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DE2641501B2 - Abstimmbarer Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz - Google Patents

Abstimmbarer Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz

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Publication number
DE2641501B2
DE2641501B2 DE762641501A DE2641501A DE2641501B2 DE 2641501 B2 DE2641501 B2 DE 2641501B2 DE 762641501 A DE762641501 A DE 762641501A DE 2641501 A DE2641501 A DE 2641501A DE 2641501 B2 DE2641501 B2 DE 2641501B2
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DE
Germany
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frequency
switch
capacitor
circuit
counter
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DE762641501A
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DE2641501A1 (de
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Heribert Ing.(Grad.) 8011 Hohenbrunn Hartmann
Guenter Dipl.-Ing. 8031 Oberalting-Seefeld Wess
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Siemens AG
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Siemens AG
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Publication of DE2641501B2 publication Critical patent/DE2641501B2/de
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/16Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/18Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using a frequency divider or counter in the loop
    • H03L7/181Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using a frequency divider or counter in the loop a numerical count result being used for locking the loop, the counter counting during fixed time intervals

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  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen abstimmbaren Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz mit einem den Frequenz-Istwert periodisch kontrollierenden Zähler, durch dessen Zählerstände der Zählerstufe kleinster Wertigkeit jeweils eines von zwei logischen Signalen gebildet wird, und zwar das erste beim Auftreten einer Zahl aus einer ersten, zusammenhängenden, eine Frequenzablage vom Sollwert in einer ersten Richtung angebenden Zahlenfolge und das zweite beim Auftreten einer Zahl aus einer zweiten, zusammenhängenden, eine Frequenzablage vom Sollwert in der entgegengesetzten Richtung angebenden Zahlenfolge, wobei diese logischen Signale direkt oder indirekt zum Umladen eines Kondensators benutzt werden, dessen Ladespannung eine die Frequenzdrift reduzierende Regebpannung darstellt.
Ein Oszillator dieser Art ist aus der AT-PS 2 81 115 bekannt. Bei der zugehörigen Schaltung wird die Einstellung des Zählers dadurch verändert, daß zwischen ihm und dem Oszillator ein UND-Gatter eingefügt ist, dessen Torimpuls in seiner Länge veränderbar ist. Als Torimpulsgenerator wird eine bistabile Kippstufe verwendet, deren Zeitglied aus einem Kondensator und einem einstellbaren Widerstand besteht. Der die Nachsiiinmuiig des frequenzbestimmenden Teiles des Oszillators bewirkende Integrator ist dagegen in seiner Zeitkonsante nicht veränderlich. Unterschiedlich schnelle oder langsame Regelzeitkonstanten sind bei dieser Schaltung somit nicht vorhanden.
Die erwähnten Maßnahmen erlauben es zwar, einen solchen Oszillator hinsichtlich seiner auf unerwünschte Kennwerteschwankungen der Schaltungselemente zurückgehenden Freqr.enzdrift zu stabilisieren, doch ist es hierzu erforderlich, daß im Zeittakt der einzelnen Zählvorgänge kleinere Frequenzänderungen erfolgen, die jeweils Unstetigkeitsstellen seiner Frequenz-Zeitfuiiktion darstellen. Derartige Änderungen des Frequenz-Istwertes stören aber das Frequenzverhalten des Oszillators besonders dann, wenn der Regelkreis so ausgelegt ist, laß die Regelspannungsänderungen und damit die Frequenzänderungen in der Zeiteinheit ein bestimmte.' Maß übersteigen. Reduziert man aber die Regelspannungsänderungen in der Zeiteinheit, was zur Erzielung einer gleichmäßigen Ausgangsfrequenz wünschenswert wäre, so kann andererseits ein schnelles Driften des Oszillators, beispielsweise beim Einschalten des Gerätes durch den hierbei auftretenden raschen Temperaturanstieg oder bei anderen raschen Änderungc der Umgebungstemperatur, dazu führen, daß der R' gelbereich verlassen wird und der Oszillator wieder frei driftet.
Bei einstellbaren flC-Gencratoren ist es allgemein
bekannt, durch einen Schalter im Umladekreis des Kondensators eine Umschaltung der Lade- bzw. Entladekonstante herbeizuführen.
