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DE2643223A1 - Langlaufbindung mit halterung einer nach vorn verlaengerten schuhsohle - Google Patents

Langlaufbindung mit halterung einer nach vorn verlaengerten schuhsohle

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Publication number
DE2643223A1
DE2643223A1 DE19762643223 DE2643223A DE2643223A1 DE 2643223 A1 DE2643223 A1 DE 2643223A1 DE 19762643223 DE19762643223 DE 19762643223 DE 2643223 A DE2643223 A DE 2643223A DE 2643223 A1 DE2643223 A1 DE 2643223A1
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DE
Germany
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guide
holding part
ski
cross
binding according
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Application number
DE19762643223
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DE2643223C2 (de
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Peter Dr Biermann
Otto Dr Ewald
Rudi Feucht
Manfred Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geze GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Publication date
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Priority to DE19762660729 priority patent/DE2660729C2/de
Priority to FI772592A priority patent/FI68524C/fi
Priority to AT666377A priority patent/AT361354B/de
Priority to JP52114493A priority patent/JPS5852666B2/ja
Priority to CS776133A priority patent/CS214880B2/cs
Priority to CA287,352A priority patent/CA1082237A/en
Priority to CH1165877A priority patent/CH622954A5/de
Priority to SE7710691A priority patent/SE440855B/xx
Priority to US05/836,362 priority patent/US4219215A/en
Priority to NO773290A priority patent/NO145819C/no
Priority to DE19772754005 priority patent/DE2754005A1/de
Publication of DE2643223A1 publication Critical patent/DE2643223A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2643223C2 publication Critical patent/DE2643223C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

G/i*ÄMKOW, MANITZ & FIN STE RWALD
-t
7 STUTTGART 5O (BAD CANNSTATT) SEELBERCSTRASSE 23/25 _, ι, ~
G 1065 Gr/Sch 3/4
Anmelderins
Vereinigte Baubesehlagfabriken Gretsch & Co. GmbH., 7250 Leonberg, Siemensstraße 21-29
"Langlaufbindung mit Halterung einer nach vorn verlängerten Schuhsohle"
Die Erfindung betrifft eine Langlaufbindung mit Halterung einer nach vorn verlängerten Schuhsohle unter Verwendung eines die Verlängerung der Schuhsohle im Gebrauchszustand hintergreifenden, be£m Spannen die Schuhsohle nach vorn ziehenden Halte teils. Durch eine solche Bindung, wie sie Gegenstand der älteren Anmeldung P 26 33 373.3 ist, wird die am Absatz anhebbare Schuhsohle an ihrem vorderen Ende fest in eine Spannstellung gezogen, so daß auch dann, wenn im Bindungsteil sich Schnee und Eis festgesetzt haben, ein Schließen der Bindung gewährleistet und ein unbeabsichtigtes öffnen derselben verhindert wird.
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DlPl,- [NCW. G R A M K O W T STCJTTCART SO CBAD CANNSTATT» SEELBERGSTR. !13/25.ΤΕΙ_(Ο7ΙΙΙ5&72 61
DR. C.MANiTZ ■ DEPU-(MC. M. FINSTERWALD β MÖNCHEN 32. ROBERT-KOCK-STRASSE I TEL. CO89>22 42II. TELEX 05-29672 PATMF
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Bindung bei von der Schuhgröße unabhängiger Konstruktion mit einfachen und billigen Mitteln noch zuverlässiger und einfacher im Sehließen und öffnen zu gestalten, wobei ein einwandfreies Schließen der Bindung auch bei Schneeunterlage gewährleistet sein soll.
Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß Führungsmittel für das Halteteil vorgesehen sind, durch welche dieses mit Bezug auf den Ski aus einer angehobenen (gegebenenfalls auch schräg angehobenen) Freigabestellung in eine gesenkte, sich gegenüber der Freigabestellung nach vorn verlagernde Gebrauchsstellung derart verstellbar ist, daß es bei seiner Verstellung einen Vorsprung (od.dgl.) an der Schuhsohlenverlängerung zur zwangsläufigen Mitnahme der Schuhsohle bis in eine vordere Spannstellung hintergreift.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist zur Verlagerung des sich senkenden Haltete ils nach vorn eine Führungs- oder Steuerkurve und ein an dieser ablaufendes Führungselement, z.B. ein Gleitelement oder - vorzugsweise - Rollelement vorgesehen. Die Führungskurve ist hierbei in einer zweckmäßigen Ausfuhrungsform skiseitig und das Führungselement halteteilseitig angeordnet. Doch kann auch eine umgekehrte Anordnung vorgesehen sein.
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Durch die Erfindung werden vor allem folgende Vorteile erzielt:
Durch die Anhebbarkeit des Halteteils ist ein kraftfreies Einsteigen des Skiläufers in die Bindung ermöglicht. Das zwangläufige Hineinziehen der Schuhsohle mittels ihrer Verlängerung stellt andererseits sicher, daß auch bei Eis- und Schneeresten in der Bindung der Schuh sicher in eine Raststellung hineingezogen und in dieser verrastet wird. Das Einsteigen in die Bindung kann mühelos erfolgen und wird beim Schließen der Bindung unterstützt.
Die PUhrungs- oder Steuerkurve bietet den Vorteil, daß die Kurvenbahn beliebig varriert werden kann, so daß eine günstigste Bewegungsbahn für die Führungselemente, insbesondere Rollen, erhalten werden kann. Durch Außenanordnung der Führungskurve ist eine zuverlässige optische Kontrolle, ob die Bindung ordnungsmäßig geschlossen ist, gewährleistet.
Zur sicheren Fixierung des Halteteils in der Freigabestellung bzw. in der Qebrauchsstellung sind vorzugsweise die Führungskurve bzw. Führungskurven nockenartig mit rastartiger oberer und rastartiger unterer Einbuchtung ausgebildeten die sich die Führungselemente unter Federwirkung
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kraftschlüssig einlegen. Vorzugsweise ist mindestens oberhalb der oberen rastartigen Einbuchtung ein sich in Skilängsrichtung über die Achse des oder der Rollelemente erstreckender Vorsprung vorgesehen, um den Hub des Halteelementes nach oben sicher zu begrenzen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind das Halteteil und das skiseitige Abstützt oder Lagerteil ausschließlich oder praktisch ausschließlich kraftschlüssig mittels einer Federung miteinander verbunden. Ein besonders einfacher Zusammenbau ist dadurch möglich, insbesondere bei Verwendung von Zugfedern. Durch Überwindung der Federkraft läßt sich das Halteteil vom skifesten Abstütz- oder Lagerteil entfernen, indem das Hai te teil durch Herunterdrücken des hinteren hakenförmigen Riegelteils so weit nach vorn verschoben wird, daß das vordere Ende des Halteteils bzw. dessen Führungselemente aus der FUhrungskurve ausgehoben werden kann. Dadurch sind das skifeste Abstütz- oder Lagerteil und gegebenenfalls die dort angeordneten Befestigungsschrauben für dieses zur Montage frei zugänglich.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Halteteil sowohl im Bereich seines vorderen Endes als auch im Bereich seines hinteren Endes geführt. Hierdurch wird eine besonders sichere Führung des Halteelementes aus der Freigabestellung in die Gebrauchsstellung sichergestellt, in der die Schuhsohlenverlängerung durch das
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Halteteil zwangläufig bis in eine vordere Endstellung mitgenommen und in dieser verp)sannt wird. Besonders vorteilhaft ist hierbei eine Führung des Halteteils im vorderen Bereich durch eine sich im wesentlichen in skisenkrechter Richtung erstreckende Kurve und im hinteren Bereich durch ein im wesentlichen schräg von oben nach vorn unten führendes Führungsteil.
