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DE2643149A1 - Verfahren zur synchronisation von datenuebertragungsstationen - Google Patents

Verfahren zur synchronisation von datenuebertragungsstationen

Info

Publication number
DE2643149A1
DE2643149A1 DE19762643149 DE2643149A DE2643149A1 DE 2643149 A1 DE2643149 A1 DE 2643149A1 DE 19762643149 DE19762643149 DE 19762643149 DE 2643149 A DE2643149 A DE 2643149A DE 2643149 A1 DE2643149 A1 DE 2643149A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
character
synchronization
data transmission
characters
sync
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762643149
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Prey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19762643149 priority Critical patent/DE2643149A1/de
Publication of DE2643149A1 publication Critical patent/DE2643149A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zur Synchronisation von Datenübertragungsstationen
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synchronisation von Datenübertragungsstationen, zwischen denen Nachrichten, die in gleichlange Zeichen mit mehreren Zeichenelementen aufgeteilt sind, übertragen werden, wobei es sich bei den Nachrichten sowohl um Nutzinformationen als auch um interne Steuerinformationen handelt.
  • Damit Datenübertragungsstationen miteinander verkehren können, ist es erforderlich, daß sowohl Sender als auch Empfänger bit- und zeichensynchron arbeiten. Um dies zu erreichen, bedient man sich verschiedener Gleichlaufverfahren, von denen die wichtigsten das Start-Stop-Verfahren und das Synchronverfahren sind.
  • Bei dem Synchronverfahren wird der Synchronismus vor Beginn der eigentlichen Ubertragung durch ein oder mehrere Synchronisierzeichen (SYN) hergestellt. Zur Kontrolle des Gleichlaufs während der Ubertragung werden oft Synchronisierzeichen eingefügt Die Zeichen selbst werden oft durch Kontrollbits überwacht.
  • Beim Aussertrittfallen des Empfängers wird versucht, durch Erkennen eines Synchronisierzeichens einen neuen Gleichlauf zu erreichen. Dabei kann es vorkommen, daß durch eine bestimmte Zusammenlegung zweier Nutzzeichen das Bitmuster eines Synchronisierzeichens entsteht, da die Kenntnis der Zeichengrenzen verlorengegangen sein kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Fehlermöglichkeit auszuschalten und eine zweifelsfreie, möglichst schnelle Wiederherstellung der Synchronisation ohne großen Schaltungsaufwand zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Jedes Synchronisierzeichen mit einem weiteren Zeichen in der Weise zusammengefaßt wird, daß eine einmalige Bitkonfiguration entsteht.
  • Bei den bisherigen Verfahren zur Synchronisation war es notwendig, eine Folge von Synchronisierzeichen zu übertragen, um damit die Wahrscheinlichkeit einer Falschsynchronisierung klein zu halten.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht durch die Zusammenziehung von zwei geeignet codierten Zeichen eine zweifelsfreie Synchronisierung, da das zweite Zeichen so gewählt ist, daß beide Zeichen zusammen eine einmalige Bitkonfiguration bilden, die durch eine Zusammenlegung zweier Nutzzeichen nicht erreicht werden kann.
  • Anhand mehrerer Figuren soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigen mögliche Codierungen von Synchronisierzeichen.
  • und Fig. 2 Fig. 3 und 4 zeigen eine Zusammenlegung von Nutz- und Synchronisierzeichen.
  • Fig. 5 zeigt die Zusammenlegung von Nutz- und Synchronisierzeichen für den Datenübertragungsbetrieb über zwei parallele Ubertragungskanäle.
  • Figur 1 zeigt die Codierung eines Synchronisierzeichens, bei dem das Paritätsbit P die Anzahl der logischen Eisen zu einer geraden Zahl ergänzt. Bei dem in Figur 2 dargestellten Synchronisierzeichen ergänzt das Paritätsbit P die Anzahl der logischen Eisen zu einer ungeraden Zahl. Bei dem hier beschriebenen Verfahren werden Synchronisierzeichen der in Fig. 2 gezeigten Art verwendet.
  • Bei allen verwendeten Zeichen kennzeichnen die ersten beiden Bits den Zeichentyp. Für Steuerzeichen werden die Kombinationen 11, für Nutzzeichen die Kombinationen 00, 01 und 10 verwendet.
  • Die Bits 2 bis 9 dienen der eigentlichen Übertragung der Nutzinformation.
  • In Fig. 3 ist dargestellt, wie durch Zusammenlegung von Nutzzeichen aus dem unsynchronisierten Zustand heraus ein falsches Einrasten des Empfängers erfolgt. Dabei ist mit ZRr der richtige Zeichenrahmen und mit ZRf der falsche Zeichenrahmen gekennzeichnet.
  • In Fig. 4 ist das erfindungsgemäße Verfahren dargestellt, bei dem zwei Zeicheneinheiten benutzt werden, um vom unsynchronisierten Zustand aus einen neuen Gleichlauf zu erzielen. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Synchronisierzeichen SYN mit einem Leerzeichen L zusammengefaßt. Dieses Leerzeichen besitzt als Steuerzeichen die Kennung 11, wobei als drittes Bit eine zusätzliche logische Eins verwendet wird. Bei der hier beispielshaft gewählten Codierung treten also bei einer Folge eines Synchronisierzeichens SYN und eines Leerzeichens L vierzehn logische Einsen hintereinander auf. Aufgrund der gewählten Kennung ist-bei einer Kombination von zwei Nutzzeichen nur eine Folge von insgesamt zwölf (= 9 + 3) logischen Einsen möglich. Dies gilt ach, wenn ein Leerzeichen einem Nutzzeichen ohne Voranstellung eines Synchronisierzeichens folgt.
  • Zur Wiederherstellung der Synchronisation braucht also auf der Empfängerseite lediglich ein Zähler vorhanden sein, der Jeweils die hintereinander folgenden logischen Einsen zählt. Beim Erkennen von vierzehn hintereinander folgenden logischen Einsen muß dann bei der ersten Null der Bitzähler, der jeweils von 0 bis 10 zählt, auf 3 gestellt werden, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist.
  • Bei einer Datenübertragung über zwei parallele Kanäle K1 und K2, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, kann beim gleichzeitigen Senden eines Synchronisierzeichens Syn und eines Leerzeichens L auch bei unerkannt gestörter Übertragung einer Zeichenfolge in einem Kanal eine fehlerhafte Synchronisierung vermieden werden. Die auf den sErschiedenen Kanälen empfangenen Zeicheneinheiten haben, obwohl die Zeicheneinheiten gleichzeitig gesendet wurden, eine Zeitverschiebung, da die Trassen unterschiedliche Laufzeiten haben.
  • Bei dem dargestellten Beispiel beträgt die Differenz in der Laufzeit 5 bit bei maximal zugelassenen 8 bit. Daher muß spätestens zum Zeitpunkt t über Kanal K2 eine Folge von vierzehn logischen Einsen empfangen werden sein, bei einer maximal erlaubten Verschiebung von 8 bit zwischen den Kanälen. Eine einwandfreie Synchronisierung liegt also nur dann vor, wenn auf dem Parallelkanal zuminde st ein komplettes Synchronisierzeichen SYN empfangen wurde, nachdem über den anderen Kanal die gesamte Folge eines Synchronisier-und Leerzeichens übertragen wurde.
  • 5 Figuren 2 Ansprüche

