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DE2640304A1 - Scheibenbremse, insbesondere fuer landwirtschaftlich nutzbare kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenbremse, insbesondere fuer landwirtschaftlich nutzbare kraftfahrzeuge

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Publication number
DE2640304A1
DE2640304A1 DE19762640304 DE2640304A DE2640304A1 DE 2640304 A1 DE2640304 A1 DE 2640304A1 DE 19762640304 DE19762640304 DE 19762640304 DE 2640304 A DE2640304 A DE 2640304A DE 2640304 A1 DE2640304 A1 DE 2640304A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
brake
pressure
disc
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762640304
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Engelskirchen
Karl Tullius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19762640304 priority Critical patent/DE2640304A1/de
Publication of DE2640304A1 publication Critical patent/DE2640304A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/04Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders
    • F16D55/14Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders with self-tightening action, e.g. by means of coacting helical surfaces or balls and inclined surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/34Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting in the direction of the axis of rotation
    • F16D2125/36Helical cams, Ball-rotating ramps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/58Mechanical mechanisms transmitting linear movement
    • F16D2125/68Lever-link mechanisms, e.g. toggles with change of force ratio

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • scheibenbremse, insbeson@ere für landwirtsch@ft-
  • lich nutzbare Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Scheibenbremse mit zwei Druckscheiben, die sich mittels in kegelförmigen Ausnehmungen dieser Druckscheiben liegender Wälzkörper aneinander abstützen, so daß bei relativem Verdrehen der beiden Druckscheiben gegeneinander mittels einer mit einem Kniehebelgestänge versehenen Betätigungsvorrichtung die Wälzkörper auf die Schrägflächen der Ausnehmungen auflaufen, die Druckscheiben entgegen der Kraft von Rückstellfedern spreizen und die auf der abzubremsenden Welle axial verschiebbaren Bremsscheiben gegen die Bremsflächen eines die Druck- und Bremsscheiben umschließenden Bremsgehäuses und/oder einem mit diesem direkt oder indirekt verspannten ortsfesten Bremsflansch oder dergl. pressen, wobei die beiden Druckscheiben im Gehäuse über Führungsglieder geführt sind und für jede Drehrichtung der abzubremsenden Welle ein Anschlag zur Begrenzung der Drehbewegung der Druckscheiben vorgesehen ist.
  • Es sind Scheibenbremsen vorgenannter Gattung bekanntgeworden (US-PS 3 101 813), bei denen beide scherenförmig zueinander bewegten Gestängeteile mit einem ihrer Enden an je einer der beiden Druckscheiben gelenkig angelenkt sind wobei der die Betätigungskraft in das Kniehebelgestänge einleitende Hebel dieses mit seinem zum Knickzentrum kürzeren Teil mit einer Zugstange verbunden ist, die mit ihrer Längsmittelachse das Zentrum der Bremsscheiben schneidet. Die Betätigungsstange ist dabei wiederum mit einem am Bremsgehäuse gelagerten Betätigungshebel gelenkig verbunden, dessen seiner Lagerung abgewandtes Ende einen Kraftangriff für einen Bremszylinder oder ein durch Hand- bzw. Fußkraft bewegtes Bremsgestänge aufweist. Nachteilig bei dieser bekanntgewordenen Lösung ist, daß durch die Art des Aufbaus und der Anlenkung des Kniehebelgestänges bei einem Bremsvorgang sich zwischen beiden Druckscheiben und zumindest je einem Fuhrungsglied aufgrund des durch die Betätigungskraft am Kraftangriff ausgelösten radialen Vektors an einem der zugeordneten Führungsglieder der jeweiligen Druckscheibe sich eine sehr große tangentiale Reibungskraft ergibt. Diese Reibungskraft, die sich dem Weiterdrehen dieser Druckscheibe widersetzt, verursacht, daß sich die selbstverstärkende Wirkung der Bremse vermindert oder ausschließt. Nach Beendigung der Bremsbetätigung erschwert diese Reibungskraft insbesondere das Rückdrehen der Druckscheiben in ihre Ausgangsstellung. Dabei können die als Führungsflächen oder Bolzen bei den bekannten Lösungen ausgebildeten Führungsglieder des Gehäuses der Scheibenbremse und die mit ihnen zusammenwirkenden Umfangsflächen der Druckscheiben, wenn sie nach längerer Betriebsdauer der Bremse korrodiert sind, einen so hohen Reibungskoeffizienten aufweisen, daß die erwähnte Reibungskraft sogar dazu führt, daß die Bremsein ihrer voll betätigten Stellung blockiert bleibt, nachdem das Bremspedal wieder freigegeben wird.