Zum Hintergreifen der SchuhsohlenVerlängerung weist vorteilhaft das Haiteteil einen hakenartig wirkenden Mitnahme- und/oder Riegelteil auf, der an einem skiseitigen Riegel-Führungsteil bei einer Senkbewegung des Halteteils schräg abwärts nach vorn geführt wird.
Eine besonders einfache und gedrängte Bauart läßt sich ferner erreichen, wenn das Riegel-Führungsteil zugleich die Schuhsohlenverlängerung in Skilängsrichtung führt. Vorzugsweise ist hierzu das Führungsteil als lappenartiges Teil ausgebildet, das in einem vorderen Abschnitt auf seiner Unterseite zur Führung der Schuhsohlenverlängerung durch eine skiparallele oder im wesentlichen skiparallele Längsführungsflache begrenzt und in einem hinteren Abschnitt zur Führung des Halteteils nach hinten schräg aufwärts abgebogen ist und
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vorteilhaft durch Abbiegungen des skiseitigen Abstützteiles gebildet wird.
Führungsteile, Führungskurven und Führungselemente wie Gleit- oder Rollelemente sind vorteilhaft paarweise beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene des Skis angeordnet, so daß sich eine gleichmäßige und stabile Führung des Haiteteils ergibt.
Als Federn zur kraftschlüssigen Verbindung von Halte teil und Abstützteil dienen beispielsweise Zugfedern, die beiderseits der skisenkrechten Mittellängsebene des Skis angeordnet sind. Sie sind vorzugsweise an ihrem vorderen Ende an einer gemeinsamen Achse beiderseits des Halteteils angeordneter Rollelemente und andererseits an die Führungsteile für die hintere Führung des Halteteils angeschlossen.
Zur leichten Bedienung der Bindung, die eine Betätigung der Bindung erlaubt, ohne ein Bücken des Skiläufers zu erfordern, ist im Halteteil eine von oben zugängliche Ausnehmung vorgesehen, die ein Einstecken der Spitze eines Skistockes von oben her und hierbei ein Kuppeln desselben mit dem Halteteil derart ermöglicht, daß der Skistock als ein mit dem Halteteil im wesentlichen starr
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verbundener Hebelarm zum Anheben des Halteteils und Freigabe der Schuhsohlenverlängerung verwendbar ist. Vorteilhaft weist die Ausnehmung eine Stufe auf, um der Skistockspitze eine Druckfläche zum Niederdrücken des Halteteils aus der Freigabeste llung in die Gebrauchsstellung zu ermöglichen. Statt durch den Skistock soll die Bindung natürlich auch von Hand zu schließen bzw. zu öffnen sein.
Anstelle einer Führung des Halteteils durch eine oder mehrere Führungskurven und ein oder mehrere GIeit- oder Rollelemente können ein oder zwei Führungslenker vorgesehen sein, die das Halteteil mit einem skifesten Führungsteil gelenkig verbinden, wobei die skiseitigen Gelenkachsen etwa einem angenommenen Krümmungsmittelpunkt der Führungskurven und die halteteilseitigen Gelenkachsen etwa der Achse der RoleIemente der Ausführungsform mit Führungskurven und Rollelementen entspreiien. Auch kann z.B. eine entsprechende Schlitzkurvenführung vorgesehen werden. Doch hat man in diesen Fällen nicht oder jedenfalls nicht ohne weiteres den Vorteil der nur kraftschlüssigen Verbindung von skifestem Abstützteil und Halteteil, einer vereinfachten Montage und Zugänglichkeit, bei der etwa die zwischen beiden Teilen angeordnete Feder bzw. angeordneten Federn die einzige Verbindung zwischen dem Halteteil und dem skiseitigen Führungsteil bilden.
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Wenn sich auch Schraubenfedern im allgemeinen besonders vorteilhaft wirkungsmäßig und baulich verwenden lassen, insbesondere, wenn sie als Schraubenzugfedern ausgebildet sind, können doch auch Blattfedern oder sonstige
Federn vorgesehen sein.
