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DE2539142A1 - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

Info

Publication number
DE2539142A1
DE2539142A1 DE19752539142 DE2539142A DE2539142A1 DE 2539142 A1 DE2539142 A1 DE 2539142A1 DE 19752539142 DE19752539142 DE 19752539142 DE 2539142 A DE2539142 A DE 2539142A DE 2539142 A1 DE2539142 A1 DE 2539142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
machine according
haulm
conveyor belt
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752539142
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Welpi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE19752539142 priority Critical patent/DE2539142A1/de
Publication of DE2539142A1 publication Critical patent/DE2539142A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D21/00Digging machines with potato-picking implements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/06Haulm-cutting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Kartoffelerntemaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartoffelerntemaschine> insbesondere Kartoffelvollerntemaschine, mit einer Aufnahmevorrichtung, die zumindest eie dem Au.fnahmeende eines Siebförderbandes einseitig zugeordnete, an einer Längsstrebe eines Trägerrahmens für das Sieb förderband frei drehbar abgestützte Sechscheibe sowie vordere, von den Seitenrandbereichen des Siebförderbandes umlaufene Umlenkrollen umfaßt, von denen zumindest das Lager der einer Sechscheibe benachbarten Umlenkrolle in einem mit seiner Unterseite eine Gleitkufe darbietenden, unterhalb des Trägerrahmens an diesem festgelegten Lagergehäuse angeordnet ist.
  • Bei Maschinen dieser Art dienen die Sechscheiben dazu, das Kartoffelkraut in der Dammfurche zu durchschneiden, damit die Aufnahmevorrichtung mit ihren Rodescharen einen Damm aus Erdreich und Kartoffeln sauber ausheben und auf das nachgeordnete Sieb förderband übergeben kann. Bei starkem und langem Krautwuchs sowie bei starker Krautverfilzung durchschneiden bzw. durchtrennen die Sechscheiben das Kraut häufig nurunvollkommen mit der Folge, daß die von den Sechscheiben nicht abgeschnittenen Krautenden seitlich über die Breite des auszuhebenden Dammes und die Breite des Siebförderbandes heraushängen oder überstehen und den Einzug des Dammes bremsen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich seitlich vorstehende Krauthalme an der Vorderseite der Lagergehäuse verhaken, hEngenbleiben, sich sammeln und schließlich in diesem Bereich anhäufen. Die Schneid- oder Trennwirkung de Sechscheiben wird schließlich auch noch dadurch beeinträchtigt, daß sich an diesen seitlich Erdreich ansetzt, was insbesondere in schwereren Böden zu beobachten ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen sauberen und die Dammaufnahme nicht beeinträchtigenden Kraut einzug auch dann sicherstellt, wenn infolge unvollständigen Durchtrennensdes Krautes durch die Sechscheibe Krauthalme in mehr oder weniger starkem Umfang seitlich über die Breite des Siebförderbandes überstehen und gegebenenfalls mit Kraut benachbarter Kartoffelreihen oder -dämme verfilzt sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Maschine nach der Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß zumindest über einer der Umlenkrollen am Aufnahmeende des Siebförderbandes eine gegensinnig zur Drehrichtung der Umlenkrolle drehbar angetriebene Krautmitnehmervorrichtung am Trägerrahmen gelagert ist, die zumindest zwei, etwa radial zu ihrer Drehachse ausgerichtete elastische Mitnehmerfinger aufweist, deren Endbereich bis auf die Arbeitsfläche des Siebförderbandes herabreicht. Dabei bilden vorteilhaft die Mitnehmerfinger auf dem Umfang einer Trägernabe befestigte, in axialer Richtung breitflächige Gummi- oder KunsGtofformglieder, die ebene,senkrecht zu ihrer Drehachse verlaufende, im Abstand parallele Seitenflächen und eine leicht in Drehrichtung konkav gewölbte Vorderfläche mit abgerundetem Endbereich darbieten.
