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DE2538380C3 - Aufgabeeinrichtung mit Fülltrichter und anschließendem Förderschacht zur Zufuhr von Müll zu Verbrennungsanlagen - Google Patents

Aufgabeeinrichtung mit Fülltrichter und anschließendem Förderschacht zur Zufuhr von Müll zu Verbrennungsanlagen

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DE2538380C3
DE2538380C3 DE19752538380 DE2538380A DE2538380C3 DE 2538380 C3 DE2538380 C3 DE 2538380C3 DE 19752538380 DE19752538380 DE 19752538380 DE 2538380 A DE2538380 A DE 2538380A DE 2538380 C3 DE2538380 C3 DE 2538380C3
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DE
Germany
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tearing
feeding device
cutting devices
cutting
conveyor shaft
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DE19752538380
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DE2538380A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martin Johannes Josef Dr Ing 8000 Muenchen
Original Assignee
Martin Johannes Josef Dr Ing 8000 Muenchen
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Publication date
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Priority to US05/930,568 priority patent/US4225277A/en
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufgabeeinrichtung mit Fülltrichter und anschließendem Förderschacht zur Zufuhr von Müll zu Verbrennungsanlagen.
Zufolge einer neueren Entwicklung in der Städtehygiene werden die städtischen Abfälle jetzt mehr und mehr in Säcken aus Papier und Plastikfolien eingesammelt Diese sind zweifellos bequem und geruchfrei in der Anwendung, ergeben jedoch feuerungstechnisch den Nachteil, daß sie eine Kontaktierung der Mullstoffe bewirken, deren wünschenswerte Durchmischung erschweren und in der Aufgabephase auf die Feuerung die Müllstoffe vor dem Kontakt mit der meist vorgewärmten Verbrennungsluft sowie der Einstrahlwärme aus dem Feuerraum abschirmen. In großer Menge auf einmal in die Feuerung aufgegebene Plastiksäcke haben zudem die Eigenschaft, aufeinander abzurutschen und so deren kontrollierte Beschickung zu stören.
Nachteile dieser Art könnten durch eine mechanische Vorzerkleinerung des Mülls vor seiner Aufgabe in die Aufgabeschurre vermieden werden, jedoch ist dies bei bestehenden Anlagen aus baulichen Gründen meist nicht möglich und gegebenenfalls sehr kostenaufwendig.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufgabeeinrichtung für Großfeuerungen zu schaffen, die die eingangs erwähnten Nachteile vermeidet, d. h. einer Kontaktierung der Müllstoffe entgegenwirkt, eine gute Durchmischung des Mülls fördert sowie den Kontakt des Mülls mit der Verbrennungsluft während der Aufgabephase sowie die Einwirkung der Strahlung aus dem Feuerraum begünstigt. Außerdem soll das unkontrollierte Durchrutschen der glatten Plastik-Müllsäcke vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest längs einer Begrenzungsfläche des Förderschachtes hervorstehende Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen angeordnet sind. Durch diese Anordnung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen erfolgt ein Aufreißen und Aufschneiden der Müllsäcke, wodurch der Müll aus diesen Säcken austreten und sich mit Müll aus anderen Säcken unter Oberflächenvergrößerung vermischen kann, wobei eine intensivere Vortrocknung und Zündung eintrittt, als dies beim
Verbleiben des Mülls in geschlossenen Säcken möglich wäre.
