DE264072C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
- A42B1/00—Hats; Caps; Hoods
- A42B1/14—Straw hats; Substitutes therefor
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
cht sm 17.12
■]p1ft
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264072 KLASSE 41 c. GRUPPE
JOSEF VEIDER in PRAG-LIEBEN.
Strohhut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1912 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, einen Strohhut zu schaffen, welcher durch die besondere
Ausgestaltung des inneren Krempenrandes einerseits ein tieferes vollkommeneres Sitzen des Hutes auf dem Kopfe ermöglicht
und dadurch das häufig auftretende Mißverhältnis zur Kopfgröße bzw. Gesichtsbreite
sowie den Eindruck einer unschönen, unproportionierten Kopfbedeckung beseitigt, anderseits
das Anbringen von Lüftungsöffnungen an derjenigen Stelle des Hutes gestattet, wo
die Lüftung am wirksamsten und in dauernd sicherer Weise bewirkt werden kann.
Zu diesem Zwecke besteht die Hutkrempe aus zwei dicht aneinanderliegenden und miteinander
verbundenen Geflechtlagen, von welchen die untere an der Eintrittskante in scharfem
Winkel abgebogen ist, nach innen und aufwärts in die Höhlung der Hutkappe vorsteht und
nach abermaliger scharfer Abbiegung sich zu dem zur Befestigung des Hutleders dienenden
inneren Stutzen fortsetzt, der in die Kappenhöhlung emporragt.
Durch diese zweimalige scharfe Abbiegung des den inneren Stutzen mit der unteren Krempenlage
verbindenden Geflechtteiles wird einerseits der Stutzen in einem geeigneten Abstand
(etwa ι cm) von der Kappenrandung gebracht und der Unterrand des Hutleders höher verlegt,
so daß ein tieferes Sitzen des Hutes auf dem Kopfe ermöglicht ist. Die an der Eintrittsstelle
der Kappenhöhlung geschaffene Schrägfläche bleibt unter allen Umständen vollständig freiliegend und eignet sich daher
am besten zur Anbringung von Lüftungsösen oder Löchern, welche in den weiten Zwischenraum
zwischen Stutzen und Kappenwandung führen und eine unbehinderte Luftzufuhr zu dem Raum zwischen Kopf und Hut zulassen.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 einen derartigen Strohhut im Schaubilde dar; Fig. 2 zeigt denselben
im Querschnitt. Die Hutkäppe.« setzt sich in die Krempe fort, die aus zwei Lagen b
und c besteht, die dicht aneinander liegen und an allen Stellen fest miteinander verbunden
sind. Diese Lagen können durch Zusammenlegen des Strohgeflechtes geschaffen oder gesondert
hergestellt und am äußeren Krempenrande zusammengenäht sein.
Die untere Lage c ist an der Eintrittsstelle in die Kappenhöhlung hinein scharf abgebogen,
wie bei d, erstreckt sich als Innenstreifen f schräg aufwärts und ist dann bei g abermals
scharf nach aufwärts abgebogen, um den inneren Stutzen h zu bilden, der sich auf eine Höhe von
etwa 3 cm in die Kappenhöhlung emporerstreckt und zufolge der Ausbildung des Innenstreifens
f in einem Abstand von etwa 1 cm von der Kappenwandung gehalten wird. An
dem Stutzen h ist das Hutleder i befestigt, das bis zur scharfen Kante g reicht, die höher liegt
als die Krempe, so daß der Hut auf dem Kopfe dementsprechend tiefer zu sitzen kommt.
Der schräge Innenstreifen f ist mit Ösen oder Löchern k versehen, welche, da sie niemals an
dem Kopfe anliegen und auch durch die Haare nicht verdeckt werden können, stets ein ungehindertes
Durchziehen der Außenluft und deren Zirkulation zwischen Kopf und Hutkappe ermöglichen.
Claims (2)
- Patent-Anspruch e:
ι. Strohhut, dadurch gekennzeichnet, daß die untere (c) der beiden dicht aneinanderliegenden, die Krempe bildenden Geflechtlagen (b, c Jan der Eintrittskante in die Kappenhöhlung mit einem Teil (f) scharf und schräg nach oben und dann wieder mit einem Teil (h) parallel zum Seitenteil des Hutes abgebogen ist, um den Unterrand des inneren steifen Stutzens (h), in welchen dieser schräge Innenstreifen übergeht, samt dem Rand des Hutleders (i) in höhere Lage, als die Krempeneintrittskante (d) inne hat, zu bringen. - 2. Strohhut nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem schrägen Innenstreifen (f) zur Lüftung dienende Ösen oder Löcher (k) angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264072C true DE264072C (de) |
Family
ID=521421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264072D Active DE264072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264072C (de) |
-
0
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