  • Die Maschine nach der Erfindung stellt sicher, daß am seitlichen Außenrand des aufgenommenen Dammes aus Erdreich und Kartoffeln befindliches Kraut von den Mitnehmerfingern der Krautmitnehmervorrichtung auf die Arbeitsfläche des Siebförderbandes gedrückt und infolge Klemmung zwischen den Mitnehmerfingern und der Arbeitsfläche des Siebförderbandes ohne bremsende Rückwirkung auf den Einzug des Dammes mitgenommen wird. Infolge der auf diese Weise auf das Kraut ausgeübten Mitnahmewirkung kann sich dieses auch nicht länger am Lagergehäuse für die benachbaS gelegene Umlenkrolle des Siebförderbandes festsetzen und ansammeln.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht ferner vor, daß der Arbeitskreis der Mitnehmerfinger sich mit dem Schneidkreis der den Mitnehmerfingern benachbarten Sechscheibe verschneidet und eine Seitenfläche der Mitnehmerfinger dicht neben der Außen-oder der Innenfläche der Sechscheibe, oder an dieser anliegend, umläuft. Auf diese Weise bilden die Mitnehmerfinger zugleich Abstreifer für die entsprechende Seite der Sechscheibe mit der Folge, daß deren Schneidwirkung nicht durch Ansatz von Erdreich etc. herabgesetzt wird.
  • Darüber hinaus oder stattdessen kann bei der Maschine nach der Erfindung auch vorgesehen sein, daß zumindest einem Lagergehäuse im Bereich seines vorderen, in Fahrtrichtung von unten nach oben schräg ansteigenden Kufenteils eine Krautschneidevorrichtung zuge ordnet ist, die in einer fahrtrichtungsparallelen vertikalen Ebene umlaufende Schneidmesser umfaßt, deren Schneidarbeitskreis eine über/seitliche Begrenzungskante des vorderen Kufenteils vorspringt. Eine solche Ausgestaltung stellt sicher, daß stets nur kurze Enden seitlich über die Breite des Siebförderbandes heraushängend verbleiben, die infolge herabgesetzter Möglichkeiten zum Verhaken am Lagergehäuse und infolge mangelnder Verfilzung mit Kartoffelkraut der jeweils benachbarten Kartoffelreihe vom Sieb förderband ohne unerwünschte Bremswirkung mitgenommen werden können.
  • Zahlreiche weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den AnsprUchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung näher veranschaulicht sind, es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Aufnahmevorrichtung einer Kartoffelerntemaschine nach der Erfindung> Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführung, Figt 3 eine Teilseitenansicht eines Lagergehäuses für eine Umlenkrolle des Siebförderbandes mit Krautschneidevorrichtung, und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • Die Fig. 1 veranschaulicht den Aufnahmebereich einer Kartoffelernte- oder -vollerntemaschine irgendeiner bekannten oder geeigneten Ausgestaltung, die eine dem vorderen Aufnahmeende eines Siebförderbandes 1 vorgeordnete Aufnahmevorrichtung umfaßt. Eine solche Aufnahmevorrichtung besitzt üblicherweise an einem Trägerrahmen 2 abgestützte, nicht dargestellte Rodeschare, die in das Erdreich eingreifen und einen Damm aus Erdreich und Kartoffeln ausheben, der auf das Siebförderband 1 übergeht und dann weiteren Bearbeitungen ausgesetzt ist. Der an der Maschine um eine horizontale Querachse schwenkbar angelenkte Trägerrahmen umfaßt zwei beidseits des Siebförderbandes verlaufende Längsstreben 3, von denen lediglich die in Blickrichtung vordere dargestellt list, sowie eine vordere Verbindungsstrebe 4. An dem Trägerrahmen 3 ist über nicht näher veranschaulichte Mittel eine Dammtrommel 5 drehbar abgestützt, die als Tastorgan die Oberfläche des Dammes einer Kartoffelreihe überläuft und eine Höheneinstellung der Aufnahmevorrichtung sowie des Aufnahmeendes des Siebförderbandes 1 über den Trägerrahmen 3 bewirkt. Auf der in Fig. 1 dem Betrachter zugewandten Seite ist an der Längsstrebe 3 z.B. in der in Fig. 2 veranschaulichten Weise eine Sechscheibe 6 frei drehbar abgestützt, die bei den dargestellten Ausführungsbeispielen in einer fahrtrichtungsparallelen senkrechten Ebene auf der Innenseite der Längsstrebe 3 umläuft. Die vorderen Umlenkrollen für das Siebförderband 1> von denen die in Fig. 1 bzw. 2 dem Betrachter zugewandte Umlenkrolle die in Fig. 4 veranschaulichte Ausbildung haben kann, sind in am Trägerrahmen 2 abgestützten Lagern gelagert, von denen zumindest das auf der mit einer Sechscheibe 6 versehenen Seite vorgesehene Lager in einem mit seiner Unterseite eine Gleitkufe darbietenden, unterhalb des Trägerrahmens an diesem festgelegten Lagergehäuse 7 angeordnet ist. Maschinen der vorbeschriebenen Grundausbildung sind an sich bekannt.
