DE2538144A1 - Belichtungssteuereinrichtung fuer eine kamera - Google Patents
Belichtungssteuereinrichtung fuer eine kameraInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/093—Digital circuits for control of exposure time
Landscapes
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- Exposure Control For Cameras (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeitintervall-Steuervorrichtung
und insbesondere auf eine Zeitintervall-Steuervcrrichtung
die zur Verwendung bei der Belichtungssteuerung einer photographischen Kamera geeignet ist und die mit
mit einer sehr hohen Genauigkeit arbeitet, so daß der Belichtungszeitfehler innerhalb eines 1/8 der Stufung bleibt.
Es ist eine Belichtungssteuereinrichtung zum Steuern der Verschlußgeschwindigkeit einer Kamera in Übereinstimmung
mit dem Helligkeitspegel eines aufzunehmenden Objekts bekannt, bei der die den Objekthelligkeitspegel darstellende Information
mittels eines Analog-Digital-Umsetzers in einen digitalen Code umgesetzt wird, der, nach dem er einmal gespeichert worden
ist, mittels einer digitalen Schaltung auf digitale Weise zur
609811/0697
dner Bank (München) Kto. 393Ϊ844
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner
Postscheck (München) Kto. 670-43-804
2 δ SHU 4
Steuerung der Betätigungsdauer des Verschlusses ausgelesen wird, was beispielsweise in der US-PS 3 824 608 offenbart ist.
Die herkömmliche Belichtungssteuereinrichtung steuert jedoch die Belichtungszeit in einstufigem Fortschreiten, so daß
der Belichtungszeitfehler bis zu + 1/2 Stufen ansteigt und dementsprechend
ein Nachteil dadurch entsteht, daß die Betätigungsdauer des Verschlusses nicht mit hoher Genauigkeit gesteuert
werden kann. Der hier benützte Ausdruck "eine Stufe" bezieht sich
auf eine einzelne Einheit der durch den Apex-Wert ausgedrückten Belichtungszeit. (Apex: = Additives System für photographische
Belichtung). "
(Die Bezeichnung "Apex-Wert" bezieht sich auf Belichtungsgrößen, die gemäß dem Apex-System umgesetzt sind, bei dem
anstelle numerischer Werte die Logarithmen zur Basis zwei für die Belichtungsberechnung verwendet werden.)
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zeitintervall-Steuereinrichtung
zu schaffen, die das Umsetzen einer digital codierten Zeitinformation in ein tatsächliches Zeitintervall mit einer
hohen Genauigkeit und damit die Steuerung der Belichtungszeit mit außerordentlich hoher Genauigkeit ermöglicht.
Dabei soll erfindungsgemäß der Fehlerbereich bei der Belichtungszeit innerhalb von 1/8 Stufen liegen, wobei trotz
. 6-Ö9Ö 1 1 /0697
ORIGINAL INSPECTED
extrem hoher Belichtungssteuergenauigkeit der Schaltungsaufbau sehr einfach sein soll.
Dazu wird erfindungsgemäß eine Beiichtungssteuereinrichtung geschaffen, die in 1/8-stufigen Belichtungszeitschritten
arbeitet und die eine Ausleseschaltung für einen in 1/8-Stufeneinheiten
gespeicherten Belichtungszeitwert in Anwendung bringt, die sehr einfach aufgebaut ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Belichtungssteuereinrichtung gelöst, die einen Frequenzteiler aufweist,
je der zum Teilen der Frequenz eines Bezugsimpulszugs durch 2
(wobei k eine ganze Zahl ist) geeignet ist, und bei der der Frequenzteiler zum Auslesen eines in 1/8-stufigen Einheiten gespeicherten
Belichtungszeitwert dient.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert,
Fig. 1 ist eine Tabelle numerischer Werte unterschiedlicher BeiichtungsSteuerparameter, die jeweils in
herkömmlichen Einheiten und Apex-Einheiten ausgedrückt sind.
98 11/06 9
2538U4
Fig. 2 ist eine Tabelle numerischer Werte der Belichtungszeit in Sekunden, sowie binären und oktalen
Codierungen.
Fig. 3 ist eine Tabelle numerischer Werte, die zeigt, wie große Fehler sich ergeben, wenn z/8 durch
(1 + z/8) angenähert wird.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Belichtungssteuerung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 5 ist ein schematisches elektrisches Schaltbild des Systems nach Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Impulszeitablaufdiagramm zur Darstellung der Verwendungsweise des Frequenzteilers nach
Fig. 5. ' .
Fig. 7 ist ein Impulszeitablaufdiagramm zur Darstellung
der Anwendung der Schaltung nach Fig. 5.
Fig. 8 ist ein elektrisches Schaltbild eines Zeitdauersteuersystems
nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
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2538H4
Fig. 9 ist ein Beispiel einer Subtraktionsschaltung, die bei einem der Blöcke S1 bis S11 in Fig. 8
verwendet werden kann.
Fig. 10 ist ein teilweises schematisches elektrisches
Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung.
Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht einer mit dem Codier-Abschnitt der Schaltung nach Fig. TO
verbindbaren Verschlußgeschwindigkeits-Einstelleinrichtung.
Das mathematische Prinzip, auf dem die Erfindung beruht, wird zunächst unter Bezugnahme auf die Fig. 1,2 und 3 beschrieben.
Die Beziehung zwischen den Apex-Werten und der entsprechenden
Zeitintervallen in Sekunden ist in Fig. 1 dargestellt. Beispielsweise entspricht der Apex-Wert "0" einer Sekunde, der
Apex -wert "1" einer 1/2 Sekunde, und der Apex-Wert "1/8" 0,917 Sekunden. Bei der Ableitung eines Belichtungswerts aus .
vorgewählten numerischen Werten in herkömmlichen Einheiten für unterschiedliche Belichtungssteuerparameter wie die Verschlußzeit
in Sekunden, die Blendenöffnung in F-Werten, der Filmempfindlichkeit
in ASA-Werten und der Objekthelligkeit in Fuß-Lambert ist es notwendig, diese Parameter in einer gemeinsamen
Einheit darzustellen. Als diese Einheit wird erfindungsgemäß eine besondere Apex-Einheit verwendet. Ein Beispiel der
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2538U4
Darstellung numerischer Werte der Belichtungssteuerparameter,
in Apex-Einheiten zusammen mit der Darstellung in herkömmlichen Einheiten ist in Fig. 1 gezeigti Während beispielsweise im Falle der Belichtungszeit die numerischen Werte T in Sekunden eine geometrische Reihe mit einem Faktor 1/2 ergeben, bilden die numerischen Werte Tv in Apex-Einheiten eine arithmetische Folge. Zur Steuerung der Belichtungszeit in Schritten von 1/8-Apex-Einheitsstufen gibt die Fig. 2 jeweils einen Satz binärer Codes mit 6 Binärziffern zusammen mit einem entsprechenden Satz oktaler Codes an. In Fig. 2 ist festzustellen, daß
1/8 der Apex-Einheit einem Faktor von 1/1,09 bei der Reihe der Belichtungszeitwerte in Sekunden entspricht, weil 8/T= 1,09
ist. Jeder der binären Codes hat untere drei Binärstelüerv die
mit den Bezugszeichen 1/2, 1/4 und 1/8 bezeichnet sind und
einen Dezimalbruch eines Apex-Werts bestimmen, und drei höhere Binärstellen, die durch die Bezugszeichen 4, 2 und 1 bezeichnet sind und eine der ganzen Zahlen von 0 bis einschließlich 7 des gleichen Apex-Werts bestimmen.
