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DE2644367A1 - Magnetschluesselbetaetigtes drehzylinderschloss - Google Patents

Magnetschluesselbetaetigtes drehzylinderschloss

Info

Publication number
DE2644367A1
DE2644367A1 DE19762644367 DE2644367A DE2644367A1 DE 2644367 A1 DE2644367 A1 DE 2644367A1 DE 19762644367 DE19762644367 DE 19762644367 DE 2644367 A DE2644367 A DE 2644367A DE 2644367 A1 DE2644367 A1 DE 2644367A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
cylinder
tumblers
locking element
cylinder lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762644367
Other languages
English (en)
Other versions
DE2644367B2 (de
DE2644367C3 (de
Inventor
Karl-Heinrich Heucke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MRT MAGNET REGELTECHNIK GmbH
Original Assignee
MRT MAGNET REGELTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MRT MAGNET REGELTECHNIK GmbH filed Critical MRT MAGNET REGELTECHNIK GmbH
Priority to DE19762644367 priority Critical patent/DE2644367C3/de
Publication of DE2644367A1 publication Critical patent/DE2644367A1/de
Publication of DE2644367B2 publication Critical patent/DE2644367B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2644367C3 publication Critical patent/DE2644367C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0038Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets
    • E05B47/0044Cylinder locks with magnetic tumblers

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Magnetschlüsselbetätigtes
  • Dranzylinderscloß Die Erfindung betrifft ein magetschlüsslbetütigtos Dranzylindermit einem im Zylinder drehbaren Zylinderkern, einer Sporreinrichtung, die zwischen einer eine Zylinderkerndrehung sporrenden und freigebenden Stollung vorstellbar ist und die ein Rastglied aufweist, das senkrecht zur Zylinderachse zwischen einer Raststellung, in der es mit einem Rastvorsprung in eine Rastnut des Zylinders greift, und einer Außerraststellung verschisbbar ist, und mit durch den Magnetschlüssel bewegbaren Zuhaltungen, die der Sperreinrichtung so zugeordnet sind, daß sie in einer Betriebsstellung ein Verstellung der Sperreinrichtung in ihre Freigabestellung zulasscn und in ihren übrigen Stellungen sperren.
  • Bei vorbekannten krelkzylind orscnlössern dieser Art (Dt-OSen 2 504 305 und 2 513 500) ist das Rastglied als Sperrleiste ausgebildet, die in ihrer Raststellung eine Drenbewegung des Zylinderkerns sparrt, wenn sich die Zuhaltung nicht in ihrer Betriebsstallung befindet.
  • Benn in einem selahen Setriebszustand - beispielsweise bei einem gewaltsamen Äffnungsversuch oder bei Verwendung eines falsch kedierten Schlüssels - der Zylinderkern zu deren v@@@@t wird, wird ein: radial nach innen gerichtet Verschietung der Sperrleist ir ihre Freigahestellung dadurch ver indert, den die Zuhaltungen die auf die Sperrleiste ausgeübten Kröfte aufnamen und an das Senäuse weiterleiten. Sind die Zuhaltungen permanent-wagnetische Drenzuhaltungen (DT-OS 2 504 805), so bastent die Gefahr, daß die aus hochempfindlichem Material bestenanden Drchzuhaltung beschädigt werden. Bestanen die Drenzuhaltungen aus durch Wagnetkräfte bewefbaren Rollkärpern, insbesondere Kugeln (DT-OS 2513 500), so drücken sich die rollkörper in die benachbarte Wandung des Zylinderkerns ein, die - da sie benachbart zum Scklüsselkanal liegt - relativ dünn ist und daher leicht beschädigt werden kann.
  • Diese Schwierigkeit hat man gemäß einem älteren, nicht ververöffentlichten Vorschlag (P 25 58 249.4, Fig. 7, 6) dadurch zu beheben versucht, daß der Rastvorsprung des als Belzon ausgebildeten Sperrgliedes von einer getrennten Rastkugel gobildet wird, die durch eine in der Sperrleiste angeordnete Feder radial nach außen in die Rastnut des Gehäuses gedrückt wird. Diese Lösung hat jedoch verschiedene Nachteile Nachteile der Funktiensweise, der Herstellung und des Platzbedarfs.
