee
Alpine Iso Span GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alpine Iso Span GmbH filed Critical Alpine Iso Span GmbH
Priority to DE19762644897 priority Critical patent/DE2644897A1/de
Publication of DE2644897A1 publication Critical patent/DE2644897A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/40Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
    • E04C1/41Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts composed of insulating material and load-bearing concrete, stone or stone-like material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2002/0256Special features of building elements
    • E04B2002/0289Building elements with holes filled with insulating material
    • E04B2002/0293Building elements with holes filled with insulating material solid material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Schalungsstein mit zusätzlicher Isolierschicht und
  • Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft einen Schalungsstein mit einer zusätzlichen Isolierschicht und ein Verfahren zur Herstellung des Schalungssteins, bei dem die Isolierschicht an der Innenseite wenigstens einer Wand angeordnet ist.
  • Schalungssteine, die für die sogenannte Mantelbeton-Bauweise verwendet werden, sind bekannt. Diese Schalungssteine besitzen zwei parallele Wände, zwischen denen sich ein Hohlraum befindet, der durch Querstege zwischen den Wänden in mehrere untereinander in Verbindung stehende Kammern unterteilt sein kann. Schalungssteine gibt es aus verschiedenen Stoffen, die eine unterschiedliche Isolierwirkung haben.
  • Schalungssteine aus olzspanbeton beispielsweise besitzen von sich aus bereits eine recht gute, Schalungssteine aus Leicht- oder Schwerbeton nur eine geringfügige Isolierwirkung. Es ist bekannt, die Isolierwirkung von Schalungssteinen dadurch zu erhöhen bzw. erst zu schaffen, daß zusätzliche Isolierschichten vorgesehen werden. Zu diesem Zweck werden auf Format geschnittene Isolierplatten in die Schalungssteine oder auch in Betonhohlblocksteine eingebracht. Dieses Verfahren ist jedoch mit verschiedenen Problemen behaftet.
  • So ist es zumeinen erforderlich, daß die Steine, in die die Isolierplatten eingeschoben werden sollen, an den Enden ge- schlossen sind, da andernfalls die Gefahr besteht, daß die Isolierplatte wieder herausfällt. Es ist daher praktisch kaum möglich, im Fall eingelegterlsolierplatten Zwischenlängen und Paßmaße herzustellen, da in diesem Fall die von Haus aus geschlossenen Enden der Schalungssteine geöffnet werden und die Isolierplatte herausfällt Außerdem besteht die Möglichkeit, daß die Isolierplatte bei nicht ausreichend fester Anlage an eine Wand des Schalungssteins nach dem Einbringen des Füllbeton in diesem liegt und nicht nur das Betongefüge stört und damit die Tragfähigkeit des Betonkerns beeinträchtigt, sondern auch ihre Isolierwirkung einbüße.
  • Wegen der nicht auszuschließenden Fertigungstoleranzen läßt sich dieser Nachteil auch nicht dadurch vermeiden, daß die Isolierplatte an der Wand des Schalungssteins verklebt wird, ohne daß zumindest gleichzeitig in Kauf genommen werden muß, daß sich die Isolierplatte nicht über die ganze Länge der Außenwand erstreckt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schalungsstein mit einer zusätzlichen Isolierschicht, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen, bei dem sichergestellt ist, daß die Isolierschicht fest an einer Wand des Schalungssteins anliegt und auch im Fall offener Enden des Schalungssteins nicht herausfallen oder verrutschen kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Isolierschicht eine Schaumstoffschicht ist, die innerhalb des Schalungssteins aufgeschäumt und gleichmäßig und innig mit dessen Wand verbunden ist.
  • Durch das direkte Anschäumen der Isolierschicht an die Wand des Schalungssteins entsteht eine gleichmäßige und feste Verbindung, die sich beispielsweise auch dann nicht löst, wenn aus dem Schalungsstein Zwischenlängen oder Paßmaße hergestellt werden. Außerdem wird stets eine optimale Isolierwirkung sichergestellt, da es auRgeschlossen ist, daß die Isolierschicht im Füllbeton liegt, d.h. also beidseitig von Füllbeton umgeben ist. Damit ist zugleich eine Beeinträchti- gung der Tragfähigkeit des Betonkerns auch nicht mehr möglich.