Es ist bereits eine Aufgabeeinrichtung der eingangs erläuterten Art aus der DT-OS 21 61 936 bekannt, bei der am Ende des Förderschachtes für feuchte Brennstoffe, wie z. B. Schlamm, ein Rotorzuteiltrockner angeordnet ist, der eine umlaufende Walze mit sägezahnartiger Oberflächengestaltung umfaßt, wobei die sägezahnartigen Vorsprünge von dem im Förderschacht vorhandenen Schlamm Teile nach Art eines Fräsvorganges abtrennen, die dann in den zwischen den Sägezähnen befindlichen Kammern während des Umlaufs des walzenartigen Rotors trocknen und anschließend in den Feuerraum fallen. Zur Lösung der weiter oben angegebenen Aufgabe ist diese bekannte Einrichtung nicht geeignet, da nur eine geringe Anzahl der durch den Förderschacht geförderten Müllsäcke mit diesem Rotor in Berührung kommen würden, wobei auch für diesen Fall nicht sichergestellt ist, daß ein Aufreißen der Müllsäcke stattfindet, da der Rotor sich in gleicher Richtung bewegt wie die Müllsäcke. Der angestrebte Erfolg wäre zumindest unvollständig.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung können die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an feststehenden und/oder bewegbaren Flächen des Förderschachtes angeordnet sein. Bei den bewegbaren Flächen kann es sich sowohl um versteilbare Flächen zur Veränderung der Durchtrittsquerschnitte in der Aufgabeeinrichung als auch um zwangsweise bewegbare Flächen handeln, die der Förderung des aufgegebenen Mülls dienen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an relativ zueinander bewegbaren Flächen des Förderschachtes angeordnet sind, wodurch eine wesentlich intensivere Einwirkung der Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen auf die Müllsäcke eintritt, als dies bei einem Vorbeifördern der Müllsäcke an solchen Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen der Fall ist. Außerdem tritt bei einer Relativbewegung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen eine Umwälzbewegung des Mülls und der Müllsäcke wegen der Stau- und Schubwirkung der stehenden und der bewegten Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen ein. Diese Umwälzbewegung führt dazu, daß nach jeder Relativverschiebung neue Flächen der Müllsäcke an die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen gelangen, was zu einem weitgehenden Aufschlitzen der Müllsäcke bzw. Auflockern des bereits aus den Müllsäcken austretepden Mülls führt.
Bei einer Aufgabeeinrichtung mit Beschickkolben unterhalb der Aufgabeschurre des Förderschachtes, die den Müll gegebenenfalls über einen Aufgabetisch zum Feuerraum der Verbrennungsanlage fördern, können die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen auf der Oberseite im Bereich der Stirnenden der Beschickkolben angeordnet sein. Die angestrebte Wirkung wird dabei noch verbessert, wenn die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen außer an den Beschickkolben auch noch auf dem Aufgabetisch angeordnet sind, wodurch große Relativverschiebungen zwischen benachbarten Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen eintreten, die das Aufreißen der Müllsäcke fördern. Da der Aufreiß- und/oder Aufschneidvorgang mit zunehmender Relativverschiebung benachbarter Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen zunimmt, ist es vorteilhaft, wenn anstelle von einem oder zwei Beschickkolben mehrere gegenläufig oder in untereinander verschiedenem Rhythmus arbeitende Kolben oder Stößel verwendet werden, die mit Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen besetzt sind.
Wenn auch die Zerreißwirkung durch Anordnung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an den relativ zueinander bewegbaren Beschickkolben besonders hoch ist, so läßt sich die Wirkung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen, die in der Aufgabeschurre des Förderschachtes angeordnet sind, noch dadurch steigern, daß ein oder mehrere Wandbereiche oder eine gesamte Wand, vorzugsweise die hintere Wand der Aufgabeschurre, in Längsrichtung der Aufgabeschurre bewegbar angeordnet sind oder ist, wodurch eine intensive Relativverschiebung zwischen den nach unten rutschenden Müllsäcken und den Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen eintritt
Die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen können auf ihren zugeordneten Flächen starr oder frei schwenkbar angeordnet sein. Beide Anordnungsmöglichkeiten sollen die Austauschbarkeit der Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen umfassen, um einerseits beschädigte Teile austauschen und andererseits die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen geänderten Bedingungen anpassen zu können. Frei schwenkbar angeordnete Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen kommen nur an zwangsweise bewegbaren Flächen zur Anwendung, die sowohl in als auch gegen die Förderrichtung des Mülls bewegt werden, da nur so eine Verschwenkung der frei schwenkbar gelagerten Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen eintritt.
Um auch diejenigen Müllsäcke erfassen zu können, die weitgehend unbeschädigt aus der Aufgabeschurre austreten und auf der Oberseite des durch Beschickkolben zur Beschickkante des Förderschachtes geförderten Mülls liegen, können gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen am Ende der Aufgabeschurre oberhalb von Beschickkolben an einer gesteuerte Drehbewegungen ausführenden Walze angeordnet sein. Die Walze kann dabei gleich- oder gegensinnig oder entsprechend einer Kombination dieser Bewegungsarten (Pilgerschritt) in bezug auf die Bewegung der Beschickkolben verdrehbar sein.