  • Der verliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein magnetschlüsselbetätigtes Drehzylinderschleß der eincangs angegebenen Art se auszubilden, daß eine Beschädigung der Schl@@teile bei Gewaltanwendung erschwert wird, ohne daß darunter die Funktionssicherheit, der Herstellungsaufwand und der Platzbedarf leiden.
  • Diese Aufgabe wird bei einem magnetschlüsselbetätigten Drehzylinderschloß mit den eingangs angegebenen Nerkmalen erfindungsgemäß dadurch gelüst, daß die Sperreinrichtung ein im flastnliud radial versehiebbares Sperrelement aufweist, über das das Rastgliod unter Zwischenschaltung einer Feder an den Zuhaltungen abstützbar ist und das durch den Rastvorsprung hindurch in die Rastnut des Zylinders vorsteht, und daß in dem Zylinder eine sich in Drehrichtung zu beiden Seiten der Rastnut erstreckende Ausnehmung mit je einem Begrenzungsanschlag gebildet ist, an den sich das Sperrelemont zur Sperrung einer Zylinderkeredrehung seitlich anlegt, wenn der Zylinderkern zu drehen versucht wird, ohne daß sich die Zuhaltungen in ihrer Betriebsstellung befinden.
  • Entsprechend der erfindungsgemäßen Lösung wird die Rastfunktion der Sperreinrichtung einerseits und die Sperrfunktion der Sperreinrichtung andrerseits von zwei getrennten Elementen übernommen, und zwar von dem Rastglied und dem Sperrelement. Wird bei Verwendung des richting k@dierten Magnetschlüssels der Zylinderkern gedreht, se verschioben sich das Rastglied und das Sperrelement gemeinsam radial nach innen in iIir Freigabestellung, in der sie eine Zylind erk nrndrehung zulassen. Wird dagegen der Zylind crk nrn zu drehen versucht, ohne daß sich die Zuhaltungen in ihrer Betriebsstellung befinden, so wird das Rastglied allein nach innen verscheben, w@gegen das Sperrelement sicn an einen der beiden Begrenzungsanschläge seitlich anglet. Hierbei wird die zwischen dem Rastglied und dem Sperrelement angeordnete Feder zusammengedrüclXt, so daH auf das Sperrglied in radialer Richtung - und damit auf die Zuhaltungen - lediglich die Kraft der zusammengedrückten Feder übertragen wird, wogegen die gesamten übrigen Kräfte unmittelbar von dem Sperrelement an den Begrenzungsanschlag abgegeben werden. Somit werden auch bei einem gewaltsamen Üffnungsversuch nur unbeträchtliche Kräfte auf die Zuhaltungen übertragen.
  • Die arfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dan das Rastglied nur eine geringe Bautiefe zu haben brauet, da das Sperrelement innerhalb des Rastgliedes angeordnet ist und dennoch genügend Raum für dio zwischen den beiden Elementen angeerdnete Feder verhanden ist. Die erfindungsgemäße Sperreinrichtung läßt sich daher doppelseitig verwenden, anne das dadurch die üblichen Drehyzlinderschl@@abnessungen vergr@ßert werden müßten. Ferner werden durch die erfindungsgenä@@ Lösung weitere Nachzteile, die sich bei der Lösung nach dem eben erwähnten äteren Vorschlag ergeben, vermieden. So ist beispielsweise din Abstimmung zwischen den Federn, die das flastglied in ihre Rastetellung vorspannen, und den zwiscchen dem Rastglied und dem Sperrelament angeordneten Federn unpreblematisch, da die Federn funktionstechnich unabhängig veneinander sind. Es kann beispielsweise die zwischen dem Rastglied und dem Sperrelement angeordnete Druckfeder so schwach gewählt werden, daß sie gerade die Reibung des Sperrelementes in dem Rastglied überwindet; derfür sind nur geringe Federkräfte erferderlich, die eine Beschädigung der Zuhaltung bzw. ein Eindrücken der Zuhaltungen in die benachbarte Zylinderkernwand mit Sicherheit verhindern.