Anstelle einer Führung durch Kurven oder durch Lenker
kann auch eine Führung mittels Hebelgetriebe, z.B. nach Art eines Kniehebelgetriebes, verwendet werden, insbesondere derart, daß sie eine Freigabe- und eine Gebrauchsstellung als Raststellungen bestimmen.
Die hintere Führung für das Halteteil, die vorzugsweise durch einwärts- und aufwärts nach hinten abgebogene
Lappen ausgebildet sind, können gleichzeitig dazu dienen, den Hub des Haltegliedes in Freigabestellung zu begrenzen. Auch kann die Anordnung derart getroffen sein, daß eine Selbstsperrung der Schuhsohle gegenüber aufwärtsgerichteten Kräften durch entsprechende Schräge des Führungsteiles erzeugt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht des Ausführungsbeispieles,
teilweise im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 3*
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Ar
und zwar in Freigabestellung bei angehobenem
Haltete11,
Fig. 2 eine gleiche Seitenansicht wie Fig. 1, teilweise in einem gleichen Schnitt wie Fig. 1, jedoch in geschlossener, verriegelter Gebrauchsstellung
bei gesenktem Halteteil,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 1 teilweise im Schnitt
nach Linie 3-3 der Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2.
Auf dem (nicht dargestellten Ski) ist das skiseitige, skifeste Abstütz- oder Lagerteil 10 in geeigneter Weise, z.B. durch Schrauben, die bei 11 in Fig. 1 angedeutet sind, befestigt. Es weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit piner den U-Steg bildenden Grundplatte 12 und die U-Schenkel bildenden Seitenwandungen 13 auf und erstreckt sich rückwärts zweckmäßig etwa bis in den Zehenbereich des von der Bindung auf dem Ski festzuspannenden Schuhes, indem die hinteren Abschnitte 13a der Seitenwandungen 13 nach hinten im Grundriß (Fig. 3) auseinanderstreben und in Seitenansicht (Fig. 1 bzw. 2) allmählich niedriger werden. Es erhält dadurch eine stabile Lagerung und Befestigung auf demSki, wobei es in seinem hinteren (nicht mehr dargestellten) Endteil nochmals durch Schrauben 11 od.dgl. auf dem Ski befestigt sein kann.
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Die Vorderkanten der Seitenteile 13 sind als Führungsoder Sfeuerkurven l4 ausgebildet mit einem mittleren nockenartig nach vorn vorspringend ausgebogenen Kurventeil 14a, einem oberen eine rastartige Einbuchtung lAb bildenden Kurventeil und einem unteren, eine untere rastförmige Einbuchtung l4c bildenden Kurventeil. Die obere rastartige Einbuchtung 14b geht in einen in Skilängsrichtung vorwärts gerichteten Vorsprung 15 über, der die Pührungs- oder Steuerkurve l4 nach oben abschließt.
In einem in Skilängsrichtung mittleren Abschnitt des Abstützteiles 10 sind obere lappenartige Teile als Längsführungsteile l6 gegen die skisenkrechte Langsmittelebene m des Skis bzw. der Bindung einwärts abgebogen; sie werden nach unten durch skiparallele Führuntsflächen 17 begrenzt. Statt skiparallel, können die unteren Begrenzungs- bzw. Führungsflachen gegebenenfalls auch leicht nach vorn keilförmig unter einem geringen Keilwinkel verlaufen. An ihren hinteren Kanten tragen die abgebogenen Puhrungsteile 16 schräg nach hinten aufwärts gerichtete Schrägführungsteile 18 auf, die insbesondere als hintere Führungen für das nachfolgend beschriebene Halteteil dienen und auf ihrer Unterseite durch eine schräg nach hinten oben keilförmig verlaufende Führungsfläche 19 begrenzt sind.
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Das Halteteil 20 zur Halterung der Schuhsohle ist am skifesten Abstützteil 10 einerseits an der Führungslcurve 14 und andererseits am hinteren Führungsteil 18 geführt und mit dem skiseitigen Bindungsteil 10 lediglich kraftschlüssig verbunden.
