DE2644789A1 - Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsaeuren und ihre herstellung und verwendung - Google Patents
Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsaeuren und ihre herstellung und verwendungInfo
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Description
Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsäuren und ihre
Herstellung und Verwendung
Die Erfindung betrifft neue biologisch wirksame υί,υ^ gesättigte
oder ungesättigte Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsäuren und deren Derivate, Verfahren für die Herstellung
dieser Verbindungen sowie Arzneimittel, die diese Verbindungen als Wirkstoff enthalten. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf neue Verbindungen der allgemeinen Formel
ALK —
= (CH0) -COOH
<L η
in der R1 und R2 für Wasserstoff oder eine C1 - C^-Alkyl oder
Alkenylgruppe stehen, R^ ein Wasserstoff- oder Halogenatom
oder eine Hydroxygruppe oder eine C1 - C^-Alkyl-
oder Alkoxygruppe bedeutet, η den Wert O, 1 oder 2 hat
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ORIGINAL INSPECTEE
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— & —
und ALK für eine gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoff gruppe mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen steht,
wobei die beiden Benzolringe durch eine unverzweigte
C-T- Co-Kohlenst off kette verbunden sind und
die gestrichelten Linien eine gegebenenfalls vorhandene zusätzliche Bindung zwischen dem ersten und zweiten Kohlenstoffatom
nach der Phenylgruppe bedeuten, wobei im Falle dieser Extrabindung die Gruppe R2 und ein an das
zweite Kohlenstoffatom gebundene Wasserstoffatom nicht · vorhanden sind, sowie deren Salze, Ester und Amide.
Die Verbindungen nach der Erfindung besitzen wertvolle den Cholesterinspiegel und den Triglyceridspiegel senkende
(hypocholerestinaemische und hypotriglyceridaemische) Eigenschaften.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen lassen sich nach allgemein
bekannten Verfahren, die derzeit angewandt werden oder in der Literatur beschrieben sind, herstellen.
Ein sehr zweckmäßiges Syntheseverfahren geht aus von
einer Verbindung der allgemeinen Formel
in der R-* und ALK die oben gegebene Bedeutung besitzen
und R für eine Methyl-, Äthyl- oder Propylgruppe steht. Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der η = 0
und R1 und R2 jeweils Wasserstoff bedeuten, werden ausgehend
von einer Verbindung der Formel II mit Hilfe der allgemein bekannten Willgerodt-Reaktion und anschließender
Hydrolyse der dabei erhaltenen Verbindung hergestellt,
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'ζ'
Die Phenylalkylketone der Formel II unterliegen einer kombinierten Oxidation und Umlagerung zu torPhenylalkylthioamiden,
wenn sie mit Ammoniumpolysulfid oder mit Schwefel und einem sekundären Amin wie Morpholin
erhitzt werden. Die auf diese Weise erhaltenen Thioamide werden dann in üblicher Weise mit Wasser in Gegenwart
einer Säure oder einer Base hydrolisiert. Die als Zwischenprodukt anfallenden Thioamide können isoliert
werden; dies ist aber nicht unbedingt erforderlich.
Die auf diese Weise erhaltenen Verbindungen der Formel I, in der η 0 ist, können weiter in andere Verbindungen der
Formel I überführt werden durch Alkylieren des aL-Kohlenstoffatoms
des Carboxymethyl-Teils und/oder durch Kettenverlängerung des Carboxymethyl-Teils, wie nachfolgend gezeigt
wird.
Ein anderes sehr brauchbares Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel I, das allgemeiner anwendbar
ist, geht aus von einer Verbindung der allgemeinen Formel
NC-(CH2)n^C
R
C ««(CH2 )n-CN
R2
III
in der R^, Rp, R^, n, ALK und die gestrichelte Linie wie
zuvor definiert sind.
Die Verbindungen nach der Erfindung werden hergestellt durch Hydrolisieren der Verbindung der Formel III in der
bei Hydrolyse einer Nitrilgruppe gebräuchlichen Weise. Die Nitrile der Formel III reagieren mit Wasser in Gegenwart
einer relativ starken Säure oder Base und bilden zunächst das Amid der Formel I, das dann entweder isoliert oder weiter
zu der entsprechenden freien Carbonsäure hydrolisiert wird. Die Nitrile können auch unmittelbar durch Umsetzung
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mit einem Alkohol, vorzugsweise unter sauren Bedingungen in Ester überführt werden.