  • Der tete Gang, der sich bei einer Drenung des Zylinderkerns bis zum Begrenzungsanschlag ergibt, kann sehr gering gewählt werden.
  • Eine besonders vorteilhafte konstruktive Ausführgsform der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement einen belzenförmigen Abschnitt und einen scheibenförmigen Abschnitt aufweist, die in abgestuften Sohrungen des Rastgliedes geführt sind, daß der sich durch den Rastvorsprung windurch erstreckende bezenfürmig Abschnitt des Sperrele@@nts ar seinen Breien Ende ertsprechend der Aus@@-frm des Dastvorsprungs @@@@runnet ist, und des der an anderen Ende des benzenförmigen Abschnitts des Sperrelammnt s@@ @@-nete sereisenförmig Anschnitt winerseits mit den Zuhaltungen zusammenwirkt und andrerseits zur Abstützung der Federr dient. Zweckmäßigerweise ist @ierori das Sperrelement rotationssymetrisch ausgebildet und bezüclich seiner Symmetrisechse in unterschiedlie en Lagen fixierbar. Dies bistat dis @@ lichkrit, das ein Rastglieder entsprechend einer gewähschten K@dierung des Magnetschlässels bei der bentage in verschierdenen Lagen eingesatzt werden kann, so daß man gegebenenfalls mit einer einzigen, verfertigbaren Sperrelementform sämtliche Kedierungen @erstellen kann.
  • Vorzugsweise ist die Verschiebbarkeit des Rastelemente is Rastglied durch einen Anschlag begrenzt, gegen den das Sprrelement in der Raststellung des Rastgliedes von der Feder angedrückt wird. Das Rastglied wird somit bei abgezegenem Magnetschlüssel nicht gegen die Zuhaltungen angedrückt, so daß sich die Zuhaltungen bei Zuführung des Magnetschlüssels ohne weiteres in ihre Betriebsstellung bewegung lassen.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße Lösung andenden bei einen Drehzlylinderschloß, bei dem die Zuhelten. Am aus durch Magnetkräfte bowegbaren Rollkörpen, inshe@ondere Kugeln, bestohen. Bei dieser Ausfürungs-@@. ist in dem Sporrelement mindestens eine Kammer @@@@@st, in di@ die Zuhaltungen eintauchen künnon, @@nn sie sich in der Betriebsstellung befinden.
  • @ine Partigungs- und funktionstechnisch besonders zwockmäßige Lösung ergibt sich dann, wenn das Rastglied als sich über die gesamte Länge des Zylinders erstreckende Rastleiste ausg@bildet ist. In diesem Fall sind zweckmäßigerweise in der Rastleiste m@hrere Sporrelemente in Längsrichtung n@b@n@@nand@r angcordnet, wobei - wie bereits erwähntrfc Sp@rreinrichtung mit Rastleistc zu beiden Scitcn des @@ @üsselkanals angeordnet werden kann. -Anhand der Zeichnungen wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Drehzylinderschloß, das sich in seiner SclllieI3 stellung befindet; Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Querschnitt durch das Drehzylinderschlaß, sobei eich jedoch it obere Sperreinrichtung in ihrer "Ofnungsstellung und die untere Sperreinrichten in ihrer Sperrstellung Lefindet; Fig. 8 einen Längschnitt durch das Drehzylinderschlaß.
  • Das in den Figuren dergestellt Drehzylindershend @@@@ @@@ Zylinder 2 auf, in dem ein Zylinderkern 4 dre@ber gelagert ist.
  • Der Zylinderkern @ist mit einem mittigen @e lüss@lsch@litz @ versehen, in den sin in vergegebener Weise kedierter @agnetschlüssel @ ingesteckt werden kann.
  • Zu beiden weiten des Schlösselschlitzes 8 sind je zwei Sperreinrichtungen 10 angeordnet. Da die Sperreinrichtungen 10 gleich ausgebildet sind, genüft as, nur eine der Sperrein.
  • richtungen zu beschreiben.
