DE2538213A1 - Radialstromwaescher - Google Patents
RadialstromwaescherInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/06—Spray cleaning
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
- Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
Description
METALLGSSELLSCHAFT Frankfurt/Main, 26. August 1975
Aktiengesellschaft -¥gn/HSz-
Prοv.Nr. 7662 LT
Radialstromwäscher
Die Erfindung betrifft einen Radialstrorawäseher mit in einem
Gehäuse angeordneten Einlaß für Verunreinigungen enthaltendes Gas und mindestens einem mit einer Sprüheinrichtung für Waschflüssigkeit
ausgerüsteten einstellbaren Durchtrittsspalt zum riaßbehandeln des zu reinigenden Gases.
Radialstromwäscher für die Naßreinigung von Gasen sind z.B. aus der deutschen Patentschrift 2 224 519 und der dazu korrespondierenden
US-Patentschrift 3 834 127 bekannt. Sie intensivieren die Benetzung der Verunreinigungspartikel im Gas mit
Flüssigkeitströpfchen, z.B. Wasser, indem das mit Flüssigkeit besprühte Gas durch einen Ringspalt gepreßt wird. Dieses als
Venturiprinzip bekannte Waschverfahren hat verbreitete Anwendung gefunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten
Wäscher zu schaffen, der insbesondere für staubhaltiges Gas in wirtschaftlicher Weise verwendet werden kanno Gelöst wird
diese Aufgabe bei einem Wäscher der eingangs genannten Art dadurch, daß das Gehäuse zwischen dem Gaseinlaß und der ersten
Sprüheinrichtung mindestens ein Leitelement aufweist, welches das Gas in eine Strömung mit Rotationskomponente umlenktyund
darunter eine nach außen entleerbare Staubtasche angeordnet ist. Diesem Wäscher ist damit ein nach dem Wirkungsprinzip
des Zyklons arbeitender Staubabscheider vorgeschaltet, der zunächst ein trockenes Entstauben des zu reinigenden Gases
ermöglicht. An die trockene Entstaubung schließt sich eine Naßwäsche durch einen an sich bekannten Radialstrom- bzw.
Venturiwäscher an.
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2 b 3 8 2 ί 3
Vorteilhaftervreise wird der Trockenentstaubungs- und Naßbehandlungsteil
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordnet, wodurch die Vorrichtung mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann.
Die verbesserte Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase kann auf verschiedenen Gebieten eingesetzt werden; sie ist z.B. für
die Gichtgasentstaubung von Druckhochöfen sehr interessant und kann die Verwendung des bisher üblichen Staubsacks überflüssig
machen.
Eine Weiterentwicklung des Wäschers besteht darin, daß die Umlenkeinrichtung
aus einem zentralen Anströmkonus und zwischen der Gehäusewand und dem Anströmkonus angeordneten Leitschaufeln
besteht. Die Innenwand der Staubtasche kann als Außenwand des Bintrittsteils für die Naßbehandlung im Wäscher ausgebildet werden.
Um jedoch eine zu starke Kühlung in der Staubtasche zu vermeiden, kann' auch ein Abstand zwischen den beiden Wänden bestehen, der
den Wärmsübergang hemmt.
Mit Hilfe der Zeichnung v/ird ein Ausführungsbeispiel des Wäschers
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Wäscher,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1O
Der in Fig. 1 gezeigte Wäscher weist ein im wesentlichen zylindrisches
Gehäuse 1 mit einem Einlaß 2 für das zu reinigende, staubhaltige Gas und einen Reingasaustritt 3 auf. Das zu reinigende
Gas durchströmt den Wäscher etwa entlang der gestrichelt eingezeichneten Strömungspfeile.
Der Gasströmung ist unterhalb des Einlasses 2 ein Verdrängerkörper
in Gestalt des Anströmkonus 4 in den Weg gestellt. Dadurch wird das Gas durch einen Kranz von Leitschaufeln 5
geführt, deren Ansicht entgegen der Strömungsrichtung Fig. 2 zeigt. Die mit ihrer Fläche einen spitzen Winkel gegen die
Senkrechte bildenden Leitschaufeln (vgl. Fig. 1) lenken die
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Gasströmung in solcher Weise um, daß sie eine Rotationskomponente
erhält. Das die Leitschaufeln 5 verlassende Gas strömt
deshalb in einem schraubenlinienförmigen Strömungsweg nach unten. Die schwereren Staubteilchen werden dabei durch erhöhte
Zentrifugalkräfte nach außen bewegt und in die ringförmige Staubtasche 6 geleitet. Die Staubtasche wird durch die Gehäusewand und ein konisches Leitblech 6a gebildet. Der sich in der
Staubtasche 6 sammelnde trockene Staub wird kontinuierlich oder diskontinuierlich durch die beiden Staubleitungen 7 und
abgezogen. Die Staubtasche 6 weist vor allem zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit zwei Teilungswände 6b und 6c (Fig. 3)
auf.
Das zu einem erheblichen Teil von Staub befreite Gas strömt durch den Eingang 9, der nach unten eine kegelstumpfförmige
Erweiterung 9a besitzt, in den anschließenden Naßbehandlungsteil des Wäschers. Mit der Naßwäsche des Gases wird dieses
zumeist auch gekühlt. Zwischen dem Leitblech 6a und der Erweiterung 9a besteht ein Abstand, der den Wärmeübergang erschwert.