Die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen können vorzugsweise dreieckförmige Messer umfassen, die mit einer Flanke auf der zugeordneten Fläche aufruhen und an einer oder au beiden verbleibenden Flanken eine vorzugsweise durch einen ein- oder zweiseitigen Wellenschliff mit Zacken versehene Schneide aufweisen. Bei einer schwenkbaren Ausbildung ist es vorteilhaft, wenn die Schwenkachse an einer Ecke eines dreieckförmigen Messers liegt und vorzugsweise nur die dieser Ecke gegenüberliegende Flanke mit einer Schneide versehen ist. Im übrigen können die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen auch scharfkantige oder hakenartige Vorsprünge umfassen.
Die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen können regelmäßig oder unregelmäßig längs des Weges des Mülls in der Aufgabeeinrichtung angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen schachbrettartig verteilt angeordnet. Sie können zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit an ihren Reiß- und Schneidkanten mit Hartmetallbelägen versehen sein, die vorzugsweise durch Elektrodenaufschweißung aufgetragen sind. Das Aufschweißen hat den Vorteil, daß die Oberfläche der Hartmetallbeläge rauh ist und den Reißvorgang unterstützt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, deren einzelne Figuren nur schematische Abbildungen verschiedener Einrichtungen beinhalten.
Dabei zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Aufgabeschurre mit Reiß und/oder Schneidvorrichtungen nach der Erfindung,
Fig. la und Ib vergrößerte Darstellungen von Schneidvorrichtungen,
F i g. 2 eine Anordnung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an Beschicikkolben einer Aufgabeeinrichtung,
Fig. 3 die Anordnung von Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an mehreren Beschickkolben einer Aufgabeeinrichtung,
Fig.4a bis 4c verschiedene Anordnungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Reiß- und/oder Schneidvorrichtung an Beschickkolben einer Aufgabeeinrichtung,
Fig.5 eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung mit einer schwenkbaren Reiß- und/oder Schneidvorrichtung an einem Beschickkolben und
F i g. 6 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Aufgabeeinrichtung nach der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Aufgabeschurre 1 dargestellt, aus der der aufgegebene Müll auf einen Aufgabetisch 2 gelangt, auf welchem ein hin- und herbewegbarer Beschickkolben 3 angeordnet ist, der den aus der Aufgabeschurre 1 kommenden Müll zur Beschickkante 4 weiterbefördert, von der der Müll in den Feuerraum 5 gelangt, der sich an den mit 27 bezeichneten Förderschacht anschließt, der vom Fülltrichter bis zur Beschickkante reicht. Um die in den Förderschacht 27 eingeworfenen Müllsäcke aufzureißen und/oder aufzuschneiden, sind die Wände der Aufgabeschurre, im dargestellten Beispiel die vordere Wand 6 und die hintere Wand 7, mit dreieckförmigen Messern Sa vorzugsweise schachbrettartig besetzt, an denen die Müllsäcke vorbeirutschen und aufgeschlitzt werden. Die hintere Wand 7 der Aufgabeschurre 1 ist in Richtung des Pfeiles 9 höhenbeweglich ausgebildet, um die Einwirkung der Messer 8a auf die vorbeirutschenden Müllsäcke zu erhöhen.
Die Fig. la und Ib zeigen Schneidvorrichtungen in Form dreieckiger Messer 8a und 8a', von denen das Messer 8a einen Wellenschliff aufweist, der so ausgeführt ist, daß trotz der einzelnen wellenförmigen Vertiefungen Sw eine durchgehende Schneide 8p verbleibt, während beim Messer 8a'die einzelnen wellenförmigen Vertiefungen 8s so tief ausgeführt sind, daß Säge- oder Reißzähne Sr entstehen. Die Schliffart nach F i g. 1 b kann ein- oder beidseitig an einer Messerflanke ausgeführt sein. Die wellenförmigen Vertiefungen 8w und 8s können einen durch eine Auftragsschweißung aufgebrachten Hartmetallbelag aufweisen.