  • Die Sperreinrichtung 10 weist ein Rastglied in Form einer Rastleiste 12 auf, die sich praktisch über die gesamts Länge des Drehzylinderschlosses erstreckt und in einer entsprechenden Ausnehmung 14 des Zylinderskerns 4 radial verschiebbar gelagert ist. Die rastleiste 12 ist mit einem radial verstehenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Rastvorsprung 16 versehen, der in der Schließstellung des Drehzylinderschlosses in eine entsprechend ausgebildete Rastnut le des Zylinders 2 greift. Die Rastleiste 12 wird durch im Zylinderkern abgestützte Federn 20 radial nach aui3en in ihre Reststellung v rriespannt.
  • Die Sperreinrichtung 10 ist mit einem Sperrelement 22 versehen, das in der Rastleiste radial verschiebbar angeordnet ist.
  • Das Sperrelement 22 weist einen scheibenfürmigen Abschnitt 24 und einen bolzenförmigen Abschnitt 28 auf, von denen der scheibenförmige Abschnitt 24 in einer Bohrung 26 und der bolzenförmige Abschnitt 28 in einer Bohrung 30 der Rastleiste 12 geführt ist. Der bolzenförmige Abschnitt 28 erstreckt sich durch den Rastvorsprung 16 der Rastleiste hindurch und ist an seinem vorstehenden Ende 32 entsprechend der Form des Rastvorsprunges 16 abgerundet, so daß er gemeinsam mit dem Rastvursprung 16 in die Rastnut 18 des Zylinders 2 greift.
  • Zwischen der Rastleiste 12 und dem Sperrelement 22 ist eine den bolzenförmigen Abschnitt 28 konzentrisch umgebende Feder 34 angeordnet, die die Rastleiste 12 und das Sperrelement 22 voneinander wegzudrücken sucht. Eine voneinander weg gerichtete Relativbewegung zwsichen der Rastleiste 12 und dem Sperrelement 28 wird durch einen Abschlag 36 begrenzt.
  • Zwischen der Unterseite des tellerförmige Abschnitts 24 des Sperrelementes 22 und der benachbarten Wand des Zylinderkerns 4 sind Zuhaltungen 40 in Form von Kugeln aus magnetisch beeinflußbarem Werkstoff (z.B. Stahl) angeordnet, die sich innerhalb von Kammern 42 des Zylinderkerns 4 frei bewegen können. Hierbei sind jede Sperrelement 22 und somit jeder Kammer 42 zwei Zuhaltungen 40 zugeordnet An der Unterseite des scheibenförmigen Abschnitts 24 des Sperrelementes 22 ist eine Kammer 44 gebildet, deren Größe ungefähr den Abmessungen der beiden Zuhaltungen 40 entspricht und die in vergegebener Lage in dem Sperrelement 22 angeordnet ist. Definden sich daher die Zuhaltungen 4G in einer vorgegebenen Lage (in der Betriebsstellung), so können sie in die Kammer 44 des Sperrelementes 22 eintauchen; dius bedeutet, daß das Sperrelement radial nach innen verschoben werden kann.
  • An den Sperrelementen 12 gegenöberliegenden Stellen ist im Zylinder 2 jeweils eine Ausnehmung 46 gebildet, die sich zu beiden Seiten der Rastnut 18 erstrcclct und von Bgrenzungsanschlägen 48, y 50 begrenzt wird. Die Tiefe der Ausnehmung 46 entspricht der größten Tiefe der Rastnut 18.
  • Die Länge der Ausnehmung 46 in Längsrichtung dEs Drehzylinderschlosses ist so bemessen, daß die Ausnehmung 48 etwas größer als der Durchmesser des bolzenartigen Abschnitts 28 des Sperrelementes 22 ist.
  • Die im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildeten Sperrelemente 22können durch im Zylinderkern 4 eingesetzte Zapfen 52 (vergl. Fig.3) in einer vorgegebenen Drehlage fixiert werden.
  • Dies bieten die Möglichkeit, das Drehzylinderschleß bei Verwendung identischer Sperrelemente unterschedlich zu kodiren.
  • Die Funktionsweise des beschriebenen Drehzylinderschlesses ist wie folgt.
