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DE2640390A1 - Verfahren zur herstellung von hohlprofilen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von hohlprofilen

Info

Publication number
DE2640390A1
DE2640390A1 DE19762640390 DE2640390A DE2640390A1 DE 2640390 A1 DE2640390 A1 DE 2640390A1 DE 19762640390 DE19762640390 DE 19762640390 DE 2640390 A DE2640390 A DE 2640390A DE 2640390 A1 DE2640390 A1 DE 2640390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
compsn
cement
shape
plastic sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762640390
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Hendrik Veldhoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2640390A1 publication Critical patent/DE2640390A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/348Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials of plastic material or rubber
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0091Transformable moulds allowing the change of shape of an initial moulded preform by preform deformation or the change of its size by moulding on the preform

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hohlprofilen
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hohlprofilen mit im wesentlichen polygonalem Querschnitt aus einer hauptsächlich aus Portlandzement bestehenden, mit alkalibeständigen Mineralfasern, insbesondere Glasfasern armierten Zementmasse, sowie ein durch Anwendung dieses Verfahrens erhaltenes Hohlprofil.
  • Die Anwendung von mit alkalibeständigen Glasfasern armiertem Portlandzement als Konstruktionsmaterial ist u.a. aus den niederländischen Offenlegungsschriften 67.09510 und 68.10823 bekannt.
  • Das genannte Material hat eine verhältnismässig grosse Festigkeit und eignet sich demzufolge zur Herstellung von Bauelementen mit niedrigem Gewicht.
  • Die Herstellung von Hohlprofilen mit im wesentlichen polygonalem Querschnitt aus dem erwähnten Material bringt jedoch Schwierigkeiten mit sich, weil das Material sich nicht extrudieren lässt. Bei der Extrusion brechen nämlich die Glasfasern.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil aufzuheben und ein zweckmässiges Verfahren zur Herstellung von Hohlprofilen mit im wesentlichen polygonalem Querschnitt aus dem genannten Material zu schaffen.
  • Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine verhältnismässig steife Kunststoffbahn, deren Breite der gewunschten Länge des Profils entspricht, mit in der Breitenrichtung verlaufenden Biegelinien versehen wird, deren gegenseitige Abstände den gewunschten Abständen der Profilkanten entsprechen, woraufhin die Bahn in flachem Zustand mit einer Schicht der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet wird, deren Dicke annähernd der gewUnschten Wandstärke des Profils entspricht, und dass die Bahn anschliessend zusammen mit der Zementschicht gemäss den Biegelinien in eine dem Profil entsprechende Gestalt gefaltet und in dieser Gestalt festgelegt wird, woraufhin man die Zementmasse aushärten lässt und die Kunststoffbahn entfernt.
  • Vorzugsweise wird die Kunststoffbahn mittels Klemmen in der gewünschen Gestalt festgelegt; man kann zu diesem Zweck jedoch auch andere Mittel, z.B. Klebebänder verwenden.
  • Bei einer zweckmässigen AusfUhrungsform der Erfindung besteht die Kunststoffbahn aus Polypropylen. Dieses Material hat den Vorteil, dass es sich leicht gemäss scharfen Linien umfalten lässt, so dass die Biegelinien als Gelenke wirken. Die Aushärtung der Zementmasse kann mit Dampf stattfinden.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in der ein Ausfunrungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert.
  • Die Fig. 1 zeigt eine Kunststoffbahn, die mit Biegelinien versehen und mit einer Schicht der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet worden ist.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie die Kunststoffbahn zusammen mit der aufgebrachten Zementschicht in die gewünschte Gestalt gefaltet wird.
  • Die Fig. 4 zeigt das fertige Profil während der Entfernung der Kunststoffbahn.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Herstellung eines Hohlprofiles 1, dessen Gestalt in der Fig.
  • 4 dargestellt ist. Das Profil hat einen im wesentlichen polygonalen Querschnitt, wobei jedoch eine der Seiten über einen Winkelpunkt hin verlängert worden ist. Das betreffende Profil wurde willkürlich gewählt.
  • Mittels des Verfahrens gemäss der Erfindung können auch viele andere ähnliche Profile hergestellt werden.
  • Die betreffenden Profile können u.a. als Dachränder und als Ränder für Dachhauben und Lichtkuppeln verwendet werden.
  • Gemäss der Fig. 1 geht man bei dem Verfahren gemäss der Erfindung von einer verhältnismisig steifen Kunststoffbahn 2 aus, deren Breite der gewünschten Profillänge entspricht und z.B. ungefähr 300 cm betragen kann. Die Kunststoffbahn wird mit mehreren in der Breitenrichtung verlaufenden Biegelinien 3 verstehen, deren gegenseitige Abstände den gewunschten Abständen der Profilkanten entsprechen. Die Bahn 2 wird nunmehr in flachem Zustand mit einer Schicht 4 der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet, deren Dicke annähernd der gewuflschten Wandstärke des Profils entspricht und z.B. ungefähr o,8 cm betragen kann.
  • Die Kunststoffbahn 2 wird nunmehr zusammen mit der aufgebrachten Zementschicht 4 gemäss den Biegelinien 3 umgefaltet, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, bis man die vollständige Gestalt des Profils erhalten hat (vergl. die Fig. 4). Die Kunststoffbahn wird nunmehr mit Klemmen festgelegt; anstatt dessen kann man erwünschtenfalls auch Klebebänder verwenden. Daraufhin wird die Zementmasse, beispielsweise mit Dampf, ausgehärtet. Schliesslich wird gemäss der Fig. 4 die Kunststoffbahn entfernt, so dass das herzustellende Profil zurückbleibt.
  • Die verwendete Zementmasse kann ausschliesslich aus Portlandzement bestehen; sie kann jedoch auch FUllstoffe, wie z.B. Sand enthalten.
  • Um ein an den beiden Enden geschlossenes Profil zu erhalten, kann man in jedes Ende der durch das Umfalten der Kunststoffbahn gebildeten Form eine Wand einschieben, die mit einer Schicht der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet worden ist und deren Gestalt dem Querschnitt des Profiles entspricht. Erwunschtenfalls kann wenigstens eine der Wände schräg in Bezug auf die Längenachse der Form angeordnet werden damit man Profile erhält, die in einer schrägen gegenseitigen Lage miteinander verbunden werden können; die Gestalt der Wand soll in diesem Fall naturgemäss der schrägen Lage angepasst werden. In der mittels der Wände abgeschlossenen Form kann ein Ueberdruck erzeugt werden um Defekte in den Profilwänden vorzubeugen.
  • L e e r s e i t e