in Apex-Einheiten zusammen mit der Darstellung in herkömmlichen Einheiten ist in Fig. 1 gezeigti Während beispielsweise im Falle der Belichtungszeit die numerischen Werte T in Sekunden eine geometrische Reihe mit einem Faktor 1/2 ergeben, bilden die numerischen Werte Tv in Apex-Einheiten eine arithmetische Folge. Zur Steuerung der Belichtungszeit in Schritten von 1/8-Apex-Einheitsstufen gibt die Fig. 2 jeweils einen Satz binärer Codes mit 6 Binärziffern zusammen mit einem entsprechenden Satz oktaler Codes an. In Fig. 2 ist festzustellen, daß
1/8 der Apex-Einheit einem Faktor von 1/1,09 bei der Reihe der Belichtungszeitwerte in Sekunden entspricht, weil 8/T= 1,09
ist. Jeder der binären Codes hat untere drei Binärstelüerv die
mit den Bezugszeichen 1/2, 1/4 und 1/8 bezeichnet sind und
einen Dezimalbruch eines Apex-Werts bestimmen, und drei höhere Binärstellen, die durch die Bezugszeichen 4, 2 und 1 bezeichnet sind und eine der ganzen Zahlen von 0 bis einschließlich 7 des gleichen Apex-Werts bestimmen.
Unter der Annahme, daß das Bezugszeitintervall 1/256
Sekunden ist, was einem Apex-Wert von "8" entspricht und daß
ein Belichtungssteuersystem auf den Objekthelligkeitspegel durch Abgabe eines Belichtungswerts von beispielsweise einer Belichtungszeit Tv in Apex-Ei|£ieiten anspricht, unterscheidet sich
die Belichtungszeit von dem Bezugszeitintervall durch eine Anzahl von Stufen, die gleich 8 - Tv ist. Durch Ausdrücken des
Apex-Werts 8-Tv im oktalen System als m + n/8, wobei m und
Sekunden ist, was einem Apex-Wert von "8" entspricht und daß
ein Belichtungssteuersystem auf den Objekthelligkeitspegel durch Abgabe eines Belichtungswerts von beispielsweise einer Belichtungszeit Tv in Apex-Ei|£ieiten anspricht, unterscheidet sich
die Belichtungszeit von dem Bezugszeitintervall durch eine Anzahl von Stufen, die gleich 8 - Tv ist. Durch Ausdrücken des
Apex-Werts 8-Tv im oktalen System als m + n/8, wobei m und
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_7_ ■ 25381U
η ganze Zahlen von 0 bis einschließlich 7 sind, erhält man die
Gleichung zur Ableitung eines tatsächlichen Belichtungszeitintervalls in Sekunden aus diesem Apex-Wert durch 1/250 χ 2 — .
Die digitale Errechnung des Faktors 2n' ist ein sehr komplizierter
Vorgang. Daher wird erfindungsgemäß der Faktor 2n*
durch einen Faktor 1 + n/8 angenähert. Die numerischen Werte der
Abweichung von den wahren Werten bei Verwendung dieser Annäherung ist in Fig. 3 angegeben. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß der
durch die Apex-Einheitsstufe bewertete Fehler maximal 0,085
Stufen ist, wenn η = 4 ist, so daß folglich dieser Fehler im Vergleich zu der 1/8 -Einheitsstufen-Genauigkeit der Belichtungszeitsteuerung
vernachlässigbar ist. Als Schlußfolgerung kann die aus dem Belichtungssteuersystem in Apex-Einheiten abgeleitete
Belichtungszeit auf ein tatsächliches Zeitintervall T in Sekunden durch eine auf der folgenden Gleichung beruhende Berechnung
reduziert werden'.
-1- χ 2m χ (1 + "Τ') - — λ-- x 2m χ (8 + η)
256 b ■ 20*8
In Fig. 4 ist eine Ausfuhrungsform eines Zeitintervall-Steuersystems
mit der Funktion der Durchführung der vorstehend definierten Berechnung gemäß der Erfindung im Zusammenhang
init einem automatischen Belichtungssteuersystem für eine photographische
Kamera gezeigt. Das automatische Belichtungssteuer-
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system kann herkömmlicher Art sein? es ist mit einer Belichtungssteuerparametereinstellschaltung
EF, die auf Einstellung von vorgewählten Werten der Blendenöffnung und der Filmempfindlichkeit
in herkömmlichen Einheiten jeweils den gewählten Werten dieser Parameter proportionale elektrische Signale in Apex-Einheiten
erzeugen kann, und mit einer auf dem Helligkeitspegel
eines aufzunehmenden Objekts durch Erzeugung eines dem Objekthelligkeitspegel in Apex-Einheiten proportionalen elektrischen
Signals ansprechenden Lichtmeßschaltung LM dargestellt. Bei
der dargestellten Ausführungsform enthält das Zeitintervall-Steuersystem einen Analog-Digital-Umsetzer , der die beiden
Ausgangssignale aus den Schaltungen EF und LM des Belichtungssteuersystems zum Umsetzen eines daraus kombinierten Ausgangssignals
in eine binär codierte 6-Bit-Information als Funktion
von (8 - Tv) aufnimmt, ein Speicherregister 2 mit 6 Binärstufen, die mit den Bezugszeichen 2* bis 2, bezeichnet und
mit den jeweiligen Ausgangsstufen des Analog-Digital-Umsetzers 1 zur Speicherung der binär codierten Information in der Form
von 2mx n:8 verbunden sind, wobei die Zahl "m" in den ersten
drei Binärstufen 2,, 2_ und 2. und die Zahl "n" in den zweiten
drei Binärstufen 2^, 22 und 2^ gespeichert ist, ein 1-2-4-binär
codiertes Ganzzahl-Steuerregister 4 mit drei Binärstellen, die mit den mit Index versehenen Bezugszeichen A-, 42 und 4.. bezeichnet
sind und mit den jeweiligen Ausgängen AR-, AR5 und AR, der
ersten drei Binärstellen 2,, 2- bzw. 2. verbunden sind, und ein
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1-2-4-8-binär codiertes Bruchteil-Steuerregister 6 mit vier
Binärstellen,von denen drei mit den Bezugszeichen 6* # 6_ und
63 versehene jeweils mit den entsprechenden Ausgängen AR*,
bzw. AR- verbunden sind und die weitere mit dem Bezugszeichen
6. bezeichnete mit einer nicht dargestellten Anlaufeinrichtung verbunden ist. Die Binärstelle 6- ist mit 8 bewertet und wird
bei Betätigung der Anlaufeinrichtung in den Binärzustand "1" gesetzt. Daraus ergibt sich, daß zum Zeitpunkt der Einschaltung
der Anlaufeinrichtung das. binär codierte Bruchteil-Steuerregister
6 eine die Zahl (8 + n) darstellende Information abgibt.
