DE2643789A1 - Maschine zum aufbringen von strassenbelaegen - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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- E01C19/48—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ
- E01C19/4866—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ with solely non-vibratory or non-percussive pressing or smoothing means for consolidating or finishing
- E01C19/4873—Apparatus designed for railless operation
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Maschine zum Aufbringen von Straßenbelägen
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufbringen von Straßenbelägen mit einem vorzugsweise einen eigenen Antrieb aufweisenden Fahrwerk, Mitteln zum Auftragen des zu verarbeitenden Materials auf den Untergrund und einer Nivelliereinrichtung mit einer Glättbohle, die höhenverstellbar am Fahrwerk befestigt ist, sowie gegebenenfalls einer in Fahrtrichtung davor angeordneten Einrichtung zum Abschälen oder Abfräsen von schadhaften Straßenbelägen Zum Aufbringen von Straßenbelägen sind Maschinen, sogenannte Fertiger, bekannt, bei denen auf einem Raupen- oder Räderfahrwerk ein Behälter für das zu verarbeitende Material, das im allgemeinen eine Asphaltmischung ist, Mittel zum Auftragen des Materials auf den Straßenunterbau, insbesondere Tamper und Vibratoren, und eine Nivelliereinrichtung mit einer starr daran befestigten Glättbohle vorhanden sind. Die Nivelliereinrichtung mit der Glättbohle ist höhenverstellbar am Fahrwerk angebracht, wobei die Höhenverstellung, durch die die Belagdicke eingestellt werden kann, mittels Hydraulikzylindern oder mittels Schraubspindeln erfolgen kann.
- Es sind des weiteren Maschinen, sogenannte Repaver, bekannt, bei denen sich in vorderen Teil eines langgestreckten Fahrwerks eine den zu erneuernden Straßenbelag abfräsende oder abschälende Einrichtung befindet und im rückwärtigen Teil eine Beschichtungsanlage, die im wesentlichen den gleichen Aufbau besitzt, wie der zuvor beschriebene Fertiger.
- Bei diesen bekannten Maschinen treten während des Betriebs erhebliche Erschütterungen und Vibrationen auf, die bei Repavern hauptsächlich von der Fräs- oder Schäleinrichtung herrühren, bei den Fertingern dagegen im wesentlichen auf die das auf getragene Material verdichtenden Mittel zurückzuführen sind. Diese Erschütterungen und Vibrationen übertragen sich naturgemäß auch auf die an der Nivelliereinrichtung sitzende Glättbohle.
- Die Folge ist, daß der aufgebrachte Straßenbelag nicht, wie erwünscht, glatt ist, sondern eine Vielzahl von Querrillen aufweist, die Vibrationen in der Lenkung von die Straße befahrenden Fahrzeugen und Fahrgeräusche erzeugen können.
- Diese Nachteile der bekannten Maschinen sollen durch die Erfindung überwunden werden. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Maschinen der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß auftretende Erschütterungen und Vibrationen keinen oder allenfalls einen vernachlässigbaren Einfluß auf die Oberfläche des aufgebrachten Straßenbelages haben. Zudem sollen die Maßnahmen mit möglichst geringem Aufwand realisierbar sein.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Nivelliereinrichtung im Bereich der Glättbohle mit mindestens zwei höhenverstellbaren Stützrädern versehen ist.
- Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird die Glättbohle so geführt, daß, wie Versuche gezeigt haben, auch starke Vibrationen und große Erschütterungen keinen ins Gewicht fallenden Einfluß auf die Oberfläche des Straßenbelages haben. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß auch bereits im Betrieb befindliche Maschinen nachträglich ohne großen Kostenaufwand mit den Stützrådern ausgerüstet werden können.
- Die Stützräder können gemäß einer vorteilhaften/Ausführungsform der Erfindung an der Nivelliereinrichtung befestigt sein.Eine solche Ausführungsform eignet sich insbesondere zur Nachrüstung von bereits im Betrieb beflnfllichen Maschinen.
- Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Stützräder an der Glättbohle befestigt, die um eine zu ihrer Längsachse parallele Achse an der Nivelliereinrichtung angelenkt ist. Mit einer solchen Anordnung und Führung der Glättbohle lassen sich, wie sich gezeigt hat, besonders glatte, von jeglichen Vibrations- oder Erschütterungseinflüssen freie Straßenoberflächen rielen.
