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DE2642118A1 - Vorrichtung zum mischen, entfilzen, kuerzen oder kalibrieren von natur- oder kunstfaserbaendern - Google Patents

Vorrichtung zum mischen, entfilzen, kuerzen oder kalibrieren von natur- oder kunstfaserbaendern

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Publication number
DE2642118A1
DE2642118A1 DE19762642118 DE2642118A DE2642118A1 DE 2642118 A1 DE2642118 A1 DE 2642118A1 DE 19762642118 DE19762642118 DE 19762642118 DE 2642118 A DE2642118 A DE 2642118A DE 2642118 A1 DE2642118 A1 DE 2642118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
roller
grooves
twin
stretching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762642118
Other languages
English (en)
Other versions
DE2642118C2 (de
Inventor
Joseph Marie Julien Sauvage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from BE6045181A external-priority patent/BE833734A/fr
Priority claimed from BE6045280A external-priority patent/BE836297R/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2642118A1 publication Critical patent/DE2642118A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2642118C2 publication Critical patent/DE2642118C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/08Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by stretching or abrading
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/30Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars incorporating arrangements for severing continuous filaments, e.g. in direct spinning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • VORRICHTUNG ZUM MISCHEN, ENTFILZEN, KÜRZEN
  • ODER KALIBRIEREN VON NATUR- ODER KUNSTFASERBÄNDERN Die Erfindung betrifft. eine Vorrichtung zum Verkürzen von Fasern oder zum Mischen, Entfilzen oder Kalibrieren von Faserbändern aus- Natur- oder Kunstfasern.
  • Die Erfindung bezieht sich somit auf die Arbeitsvorgänge des- Verkürzens von Fasern, des Mischens, des Entfilzens~oder des Kalibrierens von Bändern aus Natur- oder Kunstfasern, also auf Arbeitsvorgänge, die bislang auf sogenannten Mischern, Faserbrechmaschinen (recraqueses) oder Entfilzungsmaschinen durchgeführt worden sind. Die bekannten sogenannten Mischer sind als Maschinen mit zwei einander benachbarten Maschinenköpfen ausgebildet, die sämtliche acht bis vierzehn Faserbänder miteinander vereinigen, die~entweder von einer Färbestation herongeführt werden oder von Faserbrechmaschinen oder von Vorrichtungen, die endlose Faserstränge in Bänder mit Fasern endlicher Länge umwandeln. Manchmal arbeiten diese beiden Maschinenköpfe während des Streckens zwischen den Zuführungswalzen und den sogenannten Strecken walzen mit einem beweglichen Nadelstab, um den beim Strecken auftretenden zunehmenden Faserrückstau zu steuern.
  • Bei einer anderen Anwendung hat man festgestellt, daß sich das Strecken, das vor allem dem Zweck dient, eine größtmögliche Anzahl von Komponenten zu entfilzen oder miteinander zu vermischen, am leichtesten, wenn auch weniger vollkommen, zwischen drei Walzen umfassenden Streckwalzen vollzieht, derenAnzahl, Arbeitsgeschwindigkeit und Abstände in Abhängigkeit von der Längenverteilung der Fasern geeignet gewählt worden sind. Wie bereits erwähnt hat man zwei Maschinenköpfe paarweise angeordnet, um eine möglichst große Anzahl von " Doublierungen" zu zu erzielen, derart, daß die Fasern in einer nachfolgenden Streckvorrichtung zu einem einzigen Band vereinigt wurden, wobei diese Streckvorrichtung, der die beiden Faserbänder nach getrenntem Austritt aus den beiden Köpfen nebeneinander zugeführt wurden, mit einem Steuersystem mit Muffen oder mit sogenannten Reduzier- oder Kalibrierwalzen versehen war.
  • Bekannte Maschinen mit nur einem Maschinenkopf, die aus Walzensätzen mit je drei Walzen zusammengesetzt sind, haben den Zweck, von einer Faserbrechmaschine (craqueuse) gelieferte Fasern, die zu lang sind, nachzubrechen (recraquer), während andere Maschinen Bänder aus Fasern endlicher Länge, die heute hauptsächlich für die "open-end"-Spinnerei bestimmt sind, nachbrechen oder brechen, um ihnen eine als "Baumwollschnitt" bezeichnete Länge zu erteilen, d. h. eine Länge von mindestens 40 m.
  • Bei den bekannten Mischern ist es schwierig, den Gleichlauf der beiden Maschinenköpfe zu regeln.