Eine weitere Methode zur Herstellung der Verbindungen der Formel I, in der η 0 ist und R1 und/oder Rp eine andere
Bedeutung haben (hat) als Wasserstoff, geht aus von der entsprechenden Verbindung der Formel I, in der mindestens
einer der Substituenten R^ oder R2 Wasserstoff ist, d.h.
von einer Verbindung der allgemeinen Formel
R R]_
HQOC-CH-/7V-ALK _^^-CH-COOH IV
R3 .._
in der R-^» R 3 und ALK wie oben definiert sind, oder von
einem Ester oder einem Amid dieser Verbindung.
Die Verbindung der Formel IV oder deren Ester oder Amid - Ester werden bevorzugt - wird mit einem Alkalimetall
wie Lithium, Natrium oder Kalium in einem entsprechenden Lösungsmittel, mit einem Alkaliamid oder -hydrid wie Natriumhydrid
, Lithiumamid, Natriumamid oder Lithiumdialkylamid
oder mit einer alkaliorganischen Verbindung wie Alkyllithium,
Alkylnatrium, Phenyllithium, Trityllithium, Phenyl natrium
oder Phenylkalium umgesetzt. Bevorzugte Reaktionspartner hierfür sind Butyllithium, Natriumamid und insbesondere
Lithiumdiisopropylamid.
Bei dieser Umsetzung wird ein cL-Wass erst offatom des Carboxymethyl-Teils
der Verbindung durch ein Alkaliatom ersetzt. Das erhaltene Alkaliderivat wird dann mit einem C^ - CV
Halogenkohlenwasserstoff wie Methyljodid, Methylbromid, Methylchlorid, Äthyljodid, Propyljodid, Butylbromid oder
Allylbromid umgesetzt.
7 0 9 f; 1 R /1 ? 1 7
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Ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in der η 0 ist und R^ und/oder R2 eine
andere Bedeutung haben (hat) als Wasserstoff, besteht darin, daß eine Verbindung der Formel IV oder ein Ester,
Amid oder Säurehalogenid davon halogeniert wird. Bei dieser
Umsetzung wird das <L-Wasserstoffatom des Carboxymethyl-Teils
der Verbindung durch ein Halogenatom ersetzt. Die Halogenierung wird vorzugsweise mit N-Bromsuccinimid (NBS)
oder mit Brom durchgeführt. Wird die freie Säure der Formel IV als Ausgangsverbindung für die Halogenierung mit
Brom eingesetzt, so wird diese Reaktion vorzugsweise in Gegenwart von SOCIp durchgeführt.
Wird von einem Säurehalogenidderivat einer Verbindung der Formel IV ausgegangen, so führt die Halogenierung zu einem
d-Halogensäurehalogenid, das leicht durch Einwirkung von
Wasser oder Alkohol in die o£-Halogensäure oder deren Ester
überführt werden kann. Die so erhaltene ok-Halοgen-Verbindung
wird dann mit einer Alkalikohlenwasserstoffverbindung behandelt, beispielsweise mit Methyllithium, Butyllithium,
Methylnatrium, Äthylnatrium oder Äthyllithium.
Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der η 1 oder 2 ist, lassen sich weiterhin herstellen ausgehend von der
entsprechenden Verbindung der Formel I, in der η 0 ist, mit Hilfe beliebig bekannter Verfahren der Kettenverlängerung.
Beispielsweise kann die Carbonsäuregruppe einer Verbindung der Formel I mit η = 0 mit Diboran zu dem entsprechenden
Alkohol reduziert und dieser anschließend halogeniert werden, wobei man die entsprechende Halogenverbindung erhält.
Diese Halogenverbindung wird dann entweder mit Natriumcyanid zu dem entsprechenden Nitrl umgesetzt und dieses
anschließend hydrolysiert oder die Halogenverbindung wird mit Lithium oder Magnesium umgesetzt, wobei die entspre-
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chende Lithiumverbindung oder Magnesiumhalogenidverbindung erhalten wird. Diese Lithium- oder Grignard-Verbindung
wird dann in gebräuchlicher Weise mit CO2 umgesetzt und
das Umsetzungsprodukt hydrolysiert. In beiden Fällen wird eine Verbindung der Formel I mit η = 1 erhalten.
In gleicher Weise wird ausgehend von einer Verbindung der Formel I mit η = 1 die entsprechende Verbindung der Formel
I mit η = 2 erhalten.
Eine direktere Methode zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in der η 1 oder 2 ist, besteht darin, daß
eine Verbindung der allgemeinen Formel
R3 R3
in der R^, R, und ALK wie eingangs definiert sind, mit
einem Reagens der allgemeinen Formel
Ph3P=CH-(CH2)m-Y V
umgesetzt wird, in der m den Wert O oder 1 hat, Ph für
eine Aryl-, Cycloalkyl- oder Alkylgruppe, vorzugsweise für eine Phenylgruppe steht und Y eine Carbonsäuregruppe,
veresterte Carbonsäuregruppe oder eine Carboxamidogruppe
bedeutet. Diese Umsetzung wird unter Bedingungen durchgeführt, wie sie allgemein bei Wittig-Reaktionen angewandt
werden. .