  • Die Schaumstoffschicht besteht vorzugsweise aus einem feinporigen Hartschaum mit hoher Wärmedämmung, vorzugsweise aus Polyurethan. Aus wärmetechnischen Gründen ist es besonders günstig, diese Isolierschicht an der Innenseite der Außenwand des Schalungssteins aufzuschäumen. Eine besonders hohe Wärmedämmung wird erzielt, wenn die erfindungsgemäße Isolierschicht bei einem Schalungsstein verwendet wird, der aus Holzfasern als Grundmaterial, vorzugsweise aus Holspanbeton besteht. In diesem Fall ist es günstig, wenn das Innere des Schalungssteins durch mehrere quer zur Außen- und Innenwand verlaufende, sich wenigstens über einen Teil der Schalungssteinhöhe erstreckende und mit den Wänden einstückige Stege in mehrere Kammern unterteilt ist und die Isolierschicht nur im Bereich zwischen den Stegen aufgeschäumt ist. Zum einen ist im Bereich dieser Stege eine zusätzliche Isolierschicht weniger wichtig als im größeren Bereich zwischen den Stegen, wo sich der eigentliche Betonkern befindet, und zum anderen dienen die Stege der Dampfdiffusion, die im Fall einer Unterbrechung der Stege durch die Isolierschicht ;gstört würde. ~~ Das Verfahren zur Herstellung eines solchen Schalungssteins besitzt vorzugsweise die folgenden Schritte: a) Einführen eines Kerns in den Hohlraum bzw. Einführen von Kernen in die Hohlräume des Schalungssteins, so daß neben einer, vorzugsweise der äußeren Wand ein der gewünschten Isolierschichtstärke entsprechender Raum frei bleibt, b) Einfüllen eines einen Schaumstoff bildenden Materials, das sich am Boden des freien Raums absetzt, dann vom Boden her nach oben aufschäumt und sich dabei gleichmäßig und innig mit der Schalungssteinwand verbindet, c) Entfernen des Kerns bzw. der Kerne, nachdem sich der Schaumstoff verfestigt hat, und d) Nachputzen des Schalungssteins.
  • Die Kerne, die beispielsweise als Stahlplatten ausgebildet sein können, werden mittels einer geeigneten Vorrichtung in die Schalungssteine eingeführt und sind so bemessen, daß im Bereich zwischen den Stegen zwischen der Innenseite der Außenwand des Schalungssteins und der gegenüberliegenden Kernwand ein Spalt bestehen bleibt, in dem der Schaum aufsteigen kann, um dabei etwas in die Wand des Schalungssteins einzubringen. Indem dieser Spalt oben und unten im wesentlichen, aber nicht völlig geschlossen wird, kann man erreichen, daß.
  • bei dem Aufschäumvorgang kein allzu hoher Druck entsteht, und der Schaumstoff zur Erzielung einer festen Verbindung mit der Schalungssteinwand ausreichend in diese eindringt, andererseits jedoch seitlich nicht so weit in die Stege eindringt, daß die Dampfdiffusion durch diese Stege beeinträchtigt wird. Die Kerne sind mit einer Trennpaste behandelt, die verhindert, daß sich der Schaumstoff auch mit den Kernen verbindet und die Isolierschicht beim Herausziehen der Kerne beschädigt wird. Vorzugsweise sind die Kerne während des Aufschäumvorgangs erwärmt. Dies führt zur Bildung einer festen Haut der Isolierschicht.
