DE2537279C2 - Palettenentlader - Google Patents
PalettenentladerInfo
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Description
Zur Stabilisierung der Stapellagen sind die Zwischenboden mit nach unten gerichteten Seitenwänden versehen,
also haubenartig ausgebildet, so daß ein Zwischenboden eine Stapellage aufnimmt und mit seinen Seitenwänden
die darunter liegende Stapellage umgreift und auf dem darunterliegenden Zwischenboden stabilisiert Infolge
der haubenförmigen Ausbildung der Zwischenböden,
die entsprechend aufwendige Handhabungs- und Transportvorrichtungen bedingen, ist ein mit einem solchen
Palettenentlader arbeitendes System aufwendig, obwohl der Paletteneptlader selbst wesentlich einfacher ist
und mit wesentlich weniger Energie als die anderen bekannten Lösungen auskommt, weil keine Auslegung
entsprechend dem Heben eines ganzen Stapels erfolgen muß, sondern nur entsprechend dem Heben bzw. Senken nur jeweils einer einzigen Stapellage.
Ausgehend von dem zuletzt beschriebenen Palettenlader liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
gattungsgemäßen Palettenentlader so auszugestalten, daß eine Stabilisierung der jeweils obersten Stapellage
während des Verschiebevorganges und eine gleichzeitige Stabilisierung des darunter befindlichen Reststapels
derart erfolgt daß mit randlosen Zwischenboden auszukommen ist
Der Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Kennzeichnungsteiles des Anspruches 1.
Bei der Lösung nach der Erfindung wird die oberste Stapellage während des Obergabevorganges zwischen
Schieber, Anschlagplatte und oberen Führungsteilen geführt, also zuverlässig stabilisiert, während der Zwischenboden der obersten Stapellage von der Klappe
daran gehindert wird, der Bewegung der obersten Stapellage zu folgen, also keine Relativbewegungen zwischen diesem Zwischenboden und der nächstfolgenden
Stapellage auftreten, die die Stabilität dieser Stapellage in Verschieberichtung gefährden könnten und diese Stapellage obendrein noch durch die unteren Führungsteile
seitlich stabilisiert werden. Mit geringem baulichem Aufwand wird also die von oben her jeweils zweite
Stapellage stabilisiert und damit wiederum eine Gefährdung der Stabilität aller nachfolgenden Stapellagen vermieden, auch wenn nur einfache, randlose Zwischenböden Verwendung finden.
Der Unteranspruch gestaltet die Erfindung in zweckmäßiger Weise weiter aus.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Die Zeichnung zeigt in scnematischer Darstellung eine Seitenansicht eines Palettenentladers gemäß der Erfindung.
Der Palettenentlader ist generell mit 10 bezeichnet. Er ist dazu bestimmt, Einzelgüter 100 von einer Palette
101 zu entnehmen und auf einen Förderer 200 als Aufnahmefläche zu übergeben, der die Gegenstände einer
Produktionsstraße zuführt Bei den Einzelgütern 100 handelt es sich vorzugsweise um Flaschen, die in einer
Produktionsstraße gefüllt werden. Diese Einzelgüter bzw. Gegenstände sind in mehreren Stapellagen übereinander auf der Palette 101 gestapelt und die einzelnen
Stapellagen sind durch lose Zwischenböden 102 voneinander getrennt.
Der Palettenentlader ist mit einem vertikal verstellbaren Portal 11 mit einer Plattform 12 versehen. Das
Portal 11 ist zwischen seitlichen vertikalen Ständern 13
gehalten, deren seitlicher Abstand voneinander sich aus den Abmessungen des Güterstapels bestimmt, der von
der Palette 101 entladen werden soll.
ten, der seinerseits einen Motor 15a trägt Der Motor 15a ist in geeigneter Weise über eine Transmission, die
eine Oberlastkupplung einschließt, mit zwei auf einer
gemeinsamen Welle angeordneten Zahnrädern 15 gekuppelt Jedes der Zahnräder 15 steht als Antriebsritzel
mit einer Zahnstange 16 in Eingriff, die an der Außenseite eines der beiden seitlichen Ständer 13 angebracht ist
Auf diese Weise wird bei laufendem Motor 15a das Portal 11 mit dem Motor 15a entlang den Ständern 13
ίο nach oben und unten bewegt Die Führung des Rahmens
14 relativ zu den Ständern 13 erfolgt durch zwei Rollenpaare 17 und 18, die drehbar im Rahmen 14 gelagert
sind und sich an Außenseiten der Ständer 13 sowie den Seiten des von den Ständern 13 definierten Führungska
hals abstützen.