Die obige Wittig-Reaktion führt zu einer Verbindung der allgemeinen Formel
γ- (CHp) m-CH=C-fiV ALK _#y_C=CH- (CH3 ) m~Y VI
R1 T I R1
Ip D-L
R3 R3
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in der R^, R^, in, ALK Lind Y wie eingangs definiert sind.
Diese Verbindungen der Formel IV sind Teil der Verbindungen nach der Erfindung.
Die Wittig-Reaktion kann auch mit einem Wittig-Reagens der Formel V, in der Y für eine Cyanogruppe (CN) steht,
vorgenommen werden. Die dabei erhaltene Verbindung der Formel VE, in der Y für CN steht, wird in diesem Falle
wiedergegeben durch die allgemeine Formel III und muß hydrolysiert werden, um zu der Säure der Formel I zu
gelangen.
Die Verbindungen der Formel VI , in der Y für eine Carbonsäuregruppe,
veresterte Carbonsäuregruppe oder eine Carboxamidogruppe steht sowie alle (anderen) Verbindungen der
Formel I, in denen ALK eine ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe
bedeutet, können weiterhin reduziert werden zu einer gesättigten Verbindung, die der allgemeinen Formel
I entspricht, vorzugsweise durch katalytische Hydrierung in üblicher Weise, beispielsweise mit Wasserstoff in Gegenwart
eines Katalysators wie Pt, Pd, PtOp, Pd/C oder Raneynickel oder mit einem komplexen Metallhydrid wie
LiAlH^ oder Diboran.
Die Herstellung der neuen Verbindungen und die Herstellung der Ausgangsverbindungen ist in dem folgenden Fließschema
übersichtlich zusammengefaßt,,
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ΑΛ
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Ri=ALKyL*)
,, 2j Hydrolyse
R1 = H , /ILKyL
Ri=CH3 ,C2H31C5H7
Wittigi Reaktion
1) Wül^eroolt Reaktion
2) Hydrolyse
^Hydrolyse
η= Ο
1)Lith'umiSopropyl
1)Lith'umiSopropyl
amici
2) R; H
NC-HC-^ \-AKL-V \-CH-CN
I; n=
Rl =H
- H , ALKyL
- H , ALKyL
1jLi-iSopropyt-
1)Li-isopropylQmid
Z)Rl Ha {
3)Hydrolyie
Z)Rl Ha {
3)Hydrolyie
Rl und
Z) Halogoniernng
NC-CH2-
ι Λ ι /
R2 T
1) Li
2) Halogenierung
3JNaCN
3JNaCN
Rz
I Hydrolyse
| η = Rii |
,ALKyL | |
| idem rici m |
||
| I/ | i-J Mf | UKyL |
| 1 (1-|C |
||
| df | ||
*) Friedel-Crafts Reaktion •j Mooli-f. Gattermoinri-Koch Reaktion
Q R 1 P / 1 2 1 7
'4β 555
— ^^ — -11
Die erfindungsgemäßen Verbindungen, in denen R^ eine Alkylgruppe
und R^ ein Wasserstoffatom ist, enthalten in beiden
Carboxyalkylketten des Moleküls jeweils ein asymmetrisches Zentrum bzw. C-Atom, so daß außer einem optisch inaktiven
Gemisch (Racemat) auch optisch aktive Enantiomere der Formel I und ein optisch inaktives "Meso-Isomer" der Formel I
hergestellt werden können. Die Erfindung umfaßt sowohl das Gemisch als auch die stereoisomeren Formen der Verbindungen
der Formel I.
Das Gemisch besten11 aus zwei optisch aktiven Enantiomeren
(d- und 1-Form) und die optisch inaktive Meso-Form können in üblicher Weise abgetrennt werden. Das Meso-Isomer der
Formel I läßt sich aus dem Gemisch mit Hilfe physikalischer Trennungsverfahren abtrennen, beispielsweise durch
fraktionierte Kristallisation, Säulenchromatographie, präparative DünnschichtChromatographie, Gegenstromverteilung
u.a.m. Beide optisch aktiven Isomeren werden in bekannter Weise unter Verwendung einer optisch aktiven Base
voneinander getrennt. Das gleiche gilt für optisch aktive und optisch inaktive Isomeren, die aufgrund eines oder
mehrerer asymmetrischer Zentren in dem gesättigten oder ungesättigten Alkylen-Teil (ALK) der Verbindungen der Formel
I anfallen.