Durch die DE-OS 23 58 482 ist eine Frequenzregelschaltung für einen Einseitenband-Empfänger bekannt, bei dem ein von der Restträgerschwingung mitgezogener Oszillator vorgesehen ist. Durch einen Phasenvergleich in einer Phasenbrücke zwischen der über ein Trägerfilter ausgefilterte Trägerschwingung und der Oszillatorschwingung wird eine Regelspannung abgeleitet, die den mitgezogenen Oszillator mittels einer steuerbaren Reaktanz nachregelt. Dabei ist ein als Speicher wirkender Kondensator vorgesehen, der eine kleine Lade- und eine große Entladezeitkonstante aufweist. Dies hat den Zweck, daß bei Unterbrechung der Trägerschwingung durch selektiven Schwund der Regelzustand erhalten bleibt. Um diesen Zustand des selektiven Schwundes festzustellen, ist eine eigene Trägererkennungsschaltung vorgesehen, von der aus ein elektronischer Schalter betätigt wird.
Durch die DE-OS 23 62 116 ist ein auf einstellbare Frequenzwerte rastbarer Steuergenerator bekennt, bei dem im Frequenzregelkreis ein Kondensator vorgesehen ist und für die Bestimmung der Frequenz ein Frequenzzähler benutzt wird. Über zwei elektronische Schalter können wahlweise zwei verschiedene Spannungsquellen an den Kondensator angeschaltet werden. Die Betätigung dieser Schalter erfolgt mittels besonderer Steuerleitungen so, daß \p nüch dem Vorzeichen der Regelabweichung ei"' -..■ Schalter für kurze Zeit geschlossen wird. Dieses Schließen geschieht mit jedem Zählzyklus einmal. Tritt keine Regelabweichung auf, bleiben die Schalter geöffnet. Eine derartige Umsteuerung der Kondensatorspannung setzt hochwertige Spannungsquellen voraus, wobei die auftretenden Umladevorgänge in der notwendigerweise kurzen Zeit nur schwer zuverlässig zu bewältigen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch eine feste Regelzeitkonstante bedingten Schwierigkeiten bei Oszillatoren der eingangs genannten Art zu beseitigen.
Das wird erfindungsgemäß in einer ersten Lösung dadurch erreicht, daß im Umladekreis des Kondensators ein Schalter angeordnet ist, der beim wiederholten und unmittelbar hintereinander erfolgenden Auftreten von Zahlenwerten einer dieser Zahlenfolgen betätigt wird und eine Umschaltung der Lade- bzw. Entladekonstante auf einen kleineren Wert herbeiführt.
Eine weitere Lösung der genannten Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß im Umladekreis des Kondensators ein Schalter vorgesehen ist, der beim Auftreten von solchen Zahlpnwerten aus den Folgen, die mehr als eine vorgegebene Anzahl von Zählschritten in beliebiger Richtung vom Sollwert abliegen, betätigt wird und eine Umschaltung der Lade- bzw. Entladezeitkonstante auf einen kleineren Wert herbeiführt.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil ist insbesondere darin zu sehen, daß trotz einer dem normalen Driftverhalten des Oszillators angepaßten Auslegung des Regelkreises und damit optimal gleichmäßiger Ausgangsfrequenz auch gelegentlich auftretende schnellere Driftvorgänge sicher ausgeregelt werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 das Prinzipschallbild eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 ein Frequenz-Zeit-Diagramm zur Erläuterung der F i ,g. 1 und
Fig. 3 den von Fig. 1 abweichenden Teil des Prinzipschallbildes eines zweiten Ausführungsbeispieles.
In Fig. 1 wird der Istwert der Ausgangsfrequenz /a eines in seiner Frequenz einstellbaren Oszillators 1 periodisch in einem Zähler 2 gezählt. Zu diesem Zweck werden die Schwingungen des Oszillators t dem Zähler 2 über eine Torschaltung 3 zugeführt, die während des Auftretens von Torimpulsen 4 geöffnet ist. Jedes einzelne Zählergebnis entspricht dann derjenigen Anzahl von Schwingungen, die innerhalb der Dauer des dem betreffenden Zählvorgang zugrundegelegten Torimpulses 4 auftreten. Die Torimpulse 4 werden von einem Torimpulsgenerator 5 erzeugt. Von den rückseitigen Flanken der Torimpulse 4 werden über eine Differenzierschaltung 6 und eine nachfolgende Impulsformerstufe 9 Triggerimpulse 7 abgeleitet.