  • Ziel der Wärmedämmung ist es, das Temperaturamplitudenverhältnis günstig zu gestalten; d.h. der ideale Wärmeschutz wird dann erreicht, wenn die von der Außenwand nach innen wandernde Temperaturwelle stark gedämpft wird, der Verhältniswert der Innenamplitude zur Außenamplitude also möglichst niedrig wird. Dabei soll eine Optimierung von Wärmedämmung und Wärmespeicherung erreicht werden. Zu diesem Zweck müssen Wandbaustoffe mit einer niedrigen Wärmedurchgangszahl k mit einer großen Masse verbunden werden, was allgemein einen Widerspruch beinhaltet. Beim Mantelbetonsystem, insbesondere unter Verwendung von Holzspanmaterial, und speziell beim erfindungsgemäßen Schalungsstein ist es jedoch möglich, auch bei einer Wandstärke von 24 cm eine Wärmedurchganyszahl unter 0,5 zu erreichen und dabei aber ein Temperaturamplitudenverhältnis durch die Masse des Betons zu erhalten, welches als ausgesprochen günstig betrachtet werden kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 perspektivisch einen Schalungsstein aus Holzspanbeton, dessen Hohlraum mittels Stegen in mehrere Kammern unterteilt ist und der an der Innenseite seiner Außenwand in erfindungsgemäßer Weise mit einer Isolierschicht versehen ist, Fig. 2 eine Schnittansicht eines erfindungsgemänen Schalungssteins entsprechend der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine Schnittansicht des Schalungssteine entsprechend der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht entsrechend Fig. 2 zur Erläuterung einer speziellen Ausführungsform der Kerne.
  • Fig. 1 zeigt einen abgesehen von der zusätzlichen Isolierschicht üblichen Schalungsstein, der aus Holzspanbeton, Leichtbeton, Schwerbeton oder dergleichen bestehen kann. Der Schalungsstein besitzt eine Außenwend 1 und eine Innenwand 2.
  • Die Schalungssteine werden so zu einer Mauer zusammengesetzt, daß ihre Außenwände 1 die Außenwand der Mauer bilden. Zwischen den Wänden 1 und 2 des Schalungssteins befindet sich ein Hohlraum 3, der durch Stege 4 in mehrere Kammern 3a bis 3f unterteilt ist. Die Stege 4 sind nach oben entlang einer Kettenlinie begrenzt und daher an den Seiten höher als in der Mitte. Wenn von diesen Schalungssteinen mehrere neben-und übereinander gesetzt werden und anschließend mit Füllbeton aufgefüllt werden, dann bildet sich ein Gitterwerk aus Beton, das die Lasten der Mauer aufnimmt und gleichmäßig verteilt. Dieses Gitterwerk besteht aus den senkrechten Säulen, die senkrecht durch die Kammern 3a bis 3f verlaufen und die durch waagerechte Riegel miteinander verbunden sind, die dadurch entstehen, daß sich die Stege 4 nicht über die ganze Höhe der Wände 1 und 2 erstrecken.
  • Der beschriebene Schalungsstein besitzt erfindungsgemäß an der Innenseite seiner Außenwand 1 zwischen den Stegen 4 Isolierschichten 5 aus Schaumstoff.
  • Fig. 2 zeigt eine der Linie II-II in Fig. 1 entsprechende Schnittansicht zweier nebeneinanderliegender Schalungssteine.
  • Zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Verfahrens der Herstellung der Isolierschichten 5 ist in die eine Kammer des Hohlraums des Schalungssteins ein Kern 6 eingezeichnet. Zur Herstellung der Isolierschichten 5 werden Kerne 6 in alle Hohlraumkammern 3a' (des zweiten Schalungssteins) und 3a bis 3f eingeführt, so daß zwischen der Innenseite der Außenwand 1 und der gegenüberliegenden Fläche der Kerne 6 im Bereich zwischen den Stegen 4 Spalte frei bleiben, die in ihrer Dicke der Dicke der eingezeichneten Isolierschichten 5 entsprechen. In Fig. 2 ist der Kern 6 so dargestellt, daß seine der Außenwand 1 gegenüberliegenden senkrechten Kanten mit den Kanten 4a der Stege 4 an der Oberseite des Schalungssteins zusammenfallen, so daß die als Form für die Isolierschichten 5 gebildeten Spalte seitlich geschlossen sind.
  • Selbstverständlich kann die Kernform auch anders sein, so daß sich dickere Isolierschichten 5 ergeben, die sich unter Umständen auch seitlich bis über die Stege 4 erstrecken können.
