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DE2643692A1 - Vorrichtung zur zeitbasisfehlerkorrektur - Google Patents

Vorrichtung zur zeitbasisfehlerkorrektur

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Publication number
DE2643692A1
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DE
Germany
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line
time base
signal
delay
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762643692
Other languages
English (en)
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DE2643692C2 (de
Inventor
Walter Arnstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Videonetics Corp
Original Assignee
American Videonetics Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Videonetics Corp filed Critical American Videonetics Corp
Publication of DE2643692A1 publication Critical patent/DE2643692A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2643692C2 publication Critical patent/DE2643692C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/91Television signal processing therefor
    • H04N5/93Regeneration of the television signal or of selected parts thereof
    • H04N5/95Time-base error compensation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/02Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
    • H04L7/033Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop
    • H04L7/0337Selecting between two or more discretely delayed clocks or selecting between two or more discretely delayed received code signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)
  • Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)

Description

AMERICAN VIDEOEETIGS CORPORATION
432 Toyama Drive
Sunnyvale. California 94806
U.S.A.
Patentanmeldung
Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegeben ist, sowie ein Betriebsverfahren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System zur Verarbeitung sich wiederholender Signale, wobei eine Verbesserung der Qualität einzuhaltender Zeitpunkte erreicht werden soll. Mehr ins einzelne gehend befaßt sich die Erfindung mit einer digitalen Vorrichtung zur Korrektur zeitlich rascher bzw. zeitlich kurzer Zeitbasisfehler, die des öfteren auftreten, z. B. in der Übertragung oder Wiedergabe von iernseh-Videosignalen.
Übliche Pernsehsysteme erzeugen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre ein sichtbares Bild dadurch, daß eine sich wiederholende Abtastung mit hoher Geschwindigkeit von links nach rechts und von oben nach unten erfolgt. Solche Fernsehsystem« verwenden üblicherweise 525 vertikal übereinander angeordnete horizontal verlaufende Zeilen, wobei 30 vollständige Bilder während einer Sekunde abgetastet bzw. aufgezeichnet werden. Während der Abtastung bzw. Aufzeichnung eines jeden Vollbildes ist es wichtig, daß eine jede der aufeinander
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folgenden Zeilen an jeweils der gleichen Stelle der Zeile wie bei der vorangehenden Zeile anfängt und endet, damit die vertikalen Kanten des im allgemeinen Falle rechteckigen Bildes geradlinig sind und damit das wiedergegebene Bild eine bildgetreue Wiedergabe des aufgenommenen Bildes ist. Um die Abtastung bzw. das Aufzeichnen der Kathodenstrahlröhre in Bezug auf das übertragene Videosignal zu synchronisieren, ist ein Zeilensynchronimpuls zu Beginn einer jeden Zeile vorgesehen. Ein Bildsynchronimpuls ist zu Beginn eines jeden Bildes während des Synchronisierintervalles vorgesehen.
Die Verarbeitung von Fernsehsignalen in einem wie voranstehend· beschriebenen System enthält des öfteren Zeitfehler zwischen aufeinander folgenden Zeilen innerhalb eines Video-Bildes. Ein solcher Fehler wird als Zeitbasisfehler bezeichnet. Solche Fehler machen sich dadurch bemerkbar, daß aufeinander folgende Zeilen gegeneinander nach rechts oder nach links verschoben sind. Die vertikalen Kanten des von der Fernsehröhre wiedergegebenen Bildes geben Zeitbasisfehler in der Weise wieder, daß ! die vertikalen Kanten nicht scharf sind wie sie es sein soll- j ten, sondern verwaschen und ausgefranst sind. Das Bild selbst ' ist in der gleichen Weise durch und durch verzerrt und j »wellig». :
Eine Hauptquelle für Zeitbasisfehler bei Fernsehsystemen liegt in Video-Bandrekordern, die im Wiedergabebetrieb betrieben werden. Veränderungen der Abmessungen des Magnetbandes, fehlerhafte Lage des Bandes in Bezug auf die in der rotierenden Einrichtung verhandenen Magnetköpfe, Unterschiede zwischen den Wiedergabeköpfen und Abnutzung derselben und Fehler in der Geschwindigkeit des Motors können einzeln für sich oder auch im Zusammenwirken Zeitbasisfehler erzeugen, die in den wiederzugebenden Videosignalen enthalten sind. Es sind aber auch andere Umstände und Vorrichtungen bekannt, die Ursache für Zeitbasisfehler in Videosignalen sind. Was auch immer die Ursache für Zeitbasisfehler ist, ihre Auswirkungen •führen zu einem in unannehmbarer Weise verzerrten Fernsehbild.
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Daher ist es anerkannte Tatsache, daß ein Bedürfnis nach einer Vorrichtung besteht, mit der Zeitbasisfehler im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Videosignalen auf ein Minimum gebracht werden können.
Eine Anzahl von Technologien und Lösungsversuchen sind bereits entwickelt worden, um Zeitbasisfehler zu beseitigen. Jedoch all diese Versuche zeichnen sich dadurch aus, daß sie wesentliche Nachteile haben, insbesondere im Hinblick auf komplizierten Aufbau, Instabilität und auch hohe Kosten.
Eine der aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen ist, eine übliche analog arbeitende Verzögerungsleitung mit elektrisch variabler Länge zu verwenden. Bei dieser Technik werden die direkten Videosignale verarbeitet, um das Maß des Zeitbasisfehlers feststellen und dann die Verzögerungsleitung auf elektrischem Wege zu verlängern oder zu verkürzen, um den Fehler zu korregieren. Ein solches System erfordert andauernde Einjustierungen und ist sehr kostspielig. Außerdem lassen sich abrupte Änderungen in der Länge der Verzögerungsleitung nicht realisieren.
Eine neuere Entwicklung des Standes der Technik ist in der US-Patentschrift 3 860 952 beschrieben. Bei diesem System ist eine sehr komplexe und kostspielige, mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Analog-Digital-Vorrichtung vorgesehen. Sie arbeitet mit einer Abtastfrequenz von 10,7 MHz. Sie dient dazu, wesentliche Anteile eines Videosignals zu digitalisieren und zu speichern, und zwar mit einer Taktrate, die analog dem jeweiligen Zeitbasisfehler verändert wird. Die digitalisierte Videosignalinformation wird nachfolgend aus dem Speieher in Vielfach-Schieberegister herausgenommen, und zwar in einer standardisierten, stabilisierten Folge. Daraufhin erfolgt die Regeneration zu dem Videosignal, das dann frei von Zeitbasisfehlern ist. Dieses System ist aber nicht in der Lage, plötzliche Veränderungen bezüglich der Verzögerungskorrektur durchzuführen. Es läßt sich daher nicht
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"bei mehrfach segmentierten, rotierenden Köpfen im Video-Magnetbandrekorder verwenden.
Ein anderes "bereits vorgeschlagenes System "beruht auf einer
Kombination von digitaler und analoger Technik, um Zeitbasisfehler zu korregieren. Eingangs-Schieberegister werden für : sequentielle Aufladung abgetasteter analoger (direkter) : Videoinformation benutzt, wobei die Speicherung in MOS-Spei- ■ cherzellen in nicht korregierter Folge erfolgt. Mit Ausgangsregistern werden die analogen Videosignale dann mit einer
von Zeitbasisfehlern freien Folge wieder zurückgewonnen. Die
Komplikationen dieses System führen zu Schwierigkeiten, die \ entsprechend notwendigen Vorrichtungen bereitzustellen. j
Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine ; erheblich verbesserte und einfache Zeitbasisfehlerkorrektur, j d. h. eine dementsprechende Vorrichtung und ein entsprechendes j Betriebsverfahren zu finden, mit der in wiederkehrenden j Gruppen von Pulsfolgen, wie z. B. Ferasehsignalzeilen, Zeitbasis-i
i fehler berichtigt werden können. j
Diese Aufgabe wird mit einer wie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Vorrichtung erfindungsgemäß gelöst,
wie dies das Kennzeichen des Patentanspruches 1 angibt.
Weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen, insbesondere
Betriebsverfahren gehen aus den Unteransprüchen hervor. j
Die digitale Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur gemäß
der vorliegenden Erfindung hat eine mit Abgriffen bzw. . Anzapfungen versehene Verzögerungsleitung, die aus einer Viel- , zahl in Kaskade geschalteter digitaler Torschaltungen aufgebaut ist. Diese hat !Portpflanzungsverzögerungen mit bekannten Verzögerungsstufen. Mit einem genau arbeitenden Referenzoszillator wird ein digitales Zählersignal erzeugt. Eine
jede Zählgröße entspricht zeitlich einer Stufe der Verzögerung
zwischen benachbarten Abgriffen der Verzögerungsleitung.
Ein mit hoher Geschwindigkeit arbeitender digitaler Zähler
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ist so angeschlossen, daß er die Zählsignale für ein Intervall einer jeden Informationsgruppe zählt. Die Zählung wird vorgenommen, ehe die Gruppe in den mit Anzapfungen versehenen Anteil der Verzögerungsleitung gelangt. Das Zählintervall ist direkt bezogen auf den Zeitbasisfehler der Gruppe. Das erreichte Zählergebnis ist ein Maß für den Zeitbasisfehler dieser Gruppe.
Während der digitale Zähler den Zeitbasisfehler der Informationsgruppe zählt, zählt er gleichzeitig die Abgriffe der Verzögerungsleitung. Wenn somit die Zählung des Zeitbasisfehlers beendet ist, gibt das erreichte Zählergebnis denjenigen Abgriff der Verzögerungsleitung an, mit dem der Zeitbasisfehler berichtigt wird.
Ein Steuerschaltkreis ist vorgesehen, um den Zähler während des Zählintervalles einer jeden Gruppe zu aktivieren und um den festgestellten Abgriff zu erfassen und beizubehalten bis ein abgemessener Anteil der Informationsgruppe über diesen Abgriff aus der Verzögerungsleitung entnommen worden ist. Dann schaltet die Korrekturvorrichtung auf den ausgewählten Abgriff, um den Zeitbasisfehler der nächsten Informationsgruppe zu berichtigen. Dieses Korrekturverfahren wird für eine jede Gruppe durchgeführt bzw. wiederholt.
Das Anschalten der Abgriffe führt au Schaltstößen bzw. Einschwingvorgängen, die sich in dem Signal bemerkbar machen, das der Zeitbasisfehlerkorrektur unterworfen ist. Dementsprechend ist es notwendig, das Anschalten des Abgriffes zeitlich so zu legen, daß keine Interferenz bzw. Störung erfolgt. In alternativer Weise kanncer Schaltstoß auch durch Maßnahmen der Austastung unterdrückt werden, nachdem das Signal die Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur verlassen hat.