Die Plattform 12 weist eine horizontale Platte 19 auf, die fest mit dem Rahmen 14 verbunden ist sowie zwei
Klappen 20 und 21. Die Klappe 21 ist um eine horizontale Achse zwischen einer vertikalen und einer horizon-
talen Endstellung verschwenkbar. -^. ihrer vertikalen
Endstellung wirkt die Klappe 21 als Anschlag für auf der Plattform befindliche Gegenstände. Sie befindet sich außerdem in ihrer vertikalen Endstellung, wenn die Plattform zum Förderer 200 hin bewegt wird. Hat die Platt-
form cVrch entsprechendes Absenken die Höhe des Förderers 200 erreicht so wird die Klappe 21 mittels
eines nicht dargestellten pneumatischen Arbeitszylinders in ihre horizontale Endstellung geschwenkt so daß
die Gegenstände von der Plattform 12 stufenlos auf den
Die Klappe 20 ist zwischen zwei Endstellungen verstellbar. In einer ersten Endstellung liegt sie auf der
Platte 19 auf. In einer zweiten, gezeichneten Endstellung erstreckt sie sich soweit nach links, daß sie an einem der
Zwischenboden 102 anliegt In der ersten Endstellung ermöglicht es die Klappe 20, daß die Plattform 12 an
dem Güterstapel vertikal vorbei bewegt wird. In der zweiten Endstellung ermöglicht sie ein stufenloses
Überwechseln von Gegenständen 100 vom Güterstapel
auf die Plattform 12. Die Bewegung der Klappe 20 erfolgt mit einem pneumatischen Arbeitszylinder.
Dem Verschieben der Gegenstände 100 vom Güterstapel auf die Plattform dient eine Verschiebevorrichtung 22. Sie ist dem Portal 11 zugeordnet und mit die-
sem bewegbar. Sie weist zwei Arme 27 auf, von denen je einer auf jeder Seite der Plattform angeordnet ist und
die Teile des Rahmens 14 bilden. Jeder Arm 27 trägt an jedem Ende ein Kettenrad 25,26, über das eine endlose
Kette 24 geführt ist. Die beiden an beiden Seiten der
Plattform 19 angeordneten Ketten tragen zwischen sich
einen leistenförmigeii Schieber 23, der dem Hinüberschieben von Gegenständen vom Güterstapel bzw. dessin j.'WMligem Zwischenboden 102 auf die Plattform 12
dient Mit Ausnahme dieses Schiebers 23 erstreckt sich
kein Bauteil in Querrichtung zwischen den teiden Armen 27, soweit sich diese links, d. h. auf der dem Güterstapel zugekehrten Seite von den Ständern 13 befinden.
Dadurch kann, wenn der Schieber 23 nach rechts in den Bereich der Ständer 13 bewegt worden ist, die Palette
101 vom Fuß des Palettenentladers bewegt, weggezogen oder entfernt werden, ohne von dem Pottai 11 behindert zu werden.
Das Portal 11 enthält ferner in seitlichem Abstand voneinander zwei parallele seitliche Führungen 28, 29,
die zwischen oberhalb der Lastaufnahmefläche der Plattform angeordneten Ketten 24 gehalten sind. Die
oberen Führungsteile 28 der jeweils zweiteiligen Führungen 28,29 erstrecken sich im wesentlichen über die
ganze Länge der Ketten 22 und dienen dazu, jeweils eine Lage von Gegenständen 100 während des Transfers von einem Zwischenboden 102 auf die Plattform 12
seitlich zu führen. Damit die oberen Führungsteile 28 nicht die Bewegungen des Schiebers 23 behindern, ist
der Schieber an seinen Enden an der entsprechenden Kette 24 mittels umgekehrt U-förmiger Glieder befestigt, die die oberen Führungsteile freigeben.