Claims (8)

  1. PATENTANS PRUECHE Verfahren zur Herstellung von Hohlprofilen mit im wesentlichen polygonalem Querschnitt aus einer hauptsächlich aus Portlandzement bestehenden, mit alkalibeständigen Mineralfasern, insbesondere Glasfasern armierten Zementmasse, dadurch gekennzeichnet, dass eine verhältnismässig steife Kunststoffbahn, deren Breite der gewtlnschten Länge des Profiles entspricht, mit in der Breitenrichtung verlaufenden Biege linien versehen wird, deren gegenseitige Abstände den gewUnschten Abständen der Profilkanten entsprechen, woraufhin die Bahn in flachem Zustand mit einer Schicht der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet wird, deren Dicke annähernd der gewünschten Wandstärke des Profiles entspricht, und dass die Bahn anschliessend zusammen mit der Zementschicht gemäss den Biegelinien in eine dem Profil entsprechende Gestalt gefaltet und in dieser Gestalt festgelegt wird, woraufhin man die Zementmasse aushärten lässt und die Kunststoffbahn entfernt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbahn mittels Klemmen in der gewünschten Gestalt festgelegt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbahn aus Polypropylen besteht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zementmasse mit Dampf ausgehärtet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in jedes Ende der durch das Umfalten der Kunststoffbahn gebildeten Form eine Wand eingeschoben wird, die mit einer Schicht der ungehärteten armierten Zementmasse bekleidet worden ist und deren Gestalt dem Querschnitt des Profiles entspricht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Wände schräg in Bezug auf die längenachse der Form angeordnet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der durch die Wande abgeschlossenen Form ein Ueberdruck erzeugt wird.
  8. 8. Hohlprofil, hergestellt durch Anwendung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden AnsprUche.
DE19762640390 1975-09-15 1976-09-08 Verfahren zur herstellung von hohlprofilen Pending DE2640390A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7510813A NL7510813A (nl) 1975-09-15 1975-09-15 Werkwijze voor het vervaardigen van holle profielen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2640390A1 true DE2640390A1 (de) 1977-03-24

Family

ID=19824471

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762640390 Pending DE2640390A1 (de) 1975-09-15 1976-09-08 Verfahren zur herstellung von hohlprofilen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2640390A1 (de)
NL (1) NL7510813A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5143674A (en) * 1988-10-14 1992-09-01 Fibre Cement Technology Limited Process for forming ferrocement products
US5445864A (en) * 1989-09-04 1995-08-29 Aci Australia Limited Method of manufacturing glass reinforced concrete building products
DE4416160A1 (de) * 1994-05-09 1995-11-16 Durapact Glasfaserbetontechn Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung faserverstärkter Formkörper aus hydraulisch abbindbaren Massen
EP3479978A1 (de) * 2017-11-02 2019-05-08 Adam Christopher Hoegsgaard Barnes Form, formvorrichtung und verfahren

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US5814255A (en) * 1994-05-09 1998-09-29 Durapact Gesellschaft Fur Glasfaserbetontechnologie Mbh Process and device for the continuous production of fiber-reinforced molded bodies from hydraulically setting materials
EP3479978A1 (de) * 2017-11-02 2019-05-08 Adam Christopher Hoegsgaard Barnes Form, formvorrichtung und verfahren

Also Published As

Publication number Publication date
NL7510813A (nl) 1977-03-17

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