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DE264049C - - Google Patents

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Publication number
DE264049C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
chamber
washing
washer
cups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT264049D
Other languages
English (en)
Publication of DE264049C publication Critical patent/DE264049C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles
    • B01D47/085Spray cleaning with rotary nozzles with nozzles which are partly immersed in the washing fluid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M 264049-KLASSE 26 d. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Apparat, welcher bezweckt, Flüssigkeiten und Gase in innige Berührung zu bringen und besonders zur Ausscheidung des Ammoniaks und anderer Verunreinigungen aus dem Steinkohlengase verwendet werden soll. Für diesen Zweck sind , bereits Wascher mit rotierenden Waschelementen in liegender und stehender Anordnung gebaut worden, von denen die letzteren sich
ίο vor allem durch geringeren Raumbedarf gegenüber den liegenden Waschern auszeichnen.' Bei den stehenden Waschern sind allgemein Waschkammern übereinander angeordnet, welche das Gas von unten nach oben durchströmt, und in denen Schleuderorgane angeordnet sind, welche eine Waschflüssigkeit in den einzelnen Kammern verspritzen. Die bisher verwendeten Schleuderorgane spritzen aber die Waschflüssigkeit nur entweder als eine dünne Flüssigkeitsschicht in die Waschkamrner oder verstreuen sie nur über einen Raumteil der Kammer, so daß nicht alle Gasteilchen von der Waschflüssigkeit berührt werden. Außerdem wird bei den bekannten Zentrifugalwaschern ein großer Teil der Waschkammern noch durch die sich auf dem Boden ansammelnde Waschflüssigkeit ausgefüllt, wodurch ein Teil des Kammerraumes für die Waschung verloren geht.
Bei dem Zentrifugalwascher nach der Erfindung sind diese Nachteile vollständig dadurch vermieden, daß einmal die Schleuderorgane, welche in den einzelnen Waschkammern angeordnet sind, nach Art einer Kreiselpumpe mit Leitschaufeln versehen und diese an ihrem äußeren Rande noch wellig ausgebildet sind. Hierdurch wird neben einem günstigen Nutzeffekt beim Heben und Verspritzen des Wassers und bei geringem Kraftverbrauch erreieht, daß die Waschflüssigkeit in verschieden geneigten Flächen in die Kammern eingespritzt und der ganze Kammerraum von der Waschflüssigkeit bestrichen wird. Außerdem sind die Böden der einzelnen Waschkammern nach der Mitte zu geneigt und mit Tassen versehen, aus welchen die Leitschaufeln die Waschflüssigkeit schöpfen. Die innere ringförmige Wand der Tasse ist niedriger ausgebildet als die äußere Tassenwand. Hierdurch wird verhindert, daß sich die auf den geneigten Böden niederschlagende Waschflüssigkeit anstaut, und bewirkt, daß die Waschflüssigkeit über die niedrigere innere Wand der Tassen überläuft. Da die in jeder Kammer verspritzte Waschflüssigkeit über den Boden der zugehörigen Tasse zurückfließt und zum Teil wieder verspritzt wird, wird eine möglichst weitgehende Anreicherung mit den aus dem Gasstrome ausgewaschenen Bestandteilen bewirkt. Durch die Anordnung einer hinreichenden Anzahl von Waschkammern wird andererseits die völlige Auswaschung z.B. des Ammoniaks aus dem rollen Leuchtgase gewährleistet.
In der Zeichnung ist der Gaswäscher im senkrechten Schnitt veranschaulicht. Er besteht aus einer beliebigen Anzahl, z. B. sieben Waschkammern ι bis 7, deren nach der Mitte zu ge-

Claims (2)

  1. neigte Böden 8 in der Mitte die Tassen 9 bilden. Die Böden 8 sind mit Öffnungen 10 für den Gasdurchgang versehen, welche noch von einer Wulst 11 umgeben sind. Diese verhindern ein Ausfließen der Waschflüssigkeit durch die Öffnungen 10, welche zweckmäßig gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die innere Wandung 12 der Tassen 9 ist niedriger ausgebildet als die äußere Tassenwandung 13. Auf der senkrecht stehenden Welle 14 sind die Leitschaufeln 15 befestigt, deren untere Enden in die Tassen 9 hineinragen. Der obere Rand der Leitschaufeln - 15 ist wellig ausgebildet. Die untere Waschkammer 7 ist auf die Gaseintrittskammer 16 aufgebaut, welche mit dem Gaseingangsstutzen 17 ausgerüstet ist. Der Boden 18 der Kammer 16 ist geneigt ausgebildet, damit die aus der Tasse 3 der untersten Waschkammer 7 überlaufende Waschflüssigkeit dem Stutzen 19 zufließt. Die Welle 14 ist durch den Boden 18 gasdicht hindurchgeführt und in einem Zapfenlager 20 der Grundplatte 21 des Waschers gelagert. Im Unterteil des Waschers ist auf der Welle 14 eine Riemenscheibe 22 angeordnet, durch welche der Antrieb des Waschers bewirkt wird. Die oberste Waschkammer ist noch mit einem Stutzen 23 für die Zuführung der Waschflüssigkeit und mit einem Stutzen 24 für den Gasabgang versehen. Durch einen Deckel 25, in welchem auch die Welle 14 gelagert ist, wird die oberste Waschkammer abgeschlossen.
    Um nun Gas oder Dämpfe in enge Berührung mit einer Flüssigkeit zu bringen, wird diese dem Wascher durch den Stutzen 23 zugeführt, während das Gas oder die Dämpfe durch den Stutzen 17 in der Gaseintrittskammer 16 in den Apparat treten. Durch eine Riemenübertragung wird die Riemenscheibe 22 und damit die Welle 14 in drehende Bewegung versetzt. Die Waschflüssigkeit füllt in kurzer Zeit sämtliche Tassen 9 an und wird aus diesen durch die Schaufeln 15 ständig emporgehoben und in die Waschkammern 1 bis 7 geschleudert. Durch die wellige Ausbildung der Schaufelräder wird die Waschflüssigkeit in verschieden geneigten Flächen in die Kammer gespritzt und so' eine innige Berührung aller Teilchen des Gasstromes mit der Waschflüssigkeit herbeigeführt, Die auf die Böden 8 niederfallenden Flüssigkeitstropfen fließen in die Tassen 9 zurück und wer- den zum Teil nochmals von den Schaufeln 15 ergriffen und in der Waschkammer verspritzt oder fließen über den inneren Rand 12 der Tassen 9 nach der unteren Kammer über. Die gesättigte Waschflüssigkeit gelangt in die Gaseingangskammer '16 und fließt durch den Stutzen 19 ab, während das völlig gewaschene Gas durch den Stutzen 24 den Wascher verläßt.
    Pat en τ-Α ν SPRUCH ε:
    ι. Zentrifugal-Gaswascher mit mehreren übereinander liegenden Kammern, in denen je ein in einer Tasse des Kammerbodens wagerecht laufendes Schleuderrad angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderräder nach Art von Kreiselpumpen mit Leitschaufeln versehen sind, welche die Waschflüssigkeit emporheben und seitlich abschleudern.
  2. 2. Zentrifugal-Gaswascher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wandung der in der Mitte der Böden angeordneten Tassen niedriger ist als die äußere, so daß der Abfluß aus den Tassen nächst der Achse des Waschers stattfindet.
    3: Zentrifugal-Gaswascher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Schleuderrades wellenförmig ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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