Das der vorliegenden Erfindung gemäße Arbeitsverfahren : korregiert hoher Geschwindigkeit entsprechende Zeitbasis- ,
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fehler in wiederkehrenden Gruppen von Informationssignalen, !
und zwar mit Hilfe der nachfolgend dargelegten Verfahrens- I
schritte: Asynchrones Eingeben einer jeden (Signal-)Gruppe !
in die mit Abgriff versehene Verzögerungsleitung - digitale ;
Zählung des Zeitbasisfehlers der Gruppe bevor diese in den j
mit Abgriffen versehenen Anteil der Verzögerungsleitung ge- ;
langt - zeitliche Zuordnung einer jeden Zählung derart, daß j
sie einem Abgriff der Verzögerungsleitung entspricht - i
Auswahl eines Abgriffes aufgrund des erreichten Zählergebnisses ; - und Herausnehmen der Impulsfolge aus der Verzögerungsleitung über den jeweils digital ausgewählten Abgriff derart, daß
der Zeitbasisfehler dieser Gruppe behoben ist und die . : Synchronisation mit richtiger Zeitbasis wieder hergestellt I ist. i
In dem Pail, in dem die mit Abgriffen versehene Verzögerungsleitung durch in Kaskade geschaltete digitale Torschaltungen gebildet ist, werden die Informationsgruppen des ankommenden Signals in Impulsfolgen umgesetzt, bei denen die Vorderflanke der Impulse die Information trägt, llankendetektorschaltkreise sind am Eingang und Frequenzteilerschaltkreise am Ausgang der Verzögerungsleitung vorgesehen, um die Impulsfolgen (wieder-) zu gewinnen und jeweils die ursprüngliche Signalform wiederherzustellen. Schaltkreise zur Impulsformung sind in regelmäßigen Abständen über die Leitung weg vorgesehen, um die Breite und die Stabilität der Impulse aufrechtzuerhalten. Im Ausgangsteil der Vorrichtung kann außerdem ein Schaltkreis zur Phasenumkehr vorgesehen sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur ist speziell besonders geeignet für die Korrektur sehr- rascher order zeitlich kleiner Zeitbasisfehler in Zeilensignalen eines zusammengesetzten Video-Fernsehsignals. Wie dies auch noch aus den weiteren Darlegungen leicht ersichtlich ist, läßt sich die Erfindung aber auch bei vielen anderen wiederkehrenden Signalen anwenden, die in Bezug auf eine Zeitbasis zu korregieren sind.
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Mit wenigen Worten zusammengefaßt besteht die Erfindung unter ; anderem in einer Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur · for wiederkehrende Informationssignale wie ζ. Β. Zeilensignalen1 von Videosignalen, und zwar durch wahlfreien Zugriff in einer mit Anzapfungen versehenen Verzögerungsleitung. Eingehende wiederkehrende Informationsgruppen werden in Impulsfolgen umgesetzt, die asynchron durch eine Verzögerungsleitung hindurchgehen, die aus in Kaskade geschalteten digitalen Torshaltungen besteht und die Laufzeitverzögerungen hat, die zu bekannten in Form von Abgriffen realisierten Verzögerungsstufen führt. Ein digitaler Zähler wird mit einer Folge getaktet, die den Verzögerungsstufen entspricht. Der zählt den Zeitbasisfehler der Impulsfolge so wie er eine Zählung entlang den Abgriffen dieser Verzögerungsleitung durchführt. Das erreichte Zählergebnis bezüglich des Zeitfehlers bestimmt denjenigen Abgriff, über den die Impulsfolge aus der Verzögerungsleitung herauszunehmen ist. Eine Wiederherstellung der ursprünglichen Signalform der bezüglich der Zeitbasis korregierten Informationsgruppe erfolgt in einem entsprechenden Schaltkreis.
Mit der Erfindung ist eine mit sehr hoher G-eschwindigkeit arbeitende, zeitlich sehr kleine Fehler einer Zeitbasis korregierende Vorrichtung geschaffen, bei der inhärente Laufzeitverzögerungen in digitalen Schaltkreiselementen ausgenutzt werden, um eine asynchrone Impulsverzögerungsleitung zu bilden. Mit der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur digitalen Zeitbasisfehlerkorrektur geschaffen, bei der wahlfreierZugriff zu unterschiedlichen Ausgängen der Verzögerungsleitung besteht, und zwar in Verbindung mit einem digitalen, mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Zähler, der das Maß des Zeitbasisfehlers einer jeden Informationsgruppe zählt und gleichzeitig denjenigen Abgriff der Verzögerungsleitung auswählt, mit Hilfe dessen der Zeitbasisfehler korregiert wird.
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Mit der Erfindung wird eine wirksame Zeitbasisfehlerkorrektur ; für amplitudenbegrenzte, frequenzmodulierte Videosignale j erreicht, wie sie direkt aus Videobandrekordern oder Platten- j abspielgeräten zu erhalten sind. \
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist sehr stabil und zuver- : lässig in ihrer Fehlerkorrektur. Sie ist mit relativ gerin- j gem Aufwand herzustellen und ihre Stabilität und Zuverlässigkeit ist auch bei lang dauerndem Gebrauch gewährlefefcet, \ so daß höchstens nur geringe periodische Wartung oder Nachjustierung erforderlich ist.
Weitere Erläuterungen und Vorteile der Erfindung gehen aus ! der nachfolgenden, anhand der Figuren gegebenen Beschreibung j eines bevorzugten Ausführungsbeispiels hervor. J
Fig. 1 zeigt ein funktionelles Blockschaltbild einer
bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur digitalen Zeitbasiskorrektur,j und zwar mit dem Eingangs-Untersystem, mit dem | Untersystem zur Verzögerungssteuerung, mit dem ; Untersystem, das die digitale Verzögerungsleitung
enthält und mit dem Ausgangs-Untersystem, wobei
diese Untersysteme durch gestrichelte linien
voneinander getrennt sind.
Fig.2A und 2B zeigen schematis:che Schaltbilder von ■ Schaltkreiselementen des Untersystems zur Verzögerungssteuerung nach Fig. 1. ;
Fig. 3 zeigt das Schema einer Schaltung mit Logiksymbolen,
und zwar für die digitale 100-Fanosekunden-Fein- ; Verzögerungsleitung des Untersystems der Verzögerungsleitung nach Fig. 1. Sie zeigt weiter die
Schaltung des Hochgeschwindigkeitszählers des
Untersystems zur Verzögerungssteuerung nach Fig. 1,
zusammen mit dem Frequenzteiler des Ausgangs-Untersystems. !
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Fig. 4Α und 4B zeigen schematisch ein Blockschaltbild des Schaltkreises der Hauptverzögerungsleitung des Untersystems der Verzögerungsleitung nach I1Ig. 1. Weiter sind die Verbindungen der 31 digitalen 100-Nanosekunden-Verzögerungszellen gezeigt, die die Hauptverzögerungsleitung bilden.
Fig. 5 zeigt schematisch ein Schaltbild mit Logiksymbolen von vier der 31 miteinander verbundenen digitalen 100-Nanosekunden-Verzögerungszellen 2A und 2B, zusammen mit dem zugeordneten Multiplexer zur Abgriffauswahl, dargestellt in logischen Symbilen.
Fig. 6 zeigt Impuls- bzw. Wellenformen, wie sie bei der Betriebsweise einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur nach Fig. 1 auftreten.
Als ins einzelne gehend zu beschreibendes bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeigt das Blockschaltbild der Fig. 1 eine digitale Vorrichtung zur Zeitbasis-Fehlerkorrektur, die nach dem Prinzip der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Die Vorrichtung 10 zur Fehlerkorrektur hat vier Untersysteme, nämlich ein Eingangs-Untersystem, ein Untersystem zur Verzögerungssteuerung, ein Untersystem einer Verzögerungsleitung und ein Ausgangs-Untersystem.
Das Eingangs-Untersystem 12 hat einen Flankendetektor und
•it
Impulsformer, der ein eingehendes, begrenztes FM-Video-Zeilensignal in eine Pulsfolge digitaler Impulse fester ; bzw. konstanter Breite umsetzt, wobei bei einem jeden Übergang des begrenzten FM-Signals ein Impuls erzeugt wird.
Das Untersystem 16 zur Verzögerungssteuerung hat acht miteinander verbundene Schaltkreise, nämlich einen Demodulator 18, der mit dem Impulsformer 14 verbunden ist, um das direkte Videosignal wiederzugewinnen, einen Entzerrer 20 und eine Synchronsignal-Trennstufe 22, die Synchronisierimpulse aus dem demodulierten direkten Videosignal abtrennen und einen Synchronsignal-Separator 24 durch den man die
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abgetrennten Synehronimpulse hindurchgehen läßt, um aus dem ankommenden Signal alles mit Ausnahme der Zeilensynchronimpulse zu beseitigen. Ein Schwungradoszillator mit phasenstarrer Schleife 26 arbeitet mit der Zeilensynchronfolge bzw. j -geschwindigkeit und ist mit dem demodulierten eingehenden Zeilensynchronsignal schwach gekoppelt, um ein Ausgangssignal zu liefern, das ein Durchschnitt der Zeilensynchronfolge bzw. -geschwindigkeit ist. Das dem Durchschnitt der Zeilensynchronfolge entsprechende Signal geht an einen Steuerschaltkreis 28 zur Zeitbasisfehlermessung um den Zählbetrieb eines Hochgeschwindigkeitszählers 30 auszulösen, der von einem stabilen Referenzoszillator 32 mit 80 MHz getaktet wird. Das Signal der durchschnittlichen Zeilensynchronfolge geht der eingehenden Zeile des Video(-signals) um einen Zeitfaktor voran, der gleich der Hälfte der Verzögerung der mit Anzapfung versehenen Hauptverzögerungsleitung 38 ist. Der tatsächliche Zeilensynchronimpuls der Schaltung 24 wird an den Steuerschaltkreis 28 gegeben, um den Zähler 30 anzuhalten. Außerdem wird der Zähler 30 mittels eines Logiks chaltkreises gestoppt, der feststellt, wenn der Zähler sich seinem Maximum der Zählung annähert. Auf diese Weise ist es ausgeschlossen, daß das Untersystem, das der Pehlermessung dient, nicht "überlaufen" kann bzw. kein Recycling durchführt. ·:-.'
Währenddessen das (Steuer-)Untersystem 16 das Maß des Zeitbasisfehlers der eingehenden Zeile des Video-(signals) festgestellt hat, ist diese Zeile des Videosignals durch einen Schaltkreis 36 mit fest gegebener Vorverzögerung des Untersystems 34 der digitalen Verzögerungsleitung hindurchgegangen, wodurch die Videozeile um dasjenige Zeitmaß verzögert ist, das für das Steueruntersystem 16 erforderlich ist. Das Videozeilensignal geht dann in eine Hauptverzögerungsleitung 38 mit Anzapfung/'und kommt an einer Anzapfung heraus, die durch einen Multiplexer 40 zur ungefähren bzw. groben Anzapfungsauswahl ausgewählt wird. Das Zeilensignal glangt dann in eine digitale Verzögerungsleitung
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42 zur feinabgestimmten Verzögerung und kommt aus dieser über eine Anzapfung heraus, die d.urch einen Multiplexer zur Feinauswahl der Anzapfung ausgewählt wird. Die Multiplexer 40 und 44 sind mit einer Verriegelung 46 des oelektops für Wahl des Abgriffs verbunden, der wiederum derart angeschlossen ist, um die Zählung des Zählers 30 zu speichern, wenn ein Verriegelungstastsignal rom Steuerschaltkreis 28 für die Zeitbasisfehlermessung erzeugt wird.