Die (funktioneilen) Derivate der Verbindungen der Formel I, nämlich die Ester, Amide und Salze werden entweder unmittelbar
bei den oben beschriebenen Umsetzungen gewonnen oder anschließend aus der entsprechenden Carbonsäure der Formel
I hergestellt.
mäßen Verbindungen werden durch Umsetzen der freien Säure der Formel I mit einer entsprechenden Base erhalten; infrage
*pharmazeutisch verträglichen
- 10 -
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■Λ
hierfür kommen Alkali- oder Erdalkalibasen wie NaOH, KOH, Mg(OH)2* andere Metallbasen wie Aluminiumhydroxid oder
organische Basen, insbesondere stickstoffhaltige organische Basen wie Pyridin, Piperidin und Pyridoxin.
Die Ester der erfindungsgemäßen Verbindungen sind aliphatische
(einschließlich cycloaliphatische), araliphatische,
aromatische oder heterocyclische Ester, vor allem niedere aliphatisch^ und phenylaliphatische Ester,deren aliphatische
Gruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, beispielsweise
die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Isopropyl-, sek.Butyl-, Phenyläthyl-, Phenylpropyl-, Cinnamyl- oder
Benzylester.
Die Ester werden in gebräuchlicher Weise hergestellt durch
Umsetzen der freien Säure der Formel I oder eines funktioneilen Derivats der Säure, beispielsweise einem Säurehalogenid
oder -anhydrid mit dem in Betracht gezogenen Alkohol.
Die Amide der erfindungsgemäßen Verbindungen sind vorzugsweise
unsubstituierte oder mit niederen C^. - C^ Alkylgruppen
substituierte Amide. Sie werden hergestellt aus der freien Säure der Formel I oder einem funktioneilen Derivat davon
wie einem Säurehalogenid, Anhydrid oder Ester in der für die Herstellung eines Amids üblichen Weise.
Die neuen Verbindungen nach der Erfindung besitzen wertvolle den Cholesterinspiegel und den Triglyceridspiegel.
senkende Eigenschaften und sind daher für die Behandlung
von Arteriosklerose geeignet.
Bevorzugte Verbindungen entsprechen der Formel
HOOC-C—/"Λ—(CH2) -\j%- C-COOH VII
R3 R3
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in der R^, R£ und R, die oben angegebene Bedeutung haben
und ρ die Zahl 3 oder 4 ist, sowie deren Salze, Ester oder Amide. Die Verbindungen der Formel VII zeichnen
sich durch ganz besonders gute Cholesterinspiegel- und Triglyceridspiegel-senkende Eigenschaften aus.
Andere Verbindungen nach der Erfindung (der Formel I) zeigen eine gewisse Divergenz beider Eigenschaften zugunsten
des Triglyceridspiegel-senkenden Effektes.
Bevorzugte Verbindungen der Formel VII sind solche, bei denen beide Substituenten R^ und R2 für die gleiche Alkylgruppe,
vorzugsweise eine Methylgruppe stehen sowie solche Verbindungen, bei denen R^ eine Alkylgruppe und R£
Wasserstoff ist.
Die neuen Verbindungen werden enteral oder parenteral, vorzugsweise in einer täglichen Dosis von 0,01 bis 25 mg/kg
Körpergewicht verabreicht.
Im Gemisch mit entsprechenden Trägern lassen sich die Verbindungen der Formel I zu festen Verabreichungsformen
wie Pillen, Tabletten, Dragees oder auch zu Kapseln verarbeiteneMit
Hilfe entsprechender Flüssigkeiten und gegebenenfalls weiterer Träger- oder Hilfsstoffe werden die
Verbindungen der Formel I auch als Injektionspräparate in Form von Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen eingesetzt.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung.
- 12 -
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1/W--8 555
-te- 264A789
4S
1,3-Bis(4-carboxymethylphenyl)propan -
a. 1,3-Bis(4-acetylphenyl)propan
Zu einerSuspension aus 238 g AlCl^ Pulver in 260 ml CS2
wurde unter Rühren eine Lösung aus 85,7 g 1,3-Diphenylpropan
in 260 ml CS2 gegeben. Das Gemisch wurde innerhalb
1 h mit 127 ml (140 g) Acetylchlorid versetzt. Nach 1 1/2 h langem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
(CS2) abdestilliert. Der Rückstand wurde dann durch sorgfältige Zugabe kleiner Eisstücke hydrolisiert;
darauf wurde 1 h gerührt. Dann wurden die Kristalle abfiltriert und in Methylenchlorid gelöst; die Lösung wurde
mit 5 %iger Natriumbicarbonatlösung und mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels hinterblieben 120,5 g kristallines Produkt, das
aus Aceton/Hexan (1:4) umkristallisiert wurde. Ausbeute 86 g, Schmelzpunkt 84 bis 860C.