  • In der Schlioßstellung (Fig.1) des Drehzylinderschlesses - das heißt, bei abgezogenem Magnetschlüssel - wird die Rastleiste 12 durch die Federn 20 radial nach außen in ihre Raststellung vergespannt, in der der Rastversprung Iß in die Rastnut 18 greift. Das Ende 32 des belzenförmigen Absc@nittes 28 des Sperrclementes 22 greift ebenfalls iin die Rastnut 1; das Sperrelement 22 wird durch die Feder 34 radial nach innen vorgespannt und liegt an dem Anschlag 36 an. Das Sperrelement 12 hat daher einen kleinen Abstand von den Zuhaltungen 40, die sich somit in den Kammern 42 frei bewegen können.
  • ird nun der richtig g kodierte Magnetschlüssel 8 in den Schlüsselschlitz ö eingesteckt, so bewegen sich die Zuhaltungen 40 in ihre Betriebsstellung, in dEr sie der Kammer 44 des zugehörigen Sperrelementes 22 genau gegenüberliegen. Wird nun der Zylinderkern 4 gedreht, so verschiebt sich die Rastleiste 12 durch Abgleiten der Nockenflächen des Rastvorsprunges 16 und der Rastnut 18 radial nach innen. Hierbei nimmt die Rastleiste 12 über die Federn 34 die Sperrelemente 22 mit, so daß die Zuhaltungen 40 in die Kammern 44 der Sperrelemente 22 eintauchen. Der Zylinderkern 4 läßt sich somit ungehindert drehen.
  • Wird dagegen der Zylinderkern 4 ohne Verwendung des richtig kodierten Magnetschlüssel zu drehen versucht, so tritt die Sperrwirkung der Sperrelemente 22 in Kraft. Die Sperrleiste 12 wird wiederum durch Abgleiten der Nockenflächen des Rastuorsprunges 16 und der Rastnut 18 radial nach innen verschoben; eine radial nach innen gerichtete Bewegung des Sperrelementes 12 wird jedocn durah die Zuhaltungen 40 verhindert, die niciit in die Kammer 44 sintsuchen können. Die Folge ist, daß die Feder 34 durch die radial nach innen gerichtete Bewegung der Sperrleiste 12 zusammengedrückt wird, während das abgerundete Edo 2 des bolzenförmingen Abschnitts 28 des Sperrelementes 22 n der Ausnehmung 46 seitlich verschoben wird, -bis sich der bolzenförminge Abschnitt 2S an den betreffenden Begrenzungsanschlag 48, 50 anlegt (vergl. untere Seite der Fig.2).
  • Eine weiter Drehung des Zylinderkerns 4 wird nun durch seitlic; -ie Anlage des Sperrelementes 22 am Begrenzuncsanschlag 40 bzw. 50 verhindert. Hierbei werden auf dio Zuhaltungen 40 lediglich die von der Feder 34 auf das Sperrelement 22 abgegebenen Kräfte Ubertragen, während der Fauptanteil der auf den Zylinderkern ausgeübten Drehkräfte unmittelbar an den Zylinder 2 abgeleitet werden. Die Zuhaltungen 40 und somit die den Scil0sselschlitz 6 begrenzende, relativ dünne Wand des Zylinderkerns 4 sind daher nur sehr geringen Belastungen ausgesetzt.