Die zeitbasiskorregierte Zeile des Videosignals geht dann in einen Frequenzteilerschaltkreis 50 des Ausgangsuntersystems 48 wo die begrenzte FM-Form wieder hergestellt wird. Soweit erforderlich, ist ein Phasenselektionsschaltkreis 52 eingefügt, um sicherzustellen, daß das Ausgangssignal die richtige Phase
Jedes der Untersysteme wird nachfolgend mehr ins einzelne gehend erläutert. Das Eingangs-Untersystem 12 der Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur erhält das Eingangssignal, das eine amplitudenbegrenzte, frequenzmodulierte Videoimpulsfolge ist. Hierzu siehe auch die Impulsform A der Fig. 6. Dieses FM-Videosignal erhält man üblicherweise aus der Wiedergabe-Abspielelektronik eines Videobandrekorders. Dieses Signal kann aber auch von irgendeiner anderen Quelle eines frequenzmodulierten Videosignals herrühren. Für den Fall, daß amplitudenmodulierte direkte Videοinformation mit der erfindungsgemäßen Korrekturvorrichtung zu verarbeiten ist, ist es notwendig, diese zunächst in frequenzmodulierte Form umzusetzen. Das am Flankendetektor und am Impulsformer des Eingangs-Untersystems 12 ankommende Eingangssignal ist somit eine Impulsfolge mit angenähert 50 fo Tastverhältnis, wobei die Videosignalinformation in der Frequenz enthalten ist. Der Flankendetektor und Impulsformer 14 setzt die eingehende begrenzte FM-Impulsfolge in Impulse konstanter Breite mit kurzer Dauer um, und zwar durch Differenzierung der Impulsfolge, so daß für einen jeden positiven oder negativen Übergang in dieser Folge ein positiver Impuls mit ungefähr !
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20 Nanosekunden Impulsbreite erzeugt wird und am Ausgang des Impulsformers 14 auftritt. Diese Impulse gibt die Impulsfolge D der Pig. 6 wieder. Die gesamte notwendige Information ist in den Vorderflanken dieser 20 Nanosekunden-Impulse enthalten. PUr die Auslegung der vorliegenden erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es bedeutsam, die relativen Zeiten für das Auftreten dieser Vorderflanken genau einzuhalten.
Das Untersystem 16 zur Verzögerungssteuerung erhält am Demodulatorschaltkreis 18, der sich im Verzögerungseingang desselben befindet, ein Ausgangssignal des Plankendetektors und Impulsformers 14. Der Demodulatorschaltkreis 16 arbeitet in wie gut bekannter Weise, um die differenzierte, begrenzte PM-Impulsfolge in amplitudenmodulierte direkte Videoinformation umzusetzen. Dieses direkte Videosignal ist mit der Wellenform C in Pig. 6 kenntlich gemacht, «iie das Überschwingen zeigt, das durch Preemphasis bzw. Vorverzerrung erzeugt wird. Die Zeitachse für die Kurvenzüge A und B ist vergleichsweise zu derjenigen für die Wellenformen C und D beträchtlich gedehnt. Der Demodulator 16 kann durch irgendeinen der gut bekannten Schaltkreise dieser Art realisiert sein und es bedarf diesbezüglich keiner weiteren,ins einzelne gehenden Beschreibung.
Das demodulierte Videosignal wird dann mit einem Entzerrerschal tkreis 20 entzerrt,um jegliche notwendige Verstärkung/ Vorverzerrung oder andere Modifizierung des demodulierten Signals vorzusehen bzw. durchzuführen und um es zur Detektierung und zur Herausnahme des Synchronsignals aus diesem möglichst geeignet zu macnen. Das entzerrte Ausgangesignal des Entzerrers 20 ist mit D in Pig. 6 dargestellt. Die Schaltung des Entzerrers 20 ist ebenfalls gut bekannt und bedarf keiner weiteren Beschreibung. Zusammenwirkend mit dem Ent-,zerrer 20 trennt die Synchronsignaltrennstufe 22 die Synchronimpulse von der Bildinformation um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das nur die VideοSynchronimpulse enthält.
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Das Ausgangs signal dieser Schaltung ist mit E in Fig. 6 gezeigt. Ein Entzerrungsimpuls ist in der zweiten Zeile der Wellenform E gezeigt. Solche Entzerrungsimpulse treten nur während der vertikalen Synchronintervalle bzw. Bildsynchronintervalle auf. Die Trennstufe 22 ist in gleicher Weise von üblicher Art.
Die mit der Trennstufe 22 abgetrennten Synchronimpulse sind das Eingangssignal eines Synchronsignal-Separator-Generatorschal tkreises 24, der alle Synchronimpulse beseitigt, mit Ausnahme eines jeden der Zeilensynchronimpulse, die am Beginn einer jeden Zeile auftreten. Das von diesem Generatorschaltkreis 24 erzeugte Signal ist mit E in Fig. 6 wiedergegeben. Der Entzerrungsimpuls, der während des Vertikalintervalls auftritt, ist bei F mit gestrichelten Linien angedeutet. Alle Entzerrungsimpulse, Vertikalimpulse und die meisten Geräuschimpulse werden durch den Generatorschaltkreis 24 beseitigt. Der Generatorschaltkreis 24 der vorliegenden Ausf Uhrungsform ist in Fig. 2A gezeigt und hat einen Impulsformer 54, der alle Synchronimpulse der Trennstufe 22 erhält und diese differenziert, um 100 Nanosekunden-Ausgangsimpulse zu liefern, die zeitlich an einer jeden Abfallflanke der Wellenfrm E auftreten. Der Impulsformer 54 kann ein retriggerbarer, monostabiler Multivibrator sein, z. B. des Typs SN 74123 von Texas Instruments Inc. Er kann eine externe Zeitgabekapazität 55 und einen Zeitgabewi#derstand 56 haben, wobei die Werte dieser beiden so gewählt werden, daß die 100 Nanosekunden-Impulsbreite der Ausgangs impulse erreicht wird. Die 100 Nanosekunden-Impulse treten zu Beginn einer jeden Horizontalzeile auf und während des Vertikalintervalls auch an anderen Stellen, die spezifisch für die Übertragungsform sind. Wie dies durch die Wellenform F der Fig. 6 gezeigt ist, beseitigt der Generatorschaltkreis 24 alle Impulse mit Ausnahme derjenigen, die zur Η-Synchronisation gehören, das ist die Synchroninformation, die zu Beginn einer jeden Zeile auftritt. ;
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Der Schaltkreis 24 hat einen nicht retrigger"baren, monostabilen Multivibrator 58, der von derselben Art wie der Impulsformer 54 sein kann. Der Multivibrator 58 ist so angeschlossen, daß er einen jeden 100 Fanosekunden-Ausgangsimpuls der Trennstufe 54 erhält und daraus ein Austastsignal mit ungefähr 58 MikroSekunden Breite erzeugt, und zwar gleichzeitig mit dem Eintreffen eines jeden Ausgangsimpulses. Damit lassen sich von dem Steuersystem jegliche weitere Synchronimpulse für diese Zeitdauer, eingeschlossen Ent zerrungs impulse, die während des Vertikalintervalls auftreten, fernhalten. Der Multivibrator 58 hat ein externes RC-Zeitglied mit einer Kapazität 59 und einem Festwiderstand 60 sowie einem veränderbaren Widerstand 61, der derart eingestellt wird, daß das 58 Mikrosekunden lange Austastsignal nur zu Beginn eines jeden 63,5 Mikrosekunden langen Intervalls erzeugt wird, das das Zeitintervall einer jeden Videozeile ist. Am Ende der 58 Mikrosekunden langen Zeitdauer ist das Austastsignal weg und das Steuersystem kann den nächsten Synchronimpuls aufnehmen, der in ungefähr 5,5 Mikrosekunden folgt. Diese j Dauer der Empfangsber ei tschaft wird als Synchronsignalfenster i (des Synchronsignal-Separator-G-eneratorschaltkreises) be- ; zeichnet. Mit dieser Zeitanordnung erzeugt der Multivibrator ; 58 Zeilensynchroninformation (H-Synchronisation) und sehließt alle übrige Synchronisationsinformation, wie z. B. Entzerrungsimpulse wie sie voranstehend erwähnt sind (Wellenform F) aus. ,
Das Ausgangssignal des Multivibrators 58 wird in einem Inver- ; ter 62 zur Anpassung zur Verzögerung invertiert, ehe es \ an ein Zähler-Steuer-Flip-Flop 64 als Reset-Eingangssignal ; gelangt. Das Zähler-Steuer-Flip-Flop 64 ist Teil eines j S teuer schaltkreis es 28 zur Zeitbasisfehlermessung (dargestellt in Fig. 1) und arbeitet so, daß es ein Zähler-Akti- ; vierungssteuersignal als Ausgangssignal desselben liefert. \ Dieses Steuersignal wird zum Zwecke der Lastpufferung ; mittels eines Inverters 65 invertiert, ehe es weitergeleitet wird, um den Zähler 30 zur Zeitbasis fehl ermessung zu j aktivieren. Das Zähler-Aktivierungssteuersignal ist als !
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Wellenform H in Pig. 6 dargestellt. Dieses Signal beginnt dann, wenn das Ausgangssignal des Schwungradoszillators 26 (Wellenform G in Fig. 6) einen Übergang von niedrigem zu hohem Pegel hat und es endet, wenn das H-Synchronsignal des Generatorschaltkreises 24 eintrifft. Diese Zeitbeziehung ist durch die Zeitbeziehungen der Wellenfrmen E, P, G und H in Pig. 6 zusammengenommen dargestellt. Daraus ist zu ersehen, daß das invertierte Ausgangssignal des Multivibrators 58 das Plip-Plop 64 freigibt oder löscht, durch das das Zähler-Aktivierungssteuersignal beendet wird.