Zur vorderen Führung an der Führungskurve 14 weist das Halteteil 20 eine sich über die Breite der Bindung erstreckende durchgehende Achse 21 auf, die im Halteteil 20 fest oder drehbar gelagert ist und an ihren Enden Führungsrollen 22 trägt, die bei drehfest am Halteteil 20 angeordneter Achse 21 lose drehbar auf dieser gelagert bzw. bei drehbar gelagerter Achse 21 fest mit der Achse verbunden sind. Zur hinteren Führung ist das Halteteil rückwärtig mit einem hakenförmigen Mitnahme und Riegelteil 23 versehen, das von oben her schräg nach unten gerichtet ist, und zwar etwa mit gleicher Schräge wie die Schrägführungsteile l8 des skifesten Abstützteiles 10, und das mit seinem vorderen unteren Ende 23a unter das obere Ende l8a der Sehrägführungsteile l8 greift. Beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene des Skis bzw. der Bindung sind Schraubenzugfedern 24 gespannt, deren vordere. Enden25 die Achse 21 für die Führungsrollen 22 umgreifen und deren rückwärtige Enden 26 in Bohrungen 27 der lappenartigen Führungsteile 16
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eingehängt sind. Sie bilden vorzugsweise die einzige Verbindung zwischen dem Halteteil 20 und dem skifesten Abstützteil 10,
Gegebenenfalls können eine oder mehrere Aufriehtfedern vorgesehen sein, welche zwischen dem Halteteil 20 und dem skifesten Abstützteil 10 wirkungsmäßig zwischengeschaltet sind, um das Halteteil 20 im Öffnungssinne (in Fig. 1 und 2 im Uhrzeigersinn) zu belasten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel dient als Aufrichtfeder eine Schraubenfeder 28, die auf der Achse 21 der Rollelemente 22 in einer Ausnehmung des Halteteils 20 untergebracht ist. An ihren Enden ist sie in die Schraubenzugfedern 24 eingehängt und in ihrer Mitte an einer Wandung des Halteteils 20 abgestützt, so daß sie einen leichten öflr nungsdruck auf das Halteteil ausübt.
Das vordere Ende des Halteteils 20 ist als Handgriff 29 ausgebildet. Des weiteren weist das Halteteil 20 eine dasselbe durchsetzende Ausnehmung 30 auf, in der ein eine Stufe 31 bildender Vorsprung 32 gegenüber einer rückwärtigen, die Ausnehmung 30 begrenzenden Wandung 33 vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Bindung dient dazu, eine Verlängerung 34 der Schuhsohle 35 eines Skischuhes 36 fest am Ski zu verrasten, zu verspannen und zu verriegeln. Die Schuhsohlenverlängerung 34 besitzt zu diesem Zweck einen vorderen in der Höhe verdickten Teil 34a mit einer oberen Pührungsflache 37, deren Abstand von der Grundplatte 12 etwa gleich dem Abstand des einwärts vorspringenden Längs-
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führungsteils l6 von der Grundplatte 12 ist, sowie einen rückwärts gerichteten hakenförmigen Vorsprung 38, der dazu bestimmt ist, mit dem hakenförmigen Mitnahme- und Riegelteil 23 des Halteteils 20 zusammenzuwirken.
Als reine Langlaufbindung ist die beschriebene Vorrichtung das einzige Bindungsteil· zum Verspannen des Schuhes auf dem Ski. Das schließt jedoch nicht aus, daß gegebenenfalls auch zusätzliche Bindungsteile vorgesehen sein können, beispielsweise zum Verriegeln des Absatzes am Ski, um die Bindung u.U. auch für Abfahrtslauf verwenden zu können.