Sine Abkühlung bis zur Bildung von Kondensat in der Staubtasche
6 wird dadurch vermieden. Der Naßbehandlungsteil der Reinigungsvorrichtung ist durch das deutsche Patent 2 224 519
sowie das dazu korrespondierende US-Patent 3 834 127 ausführlich beschrieben, so daß hier nicht mehr alle Einzelheiten erläutert
zu werden brauchen.
Der Naßbehandlungsteil der Vorrichtung nach Fig. 1 ist ein
zweistufiger Radialstromwäscher, doch ist auch eine ein- oder mehrstufige Ausgestaltung möglich. Die erste Waschstufe besteht
aus der Sprühvorrichtung 10 für Waschflüssigkeit, dem Zwischenboden
11 mit einer zentralen Öffnung 12, dem höhenverstellbaren Stellring 13 und dem Umlenkblech 14. Die Höhenverstellung des
Stellrings 13 geschieht durch öle von außen steuerbare Hubvorrichtung 15» wodurch die Breite des Ringspalts zwischen der
Öffnung 12 und dem Stellring 13 reguliert wird. Die Breite dieses Ringspalts bestimmt den Druckverlust des Gases beim Durchgang
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durch die zentrale Öffnung und den Ringspalt und beeinflußt die Reinigungswirkung der Wäscher stufe. Das Umlenkblech 14
wird durch Streben 16 gehalten, die am Gehäuse 1 Gefestigt sind.
Die zweite Naßreinigungsstufe ist im Prinzip genauso ausgebildet wie die zuvor beschriebene erste Stufe. Sie besteht aus der
Sprühvorrichtung 20, dem Zwischenboden 21 , der als Kegelstumpfmantel
ausgebildeten zentralen Öffnung 22, dem Stellring 23 und dem Umlenkblech 24. Der Stellring 23 wird durclx eine
Stange 25 in nicht näher dargestellter Weise von au-3en in der
Höhe■justiert. Der Abstand des unteren Randes der zentralen
Öffnung 22 zum oberen Rand des Stellrings 23 definiert den Durchtrittsspalt für das zu reinigende Gas, welches beim
Durchströmen dieses Bereichs einen Druckverlust erleidet.
Das zu reinigende Gas strömt durch die zentrale Öffnung 22 und den Ringspalt zwischen dieser Öffnung und dem Stellring 23 hindurch
mit einer radialen, nach außen gerichteten Komponente über das Umlenkblech 24 entlang der Innenseite des Gehäuses 1
nach unten. Das Umlenkblech 24, das über einzelne Leitbleche 26 am Gehäuse 1 befestigt ist, hat etwa die Form einer Kugelschale.
Die Hündung 27 des Rohres für den Reingasaustritt 3 liegt innerhalb
des Umlenkbleches 24, so daß das Gas 4 nochmals zu einer Umlenkung gezwungen wird. Dies verbessert das Abtrennen der
Waschflüssigkeit vom gewaschenen Gas; die Waschflüssigkeit
sammelt sich am Boden 28 des Wäschers und kann durch die Leitung 29 abgeführt werden.
Da der Naßreinigung im Wäscher eine trockene Entstaubung vorgeschaltet
ist, enthält die durch die Leitung 29 abgeführte Waschflüssigkeit erheblich weniger Staub als bei einem Wäscher der
bekannten Bauweise. Die Reinigung und Wiederverwendung der Waschflüssigkeit wird dadurch ganz erheblich erleichtert und
dadurch die Gaswäsche beträchtlich verbilligt.
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Claims (4)
1) Radialstromv/äscher mit in einem Gehäuse angeordneten Einlaß
für "Verunreinigungen enthaltendes Gas und mindestens einem mit einer Sprüheinrichtung für Waschflüssigkeit ausgerüsteten
einstellbaren Durchtrittsspalt zum Naßbehandeln des zu reinigenden
Gases, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zwischen
dem Gaseinlaß und der ersten Sprüheinrichtung mindestens ein Leitelement aufweist, welches das Gas in eine Strömung mit
Rotationskomponente umlenkt/und darunter eine nach außen entleerbare
Staubtasche angeordnet ist.
2) Wäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umlenkeinrichtung aus einem zentralen Anströmkonus und zwischen der Gehäusewand und dem Anströmkonus angeordneten Leitschaufeln
besteht.
3) Wäscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Innenwand der Staubtasche und der sich in Richtung
der Gasströmung konisch öffnenden Erweiterung des Eintrittsteils für die Naßbehandlung ein Abstand besteht.
4) Wäscher nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet» daß der Trockenentstaubungs- und der Naßbehandlungsteil
in einem gemeinsamen, im wesentlichen zylindrischen Wäschergehäuse angeordnet sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752538213 DE2538213A1 (de) | 1975-08-28 | 1975-08-28 | Radialstromwaescher |
Publications (1)
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| DE19752538213 Withdrawn DE2538213A1 (de) | 1975-08-28 | 1975-08-28 | Radialstromwaescher |
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- 1976-08-25 JP JP10150876A patent/JPS5228777A/ja active Pending
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Also Published As
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| IT1064917B (it) | 1985-02-25 |
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