Gemäß F i g. 2 sind dreieckförmige Messer Sb und 8c auf der Oberseite jeweils am Stirnende von hin- und herbewegbaren Beschickkolben 10 und im Bereich der Beschickkante 11 eines Aufgabetisches 12 angeordnet, auf dem der untere der beiden Beschickkolben 10 verschiebbar geführt ist, während der andere der beiden Beschickkolben auf dem unteren Beschickkolben aufruht und relativ zu diesem verschiebbar ausgebildet sein kann. Bei dieser Ausführungsform ist die Reiß- und/oder Schneidwirkung besonders groß, wenn die Messer Sb auf den Beschickkolben relativ zueinander bewegbar sind und außerdem noch eine Relativverschiebung in bezug auf die feststehenden Messer 8c an 6$ der Beschickkante 11 aufweisen, da hierbei durch Bremswirkung auch noch eine Omwälzbewegung des Mülls eintritt, wodurch bei jedem Hub neue Flächen der Müllsäcke an die gegeneinander arbeitenden Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen gelangen.
F i g. 3 zeigt eine Variante einer Aufgabeeinrichtung, die mehrere schräg nach oben in Richtung auf eine Beschickkante 13 fördernde Beschickkolben 14 umfaßt, zwischen denen jeweils ein feststehender Kolben 15 angeordnet ist. Sowohl die bewegbaren Kolben 14 als auch die feststehenden Kolben 15 sind an der Oberseite im Bereich ihrer Stirnenden mit dreieckförmigen Messern Sd versehen, die im Betrieb Relativverschiebungen ausgesetzt sind. Die dreieckförmigen Messer Sd, die in Förderrichtung des Mülls ausgerichtet und auf den Oberflächen der Kolben befestigt sind, weisen jeweils eine Flanke 16 auf, die mit Zacken 17 versehen ist, welche durch einen Wellenschliff an dieser Flanke gebildet sind.
Fig.4 zeigt verschiedene Ausbildungs- und Anordnungsmöglichkeiten von Reiß- und Schneidmessern 8e, Sf, Sg, wobei sämtliche Messer vorzugsweise am Stirnende eines Beschickkolbens 10 auf dessen Oberseite angeordnet sind. Die Ausführungsformen unterscheiden sich dadurch, daß das Messer 8e an beiden Flanken 16 und 18 einen Wellenschliff aufweist und mit hierdurch gebildeten Zacken 17 versehen ist, während die Messer 8/"und Sg nur an einer Flanke 16 einen Wellenschliff mit Zacken 17 aufweisen. Die Messer 8/'und Sg unterscheiden sich dadurch, daß beim Messer 8/die Flanke 16 mit einer Schneide versehen ist, während das Messer Sg an der Flanke 18 einen Wellenschliff aufweist. Hierdurch ergeben sich unterschiedliche Wirkungsweisen. Während das Messer 8e in jeder Bewegungsrichtung des Beschickkolbens 10 wirksam ist, erfolgt beim Messer 8/ ein Aufreißen von Müllsäcken und ein Auflockern des Mülls nur beim Vorwärts- bzw. Förderhub, während beim Rückhub des Beschickkolbens 10 das Messer 8/ weniger wirkungsvoll arbeitet. Das Messer Sg weist gegenüber dem Messer Sf eine Reiß- und Schneidwirkung beim Rückhub des Beschickkolbens 10 auf, während es beim Vorwärts- oder Förderhub mehr umlagernd schneidend wirkt
In F i g. 5 ist ein dreieckförmiges Messer 8Λ gezeigt, das mittels einer Schwenkachse 19 auf einer abgeschrägten Oberseite 20 eines Beschickkolbens 21 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse 19 ist an einer Ecke des dreieckförmigen Messers 8Λ vorgesehen, das nur mit einer Schneide versehen ist, die sich an der der Schwenkachse 19 gegenüberliegende Flanke 22 befindet. In F i g. 5 ist mit ausgezogenen Linien die eine und mit gestrichelten Linien die andere Endstellung des frei verschwenkbaren Messers 8Λ gezeigt. Die Verschwenkung des Messers tritt aufgrund der Verschiebung des Beschickkolbens 21 gegenüber dem darüberliegenden Müll ein, an dem das Messer 8A den zui Verschwenkung notwendigen Widerstand findet Hierbei werden die Ecken und die geschliffene Flanke 2i wirksam.