  • Der zweite, nachgeschaltete Streckvorgang, der die beiden mit dem oben beschriebenen Maschinenkopf erzeugten Bänder vereinigt, wirkt auf eine durch die vorhergehenden Streckvorgänge gewichtsmäßig stark verminderte Fasermasse, so daß sich der Streckvorgang notwendig auf engerem Raum vollzieht und nicht mehr als ein Drittel der Breite eines üblichen Maschinenkopfes benötigt.
  • Die Schwierigkeiten, die sich beim Durchgang eines zu b-earbeitenden Materials durch eine Nachbrechmaschine mit nur einem Maschinenkopf ergeben, sind bekannt; es ist selbst dann nicht möglich, das Vlies hinreichend einzuschnüren, wenn zwischen den vier, fünf oder sechs aufeinanderfolgenden Walzensätzen mehr und mehr verengte Kondenser vorgesehen sind, weil das austretende Band so dünn und leicht ist, daß es sich auf die Vorlegwalzen aufrollt und damit eine schnelle Vorlage verhindert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Maschinen zu vermeiden und die oben beschriebenen Streckmaschinen durch eine einzige Vorrichtung zu ersetzen, soweit es die erste Stufe der Entfilzung, Mischung oder Faserbrechung betrifft, Vorgänge, die bislang auf den Zwillingseinrichtungen mit Kämmen oder W3lzen durchgeführt wurden, -während man in der zweiten Stufe des Streckens in dem sogenannten Reduzierkopf Elemente zur Gewichtsverminderung vorsehen kann, die eine Rückhaltemöglichkeit in Steuerorganen mit drehbaren Kammwalzen oder geeigneten Walzeneinrichtungen umfassen, wie es erfindungsgemäß vorgesehen sein soll. Dieser Maschinenkopf soll auch die Möglichkeit der Faserbrechung bieten, indem man gemäß der erwünschten Faserlänge verschiedene Walzendurchmesser vorsieht.
  • Diese Aufgabe wird für eine Vorrichtung zum Mischen, Entfilzen , Verkürzen oder Kalibrieren von Natur- oder Kuns tfasern in zwei Bearbeitungsstufen erfindungsgemäß dadurch gelöst, zlaß ein erster Streckkopf vorgesehen ist, der für jeden Anwendungsfall derselbe ist, wobei die Breite seines Arbeitsbereiches unter geeigneter Anpassung der Walzenstärke etwa gleich derienigen zweier üblicher Zwillingsköpfe ist.
  • Die erfindungsgemäße Maschine hat den Vorteil, daß der. Reduzierkopf deutlich schmäler sein kann, daß das Fasermaterial besser verdichtet wird, daß die Bearbeitung der Fasern, die mit fortschreitender Bearbeitung kürzer werden, einfacher ist und daß das leichtere aber stärker verdichtete Faserband eine raschere Vorlage oder Abgabe ermöglicht.
  • Auch hat eine erfindungsgemäße Vorrichtung , bei der ein einziger Arbeitskopf zwei einander benachbart angeordnete Arbeitsköpfe ersetzt, den Vorteil, daß sie billiger ist, während bewegliche Gestellteile, die durch eine Traverse miteinander verbunden sind und mit Zugspindeln betätigbar und auf zwei Führungsspindeln verschiebbar sind, ein bequemeres Arbeiten ermöglichen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Walzen, Rollen oder die weiteren Einrichtungen des für die verschiedenen Anwendungen vorgesehenen Reduzierkopfes fliegend gelagert, so daß sie leichter zugänglich sind.
  • Neben einer Vorrichtung, in der die Bearbeitung in zwei Stufen erfolgt und bei der die von dem ersten Arbeitskopf kommenden Bänder nach Umlenkung um 900 der Vorrichtung zur Durchführung der zweiten Bearbeitungsstufe zugeführt werden, ist es erfindungsgemäß auch vorgesehen, daß die Bänder in der zweiten Arbeitsstufe in derselben Richtung weitertransportiert werden wie in dem ersten Arbeitskopf.
  • Es ist auch vorgesehen, daß für jede der beiden Arbeitsstufen eine eigene Vorrichtung vorhanden ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Streckmaschine mit einstufiger oder zweistufiger Bearbeitung des Faserbündels ist es-vorgesehen, die Zwillingswalzen mit deutlich ausgeprägten, schraubenförmigen Rillen zu versehen, so daß mit den Walzen größere Fasermengen gestreckt werden können.