Erfindungsgemäß ist ein binärer Frequenzteiler 1O zur
Teilung <=ier impulsfrequenz fst von beispielsweise fst = 2048
Hz eines an diesen über ein UND-Glied A3 angelegten Taktimpulszugs
Tst durch einen Satz binärer Brüche 1/2, 1/4, 1/8, 1/16, 1/32, 1/64 und 1/128 vorgesehen, so daß gemäß der Darstellung
im Impulszeitablaufdiagramm nach Fig. 6 acht Impulszüge
unterschiedlicher Frequenz erzeugt werden, wobei der erste Impulszug mit der Frequenz fst *= 2o48 Impulse/Sekunden an dem
ersten Ausgangsanschluß T1 des Frequenzteilers 10 auftritt,
ein zweiter Impulszug mit fst/2
arö zweiten Ausgangsanschiuß T-, ein dritter Impulszug mit
fst/4 am dritten Ausgangsanschluß T3, ein vierter Impulszug
mit fst/8 am vierten Ausgangsanschluß T., ein fünfter Impulszug
mit fst/16 am fünften Ausgangsanschluß T5, ein sechster Impulszug
mit fst/32 am sechsten Ausgangsanschluß Tg, ein siebenter
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Impulszug mit fst/64 am siebenten Ausgangsanschluß T- sowie ein
achter Impulszug mit fst/128 am achten Ausgangsanschluß T8 auftritt. Alle diese acht Impulszüge T1 bis Tg werden an einen
Impulsfrequenzwähler 12 angelegt, der durch das Ausgangssighal des 1-2-4-binär codierten Ganzzahl-Steuerregisters 4 zur Auswahl
darüber gesteuert wird, welcher der Impulszüge T1 bis T«
zu einem Subtrahierer 14 durchgelassen wird, wodurch die Zeitdauer bestimmt wird, während der ein Herunterzählvorgang, des
Subtrahierers 14 synchron mit einem Impuls des durchgelassenen bzw. gewählten Impulszugs für den Abzug einer "1" aus der Anzahl
(8 + n) auftritt, die vorher in dem 1-2-4-8-binär docierten
Bruchteil-Steuerregister 6 gespeichert ist. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Zahl (8 + n) vollständig heruntergezählt wurde
oder alle der vier Binärstellen in dem Register 6 auf den binären "O"-Zustand rückgesetzt wurden,erzeugt ein O-Detektor 8
ein Ausgangssignal mit niedrigem Pegel (das nachstehend als binärer "Ö"-Pegel bezeichnet wird). Solange eine der vier Binärstellen
des Registers 6 in dem binären "1" Zustand verbleibt, erzeugt der O-Detektor 8 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel
(der nachstehend als binärer "1"-Pegel,bezeichnet wird). Das
Ausgangssignal des O-Detektors 8 liegt an dem Torsteuereingang des UND-Glieds A3 an und ist auch mit einer nicht dargestellten
Verschlußsteuerschaltung des Belichtungssteuersystems verbunden.
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-11- 2538Ui
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer bei .dem
Zeitintervall-Steuersystem nach Fig. 4 verwendbaren eltektrisehen
Schaltungsanordnung gezeigt. In Fig. 5 besteht das binär codierte Ganzzahl-Steuerregister 4 aus drei Flipflops F4, F5
und Fg, die mit ihren Direktsetzanschlüssen SD jeweils mit den
Ausgangsanschlüssen AR4, AR5 und ARß des Speicherregisters 2
verbunden sind/ damit sie durch Anlegen der Signale aus den Ausgangsanschlüssen AR4, AR5 und AR- an die Direktsetzanschlüsse
SD entweder in den binären "1"- Zustand oder in den binaren "0"-Zustand gesetzt werden. Das binär codierte Bruchteil-Steuerregister
6 enthält vier Flipflops F^, F2, F3 und FD, die
mit ihren Direktsetzanschlüssen SD an die jeweiligen Ausgangs-. anschlüsse AR. , AR3 und AR3 des Speicherregisters 2 bzw. an
den Startsignaleingangsanschluß START angeschlossen sind. Zum Zeitpunkt des Setzens des Flipflops FD in den "1"-Zustand im
Ansprechen auf das seinem Direktsetzanschluß SD zugeführten Startsignal werden den Flipflops F., F„ und F3 die jeweiligen
AusgangssignaIe aus den unteren drei Binärstellen 2*, 2_ und
2_ des Speicherregisters 2 zugeführt. Der 0-Detektor 8 besteht
aus einer ODER-Glied OR.., das mit allen ersten Ausgangsanschlüssen
Q der vier Flipflops F1, F_, F3 und FD verbunden ist
und dessen einziger Ausgang mit dem Torsteuereingang des UND-Glieds
Ä_ verbunden ist. Der Frequenzteiler 10 weist sieben T-Flpflops FT1 bis FT- auf, wobei ein Eingangsanschluß T des
ersten Flipflops FT1 mit dem Ausgang des UND-Glieds A3 verbunden
ist, ein Eingangsanschluß T des zweiten Flipflops FT- mit
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. 12... 25381U
einem Ausgangsanschluß Q des ersten Flipflops FT1,verbunden
ist, ein Eingangsanschluß T des dritten Flipflops FT-. mit
einem Ausgangsanschluß Q des zweiten Flipflops FT2 verbunden
ist usw..