  • Zur Fixierung des Magnetschlüssels 8 im Schlüsselschlitz 6 kann - wie strichpunktiert angedeutet - eine ungefederde 54 Sperrkugel vorgesehen werden; die in der Scließstellung des Drehzylinderschlosses in einer teilkugelförmigen Ausnehmung 56 des Zylinders 2 sitzt und bei eingestecktem Magnetschlüssel 8 in eine entsprschende Vertiefung 58 des Magnetschlüssels eintauchen kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Magnetschlüsselbetätigtes Drehzylnderschloß mit einem im Zylinder dreiibaren Zylinderkern einer Sperreinrichtung, die zwischen einer eine Zylinderkerndrehung sperrenden und freigebenden 5telluny verstellbar ist und die ein Rastglied aufweist, das senkrecht zur Zylinderachse zwischen einer Rststellung, in der es mit einem Rastversprung in eine Rastnut des Zylinders greift, und einer Außerraststellung verschiebbar ist, und mit durch den Magnetischlüssel bewegbaren Zuhaltungen, die der Sperreinrichtung so zugeordnet sind, daß sie in einer Oetriebsstellung eine Verstellung der Sperreinrichtung in ihre Freigabestellung zulassen und in ihren übrigen Stellungen sperren, d a d u r c h g e e e n n z e i c h n e t, daß die SperreinrieJitung (22) ein im Rastglied (12) radial verschiebbares Sperrelement (22) aufweist, über das das Rastglied (12) unter Zwischenschaltung einer Feder (34) an den Zuhaltungen (40) abstützbar ist und das durch den Rastvorsprung (16) hindurch in die Rastnut (18) des Zylinders (2) vorsteht, und da in dem Zylinder (2) eine sich in Drehrichtung zu beiden Seiten der RAstnut (18) erstreckende Ausnehmung (46) mit je einem Bregenzungsanschlag (46) (50) gebildet ist, an den sich das Sperrelernent (22) zur Sperrung einer Zylinderkerndrenung seitlich anlegt, wenn der Zylinderkern (4) zu drehen versucht wird, ohne daß sich die Zuhaltungen (40) in ihrer Betriebsstellung befinden.
  2. 2. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 das Sperrelement (22) einen bolzenformigen Abschnitt (28) und einen scheibenförmigen Abschnitt (24) aufweist, die in abgestuften Bohrungen (26,30) des Rastgliedes (12) geführt sind, daß der sich durch den Rastvorsprung (16) hindurch erstreckende bolzenförmige Abschnitt (28) des Sperrelementes (22) an seinem freien Ende (32) entsprecnend der Außenform des Rastvorsprunges (16) abgerundet ist, und daß der am anderen Ende des bolzenförmigen Abschnitts (28) des Sperrelementes (22) angeordnete scheibenförmige Abschnitt (24) einerseits mit den Zuhaltungen (40) zusammenwirkt und andrerseits zur Abstützung der Feder (34) dient.
  3. 3. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (22) rotationssymmetrisch ausgebildet und bezüglich seiner Symmetrieachse in unterschiedlichen Lagen fixierbar ist.
  4. 4. DrehzylinderschloB nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebbarkeit des Sperrelements (22) in dem Rastglied (12) durch einen Anschlag t36) begrenzt ist, gegen den das Sperrelement (22) in der Raststellung des Rastgliedes (12) von der Feder (34) angedrückt wird.
  5. 5. Drehzylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Zuhaltungen aus durch Magnetkräfte bewegbare Rollkörper, insbesondere Kugeln bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sperrelement (22) mindestens eine Kammer (44) gebildet ist, in die die Zuhaltungen (40) eintauchen können, wenn sie sich in ihrer Betriebsstellung befinden.
  6. 6. Drehzylinderschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammer (44 ) des Sperrelementes (22) zwei als Kugeln ausgebildete Zuhaltungen (40) zugeordnet sind und die Kammer (44) zur Aufnahme der beiden Kugeln einen entsprechenden länglichen Grundriß besitzt.
  7. 7. Drehzylinderschloß, bei dem das Rastglied als sich übsr die gesamte Länge des Zylinders erstreckende Rastleiste ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rastleiste (12) mehrere Sperrelemente (22) in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
  8. 8. Drehzylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des Magnetschlüssels (8) im Scilüsselschlitz (6) ein eine Sperrkugel (54) in einer teilkugelförmigen Ausnehmung (56) des Zylinders (2) sitzt und bei eingestecktem Magnetschlüssel (8) durch eine Drehbewegung des Zylinderkerns (4) tadial nach innen in eine entsprechende Vertiefung (58) des Magnetschlüssels (8) eintauchbar ist.
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DE2644367B2 DE2644367B2 (de) 1981-05-21
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DE2644367B2 (de) 1981-05-21
DE2644367C3 (de) 1982-01-14

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