  • Für die Baumwoll-Spinnerei ist es günstig, wenn der Streckvorgang allein unter Verwendung von Walzen und nicht unter Verwendung von Kämmen stattfindet. Ein solches Verfahren konnte bislang nicht für lange Fasern angewendet werden, weil die Greif- und Spannorgane nicht mit geeigneten Mitnahmeeinrichtungen wie beispielsweise Walzen mit größerem Durchmesser versehen waren, weil stark ausgeprägte parallele Rillen oder deutlich schraubenförmig verlaufende Rillen fehlten, weil keine ausreichenden Drücke erzielbar waren und mechanische Einrichtungen fehlten, die es ermöglichten, den Abstand zwischen Streçkwerken mit der Präzision wie bei.Streckmaschinen für Baumwolle oder noch genauer einzustellen. Die Erfindung ermöglicht es nunmehr, große Massen langer Fasern zu strecken.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn bei Halte, Führungs- oder Streckvorrichtungen mit drei Walzen eine gewöhnlich mit einem elastischen Material umkleidete Druckwalze oder-Rolle vorgesehen ist, die gegen die beiden anderen Walzen oder Zwillingswalzen aus Stahl gedrückt ist, die mit derselben Abwicklung betätigt werden.
  • Man kann auch bei dem ersten Walzensatz die erste der beiden Zwillingswalzen dazu benutzen, um das Fasermaterial in absolutem Kontakt mit der oberen Druckwalze zu halten, während die zweite Zwillingswalze ein Gleiten-des Textilmaterials zuläßt, wenn es von dem nachfolgenden Streckwerk erfaßt wird, wobei dieses Gleiten durch erkonische oder trapezförmige Umfangsrillen möglicht wird, die auf der zweiten Zwillingswalze vorgesehen sind und in denen die Fasern sozusagen "schwimmend" geführt sind.
  • Um jegliches Gleiten der Fasern am Ort der ersten Zwillingswalze zu vermeiden, ist es, damit der Zug des nachfolgenden Streckwerkes aufgefangen werden kann, vorgesehen, am Umfang der ersten Zwillingswalze sägezahnförmige oder ausgeprägt kantige Rillen anzubringen, durch die jegliche Gefahr eines Aufrollens der Fasern vollständig unterdrückt wird.
  • Dies zweite Streckwerk , das wegen des vorhergehenden Streckvorganges eine stark verminderte Fasermasse aufnimmt, enthält in dem Fall, daß die Vorrichtung mehr als zwei Streckwerke aufweist, eine zweite Zwillingswalze mit weniger tiefen und enger benachbarten Kreisrillen.
  • Es ist auch vorgesehen, daß man gemäß der Länge der Fasern, die gestreckt werden sollen, den Abstand zwischen zwei Zwillingswalzen abändern kann.
  • Weiter ist es vorgesehen, den Durchmesser der ersten Walze des letzten Streckwalzensatzes verkleinern zu können, um so nahe wie möglich an die vorhergehende, als Führungselement ausgenutzte, mit Rillen versehene Walze heranrücken zu können.
  • Dies ist insbesondere für das Strecken von kurzen Fasern oder leichteren Bändern von Vorteil.
  • Es ist auch vorgesehen, die mit Rillen versehenen sogenannten ''Führu,1gswalzen'' einstückig aus Stahl zu fertigen oder auch aus Scheiben, die Seite an Seite auf einer Welle mit einem für deren Steifigkeit ausreichenden Durchmesser aneinandergepreßt sind. Diese Scheiben, die insgesamt die Walze bilden, können aus Metall oder aus jedem anderen geeigneten Material bestehen.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorrichtung zur Streckung, Mischung und Verkürzung für kurze Fasern, Fig. 2 eine Seitenansicht der Streckwerke des einzigen Streckkopfes der Vorrichtung nach der Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 2 analoge Ansicht der Arbeitsstationen des Maschinenkopfes zur Querschnittsverminderung, Fig. 4 eine der Fig. 3 analoge Ansicht eines zur Verkürzung längerer Fasern geeigneten Maschinenkopfes mit einer einfachen Einrichtung zur Querschnittsverminderung mit nur zwei Arbeitsstationen, wobei der Machinenkopf dann gemäß den Fig. 5 und 6 als Mischer arbeitet, Fig. 7+8 eine Arbeitsstation des Maschinenkopfes zur Querschnittsverminderung in einer Ansicht von vorn bzw. von der Seite, Fig. 9 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer zum Nachbrechen (recraquage) geeigneten Anordnung, wobei die Vorrichtung für die zweite Arbeitsstufe in Verlängerung der Vorrichtung für die erste Arbeitsstufe angeordnet ist, Fig. 10 in Draufsicht eine Vorrichtung, die lediglich die erste Arbeitsstufe der Vorrichtung nach der Fig. 9 ausführt, Fig. 11 eine Vorrichtung, die anstelle eines einzigen zwei Faserbänder erzeugt, in einer der Fig. 10 entsprechenden Darstellung, Fig. 12 ein drei Walzen umfassendes Streckwerk im Schnitt, Fig. 13 mit Rillen verschiedener Formen versehene Walzen, in teilweiser Draufsicht, Fig. 14 eine abgewandelte Form eines Walzensatzes oder Streckaggregats mit drei Walzen, im Schnitt und Fig. 15 eine Führungswalze des Walzensatzes nach der Fig. 14 in Draufsicht.