Den Taktimpuls des Steuer-Plip-Plops 64 erhält man am Ausgang des Schwungradoszillators 26 über einen Inverter 66. Der Schwungradoszillator wird durch zwei miteinander verbundene Multivibratoren 68 und 70 gebildet, von denen ein jeder von derselben Art sein kann wie der Impulsformer 54. Das Ausgangssignal des Multivibrators 70 geht nicht nur über den Inverter 66 an das Steuer-Plip-Plop 64, sondern es geht auch an den Eingang des Multivibrators 68, um einen Rückkopplungsweg zu bewirken, womit Oszillationen (MultiVibrationen) mit gesteuerter Polge erzielt werden. Das Ausgangssignal des Oszillators 26 ist mit der Wellenfirm G in Pig. 6 dargestellt. Eine Zeitgabekapazität 71, ein Pestwiderstand 72 und ein veränderbarer Widerstand 73 sind mit dem Multivibrator 68 verbunden. In gleicher Weise ist eine Zeitgabekapazität 74 und ein Zeitgabewiderstand 75 mit dem Multivibrator 70 verbunden. Der veränderbare Widerstand 73 kann so eingestellt werden, daß er die ungesteuerte Polge und das Tastverhältnis des Schwungradoszillators 26 regelt bzw. steuert. Die Wiederholungsfolge des Oszillators 26 wird außerdem durch eine Steuerspannung geregelt, die auf der Leitung 76 liegt, die an die beiden Multivibratoren 68 und 70 über die Entzerrungswiderstände 77 und 78 jeweils geht. Die Leitung 76 kommt vom Ausgang des phasenstarren Schleifenschaltkreises, der in Pig. 2B gezeigt ist und nachfolgend näher beschrieben wird.
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Wie oben "bereits angemerkt, wird der Oszillator 26 derart geregelt, daß er mit der durchschnittlichen Zeilenfolge oszilliert. Nachfolgend wird der Schaltkreis zur Durchschnittswerfbildung beschrieben, wie er verwendet wird, um die auf der Leitung 76 liegende Korrekturspannung zu liefern. Ein invertiertes Ausgangssignal des Multivibrators 70 wird mittels eines Puffer/Inverters 80 invertiert. Das zweimal invertierte Signal wird dann über eine Diode 81 zum Aufladen an eine Kapazität 82 gegeben, die damit einen Sägezahngenerator bildet, dessen Zeitkonstante durch den Parallelwiderstand 83 gegeben ist. Die Kapazität 82 und der Widerstand 83 sind mit dem Eingang eines Transistorpaares 84,86 verbunden, die als Emitter-Folger-(Darlington-)Yerstärker (Fig. 2B) miteinander verbunden sind. Ein Lastwiderstand 87 ist mit dem Emitter des Transistors 26 verbunden, der außerdem mit der Quelle eines sehr hochimpedanten Junction-Feldeffekttransistors 88 verbunden ist. Am Drainanschluß dieses Transistors 88 liegen ein Widerstand 89 und eine Parallelkapazität 90. Wenn ein Abtastsignal an das Gate des Feldeffekttransistors 88 angelegt wird, kann der augenblickliche Wert der am Inverter 80 erzeugten Sägezahnspannung, verstärkt durch die Transistoren 84 und 86 in Darlingtonschaltung, an die Kapazität 90 gegeben werden und in dieser gespeichert werden. Dieser ; Vorgang ist nur einem sehr langsamen Abfluß über die Wider- ; stände 89 und 106 unterworfen. Für praktische Fälle wird die Spannung mit einer solchen Folge auf neuesten Stand gebracht, \ so daß dieser Schaltkreis einen sogenannten Sample-and-Hold- : Schaltkreis darstellt.
Differentielle Phasenänderungen, die dem in der Kapazität 90 gespeicherten Sägezahn zuzuführen sind, werden über das ; Gate des Transistors 88 durch den nachfolgenden Schaltkreis ; zugeführt bzw. bewirkt. Es sei auf die Fig. 2A Bezug genommen, : in der das Horizontal- bzw. Zeilensynchronsignal (5 Mikro- ; Sekunden Fenster des Separators) vom invertierenden Ausgang des Multivibrators 58 an den Eingang des Abtastimpuls-Detektors 92 gegeben wird, der ein monostabiler Multivibra-
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tor sein kann, ζ. B. der gleichen Art wie der Impulsformer 54. j Eine Zeitgabekapazität 93 am Festwiderstand 94 und ein veränder-j barer Widerstand 95 sind mit dem Detektor 92 derart verbunden, I daß ein Aus gangs impuls mit einer zwischen etwa 6 und 15 Mikro- i
ι Sekunden veränderbaren Dauer geliefert wird. Das Ausgangs signal |
des Detektors geht dann an den Eingang eines Impulsformer 96, | der eine Zeitgabekapazität 97 und einen Widerstand 98 hat, ; die so gewählt sind, daß eine Impulsdauer von 2 MikroSekunden
des Ausgangsimpulses erreicht wird. Der Impulsformer 96 kann
in seiner Art ebenfalls gleich der des Impulsformers 54 sein.
Das Ausgangssignal des Impulsformers geht über eine differen- ■ zierende Kapazität 99 an den Basisanschluß eines PNP-Transi- S storschalters 100 (siehe Pig. 2B), und zwar über einen j ' Spannungsteiler, der aus einem Shunt-Widerstand 101 und einem j ι Reihenwiderstand 102 besteht. Der Kollektoranschluß des
\ Transistors 100 ist mit einem Lastwiderstand 103 und außerdem
mit der Kathode einer Diode 104 und einer Kapazität 105 verbunden, die parallel zu der Diode 104 liegt. Die Anode der
Diode 104 und der andere Anschluß der Kapazität 105 sind mit
; dem Gate-Anschluß des Junction-Peldeffekttransistors 88 ver-
; bunden. Auf ein Signal hin, das von dem Impulsformer 96 in
der Porm eines ins Negative gehenden Impulses kommt, wird
von dem Transistorsschalter 100 ein positiver Tastimpuls
! dem Gate des Transistors 88 zugeführt, womit der Sägezahnpegel
j zu diesem Augenblick vom Source-Anschluß auf den Drain-
; Anschluß (dieses Transistors 88) und somit auf die Kapazität
• 90 übertragen wird, wo dieser Pegel dann gespeichert wird.
Es ist eine Eigenschaft dieses Schaltkreises, daß dann,
wenn das Eintreffen der Synchroninformation zu einem Zeitpunkt
geschieht, zu dem kein Zeitbasisfehler vorliegt, der Sägezahnwert, der dann abgetastet wird, im wesentlichen gleich Null
ist. Wenn dieses Ereignis früher eintritt, wird er negativ
sein und wenn es später eintritt, ist er positiv.
Die über der Kapazität 90 liegende Spannung wird über einen
Reihenwiderstand 106 direkt dem Invertierungseingang eines
Operationsverstärkers 108 zugeführt, dessen nicht invertie-
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render Eingang mittels eines Widerstandes 109 auf Masse gebracht ist. Die Verstärkung des Operationsverstärkers wird
mittels eines Rückkopplungsnetzwerkes gesteuert, das aus
einem Widerstand 110 und einer dazu in Reihe liegenden Parallel-] schaltung aus einem Widerstand 111 und einer Kapazität 112 j besteht. Das Ausgangssignal des Verstärkers 108 wird direkt ' über einen Reihenwiderstand 113 an den Invertierungseingang ; eines zweiten Operationsverstärkers 114 gegeben, dessen \ nicht invertierender Eingang über den Reihenwiderstand 115 ; ebenfalls an Masse geführt ist. Die Verstärkung dieses Verstärkers wird mittels eines Rückkopplungsnetzwerkes gesteuert, I das aus dem Widerstand 116 und einer Kapazität 117 besteht. . Ϊ Für diese Operationsverstärker kann z. B. die Type MC 1458 j verwendet werden, die ein doppelter Verstärker von Motorola j
ist. Es kann aber auch ein gleichwertiger Verstärker ver- ! wendet werden.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 114, das eine Rückkopplungs-i
Korrekturspannung ist, geht an einen G-leichstrom-Offset- j
Schaltkreis, der aus zwei in Reihe liegenden Dioden 118 und j
1.19 besteht, und dann über die Leitung 76 an den Schwungrad- ; oszillator 26, um die notwendige Frequenzsteuerung zu bewirken, um die Phasenkopplung bzw. das phasenstarre Verhalten
zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Ein sogenannter
"Pullup"-Widerstand 120 ist ebenfalls mit der Leitung 76 ver- ·
bunden. Auf hohe Spannung ausgelegte Entkopplungskapazitäten '' 121 und 122 sind,wie ebenfalls in Pig. 2B gezeigt, vorgesehen.
Es ist ersichtlich, daß der phasenstarr gemachte Steuer-Schlei-,
fenschaltkreis so ausgebildet ist, daß er die Frequenz- und i
die Phaseneigenschaften derart gestaltet, daß eine in stabiler j
Weise erfolgende Mittelung der Zeilensynchronisierfolge über j
eine wesentliche Anzahl von Wiederholungen hinweg derart i erfolgt, so daß ein beträchtliches Beharrungsvermögen für
den Schwungradosziliator besteht. Beim hier dargestellten ;
Beispiel beträgt die primäre Zeitkonstante der phasenstarren ■ Schleife 0,01 Sekunden, so daß Fehler der Folge bzw. der
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Aufeinanderfolge von Zeile zu Zeile, die wesentlich über 100 Hz liegen, unbeachtet sind. Nur bei Mittelung über eine beträchtliche Anzahl von Wiederholungen von Zeilensynchronimpulsen wird der Schwungradoszillator in der Lage sein, seine Frequenz und seine Phase zu ändern. Um dieses langsame Mitteln zu erreichen, werden zusätzlich die Gleichstromverstärkung und die Frequenz- und Phaseneigenschaften der Schleife außerdem sorgfältig einjustiert, um diese stabil und frei von zufälligen Einflußnahmen zu halten.
Falls stabile Zeilensynchronimpulse mit bekannter Phasenbeziehung zum eingehenden Videosignal verfügbar sind, kann der phasenstarre Schleifenkreis 26 (Schwungradoszillator) weggelassen werden und das stabile Referenz-H-Zeilensynchronsignal dazu verwendet werden, den Zähler 30 der Zeitbasisfehler-Messung in Gang zu setzen. Natürlich wäre ein passender Zeit-Schaltkreis hinzuzufügen, um das Referenz-H-Zeilensynchronsignal in passender Weise dem erwarteten Eintreffen des tatsächlichen Zeilensynehronsignals, das zu korregieren ist, vorangehen zu lassen. Dies dient dazu, daß die Zeitbasisfehler-Korrekturen in gleichen Bereichen auf beiden Seiten des Mittelpunktes der Verzögerungsleitung ausgeführt werden können. Die Quelle des Videosignals wäre außerdem in Servoverbindung mit dem Referenzsignal zu bringen, um in der Lage zu sein, diesem in den Grenzen des Fehlers zu folgen, die durch die Kapazität der Vorrichtung zur Zeitbasisfehler-Korrektur gegeben sind.