- Die Lage der Stützräder bezogen auf den Abstätzort kann nahezu beliebig gewählt werden. Wird Wert darauf gelegt, daß die Breite der Maschine durch die Stützräder nicht zusätzlich vergrößert werden soll, so empfiehlt sich eine Ausführungsform, bei der die Stützräder sich auf dem zu belegenden Untergrund abstützend an der Nivelliereinrichtung befestigt sind. Eine andere mögliche Lösung besteht darin, die Stützräder so an der Nivelliereinrichtung bzw. der Glättbohle zu befestigen, daß sie sich auf dem aufgebrachten Stranenbelag abzustützen vermögen. Im Hinblick auf das verhältnismäßig große Gewicht der Nivelliereinrichtung ist diese Ausführungsform ohne zusätzliche Maßnahmen, wie besondere Ausbildung der Stützräder, nicht ohne weiteres auf die Nivelliereinrichtung anwendbar.
- Eine andere Möglichkeit der Stützradanordnung besteht darin, die Stützräder sich seitlich neben dem aufgebrachten Straßenbelag abstiitzend an der Nivelliereinrichtung bzw. der Glättbohle zu befestigen. Diese Ausführungsform führt jedoch im allgemeinen zu einer Verbreiterung der Maschine, was häufig nicht in kauf genommen werden kann.
- Insbesondere bei einer Anordnung der Stützräder, bei der sich diese auf dem aufgebrachten Straßenbelag abstützen, empfiehlt es sich, die Stützräder walzenförmig auszubilden, um eine Spurbildung in dem aufgebrachten Straßenbelag zu verhindern.
- Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Stützräder hydraulisch verstellbar auszuführen. Es kann hierbei das bei den Maschinen im allgemeinen bereits vorhandene Hydrauliknetz mitbenutzt werden. Häufig wird auch der Anschluß der die Stützräder verotellenda hydraulischen Motore an das zur Höhenverstellung der Nivelliereinrichtung vorgesehene Hydrauliknetz möglich sein, so daß ein zusätzliches Steuernetzwerk für die Verstellung der Stützräder eingespart werden kann.
- Um zu verhindern, daß die Stützräder im reinen Fahrbetrieb der Maschine den Boden berühren, empfiehlt es sich bei der Ausführungsform, bei der die Stütsräder an der Glättbohle befestigt sind und die Glättbohle um eine zu ihrer Längsachse parallele Achse an der Nivelliereinrichtung angelenkt ist, Mittel vorzusehen, die die Verschwenkung der Glättbohle um die Schwenkachse begrenzen Diese Mittel können beispielsweise Anschläge sein, auf die die Glättbohle bei hoch gezogener Nivelliereinrichtung zu liegen kommt.
- Die Erfindung sei anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele enthält, mäher erläuterte Es zeigen Figur t eine Seitenansicht des rückwärtigen Teils eines Repavers und Figur 2 eine Seitenansicht des rückwärtigen Teils eines anderen Repavers.
- Der Repaver gemaß Figur 1, von dem lediglich der ruckwärtige Teil dargestell ist, besteht aus einem Fahrwerk 1 mit sechs gummibereiften Rädern 2, auf dem im vorderen Teil eine Einrichtung zum Abfräsen oder Abschälen des Straßenbelages und im rückwärtigen Teil eine Einrichtung 3 zum Aufbringen des neuen Straßenbelages angeordnet ist, die unter anderen eine Nivelliereinrichtung 4 enthält.
- Die Nivelliereinrichtung 4 ist um eine Achse 5 drehbar zwischen zwei Lagerwangen 6 gelagert1 die ihrer seits am Fahrwerk 1 angeschweißt sind. An ihrem dem Straßenniveau benachbarten Ende befindet sich die Glättbohle 7, die starr an der Nivelliereinrichtung 4 befestigt ist. In ihrem der Drehachse 5 benachbarten Endbereich 8 greift der bewegliche Teil 9 mindestens eines Hydraulikmotors 10 an, mit dem die Nivelliereinrichtung 4 angehoben und abgesenkt werden kann.
- In diesem Endbereich 8 der Nivelliereinrichtung 4 befindet sich des weiteren ein Behälter 11 für das zu verarbeitende Material.
- Im Bereich der Glättbohle 7 sind an der Nivelliereinrichtung 4 zwei 5tutsrade.r 12 befestigt, von denen lediglich eins zu sehen ist. 3ie Stützräder 12 sind so angeordnet, daß sie sich seitlich neben dem aufgebrachten Straßenbelag 13 auf dem Untergrund 14 abstützen können. Zur Höhenverstellung jedes der beiden Stützräder 12 ist ein Hydraulikzylinder 15 vorgesehen.