  • Oberhalb der in Fig. 1 dem Betrachter zugewandten und in Fig. 1 schematisch bei 8 angedeuteten Umlenkrolle für das Siebförderband ist eine Krautmitnehmervorrichtung 9 vorgesehen, die eine um eine parallel zur Drehachse der Umlenkrolle 8 in Richtung des Pfeils 10 umlaufende Trägernabe 11 umfaßt, auf deren Umfang in etwa diametraler Ausrichtung zwei Mitnehmerfinger 12 befestigt, vorzugsweise angeschraubt sind. Diese etwa radial zu der Drehachse der Trägernabe 11 ausgerichteten, aus elastischem Gummi oder Kunststoff hergestellten Mitnehmerfinger stellen in axialer Richtung verhältnismäßig breitflächige Formglieder dar, die ebene, senkrecht zu ihrer Drehachse verlaufende, im Abstand parallele Seitenflächen haben, von denen die dem Betrachter in Fig. 1 zugewandte Seitenfläche sichtbar und mit 13 bezeichnet ist. Ferner haben die Mitnehmerfinger eine leicht in Drehrichtung 10 konkav gewölbte Vorderfläche 14 und ein abgerundetes Außenende. Die Mitnehmerfinger 12 sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie mit ihrem Endbereich bis auf die Arbeitsfläche des Siebförderbandes herbreichen, so daß sie in Eingriff mit diesem Krauthalme 15 klemme d erfassen und in Laufrichtung 16 dieser Arbeitsfläche mitnehmen.
  • Die jeweils äußere Seitenfläche 13 der Mitnehmerfinger 12 läuft dabei in einer Ebene dicht neben der Innenseite des Lagergehäuses 7 um, wobei diese Ebene im wesentlichen mit dem äußeren Seitenrand 17 des Siebförderbandes 1 zusammenfällt. Dies schließt aus, daß ganz außenliegende Krauthalme unerfaßt verbleiben.
  • Der Arbeitskreis der Mitnehmerfinger 13 verschneidet sich mit dem Schneidkreis der benachbarten. Sechscheibe 6, wobei bei dem Beispiel nach Fig. 1 die inneren Seitenflächen der Mitnehmerfinger dicht neben der sichtbaren Außenseite der Sechscheibe 6 umlaufen. Stattdessen können die Mitnehmerfinger auch mit ihrer Seitenfläche an der zugewandten Seitenfläche der Sechscheibe 6 anliegen. In Abwandlung von dem dargestellten Beispiel kann die Sechscheibe mit ihrer Umlaufebene auch so angeordnet sein, daß ihre Innenseite den äußeren Seitenflächen 13 der Mitnehmerfinger 12 zugewandt ist. In beiden Fällen bilden die Mitnehmerfinger 12 zugleich Abstreifer für die Sechscheibe, an der sich dementsprechend kein nennenswerter Ansatz von Erdreich tüden kann, der ihre Schneidwirkung herabsetzt. Der Drehantrieb für die Krautmitnehmervorrichtung 9 ist von einem Wellenzapfen der Umlenkrolle 8 über ein Paar Getrieberäder 19,20 und einen Kettentrieb 21 abgeleitet, der ein vom Getrieberad 20 angetriebenes Kett-enrad 22, eine Kette 23 sowie ein Kettenrad 24 umfaßt, das auf einer Welle 25 für die Trägernabe 11 der Krautmitnehmervorrichtung 9 befestigt ist. Das in Fig. 1 veranschaulichte Lagergehäuse 7, das bereichsweise aufgebrochen wiedergegeben ist, kapselt die Getrieberadpaarung 19,20.