  • Anhand der Fig. 1 erkennt man, daß zwei Fasermassen F, die jeweils von jeder Seite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Spulengatters ausgehen, in einen einzigen Streckkopf einmünden, der drei-Streckwerke 1, 2 und 3 umfaßt, wobei die Zahl der Streckwerke selbstverständlich größer oder kleiner sein könnte.
  • Die Gesamtbreite des Arbeitsbereiches ist etwa doppelt so groß wie bei bekannten Streckköpfen, so daß die gesamte Aufnahmekapazität dieses Streckkopfes bis zu 700 gr/m betragen kann, ie nachdem, wie stark die Zwillings-Tragwalzen der Streckwalzensätze dimensioniert sind, wobei mindestens eine der Zwillings-Trngwalzen mit deutlich -ausgeprägten Rillen versehen ist.
  • In eine Spindelmutter 4, die mit dem eine Baueinheit bildenden, gut geführten Streckwalzensatz 1 fest verbunden ist, ist eine Leitspindel 5 mit einem kräftigen Außengewinde -eingeschraubt, deren vierkantiger Kopf nach außen aus der Vorrichtung 5 herausragt, aber so gestaltet ist, daß man diese Leitspindel vom Inneren der Vorrichtung aus mittels eines ortsfest angeordneten Handrades betätigen kann, dessen Ratsche die Spindel !;.antreibt. Mit Hilfe des Handradantriebes kann das erste Streckwerk 1 nach Maßgabe der Winkeleinteilung einer Scheibe oder der Millimetereinteilung eines Meßstabes definiert verschoben werden.
  • Das zweite Streckwerk 2 wird mittels einer analogen Schraubenspindel 7, die mit einer an diesem Streckwerk befestigten Spindelmutter 8 in Eingriff steht, verschoben und mit denselben wie den vorbeschriebenen Mitteln angetrieben.
  • Das dritte Streckwerk 3 kann ortsfest angeordnet sein.
  • Die beiden austretenden Faserbänder R werden sodann an schräg zur Laufrichtung verlaufenden Führungselementen 10 umgelenkt, wobei die Schräge so gewählt ist, daß die Breite des Vlieses um mehr als die Hälfte vermindert und somit seine Ausgangsdicke und -Festigkeit vergrößert wird.
  • Das Vlies gelangt sodann in den Maschinenkopf, in dem je nach dem gewünschten Ergebnis seine Masse oder seine Länge vermindert wird. Die Fig. 7 zeigt einen Zahnrad-Ketten-Antrieb 16, bei dem Druckwalzen 11 bis 15 fliegend montiert sind, was jedoch nur eine von verschiedenen Möglichkeiten ist Wie die Figuren 7 und 8 zeigen, werden in diesem Fall zwei unterhalb jeder Druckwalze 11 bis 15 angeordnete und mit ihren Endabschnitten mit Kugel lagern in Gehäusen gelagerte, bewegliche Zwillingswalzen 17 und 18 hydraulisch nach oben gedrückt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform dieses zweiten Aggregats bilden die angetriebenen.
  • Walzen einen Mischer , obwohl man die Zahl der Walzensatze auf zwei begrenzen kann, sind häufig drei Walzensätze mit drei fliegend gelagerten Walzen vorgesehen, wobei der Druck auf die Druckwalze wirkt.
  • In der Einzeldarstellung der Fig. 7 erkennt man1 daß die topfförmigen Druckkolben 19 frei beweglich und in Gleitführungen 20 leicht verschiebbar sind und unter dem Einfluß des Arbeitsdruckes selbsttätig ihre Stellung einnehmen.
