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DE173516C - Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Röhren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Röhren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen

Info

Publication number
DE173516C
DE173516C DE1904173516D DE173516DA DE173516C DE 173516 C DE173516 C DE 173516C DE 1904173516 D DE1904173516 D DE 1904173516D DE 173516D A DE173516D A DE 173516DA DE 173516 C DE173516 C DE 173516C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
rollers
achieve
feed device
hollow bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1904173516D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Heer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE173516C publication Critical patent/DE173516C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/04Pilgrim-step feeding mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ta. GRUPPE ItSL
OTTO HEER in DÜSSELDORF.
zwischen die Walzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1904 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Pilgerschrittwalzwerke mit feststehendem Walzengestell und hin- und herbewegtem Werkstück zum Auswalzen von Rohren und anderen Hohlkörpern. Bei diesen Walzwerken muß das von den Walzen beim Bearbeiten zurückgedrückte Werkstück, während es von den Walzen freigegeben ist, wieder zwischen dieselben eingeführt werden. Die Erfindung besteht nun - in der besonderen Bauart einer solchen Vorschubvorrichtung, durch welche selbst bei schnellstem Gange des Walzwerkes nicht nur jeglicher Stoß im Werkstück selbst und in seinen Trag- und Führungsorganen während des Einschubes zwischen die Walzen und bei Beendigung dieser Bewegung verhindert wird, sondern auch die Möglichkeit eines Rückprallens der schnell bewegten Teile beim Eintritt zwischen die Walzen wegfällt.
Im Gegensatz zu den bisher zur Erzielung eines stoßfreien Einschubes verwendeten Vorrichtungen , welche eine Verlangsamung der Bewegung nahe vor deren Schluß durch Puffer oder durch einen während der ganzen Zeit seines Vortreibens gegen den Tragdorn des Werkstückes zur Wirkung kommenden Gegendruck erzielen/ wird im vorliegenden Fall neben einer erst gegen Ende des Vorschubes eintretenden, allmählich zunehmenden Bremsung schließlich die vollständige Festlegung sämtlicher vorgeschobener Teile mit Hilfe einer Einldemmvorrichtung veranlaßt, die die. eingeklemmten Stücke erst unter dem Einfluß der zu deren Rückschub in Wirkung tretenden Kraft freigibt.
Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung in Fig. ι im Längsschnitt nach x-x, Fig. 2 im Längsschnitt nach y-y, Fig. 3 in Draufsicht und Fig. 4 im Querschnitt nach \-\ dargestellt. .
Der mit Gewinde versehene hintere Teil der Dornstange b, welche auf ihrer vorderen Hälfte das Werkstück α trägt, ist in eine inmitten eines Tragkörpers f undrehbar gehaltene Mutter e drehbar eingelagert. An diesem Tragkörper sind parallel zum Dorn die Stangen g angeordnet, an deren Enden in Anlehnung gegen einen Bund sich keilförmige Klötze h befinden, welche auf den Gleitbahnen η aufliegen.
Das gegen das Walzengestell ο festgelegte Ende jeder dieser beiden Gleitbahnen η trägt einen zur Aufnahme und zur Festlegung des auf ihr gleitenden Klotzes h bestimmten Schuh, der aus einem an beiden Längsseiten und oben geschlossenen Gehäusep und einer in dieses Gehäuse eingelagerten keilförmigen Deckplatte q gebildet ist. Diese in Längsrichtung unverschiebbare Platte q wird von zwei in Hülsen der Kopfplatte des Schuhes befindlichen Spiralfedern r ständig in ihre Tieflage gedrängt.
Die Tragstangen g der' Klötze h tragen auf ihrem über den Tragkörper f hinaus
liegenden Ende ein Querhaupt i, das mit Spielraum über die Dornstange greift und, von Gleitklötzen m auf den Gleitbahnen η geführt, zwischen den Schlußbunden gl und dem Tragkörper f verschoben werden kann und von zwei Federn / ständig gegen die Bunde gl gedrängt wird.
Der Angriff der Kraft, welche das seitens der Arbeitswalzen während ihrer Streckarbeit
ίο zurückgeschobene Werkstück α zwangläufig wieder in die alsdann sich darbietende Lücke im Kaliber dieser Walzen einschiebt, erfolgt an dem Querhaupt i. Die Vorbewegung des Querhauptes i überträgt sich unter Spannung der Federn / auf den Tragkörper f für die Dornstange. Gegen Ende der Vorbewegung treten die keilförmigen Klötze h in die am Ende ihrer Gleitbahn η befindlichen Schuhe ρ ein, deren in Tieflage ruhende Deckplatten q sie der Wirkung der Federn r entgegen soweit hochtreiben, bis diese Platten zur Anlage gegen die obere Begrenzung ihres Spielraumes kommen. Hierdurch erfolgt eine allmähliche Bremsung der Klötze und schließlieh ihre Einklemmung in den Schuhen, so daß noch vor Beendigung der durch weiteres Zusammendrängen der Federn / ermöglichten Weiterbewegung des Querhauptes i die Festlegung ' des Tragkörpers f und der Dornstange b mit bem Werkstück α erfolgt, bis das über letzterem alsbald sich zusammenschließende Kaliber der Arbeitswalzen mit dem Rückschub des Werkstückes auch jenen der eingeklemmten Klötze und damit deren Auslösung aus den Schuhen veranlaßt. ·
Durch eine in diesem Fall unterhalb der Dornstange angebrachte, indes hier nicht in Betracht kommende Vorrichtung erfolgt während jeder Vorbewegung aller genannten Teile die Drehung der Dornstange und damit ihr Herausschrauben aus der Mutter e in Richtung des Walzengestelles 0 um das Maß des beim nächsten Walzenangriff auszuwalzenden Stückes des Werkstückes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Rohren und Hohlkörpern zur Erzielung einer stoßfreien Einführung des Werkstückes zwischen die Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Einführung des Werkstückes (a) ■zwischen die Walzen bewirkender Tragkörper (f) für die Dornstange (b) mit zwei auf Schienen (n) geführten keilförmigen Klötzen (h) verbunden ist, welche gegen Ende der Vorbewegung des Tragkörpers (f) in den keilförmigen Innenraum je eines Schuhes (p) gedrängt werden, dessen unter Federwirkung (r)' stehende Deckplatten (q) eine allmähliche Bremsung und schließlich eine Festklemmung der Klötze (h) und damit die Festlegung der die 'Vorbewegung des Werkstückes veranlassenden Teile bewirken. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904173516D 1904-06-19 1904-06-19 Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Röhren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen Expired DE173516C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE173516T 1904-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE173516C true DE173516C (de) 1906-07-19

Family

ID=40042978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1904173516D Expired DE173516C (de) 1904-06-19 1904-06-19 Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke zum Auswalzen von Röhren und Hohlkörpern zur Erzielung einer Stossfreien Einführung des Werkstücks zwischen die Walzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE173516C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027622B (de) * 1954-03-16 1958-04-10 Svenska Metallverken Ab Einrichtung zum schrittweisen Vorschieben der Luppen auf einem Dorn in Kaltpilgerwalzwerken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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