  • Dies ist in den Fig. 2 und 3 durch die gestrichelten Linien 7 angedeutet. Da die Kerne in diesem Fall zumindest auf einem Teil ihrer Höhe breiter als der Abstand zwischen zwei Stegen 4 wären, müßten sie natürlich von oben, anstatt von unten in den Schalungsstein eingeführt werden.
  • -Nachdem die Kerne 6 in den Schalungsstein eingebracht wurden, wird in die verbleibenden Spalte oder Räume zwischen den Ker- nen und der Innenseite der Außenwand 1 des Schalungssteins das schaumbildende Material eingefüllt, das sich dann am im wesentlichen geschlossenen Boden dieser Spalte absetzt. Dabei werden in an sich bekannter Weise zunächst zwei Materialkomponenten zusammengemischt und dann gemeinsam eingefüllt. Das Materialgemisch reagiert dann am Boden der Spalte, so daß Schaum in den Spalten nach oben steigt. Durch die Wahl der verwendeten Materialien und durch die Größe der Öffnung der Spalte nach oben und/oder unten wird dafür gesorgt, daß während des Aufschäumvorgangs kein zu hoher Druck entsteht. Der entstehende Druck soll andererseits ausreichen, daß der Schaumstoff so weit in die - poröse - Außenwand 1 eindringt, daß stich eine gleichmäßige und feste Verbindung zwischen dem Schaumstoff und dieser Außenwand ergibt. Dieses Eindringen darf jedoch nicht so tief sein, daß die Dampfdiffusion durch die Stege 4 von den Isolierschichten behindert wird. D.h.
  • die Eindringtiefe darf nur ein Bruchteil der Stegdicke betragen. Auf diese Weise entsteht eine fest mit der Außenwand des Schalungssteins verbundene und unmittelbar bis zu den seitlichen Stegen 4 reichende Isolierschicht 5 in jeder der Kammern des Hohlraums 3 des Schalungssteins.
  • Nachdem sich der Schaumstoff zu den Isolierschichten 5 verfestigt hat, werden die Kerne 6 entfernt. Damit der Schaumstoff nicht an den Kernen 6 haften bleibt und die Isolierschicht beim Herausziehen der Kerne beschädigt wird, sind die Kerne mit einem Trennmittel behandet. Nach dem Herausziehen der Kerne 6 wird der Schaungsstein nachgeputzt, d.h.
  • der über den unteren und oberen Rand herausgetretene Schaumstoff wird abgeschnitten, so daß die Isolierschicht 5, wie aus den Fig. 1 und 3 erkennbar, mit der Oberkante bzw. der Unterkante des Schalungssteins abschließt.
  • Die Kerne 6 sind vorzugsweise angewärmt. Dies hat zur Folge, daß sich an der den Kernen zugewandten Seite der Isolier- schicht 5 eine feste Haut bildet und die Dichte der Isolierschicht zur Außenwand 1 des Schalungssteins hin abnimmt. Die feste Haut ist gegenüber dem später einzubringenden Füllbeton widerstandsfähiger.
  • Selbstverständlich ist es grundsätzlich auch möglich, in der erfindungsgemäßen Weise an den Innenseiten beider Wände des Schalungssteins eine Isolierschicht 5 aus Schaumstoff anzuschäumen, wenn dies in besonderen Fällen gewünscht sein sollte, etwa weil dann beim Einsetzen des Schalungssteins nicht zwischen Außen-und Innenwand unterschieden werden müßte.
  • Desgleichen ist es abweichend von den Darstellungen in den Figuren nicht unbedingt erforderlich, daß der Kern bzw. die Kerne 6 die ganze Breite der Hohlraumkammern 3a bis 3f bzw.
  • 3a' ausfüllen und an der Innenwand 2 anlicgen.