b. 1,3-Bis(4-carboxymethylphenyl)propan
80 g Verbindung gemäß a) wurden in 217 ml Morpholin gelöst* darauf wurden unter Rühren 31 g Schwefel zugegeben
und das Gemisch über Nacht unter Rückfluß gehalten. Die gefärbte Lösung wurde dann in 1,2 l*Ä'thanol ausgegossen
und das Gemisch unter Rühren langsam abgekühlt. Dabei fiel ein Niederschlag aus, der abfiltriert und mit Äthanol
gewaschen wurde.
Der Niederschlag wurde in einem Gemisch aus 1250 ml Äthanol und 500 ml Wasser suspendiert; darauf wurden 275 ml
10n Kalilauge zugegeben. Das Gemisch wurde über Nacht und unter Stickstoffatmosphäre unter Rückfluß gehalten,
darauf auf Eis ausgegossen und mit 6n Salzsäure angesäuert. Der Niederschlag wurde abfiltriert, mit Wasser
*von 60 bis 70°C
■ — Ί j —
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gewaschen und getrocknet. Ausbeute 71 g; Fp. 213 bis 215 C.
1,3-Bis (4-carbox3onethylphenyl)propan-dimethylester
71 g Säure aus Beispiel 1 wurde mit 550 ml Methanol in Gegenwart von 45 ml H2SO^ unter Rückflußtemperatur verestert.
Nach Zugabe von 150 g Natriumacetat wurde das Methanol aus dem Reaktionsgemisch abgedampft. Der Rückstand
wurde mit 500 ml Wasser versetzt und das Gemisch mit Äther extrahiert. Die Ätherextrakte wurden mit einer
5 ^igen NaHX)7-Lösung und mit Wasser gewaschen, anschließend
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand (77 g) wurde aus Methanol umkristallisiert; man erhielt 28 g Titelprodukt
mit Fp. 52 bis 530C
Die Mutterlauge wurde auf Silicagel chromatographiert unter Verwendung von Toluol/Äthylacetat (9:1). Dadurch wurden
weitere 39 g Methylester gewonnen, Fp. 50 bis 520C.
Die Veresterung mit Phenyläthylchlorid lieferte den entsprechenden
Diphenyläthylester in Form eines Öls.
In gleicher Weise wie in Beispiel 1 wurden folgende Verbindungen
hergestellt:
1. l,4-Bis-(4-carboxymethyl-phenyl) butan ; F.p. 214-217° C
2. 1,5-Bis-(4-carboxyrnethyl-phenyl) pentan ; F..p. 197-199° C
3. l,6-Bis-(4-carboxymethyl-phenyl)hexan. ; F.p. 200-203° C
4. 1,7-Bis-(4-carboxymethyl-phenyl) heptan ;F.p. 182-184° C
5. l,8-Bis-(4-carboxymethyl-phenyl) octan ; F.p. 184-186° C
6. 1,4-B is-(4-carboxymethyl-phenyl)-2,2,3,3-tetramethyl
_ butan .; F,.p. 205-208° C
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- 14 -
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7. l,3-Bis-(4-carboxymethyl-phenYl)-2,2-dimethyl propan ;
F.p. 182-185° C
8. l,3-Bis-[4-(2-carboxy-äthyl)phenyl] propan ;
F.p. 184-186° C.
Alle Verbindungen wurden zusätzlich in ihre Natriumsalze
überführt; die Schmelzpunkte lagen über 2700C.
Verbindung 8 wurde hergestellt unter Verwendung von Propionylchlorid
anstelle von Acetylchlorid, wie bei der Friedel-Crafts Reaktion des Beispiels 1a beschrieben.
1,3-Bis/4"-(1-carboxyäthyl )phenyl7propan und Ester und
Amide davon
108,5 ml 2n Methyllithium wurde innerhalb 10 min unter
Rühren zu einer Lösung aus 21,9 g (28,4 ml) trockenem Diisopropylamin in 540 ml trockenem Tetrahydrofuran bei
-10°C unter Stickstoffatmosphäre zugetropft. Das Gemisch wurde 15 min bei -100C gerührt und dann weiter auf -78°C
gekühlt. Bei dieser Temperatur wurde ein Lösung aus 24,6 g 1,3-Bis(4-carboxymethylphenyl)propan-dimethylester (Beispiel
2) in 90 ml Tetrahydrofuran zugegeben und das Gemisch weitere 1 1/2 h gerührt. Dann wurden 56,8 g (24,9 ml)
Methyljodid bei -78°C zugegeben und wiederum 1 h bei
-780C und weitere 15 min bei -300C gerührt. Darauf wurde
das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand mit 750 ml Wasser versetzt. Das wäßrige Gemisch wurde mit 2n Salzsäure
angesäuert und mit Äther ausgezogen. Die Ätherauszüge wurden mit einer 5 %igen Natriumbicarbonatlösung .