Die Bedienungsweise der Bindung ist folgendes
In Fig. 1 befindet sich die Bindung in Freigabestellung. Das Halteteil 20 ist angehoben, die Rollen 22 greifen in die obere rastartige Einbuchtung l4b der Führungskurve 14 ein, während der hintere hakenartige Mitnahme und Riegelteil 25 mittels seines vorderen Endes 25a unter die hinteren oberen Enden 18a der lappenförmigen Schrägführungsteiie 18 greift. Die seitlichen Schraubenzugfedern 2k ziehen das Haiteteil· 20 nach hinten, so daß die Führungsrollen 22 fest in den rastartigen Einbuchtungen l4b ruhen, während die Aufriehtfedern 28 einen leichten Aufwärtsdruck auf das Halteteil ausüben.
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In dieser Stellving der Bindung kann der mit der Schuhsohlenverlängerung 34 versehene Skischuh 36 von hinten her in die Bindung kraftfrei eingeschoben werden, wobei die obere Führungsfläche 37 der Schuhsohlenverlängerung an der unteren Führungsfläche YJ des Längsführungsteiles 16 in Skilängsrichtung nach vorn geführt wird.
Zum Spannen der Bindung wird das Halteteil 20 nach unten gedrückt. Dieses kann von Hand erfolgen oder auch mittels der Spitze des Skistockes, welche etwa in Pfeilrichtung f gegen die Stufe 31 in der Ausnehmung 30 gedrückt wird. Durch den auf das Halteteil 20 ausgeübten Abwärtsdruck rollen die Führungsrollen 22 auf der Führungskurve 40 entlang und gelangen unter Spannung der Zugfedern 24 über den nockenartig vorspringend gebogenen Kurventeil l4a bis zu einem Punkt an der unteren Einbuchtung l4c. Hierbei wird gleichzeitig der hintere hakenförmige Mitnahme- und Riegelteil 23 des Halteteils 20 an den unteren schrägen Führung?flächen 19 der Führungsteile 16,l8 geführt; sein Ende 23a greift dabei unter den rückwärtigen Vorsprung 38 der Schuhsohlenverlängerung und zieht auf seinem weiteren Wege zwangläufig die Schuhsohlenverlängerung 34 bzw. den Schuh 36 in Skilängsrichtung nach vorn, bis die Schuhsohlenverlängerung 34 entsprechend
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Fig. 2 fest mit der Bindung im Eingriff steht und durch den hakenförmigen Teil 23 des Halteteils gegen Rückwärtsverschieben nach hinten verriegelt ist.
Schnee- oder Eisansammlungen, welche sich in der Bindung befinden, werden hierbei durch die Schuhsohlenverlängerung nach vorn bzw. außen verdrängt. An der Führungskurve l4 kann beobachtet werden, ob sich das Halteteil in der vorschriftsmäßigen Lage befindet. Diese Lage ist in Fig. 2 dargestellt.
Zur Lösung der Bindung wird das Halteteil 20 am Griff 29 nach oben angehoben, wobei die Rollen 22 entlang der Führungskurve l4 in die in Fig. 1 dargestellte Lage in der rastartigen Einbuchtung l4b zurückgelangen. Der hakenförmige Teil 23 gleitet hierbei wieder entlang der Sehrägfuhrungsfläche 19 nach oben, so daß die Schuhsohlenverlängerung J>k freigegeben wird. Statt von Hand kann das Anheben auch mit dem Skistock erfolgen, indem dieser wie in Fig. 2 angedeutet, mit seiner Spitze in die Ausnehmung j50 unter Abstützung an der Wand des Vorsprungs 32 und an der gegenüberliegenden Wand 33 greift und das Haiteteil 20 aus der unteren verrasteten Stellung nach Fig. 2 in die Freigabe stellung nach Fig. 1 anhebt.
Gegenüber aufwärtsgerichteten Kräften, die beim Lauf
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auftreten, ist die Bindung gegen ungewolltes Lösen dadurch gesichert, daß diese Kräfte etwa oder nahezu senkrecht auf die Sehrägführungsf la ehe 19 wirken und dadurch eine Selbsthemmung zwischen den Teilen 2j5 und 18 verursachen.