Die Ausgänge der Zählerstufe 2a kleinster Wertigkeit sind mit 2a 1 bis 2a 4 bezeichnet. lJ'o«?r diese werden logische Signale in binärcodierter Form aogegeben, die den jeweiligen Zählstand der Stufe 2a kennzeichnen. Eine logische Schaltung 8 wertet die logischen Sig..ale in der Weise aus, daß beim Auftreten der Zählerstände 9, 8, 7 otier 6 ein erster Ausgang 8a mit einer logischen »1« belegt wird, während beim Auftreten der Zählerstände 1, 2. 3,4 oder 5 ein zweiter Ausgang %b mit einer logischen »1« beschaltet wird. Über den jeweils nicht mit einer logischen »1« belegten Ausgang wird dabei ein logisches »O«-Signal abgegeben. Das an 8a auftretende Signal steuert ein VK-Flip-Flop FFl, das über 8b abgegebene Signal ein zweites /K-Flip-Flop FF2. Die Taktimpulse 7 werden nun den Triggereingängen von FFl und FF2 über den Anschlußpunkt A gerade dann zugeführt, wenn die endgültigen 7ählstände von 2 am Ende jedes Zählvorganges erreicht sind. Damit wird dann beim Auftreten einer der Zahlenwerte 1, 2 3, 4 oder 5 das FFl an seinem Ausgang Q auf »1« und das FF2 an seinem Ausgang (^auf »0« geschaltet, während beim Auftreten einer die Zahlenwerte 9, 8, 7 oder 6 das FFl an seinem Ausgang Q auf »0« und das FF2 an seinem Ausgang Q auf »1« geschaltet wird. Beim Auftreten des Zahlen wertes 0 wird sowohl FF1 als auch FF2 an seinem jeweiligen (^-Ausgang auf! gesetzt. Das über FF1 abgegebene »O«-Signal steuert über einen den Pegel anpassenden Verstärker 10 einen ersten Feldeffekttransistor FETl in den leitenden Zustand und schließt damit für einen Kondensator C einen Umladestromkreis, der über die ohmschen Widerstände R 1 und Rl zum positiven Pol der Betriebsspannung + U verläuft. Ein anderer Umladestromkreis ergibt sich für Cbeim Umschalten des Flip-Flops FF2 am Ausgang ζ) λ on »1« auf »0«, da dieses letztere Signal über einen pegelanpassenden Verstärker 11 einen zweiten Feldof fekttransistor F£T2 in den leitenden Zustand aussteuert und somit den oberen Anschluß von C über R 1 und einen weiteren ohmschen Widerstand R 3 mit Masse verbindet. Der Kondenstor C, der mit seinem unteren Anschluß an Masse geschaltet ist und vor Beginn der Frequenzregelung über einen geschlossenen Schalter S 1 an einer Spannung + U1 liegt, die kleine isi als + LJ, wird zu Beginn der Regelvorgänge durch öffnen von 51 von + U i abgeschaltet und erfährt beim Aussteuern von FETi eine weite: κ Aufladung auf einen größeren Spannungswert, der von dem zeitlichen Abstand der Taktimpulse 7 abhängt, während er beim Aussteuern von FETT, wieder auf einen kleineren .Snanniine<iwprt
entladen wird. Daniit folgt seine Ladespannung U1 bei abwechselndem Auftreten von Zahlenwerten aus der ersten und der zweiten Zahlenfolge einer Zeitfunktion, die im jeweiligen Abstand der Takt mpulse 7 zwischen zwei festen Grenzwerten abwechselnd in aufsteigender und absteigender Richtung verläuft und somit eine Dreiecksspannung darstellt. U1 stellt dann eine den Oszillator I in seiner Frequenz stabilisierende Regelspannung dar, die über einen als Impedanzwandler geschalteten Verstärker 12 einem Frequenzsteuereingang 1.3 von 1 zugeführt wird.
Der Sollwert der Ausgangsfrequcn/ f,. auf dem der Oszillator 1 unter Berücksichtigung eines gewissen Toleranzbereiehs gehalten wird, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. I durch den Zahlenwert »0« der Zählerstufe 2a gekennzeichnet. Daraus ergibt sich aber, daß es sich wegen der Unbestimmtheit der übrigen Stellen des Zahlergcbnisses um eine ganze Folge von Sollwerten handelt, die zueinander einen trequenzabstand aufweisen, der einem Zählschritt der vorletzten Zählcrstufc des Zählers entspricht. Die Auswahl unter den einzelnen Sollwerten, die man auch als Rasistcllcn bezeichnen kann, wird durch ein entsprechendes Einstellen der Abstimmittel des Oszillators 1 getroffen. Selbstverständlich kann die logische Schaltung 8 auch so ausgebildet sein, daß der Oszillator 1 statt auf »0« auf irgendeinen anderen Zahlenwert der Zählerstufe 2.i nachgeregelt wird.