Zum Transfer von Gegenständen von einem schwankenden Güterstapel aus ist es zweckmäßig, die Lage der
Gegenstände unmittelbar unter der obersten Stapellage seitlich zu stützen. Dem dienen untere Führungsteile 29
der Führungen 28,29, die an den oberen Führungsteilen
28 befestigt sind und in den Vertikalebenen der oberen Führungstetle 28 in einem geeigneten Abstand unterhalb der Plattform 12 sich befinden. Die Führungen 28,
29 sichern mit ihren unteren Teilen 29 die unter der obersten Stapellage liegende Stapellage, so daß der gesamte Stapel während des Transfers der obersten Stapellage seitlich stabilisiert ist. Die unteren Führungsteile
29 dienen zusätzlich dazu, geringfügig aus der vorgeschriebenen Stellung geratene Flaschen in dem Güterstapel in ihre gewollte Stellung zurückzubringen.
Um auch dann, wenn sich der Güterstapel aus in sich instabilen Gegenständen 100 zusammensetzt, beispielsweise aus großen Flaschen mit kleiner Grundfläche, die
Balance der Gegenstände einer zu transportierenden Stapellage des Güterstapels zu sichern, ist eine Anschlagplatte 31 vor der zu bewegenden Stapellage der
Gegenstände vorgesehen. Diese Anschlagplatte ist Teil einer Sicherungsvorrichtung 30, die die Anschlagplatte
31 und ein pneumatisch zu betätigendes Hebelwerk 32 einschließt Die Anschlagplattte 31 ist um eine horizontale Achse schwenkbar quer zur Plattform und oberhalb
der Lastaufnahmefläche angeordnet Das pneumatisch zu betätigende Hebelwerk 32 trägt die Anschlagplatte
3i und ist in Längsrichtung der Plattform frei gieitbar
am Rahmen gelagert.
Das Hebelwerk 32 besteht aus einem Kniehebel 33 zwischen der Anschlagplatte 31 und dem Stößel eines
pneumatischen Betätigungszylinders 34. Der Betätigungszylinder 34 wird von einem Schlitten 35 getragen,
der auf einem Paar paralleler Schienen 36 eines HiIFsrahmens 37 des Rahmens 14 verschiebbar ist Die
Längsverschiebungen des Schlittens 35 werden von einem zweiten pneumatischen Zylinder 38 begrenzt der
am Hilfsrahmen 37 befestigt ist und geeignet ist den Schlitten aus seiner äußeren Endstellung in seine innere
Endstellung zurückzubringen.
Die Anschlagplatte 31 ist zwischen einer vertikalen und einer horizontalen Endstellung verschwenkbar. In
ihrer horizontalen Endstellung befindet sie sich in einer solchen Höhe Ober den Gegenständen, daß Gegenstände und Anschlagplatte ohne gegenseitige Behinderung
relativ zueinander horizontal bewegt werden können.
Der Elektromotor 15a und ein weiterer, nicht dargestellter Motor, treiben die Ketten 24 an und werden
durch Annäherungsschalter eines Steuerkreises geschaltet um die einzelnen Teile der Plattform sowie das
Beladen und Entladen der Plattform zu betätigen bzw. zu bewirken. Die Regelung der pneumatisch bewirkten
Betätigung der Klappen 20 und 21 und der Sicherungsvorrichtung 30 ist in den Steuerkreis inkorporiert so
daß der Palettenentlader eine kontinuierliche Aufeinanderfolge von Entladevorgängen mit jeder Palette automatisch ausführt Dieser Steuerkreis kann in jeder bekannten und geeigneten Art ausgeführt werden, so daß
von seiner Darstellung und Erläuterung Abstand genommen werden kann.