und mit Wasser neutral gewaschen. Nach Abdampfen des Lösungsmittels
(Äther) hinterblieben 27,3 g öliger 1,3-Bis- -(1-carboxyäthyl)phenyl7propan-dimethylester, der zur
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Reinigung auf Silicagel unter Verwendung des Lösungsmittelsystems Toluol/Äthylacetat (98:2)chromatographiert wurde. Ausbeute
21,2 g des reinen öligen Esters.
Eine Lösung aus 18 g dieses Esters in 180 ml Methanol wurde mit 25 ml 10n Kalilauge 1 1/2 h unter Stickstoffatmosphäre
unter Rückfluß gehalten. Darauf wurde das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand auf Eis ausgegossen.
Das Gemisch wurde mit 6n Salzsäure angesäuert und der gebildete Niederschlag abfiltriert, gewaschen und getrocknet.
Ausbeute 15,5 g; Fp. 140 - 143°C.
Durch Veresterung mit Äthanol erhielt man den Diäthylester der Titelverbindung als ölige Substanz: R- in Hexan/Aceton
(9:1) = 0,48 auf SiO2. Aminolyse des Esters lieferte das
Diamid als kristalline Verbindung; Fp. 181 - 1840C.
In gleicher Weise wie in Beispiel 4 wurden folgende Verbindungen hergestellt:
1. l,4-Bis-[4-(l-carboxy-äthyl)phenyl] butan ; Fp. 141-143° C
2. l,5-B±s-[4-(1-carboxy-äthyl)phenyl] pentan ; "FP· 109-111° C
3. l,6-Bis-[4-(l-carboxy-äthyl)phenyl] hexan.; Fp. 115-120° C
4. l,7-Bis-[4-(1-carboxy-äthyl)phenyl] heptan ; Fp. 100-102° C
5. l,8-Bis-[4-(1-carboxy-äthyl)phenyl] octan ; Fp. 116-119° C
6. 1,3-Bis-[4r(1-carboxy-äthyl)phenyl]-2,2-dimethyl propan ;
Fp. 185-195° C
7. l,3-B.is-[3-methyl-4-( 1-carboxy-ä^hyl)phenyl]propan ;
Fp. 129-130° C
— — ... a'
8. l,3-Bis-[2-brom--4-(l-carboxy-äthyl)phenyl]propan ;
Fp. 125-127° C.
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Zusätzlich wurden die Natriumsalze dieser Verbindungen hergestellt; ihre Schmelzpunkte lagen über 27O0C.
In gleicher Weise wie in Beispiel 4, unter Verwendung von Äthyljodid oder Allylbromid anstelle von Methyljodid wurden
folgende zwei Verbindungen hergestellt:
1,3-Bis-[4-(l-carboxypropyl)phenyl]propan ·; Fp. 134-136° C;
1,3-Bis~[4-(l-carboxybuten-3-yl)phenyl]propan · ( Öl);
Rf in Chloroform .'Methanol (9:1)
0,47 auf
1,3-Bis/4"-(2-carboxyis opropyl) phenyl 7propan und Ester davon
In gleicher Weise wie in Beispiel 4 wurde 1,3-Bis/4"-(1-rcarboxyäthyl)phenyl7propan-dimethylester
(Beispiel 4) mit Lithiumdiisopropylamid und Methyljodid behandelt und der
erhaltene Dimethylester zur Titelverbindung hydrolisiert; Fp. 171 - 172°C.
Veresterung der Säure mit Äthanol ergab den Diäthylester als ölige Substanz, Rf in Toluol:Äthylacetat (95:5) =
0,53 auf SiO2.
Beispiel 8 .
1,3-Bis/4*- (1 - carboxyl s opropyl) phenyl 7propan
4 g 1,3-Bis/4"-(1-cyanoisopropyl)phenyl7propan wurde zu
55 ml 50 %iger H2SO^ bei etwa 50°C gegeben. Das Gemisch
wurde 6 h bei etwa 10O0C gerührt und dann auf Raumtemperatur
abgekühlt. Darauf wurde mit Äthylacetat extrahiert; die Auszüge wurden mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet.
