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DE2642C - Rohrspaltmaschine - Google Patents

Rohrspaltmaschine

Info

Publication number
DE2642C
DE2642C DENDAT2642D DE2642DA DE2642C DE 2642 C DE2642 C DE 2642C DE NDAT2642 D DENDAT2642 D DE NDAT2642D DE 2642D A DE2642D A DE 2642DA DE 2642 C DE2642 C DE 2642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
pipe
jaws
splitting machine
pipe splitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2642D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. MARR, Ingenieur, in Hamburg
Publication of DE2642C publication Critical patent/DE2642C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
OTTO MARR in HAMBURG. Rohrspaltmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1878 ab.
Die auf beiliegenden Zeichnungen Blatt I und II veranschaulichte Maschine dient dazu, spanisches Rohr der Länge nach in mehrere Theile zu spalten, und zwar in der Weise, dafs ein Kern von rundem oder vier- oder mehrseitigen Querschnitt herausgeschält und die harte glänzende Rinde in mehreren Streifen abgetrennt wird, deren Anzahl von 4 bis 12 betragen kann, je nach der Form des verwendeten Messers und dem Durchmesser des verarbeiteten Rohrs.
Die Maschine selbst besteht aus mehreren mit Gummi überzogenen und durch Gewichte belasteten Walzenpaaren, welche sämmtlich ihre Bewegung durch verschiedene Zahnräder von einer Hauptwelle aus erhalten, und aus einem Bock, der zur Aufnahme des Messers dient und einen Mechanismus trägt, welcher bewirkt, dafs das zu spaltende Rohr immer gerade vor den Mittelpunkt des Messers geführt wird.
Die Walzen sind so in Böcken gelagert, dafs von jedem Paar die untere die Lage ihrer Axe nicht verändern kann, während die obere sich je nach Bedarf zu heben oder zu senken vermag. Die verschiedenen Böcke und Lager sind sämmtlich auf einer eisernen Platte befestigt, welche auf eiserne Füfse oder ein Holzgerüst geschraubt werden kann.
Um nun Rohr zu spalten, setzt man die Hauptwelle, auf welcher in der Zeichnung ein Schwungrad mit Kurbelgriff angegeben ist, das aber für Dampfbetrieb durch Riem scheiben ersetzt werden kann, in rotirende Bewegung und steckt dann das Rohr durch die Einführungshülse, in der Figur an der linken Seite, zwischen das erste Walzenpaar. Sobald dieses das Rohr gefafst hat, läfst man es los, und die Walzen bringen es durch die Centrirbacken und das Messer. Hinter diesem fängt eine Hülse die einzelnen abgespaltenen Fäden auf und leitet sie zu beiden Seiten hinaus, während der Kern geradeaus durch das letzte Walzenpaar geht.
Das Neue vorliegender Erfindung besteht hauptsächlich in der Construction des Messerbocks und des Centrir-Apparats, welche gestattet, sowohl Messer als Centrirbacken schnell und sicher auszuwechseln.
Die hierzu dienende Einrichtung, welche auf Blatt II dargestellt ist, besteht aus einem Bock, in welchem sich in schwalbenschwanzförmiger Führung eine Vorlage a, die sowohl Messerais Centrirbackenhalter trägt, mittelst eines kleinen, auf einer Spindel b befestigten Handrädchens c vertical auf- und abwärts bewegen läfst. Der Zweck dieser Anordnung ist, den Mittelpunkt des Messers immer in derselben Höhe wie den des verarbeiteten Rohres halten zu können. Da die Axenlage der unteren Walzen nämlich unverrückbar ist, so wird der Mittelpunkt von dünnerem Rohre tiefer liegen als der von dickerem, und dieser Unterschied soll durch die beschriebene Einrichtung ausgeglichen werden.
In der Vorlage α sitzt zunächst ein schmiedeeisernes Prisma d, welches eine konische Ausbohrung hat, die das Messer aufnimmt. Um das Messer auszuwechseln, zieht man erst den kleinen Stift e, welcher im oberen Theile durch das Prisma in die Vorlage gesteckt ist, und dann das Prima selbst heraus, setzt ein neues Messer ein, schiebt das Prisma herunter, bis es unten auf den Anschlag stöfst, und steckt den Arretirungsstift wieder ein.
An der Vorlage befinden sich ferner vier kleine Knaggen /, in welchen konische Stahlspitzen befestigt sind. Auf diesen bewegen sich zwei Winkelhebel g, die dergestalt mit einander verbunden sind, dafs jedesmal der eine soviel nach oben ausschlagen mufs als der andere nach unten. In diesen Hebeln hängen die eigentlichen Centrirbacken auf leicht herausziehbaren langen Stiften. Jede Backe ist mit einer Stahlplatte ausgefüttert, die eine in der Längsrichtung der Maschine laufende Rinne enthält, und zwar bildet in zwei aufeinandergelegten zusammengehörigen Backen der Querschnitt dieser Rinnen ein Quadrat, dessen Diagonale mit der Schnittfläche der Backen zusammenfällt.
Vorn ist die Rinne trompetenartig erweitert, um das Eintreten des Rohrs zu erleichtern; nach hinten sind die Stahlplatten mit kleinen halbrunden Ansätzen versehen, welche gegen das Messerprisma liegen. Da nämlich das Rohr beim Passiren der Backen stets auf dieselben einen Druck nach hinten ausübt, verhindern diese kleinen Ansätze, deren Länge genau zu regeln ist, dafs sich die Backen schräg stellen, da die eine nicht weiter zurückweichen kann als die andere. Sie bleiben also beim Auseinandergehen innerhalb der kleinen Grenze,
in welcher sie sich überhaupt bewegen, beinahe parallel, stellen sich jedenfalls eher hinten, vor dem Messer, etwas enger als vorn. Von diesen Backenpaaren müssen natürlich zu jeder Maschine mehrere (ca. 3 bis 4) von verschiedenem Rinnenquerschnitt mitgegeben werden, die alle so zu adjustiren sind, dafs ihre Mittel gerade vor dem Messermittel liegen.
Zu erwähnen ist noch, dafs der obere von den beiden Hebeln g eine Verlängerung hat, an welcher ein Belastungsgewicht hängt, das die Backen gegen einander prefst und nach Bedarf vergröfsert oder verkleinert werden kann. Um die Backen auszuwechseln, hebt man diesen Hebel etwas empor, zieht die Bolzen, auf welchen die Backen hängen, heraus, worauf man diese leicht entfernen und neue an ihre Stelle bringen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebene Rohrspaltmaschine, insbesondere die Einrichtung des Messerbocks und des zugehörigen Centrir-Apparats.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2642D Rohrspaltmaschine Active DE2642C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2642C true DE2642C (de)

Family

ID=281872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2642D Active DE2642C (de) Rohrspaltmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2642C (de)

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