Der Impulsfrequenzwähler 12 enthält eine Anordnung aus
zweiunddreißig Schaltelementen a_ bis a31 an sieben Leitern 1Q
bis 1_ sowie ein an alle diese Leiter angeschlossenes ODER-Glied OR2. Das Schaltelement a_ ist zum Durchlassen des ersten Impulszugs
T1 nach Fig. 6 zu dem ODER-Glied OR2 geöffnet, wenn alle
drei Flipflops F4, F_ und F, in ihrem binären "O"-Zustand sind,
bei dem ein Ausgangssignal hervorgerufen wird, das durch die über jeweilige Inverter IN6, IN5, IN4 mit den Ausgängen Q_, Q6
und Q_ der Flipflops. F,, Fj. bzw. F. verbundenen Schaltelemente
ao, an und a«_, an dem Leiter 1_. auftritt. Das Schaltelement
ο y .1 υ υ
a1 wird zum Durchlaß des zweiten Irapulszugs T2 geöffnet, wenn
die Flipflops Fg, F5 und F4 jeweils im Zustand 11O"', "0" und
"1" sind, wobei über die an die Inverter INg und IN5 bzw. den
Ausgang Qx. angeschlossenen Schaltelemente ^11 r ^17 und a« -5
an dem Leiter I1 ein Ausgangssignal erscheint. Das Schaltelement
a_ wird zum Durchlassen des dritten Impulszugs T_ geöffnet,
wenn sich die Flipflops Fg, F5, F. in de* binären Zustand
"0", "1" bzw. "0" befinden, wobei über die an den Inverter INg, den Ausgang Qg bzw. den Inverter IN4 angeschlossenen
Schaltelemente a., ., a15 und a.g ein Ausgangs signal an dem Leiter
I2 auftritt. Das Schaltelement a3 wird zum Durchlassen des
vierten Impulszugs T4 geöffnet, wenn sich die Flipflops Fg,
60 9 811/0697
F5 und F4 in dem binären Zustand "0", "1" bzw. "1" befinden,
wobei über die mit dem Inverter IN, bzw. den Ausgängen Q, und Q5 verbunden Schaltelemente a..-, a... und a,- ein Ausgangssignal
an dem Leiter 1_ auftritt. Das Schaltelement a. wird zum Durchlaß
des fünften Impulszugs T5 geöffnet, wenn sich die Flipflops
F,, Fc und F- in dem binären Zustand "1", "0" bzw. 11O" befin-
D D 4 -
den, wobei über die mit dem Ausgang Q- bzw. den Invertern IN,.
IN. verbundenen Schaltelemente a 20» a21 un(* a22 e"*"n Aus9an9s""
signal an dem Leiter 1- erscheint. Das Schaltelement a5 wird
zum Durchlassen des sechsten Impulszugs Tg geöffnet, wenn sich
die Flipflops F,, F5 und F4 in dem binären Zustand "1", "0"
bzw. "1" befinden, wobei über die mit dem Ausgang Q_, dem Inverter
IN5 bzw. dem Ausgang Q5 verbundene^ Schaltelemente a 23/ a24
und a25 ein Ausgangsssignal an dem Leiter I5 auftritt. Das
Schaltelement aß wird zum Durchlassen des siebenten Impulszugs
T_ geöffnet, wenn sich die Flipflops Fg, F5 und F4 in dem binären
Zustand "1", "1" bzw. "0" befinden, wobei über die mit den Ausgängen Q- und Q6 bzw. dem Inverter IN4 verbundenen Schaltelemente
a2g, a27 und a28 ein Ausgangssignal an dem Leiter lg
auftritt. Das Schaltelement a_ wird zum Durchlassen des achten Impulszugs Tg geöffnet, wenn sich alle Flipflöps F4, F5 und Ffi
in ihrem binären Zustand "1" befinden, wobei über die jeweils mit den Ausgängen Q-, Qc bzw. Q1. verbundenen Schaltelemente
/OD
a29' a30 und a31 ein Aus9an9ssi9nal an dem Leiter l-_ auftritt.
Es ist ersichtlich, daß der Impulsfrequenzwähler 12 einen Impulszug
mit einer Impulsperiodendauer abgibt, die 2m χ Tst entspricht.
609811/0697
Der Subtrahierer 14 enthält drei Exklusiv-ODER-Glieder
E1, E2 und E3 sowie zwei UND-Glieder A1 und A2 , die untereinander
und mit den Flipflops F1, F2, F- und FD des binär codierten
Bruchteil-Steuerregisters 6 so verbunden sind,, wie nachstehend beschrieben wird. Jedes der vier Flipflops F1, F_,
F3 und FD besitzt einen ersten bzw. Steuerimpuls-Eingangsanschluß CP (Taktimpulseingang) der mit dem Ausgangsanschluß SB
des Impulsfrequenzwählers 12 so verbunden ist, daß beim Anliegen
eines Impulses des gewählten Impulszugs an dem Eingangsanschluß CP das Flipflop von einem binären Zustand in den anderen
umgesetzt wird; ferner besitzt jedes der vier Flipflops einen ersten Ausgangsanschluß Q und einen zweiten Ausgangsanschluß
Q,an denen ein Ausgangssignal erscheint, wenn sich da· Flipflop in dem binären Zustand "1" bzw. "0" befindet. Der
erste Ausgangsanschluß Q des Flipflops F1 ist mit dem ODER-Glied
OR1 des O-Detektors 8 verbunden, während sein zweiter
Ausgangsanschluß Q mit seinem eigenen weiteren Eingangsanschluß D so verbunden ist, daß durch Anlegen eines Impulses
an den ersten Eingangsanschluß CP das Flipflop F1 umgesetzt
wird. Das Flipflop F2 ist mit dem ersten Ausgangsanschluß Q an das
ODER-Glied OR1 und mit einem zweiten Eingangsanschluß D
an den Ausgangsanschluß des ersten Exklusiv-ODER-Glied E1 mit
zwei Eingängen angeschlossen, von denen der eine mit dem ersten Ausgangsanschluß Q des Flipflops F2 und der zweite mit dem zweiten
Ausgangsanschluß Q des Flipflops F1 verbunden ist, so daß
das Flipflop F- durch Anlegen eines Impulses an seinen ersten Eingang CP nur umgesetzt wird, wenn sich das Flipflop F1 in
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25381U
dem binären Zustand "O" befindet. Das Flipflop F3 ist mit dem
ersten Ausgangsanschluß Q mit dem ODER-Glied OR1 und mit dem
zweiten Eingangsanschluß D mit dem Ausgangsanschluß des zweiten Exklusiv-ODER-Glieds E3 verbunden, welches zwei Eingangsanschlüsse
besitzt,von denen der eine an den ersten Ausgangsanschluß Q des Flipflops F3 und der zweite über das erste UND-Glied
A1 an die zweiten Ausgangsanschlüsse Q der Flipflops F1
und F7 angeschlossen ist, so daß das Flipflop F- durch Anlegen
eines Impulses an seinen ersten Eingangsanschluß CP nur umgesetzt wird, wenn die Flipflops F1 und F2 gleichzeitig in dem
binären Zustand "0" sind. Das Flipflop FD ist mit dem ersten Ausgangsanschluß Q an das ODER-Glied OR1 und mit dem zweiten
EingangsanSchluß D an den Ausgang des dritten Exklusiv-ODER-Glied
E3 angeschlossen, das zwei Eingänge besitzt, von denen der eine mit dem ersten Ausgangsanschluß Q des Flipflops FD
und der andere über die UND-Glieder A1 und A2 mit den zweiten
Ausgangsänschlüssen Q der Flipflops F1, F_ und F3 so verbunden.
ist, daß das Flipflop FD durch Anlegen eines Impulses an dessen ersten Eingangsanschluß CP nur umgesetzt wird, wenn sich
die Flipflops F1, F3 und F3 gleichzeitig in dem binären Zustand
"0" befinden.