Für das Arbeiten des Palettenentladers 10 wird eine Palette 101 mit mehreren, durch Zwischenböden 102
voneinander getrennten Stapellagen von Gegenständen 100 auf einem Ladetisch abgestellt, der die Grundplatte
des Palettenentladers bildet. Für jeden Entladezyklus ist die Klappe 20 zurückgezogen und die Klappe 21 ist
hochgestellt, um den nötigen Freiraum für die Vertikalbewegung der Plattform 12 und den Rahmen 14 zu
schaffen. Die Plattform 12 wird mit dem Zahnstangentrieb 15. 16 auf die Höhe der obersten Stapeliage des
Güterstapels der Palette 101 angehoben. Dabei befindet sich der Schieber 23 des Förderers 22 in einem Abschnitt der Ketten 24, der von der Palette entfernt ist
is und die Anschlagplatte 31 ist in der zur Plattform parallelen Lage gehalten und zwar vom Rückführzylinder 38
entfernt
Haben Plattform 12 und Rahmen 14 die nötige Höhe erreicht, was beispielsweise mittels photoelektrischer
Fühler ermittelt werden kann, so wird die Klappe 20 mit ihrem pneumatischen Arbeitszylinder nach links in die
gezeichnete Stellung ausgefahren, um eine Brücke zwischen der Platte 19 und dem obersten der Zwischenböden 102 mit der obersten Stapellage der Gegenstände
100 zu bilden. Der Motor beginnt die Ketten 24 anzutreiben und der Schieber 23 wird über die Gegenstände
100 hinweg in den Bereich der Palette hinter die oberste Stapeivage der Gegenstände gebracht. Die Anschlagplatte 31 wird mit dem pneumatischen Zylinder 34 und
dem Kniehebel 33 in ihre vertikale Stellung vor die oberste Stapellage der Gegenstände gebracht.
Mit dem weiteren Umlauf der Ketten 24 gelangt der
Schieber 23 zunächst zur Anlage an der Rückseite der obersten Stapellage, um diese dann über die Klappe 20
hinweg auf die Platte 19 zu schieben, wobei die Gegenstände durch die oberen Führungsteile 28 seitlich geführt zu werden. Zusätzlich wird die Lage der Gegenstände unter der auf die Platte 19 aufgeschobenen obersten Stapellage durch die unteren Führungsteile 29 seit-
Während die oberste Stapellage gegen und dann auf die Platte 19 bewegt wird, nimmt sie die Anschlagplatte
31. stehts vor der vordersten Reihe der Gegenstände liegend, mit; der Schütten 35 gleitet dabei frei auf den
Schienen 36 des Hilfsrahmens 37. Am Ende der Bewegung des Schlittens wird die Anschlagplatte 31 mit dem
Hebelwerk 32 automatisch angehoben, um die auf der Plattform befindlichen Gegenstände freizugeben. Die
Verschiebung der Gegenstände der obersten Stapellage
so wird so lange fortgesetzt, bis der Schlitten 23 die klappe
20 überquert hat die in ihrer vertikalen Stellung befindliche Klappe 21 als Anschlag dient und der Antrieb der
Ketten 24 gleichzeitig unterbrochen wird.
Die Klappe 20 wird anschließend zurückgezogen, so
daß die Plattform in die Lage versetzt ist, auf die Höhe
des Förderers 200 abgesenkt zu werden, wo sie durch einen Näherungsschalter automatisch angehalten wird
und die Klappe 21 abgesenkt wird, um eine Brücke zwischen der Platte 19 und der Oberseite des Förderers 200
zu bildea Die Ketten 24 werden erneut angetrieben, so daß die Gegenstände mittels des Schiebers 23 von der
Plattform herunter und auf den Förderer 200 hinauf geschoben werden. Wenn der Palettenentlader entladen
ist wird die Klappe 21 in ihre vertikale Position zurück
geschwenkt und die Plattform wird auf die geringere
Höhe der nunmehr obersten Stapeliage auf der Palette
101 angehoben. Der Zwischenboden 102, der die vorher
oberste Stapeliage getragen hat, wurde zwischenzeitlich
von Hand entfernt, wobei dieser Vorgang jedoch auch automatisiert werden kann.