  • Fig. 4 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Teilschnittansicht der Außenwand 1 und der Stege 4 eines in erfindungsgemäß er Weise mit einer zusätzlichen Isolierschicht zu versehenden Schalungssteins. Die Schalungssteine 6 sind in diesem Fall seitlich mit einer Art Schneidkanten 8 versehen, die beim Einbringen der Kerne 6 in den Schalungsstein seitlich in die Stege 4 eindringen und dadurch eine besonders gute Abdichtung der Kerne bewirken und ein Austreten des sich entwickelnden Schaums verhindern. Diese Ausführungsform der Kerne 6 eignet sich in erster Linie für Schalungssteine aus Ilolzspanmaterial, das im Gegensatz zu Leicht- oder Schwerbeton das Eindringen dieser Schneidkanten 8 beim Senkrechten Einführen der Kerne gestattet. Mit dieser Maßnahme kann trotz nicht zu vermeidender Maßungenauigkeiten bei der Herstellung der Schalungssteine stets eine gute Dichtung zwischen den Stegen 4 und den Kernen 6 erreicht werden. Fig. 4 läßt im übrigen noch die schon erwähnte andere Alternative der Kerne 6 erkennen, die darin besteht, daß sich die Kerne nicht über die gesamte Breite der Hohlraumkammern 3a bis 3c erstrecken.
  • L e e r s e i t e

Claims (13)

  1. Patentansprüche ö i"Sehalurngsstein mit zusätzlicher Isolierschicht, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Isolierschicht (5) eine Schaumstoffschicht ist, die innerhalb des Schalungssteins aufgeschäumt und gleichmäßig und innig mit dessen Wand (1) verbunden ist.
  2. 2. Schalungsstein nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Isolierschicht (5) aus einem feinporigen Hartschaum mit hoher Wärmedäinmung, vorzugsweise aus Polyurethan besteht.
  3. 3. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g e k e n n z ei c h n e t , daß die Isolierschicht (5) an der Innenseite der Außenwand (1) des Schalungssteins aufgeschäust ist.
  4. 4. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i zu c h n e t , daß er aus Holzfasern als Grundmaterial besteht.
  5. 5. Schalungsstein nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß er aus Holzspanbeton besteht.
  6. 6. Schalungsstein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t r daß sein Hohlraum (3) durch mehrere quer zur Außen- und Innenwand (1, 2) verlaufende, sich wenigstens über einen Teil der Schalungssteinhöhe erstreckende und mit den Wänden einstückige Stege (4) in mehrere Kammern (3a bis 3f) unterteilt ist und daß eine Isolierschicht (5) nur im Bereich zwischen den Stegen aufgeschäumt ist.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Schalungssteins mit einer zusätzlichen Isolierschicht an der Innenseite wenigstens einer Wand des Schalungssteins, g e k e n n z e i c h -n e t durch folgende Schritte: a) Einführen eines Kerns (6) in den Hohlraum (3) bzw.
    Einführen von Kernen (6) in die Hohlräume (3a bis 3f) des Schalungssteins1 so daß neben der wenigstens einen Wand (1) ein der gewünschten Isolierschichtstärke entsprechender Spalt frei bleibt, b) Einfüllen eines einen Schaumstoff bildenden Materials, das sich am Boden des freien Spalts absetzt, dann vom Boden her nach oben aufschäumt und sich dabei gleichmäßig und innig mit der Wand verbindet, c) Entfernen des Kerns bzw. der Kerne, nachdem der Schaumstoff sich verfestigt hat und d) Nachputzen des Schalungssteins.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Kerne (6) aus Metall bestehen und mit einem die Haftung des Schaumstoffs verhindernden Trennmittel behandelt sind.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Kerne (6) Stahlplatten sind.
  10. lo. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kerne (6) während des Schäumvorgangs erwärmt sind.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis le, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schalungsstein wäh- rend des Schäumvorgangs oben und unten im wesentlichen, jedoch nicht völlig geschlossen ist, so daß auf die Schalungssteinwände (1, 2) ein relativ geringer Druck ausgeübt wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Hohlraum (3) des Schalungssteins durch Stege (4) in mehrere Kammern (3a bis 3f) unterteilt ist und daß die Schritte a) bis d) gleichzeitig für alle Kammern ausgeführt werden.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kerne (6) bei Schalungssteinen aus Ilolzspanmaterial an der dem Spalt zugewandten Seite seitlich vorstehende Schneidkanten (8) besitzen, die beim Einführen der Kerne in den Schalungsstein in die Stege (4) eindringen und dadurch einen abgedichteten Anschluß der Kerne an die Stege gewährleisten.
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