  • Ausgehend von diesem bekanntgewordenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Scheibenbremse der vorgenannten Gattung zu schaffen, bei der das Kniehebelgestänge so ausgebildet und mit seinen Gestängeteilen so aufgebaut ist, daß der durch eine aufgenommene Betätigungskraft sich zwischen der bzw. den Umfangsflächen der Druckscheiben und deren Führungsgliedern sich jeweils ergebende Radialvektor soweit reduziert wird, daß die Reibungskräfte zwischen den Führungen und den Druckscheiben weitgehend ausgeschlossen werden und sich hierdurch die selbstverstärkende Wirkung der Bremse weitgehend unabhängig von der Betriebsdauer der Bremse einstellen kann. Dabei soll nach Möglichkeit das Kniehebelgestänge so aufgebaut sein, daß es einen unmittelbaren Kraftangriff eines Bremszylinders, entweder in einer Zug- oder Druckrichtung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der die Betätigungskraft aufnehmende Hebel des Kniehebelgestänges zwischen dessen Knickzentrum und dem Angriff der Betätigungskraft an einer der beiden Druckscheiben schwenkbar angelenkt ist, und daß das andere Ende des die Betätigungskraft aufnehmenden Hebels mit dem anderen, an einem Angriff der anderen Druckscheibe angreifenden Gestängeteil des Kniehebelgestänges gelenkig wirkverbunden ist. Eine solche Lösung weist insbesondere den Vorteil auf, daß bei einem Bremsvorgang die Betätigungskräfte nahezu radialkraftfrei in die beiden Druckscheiben eingeleitet werden und damit eine Störung der Servowirkung durch ein Verklemmen mit Sicherheit ausgeschlossen wird.
  • Eine besonders günstige Einleitung der Betätigungskräfte in die Druckscheiben ergibt sich nach einem weiteren Gedanken der Erfindung dadurch, daß der die Betätigungskraft aufnehmende Hebel des Kniehebelgestänges als Winkelhebel ausgebildet ist. Für die Lagerung des Winkelhebels ist dabei sinnvoll, daß der Winkelhebel einen seine Lagerung am zugeordneten Ansatz der Druckscheibe umgreifenden Gabelung aufweist. Für den Fall, daß der Winkelhebel einseitig am zugeordneten Ansatz der Druckscheibe gelagert sein soll, ist es zweckdienlich, daß der Winkelhebel über eine mit einer Schneide oder einer balligen Verdickung versehene Lagerung an der zugeordneten Druckscheibe gelagert ist.
  • Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen dem Winkelhebel und dessen Betätigungsorgan ein die Querbewegung des Winkelhebels beim Bremsvorgang aufnehmendes oder ausgleichendes Glied angeordnet ist.
  • Zur Schaffung einer baulich besonders günstigen Lösung, die die unmittelbare Betätigung des Kniehebelgestänges durch einen Bremszylinder ermöglicht, ist nach der Erfindung weiterhin vorgesehen, daß der Winkelhebel mit seinem die Betätigungskraft aufnehmenden Teil tangential als ein etwa parallel zu einer die Bremsscheiben tangierenden Geraden ausgebildet ist. Dabei ist es sinnvoll, daß der Winkelhebel einen eine Druckkomponente als Betätigungskraft aufnehmenden Kraftangriff aufweist, und daß der Kraftangriff zum Radius der Bremsscheiben einen bei ausgerückter Bremse zu diesen konzentrischen Teil aufweist.
  • Für die wahlweise Einleitung einer hydraulischen bzw. mechanischen Betätigungskraft in das Kniehebelgestänge ist es ferner zweckdienlich, daß zwischen dem der Einleitung der hydraulischen Kraft dienenden Kraftangriff und der Lagerung des Winkelhebels an dessen zugeordneter Druckscheibe ein Kraftangriff für ein vorzugsweise durch einen schwenkbaren Hebel betätigtes und an diesem schwenkbar gelagertes Druckglied vorgesehen ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, entnommen werden. Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Scheibenbremse in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II - II durch die Scheibenbremse nach Fig. 1.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist mitl ein Bremsgehäuse bezeichnet, das mit einem nicht dargestellten Triebwerksgehäuse oder Achsrohr eines Schleppers über nicht dargestellte Schrauben verspannt ist. Das Bremsgehäuse 1 weist drei der Zentrierung zweier relativ zu einander verdreh- und axial verlagerbarer Druckscheiben 2 und 3 dienende Zentrieransätze 4 auf, mit einer bogenförmigen Innenfläche 5 als radiales Führungsglied. Die Druckscheiben2 und 3 sind auf ihren einander zugewandten Seitenflächen 6, 7 mit gegenüberliegenden abgerundeten kegelförmigen Vertiefungen 8 versehen zwischen denen je eine Kugel 9 angeordnet ist.