Während des Hochfahrens der Plattform laufen die Ketten 24 weiter um, um den Schieber 23 im oberen
Kettentrum in die Nähe der Klappe 20 zu bringen. Gleichzeitig wird der Arbeitszylinder 38 betätigt, um
den Schlitten 35 in den Bereich der Palette und in die Bereifxhaftsstellung für den nächsten Arbeitstakt zu
bringen.
In der erforderlichen Höhe der Plattform wird der ι ο Palettenentlader automatisch erneut in Gang gesetzt,
um so nach und nach die übrigen Stapellagen von der Palette 10t zu entfernen. Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wird sich ein Arbeitstakt mit dem
Entladen von drei Stapellagen je Minute erreichen lassen.
Nachdem die unterste Stapellage auf den Förderer 200 aufgebracht ist, wobei dann die Plattform nicht
mehr auf die Höhe des Förderers 200 abgesenkt, sondern auf die Höhe des Förderers 200 angehoben wird,
wird eine neue, volle Palette 101 in ihre Entladeposition gebracht. Dabei können sich die Übergabe der letzten
Gegenstände an den Förderer 200 einerseits und der Ersatz der leeren Palette 101 durch eine beladene Palette andererseits zeitlich überschneiden. Hierdurch ist mit
einem Minimum an Stillstandszeiten auszukommen. Wenn die Plattform zur Unzeit eine ihrer Endstellungen
erreicht oder sich aus irgend einem Grund in ihrer Führung verklemmt, verhindert die Überlastungskupplung
in dir Transmission zwischen dem Motor 15a und dem
Ritzel 15 eine Beschädigung oder Zerstörung des Motors 15a.
Im allgemeinen wird bei der Übergabe einer Stapellage von der Plattform an den Förderer 200 oder eine
andere Übernahmevorrichtung die vorderste Reihe der Gegenstände der folgenden Stapellage durch die letzte
Reihe der Gegenstände der vorausgegangenen Siapeilage hinreichend stabilisiert. Wenn dies jedoch nicht der
Fall oder nicht zu erzielen ist, kann dem Förderer 200 eine der Sicherungsvorrichtung 30 ähnliche Sicherungsvorrichtung zugeordnet und vom Steuerkreis des Palettenentladers 10 gesteuert werden.
In einer Fabrikationsstraße mit geringer Arbeitsgeschwindigkeit kann der Förderer 200 ein Bandförderer
sein, der unter Umständen im Rechten Winkel zur Abgaberichtung des Palettenentladers umläuft Dabei werden dann die an den Förderer abzugebenden Gegenstände reihenweise, d. h. eine Reihe nach der anderen,
abgegeben und die Plattform wirkt als ein Puffer oder ein Zwischenlager für den langsam umlaufenden Förderer, so daß dessen Abgabegeschwindigkeit unter die
Fördergeschwindigkeit gesenkt wird.
Der Palettenentlader kann so programmiert werden, daß er automatisch mit einer Palette im Förderer ebenso wie mit verschiedenen Anordnungen von Förderern
und Zwischenlagern zusammenarbeitet
60
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Claims (2)
1. Palettenentlader zum Verbringen von auf Zwi- nen Zwischenboden aufgestellten Stapellagen, wenn die
schenböden übereinander auf einer Palette gestapel- 5 Palette mit dem Stapel aus einer Vielzahl von auf Zwiten
Einzelgütern von der Palette auf eine Aufnahme- schenböden angeordneten Einzelprodukten nach oben
fläche, mit einem Schieber, der die jeweils oberste bewegt wird, mit seiner jeweils obersten Stapellage ex-Stapellage
vor sich her schiebt, um sie vom Stapel akt in einen Bereich gelangt, der seitlich von Se.";enfühauf
eine vertikal verstellbare Plattform bzw. von der rangen und am hinteren Ende der Seitenfühningen von
Plattform auf die Aufnahmefläche zu schieben, da- io einem Schieber begrenzt wird und aus dem die oberste
durch gekennzeichnet, daß eine zweiteilige Stapellage mitteis des zwischen den Seitenführungen
Führung (28,29) zwei obere Fühningsteile (28) auf- bewegbaren Schiebers nach vorn herausgeschoben
weist, zwischen denen die oberste, auf einem Zwi- wird. Um einen die Seltenführungen einschließenden
schenböden (102) sich befindende Stapellage wäh- Rahmen und die Gegenstände der obersten Stapellage
rend des Obergabevorganges mit geringem seitli- ts in horizontaler Lage korrekt einander zuordnen zu könchem
Spiel und zwischen dem Schieber (23) und ei- nen, ist der Rahmen in Grenzen seitenverschieblich gener