Die Funktion der elektrischen Schaltung des Zeitintervall-Steuersystems
gemäß den Fig. 4 und 5 wird nachstehend in Verbindung mit den Fig. 6 und 7 beschrieben.
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25381U
Unter der Annahme, daß ein aus der Belichtungssteuerfaktoreinstellschaltung
EF und der Lichtmeßschaltung LM abgeleiteter Apex-Wert der Belichtungszeit in dem oktalen System
5.3 ist/Was 5.375 in dem dezimal-binären System, 101011
in dem binären System und 1/39,0 Sekunden entspricht, was aus der Fig. 2 ersichtlich ist, wandelt der Analog-Digital-Umsetzer
1 diese Belichtungszeit in Apex-Einheiten in einen binären Code
aufgrund der Gleichung (8 - Tv) = 8.0 - 5.3 = 2.5(oktal) um. Hinsichtlich der Gleichung 2m χ (8 +η) ist anzumerken, daß
m = 2 und η = 5 ist. Der der oktalen ' Zahl 2.5 entsprechende
binäre Code ist 010101, der im Voraus in dem Speicherregister
2 gespeichert wird.
Wenn ein nicht dargestellter Verschlußauslöseknopf der Kamera gedrückt wird, wird ein Startimpuls mit der. in der Fig.
gezeigten Kurvenform an den Direktsetzanschluß SD angelegt, wobei die Anstiegsflanke des Startimpulses mit der Abfallflanke
eines Impulses des Taktimpulszugs Tst synchron ist, so daß dadurch
das Fiipflop FD in den binären Zustand "1" gesetzt wird. Synchron mit dem Setzen des Flipflops FD werden mittels einer
nicht dargestellten bekannten Einrichtung die Flipflops Fg, F5
und F. in dem binären Ganzzahl-Steuerregister 4 und die Flipflops F3, F2 und F1 in dem binären Bruchteil-Steuerregister 6
alle auf ihre mit den Ausgangssignalen des Speicherregisters
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übereinstimmende binäre Zustände gesetzt, nämlich auf die binären
Zustände "0", "1", 11O", 7.V1., "0" und "1". Im Ansprechen
auf das-an der Ausgangsleitung Q7 des Flipflops Fg auftretende
binäre Ausgahgssignal "0" schaltet der Inverter INg die
Schaltelemente a«, a-.., a^. und a..- ein. Sobald das binäre
Ausgangssignal "1" an dem AusgangsanSchluß Q6 des Flipflops F5
erscheint, werden die Schaltelemente a-c# aig# ao7 und a_Q
direkt durch, das binäre Ausgangssignal "1" geschaltet. Im Ansprechen
auf das an dem Ausgangsanschluß Q5 auftretende binäre
Ausgangssignal "0" schaltet der Inverter IN4 die Schaltelemente
a1o' ai6f a22 un<^ a28* A^s Er9e^n^-S tritt an dem gemeinsamen
Leiter I2 der Schaltelemente ^14, a15 und a1g ein Ausgangssignal
auf, so daß das Schaltglied a_ zum Durchlassen des dritten Impulszugs
T3 mit einer Frequenz :
der Parameter "m" gleich 2 ist.
der Parameter "m" gleich 2 ist.
pulszugs T3 mit einer Frequenz 2048 χ (1/2) geöffnet wird, da
Wie in Fig. 7 dargestellt, erzeugen die Flipflops F1,
F2, F_ und FD in dem binär codierten Bruchteil-Steuerregister
6 an den jeweiligen Ausgangsanschlüssen Q>, Q2, Q3 bzw. Q.
synchron mit dem Auftreten des Startimpulses Ausgangssignale,
die bewirken, daß der O-Detektor 8 ein Ausgangssignal erzeugt,
das wiederum bewirkt, daß der Kameraverschluß über eine Verschlußsteuerschaltung
50 geöffnet wird und daß auch das dritte UND-Glied A- zum Durchlassen des Taktimpulszugs Tst zu dem
Frequenzteiler 10 geöffnet wird. Da das Schaltelement a, durch
das binär codierte Ganzzahl-Steuerregister 4 zur Auswahl des
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dritten Impulszugs T_ geöffnet ist, wird der erste Eingangsimpuls des Impulszugs T3 an den Steuerimpulseingangsanschluß
eines jeden der Flipflops F-, F2, F3 und FD angelegt, worauf
nur das erste Flipflop F. in den binären Zustand "0" umgesetzt
wird, was zur Polge hat, daß das binäre Ausgangssignal "0" an
dem Ausgangsanschluß Q1 des Flipflops F1 auftritt. Bei Eintreffen
des zweiten Eingangsimpulses aus dem Impulszug T_ an dem Register 6 werden die Flipflops F. und F2 aus ihren binären
Zuständen "0" in die Zustände "1" umgesetzt, wobei das Flipflop F3 von seinem binären Zustand "1" in den Zustand "0" umgesetzt
wird, da sich die Flipflops F1 und F_ vor dem Eintreffen des'
zweiten Eingangsimpulses aus dem Impulszug T3 in dem binären
Zustand "0" befinden; während dessen verbleibt das Flipflop FD unverändert. Nach Eintreffen des dritten Eingangsimpulses aus
dem Impulszug T- an dem Register 6 wird nur das erste Flipflop F1 von dem binären Zustand "1" in den binären Zustand "0" umgesetzt,
während die anderen Flipflops F~, F3 und FD unverändert
bleiben. Ein solcher RücT.wärtszählyorgang wiederholt sich
jedesmal, wenn ein Eingangsimpuls an das Register 6 angelegt wird,
bis der dreizehnte Eingangsimpuls des Impulszugs T3 an das Register
6 angelegt wird, wie in der Fig. 7 zu ersehen ist. Nach dem Setzen des ersten Flipflops F1 in den binären Zustand "0"
durch das Anlegen des dreizehnten Eingangsimpulses an denselben
erzeugt der O-Detektor 8 ein Ausgangssignal 0, wodurch
der Kameraverschluß geschlossen wird und die Eingabe des Taktimpulszugs Tst in den Frequenzteiler 10 mittels des UND-Glieds
A3 gesperrt wird. Die Wirkungsdauer des Kameraverschlusses ist
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folglich mit 2m x( 8 + η) χ Tst festgelegt, also mit 4 χ (1/2048)
x(8 + 5) - 1/39,4 Sekunden, wobei Tst das Zeitintervall zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Taktimpulsen ist. Der als Unterschied zwischen diesem Wert 1/39,4 und dem richtigen Wert 1/39,0
angenommene Fehler beträgt ungefähr 1 %. Es ist daher verständlich, daß die Genauigkeit der Belichtungszeitsteuerung in der
Größenordnung von weniger als einem 1/8 einer Apex-Einheitsstufe liegt.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Zeitintervall-Steuersystems bei der Anwendung als Belichtungssteuersystems für die Steuerung der Wirkungsdauer
des elektronischen Verschlusses einer Kamera gezeigt. Während die erste Ausführungsform der Erfindung zum Zählen der als .