Im Zusammenhang mit den Figuren 2A und 2B sind noch einige Schaltkreiselemente des Steuerschaltkreises der Zeitbasisfehlermessung zu beschreiben. Eine Preset-Torschaltung 124 liefert einen passenden Preset-Steuerimpuls an den Zähler 30,um vor Beginn seiner Fehlermessung seine Zählung auf Null (zurück-)zusetzen. Die Torschaltung 124 kann ein NAND-Puffer mit vier Eingängen sein, z. B. des Typs SN 7440 von Texas Instruments. Die Schaltung 124 erhält an ihrem Eingang hohe Impulse von den invertierten Ausgängen des
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Steuer-Flip-Flops 64, des Multivibrators 58 und des ScKwungradoszillator-Multivibrators 70. Das Preset-Ausgangssignal der Torschaltung 124 ist ein niedriger Impuls, wie er mit K in Pig. 6 gezeigt ist.
Ein Schaltkreis zur Impulsverzögerung und -dehnung, der aus zwei monostabilen MuIt!vibratoren 126 und 128 besteht, ist in den Anteil der Abtast-Verriegelungsschaltung des Steuerschaltkreises 28 eingefügt. Damit wird für den Zähler 30 eine genügende Verzögerungszeit geschaffen, um am Ende eines jeden Intervalls einer jeden Fehlermessung einen Absatz oder eine Pause zu machen, ehe dessen endgültiges Zählergebnis in die Auswahlsperre bzw. in die Verriegelung 46 des Selektors zur Auswahl des Verzögerungsabgriffes geht. Eine Zeitgabekapazität 129 und ein Widerstand 130 werden bei dem Multivibrator 126 verwendet. In gleicher Weise ist eine Zeitgabekapazität 131 und ein Widerstand 132 beim Multivibrator 128 vorgesehen. Der Multivibrator 126 liefert die gewünschte Verzögerung für den Verriegelungstastimpuls. Der Multivibrator 128 erzeugt diesen Verriegelungstastimpuls selbst. Der Zeitgabequelle für dieses Tastsignal ist das Flip-Flop 134, das durch das Ausgangssignal des Flip-Flops 64 aktiviert wird (Anzeige daß der Zähler zählt). Durch das Ausgangssignal des Flip-Flops 58 wird es in den Zustand "1" (Anzeige daß das Synchronisiersignal eingegangen ist) gebracht. Das Reset bzw. Zurückschaltung erfolgt durch ein Auflösesignal des Impulsmultivibrators 128. Das Verriegelungstastsignal wird mittels zweier Inverter 135 und gepuffert und weiter verzögert und dann an die Verriegelung der Auswahl des Verzögerungsabgriffes gegeben, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die Verriegelungstastung ist zeitlich so bemessen, daß eine Übertragung des Zählergebnisses des Zählers 30 in die Verriegelung 46 des Selektors mit dem vorderen Schwarzschulteranteil des Zeilensynchronintervalls der eingehenden Zeile des Videosignals erfolgt. Damit wird erreicht, daß die Einschaltstöße bzw. Einschwingvorgänge, die durch diese Übertragung hereingebracht werden, unterdrückt werden, und zwar ohne Verlust an Bild- oder
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Synchronisations information. Der Verriegelungs-Taststeuerimpuls ist mit der Wellenform L in Fig. 6 gezeigt.
Es sei nunmehr auf Fig. 3 Bezug genommen. Der Zähler 30 der Zeitbasisfehlermessung ist dort mit einem 8-bit-Ripple-Schnellzähler realisiert, der aus acht parallelen Flip-Flops 141 aufgetaut ist. Als Taktfrequenz, die dem Eingang-Flip-Flop 141 zugeführt ist, sind 80 MHz vorgesehen. Es werden sehr rasche Sohottky-Einrichtungen verwendet. Für die Flip-Flops 141 - 148 kann die die Type SN 74S113 von Texas Instruments verwendet werden. Das 80 MHz-Taktsignal wird vom Referenzoszillator 32 an das Eingangs-Flip-Flop 141 über eine geschirmte Leitung 149 geliefert. Ein Absehlußwiderstand 150 liegt parallel zum Eingang zum Zwecke der Impedanzanpassung. Das Eingangs-Flip-Flop 141 erhält das für das Zählen vorgesehene Aktivierungssignal vom Inverter 65 (Fig. 2A) über j eine UND-Tor schaltung 152 mit zwei Eingängen. Das der UND-
Torschaltung 152 zugeführt Eingangssignal kommt von einer positiven NAND-Torschaltung 153 mit acht Eingängen, wobei die Eingänge mit den Ausgängen der Flip-Flops 144 bis 148
! verbunden sind. Mit der Torschaltung 153 wird die Bedingung
: festgestellt, wann der Zähler bei seiner achten Zählung
; seines Zählmaximums ist. Ihre Funktionsweise ist die, den
! Zähler zu deaktivieren, um ein "Überfließen" zu verhindern.
j Aufgrund von Fortpflanzungsverzögerungen wird das Zählen
in der Praxis sehr nahe der Maximalzahl angehalten. Zwischen
! das sechste Flip-Flop 146 unddas siebente Flip-Flop 147 ist eine Torschaltung 154 eingefügt, um den Zähler-Preset-Impuls zu puffern, der von der Preset-NAND-Torschaltung 124 (Fig. 2A) über das Flip-Flop 148 am Preset-Eingang des ! Flip-Flops 141 zu erhalten ist.
Das für den zur Messung vorgesehenen Zähler 28 verwendete j
f 80 MHz-Taktsignal wird von einem sehr stabilen kristallge- j steuerten Hochfrequenzoszillator 32 geliefert. Da eine jede Anzapfung oder Abgriff der bei der vorliegenden Erfindung
; verwendeten Verzögerungsleitung mit 12,5 Nanosekunden Inter-
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vallabstand folgt und der Zähler 30 mit 12,5 Nanosekunden Intervall zählen muß, ist die Frequenz des Referenzoszillators 32 daher von vorne herein genau auf 80 MHz eingestellt. Der Oszillator 32 ist nach üblichem Prinzip aufgebaut und dem Fachmann hinlänglich bekannt.
Das Untersystem 34 der digitalen Verzögerungsleitung ist in Fig. 3 näher beschrieben. Die acht parallelen Bit-Ausgänge des Zählers 30 sind zur Abtastung in zwei Verriegelungsschaltungen 156 und 157 mit je vier parallelen Bit-(Eingängen) geführt. Diese Verriegelungssehaltungen können solche des Typs SU 7475 von Texas Instruments sein. Diese Verriegelungsschaltungen 156, 157 bilden zusammen die Verriegelung 46 des Selektors zur. Auswahl des Verzögerungsabgriffes. Der Verriegelungs-Taststeuerimpuls des Inverters 136 (Fig. 2B) geht in die Verriegelungsschaltung 156 über einen Inverter 158 und in die Verriegelungsschaltung 157 über einen gleicherweise geschalteten Inverter 159. Beide Inverter dienen sowohl als Puffer als auch als Inverter.
E.S sind zehn Ausgangssleitungen der Verriegelung 46 d.Selektors
zur Wahl des Verzögerungsabgriffes mit Ausgangssignalen Vp, V1, V2 und Aq (von der Verriegelung 156 her) und A1, A2, M0, Ml, M1 und 17 (von der Verriegelung 157 her) vorhanden. Die Ausgänge.V0, V1 und V2 (die zu den untersten Bit-Stufen des Zählers gehören) erhält man bzw. gehen an den Multiplexer 44 zur Feinauswahl des Abgriffs. Bei der vorliegenden Ausführungsform kann dies z. B. ein einziger Multiplexer des Typs SN 74151 von Texas Instruments sein. Der Multiplexer 44 arbeitet so, daß er eine der acht 12,5 Nanosekunden-Abgriffe der digitalen Verzögerungsleitung 42 für Feineinstellung entsprechend der'Tein^Adressensignale VQ, V1 und V2 auswählt.
Wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, besteht die mit Abgriffen versehene feingestufte digitale ^zögerungsleitung 42 aus vierzehn digitalen Invert em 161 - 174, die in Reihe
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zueinander liegen. Ein jedes Paar ist so ausgewählt, daß es einen nicht invertierten Ausgang hat und eine Laufzeitverzögerung bzw. Laufzeit von 12,5 Nanosekunden hat. I1Ur solche Inverterschaltkreise eignen sich die Type SN 7404 von Texas Instruments. Sie sind in der Verzögerungsleitung 42 der vorliegenden Ausgestaltung verwendet.
Nunmehr seien die Figuren 4A und 4B besprochen, die die mit Abgriffen versehene Impuls-Hauptverzögerungsleitung 38 zeigen. Es wird nachfolgend der Multiplexer 40 zur groben Auswahl der Anzapfung "besprochen. Die Verriegelungs-Ausgangssignale MQ, M^, M^ und MT werden den vier NAND-Torschaltungen 176 mit zwei Eingängen zugeführt, und zwar entsprechend den in der Fig. 4A angegebenen Verbindungen. Diese Signale sind denjenigen zwei Bit-Stellen des Zählers zugeordnet, die höher als die drei tiefsten Stellen bzw. Stellenwerte liegen. Das Ausgangesignal der Torschaltung 176 geht an den zur (Tast-)Aktivierung des ersten Multiplexers 181 vorgesehenen Eingang desselben. Das Ausgangssignal der Torschaltung 177 geht an den zur Aktivierung vorgesehenen Eingang des zweiten Multiplexers 182, das Ausgangssignal der Torschaltung 178 geht an den zur Aktivierung vorgesehenen Eingang des dritten Multiplexers 183 und das Ausgangssignal der Torschaltung geht an den zur Aktivierung vorgesehenen Eingang des vierten Multiplexers 184. Ein jeder der Multiplexer 181 bis 184 kann von gleichem Typ wie der Multiplexer 44 sein. Auf diese Weise dienen die Verriegelungs-Ausgangssignale MQ, M^, M^ und W^ dazu, einen der vier Multiplexer 181 bis 184 auszuwählen. Die Verriegelungsausgangssignale AQ, A1 und A2 werden parallel zueinander an die Daten-Auswahleingänge der Multiplexer 181 bis 184 gegeben. Sie sind den drei höchsten Bit-Stellen des Zählers zugeordnet. Auf diese Weise dienen die Signale AQ, A1 und Ap dazu, einen der acht Abgriffe in einem jeden der Multiplexer 181 bis 184 auszuwählen. Die Ausgänge der Multiplexer 181 bis 184 haben vier Eingänge für eine positive NAND-Torschaltung 185 (Fig. 4B), deren Ausgangssignal an den Eingang der Fein-Verzögerungsleitung 42
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(Pig. 3) geht. Da zu einem Zeitpunkt nur ein einziger Multiplexer aktiviert ist, dient die Torschaltung selbst als j Multiplexer und ihr Ausgangssignal ist stets eindeutig.