Fig.6 zeigt eine Aufgabeeinrichtung, bei dei oberhalb mehrerer Beschickkolben des Förderschach tes 27 ähnlich der Anordnung nach F i g. 3 am unterer Ende der hinteren Wand 23 einer Aufgabeschurre 24 eine Walze 25 drehbar gelagert ist, die mit Messern Si besetzt ist, die beim Hin- und Herdrehen der Walze 2! zwischen den mit ausgezogenen und gestricheltei Linien dargestellten Endstellungen auf den unterhalt der Walze 25 vorbeigeförderten Müll einwirken. Di< Walze 25 kann dabei so gesteuert sein, daß sii gleichsinnig oder gegensinnig in bezug auf dii Bewegung der Beschickkolben 14' verdreht wird
Selbstverständlich ist auch eine Kombination dieser Bewegungsmöglichkeiten einstellbar. Die bewegbaren Beschickkolben 14' und die zwischen diesen Kolben angeordneten feststehenden Kolben 15' sind an ihren Stirnenden mit Messern 8/n ähnlich der Darstellung in Fig.4 versehen. Die Beschickkolben 14' fördern den
Müll in Richtung auf die Beschickkante 13', wobei der Müll eine Umwälzbewegung entsprechend der Pfeillinie 26 ausführt.
Zur Verdeutlichung der Wirkungen sind die Messer 8 teilweise in vergrößertem Maßstab dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Aufgabeeinrichtung mit Fülltrichter und anschließendem Förderschacht zur Zufuhr von Müll zu Verbrennungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest längs einer Begrenzungsfläche des Förderschachtes (27) hervorstehende Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) angeordnet sind.
2. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) an feststehenden und/oder bewegbaren Flächen (6,7,10,14,15,14', 15', 20,25) des Förderschachtes (27) angeordnet sind.
3. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) an zueinander verstellbaren Flächen des Förderschachtes (27) angeordnet sind.
4. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) an relativ zueinander bewegbaren Flächen (10, 12, 14,15) des Förderschachtes (27) angeordnet sind.
5. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, mit Beschickkolben unterhalb der Aufgabeschurre des Förderschachtes, die den Müll gegebenenfalls über einen Aufgabetisch zum Feuerraum der Verbrennungsanlage fördern, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8b bis Sm) auf der Oberseite im Bereich der Stirnenden der Beschickkolben (10, 14,15,14', 15', 21) angeordnet sind.
6. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, , daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (Sc) auf dem Aufgabetisch (12) angeordnet sind.
7. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) auf ihren zugeordneten Flächen starr angeordnet sind.
8. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (Sh) auf ihren zugeordneten Flächen (20) frei schwenkbar angeordnet sind.
9. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8^ am Ende der Aufgabeschurre oberhalb von Beschickkolben (14', 15') an einer gesteuerte Drehbewegungen ausführenden Walze (25) angeordnet sind.
10. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (25) gleich- oder gegensinnig oder entsprechend einer Kombination dieser Bewegungsarten (Pilgerschritt) in bezug auf die Bewegung der Beschickkolben (14', 15') verdrehbar ist.
11. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm) vorzugsweise dreieckförmige Messer umfassen, die mit einer Flanke auf der zugeordneten Fläche und an einer oder beiden verbleibenden Flanken (16, 18) eine vorzugsweise durch einen ein- oder zweiseitigen Wellenschliff mit Zacken (17) versehene Schneide aufweisen.
12. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer schwenkbaren Ausbildung der Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (Sh) die Schwenkachse (19) an einer Ecke eines dreieckförmigen Messers liegt und vorzugsweise nur die dieser Ecke gegenüberliegende Flanke (22) mit einer Schneide versehen ist
13. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen scharfkantige oder hakenartige Vorsprünge umfassen.
14. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen (8a bis Sm)schachbrettartig verteilt angeordnet sind.
15. Aufgabeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiß- und/oder Schneidvorrichtungen an ihren Reiß- und Schneidkanten mit Hartmetallbelägen (ζ. B. Elektrodenaufschweißung) versehen sind.
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