  • Axial werden die Druckscheiben 2, 3 mittels Zugfedern 10 gegeneinander gezogen. Mit ihren axialen Außenflächen wirken die beiden Druckscheiben 2, 3 auf je eine Bremsscheibe 11, die über einen Mitnehmerteil 12 drehfest und axial verschiebbar auf einer Bremswelle 13 gelagert sind. Auf ihren den Druckscheiben 2 bzw. 3 abgewandten Seiten wirken die Bremsscheiben 11 mit einer seitlichen Bremsfläche 14 des Gehäuses 1 bzw. einer seitlichen Bremsfläche 15 eines über nicht dargestellte Schrauben mit dem Bremsgehäuse 1 verspannten Deckels 16 zusammen.
  • Zur Einleitung der Betätigungskraft in die Scheibenbremse ist jede der beiden Druckscheiben 2, 3 mit einem Ansatz 17 bzw. 18 versehen. Am Ansatz 17 ist einseitig über einen Bolzen 19 ein Winkelhebel 20 gelagert. Die Lagerung des Winkelhebels 20 auf dem Bolzen kann dabei im Bedarfsfalle über eine Schneide oder einen balligen Teil des Bolzens 19 vorgenommen sein. Der Winkelhebel 20 weist einen der Ubertragung der von seinem längeren Hebelteil 21 aufgenommenen Betätigungskraft in die andere Druckscheibe 3 dienenden kürzeren Hebelteil 22 auf. Der Kürzere Hebelteil 22 des Winkelhebels 20 ist über einen Bolzen 23 mit einem Gestängeteil 24 gelenkig verbunden, das über einen Bolzen 25 gelenkig mit dem Ansatz 18 der Druckscheibe 3 gekuppelt ist. Dabei bildet der Winkelhebel 20 mit dem Gestängeteil 24 und dem Bolzen 23 ein Kniehebelgestänge 26, dessen Knickpunkt vom Bolzen 23 bestimmt wird. Vorzugsweise ist dabei der längere Teil 21 des Winkelhebels 20 etwa tangential zum Gestängeteil 24 angeordnet, das wiederum tangential zu den Druckscheiben 2 und 3 verläuft.
  • Auf seinem dem Bolzen 19 abgewandten Ende ist der längere Hebelteil 21 des Winkelhebels 20 mit einem Kraftangriff 27 versehen, der durch eine Kurvenbahn oder einen Kreisbogen gebildet ist, deren bzw. dessen Mittelpunkt koaxial zur Bremswelle 13 angeordnet ist. Am Kraftangriff 27 greift der Stellteil 28 eines im Gehäuse oder am Gehäuse 1 befestigten hydraulischen Bremsbetätigungszylinders 29 an. Zwischen dem Kraftangriff 27 und dem Bolzen 19 istferner ein durch einen mulden-oder bogenförmigen Teil 30 gebildeter Kraftangriff für eine mechanische Bremsbetätigungsvorrichtung 31 vorgesehen. Die mechanische Bremsbetätigungsvorrichtung 31 besteht aus einem durch ein hand- oder fußbetätigtes Bremsgestänge betätigten Hebel 32, der an einem Lagerbock 33 des Bremsgehäuses 1 über einen Bolzen 34 schwenkbar gelagert ist. Außerdem ist die Bremsbetätigungsvorrichtung 31 durch ein mit dem Hebel 32 über einen Bolzen 35 gelenkig verbundenes Druckglied 36 gebildet, das am Kraftangriff 30 anliegt. Die mechanische Bremsbetätigungsvorrichtung soll dabei dergestalt mit dem nicht dargestellten Gestängeteil eines Bremsgestänges so gekoppelt sein, daß das Druckglied 36 ständig am Kraftangriff 30 geführt bleibt.
  • Anstelle der in der Fig. 1 und 2 dargestellten einseitigen Lagerung des Winkelhebels 20 kann dieser auch im Bereich des Ansatzes 17 mit einem diesen beidseitig umgreifenden gabelförmigen Teil ausgeführt sein, deren einer als Hebelteil'22 ausgeführt ist. Ferner soll bei großen Scheibenbremsen und kurzem Winkelhebel 20 zum Ausgleich von Axialbewegungen desselben vorgesehen sein, daß zwischen dem Kraftangriff 27 und dem Stellglied 28 des Bremsbetätigungszylinders ein Gleitstein vorgesehen ist. Dieser Teil ist jedoch zumeist bei einem entsprechend lang ausgeführten Hebelteil 21 nicht erforderlich, da durch eine relative Drehung des Stellgliedes 28 im Bremszylinder die Axialbewegung des Winkelhebels 20 aufgenommen wird.
  • Es wird ferner erwähnt, daß sich der erfindungsgemäße Aufbau des Kniehebelgestänges 26 in gleicher Weise auch zur Aufnahme einer Zugkraft als Bremsbetätigungskraft eignet. Hierbei müßten jedoch die gleichzeitig als tangentiale Anschläge dienenden Zentrieransätze 4 im Bereich der Ansätze 17, 18 dergestalt am Umfang verlagert werden, daß bei einer Bremsung die Ansätze 17 bzw. 18 entsprechend relativ zueinander verdreht werden können. Außerdem wäre hierbei die Rückseite dieser beiden Zentrieransätze 4 als Anschlag für die Druckscheiben 2, 3 zu wählen.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Scheibenbremse, insbesondere für landwirtschaftlich nutzbare Kraftfahrzeuge Kraftfahrzeuge Patentansprüche Scheibenbremsemit zwei Druckscheiben, die sich mittels in kegelförmigen Ausnehmungen dieser Druckscheiben liegender Wälzkörper aneinander abstützen, so daß beim relativen Verdrehen der beiden Druckscheiben gegeneinander mittels einer mit einem Kniehebelgestänge versehenen Betätigungsvorrichtung die Wälzkörper auf die Schrägflächen der Ausnehmungen auflaufen, die Druckscheiben entgegen der Kraft von Rückstellfedern spreizen und die auf der abzubremsenden Welle axial verschiebbaren Bremsscheiben gegen die Bremsflächen eines die Druck- und Bremsscheiben unschließenden Bremsgehäuses und/ loder einem mit diesem direkt oder indirekt verspannten ortsfesten Bremsflansch oder dergl. pressen, wobei die beiden Druckscheiben im Gehäuse über Führungsglieder geführt sind und für jede Drehrichtung der abzubremsenden Welle ein Anschlag zur Begrenzung der Drebbewegung der Druckscheiben vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Betätigungskraft aufnehmende Hebel (20) des Kniehebelgestänges (26) zwischen dessen Knickzentrum (23) und dem Angriff(27, 30) der Betätigungskraft an einer der beiden Druckscheiben (2, 3) schwenkbar angelenkt ist und daß das andere Ende (22) des die Betätigungskraft aufnehmenden Hebels (20) mit dem anderen an einem Angriff (18) der anderen Druckscheibe (3) angreifenden Gestängeteil (24) des Kniehebelgestänges (26) gelenkig wirkverbunden ist
  2. 2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der-die Betätigungskraft aufnehmende Hebel als Winkelhebel (20) ausgebildet ist.
  3. 3. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (20) eine seine Lagerung an der Druckscheibe (2) umgreifende Gabelung aufweist
  4. 4. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (20) einseitig über eine mit einer Schneide oder einer balligen Verdickung versehene Lagerung an der zugeordneten Druckscheibe (2) gelagert ist.
  5. 5. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Winkelhebel (20) und/oder dessen Betätigungsorgan (28, 36) eine die Querbewegung des Winkelhebels beim Bremsvorgang aufnehmendes oder ausgleichendes Glied angeordnet ist.
  6. 6. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (20) mit seinem die Betätigungskraft aufnehmenden Hebelteil t21) tangential als ein etwa parallel zu einer die Bremsscheiben (12) tangierenden Geraden ausgebildet ist.
  7. 7. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (20) einen eine Druckkomponente als Betätigungskraft aufnehmenden Kraftangriff (27) aufweist und daß dieser zum Radius der Bremsscheiben (12) einen bei ausgerückter Bremse zu diesen konzentrischen Teil aufweist.
  8. 8. Scheibenbremse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem der Einleitung einer hydraulischen Kraft dienenden äußeren Kraftangriff (27) und der Lagerung des Winkelhebels (20) an dessen zugeordneter Druckscheibe (22) ein Kraftangriff (30) für ein vorzugsweise durch einen schwenkbaren Hebel (32) betätigtes und an diesem schwenkbar gelagertes Druckglied (36) vorgesehen ist.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3011703A1 (de) * 1979-03-27 1980-10-02 Lucas Industries Ltd Selbstverstaerkende scheibenbremse
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