  • -Alle Walzen des zweiten Aggregats können mit Rillen versehen, mit Prägewalzen gaufriert oder einfach glatt ausgebildet sein und im Durchmesser und hinsichtlich ihrer Riffelung denjenigen des ersten Arbeitskopfes entsprechen, und es können auch nur zwei Walzensätze vorgesehen sein.
  • Für den Fall der Faserbrechung (recraquage) nehmen die Durchmesser der verschiedenen Walzen und ihr Abstand zu. In der Zeichnung sind beispielsweise diejenigen Durchmesser gewählt, die für kurze Fasern für Baumwoll- oder "open-end"-Spinnerei bestimmt sind, wobei jedoch die Zwillingswalzen, die von den mit einem elastischen Material umkleideten Andruckrollen mitgenommen werden, gleiche oder verschiedene Durchmesser aufweisen können.
  • In den Figuren 2 und 4 sind verschiedene Anwendungsfälle dargestellt.
  • Die Fig. 5 zeigt eine charakteristische Anordnung von Kamm- oder Igelwalzen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann zum Mischen und zur Entfilzung beliebiger Fasern in der Spinnerei und Färberei verwendet werden, für Kammwolle oder synthetisches Material. Ihre Anwendung ist im Rahmen des "tow-to-top"-Systems für die Mischung und die Egalisierung von polymerisierten oder zusammengezogenen Bändern vorgesehen. Speziell eignet sie sich auch zur Erzielung kurzer Fasern für "open-end"-Systeme und für die Baumwollspinnerei~.
  • Die Fig. 9 zeigt eine im wesentlichen der Vorrichtung nach der Fig. 1 entsprechende Vorrichtung, bei der die Faserbänder R jedoch in derselben Richtung weitertransportiert werden wie in dem ersten Arbeitskopf, d. h., der zweite Arbeitskopf ist in Verlängerung des ersten angeordnet. Wie bei der Vorrichtung nach der Fig. 1 werden auch hier die beiden Faserbänder R zu einem einzigen vereinigt, hier jedoch mit Hilfe einer doppelten Umlenkung eines der beiden Faserbänder mit Hilfe einer Umlenkvorrichtung wie einer Umlenkplatte 10'.
  • Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Maschine, die nur den ersten Arbeitsgang ausführt.
  • Die in der Fig. 10 dargestellte Platte 10' mit zwei schrägen Umlenkkanten ermöglicht es, die beiden Bänder R nebeneinanderzulegen, bevor ein einziges Band in eine Kanne eingelegt (empotage) oder gekräuselt wird (frisage).
  • Der in der Fig. 11 dargestellte Arbeitskopf erzeugt als Einzelvorrichtung zwei Faserbänder. Die Zwillings-Tragwalzen der Walzensätze sind mit stark ausgeprägten, schraubenförmig oder rechtwinklig zur Walzenachse verlaufenden Rillen versehen, mit deren Hilfe man das Material perfekt steuern und Wolle und synthetische Fasern zusammen wie aufiner Doppelnadelstabstrecke behandeln kann. Die präzise Einstellung der Walzenabstände wird mit Hilfe der oben beschriebenen Antriebs vorrichtung erreicht, die auch die Verschiebung der Arbeitsköpfe steuert.
  • Die Fig. 12 zeigt im Schnitt einen Streckwalzensatz mit drei Walzen. Die Walze 11, die mit einem elastischen Mantelbelag 11' verkleidet ist, wird mit hydraulischem Druck oder auf andere Weise gegen die beiden mit Rillen versehenen Zwillingswalzen 17 und 18 gedrückt.
  • Würden Fall, daß drei aufeinanderfolgende Walzensätze vorgesehen sind, weist die erste Zwil!ingswalze 17 des ersten Walzensatzes eine schwachwendelförmig Jusgebildete Riffelung 17' auf, während die zweite Zwillingswalze eine wendelförmige Riffelung 18' aufweist, deren Windungen bezüglich der Langsachse wesentlich stärker geneigt sind (um nahezu 450) und mit entgegengesetztemWindungssinn (Fig. 13).
  • Der schraubenförmige Verlauf der Rillen 17' auf dem ersten Zwillingszylinder 17 ist vorgesehen, um ruckartige Bewegungen der Druckwalze zu vermeiden Die Rillen 18' der zweiten Zwillingswalze 18 sind bezüglich der-Rillen 17' der ersten Zwillingswalze 17 in entgegengesetztem Sinn geneigt, um soweit wie möglich zu vermeiden, daß das Vlies nach einer Seite versetzt wird.