Nach Verdampfen des Lösungsmittels hinterblieb
709816/1217 - 17 -
1A-'+8 555
die rohe Verbindung, Ausbeute etwa 85 %, die aus Toluol/
Äthylacetat umkristallisiert wurde; Fp» 115 - 117°C.
In gleicher Weise wie in Beispiel 8 wurden durch Hydrolyse der entsprechenden Cyanverbindungen die folgenden Substanzen
hergestellt:
1,3-Bis(4-carboxymethylphenyl)propan, Fp, 213 - 2150C;
1,4-Bis(4-carboxymethylphenyl)butan, Fp. 214 - 217°C;
1,3-Bis/5-(2-carboxyäthyl)phenyl7propan, Fp. 184 - 1850C;
1,3-Bis/4"-(i-carboxyäthyl )phenyl7propan, Fp. 140 - 142°C;
1,3-Bis/3-methyl-4- (1 -carboxyäthyl) phenyl 7propan,
Fp. 125 - 129°C;
1,3-Bis/5-(i-carboxypropyl)phenyl7propan, Fp. 135 - 1370C;
1,3-Bis/4"-(2-carboxyisopropyl)phenyl7propan, Fp. 170 - 1720C;
1,3-Bis/5-(2-carboxymethylisopropyl)phenyl7propan (Öl);
1,6-Bis(4-carboxyraethylphenyl)hexan, Fp. 200 - 2020C;
1,8-Bis(4-carboxymethylphenyl)octan, Fp. 185 - 1860C;
1,3-Bis/4"-(1-methyl-2-carboxyäthyl)phenyl7propan (Öl);
1,4-Bis(4-carboxymethylphenyl)butadien (Öl);
1,4-Bis/4"-(1 -carboxyäthyl)phenyl7butadien (Öl).
1,3-Bis/4"- (1 -methyl-2-carboxyäthenyl) phenyl 7propan-diathylester
Ein Gemisch aus 11,35 g 1,3-Bis(4-acetylphenyl)propan und
52,8 g Wittig-Reagens Äthoxycarbonylmethylentriphenylphosphoran
wurde eine Nacht unter Stickstoffatraosphäre auf 170°C erhitzt. Darauf wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt
und auf einer Silicagelsäule unter Verwendung des Lösungsmittelsystem Hexan/Aceton (9:1) chromatographiert.
Ausbeute 9,5. g (55 %) öliges Produkt. Rf in Hexan/Aceton
(75:25) = 0,55 auf SiO2.
- 18 -
709816/1217
-1A-48 555
1,3-Bis/£-(1-carboxyisopropyl)phenyl7propan-diäthylester
Eine Lösung aus 6,5 g Verbindung gemäß Beispiel 10 in 700 ml Methanol wurde mit 2,5 ml 70 %iger HClO4 und mit
0,55 g 10 % Palladium auf Kohle versetzt und das Gemisch
unter Verwendung einer Parr-Vorrichtung hydriert. Darauf
wurde filtriert und das Filtrat nach Zugabe von 5 g Natriumacetat eingeengt. Das Konzentrat wurde mit Wasser
verdünnt und mit Äther extrahiert. Die Ätherauszüge wurden mit 5 9oiger Natriumbicarbonatlösung und mit Wasser
gewaschen, getrocknet und zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand wurde auf einer SiO2-Säule unter Verwendung
des Lösungsmittelsystems Toluol/Äthylacetat (98:2) chromatographiert.
Man erhielt ein öliges Produkt, Ausbeute 3,5 g . Rf in Toluol/Äthylacetat (9:1) = 0,65 auf SiO2.
Hydrolyse des Diäthylesters in üblicher Weise ergab die entsprechende freie Säure mit Fp«115 -117 C
In gleicher Weise wurden folgende Verbindungen hergestellt:
1,3-Bis/i-(2-carboxyäthenyl)phenyl7propan-diäthylester;
1,3-Bis/5-(2-carboxyäthyl)phenyl7propan-diäthylester;
1,3-Bis/5-(2-carboxyäthyl)phenyl7propan,
709816/1217 ORIGINAL INSPECTED
Claims (5)
1. J Alkylen-di-phenylalk(en)ylcarbonsäuren der allgemei nen Formel
HOOC-(CH0) Γ
2 η
ALK
C «« (CH0) -COOH
I 2 η
R.
in der R1 und R2 für Wasserstoff oder eine C, - C^-Alkyl-
oder Alkenylgruppe stehen, R, ein Wasserstoff- oder Halogenatom
oder eine Hydroxygruppe oder eine C^ - C^-Alkyl-
oder Alkoxygruppe bedeutet, η den Wert O, 1 oder 2 hat und ALK für eine gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserst
off gruppe mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen steht, wobei die beiden Benzolringe durch eine unverzweigte
C, - Cg-Kohlenstoffkette verbunden sind und
die gestrichelten- Linien eine gegebenenfalls vorhandene zusätzliche Bindung zwischen dem ersten und zweiten Kohlenstoffatom
nach der Phenylgruppe bedeuten, wobei IP-diesem
Falle die Gruppe R2 und ein an das zweite Kohlenstoffatom
gebundenes Wasserstoffatom nicht vorhanden sind, sowie deren Salze, Ester und Amide.