- Während des Beschichtungsbetriebes ist der Hydraulikmotor 10 abgeschaltet, das heißt, die Nivelliereinrichtung 4 ist ausschließlich durch die Stützräder 12 in ihrer Position gehalten. Während des Fahrbetriebs dagegen wird die gesamte Nivelliereinrichtung durch den Hydraulikmotor 10 in einer Lage gehalten, in der die Stützräder 12 vom Boden abgehoben sind.
- Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform ist die Glättbohle 7' um eine zu ihrer Längsachse parallele Achse 16 an der Nivelliereinrichtung 4 angelenkt und die beiden Stützräder 12 sind an der Glättbohle 7' befestigt.
- Bei dieser Ausführungsform wird die Nivelliereinrichtung 4 während des Beschichtungsbetriebes durch den lIydraulikmotor 10 in einer bestimmten vorgegebenen Lage gehalten. Die Position der Glättbohle 7' wird unabhängig von der Lage der Nivelliereinrichtung 4 durch die höhenverstellbaren Stützräder 12 bestimmt. Nach Beendigung des Beschichtungsvorganges wird die Nivelliereinrichtung 4 iiber den Hydraulikmotor 10 in eine gegenüber dem Beschichtungsbetrieb erhöhte Position verschwenkt. Hierbei verschwenkt sich die Glättbohle 7' bis sie an den Anschlag 17 gelangt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß bei genügend starkem Verschwenken der Nivelliereinrichtung 4 die Stützräder 12 vom Boden abheben.
- L e e r s e i t e
Claims (9)
- Patentansprüche (%i. Maschine zum Aufbringen von Straßenbelägen mit einem vorzugsweise einen eigenen Antrieb aufweisenden Fahrwerks Mittcln zum Auftragen des zu verarbeitenden Materials auf den Untergrund und einer Nivelliereinrichtung mit einer Glättbohle, die höhenverstellbar am Fahrwerk befestigt ist, sowie gegebenenfalls einer in Fahrtrichtung davor angeordneten Einrichtung zum Abschälen oder Abfräsen von schadhaften Straßenbelägen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Nivelliereinrichtung (4) im Bereich der Glättbohle (7,7') mit mindestens zwei höhenverstellbaren Stützrädern (12) versehen ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) an der Nivelliereinrichtung (4) befestigt sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Glättbohle (7') um eine zu ihrer Längsachse parallele Achse (16) an der Nivelliereinrichtung (4) angelenkt ist und die Stützräder (12) an der Glättbohle (7') befestigt sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 2, d a d ü r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) sich auf dem zu belegenden Untergrund (14) abstützend an der Nivelliereinrichtung (4) befestigt sind.
- 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) sich seitlich neben dem aufgebrachten Straßenbelag (13) abstützend an der Nivelliereinrichtung (4) bzw. der Glättbohle (7,7') befestigt sind.
- 6. Maschine nach e nem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) sich auf dem aufgebrachten Straßenbelag (13) abstützend an der Nivelliereinrichtung (4) bzw. der Glättbohle (7,7') befestigt sind.
- 7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) walzenförmig ausgebildet sind.
- 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stützräder (12) hydraulisch verstellbar sind.
- 9. Maschine nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Verschwenkung der Glättbohle (7,7') um die Schwenkachse begrenzende Mittel (17) vorgesehen sind.
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2643789A1 true DE2643789A1 (de) | 1978-03-30 |
| DE2643789C2 DE2643789C2 (de) | 1987-06-11 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2643789A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0753626A1 (de) * | 1995-07-12 | 1997-01-15 | Colas Limited | Vorrichtung zum Beschichten |
| CN110565487A (zh) * | 2019-09-29 | 2019-12-13 | 上海二十冶建设有限公司 | 道路施工滑模式摊铺机 |
| CN114434583A (zh) * | 2022-03-07 | 2022-05-06 | 江西环境工程职业学院 | 一种家具维护用裂缝智能修补装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7144756U (de) * | 1972-04-27 | Fa K Hoes | Abstützung einer Verdichtungsbohle | |
| US3907450A (en) * | 1974-05-06 | 1975-09-23 | Cutler Repaving Inc | Scarifier for use with asphalt concrete roadway refinishing apparatus |
| DE2419168A1 (de) * | 1974-04-20 | 1975-11-13 | Voegele Ag J | Strassenfertiger zum einbau von beton |
-
1976
- 1976-09-29 DE DE19762643789 patent/DE2643789A1/de active Granted
Patent Citations (3)
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| CN114434583A (zh) * | 2022-03-07 | 2022-05-06 | 江西环境工程职业学院 | 一种家具维护用裂缝智能修补装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2643789C2 (de) | 1987-06-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |