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DE2640210A1 - Filter fuer sehr kurze elektromagnetische wellen - Google Patents

Filter fuer sehr kurze elektromagnetische wellen

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DE2640210A1
DE2640210A1 DE19762640210 DE2640210A DE2640210A1 DE 2640210 A1 DE2640210 A1 DE 2640210A1 DE 19762640210 DE19762640210 DE 19762640210 DE 2640210 A DE2640210 A DE 2640210A DE 2640210 A1 DE2640210 A1 DE 2640210A1
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DE
Germany
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resonators
short
resonator
filter
coupling
Prior art date
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DE19762640210
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English (en)
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DE2640210B2 (de
DE2640210C3 (de
Inventor
Jochen Dipl Ing Wissmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE2640210A1 publication Critical patent/DE2640210A1/de
Publication of DE2640210B2 publication Critical patent/DE2640210B2/de
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Publication of DE2640210C3 publication Critical patent/DE2640210C3/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/201Filters for transverse electromagnetic waves
    • H01P1/205Comb or interdigital filters; Cascaded coaxial cavities
    • H01P1/2053Comb or interdigital filters; Cascaded coaxial cavities the coaxial cavity resonators being disposed parall to each other

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen
  • Die Erfindung betrifft ein Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen mit mehreren, miteinander gekoppelten Resonatoren, von denen wenigstens der erste und letzte Resonator mit Anschlußleitungen für die Zuführung bzw. die Abnahme der elektromagnetischen Energie versehen ist, bei dem die einzelnen Resonatoren derart angeordnet sind, daß in ihrer elektrischen Wirkungsweise aufeinanderfolgende Resonatoren eine gemeinsame Trennwand haben und bei dem weiterhin eine zusätzliche Kopplung in der gemeinsamen Trennwand zwischen wenigstens zwei in der elektrischen Wirkungsweise nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Resonatoren vorgesehen ist.
  • Filter der Mikrowellentechnik werden bekanntlich aus mehreren, miteinander gekoppelten Mikrowellenresonatoren aufgebaut, deren Kopplung entweder kapazitiv oder induktiv erfolgen kann. Die Resonatoren selbst können dabei beispielsweise als sogenannte Koaxialleitungsresonatoren oder aus Hohlleiterresonatoren bestehen. Entgegen den mit konzentrierten Schaltelementen aufgebauten Filtern läßt sich aufgrund der geometrisch fest vorgegebenen Konfiguration der Resonatoren nicht jede in konzentrierter Technik realisierbare Schaltung ohne weiteres auf das Frequenzgebiet der Mikrowellen übertragen. Diese Schwierigkeit wird insbesondere dann als störend empfunden, wenn es darauf ankommt, in der Dämpfungscharakteristik des Filters sogenannte Dämpfungspole, d.h. also Unendlichkeitsstellen der Dämpfung, zu erzeugen. Um diese Schwierigkeit wenigstens teilweise zu beheben, ist es durch die USA-Patentschrift 2 749 523 bereits bekannt geworden, bei einem Mikrowellenfilter einander in der elektrischen Wirkungsweise nicht unmittelbar aufeinanderfolgende Resonatoren zusätzlich miteinander zu verkoppeln. Abgesehen davon, daß nach dieser bekannten Anordnung nur Resonatoren bestimmter unterschiedlicher Gruppen miteinander gekoppelt werden können, tritt dort noch die Schwierigkeit auf, daß die zusätzliche Kopplung von nicht miteinander benachbarten Resonatoren über Leitungselemente erfolgt, bei denen zum einen auf die spezielle Bemessung der Länge geachtet werden muß und bei denen zum anderen ein zusätzlicher Raumverbrauch deshalb auftritt, weil diese Leitungen außerhalb der Filterresonatoren angeordnet sind.
  • Durch die deutschen Offenlegungsschriften 1 942 867 und 1 942 909 ist es in diesem Zusammenhang weiterhin bereits bekannt geworden, die Resonatoren eines mehrkreisigen Mikrowellenfilters in übereinanderliegenden Zeilen konstruktiv derart anzuordnen, daß zur Einführung der der Polerzeugung dienenden zusätzlichen Kopplungen auf die Verwendung von außerhalb des Filters geführten Leitungsabschnitten verzichtet werden kann. Dabei werden die einzelnen Resonatoren so angeordnet, daß die elektromagnetische Energie über die die Filterbandbreite bestimmenden Kopplungen entweder die in den Zeilen angeordneten Resonatoren nacheinander oder in unterschiedlichen Zeilen liegenden Resonatoren mäanderförmig durchläuft. Wie sich dabei zeigt, wären die Anforderungen für die Steilheit der Dämpfungsflanken in bezug auf die vorgegebene Bandbreite mitunter bereits mit einer geringeren Anzahl von Resonatoren zu erfüllen; Jedoch würde das bloße Weglassen eines oder mehrerer Resonatoren gleichzeitig den Verzicht auf wenigstens eine Pol stelle im Dämpfungsverhalten oder den Verzicht auf ein Polquadrupel bei komplexen Frequenzen, d.h. also den Verzicht auf die Laufzeitbeeinflussung im Durchlaßbereich des Filters bedeuten.
  • Aus dem in "IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques", Vol. MTT-17, No.4 (1969) auf den Seiten 189 bis 204, veröffentlichten Aufsatz "The Design and Synthesis of a Class of Microwave Bandpass Linear Phase Filters" von John David Rhodes ist ein aus mehreren Resonatoren bestehendes Interdigitalfilter bekannt, bei dem speziell bei hohen Anforderungen an die Schmalbandigkeit zur Vermeidung von unerwünschten diagonalen Überkopplungen und zur besseren Entkopplung von Eingang und Ausgang zwischen die einzelnen Resonatoren mit Lochblenden versehene Zwischenwandungen angebracht sind. Wegen der Ausbildung als Interdigitalfilter liegen Jedoch zwingend alle Resonatoren in der gleichen Ebene, so daß sich insbesondere bei einer größeren Anzahl von Resonatoren eine unerwünschte flächige Ausdehnung ergibt.
  • Durch die Literaturstelle "IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques", Juni 1966, Seiten 295 bis 296 (R.M.Kurzrok), ist ferner eine Anordnung mit vier im TEM-Mode betriebenen #/4-Koaxialleitungsresonatoren bekannt, deren Abstimmung über einen beweglichen Innenleiterabschnitt erfolgt, wodurch sich jedoch ein verhältnismäßig raumverbrauchender Aufbau für die Resonatoren ergibt. Hinweise auf eine mögliche Erweiterungsfähigkeit lassen sich dieser Literaturstelle nicht entnehmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mikrowellenfilter mit Dämpfungspolen, insbesondere unterhalb oder oberhalb des Durchlaßbereiches anzugeben, bei dem auch bei hohen Anforderungen hinsichtlich der zu erzielenden Filtercharakteristikund bei einer größeren Anzahl von Resonatoren eine kompakte Bauweise sowie eine möglichst einheitliche konstruktive Ausgestaltung bei einem insgesamt geringen Raumverbrauch gewährleistet ist.
  • Ausgehend von einem Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen mit mehreren, miteinander gekoppelten Resonatoren, von denen wenigstens der erste und letzte Resonator mit Anschlußleitungen für die Zuführung bzw. die Abnahme der elektromagnetischen Energie versehen ist, bei dem die einzelnen Resonatoren derart angeordnet sind, daß in ihrer elektrischen Wirkungsweise aufeinanderfolgende Resonatoren eine gemeinsame Trennwand haben und bei dem weiterhin eine zusätzliche Kopplung in der gemeinsamen Trennwand zwischen wenigstens zwei in der elektrischen Wirkungsweise nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Resonatoren vorgesehen ist, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß wenigstens ein Teil der Resonatoren in dreiecksförmigen Dreierblöcken derart angeordnet ist, daß der in der elektrischen Wirkungsweise letzte Resonator eines Dreierblocks identisch ist mit dem ersten Resonator des darauffolgenden Dreierblocks, und daß die Resonatoren als einseitig kurzgeschlossene, mittels Schrauben kapazitiv abstimmbare Koaxialleitungsresonatoren ausgebildet und mit einer gemeinsamen Kurzschlußebene versehen sind.
  • Vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung besonders, daß die durch eine zusätzliche Kopplung überbrückten Kreise geometrisch nicht unmittelbar nebeneinander, sondern immer voneinander entfernt gegenüberliegend angeordnet sind, so daß unerwünschte Kopplungen zwischen diesen übergekoppelten Resonatoren weitgehend vermieden sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die nicht unmittelbar benachbarte Anordnung der Eingangs- und Ausgangsresonatoren, durch die besonders innerhalb des Filters zwischen Eingang und Ausgang auftretende parasitäre Uberkopplungen und dadurch verursachte Dämpfungseinbrüche im Sperrbereich verhindert werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels noch naher erläutert.
  • Es zeigen in der Zeichnung: Fig.1 ein Schnittbild eines Filters nach der Erfindung; Fig.2 einen Schnitt längs der Schnittlinie A-A' von Fig.1; Fig.3 das elektrische Ersatzschaltbild des Filters gemäß den Fig.1 und 2; Fig.4 schematisch die Zusammenfassung und konstruktive Anordnung der einzelnen Resonatoren; Fig.5 bis Fig.8 Schnittbilder von weiteren Ausführungsbeispielen mit den zugehörigen elektrischen Ersatzschaltbildern.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig.1 und 2 ist ein aus sieben Koaxialleitungsresonatoren 1 bis 7 bestehendes Filter dargestellt, deren Innenleiter mit den Bezugsziffern 1' bis 7' versehen sind.
  • Der erste Resonator 1 sowie der letzte Resonator 7 sind im Ausführungsbeispiel mit koaxialen Anschlußleitungen 80 bzw. 80' versehen, deren Innenleiter unmittelbar weitergeführt und mit den Innenleitern 1' bzw. 7' der Resonatoren 1 bzw. 7 galvanisch verbunden sind. Anstelle dieser Ankopplung an den jeweils ersten bzw.
  • letzten Resonator sind auch andere bekannte Kopplungsarten möglich. Wie aus der Fig.2 zu ersehen, sind zur Abstimmung auf eine geeignete Resonanzfrequenz den Innenleitern der einzelnen Resonatoren kapazitiv wirkende Abstimmschrauben 18 zugeordnet. Zur Erzeugung von Dämpfungspolen in der Ubertragungscharakteristik des Filters bzw. zur Beeinflussung der Laufzeit werden zusätzliche Kopplungen eingeführt, die einander in der elektrischen Wirkungsweise nicht unmittelbar aufeinanderfolgende Resonatoren miteinander verkoppeln. Zur Erzeugung von einseitigen Dämpfungspolen ist es bekannt, die zusätzlichen Uberkopplungen zwischen den Resonatoren 1 und 3, 3 und 5, 5 und 7 usw. vorzusehen, wenn die einzelnen Resonatoren in der Reihenfolge ihrer elektrischen Wirkungsweise, d.h. des elektrischen Energieweges, aufsteigende Bezugsziffern tragen. Zur Erfüllung der erfindungsgemäßen Lehre ist der Aufbau des Filters nach den Fig.1 und 2 so gewählt, daß alle zu koppelnden Resonatoren eine gemeinsame Trennwand haben. Dabei sind die Resonatoren so in dreiecksförmigen Dreierblöcken zusammengefaßt, daß der in der elektrischen Wirkungsweise letzte Resonator eines Dreierblocks identisch ist mit dem ersten Resonator des darauffolgenden Dreierblocks. Somit enthält der erste Dreierblock die Resonatoren 1 bis 3, der zweite Dreierblock die Resonatoren 3 bis 5 und der dritte Dreierblock die Resonatoren 5 bis 7. Dabei liegen die Mitten der Resonatoren 4, 8 und denkt man sich das Filter in gleicher Weise fortgesetzt, 12, 16 usw. auf einer Verbindungsgeraden, ebenfalls der Resonatoren 1, 5, 9 usw., der Resonatoren 3, 7, 11, 15 usw., sowie der Resonatoren 2, 6, 10, 14 usw., wobei alle vier Verbindungsgeraden zueinander parallel liegen. Durch diese Resonatoranordnung wird erreicht, daß neben der Kopplung von unmittelbar in der elektrischen Wirkungsweise aufeinanderfolgenden Resonatoren auch die Resonatoren r und r+2 (für r=1,3,5...) eine gemeinsame Trennwand haben und dadurch zusätzlich gekoppelt werden können. Weiterhin wird erreicht, daß die Kreise 2,4,6... nicht unmittelbar nebeneinander, sondern immer einander gegenüberliegen.
  • Die zusätzlichen Uberkopplungen sind im Ausführungsbeispiel als kapazitiv wirkende Stiftkopplungen c1,3, c3,5 bzw. C5,7 zwischen den Resonatoren 1 und 3, 3 und 5 bzw. 5 und 7 ausgebildet. Bei dieser kapazitiven Kopplung wird dabei in an sich bekannter Weise jeweils ein beidseitig mit Tellern versehener Kopplungsstift 13, 35 bzw. 57 in die den zusätzlich zu koppelnden Resonatoren gemeinsame Trennwand über eine isolierende Stütze 17 befestigt, wobei die Größe der Kapazität im wesentlichen abhängt vom Abstand zwischen Teller und Innenleiter. Die zusätzlichen Überkopplungen können jedoch auch als induktiv wirkende Loch- bzw. Schlitzkopplungen ausgebildet sein, bei denen die Induktivität im wesentlichen von der Größe der Koppelöffnung abhängt.
  • In der Schnittzeichnung nach Fig.2 sind noch die Innenleiter 2', 3', 6' und 7' der Resonatoren 2, 3, 6 und 7 zu erkennen, sowie auch die als Abstimmelemente wirkenden Schrauben 18, die den Innenleitern an deren Stirnseite gegenüberliegend angeordnet sind und durch deren Eintauchtiefe die Endkapazität der Resonatoren noch verändert und damit die Resonanzfrequenz der einzelnen Kreise eingestellt werden kann. Die gemeinsame Kurzschluß ebene der einseitig kurzgeschlossenen Koaxialresonatoren ist in der Fig.2 mit dem Bezugszeichen 19 versehen.
  • In der Fig.3 ist das elektrische Ersatzschaltbild des in den Fig.1 und 2 dargestellten Filters gezeigt. Es sind dort die in Form von konzentrierten Schaltelementen dargestellten Resonatoren 1 bis 7 zu erkennen. Da die Kopplung von in der elektrischen Wirkungsweise benachbarten Resonatoren beim Ausführungsbeispiel jeweils über eine induktiv wirkende Loch- bzw. Schlitzkopplung erfolgt, äußert sich dies im Ersatzschaltbild als zwischen den Kreisen im Längszweig liegende Koppelinduktivität. Die zusätzlichen Kopplungen zwischen den Resonatoren 1 und 3, 3 und 5 bzw. 5 und 7 stellen sich wegen der Verwendung kapazitiver Stifte als Koppelkondensatoren c1,3, c3,5 bzw. c5,7 dar.
  • Der grundsätzliche konstruktive Aufbau läßt sich der Fig.4 entnehmen. Es sind nämlich die einzelnen Resonatoren jeweils zu Dreierblöcken I, II und III zusammengefaßt. Der letzte Resonator eines Dreierblocks bildet dabei gleichzeitig den ersten Resonator des darauffolgenden Dreierblocks, so daß also der Resonator 3 den letzten Resonator des ausgezogen gezeichneten Dreierblocks I und gleichzeitig den ersten Resonator des strichpunktiert gezeichneten Dreierblocks II bildet. Entsprechendes gilt für den Resonator 5 hinsichtlich des Dreierblocks II und des wieder ausgezogen gezeichneten Dreierblocks III. In der Fig.4 sind die zusätzlichen Überkopplungen jeweils durch ein Kreuz kenntlich gemacht und es kann das dort dargestellte Anordnungsprinzip selbstverständlich auf eine an sich beliebige Anzahl von Filterresonatoren erweitert werden.
  • Fig.5 läßt eine weitere Möglichkeit zum Aufbau eines Filters erkennen. Es sind dabei lediglich die drei Resonatoren 1 bis 3 in der bereits geschilderten Weise angeordnet. Es handelt sich hierbei im einzelnen um einen dreikreisigen Bandpaß der Mittenfrequenz f = 1651 MHz mit einem Dämpfungspol unterhalb des Durchlaßbereiches. Die Resonatoren bestehen aus kreisrunden Kammern mit dem Innendurchmesser D=40 mm und der Höhe h=30 mm. Der Innenleiterdurchmesser d=11 mm ist so gewählt, daß sich ein für eine optimale Güte erforderlicher Wellenwiderstand des kurzgeschlossenen Topfkreises von ungefähr 77 # errechnet. Mit den den dreien Enden der Innenleiter gegenüberliegenden kapazitiven Abstimmschrauben kann die Resonanzfrequenz der Kreise eingestellt werden. Die Kopplung zwischen den Kreisen 1 und 2 sowie 2 und 3 ist induktiv und wird durch Schlitze in den gemeinsamen Trennwänden realisiert. Der Dämpfungspol unterhalb des Durchlaßbereiches ergibt sich durch eine zusätzliche kapazitive Kopplung 13 der Kreise 1 und 3.
  • Fig.6 zeigt das elektrische Ersatzschaltbild des in der Fig.5 dargestellten Filters, in dem die zusätzliche Kopplung 13 als Koppelkondensator c1,3 dargestellt ist.
  • Als weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die Fig.7 einen dreikreisigen Bandpaß bei der Mittenfrequenz fo=1551 MHz, der einen Dämpfungspol oberhalb des Durchlaßbereiches aufweist. Die Abmessungen der Resonatoren entsprechen den des Ausführungsbeispiels nach Fig.5.
  • Die Kopplungen zwischen den in ihrer elektrischen Wirkungsweise unmittelbar aufeinanderfolgenden Resonatoren 1 und 2 sowie 2 und 3 sind induktiv und durch Schlitze in den gemeinsamen Trennwänden realisiert. Der Dämpfungspol oberhalb des Durchlaßbereiches ergibt sich ebenfalls durch eine induktive Kopplung, die als Schlitz in der gemeinsamen Trennwand zwischen Resonator 1 und 3 verwirklicht ist.
  • Fig.8 zeigt das elektrische Ersatzschaltbild der Anordnung nach Fig.7. Die als induktiv wirkende Schlitzkopplung ausgeführte zusätzliche Kopplung zwischen den Resonatoren 1 und 3 ist hier als Koppelspule 11,3 dargestellt.
  • 1 Patentanspruch 8 Figuren

Claims (1)

  1. Patentanspruch Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen mit mehreren, miteinander gekoppelten Resonatoren, von denen wenigstens der erste und letzte Resonator mit Anschlußleitungen für die Zuführung bzw.
    die Abnahme der elektromagnetischen Energie versehen ist, bei dem die einzelnen Resonatoren derart angeordnet sind, daß in ihrer elektrischen Wirkungsweise aufeinanderfolgende Resonatoren eine gemeinsame Trennwand haben und bei dem weiterhin eine zusätzliche Kopplung in der gemeinsamen Trennwand zwischen wenigstens zwei in der elektrischen Wirkungsweise nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Resonatoren vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß wenigstens ein Teil der Resonatoren in dreiecksförmigen Dreierblöcken (I bis III) derart angeordnet ist, daß der in der elektrischen Wirkungsweise letzte Resonator eines Dreierblocks identisch ist mit dem ersten Resonator des darauffolgenden Dreierblocks, und daß die Resonatoren (1 bis 7) als einseitig kurzgeschlossene, mittels Schrauben (18) kapazitiv abstimmbare Koaxialleitungsresonatoren ausgebildet und mit einer gemeinsamen Kurzschlußebene (19) versehen sind.
DE19762640210 1976-09-07 1976-09-07 Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen Expired DE2640210C3 (de)

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DE2640210B2 DE2640210B2 (de) 1978-09-14
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DE2640210C3 (de) 1979-05-03

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