(8 + n) definierten Anzahl von Impulsen unter Veränderung der Taktimpulsfrequenz 2048 Impulse/Sekunde durch Division durch
2m ausgebildet ist, soll die zweite Ausführungsform die durch
2m(8 + n) bestimmte Impulsanzahl bei derselben Taktimpulsfrequenz
ohne Rücksicht auf Veränderungen des Parameters "m" zählen, vorausgesetzt, daß der Wert des Bezugszeitintervalls
wie beispielsweise 1/256 Sekunden unverändert bleibt.
Bei der zweiten Ausführungsform sind vierzehn Flipflops
FF1 bis FF14 vorgesehen, wobei die Flipflops FF1- bis FF14 ein
binär codiertes Ganzzahl-Steuerregister bilden und über je-
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weilige Signalübertragungsleitungen AR-, AR5 und AR, mit. den
ersten drei Binärstufen 2., 2^ bzw. 2g eines Speicherregisters
2 verbunden sind, während die Flipflops FFg, FFg und FF. ein
binär codiertes Bruchteil-Steuerregister bilden und über jeweilige Signalübertragungsleitungen AR1, AR_ und AR3 an ihren
Direktsetzanschlüssen mit den zweiten drei Binärstellen 2-, 22
bzw. 2_ des Speicherregisters 2 verbunden sind und das Flipflop
FF11 mit seinem Direktsetzanschluß an einen nicht gezeigten
Startsignalgenerator angeschlossen ist. Mit dieser Anordnung der Flipflops FF8 bis FF14 ist es möglich, eine die Zahlen m und
(8 + n) dargestellende binär codierte Information auf gleiche Weise zu speichern wie sie beim ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung gezeigt ist. Für die Verbindung mit den Flipflops FF1 bis FF11 sind elf Subtrahierelemente S. bis S11 so vorgesehen,
daß identisch zu demjenigen bei der Schaltung nach Fig. jedesmal ein Herunterzählvorgang ausgeführt wird, wenn an die
Taktimpulseingangsanschlüsse CP der Flipflops FF1 bis FF11 ein
Taktimpuls angelegt wird. Gemäß der Darstellung in Fig. 9 besteht jedes der Subtrahierelemente S1 bis S11 wie beispielsweise
das Subtrahierelement S, aus einem Exklusiv-Oder-Glied
Es mit zwei Eingangsanschlüssen IN und Cin, wobei der Eingangsanschluß IN mit einem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF g und
der Eingangsanschluß Cin mit dem Ausgangsanschluß eines ODER-Glieds
ORg verbunden ist, während an einen Ausgangsanschluß OUT
ein Eingangsa nschluß D des Flipflops FFg angeschlossen ist,
und ein UND-Glied As mit zwei Eingangsanschlüssen, von denen einer
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über einen Inverter INs mit dem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF, und der andere mit dem Anschluß Cin verbunden ist,
und mit einem Ausgangsanschluß Cout, der über ein ODER-Glied ORg an den Anschluß Cin des Subtrahierelements S7 angeschlossen
ist.
Zum Zusammenwirken mit den drei Flipflops FF12 bis FF14
sind acht UND-Glieder A5 bis A1_ in Verbindung mit drei Invertern
IN. bis IN, so angeordnet, daß ein Ausgangssignal mit hohem Pegel
bzw. einem binären Pegel "1" an dem .Ausgangsanschluß eines der UND-Glieder A12 bis A5 auftritt, wenn m = 0,1,2,3,4,5,6 bzw.
7 ist. Zu diesem Zweck besitzt das UND-Glied A5 drei Eingangsanschlüsse, die jeweils mit den Ausgangsanschlüssen Q der Flipflops FF12, FF13 und FF14 verbunden sind. Das UND-Glied Ag besitzt
drei Eingangsänschlüsse, von denen einer über den Inverter IN4 mit dem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF1_ verbunden
ist und die anderen beiden jeweils mit den Ausgangsanschlüssen Q der Flipflops FF13 und FF14 verbunden sind. Das UND-Glied
A7 besitzt drei Anschlüsse, von denen einer über den Inverter
dem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF13 und die anderen
beiden mit den Ausgangsanschlüssen Q der Flipflops FF1? und
FF14 verbunden sind. Von den drei Eingangsanschlüssen des UND-Glieds
Ag sind zwei über die Inverter IN4 und INg mit den Ausgangsanschlüssen
Q der Flipflops FF..2 und FF13 verbunden, während
der dritte mit dem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF14
verbunden ist. Von den drei Eingangsanschlüssen des UND-Glieds
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Aq ist einer über den Inverter INg mit dem Ausgangsanschluß
Q des Flipflops FF14 verbunden, während die anderen beiden mit
den Ausgangsanschlüssen Q der Flipflops FF1_ und FF1_ verbunden
sind. Von den drei Eingangsanschlüssen des UND-Glieds A1n
sind zwei über die Inverter IN. und IN, mit den Ausgangsanschlüssen
Q der Flipflops FF^2 und FF1- verbunden, während der dritte
mit dem Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF13 verbunden ist. Das
UND-Glied A11 besitzt drei Eingangsanschlüsse, von denen zwei
über die Inverter IN1- und INfi mit den Ausgangsanschlüssen Q
der Flipflöps FF..., und FF1- verbunden sind, während der dritte
an den Ausgangsanschluß Q des Flipflops FF12 angeschlossen ist.
Das UND-Glied A1_ besitzt drei Eingangsanschlüsse/die alle über
die Inverter IN4, INj. und INfi jeweils mit den Ausgangsanschlüssen
Q der Flipflops FF13,FF13 und FF14 verbunden sind.
Der Ausgangsanschluß des UND-Glieds A5 ist mit dem Eingangsanschluß
Cin des Subtrahierelements S1 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse
der UND-Glieder A_ bis A12 sind über die ODER-Glieder
OR. bis OR10 jeweils mit den Subtrahierelementen S3 bis
50 verbunden. Der Ausgangsanschluß Cout des Subtrahierelements
51 ist über das ODER-Glied OR4 mit dem Eingangsanschluß Cin des
Subtrahierelements S3 verbunden, der Ausgangsanschluß Cout des
Subtrahierelements S2 ist über das ODER-Glied OR5 mit dem.Eingangsanschluß
Cin des Subtrahierelements S3 verbunden usw. Der Ausgangsanschluß Cout des Subtrahierelements Sg ist mit dem Ein-
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ORIQWAL INSPECTED
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gangsanschluß Cin des Subtrahierelements Sg verbunden, der Ausgangsanschluß
Cout des Subtrahierelements S_ ist mit dem Eingangsanschluß Cin des Subtrahierelements S. verbunden und der
Ausgangsanschluß Cout des Subtrahierelements S10 ist mit dem
Eingangsanschluß Cin des Subtrahierelements S11 verbunden.