Die digitale Hauptverzögerungsleitung 38 dieser bevorzugten Ausführungsform besteht aus 31 zueinander identischen digitalen Verzögerungselementen, die zueinander in Reihe geschaltet sind. Ein jedes Element hat 100 Nanosekunden Verzögerungszeit. Das unverzögerte Eingangssignal und die ersten sieben Elemente 181a, 181b, 181c, 181d, 181f, 181g und 181h sind mit dem ersten Multiplexer 181 verbunden. Die nächsten acht Elemente 181e, 182a, 182b, 182c, 182d, 182f, 182g und 182h sind mit dem zweiten Multiplexer 182 verbunden. Die dritten acht Elemente 182e, 183a, 183b, 183c, 183d, 183f, 183g und 183h sind mit dem dritten Multiplexer 183 verbunden. Die übrig bleibenden acht Elemente 183e, 184a, 184a, 184b, 184c, 184d, 184e, 184f und 184g sind mit dem vierten Multiplexer 184 verbunden. Auf diese Weise sind die vier Multiplexer 181 bis 184 in Kombination so verdrahtet bzw. geschaltet, daß auf entsprechende Eingabe hin eines der 32 vorhandenen Verzögerungselemente mit 100 Nanosekunden Verzögerung (eingeschlossen der nicht verzögerte Eingang) ausgewählt wird, und zwar entsprechend den Verriegelungssignalen, die von dem Verriegelungsselektor 46 für Abgriffauswahl zu erhalten sind.
Die Schaltung der ersten vier Elemente 181a bis 181d der einander identischen 31 Verzögerungselemente ist zusammen mit einem Anteil der Schaltung des ersten Multiplexers in der Detaildarstellung der Fig. 5 wiedergegeben. Ein jedes Verzögerungselement besteht aus einer Reihe von digitalen NAND-Torschaltungen. Eine jede Torschaltung kann eine solche der Torschaltungen des Typs SN 7400 von Texas Instruments sein. Alle in Pig. 5 gezeigten Torschaltungen können aber auch als eine einzige LSI-großintegrierte Schaltung auf einem Chip hergestellt sein. Das Element 181a enthält somit die Reihe der Torschaltungen 191a bis 198a und
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10Oa und 202 a. Eine jede Torschaltung ist so ausgewählt, daß sie eine Laufzeit oder Verzögerungszeit von ungefähr 10 Nanosekunden hat. Die 10 Torschaltungen 191a bis 200a ergeben somit 100 ITanoSekunden erforderliche Verzögerung. Eine Torschaltung 201a ist wie in Fig. 5 dargestellt mit der Torschaltung 192a in Verriegelungsschaltung (latchconneeted) verbunden. In gleicher wie in Pig. 5 ersichtlicher Weise ist eine andere Torschaltung 202a mit der Torschaltung 198a verbunden. Die Torschaltungen 201a und 202a dienen dazu, einen jeden durch das Verzögerungselement 181a hindurchlaufenden Impuls wieder aufzubauen bzw. zu regenerieren, um Durchgangsverluste zu beheben. Zwei Schaltungsknoten 203a und 204a sind dazu vorgesehen, dort zusätzlich eine externe zeitgebende Kapazität oder zeitgebenden Widerstand anzuschließen, um eine Kalibrierung der Verzögerung des Elementes 181a auf 100 lianosekunden durchzuführen. Die für das Verzögerungselement 181a voranstehend gegebene Beschreibung paßt in gleicher Weise sowohl auf die Elemente 181b, 181c und 181d, die in der Mg. 5 gezeigt sind, als auch auf die anderen 27 Elemente, die in den Figuren 4A und 4B angegeben sind. Aus diesem Grunde kann eine entsprechende Wiederholung der Beschreibung unterbleiben.
Der in der Fig. 5 gezeigte Anteil des ersten Multiplexers 181 wählt eines der Verzögerungselemente 181a, 181b, 18"fc oder 181d entsprechend des Verriegelungssignals AQ oder A1 aus. Das Signal Ap ist nicht dargestellt, ist aber für den ersten Multiplexer 181 erforderlich, um ein jedes der acht Verzögerungselemente auszuwählen, die zu regeln sind. Die Verriegelungssignale A0 und A1 werden zusammen mit dem Aktivierungssignal den Auswahl-NAND-T or schaltungen 211, 212, 213 und 214 mit vier Elementen zugeführt. Der Ausgang bzw. das Ausgangssignal des Verzögerungselementes 181a gibt einen vierten Eingang für eine NAND-Torschaltung 211. Der Ausgang des Elementes 181b gibt einen vierten Eingang für eine NAliD-Torschaltung 212, der Ausgang des Elementes 181c gibt einen vierten Eingang für eine HAND-Torschaltung 213 und der Ausgang des Elementes
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181d gibt einen vierten Eingang für eine NAHD-Torschaltung 214. Interne Inverter 215 und 216 liefern FOT AQ (Q-Signale an die Torschaltungen 211 und 213 und NOT A1 (ÄT)-Signale an die Tors ehaltungen 211 und 212 jeweils. Eine Ausgangstorschaltung 217 liefert eines der vier Eingangssignale an die Ausgangs-ÜTAND-Torschaltung 185 der Hauptverzögerungsleitung.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Inverter 20Od ein Ausgangssignal liefert, das einen Bypass in Bezug auf den Multiplexer darstellt oder diesen umgeht. Er sorgt für nicht "behinderte Portpflanzung der Impulsfolge an nachfolgende Yerzögerungselemente selbst dann, wenn der vorliegende Multiplexer nicht aktiviert ist. Dies ist das Mittel, durch das die gesamte Verzögerungsleitung in Kaskade geschaltet ist.
Das Ausgangs-Untersystem 48 hat, wie schon voranstehend erwähnt, einen Frequenzteiler 50 und einen Phasenselektor (Pig. 1). Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Frequenzteiler 50 wie dargestellt ein Flip-Flop (siehe Fig. 3) des Typs D (divide-by-two D flip flop). Dieses Flip-Flop 50 wird durch den digitalen Ausgang des Auswahl-Multiplexers 44 für Feinauswahl (des Abgriffs) gekippt. Der Teiler 50 integriert auf diese Weise das angekommene Signal um die amplitudenbegrenzte FM-Signalform (Wellenform N in Fig. 6) wiederherzustellen, die am Eingang der Korrekturvorrichtung 10 empfangen worden ist. Mit einem Pufferinverter 51 wird das Ausgangssignal des Flip-Flops. 50 verstärkt und invertiert. Der Pufferinverter 51 ist so ausgewählt, daß er eine für die Aussteuerung einer Ausgangsleitung passende Ausgangsimpedanz hat. Ein Reihenwiderstand 53 kann in Reihe mit dem Ausgang des Pufferinverters 51 dazu verwendet werden, die geforderte Ausgangsimpedanz zu erreichen.
Der Phasenschieber 52 kann in der Korrekturvorrichtung 10 enthalten sein oder kann extern vorgesehen sein. Die Schaltung des 180°-Phasenschiebers 52 ist nicht extra dargestellt,
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da sie üblicher Art ist. Sie dient dazu, die richtige Phase i für das mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung korregierte ; Ausgangssignal zu bewirken.
! Es sei nunmehr die Betriebsweise beschrieben. Bezugnehmend ; auf Fig. 1 wird ein amplitudenbegrenztes FM-Video-Informa- ! tionssignal dem Flankendetektor und Impulsformer 14 des Eini gangs-Untersystems 12 zugeführt. Damit wird eine Impulsfolge
mit ungefähr 20 FanoSekunden langen Impulsen als Ausgangs- : signal erzeugt. Die Vorderflanke dieser Impulse enthält die I gesamte Videoinformation. Diese umgesetzten Impulse gehen dann \ in einen Schaltkreis 36 mit festgelegter Vorverzögerung. Sie werden um ungefähr 700 Ifanosekunden verzögert. Während 1 dieser 700 Nanosekunden langen Verzögerung wird die vom Flan-I kendetektor und Impulsformer 14 gebildete Impulsfolge mit ; dem Demodulator demoduliert, um das zusammengesetzte direkte ; Videosignal wiederherzustellen, das mit dem Entzerrer 20 entzerrt wird. Daraufhin werden die Synchronimpulse ermittelt und : von der anderen, übrigen Videoinformation abgetrennt. Diese ; Synchronimpulse werden dem Steuerschaltkreis 28 zur Zeitbasis- ; fehlermessung zugeführt, um ein Stopp-Signal für das Anhalten der Zählung des Hochgeschwindigkeitszählers 30 zu erzeugen. Die Laufzeit, die erforderlich ist, die Videoinformation durch den Demodulator 18, den Entzerrer 20, die Synchron- : signaltrennstufe 22, den Synchronsignalseparator 24 zu
durchlaufen und in den Steuerschaltkreis 28 der Zeitbasis- '■ fehlermessung zu gelangen, ist gleich groß wie diejenige Laufzeit, die das Signal benötigt, um durch die Vorverzögerungsleitung 36 hindurchzugehen, nämlich 700 NanoSekunden. Sie kann auch kurzer aber nicht langer als die letztgenannte ι sein, da dies den auswertbaren Bereich der Leitung verkürzen bzw. verkleinern würde.
Zur gleichen Zeit ist der Schwungradoszillator 26 durch die in den Figuren 2A und 2B gezeigte phasenstarre Schleifenschaltung lose an die Zeilensynchronfolge gekoppelt. Der Schwungradoszillator 26 liefert ein Steuersignal, das dem
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Mittelwert der Zeilensynchronfolge und Phase entspricht. Dieses Steuersignal wird an den Steuerschaltkreis 28 der j Zeitbasisfehlermessung gegeben, um ein für den Zähler vorgej sehenes Aktivierungssignal zu erzeugen, mit dem das Zählen des j digitalen Hochgeschwindigkeitszählers ausgelöst wird. i
Mit einer mit Anzapfung versehenen digitalen Hauptverzögerungs-j leitung 38 wird bei der vorliegenden Erfindung ein Gesamtmaß von 3,1 MikroSekunden Verzögerung erzeugt. Eine Pein verzögerungsleitung 42 ist dazu vorgesehen, die zusätzlichen 100 Nanosekunden zu liefern, um ein Gesamtmaß von 3,2 Mikrosekunden Verzögerungszeit zu erreichen. In dem Zähler 30 für rasche Messung sind 256 Kombinationen enthalten, die den 256 Verzögerungsanzapfungen bzw. -abgriffen entsprechen, die bei der mit Abgriff versehenen Hauptverzögerungsleitung 38, zusammengenommen mit einer Fein-Verzögerungsleitung 42, vorgesehen sind. Auf das Steuersignal des Schwungradoszillators 26 hin beginnt der mit einer Geschwindigkeit entsprechend 80 MHz arbeitende Zähler 30 Abriffe bzw. Anzapfungen zu zählen, die entlang der Verzögerungsleitungen 38 und 42 liegen. Der Zähler wird bei Eintreffen bzw. Auftreten der Vorderflanke des tatsächlich ankommenden Zeilensynchronimpulses, wie er am Steuerkreis 28 der Zeitbasisfehlermessung empfangen wird, angehalten. Das mit dem Zähler 30 erreichte Zählergebnis entspricht dem Ankunftszeitpunkt der ankommenden Videozeile. Das Zählergebnis wählt gleichzeitig den passenden Abgriff aus, um den Zeitbasisfehler zu korregieren, soweit ein solcher vorhanden ist. Nachdem der Zähler 30 angehalten worden ist, wird das Zählergebnis mit bzw. in dem Verriegelungsselektor 46 für Anzapfungsauswahl mittels eines Signals des Steuerschaltkreises 28 für Zeitbasisfehlermessung abgetastet. Das Verriegelungsabtastsignal liegt zeitlich so, daß es während des vorderen Schwarzschulteranteils des Zeilensynchronintervalles derart auftritt, daß es weder mit dem Zeilensynchronimpuls noch mit der Videoinformation inter-
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feriert. Es läßt sich, auf diese Weise mit einer dafür passenden Schaltung unterdrücken. Die am Abgriff auftretenden Schaltstöße bzw. Einschwingvorgänge sind als zeitlich irreguläre Impulse mit der Wellenform M (Pig. 6) und irregu- i lären Impulsen der Wellenform IT (Pig. 6) dargestellt. Das Schalteinschwingen ist mit der Wellenform 0 in Fig. 6 kenntlich gemacht, und zwar so wie es während der vorderen [ Schwarzschulter des Zeilensynchronsignalintervalls auftritt. ! An dieser Stelle läßt es sich leicht unterdrücken. An anderen j Stellen würde es mit der Bildinformation oder mit der Synchro- | nisation interferieren.