  • Der schraubenförmige Verlauf ist bei den Rillen der zweiten Zwillingswalze 18 stärker ausgeprägt, um wegen des solchermaßen auf mehrere Rillen verteilten Rückstaus des Fasermaterials Bündel aus zusammengeballten Fasern besser zerstören und aufteilen zu können. Es ist auch erwünscht, -daß sich die Streckung etwas mehr in Richtung auf die erste Zwillingswalze 1-7 erstreckt, um die Regelmäßigkeit zu verbessern und dann die zweite Zwillingswalze mit parallelen und rechtwinklig zu ihrer Achse verloufenden Rillen zu versehen.
  • Die Form der Rillen wird im Hinblick auf den vorgesehenen Arbeitsgang geeignet gewählt. In der Fig. 13 sind drei Beispiele für Rillenformen der Zwillingswalze 18 dargestellt. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die vierkantige Form, die nach dem Härten sehr genau eingeschliffen wird, sich am besten zum Schneiden oder Verkürzen allerArten von Kunststoff-Faserbundern eignet. In diesem letztgenannten Fall ist es vorteilhaft, wenn die Druckwalze keine elastische Verkleidung hat; die Druckwalze ist als ein Stahlkörper mit glatter Oberfläche ausgebildet oder mit geraden oder schraubenförmig, gegebenenfalls in das Material eingeschnittenen Rillen versehen.
  • Die Fig. 14 zeigt eine Abwandlung der Anordnung der drei Walzen eines Walzensatzes, wobei ledes einzelne Element auch bei dem oder den folgenden Walzensätzen Anwendung finden kann. Zu dem in der Fig. 14 dargestellten erstenStreckwalzensatz mit drei Walzen wird eine Fasermasse R geführt, die so gut wie möglich auf das Eingangsgatter verteilt ist.
  • Die Druckwalze 11, die gewöhnlich mit einem elastischen Mantel 11' verkleidet ist, kann je nach der Stärke der Fasermasse am Eingang auch ganz aus Stahl bestehen und gegebenenfalls mit verschieden geformten Rillen wie den Rillen 23 oder 24 versehen sein.
  • Das Fasermaterial wird mittels eines hydraulischen, pneumatischen oder mechanischen Systems gegen die als Druckwalze 17 und Führungswalze 18 wirkenden Zwillingswalzen gedrückt.
  • In die Druckwalze 17 sind tiefe Rillen 17' geschnitten, die bei dem dargestellten Beispiel &ägezahnprofil haben, damit die Walze dem auf sie durch den zweiten Walzensatz ausgeübten Zug einen größeren Widerstand entgegensetzt, so daß sie die in ihrem Bereich vorhandene große Fasermasse verteilen und strecken kann. Diese Form der Rillen ist notwendig, weil die zweite Zwillingswalze 18 nicht mehr dazu verwendet wird, um zusammen mit der ersten Zwillingswalze 17 das Fasermaterial festzuhalten.
  • Die zweite Zwillingswalze ist jetzt dazu bestimmt, als Gleitführungselement zu wirken, was dadurch erreicht wird, daß diese Walze über die gesamte Arbeitsbreite mit Kreisrillen 18' versehen ist, die parallel zueinander verlaufen und einen trapezförmigen Querschnitt haben.
  • Um eine selbsttätige Steuerung des Faservorlaufs in Abhängigkeit vom Faservolumen zu erreichen, stützt sich bei Bedarf ein einstellbares Druckglied 25 auf dem austretenden Vlies ab. Dieses Druckglied kann zylindrisch und drehbar ausgebildet und mit parallel zu seiner Achse verlaufenden Rillen versehen sein.
  • Das von dem zweiten Walzensatz angezogene Fasermaterial wird zwischen dessen Druckwalze 12 und dessen Gegendruck-Zwillingswalze 17 erfaßt, die mit stark ausgeprägten Rillen versehen ist, während die (nicht dargestellte) Führungswalze ebenso wie die zweite Zwillingswalze 18 des ersten Walzensatzes mit Kreisrillen versehen ist, die jedoch nach Maßgabe der durch die vorherige Streckung des Vlieses erfolgte Querschnittsverminderung des Vlieses eine geringere Weite haben. Wenn der Arbeitskopf nur zwei Walzensätze umfaßt, kann diese zweite Walze entweder mit Rillen versehen oder einfach glatt ausgebildet sein.