Neben dem zuvor beschriebenen dreieckförmigen Verlauf der Regelspannung U1- zwischen zwei festen Grenzwerten, der nur bei einem streng alternierenden Auftreten der in der Zählerstufe 2a erhaltenen Zahlenwerte aus den beiden Zahlenfolgen erreicht wird, können bei kurzzeitigen Frequenzabweichungen, die innerhalb eines Taktimpulsabstandes größer sind als der auf die gleiche Zeitspanne bezogene Regelhub, auch mehrere Änderungen von Uc im gleichen Sinne hintereinander erfolgen. Werden aber die Frequenzabweichungen noch größer, so oelingt e<. mit der bisher beschriebenen Schaltung nicht mehr, die Stabilisierung des Oszillators 1 aufrechtzuerhalten. Dieser Zustand wird um so eher erreicht, je kleiner der Änderungsbeirag der Spannung U1- und damit der Regelhub der Schaltung innerhalb eines Taktimpulsabstandes sind.
Um auch solche Frequenzänderungen des Oszillators 1 ausregeln zu können, ist ein aus einem FETZ bestehender Schalter dem Widerstand R 1 parallelgeschaltet, der diesen wahlweise überbrückt und damit die Zeitkonstante des Lade- bzw. Entladekreises von C reduziert. Gesteuert wird dieser Schalter in Abhängigkeit von den an c'en Ausgängen ζ) der Flip-Flops FFl und FF2 auftretenden logischen Signalen, die über ein NAND-Gatter 14 und eine Verzögerungsschaltung 15 sowie einem den Pegel anpassenden Verstärker 16 zugeführt werden. Im einzelnen arbeitet der letztgenannte Schaltungsteil so, daß beim gleichzeitigen Auftreten von »1 «-Zuständen an den ζ)-Ausgängen der FFl und FF2, was den Sollzustand der Oszillatorfrequenz anzeigt, die Verzögerungsschaltung 15 in ihren Ausgangszustand geschaltet wird. Der Ausgang von 15 liegt dann auf »1« und über die Pegelanpassungsschaltung 16 wird der FETZ in den nicht leitenden Zustand geschaltet. Wird nun einer der (^-Ausgänge der FFl und FF2 in den »O«-Zustand geschaltet, so beginnt die Verzögerungsschaltung 15 zu arbeiten und schaltet nach einer bestimmten, vorgebbaren Zeit den FETZ in den leitenden Zustand. Wird vor Ablauf dieser Verzögerungszeit über beide (^-Ausgänge der FFl und FF2 wieder ein »!«-Signal abgegeben, so wird die Verzögerungsschaltung in den Ausgangszustand zurückversetzt, ohne daß der Transistor FETZ leitend geschaltet wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der Schaltung kann der Schalter FETZ auch mittels logischer »!«-Signale betätigt werden, die einem weiteren Ausgang 8r der logischen Schaltung 8 entnommen und über den pegelanpassenden Verstärker 16 zugeführt werden. Die logische Schaltung 8 ist dabei so ausgelegt, daß die »!«-Signale an 8c dann auftreten, wenn in 2a die Zahlenwerte 2, 3, 4. 5, 8, 7 und 6 erhalten werden. Mit anderen Worten: Beträgt die Frequenzablage von f., gegenüber dem Sollwert (,„ mehr als zwei Zählschrilte der Zählerstufe 2a in beliebiger Richtung, so wird der Schalter FETZ über die Signale an 8c durchgeschaltet. Bei dieser Schaltungsversion entfallen dann das NAND-Gatter 14 und die Verzögerungsschaltung 15.