dem Schieber zugeordneten Anschlagpiatte (31) lagert und mit nach unten über den Stapel ragenden
gehalten verschoben wird, und jeweils ein dem je- trichterförmigen Führungen versehen. Beim Einlaufen
weiligen ot>eren Führungsteil (28) fest zugeordneten in das untere, weite Trichterende und dem Bewegen in
unteren Füümngsteil (29). der die unmittelbar unter 20 dem Trichter nach oben, werden Rahmen und oberste
der obersten Stapellage befindliche ebenfalls auf ei- Stapellage korrekt zueinander ausgerichtet, so wird der
nem Zwischenboden sich befindende Stapellage Rahmen festgeklemmt und der Schieber schiebt die
seitlich hält, während eine an dem dem Stapel züge- oberste Stapellage nach vorn aus dem Bereich der Seiwandten
Ende der Plattform (12) gelagerte Klappe tenführungen heraus. Gegebenenfalls kann sich die Füh-(20)
in ihrer einen Endstellung, den Spalt zwischen 25 rung mit den Seitenführungen und den nach unten anPlattform
und oberstem Zwischenboden (102) über- schließenden Wänden des Trichters über mehrere als
brückend, an dessen Stirnseite anliegt nur die oberste Stapellage erstrecken. Nach dem glei-
2. Palettenentlader nach Anspruch 1, dadurch ge- chen Prinzip arbeitet auch eine andere bekannte Vorkennzeichnet,
daß die Anschlagpiatte (31) mit einem richtung (DE-OS 21 45 227), indem auch dort ein auf
pneumatisch gesteuerten, verschieblich auf der 30 einer Palette aufgebauter Stapel aus mehreren Stapella-Plattform
(12? gelagerten Hebelwerk (32) zu betäti- gen mit Zwischenböden in den Bereich einer Hubvorgen
ist richtung zu Palette und Stapel geschoben wird, der Stapel derart angehoben wird, daß eine nach der anderen
Stapellage als jeweils oberste Stapellage in den Bereich
35 eines Schiebers gelangt, der die jeweils oberste Stapellage
auf eine Aufnahmefläche schiebt Der Schieber ist
Die Erfindung bezieht sich auf einen Palettenentlader eine Platte am hinteren Ende der obersten Stapellage,
gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches 1. der eine mit ihr zusammen in der Verschieberichtung
Üblicherweise werden Einzelgüter auf Paletten in der verstellbare Platte am vorderen Ende der obersten Sta-Weise
gestapelt, daß mehrere Lagen oder Schichten von 40 pellage zugeordnet ist, wobei die jeweils oberste Stapel-Einzelgütern
durch je einen beweglichen Zwischenbo- lage in den Bereich zwischen beiden Platten eingeführt
den voneinander getrennt sind. Einzelgüter können so wird, wenn der Stapel nach oben verstellt wird. Die
lagenweise entnommen werden, indem die jeweils ober- Zwischenboden sind sogenannte Stülpböden, deren vorste
Stapellage mit dem ihr zugehörigen Zwischenboden deren und hinteren Ränder von den unteren, messerartientnommen
wird und Sorge dafür getragen wird, daß 45 gen Kanten der Platten bei deren Annäherung an die
die unter der obersten Stapellage sich befindenden Sta- oberste Stapellage aufgerissen werden und deren seitlipellagen
nicht zerstört werden, die Einzelgüter dieser ehe Ränder horizontal durch seitliche Führungsteile sta-Stapellagen
also nicht umfallen. Diese Lösungen sind bilisiert und festgehalten werden, um die zwischen ihnen
brauchbar, wenn Massengüter innerhalb einer Produk- auszuschiebende Stapellage zu stabilisieren. Wiederum
tionsstraße mechanisch entladen und einem Förderer so ein vollständiger Stapel aus mehreren Stapellagen und
übergeben werden, um beispielsweise einem Zwischen- Zwischenboden wird auch vertikal nach oben verstellt,
lager zugeführt zu werden. so daß eine nach der anderen Stapellage als oberste
Die jeweils oberste Stapellage ändert während des Stapellage in den Bereich einer horizontal wirkenden
Entladens der Palette ihre Höhe gegenüber dem Förde- Verschiebeeinrichtung kommt, bei einem Palettenentlarer
rind dieser Höhenunterschied muß ausgeglichen 55 der, bei dem auf einer Seite eine im unteren Bereich
werden. Bei bekannten Lösungen wird das dadurch be- geneigte, dann vertikale Führungsfläche die jeweils
wirkt, daß der Förderer oder die beladene Palette oberste Stapellage in die richtige Position zur Verschieschrittweise
angehoben wird, um die jeweils oberste beeinrichtung bringt (DE-OS 21 05 729).