  • Die Drehzahl der Krautmitnehmervorrichtung 9 ist zweckmäßig durch entsprechende ber- bzw. Untersetzung derart auf die Drehzahl der Umlenkrolle 8 abgestimmt, daß die mit der Arbeitsfläche des Siebförderbandes 1 in Eingriff stehenden Endbereiche der Mitnehmerfinger 12 enge mit der Arbeitsfläche des Siebförderbandes übereinstimmende Geschwindigkeit haben. Anstelle des Kettentriebe 21 kann auch ein Zahnriementrieb od. dgl. Verwendung finden.
  • Wenn im Vorhergehenden der Aufnahmebereich der Maschine mit einer lediglich auf der dem Betrachter zugewandten Seite angeordneten Krautmitnehmervorrichtung beschrieben wurde, dann deshalb, weil solche Maschinen in der Regel mit einer Hauptseite, die im vorliegenden Falle der dem Betrachter zugewandten Seite entspricht, beim Ernten von Kartoffeln den noch nicht abgeernteten Reihenvon Kartoffeln auf dem Felde zugewandt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite spielt in solchem Falle das Krautproblem eine geringere Rolle, so daß es entbehrlich sein kann, auch über der dem Betrachter in der Zeichnung abgewandten Umlenkrolle des Sieb förderb andes eine zweite Kraufmitnehmervorrichtung anzuordnen. Dies ist jedoch ohne weitet möglich. Auch ist es denkbar, die Krautmitnehmervorrichtung auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Aufnahmevorrichtung vorzusehen, wenn diese Seite die Hauptseite im Sinne der obigen Definition bildet. Wenn auch oder nur die dem Betrachter der Zeichnung abgewandte Seite mit einer Krautmitnehmervorrichtung versehen wird, dann hat dies eine der vorstehend dargestellten und beschriebenen Ausbildung entsprechende Gestaltung und Anordnung.
  • Zusätzlich zu der Krautmitnehmervorrichtung oder auch anstelle dieser kann dem dem Betrachter der Zeichnung zugewandten Lagergehäuse 7 - oder analog dem dem Betrachter abgewandten Lagergehäuse oder beiden - eine Krautschneidevorrichtung 26 zugeordnet sein. Diese Krautschneidevorrichtung 26 umfaßt ein in einer fahrtrichtungsparallelen vertikalen Ebene umlaufendes Schneidmesser das als Kreissägemesser ausgebildet sein kann, vorzugsweise jedoch diametral zu ihrer Drehachse verlaufende Doppelklingen 27»28 an einem Messerträger 29 umfaßte die etwa radial oder leicht keilförmig zulaufende Schneidkanten 30 darbieten.