Zur Verdeutlichung der Regelvorgänge sei auf F i g. 2 verwiesen. Hier sind in einem Krequenz-Zeit-Diagramm über der Zeitachse I die Frequenzabweichungen Af, von der SolKrequenz fain Zahlenwerten der letzten Zählerstelle 2a aufgetragen. In den Zeitpunkten /1 bis /6 usw. treten jeweils Taktimpulse 7 (vgl. Fig. 1) auf, die die Ausgangszustände der Flip-Flops in Abhängigkeit
2> von den Zählergebnissen umschalten. Die sich wegen der Drift des Oszillators 1 zunächst ergebende Frequenzkurve ist strichpunktiert eingezeichnet. Unter der Aufnahme, daß sie zum Zeitpunkt ίο durch den Sollwert fj„ verläuft und etwa bis zu einem Kurvenpunkt
JO 17 langsam ansteigt, wird zum Zeitpunkt /1 erstmalig eine Frequenzablage von + I festgestellt. Von diesem Zeitpunkt an wird durch die Wirkung des Frequenzregelkreises eine zusätzliche Frequenzänderung gemäß der gestrichelten Kurve hervorgerufen. Die Ausgangsfrequenz f, folgt dann der Summenkurve, die voll ausgezogen ist. Die Summenkurve stimmt danach von /0 bis M mit der strichpunktierten Kurve überein und weicht dann unter dem Einfluß des von fl bis (2 verlaufenden Astes der gestrichelten Kurve, dessen Steilheit durch die Zeitkonstante im Umladekreis des Kondensators Cbestimmt ist. in Richtung der Zeitachse ab. In /2 liegt f, knapp unter dem Wert von fao, was zu einem ansteigenden Ast der gestrichelten Kurve zwischen f2und tZ führt. Eine Frequenzablage von + I im Zeitpunkt 13 veranlaßt dann wieder einen absteigenden Ast der gestrichelten Kurve zwischen ι Z und 14. Da in den Zeitpunkten 14, 15 und i6 jeweils positive Frequenzablagen festgestellt werden und demzufolge am Ausgang Q von FF2 ein während dreier Taktimpulsabstände anhaltendes »0«-Signal auftritt, wird FETZ über die Schaltungsteile 14 bis 16 durchgeschaltet, so daß sich die Zeitkonstante des Umladekreises von Cdurch die Überbrückung von R 1 reduziert. Als Folge hiervon ergibt sich ein steilerer Abfall der gestrichelten Kurve bei 18, der die ausgezogene Kurve wieder dem Sollwert fao annähen. Erst wenn die tatsächliche Ausgangsfrequenz f, wieder unterhalb von f,„ liegt, wird die Zeitkonstante des Umladekreises von C durch eine Sperrung von F£T3 wieder erhöht, so daß der sich anschließende ansteigende Ast 19 der gestrichelten Kurve die gleiche Steigung aufweist wie dir zwischen f2 und tZ liegende Ast. Damit ist jedoch die sich im Teil 20 der strichpunktierten Kurve ausdrückende schnelle Drift des Oszillators 1 ausgeregelt.
Gemäß der beschriebenen weiteren Ausbildung der Schaltung würde im Zeitpunkt /6 von der logischen Schaltung 8 eine Frequenzablage von +2 festgestellt
werden, die da/u benutzt würde, um über den Ausgang 8c- ein »!«-Signal abzugeben, das den Schalter FETi durchschallet. Heim Absenken der ausgezogenen Kurve auf den Ablagewert + I im Zeitpunkt I 7 würde dann die Zeitkonstante wieder erhöht werden, so daß sich in diesem Fall nach dem Zeitpunkt (7 ein fortwährendes Ansteigen und Abfallen der Ausgangsfrcqiienz f., zviischen den Ablagewerten +1 und +2 ergeben würde.
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Ausgänge 2a t bis 2;/4 der Ziihlstiife 2.-/ mil den Eingängen einer logischen .Schaltung 21 verbunden sind. Beim Auftreten der Zahlcnwertc 1.2. i, 4 und 5 in la wird über einen ersten Ausgang 21;) ein »!«-Signal abgegeben, beim Auftreten der /.ahlenwerte 0, 9. 8, 7 und 6 ein »((«-Signal. Das »!«-Signal setzt ein nachgeschaltetes //(-Flip-Flop FFi. das dann beim Auftreten des nächsten über A d<*m /iihlcingang zugeführten Taklimpulses 7 den Ausgang Q auf »0« umschaltet. Das »O«-Signal durchläuft einen pegelanpassenden Verstärker 11 und steuert den Schalter FET! in den leitenden Zustand. Liegt an 21a das »O«-Signal an, so wird FFi nicht gesetzt, wobei das
■j Signal »)« am Ausgang Qerhalten bleibt. In diesem Fall bleibt FET2 gesperrt. Der Schalter FETX, der ja über den komplementären Ausgang Q von FFi gesteuert wird, nimmt jeweils den entgegengesetzten Schaltzustand zu FETl ein. Die über FETi und FET2
in gesteuerten Lade- und Entladevorgänge von C laufen ebenso ab wie anhand von F i g. I beschrieben. Zur Ausregelung von schnellen Driftvorgängen ist die logische Schaltung 21 so ausgebildet, daß sie beim Erreichen der Zahlenwerte 2. 3. 4. 5. 9. 8, 7 und 6 in der