Lage des Güterstapels und den Förderer auf die gleiche Nach einem insoweit anderen Prinzip arbeitet ein Pa-Höhe zu bringen. Die erste Lösung hat bei den bisher in εο lettenentlader, bei dem die jeweils oberste Stapellage der Praxis eingesetzten Ausführungsformen den Nach- von einem ortsfesten Stapel aus Stapellagen und Zwiteil des erheblichen Platzbedarfes; die zweite Lösung schenböden vom darunter befindlichen Reststapel mitbedingt teuere Hubvorrichtungen, die so ausgelegt sein tels eines Schiebers auf eine vertikal verstellbare Platts| müssen, daß sie eine volle Palette tragen können. Au- form geschoben wird, der diese Stapellage von der Hö- Ij ßerdem erfordert die zweite Lösung die Anordnung des es he der jeweils obersten Stapellage auf die Höhe einer Förderers in zumindest der Höhe der obersten Lage des Aufnahmefläche verstellt, auf die die Stapellage dann Güterstapels auf der Palette, was oft nur mit erhebli- mit dem mit der Plattform höhenverstellbaren Schieber ehern Aufwand zu realisieren ist. von der Plattform verschoben wird (DE-GM 70 20 825).
Lage des Güterstapels und den Förderer auf die gleiche Nach einem insoweit anderen Prinzip arbeitet ein Pa-Höhe zu bringen. Die erste Lösung hat bei den bisher in εο lettenentlader, bei dem die jeweils oberste Stapellage der Praxis eingesetzten Ausführungsformen den Nach- von einem ortsfesten Stapel aus Stapellagen und Zwiteil des erheblichen Platzbedarfes; die zweite Lösung schenböden vom darunter befindlichen Reststapel mitbedingt teuere Hubvorrichtungen, die so ausgelegt sein tels eines Schiebers auf eine vertikal verstellbare Platts| müssen, daß sie eine volle Palette tragen können. Au- form geschoben wird, der diese Stapellage von der Hö- Ij ßerdem erfordert die zweite Lösung die Anordnung des es he der jeweils obersten Stapellage auf die Höhe einer Förderers in zumindest der Höhe der obersten Lage des Aufnahmefläche verstellt, auf die die Stapellage dann Güterstapels auf der Palette, was oft nur mit erhebli- mit dem mit der Plattform höhenverstellbaren Schieber ehern Aufwand zu realisieren ist. von der Plattform verschoben wird (DE-GM 70 20 825).
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|---|---|---|---|
| GB37206/74A GB1494832A (en) | 1974-08-23 | 1974-08-23 | Depalletisers |
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|---|---|
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| DE2537279C2 true DE2537279C2 (de) | 1986-04-30 |
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ID=10394656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| US (1) | US4032021A (de) |
| DE (1) | DE2537279C2 (de) |
| FR (1) | FR2283078A1 (de) |
| GB (1) | GB1494832A (de) |
| IE (1) | IE41517B1 (de) |
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