  • Das einstellbare Druckglied 25 ist seinerseits auch in der Höhe verstellbar; es kann selbst wie die Führungswalze 18 mit parallelen Rillen versehen oder gegebenenfalls glatt und/oder drehbar ausgebildet sein, damit die nachfolgende Walze dank dieser zusätzlichen Steuerung einen gleichmäßigen Zug ausübt. Dieses Steuerelement kann ein geeignetes, beispielsweise halbrundes oder flaches Profil aufweisen.
  • Der letzte Walzensatz kann eine im Durchmesser kleinere Führungswalze haben, was deren Führungseigenschaften hinsichtlich der Verarbeitung kurzer Fasern noch verbessert.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist vorwiegend zur Verarbeitung langer Fasern bestimmt, aber es versteht sich, daß man durch proportionale Verminderung des Durchmessers der verschiedenen Walzen und der Abstände kurze Fasern strecken kann.

Claims (22)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Mischen, Entfilzen, Kürzen oder Kålibrieren von Natur-oder Kunstfasern, dadurch gelcennzei chnet, daß für die Bearbeitung in zwei Stufen ein einziger Maschinenkopf vorgesehen ist, dessen Arbeitsbreite annähernd derjenigen der beiden üblichen Zwillingsköpfe entspricht, und daß die Zwillingstragwalzen (17,18) eines jeden Streckwerkes (1, 2, 3) als wesentliche Dimension einen mittleren Durchmesser in der Größenordnung von 60 bis 70 mm aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckwerke (1, 2, 3) , deren Zahl zwischen zwei bis vier und mehr variieren kann, mittels eines Handrades und einer Zugspindel (5, 7) einstellbar sind, wobei die beweglichen Gestellteile, die durch eine Traverse miteinander verbunden sind, auf zwei Führungsspindeln verschiebbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem einzigen Arbeitskopf zwei Faserbänder (R) ausgehen, die durch geeignete Fuhrungselemente wie mit schrägen Führungsflächen versehene Platten (10) orientiert nebeneinander angeordnet sind, so daß das Vlies in seiner Breite auf weniger als die Hälfte eingeengt wird, bevor es der zweiten verfeinernden Bearbeitungsstufe zugeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Durchführung der zweiten Arbeitsstufe (11 bis 16) oder eine Aufnahmeeinrichtung in Verlängerung der Vorrichtung (1, 2, 3) zur Durchführung der ersten Arbeitsstufe angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang der Vorrichtung (1, 2, 3) zur Durchführung der ersten Arbeitsstufe das eine von zwei austretenden Faserbändern (R) mit Hilfe einer geeigneten Umlenkvorrichtung (10') in eine zu dem anderen Faserband benachbarte Lage gebracht wird, und daß die benachbart angeordneten Bänder (R) in der ursprünglichen Richtung weitertransportiert werden.
  6. 6. Als Streckrnaschine ausgebildete Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Arbeitsstufen eine eigene Vorrichtung vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die erste Arbeitsstufe stets derselbe verbreiterte Maschinenkopf (1, 2, 3) vorgesehen A ist, und daß die Vorrichtung ( 11 bis l 6) zur Durchführung der zweiten reduzierenden Arbeitsstufe dazu verwendbarist, um synthetische Fasern ( System Kammwolle) oder kurze synthetische Fasem ( System Baumwolle oder "open-end") zu brechen ( recraquer) oder um mit Hilfe von rotierenden Kammwalzen oder mit Drei-Walzen-Sätzen Wolle, synthetische Fasern oder Mischungen von mehreren Komponenten zu strecken und zu kalibrieren.