Sofern kein Zeitbasisfehler vorliegt, wird das Zählergebnis des Zählers 128 in Binärform sein, was dem Mittelpunkt der Verzögerungsleitung mit 3,2 MikroSekunden Terzögerung entspricht. Damit wird die 1,6 Mirkosekunden lange Terzögerung j geliefert, die nötig ist, um dem 1,6 Mikrosekunden-IOrt- ; schreiten des Schwungradoszillators 26 zu entsprechen. Wenn das Zählergebnis weniger als 128 beträgt (das bedeutet, daß die Torderflanke des ankommenden Zeilensynchronimpulses früher als erwartet eintraf und zur Korrektur eine größere Terzögerung notwendig ist), wird ein Abgriff bzw. eine Anzapfung der Terzögerungsleitung gewählt, die vergleichsweise zu dem erwähnten Mittelpunkt näher dem Ende dieser Terzögerungsleitung liegt. Wenn das Zählergebnis größer als 128 ist, (dies würde anzeigen, daß die Torderflanke des ankommenden Zeilensynchronimpulses später liegt und daß weniger Terzögerung zur Korrektur notwendig ist), wird ein Abgriff ausgewählt, der näher dem Anfang der Terzögerungsleitung liegt. Wenn einmal die Abgriffe bzw. Anzapfungen der digitalen Hauptverzögerungsleitung 38 mit Abgriffen und die Feinverzögerungsleitungen 42 realisiert oder ausgewählt worden sind, bleiben sie in dieser lage für die Dauer des Durchlaufs der eingehenden Fernsehbildzeile des Tideosignals durch das Terzögerungs-TJntersystem 34 und durch das Ausgangs-Untersystem 48. Während dieses Hindurchlaufens und speziell während der vorderen Schwarzschulter am Ende
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dieser Zeile-wird diejenige Verzögerung mit Hilfe des Zählers 30 in wie voranstehend beschriebener Weise gezählt "bzw. festgestellt, die für die nächstfolgende Video zeile erforderlich ist,
Bei der in Pig. 1 dargestellten Ausführungsform verläßt die Videozeile den Schaltkreis 36 mit fester Vorverzögerung, geht durch die digitale Hauptverzögerungsleitung 38 und kommt an dem ausgewählten Abgriff heraus. Dann kommt sie in den Auswahlmultiplexer 40 für G-robauswahl des Abgriffs. Aus diesem heraus gelangt sie in die Fein-Impulsverzögerungsleitung 42 und kommt aus dieser über den gewählten Abgriff heraus. Die Videozeile geht dann durch den Feinauswahl-Multiplexer 44 in den Frequenzteiler, wo die Videozeile zu einem begrenzten IM-Signal integriert wird, in dem der Zeitbasisfehler berichtigt ist. Mit einem Phasenselektor 52 wird die richtige Phasenbeziehung des endgültigen Signals bewirkt.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergeben sich für den Fachmann im Rahmen des Erfindungsgedankens liegende weitere Ausgestaltungen und Modifikationen der Erfindung.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. - 34 -
    ANSPRÜCHE
    1.'Vorrichtung zur Zeitbasisfehlerkorrektur zur Verarbeitung von sich wiederholenden G-ruppen von Informationssignalen bzw. zur Korrektur von kurzzeitigen Zeitbasisfehlern bei Gruppen von Informationssignalen, die mit vorgegebener (fehlerbehafteter) Zeitbasis wiederholt auftreten, gekennzeichnet durch wenigstens eine Verzögerungsleitung (38,42) mit einem Eingang und mit einer Vielzahl von Ausgangsabgriffen für die Information, durch einen digitalen Zähler (30), der mit dem Eingang verbunden ist und der zeitlich so abgestimmt ist, daß er auf die Ausgangsabgriffe abgestimmt ist, um den Zeitbasisfehler einer jeden Gruppe durch Zählen zu erfassen und ein entsprechendes Zählergebnis zu liefern und durch eine Abgriff-Auswahleinrichtung (34), die mit dem Zähler(30) und den Ausgangsabgriffen der Verzögerungsleitung (-en) (38,42) verbunden ist, um für eine jede Gruppe aufgrund des Zählergebnisses einen passenden Ausgangsabgriff zur Zeitbasisfehlerkorrektur der Gruppe auszuwählen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die sich wiederholenden Gruppen von Informationssignalen Impulsfolgen sind, bei denen die Information in den Vorderflanken der Impulse enthalten ist und dadurch, daß die Verzögerungsleitung (38) eine Anzahl in Kaskade geschaltete digitale Torschaltungen (191-200) hat, die Laufzeitverzögerungen eines vorgegebenen Verzögerungsmaßes haben, wobei bestimmte Torschaltungen der Kaskade mit der Abgriff-Auswahleinrichtung (34) verbunden sind, um die Verbindungen mit den Abgriffen zu bewirken.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verzögerungsleitung (38) zusätzlich Schaltungsteile (201,202) zur Regenerierung der Impulsfolgen bei Durchlauf derselben durch die Anzahl der in Kaskade geschalteten digitalen Torschaltungen (191-200) hat. ORIGINAL INSPECTED
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    Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß ■bei den zur Regenerierung vorgesehenen Schaltungsteilen (201,202) wenigstens eine der Torschaltungen als eine Hälfte eines symmetrischen Flip-Flops geschaltet ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausgangsabgriffe der Verzögerungsleitung (-en) (38,42) wahlfrei zugänglich sind, dadurch, daß eine mit dem Zähler (30) verbundene Zeitgabeeinrichtung (32) zur Erzeugung von Zählsignalen vorgesehen ist, die mit dem Verzögerungsmaß "benachbarter Ausgangsabgriffe korrespondieren und die mit dem Zähler (30) verbunden ist, der diese Zählersignale zählt, dadurch, daß ein für den Zähler (30) vorgesehener, mit diesem verbundener Steuerschaltkreis (28) vorhanden ist, von dem der Zähler (30) derart aktiviert wird, daß dieser für eine jede Gruppe "bezüglich der Zählersignale das Zählergebnis (aus den Zählersignalen) für ein Zeitintervall ermittelt, das in Beziehung zum Zeitbasisfehler dieser Gruppe ist, und durch eine mit der Verzögerungsleitung (-en) (38,42) und dem Zähler (30) für eine dem Zählergebnis entsprechende Auswahl des Ausgangsabgriffes der Verzögerungsleitung verbundene und zur Steuerung der Verzögerungsleitung^ (38,42) vorgesehene Steuereinrichtung (34), wobei der Ausgangsabgriff so gewählt ist, daß seine Verzögerung den Zeitbasisfehler der Gruppe korregiert und wobei die Steuereinrichtung (34) eine Verriegelung (46) hat, um die getroffene Auswahl des Ausgangsabgriffes solange beizubehalten, bis die Gruppe durch den ausgewählten Ausgangsabgriff der Verzögerungsleitung hindurchgegangen ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich eine Steuereinrichtung zur Verhinderung eines Überfließens des Zählers (30), die mit diesem verbunden ist, vorgesehen ist, um den Zähler (30) anzuhalten, bevor sein Zählergebnis das Fassungsvermögen der mit Abgriff versehenen Verzögerungsleitung(-en) (38,42) überschreitet.
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    7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Gruppen von Informationssignalen Impulsfolgen sind, in deren Vorderflanken die Information enthalten ist, und dadurch, daß die mit Abgriff versehene Verzögerungsleitung (38) eine Anzahl in Kaskade geschaltete, digitale Torschaltungen (191-200) hat, deren Laufzeitverzögerungen das Verzögerungsmaß ergeben, wobei vorgegebene Torschaltungen dieser Kaskade mit der Steuereinrichtung (34,40) derart verbunden sind, daß wahlfreier Zugriff der Ausgangsabgriffe vorliegt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, gekennzeichnet dadurch, daß die für den Zähler (30) vorgesehene Steuerein- ' richtung (28) eine Intervall-Steuereinrichtung zur Steuerung bzw. Überwachung der Dauer des Intervalles hat, um ein Zählergebnis zu erreichen, das der Mitte der mit Abgriffen versehenen Verzögerungsleitung (38) entspricht, wobei diese Mitte einem zeitbasisfehlerfreien Signal bzw. dessen entsprechendem Zählergebnis entspricht.