ir> Zählerstufe 2a über einen Ausgang 21b ein »!«Signal abgibt, das über einen pcpelanpassenden Verstärker 22 den Schalter FETi durchschaltet und damit die Zeitkonstante für die Umladevorgiinge von C wieder reduziert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Abstimmbarer Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz mit einem den Frequenz-Istwert, periodisch kontrollierenden Zähler, durch dessen Zählerstände der Zählerstufe kleinster Wertigkeit jeweils eines von zwei logischen Signalen gebildet wird, und zwar das erste beim Auftreten einer Zahl aus einer ersten, zusammenhängenden, to eine Frequenzablage vom Sollwert in einer ersten Richtung angebenden Zahlenfolge und das zweite beim Auftreten einer Zahl aus einer zweiten, zusammenhängenden, eine Frequenzablage vom Sollwert in der entgegengesetzten Richtung angebenden Zahlenfolge, wobei diese logischen Signale direkt oder indirekt zum Umladen eines Kondensators benutzt werden, dessen Ladespannung eine die Frequenzdrift reduzierende Regelspannung darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß im Umladekre's des Kondensators (C) ein Schalter (FET3) angeordnet ist, der beim wiederholten und unmittelbar hintereinander erfolgenden Auftreten von Zahlenwerten einer dieser Zahlenfolgen betätigt wird und eine Umschaltung der Lade- bzw. Entladekonstante auf einen kleineren Wert herbeiführt.
2. Oszillator nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (F£T3) im Umladekreis des Kondensators (C) mittels logischer Signale gesteuert wird, die über eine Verzögerungsschaltung (IS) und ein logisches Verknüpfungsglied (14) in Abhängigkeit von dei Aus-nngssignalen zweier bistabiler Schaltungen (FFl, FF2) gewonnen werden, von denen die erste (FF'') über eine mit den Ausgängen (2a 1 bis 2a 4) der Zählerstufe (2a) kleinster Wertigkeit verbundene logische Schaltung (8) gesetzt wird, sobald eine Zahl der ersten Zahlenfolge auftritt, während die zweite (FF2) über die logische Schaltung (8) gesetzt wird, sobald eine Zahl der zweiten Zahlenfolge auftritt.
3. Abstimmbarer Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz mit einem den Frequenz-Istwert periodisch kontrollierenden Zähler, durch dessen Zählerstände der Zählerstufe kleinster Wertigkeit jeweils eines von zwei logischen Signalen gebildet wird, und zwar das erste beim Auftreten einer Zahl aus einer ersten, zusammenhängenden, eine Frequenzablage vom Sollwert in einer ersten Richtung angebenden Zahlenfolge und das zweite beim Auftreten einer Zahl aus einer zweiten, zusammenhängenden, eine Frequenzablage vom Sollwert in der entgegengesetzten Richtung angebenden Zahlenfolge, wobei diese logischen Signale direkt oder indirekt zum Umladen eines Kondensators benutzt werden, dessen Ladespannung eine die Frequenzdrift reduzierende Regelspannung darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß im Umladekreis des Kondensators (C) ein Schalter (F£T3) vorgesehen ist, der beim Auftreten von solchen Zahlenwerten aus den Folgen, die mehr als eine vorgegebene Anzahl von Zählschritten in beliebiger Richtung vom Sollwert abliegen, betätigt wird und eine Umschaltung der Lade- bzw. Entladezeitkonstante auf einen kleineren Wert herbeiführt.
4. Oszillator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (FET3) im Umladekreis des Kondensators (C) über einen Ausgang einer mit den Ausgängen (2a 1 bis 2a 4) der Zählerstufe (2a) kleinster Wertigkeit verbundenen logischen Schaltung (8) gesteuert wird, die beim Auftreten von die größeren Frequenzablagen vom Sollwert kennzeichnenden Zahlenwerten beider Zahlenfolgen ein logisches Signal abgibt.
5. Oszillator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (F£T3) im Umladekreis des Kondensators (C) pa.allel zu einem ohmschen Widerstand (R 1) angeordnet ist und diesen wahlweise überbrückt
DE2641501A 1976-09-15 1976-09-15 Abstimmbarer Oszillator hoher Frequenzgenauigkeit und Konstanz Expired DE2641501C3 (de)

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