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e e r s e ι I" e

Claims (21)

G io6g643223 24.9.1976 Ansprüche;
1.1 Langlaufbindung mit Halterung einer nach vorn verlängerten Schuhsohle unter Verwendung eines die Verlängerung der Schuhsohle im Gebrauchszustand hintergreifenden, beim Spannen die Schuhsohle nach vorn ziehenden Halteteils, gekennzeichnet durch Führungsmittel (lA,l8) für das Halteteil (20) durch welche dieses (20) mit Bezug auf den Ski aus einer angehobenen Freigabestellung (Fig. lNin eine gesenkte, sich gegenüber der Freigabestellung nach vorn verlagernde Gebrauchsstellung (Fig.2) derart verstellbar ist, daß es bei seiner Verstellung einen
od.dgl.
Vorsprung (38)/an der Schuhsohlenverlängerung (33) zur zwangläufigen Mitnahme der Schuhsohle bis in eine vordere Spannstellung hintergreift.
2. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlagerung des sich senkenden Halteteils (20) nach vorn eine Führungskurve (14) und ein an dieser ablaufendes Führungselement (22) wie Gleit- oder (vorzugsweise)
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Rollelement vorgesehen ist.
3· Langlaufbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskurve (l4) skiseitig und das Führungselement (22), z.B. Gleit- oder Rollelement, halteteilseitig angeordnet sind.
4. Langlaufbindung nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (20) sowohl im Bereich seines vorderen Endes als auch im Bereich seines hinteren Endes geführt ist.
5. Langlaufbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (20) im vorderen Bereich durch eine sich im wesentlichen in skisenkrechter Richtung erstreckende Führungskurve (l4) und im hinteren Bereich durch ein im wesentlichen schräg von oben nach vorn unten führendes Schragführungsteil geführt ist.
6. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß zum Hintergreifen der Schuhsohle nverlängerung (33) das Halteteil (20) einen hakenartig wirkenden Mitnahme-
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teil (23) aufweist, das an einem skiseitigen Sehr ag führungsteil (18) bei einer Senkbewegung des Halteteils (20) schräg abwärts nach vorn geführt wird.
7. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche l bis 6, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des Führungsteils (l6,l8) zur hinteren Schrägführung des Halteteils (20), daß es zugleich die Schühsohlenverlängerung (33) in Skilängsrichtung führt.
8. Langlaufbindung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise als Plachteil ausgebildete Führungsteil (l6,l8) in einem vorderen Abschnitt (l6) auf seiner Unterseite zur Führung der Schuhsohlenverlängerung (33) durch eine skiparallele oder im wesentlichen skiparallele Führungsfläche (17) begrenzt und in einem hinteren Abschnitt (l8) zur Führung des Halteteils (20) nach hinten schräg aufwärts abgebogen ist.
9. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (z.B. Führungskurve 14, Schrägkurve 18) für das Halteteil (20) sowie die 3ie an der vorderen Führungskurve
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(l4) geführten Führungselemente (z.B. Rollen 22) paarweise beiderseits der skisenkrechten Längsmittelebene (m) des Skis angeordnet sind.
10. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichne t , daß die vordere Führungskurve bzw. vordere Führungskurven (14) einen nockenartig nach vorn vorspringenden Kurventeil (l4a), eine rastartige obere Einbuchtung (l4b) und eine rastartige untere Einbuchtung (l4c) zur Aufnahme eines Gleit- oder Rollelementes (22) aufweist, in die (l4b,l4c) sich die Gleit- oder Rollelemente (22) unter Federwirkung (24) einlegen.
11. Langlaufbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungskurve bzw. -kurven (l4) mindestens oberhalb der oberen rastartigen Einbuchtung (l4a) einen sich in Skilängsrichtung, z.B. über die Achse des oder der Rollelemente (22),erstreckenden Vorsprung (29) aufweisen.
12. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Führungsteile (l6,18) und die vorderen Führungskurven (14) von dem ihnen gemeinsamen, im
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Querschnitt etwa U-förmigen Abstützteil (lO) gebildet sind, dessen die U-Sohenkel bildenden Seitenwandungen (13) an ihren Vorderkanten die Führungskurven (l4) für die zugeordneten Führungselemente (22) des Halteteils (20) und an einwärts gebogenen Oberkantenteilen die Längs- und/oder Schrägführungsteile (16,l8) für die Schuhsohlenverlängerung (j5j5) und/oder für die hintere Führung des Halteteils (20) bilden.
13. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge kennze i chnet , daß das Halteteil (20), z.B. mittels seiner vorderen Führungselemente (22), nur kraftschlüssig unter Federwirkung (24) mit seiner Führung bzw. seinen Führungen, insbesondere Führungskurven (14), im Eingriff gehalten ist.
14. langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge kennze i ohne t , daß das Halteteil (20) mittels des oder der Führungselemente (22) durch Zugfedern (24) gegen ihre FUhrungskurven (.14) gedrückt werden.
15. Langlaufbindung nach Anspruch 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet , daß beiderseits der
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ski senkrechten Mittellängsebene (in) je eine Zugfeder (24·) angeordnet ist und die Zugfedern einerseits an eine geraeinsame Achse (21) der beiderseits des Halteteils angeordneten Rollelemente (22) und andererseits an die FUhrungsteile (l6,l8) für die hintere Führung des Halteteils (20) angeschlossen sind.
16. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, gekennzeichne t durch eine solche Neigung des hinteren skiseitigen Schrägführungsteils (18), daß die Richtung der beim Laufen an der Schuhsohlenverlängerung (5^) aufwärts gerichteten Kräfte etwa senkrecht zur Schrägführungsflache (19) bzw. innerhalb eines solchen Neigungswinkels zu der Schrägführungsfläche (19) liegt, bei dem Selbsthemmung zwischen dem hakenförmigen Riegelteil (23) des Halteteils (20) und dem skifesten Sehrägfuhrungsteil (18) besteht.
17. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis ΐβ, gekennzeichnet durch eine von oben zugängliche Ausnehmung (30) im Halteteil (20), die derart ausgebildet ist, daß sie ein Einstecken der Spitze eines Skistockes von oben her unter Kupplung
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desselben mit dem Halteteil (20) und unter Bildung eines Hebelarmes durch den mit dem Halteteil im wesentlichen starr verbundenen Skistocke« zum Anheben des Halteteils und Freigabe der Schuhsohlenverlängerung (33) ermöglicht.
18. Langlaufbindung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (30) eine Stufe (31) zum Niederdrücken des Halteteils (20) in Gebrauchsstellung aufweist.
19. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1, 4 bis oder 16 bis l8, dadurch gekennzeichnet , daß/an Stelle einer Führung des Halteteils (20) durch eine oder mehrere Führungekurven (14) und ein oder mehrere zugeordnete Führungs- bzw. Rollelemente (22) Hebelgetriebe, Führungslenker od. dgl. vorgesehen sind, wobei z.B. bei Anordnung von FUhrungslenkern, die das Halteteil mit einem skifesten Führungsteil gelenkig verbinden, deren skiseitige Gelenkachsen etwa einem Krümmungsraittelpunkt der nockenartigen Kurventeile (l4a) der genennten Führungskurven und deren halteteilseitige Gelenkachsen etwa der Achse der genannten Rollelemente (22) entsprechen.
8Q98U/0040
20. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch eine Aufrichtfeder (28), die das Halteteil (20) im Öffnungssinne belastet.
21. Langlaufbindung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrichtfeder (28) als Schraubendrehfeder auf der Achse (21) der Rollelemente (22) angeordnet und einerseits skiseitig, z.B. an den Haltefedern (Zugfedern 24), und andererseits am Halteteil abgestützt ist.
8Q98U/0CUO
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