    9. Tar Zeitbasisfehlerkorrektur sich wiederholender, zeitbasisfehlerbehafteter Zeilensignale von Videosignalen ausgelegte Vorrichtung nach einem der vorangehenden Anspräche, gekennzeichnet durch einen Impulsformer (14) zur Umsetzung eingehender Videosignale in Impulse mit konstanter Breite, deren Vorderflanken die Information dieser Videosignale enthalten; durch einen Schaltkreis (26) zur Erzeugung von Referenzsignalen mit richtiger Soll-Zeitbasis der Zeilensignale; durch einen Detektor (24) zur Ermittlung des tatsächlichen Zeitpunktes des Auftretens des zeitbasisfehlerbehafteten Zeilensynchronimpulses einer jeden Zeile des Videosignals; durch einen für den Zähler (30) vorgesehenen Steuerschaltkreis (28), der mit dem Schaltkreis (26) für die Referenzsignale und dem Detektor (24) verbunden ist und zur Erzeugung eines den Zähler (30) aktivierenden Signals vorgesehen ist, das dem Zeitunterschied zwischen dem Referenzsignal mit richtiger Soll-Zeitbasis
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    und dem vom Detektor (24) gelieferten Impuls des Zeilensignals mit Zeitbasisfehler entspricht; durch mit Abgriff versehene Verzögerungsleitung (38,42), die so angeschlossen ist, daß sie aus dem Impulsformer (14) Impulse empfängt und die auswählbare Ausgangsabgriffe hat, zwischen denen ein vorgegebenes Verzögerungsmaß besteht; durch einen digitalen Zähler (30), der mit dem Steuerschaltkreis (28) verbunden ist, damit der Zähler (30) während der Dauer des den Zähler (30) aktivierenden Signals eine Zählung der Zählsignale vornimmt, womit ein Zählergebnis zur Auswahl des Ausgangsabgriffes geschaffen ist; durch eine Taktgabeschaltung (32), die mit dem digitalen Zähler (30) verbunden ist, um die Zählsignale zu erzeugen, wobei ein jedes Zählsignal bzw. ein jeder Zählerschritt einem Verzögerungsmaß der Verzögerungsleitung (38,42) entspricht; durch einen für den Ausgangsabgriff vorgesehenen Steuersehaltkreis (34), der mit der Verzögerungsleitung(-en) (38,42) und dem Zähler (30) verbunden ist, damit entsprechend dem Zählergebnis einer der Ausgangsabgriffe (der jeweiligen Verzögerungsleitung) (38,42) ausgewählt ist, wobei der gewählte Ausgangsabgriff zu einer Verzögerung führt, die den Zeitbasisfehler des Zeilensignals des Videosignals korregiert; durch eine in diesem Steuerschaltkreis (34) enthaltene Verriegelungsschaltung (46), mit der die getroffene Auswahl des Ausgangsabgriffes solange beibehalten wird, bis das der Zeitbasiskorrektur unterworfene Zeilensignal des Videosignals durch den ausgewählten Ausgangsabgriff hindurchgelaufen ist; und durch einen Schaltkreis (50,52) zur Wiederherstellung des Videosignals, der mit dem Ausgang des Steuerschaltkreises (34) verbunden ist und von dem ein Zeitbasisfehler korregiertes Zeilensignal des Videosignals der Form des eingegangenen Videosignals abgegeben wird.
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    10. Vorrichtung nach. Anspruch 9, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich ein Schaltkreis zur Verhinderung eines ÜberfHeßens des digitalen Zählers (30) vorgesehen ist, durch den der Zählvorgang des Zählers (30) rechtzeitig angehalten wird, damit das zur Auswahl vorgesehene Zählergebnis nicht die Anzahl der Ausgangsa"bgriffe der mit Abgriffen versehenen Verzögerungsleitung(-en) überschreitet.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet dadurch, daß ein Pliasenselektorschaltkreis (52) im Schaltkreis zur Wiederherstellung des Videosignals vorgesehen ist, mit dem die Phase des wiederhergestellten, zeitbasisfehlerberichtigten Zeilensignals des Videosignals entsprechend einem Phasenumkehrsignal umgekehrt wird.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, gekennzeichnet dadurch, daß der Schaltkreis (26) für das Referenzsignal eine phasenstarre Schleife hat, auf der Zeilenfrequenz arbeitet und schwach an das Zeilensynchronsignal des Detektors (24) angekoppelt ist, womit der Schaltkreis (26) als Referenzsignal ein Mittelwertsignal liefert, das über eine Anzahl Zeilensynchronimpulse gemittelt ist.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß eine Verzögerungsleitung (36) mit fest vorgegebener Verzögerung zwischen den Impulsformer (14) und die digitale mit Abgriffen versehene Verzögerungsleitung (38) eingefügt ist, wobei von dieser Verzögerungsleitung (36) die Laufzeit der Impulse des Zeilensignals um ein derart ausreichendes fest vorgegebenes Zeitmaß verzögert werden, das erforderlich ist, daß die vom Detektor (24) festzustellenden Zeilensjrnchronimpulse und die Zählung für die Auswahl des Ausgangsabgriffes ' bereits vorliegen , ehe das Zeilensignal des Videosignals in die digitale mit Abgriff versehene Verzögerungsleitung (38) gelangt.
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    14. Vorrichtung nach einem der Anspräche 9 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß die mit Ausgangsabgriffen versehene, digitale Verzögerungsleitung (38) eine Anzahl in Kaskade geschaltete digitale Torschaltungen (191-200) hat, deren Laufzeitverzögerungen vorgegebenes Verzögerungsmaß haben, und dadurch, daß vorgegebene Torschaltungen der Kaskade mit dem Ausgang des Steuerschaltkreises verbunden sind, um ausgewählte Ausgangssignale zu erreichen.
    15. Vorrichtung nach einem der Anspräche 9 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß die digitale, mit Ausgangsabgriffen versehene Verzögerungsleitung (38) zusätzlich wenigstens eine Torschaltung (192,198) hat, die als eine Hälfte eines symmetrischen Flip-Flops zusammen mit einer zur Regeneration vorgesehenen Torschaltung (201,202) derart geschaltet ist, daß durch die Verzögerungsleitung (38) hindurchlaufende Impulse eine Regenerierung erfahren.
    16. Verfahren zur Durchführung einer Zeitbasisfehlerkorrektur für sich wiederholende Impulsfolgen, bei denen die Information in den Vorderflanken der Impulse enthalten ist, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
    Asynchrones oder nicht zeitgesteuertes Eingeben der Impuls- j folge in eine mit Ausgangsabgriffen versehene Verzögerungsleitung (38); digitales Zählen des in dieser Impulsfolge enthaltenen Zeitbasisfehlers, wobei das digitale Zählergebnis einem jeweiligen Ausgangsabgriff der Verzögerungsleitung (38) entspricht; Auswahl eines Ausgangsabgriffes der Verzögerungsleitung (38) mit Hilfe des digitalen Zählergebnisses; und die Impulsfolge am jeweils ausgewählten Ausgangsabgriff der Verzögerungsleitung (38) entnehmen, womit die Synchronisation der Impulsfolge zur Zeitbasis wieder hergestellt ist und die Zeitbasisfehlerkorrektur durchgeführt ist.
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    17. Verfahren zur Zeitbasisfehlerkorrektur bei Zeilensignalen von Videosignalen, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte: Umsetzen der Zeilensignale in Impulsfolgen konstanter Pulsbreite,, bei denen die Information in den Vorderflanken der Impulse enthalten ist; Erzeugung eines Referenzsignals (26) mit richtiger Zeitbasis; Peststellen (24) des tatsächlichen Auftretens des zeitbasisfehlerbehafteten Zeilensynchronimpulses des Zeilensignals; Erzeugung eines Aktivierungssignals für den Zähler, das dem Zeitunterschied zwischen dem Referenzsignal und dem Zeilensynchronsignal entspricht; Zählen (30) von Zählsignalen während der Dauer des Aktivierungs signals zur Gewinnung eines Zählergebnisses; Wahl eines Ausgangsabgriffes der Verzögerungsleitung (38) mit einem diesem Zählergebnis entsprechenden Signal; asynchrones Hindurchlaufenlassen der Impulsfolge durch einen Anteil dieser Verzögerungsleitung (38) bis zum ausgewählten Ausgangsabgriff zur Korrektur des Zeitbasisfehlers dieser Impulsfolge; Beibehalten des Ausgangsabgriffes bis diese Impulsfolge durch diesen Abgriff hindurchgegangen ist; und Wiederherstellung des Zeilensignals des Videosignals aus
    ' der zeitbasisfehlerberichtigten Impulsfolge.
    18. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet dadurch, daß das Referenzsignal (26) durch Mittelwertbildung der Zeitpunkte zeitbasisfehlerbehafteter Zeilensynchronimpulse gewonnen wird, wobei die Mitteilung über eine wesentliche Zeitdauer bzw. Anzahl von Zeilensynchronimpulsen erfolgt.
    19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich eine selektive Umkehr der Phase des zeitbasiskorregierten Zeilensignals des Videosignals erfolgt, um dieses mit richtiger Phase zu liefern.
    20. Verfahren nach Anspruch 17, 18 oder 19, gekennzeichnet dadurch, daß eine periodische Regenerierung der Impulsfolgen (201,202) in der Verzögerungsleitung (38) erfolgt.
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    21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich ein Anhalten des Zählens des Zählers (30) vorgenommen wird, wenn das vom Zähler (30) gelieferte Zählergebnis die Anzahl der bei der Verzögerungsleitung (38) vorhandenen Ausgangsabgriffe übersteigen würde.
    22. Verfahren zur Korrektur von kurzzeitigen Zeitbasisfehlern, die in aufeinander folgenden Gruppen von Informationen auftreten, die im allgemeinen in Übereinstimmung mit langsamerer vorgegebener Referenz-Zeitbasis wiederholt auftreten, unter Verwendung einer Verzögerungsleitung (38) mit .Anteilen wählbaren Verzögerungsmaßes, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte: Taktgabe an einen Zähler (30) mit einer Taktfolge, die der Laufzeitdauer eines jeden der wählbaren Verzögerungsmaße der Verzögerungsleitung (38) entspricht; Ingangsetzen dieses getakteten Zählers (30), damit mit dem Eintreffen eines Steuersignals, das der Zeitbasis entspricht, die zu vorgegebenem Zeitpunkt, dem Eintreffen der Zeitbasisfehler zu berichtigenden Gruppe der Information vorangeht, vorliegt; Anhalten des Zählers (30) zu einem Zeitpunkt, der der tatsächlichen Peststellung des Eintreffens der nicht-zeitbasisfehlerberichtigten Gruppe der Information entspricht, um ein Zählergebnis herzustellen; Verwendung des Zählergebnisses, um einen Anteil der Verzögerungsleitung auszuwählen, der erforderlich ist, um den Zeitbasisfehler der Gruppe der Information zu berichtigen; und Herausnehmen der Gruppe der Information über den ausgewählten Anteil der Verzögerungsleitung, womit eine Berichtigung des Zeitbasisfehlers erreicht ist.
    23. Verzögerungsleitung, geeignet zur Verwendung in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, zur Verzögerung amplitudenbegrenzter,·frequenzmodulierter
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    Impulse konstanter Impulsbreite, die in ihren Vorderflanken die Information enthalten, gekennzeichnet durch eine
    Anzahl digitaler Torschaltungen (191-200), die in Kaskade geschaltet sind, um eine Tandemanordnung zu bilden, bei
    der eine jede Torschaltung ein bekanntes Verzögerungsmaß hat und durch Hinzufügung wenigstens eines Schaltkreises (201,202) zur Impulsregenerierung in dieser Anordnung,
    mit der die durch die Verzögerungsleitung (38) hindurchlaufenden Impulse zu regenerieren sind.
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