Alle Ausgangsanschlüsse Q der Flipflops FF1 bis FF11 sind an
das ODER-Glied OR3 angeschlossen, dessen Ausgangsanschluß mit
einer Verschlußsteuerschaltung 50 und einem der beiden Eingangsanschlüsse eines UND-Glieds A. verbunden ist, dessen anderer
Eingarigsanschluß mit dem Taktimpulszüg Tst gespeist ist. Der
Ausgangsanschluß des UND-Glieds A4 ist an alle Taktimpulseingangsanschlüsse
CP der Flipflops FF1 bis FF11 angeschlossen.
Im Betrieb wird ein Apex-Wert der in ein tatsächliches Zeitintervall umzusetzenden Belichtungszeit Tv als 5.3 im oktalen
Maßstab in den Analog-Digital-Umsetzer 1 eingegeben, in dem er in einen binären Code "010101" umgesetzt wird, und zwar nach
der Gleichung: Anzahl der Stufen in Apex-Einheiten in der Abweichung von dem Bezugs-Zeitintervall, das in diesem Fall 1/256
Sekunden = 8.0 ist, also 8.0 - Tv =2.5 im oktalen Maßstab. Der binäre Code "010101" wird in den jeweiligen Binärstellen des
Speicherregisters 2 gespeichert. Synchron mit dem Auftreten eines Impulses an dem Direktsetzanschluß des Flipflops FF1 . wird
die binär codierte Information jeweils über die Ubertragungsleitungen
AR, bis AR1 an die Flipflops FF14 bis FFg angelegt,
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ORIGINAL !NSPEGTED
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wodurch auf zu der in den Fig. 5r 6 und 7 gezeigten gleichartige
Welse die Flipflops FF14, FF13 un^ FF.« jeweils in den
binären Zustand 11O", "1" und "0" gesetzt werden, während die
Flipflops FF11, FF10, FFg und FFg jeweils in den binären Zustand
"1", "1", "0" und "1" gesetzt werden. Die Flipflops FF13,
bis FF1^ weodai mittels der UND-Glieder A5 bis A1- dekodiert, was
zur Folge hat, daß nur ein UND-Glied, nämlich das UND-Glied A10
ein Ausgangssignal mit hohem Pegel erzeugt, während die anderen UND-Glieder gesperrt sind, so daß sie Ausgangssignale mit niedrigem
Pegel erzeugen. Das Ausgangssignal des UND-Glieds A10
wird über das ODER-Glied 0Rg an den Eingangsanschluß Cin des
Subtrahierelements Sg angelegt, wodurch die Flipflops FFg bis
FF11 für das Herunterzählen betriebsbereit gemacht werden, während
die Flipflops FF1 bis FF5 während des Herunterzählens
unwirksam bleiben. D.h.., bei dem Herunterzählen wird mit der Zählung der Anzahl der Taktimpulse fortgefahren, die dem ursprünglich
in den Flipflöps FF11 bis FF g gespeicherten binären
Code "110100" entspricht und die gleich der dezimalen Zahl 2mx(8 + n) * 4(8 + 5>
= 52 ist.
Nachdem das UND-Glied A. synchron mit dem Auftreten
der hochpegligen Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen Q1, Q- und QD der Flipflops FFg, FF10 und FF11 geöffnet istr
wird der erste durch das so geöffnete UND-Glied A. gelangende Eingabeimpuls des Taktimpulszugs an den Eingangsanschluß CP
eines jeden Flipflops FF g bis FF11 angelegt, wodurch die Flip-
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flops PFg, FF- und FFg umgesetzt werden, während die Flipflops
FFq, ffio und FFii unverändert bleiben. Das geschieht deshalb,
weil das Subtrahierelement Sg das Ausgangssignal des UND-Glieds ·
A.Q an den Eing.angsanschlüß D des Flipflops FF6 durchläßt, wodurch
das Flipflop FFg jedesmal umgesetzt wird, wenn an seinen
Eingangsanschluß CP ein Eingabeimpuls angelegt wird, und, weil das von dem Flipflops FF ß an den Eingangsanschluß IN des Subtrahierelements
Sg angelegte Ausgangssignal mit dem binären Pegel
"0" durch den Inverter INs des Subtrahierelements in ein. Signal mit dem binären Pegel "1" invertiert und dann an das UND-glied
Äs desselben angelegt wird, wodurch das UND-Glied As ein Ausgangssignal erzeugt, das dann an den Eingangsanschluß Cin
des nächsten Subtrahierelements S- angelegt wird. Ferner wird auf gleiche Weise wie vorstehend von dem Ausgangsanschluß Cout
des Subtrahierelements S- ein Ausgangssignal an den Eingangsanschluß Cin des nächsten Subtrahierelements SQ angelegt, von
dem Ausgangsanschluß Cout des Subtrahierelements Sg aber kein
Ausgangssignal an den Eingangsanschluß Cin des nächsten Subtrahierelements
Sg angelegt, weil das Flipflop FFg mit dem binären Zustand "1" das UND-Glied As des Subtrahierelements Sg
gegen ein Einschalten durch das Ausgangssignal von dem Subtrahierelement S- sperrt. Ein solcher binärer Herunterzählvorgang
um eine Einheit wiederholt sich, bis der zweiundfünfzigste Taktimpuls auftritt. Sobald die Rückflanke des zweiundfünfzigsten
Taktimpulses das UND-Glied A4 durchläuft, endet die Einschalt-
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dauer des ODER-Glieds OR-, so daß das UND-Glied A4 sperrt und
der Kameraverschluß über die Verschlußsteuerschaltung 50 geschlossen
wird. Damit ist die Wirkungsdauer des Kameraverschlusses mit 52 χ 1/2048 = 1/39,4 Sekunden bestimmt, vorausgesetzt,
daß die Impulsfrequenz des Taktimpulszugs gleich 2Ο48 Impulse/ Sekunden ist. .
Die Erfindung wurde vorstehend anhand von zwei besonderen
Beispielen beschrieben,, bei denen eine Information in Form eines Apex-Werts einer Belichtungszeit als aus einem
automatischen Belichtungssteuersystem abgeleiteter Belichtungswert durch den Analog-Digital-Umsetzer 1 automatisch in eine
entsprechende binär codierte Information umgesetzt wird. Diese Beispiele können auf, vielerlei Weise abgeändert werden, wie beispielsweise
durch Anpassung an eine manuelle Einstellung des Speicherregisters 2 auf einen von einer vorgewählten Belichtungszeit
abhängigen besonder ·η binären Zustand. Ein Beispiel eines manuell betätigten Zeitintervall-Steuersystems ist
bruchstückhaft in den Fig. 10 und 11 dargestellt.