  8. -8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die zweite Arbeitsstufe ein reduzierender Maschinenkopf (11 bis 16) vorgesehen ist, der eine Anzahl von Walzensätzen (11, 17, 18 bis 15, 17, 18) umfaßt, deren Halte- und Zugelemente fliegend auf hinsichtlich ihres Abstandes einstellbaren Gestellen angeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollen (11 bis 15) der Walzensätze angetrieben sind, daß die beiden Zwillingswalzen (17, 18) eines jeden Walzensatzes beweglich und von unten hydraulisch gegen die Walzen (11 bis 15) gedrückt sind und daß die Druckstempelhalter (19) an Traversen freigleitend gelagert sind und durch den Arbeitsdruck in ihrer Stellung gehalten sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Faserbänder (R) , die aus einem oder mehreren Maschinenköpfen austreten, nach ihrem Vorbeitreten an plattenförmigen Führungselementen (10'; mit schrägen Kanten oder anderen geeigneten Einrichtungen vereinigt werden, wonach das so gebildete und automatisch schmäler gewordene Faserband einem MasFinenkopf zugeleitet wird, an dem Elemente zum Brechen (recraquage) der Fasern oder einfach zur Streckung des Faserbandes angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Durchfüh'rung der zweiten Arbeitsstufe als Streckvorrichtung mit fliegend gelagerten Kammwalzen oder tief eingeschnittenen Scheiben ausgebildet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, die in der zweiten Arbeitsstufe als Strecken oder Bre chvorri chtung (recraqueuse) mit mindestens zwei Walzensätzen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem ersten Walzensatz (11,17,18) oder bei demjenigen Walzensatz, der dem letzten Walzensatz (15,17,18) vorgeschaltet ist, die zweite Zwillingswalze (18) mit rechtwinklig zu ihrer Achse verlaufenden Rillen (18') versehen ist, so daß das Textilmaterial während des Streckvorganges gleiten kann, während die erste Zwillingswalze (17) als eine Haltewalze ausgebildet ist, de mittels stark ausgeprägter Rillen (17') jegliches Gleiten des Fasermaterials verhindert.
  13. 13. Streckvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei denjenigen Vorrichtungen, bei denen zwei Walzen(17,18) eine Druckwalze (11 bis 15) unterstützen, die Zwillingswalzen (17, 18) mit stark ausgeprägten Rillen (17', 18') versehen sind, die hinreichend schraubenförmig oder rechtwinklig zur Walzenachse verlaufen, derart, daß dasselbe Arbeitsergebnis wie bei Doppel nadel ctabstre cken (intersecting) erzielbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (17', 18') die Zwillingswalzen (17, 18) , die eine Druckwalze (11 bis 15) unterstützen, einen rechteckigen Querschnitt mit scharfen Kanten aufweisen, und daß die Druckrolle (11 bis 15) aus Stahl bestehen und in ähnlicher Weise mit Rillen versehen sein kann.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder mehrere Führungswalzen (18) kreisförmige, nebeneinander angeordnete, über die gesamte Arbeitsbreite verteilte Rillen (18') aufweisen, und daß an beiden Enden und ggf. in der Mitte der Walzen (17, 18) eine glatte Partie vorgesehen ist, an der sich die Druckrolle im unbelasteten Zustand der Vorrichtung abstützt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15 , dadurch gekennzeichnet, daß die mit Rillen (18') versehene Führungswalze (18) aus aneinandergedrückten Scheiben aus Kunststoff, Porzellan oder Metall zusammengesetzt ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder mehreren Haltewalzen (17) mit Rillen (17') mit einem Sägezahnprofil versehen sind.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zwillingswalze (17) eines Zwillingswalzenpaares (17,18) schräge Rillen (17') mit schwacher Neigung aufweist, und daß die zweite Zwillingswalze (18) mit wendelförmigen Rillen (18') mit entgegengesetzter Windungsrichtung versehen ist, wobei die Neigung dieser wendelförmigen Rillen (18') mindestens 450 oabr mehr beträgt, so daß ein Gewinde mit einem oder mehreren Gewindeanfängen entsteht.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (11) des ersten Walzensatzes (11, 17,18) aus Stahl besteht und an ihrer Außenseite mit Rillen versehen ist anstatt mit einer Manteldeckschicht (11') aus elastischem Material verkleidet zu sein, und daß der Walzensatz zwei Teile umfassen kann, von denen jedes an einem einzigen zugeordneten Rollen-oder Kugellager schwingend gelagert ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, ddß die zweite oder "Führungswalze" (18) freibeweglich gelagert ist und lediglich durch ihren Kontakt mit der Druckwalze mitgenommen wird und daß ihre Entfernung gemäß der Länge der zu bearbeitenden Fasern einstellbar ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zwillingswalze (17) des in Richtung auf die Austrittseite gesehen letzten Walzensatzes (15,1 7, 18) einen Durchmesser aufweist, der sehr viel kleiner ist als derjenige der zweiten Zwillingswalze (18).
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung der Führung der Fasern an der Ausgangsseite der mit Rillen (18') versehenen Führungswalzen (18) eine ggf. drehbare Walze (25) vorgesehen ist, die in den Zwischenräumen mit einstellbarer Kraft das Textilmaterial nach unten drückt, ohne dessen gleitenden Transport zu behindem.
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