  • Die Krautschneidevorrichtung 26 ist dem Lagergehäuse 7 im Bereich seines vorderen, in Fahrtrichtung von unten nach oben schrä ansteigenden Kufenteils 31 derart zugeordnet, daß der Schneidarbeitskreis ihrer Schneidmesser über eine seitlich beim dargestellten Beispiel über die außenseitige, Begrenzungskante dieses vorderen Kufenteils vorspringt. Die Schneidmesser 27,28 führen eine mit der Drehrichtung der benachbarten Umlenkrolle 8 in der Drehrichtung übereinstimmende Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 32 aus und werden bei dem dargestellten Beispiel direkt von einem Wellenzapfen 33 der Umlenkrolle 8 angetrieben, auf dem der Messerträger 29 befestigt ist. Dieser Wellenzapfen 33 ist.in dem Lagerteil 34 des Lagergehäuses 7 drehbar gelagert und wird vom Siebförderband 1 her angetrieben. Hierzu ist bei der dargestellten Ausbildung des Siebförderbandes mit parallelen Querstäben ein Zahnrad 35 vorgesehen, dessen Zähne zwischen die Stäbe 36 des Siebförderbandes (Fig. 4) greifen. Dieses Zahnrad 35 kann direkt auf dem Wellenzapfen 33 befestigt sein oder, wie bei dem dargestellten Beispiel, mit der Innenseite der Umrolle 8 verbunden werden, die ihrerseits fest auf dem Wellenzapfen 33 angeordnet ist. Bei dem dargestellten Beispiel laufen die Schneidmesser 27,28 auf der Außenseite des Lagergehäuses 7 um. Jedoch ist es in gleicher Weise auch möglich, die Schneidmesser auf der Innenseite des Lagerhäuses 7 umlaufen zu lassen, in welchem Falle z.B. daran gedacht werden könnte, die Schneidmesser 27,28 direkt an dem umlaufenden Flansch 37 der Umlenkrolle 8 zu befestigen.
  • Wie insbesondere die Fig. 3 erkennen läßt, weist der vordere Kufenteil 31 des Lagergehäuses 7 im Bereich der Verschneidung mit dem Schneidarbeitskreis der Schneidmesser eine Einziehung 38 auf, die eine teilkreisbogenförmige Kontur besitzt und in den geradlinig ansteigenden Kufenteil 39 übergeht. Auf diesem ist eine Gegenmesserleiste 40 lösbar befestigt, um als Verschleißteil schnell ausgewechselt werden zu können. Die Schneidmesser 27,28 wirken mit der außenliegenden Begrenzungskante des vorderen Kufenteils 31, bei dem dargestellten Beispiel insbesondere mit der Gegenmesserleiste 40,schneidend zusammen, so daß sich quer heraus-erstreckende Krauthalme 15 erfaßt und abgeschnitten werden. Die Einziehung 38 mit dem durch sie gegebenen Übergang zur Gegenmesserleiste 40 schafft dabei eine Art Tasche, in der sich Krauthalme, die von den Schneidmessern zunächst ungeschnitten in Drehrichtung mitgenommen werden sollten, festlegen können um dann sicher abgeschnitten zu werden.
  • Die Schneidmesser laufen auf der Außenseite des Lagergehäuses 7 unter einer Abdeckung 41 um, die, wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, lediglich den über den vorderen Kufenteil 31 vorspringenden Bereich des Schneidarbeitskreises der Schneidmesser unabgedeckt beläßt.
  • Im Falle einer gleichzeitigen und gleichseitigen Anordnung einer Krautmitnehmervorrichtung und einer Krautschneidvorrichtung bedarf es lediglich einer Verlängerung des Wellenzapfens 33 in Richtung nach außen, um auf diesem das Zahnrad 19 der Antriebsübertragung für die Krautmitnehmervorrichtung 9 anzuordnen. Statt dessen kann bei Vorsehen nur der Krautmitnehmervorrichtung der in Fig. 4 veranschaulichte Wellenzapfen53 geringfügig verlängert werden und statt des Messerträgers 29 mit den Schneidmessern das Zahnrad 19 allein aufnehmen.