Claims (2)

  1. Patentansprüche Verfahren zur Synchronisation von Datenübertragungsstationen, zwischen denen Nachrichten, die in gleichlange Zeichen mit mehreren Zeichenelementen aufgeteilt sind, übertragen werden, wobei es sich bei den Nachrichten sowohl um Nutzinformationen als auch um interne Steuerinformationen handelt, dadurch gekennzeichnet. daß Jedes Synchronisierzeichen mit einem weiteren Zeichen in der Weise zusammengefaßt wird, daß eine einmalige Bitkonfiguration entsteht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Synchronisierzeichen ein Leerzeichen nachgestellt ist.
DE19762643149 1976-09-24 1976-09-24 Verfahren zur synchronisation von datenuebertragungsstationen Withdrawn DE2643149A1 (de)

Priority Applications (1)

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Publication Number Publication Date
DE2643149A1 true DE2643149A1 (de) 1978-03-30

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DE19762643149 Withdrawn DE2643149A1 (de) 1976-09-24 1976-09-24 Verfahren zur synchronisation von datenuebertragungsstationen

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DE (1) DE2643149A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5105422A (en) * 1988-07-01 1992-04-14 U.S. Philips Corporation Circuit arrangement for information transmission

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5105422A (en) * 1988-07-01 1992-04-14 U.S. Philips Corporation Circuit arrangement for information transmission

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