Die Fig. 10 zeigt einen Codierer 100 für das funktioneile Zusammenwirken mit einem in Fig. 11 dargestellten Verschlußgeschwindigkeitswähler.
Der Codierer 100 besitzt eine Batterie TO1, einen Hauptschalter 102, sechs Schaltelemente
103 bis 1O8, die mit einer über den Hauptschalter 102
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mit dem positiven Anschluß der Batterie 101 verbundenen gemeinsamen
positiven Sammelleitung 118a und über erste Leitungsdrähte 103a bis 1O8a und zweite Leitungsdrähte 109a bis 114a jeweils
mit den entsprechenden Binärstellen des Speicherregisters 2 verbunden sind, sowie sechs Widerstände 109 bis 114, die zwischen
eine gemeinsame negative Sammelleitung und entsprechende Verbindungspunkte zwischen den jeweiligen ersten Leitungsdrähten
103 a bis 108 a und den zweiten Leitungsdrähten 109a bis 114a geschaltet sind. Ein Beispiel des Aufbaus und der Anordnung der
sechs Schaltelemente 103 bis 108 ist in der Fig. 11 gezeigt,
in der 116 eine Verschlußgeschwindigkeitswählscheibe ist, in die Skalenmarken eingeprägt sind, die eine Reihe von Verschlußgeschwindigkeiten
in Sekunden darstellen und die mit einer an einem nicht dargestellten Kameragehäuse angebrachten ortsfesten
Marke 117 zusammenwirken. Die Verschlußwählscheibe 116 ist an
einem. Ende einer Achswelle 115 befestigt, an deren anderem Ende eine Code-Scheibe 118 befestigt ist, die aus einem leitfähigen
Material hergestellt ist und die an einer Umfangsseite mit einem Leitungsdraht 118a in gleitender Verbindung steht, der
mit der positiven Sammelleitung der Schaltung nach Fig. 10 verbunden ist. Die Scheibe 118 ist mit sechs konzentrischen Widerstandsbahnen A bis F versehen, die mit jeweiligen Schaltkontakten 108 bis 103 zusammenwirken, die bei Drehung der
Wählscheibe 116 auf den entsprechenden Bahnen A bis F gleiten,
wobei jede Bahn in vierundsechzig Teilabschnitt eingeteilt ist,
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" 28 " 2538
r- obgleich wegen der Deutlichkeit weitaus weniger Teile dargestellt
sind - von denen einige elektrisch leitend und die ande-,
ren elektrisch isolierend sind. Diese Teilabschnitte aller Bahnen
A bis F sind so angeordnet, daß beim Einstellen einer, eine gewünschte Verschlußgeschwindigkeit von beispielsweise 1/39 Sekunden
darstellenden Skalenmarke auf die ortsfeste Marke 117
die Schaltelemente 103, 105 und 107 geschlossen sind, während
die Schaltelemente 104, 106 und 108 offen bleiben, so daß. die Binärstellen 2,, 2,., 2-, 2-, 22 und 2^ des Speicherregisters
2 auf den jeweiligen binären Zustand "0","1", 11O", "1", "0"
und "1" gesetzt werden. Der nachfolgende Betriebsvorgang verläuft auf gleiche Weise wie der im Zusammenhang mit den Fig. 6
und 8 gezeigt.
Aus der vorstehenden, Beschreibung ist ersichtlich, daß
erfindungsgemäß der Belichtungszeitfehler auf weniger als i/8 der Stufung eingeschränkt werden kann. Ferner ist erfindungsgemäß die Verwendung eines Frequenzteilers einfachsten Aufbaus
wie beispielsweise eines Frequenzteilers mit einer Mehrzahl in Kaskade geschalteter Flipflops vorgesehen, der in der Zeitintervall-Steuerschaltung
zur Teilung der Impulsfrequenz eines Taktimpulszuges durch einen Faktor 1/2m angebracht ist, wobei
m eine ganze Zahl ist, die gleich der Dezimalzahl eines in den
höheren Binärstellen des Speicherregisters 2 gespeicherten binären Codes ist; anstelle des erfindungsgemäßen Frequenztei-
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lers wäre ansonsten ein "Verhältnismultiplizierer" notwendig,
durch den die Komplexität der Schaltung zusammen mit einem Anstieg ihrer Herstellungskosten ansteigen würde.
Die beschriebene Belichtungssteuereinrichtung arbeitet mit einer im Vergleich zu bekannten Einrichtungen extrem hohen
Genauigkeit, wobei der Fehlerbereich innerhalb eines 1/8 einer S.tufung liegt. Für eine derart hochpräzise Steuerung der. Belichtungszeit
wird ein Wert der festzulegenden Belichtungszeit in einen binären Code mit η Binärstellen umgesetzt, von denen die
niedrigste Binärstelle zu einem 1/8 der Stufung bewertet ist. Aufgrund der den oberen m Binärstellen des binären Codes entsprechenden
Dezimalzahl wird die Frequenz des Steuersignals eingestellt und zum Auslesen der unteren (n - m) Binärstellen des
gleichen Binärcodes verwendet, wodurch die Wirkungsdauer des Verschlusses festgelegt wird.
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Claims (1)
- PatentanspruchEinrichtung zur Erzeugung eines Zeitintervall, das einem in einem Register mit η Binärstellen gespeicherten digitalen Wert entspricht, gekennzeichnet durch einen Frequenzteiler(10) zur Bildung einer Mehrzahl von Steuersignalen (T1 bis T„,k Fig. 6) mit von einander durch einen Faktor 1/2 verschiedenen Frequenzen, wobei k eine ganze Zahl ist, eine auf das Ausgangssignal aus dem Register (4,6) an den ersten m Binärstellen ansprechende Wählschaltung (12) zum Anwählen eines der Steuersignale aus dem Frequenzteiler, wobei m eine ganze Zahl ist, eine auf das durch die Wählschaltung (12) angewählte Steuersignal ansprechende Subtrahierschaltung (14) zum aufeinanderfolgenden Subtrahieren des Inhalts der niedrigeren (n - m) Binärstellen (6) des Registers (4> 6) und eine an das Register (4, 6) angeschlossene Detektorschaltung (8) zum Ermitteln des . Inhalts der niedrigeren (n - m) Binärstellen des- Registers (4, 6), um ein zweites Steuersignal zu erzeugen, wenn der Inhalt der niedrigeren (n - m) Binärstellen des Registers (4, 6) einen vorbestimmten Wert erreicht hat.609811/0697
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