Claims (15)

  1. Ansprüche:
    Kartoffeierntemaschine, insbesondere Kartoffelvollerntemaschine, mit einer Aufnahmevorrichtung, die zumindest eine dem Aufnahmeende eines Siebförderbandes einseitig zugeordnete, an einer Längsstrebe eines Trägerrahmens für das Sieb förderband frei drehbar abgestützte Sechscheibe sowie vordere, von den Seitenrandbereichen des Siebförderbandes umlaufene Umlenkrollen umfaßt, von denen zumindest das Lager der einer Sechscheibe benachbarten Umlenkrolle in einem mit seiner Unterseite eine Gleitkufe darbietende, unterhalb des Trägerahmens an diesem festgelegten Lagergehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest über einer der Umlenkrollen(8) am Aufnahmeende des Siebrörderbandes (1) eine gegensinnig zur Drehrichtung der Umlenkrolle drehbar angetriebene Krautmitnehmervorrichtung (9) am Trägerrahmen (2) gelagert ist, die zumindest zwe; etwa radial zu ihrer Drehachse ausgerichtete elastische Mitnehmerfinger (12) aufweist, deren Endbereich bis auf die Arbeitsfläche des Siebförderbandes herabreicht.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerfinger (2) auf dem Umfang einer Trägernabe (11) befestigte, in axialer Richtung breitflächige Gummi- oder Kunststofformglieder bilden, die ebene, senkrecht zu ihrer Drehachse verlaufende, im Abstand parallele.Seitenflächen (13) und eine leicht in Drehrichtung konkav gewölbte Vorderfläche (14) mit abgerundetem Endbereich darbieten.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskreis der Mitnehmerfinger (12) sich mit dem Schneidkreis der den Mitnehmerfingern benachbarten Sechscheibe (6) verschneidet und jeweils eine Seitenfläche der Mitnehmerfinger dicht neben der Außen- oder der Innenfläche der Sechscheibe, oder an dieser anliegend, umläuft.
  4. 4. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils äußere Seitenfläche (13) der Mitnehmerfinger (12) in einer Ebene dicht neben der Innenseite des Lagergehäuses (7) umläuft.
  5. 5. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb für die Krautmitnehmervorrichtung (9) von einem Wellenzapfen (33) der benachbarten Umlenkrolle (8) über eine Getrieberadpaarung (19,20) und einen Ketten- oder Zahnriementrieb (21) abgeleitet ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5 dadurch gekennseichnet, daß die Getrieberadpaarung (19,20) im Lag'gehäuse (7) gekapselt angeordnet ist.
  7. 7. Maschine nach insbesondere einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einem Lagergehäuse (7) im Bereich seines vorderen, in Fahrtrichtung von unten nach oben schräg ansteigenden Kufenteils (31) eine Krautschneidevorrichtung (26) zugeordnet ist, die in einer fahrtrichtungsparallelen vertikalen Ebene umlaufende Schneidmeser (27,28) umfaßte deren Schneidarbeitskreis über eine seitliche Begrenzungskante des vorderen Kuf-enteils vorspringt.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (27,28) der Krautschneidevorrichtung (26) eine mit der Drehrichtung der benachbarten Umlenkrolle (8) Ubereinstimmende Drehrichtung (32) aufweisen.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (27,28) auf einem Wellenzapfen (33) der benachbarten Umlenkrolle (8) befestigt und von diesem angetrieben sind.
  10. 10. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (27,28) als sich zu ihrer Drehachse diametral erstreckende Doppelklingen mit etwa radialen Schneidkanten (30) ausgebildet sind.
  11. 11. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (27,28) mit der außenliegenden Begrenzungskante des vorderen Kuf-ent ei ls (31) des Dgergehäuses (7) als Gegenschneidkante zusammenwirken.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der mit den Schneidmessern (27,28) zusammenwirkenden Begrenzungskante des vorderen Kufenteils (39) eine Gegenmesserleiste (40) auswechselbar befestigt ist.
  13. 13. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 12, dadurch geRennzeichnet, daß der vordere Kufenteil (31) des Lagergehäuses (7) im Bereich der Verschneidung mit dem Schneidarbeitskreis der Schneidmesser (27,28) eine Einziehung (38) aufweist.
  14. 14. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 13j dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (27,28) auf der Außenseite des Lagergehäuses 0 unter einer Abdeckung (41) umlaufen, die lediglich den über den vorderen Kufenteil( 31) vorspringenden Bereich des Schneidarbeitskreises der Schneidnesser unabgedeckt beläßt.
  15. 15. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die UmlenkrolMO(8) von den Stäben (36) der Siebförderkette (1) über jeweils ein auf dem Wellenzapfen (33) oder der Umlenkrolle innenseitig befestigtes Mitnehmerrad angetrieben ist bzw. sind.
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CN112243672A (zh) * 2020-10-21 2021-01-22 勇猛机械股份有限公司 一种马铃薯收割机用捡拾台总成
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