2. Verbindung nach Anspruch 1, der allgemeinen Formel
.HOOC-C ■ *2
(CH2}
C-COOH
R2
in der R^ und R2 die in Anspruch'3 gegebene Bedeutung
besitzen und ρ die Zahl'3 oder 4 ist, sowie deren Salze,
Ester oder Amide.
709818/1217
- 2 ORIQlNAL INSPECTED
1A48 555 - 2 -
3. Verbindung nach Anspruch 1 der Formel j ο ι ι η ο q
HOOC-C ~AJr~ ^CH2)3Γ\/ C-C00H
CH3 CH3
oder deren Salz , Ester oder Amid.
4. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man
entweder
a) eine Verbindung der Formel -
a) eine Verbindung der Formel -
«J -Q- AIJi-Q-L
R3 . R3
in der FUund ALK die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung haben
und R für eine Methy-, Äthyl- oder Propylgruppe steht, mit Ammoniumpolysulfid oder mit einem Gemisch aus Schwefel und
einem sekundären Amin umsetzt und anschließend das erhaltene Thioamid zu der freien Säure I hydrousiert oder
b) eine Verbindung der Formel
III
in der R1, R2, R-z, ALK und η sowie die gestrichelte Linie
die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung haben der Hydrolyse oder Alkoholyse unterwirft oder
- 3 70 9816/1217 0RleiNAL INSPECTED
1A-/J5 555
- 3 -
- 3 -
c) eine Verbindlang der Formel HA
in der R^ , R, und ALK die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung
haben, mit einem Wittig-Reagens der Formel
Ph3P=CH-CCH2)m-Y V
in der Ph eine Aryl-, Cycloalkyl- oder Alkylgruppe bedeutet, m den Wert 0 oder 1 hat und Y eine Carbonsäure-,
veresterte Carboxyl- oder eine Carboxamidogruppe bedeutet, zu einer Verbindung der Formel I, in der η den Wert 1 oder 2 besitzt umsetzt und im Falle einer erhaltenen Verbindung der Formel I mit vorhandener Doppelbindung gegebenenfalls zu der entsprechenden gesättigten Verbindung reduziert und/oder im Falle einer erhaltenen Verbindung der
Formel I, in der η den Wert 0 hat und mindestens einer der Substituenten R^ und R2 für Wasserstoff steht, das Ji Kohlenstoffatom alkyliert und/oder im Falle einer erhaltenen Verbindung der Formel I mit freier Carbonsäuregruppe
diese in ein Salz, einen Ester oder ein Amid überführt
oder einen Ester oder Amid der Formel I zu der freien Säure I hydrolisiert und/oder im Falle einer Verbindung der Formel I mit einem chiralen Kohlenstoffatom die optisch aktiven oder inaktiven Enantiomeren trennt.
veresterte Carboxyl- oder eine Carboxamidogruppe bedeutet, zu einer Verbindung der Formel I, in der η den Wert 1 oder 2 besitzt umsetzt und im Falle einer erhaltenen Verbindung der Formel I mit vorhandener Doppelbindung gegebenenfalls zu der entsprechenden gesättigten Verbindung reduziert und/oder im Falle einer erhaltenen Verbindung der
Formel I, in der η den Wert 0 hat und mindestens einer der Substituenten R^ und R2 für Wasserstoff steht, das Ji Kohlenstoffatom alkyliert und/oder im Falle einer erhaltenen Verbindung der Formel I mit freier Carbonsäuregruppe
diese in ein Salz, einen Ester oder ein Amid überführt
oder einen Ester oder Amid der Formel I zu der freien Säure I hydrolisiert und/oder im Falle einer Verbindung der Formel I mit einem chiralen Kohlenstoffatom die optisch aktiven oder inaktiven Enantiomeren trennt.
5. Arzneimittel enthaltend eine Verbindung nach Anspruch 1 neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen.
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Cited By (2)
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| WO1986000298A1 (fr) * | 1984-06-22 | 1986-01-16 | Epis S.A. | Acides alpha, omega dicarboxyliques, procede pour leur preparation et medicaments les renfermant |
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