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DE2537263A1 - Miniatur-elektromotor - Google Patents

Miniatur-elektromotor

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Publication number
DE2537263A1
DE2537263A1 DE19752537263 DE2537263A DE2537263A1 DE 2537263 A1 DE2537263 A1 DE 2537263A1 DE 19752537263 DE19752537263 DE 19752537263 DE 2537263 A DE2537263 A DE 2537263A DE 2537263 A1 DE2537263 A1 DE 2537263A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
pole teeth
magnetic
excitation coil
rotatable shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752537263
Other languages
English (en)
Other versions
DE2537263B2 (de
DE2537263C3 (de
Inventor
Tomohisa Kuwako
Toshio Tanase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokai Rika Co Ltd
Original Assignee
Tokai Rika Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokai Rika Co Ltd filed Critical Tokai Rika Co Ltd
Priority to DE19752537263 priority Critical patent/DE2537263C3/de
Priority to DE19752560152 priority patent/DE2560152C2/de
Publication of DE2537263A1 publication Critical patent/DE2537263A1/de
Publication of DE2537263B2 publication Critical patent/DE2537263B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2537263C3 publication Critical patent/DE2537263C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Control Of Stepping Motors (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Miniatur-Elektromotor Die Erfindung betrifft einen Min.iatur-Elektromotor und bezieht sich insbesondere auf einen solchen Miniatur-Elektromotor, der einen Rotor aus einem weichen magnetischen Material aufweist, der Polzähne hat, von denen jeweils zwei benachbarte gleichzeitig mit abwechselnd entgegengesetzten magnetischen Polaritäten magnetisiert werden, wen eine Erreger spule eingeschaltet wird, wodurch der Wirkungsgrad in der Leistung und das Frequenzverhalten stark verbessert werden.
  • Mit dem Wirkungsgrad in der Leistung ist ein Wirkungsgrad zur Umwandlung einer elektrischen Eingangsenergie in eine mechanische Ausgangsenergie angesprochen. Ein hoher Wirkungsgrad in der Leistung könnte den Energieverbrauch eines Motors vermindern, erleichtert eine geringe Baugröße des Motors und bringt die Erzeugung von Wärme auf ein Minimum, indem die Verluste weitgehend vermindert werden. Ein Frequenzverhalten zeigt an, wie gut ein Motor mit der Frequenz einer Versorgungsspannung synchronisiert werden kann und ist ein Anzeichen der Betriebsstabilität des Motors.
  • In einem herkömmlichen Niniatur-Elektromotor mit einem permanentmagnetischen Rotor ist es außerordentlich schwierig, ein Trägheitsmoment zu verkleinern, und es besteht weiterhin ein Problem im Frequenzverhalten, weil die Formgebung des Rotors aufgrund der begrenzten Verarbeitbarkeit des Materials eines permanentmagnetischen Rotors wie eines Rotors aus Bariumferrit, Alnico usw. begrenzt ist. Eine weitere Begrenzung kann sich auch aus dem spezifischen Gewicht eines solchen Materials ergeben.
  • Selbst dann, wenn das Trägheitsmoment in bestimmtem Ausmaß vermindert werden kann, ist das Ausgangsdrehmoment vermindert und folglich ist der Wirkungsgrad in der Leistung entsprechend verringert. Somit ist ein Motor dieser Art nur als ein Motor mit geringem Drehmoment verwendbar. Mit anderen Worten, der Wirkungsgrad in der Leistung und das Frequenzverhalten sind bei einem herkömmlichen Elektromotor dieser Art miteinander konkurrierende Eigenschaften. Andererseits hat ein herkömmlicher Elektromotor mit einem Rotor, welcher Polzähne aus einem weichen magnetischen Material aufweist, einen weiteren Nachteil im magnetischen Wirkungsgrad, weil die Polzähne gleichzeitig in einer einzigen Richtung bzw. Polarität (Nord oder Süd) magnetisiert sind, wodurch der Wirkungsgrad in der Leistung und das Frequenzverhalten unbefriedigend bleiben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Miniatur-Elektromotor der oben näher erläuterten Art zu schaffen, bei welchem sowohl der Wirkungsgrad in der Leistung als auch zugleich das Frequenzverhalten außerordentlich gut sind.
  • Zur lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Rotor einen kreisförmigen Abschnitt hat, welcher in einer radialen Ebene durch die Welle liegt, welcher der magnetisierten Flache des permanentmagnetischen Stators gegenübersteht und welcher in Umfangsrichtung in eine Vielzahl von Pol zähnen durch eine Einrichtung mit hoher magnetischer Reluktanz unterteilt ist, welche die Polzähne von den jeweils benachbarten Polxahnen trennt, um die benachbarten Polzähne gleichzeitig mit entgegengesetzter magnetischer Polarität zu magnetisieren, wobei die Polaritäten alternieren und zwar aufgrund des Magnetfeldes, welches durch die ringförmige Erregerspule erzeugt wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein wesentlicher Vorteil dadurch erreicht, daß der erfindungsgemäße Miniatur-Elektromotor mit einem Rotor ausgestattet ist, der Polzähne aufweist, welche bei der Erregung einer Erregerspule gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen magnetisiert werden, indem nämlich dadurch die Möglichkeit geschaffen wird, sowohl den Wirkungsgrad in der Leistung als auch das Frequenzverhalten stark zu verbessern.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines elektrischen Miniaturmotors gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Darstellung zur Erläuterung der magnetischen Arbeitsweise der Polzähne gemäß der Erfindung, Fig. 3 einen Grundriß der Polzähne, Fig. 4 einen Schnitt durch die Polzähne entlang der Linie IV-IV Fig. 5 einen Grundriß eines permanentmagnetischen Stators gemäß der-Erfindung, Fig. 6 ein Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors veranschaulicht, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Miniaturmotors gemäß der Erfindung, Fig. 8 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Miniaturmotors gemäß der Erfindung, Fig. 9 ein Verdrahtungsdiagramm von Erregerspulen, wie sie in dem Motor der Fig. 8 verwendet werden, der als Synchronmotor eingesetzt wird, Fig. 10 ein Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors der Fig. 8 veranschaulicht, welcher als Synchronmotor arbeitet, Fig. 11 ein Verdrahtungsdiagramm von Erregerspulen, welche in dem Motor der Fig. 8 verwendet werden, der als reversibler Motor arbeitet, Fig. 12 eine Wellenform eines Stroms, welcher durch die åeweilige Erregerspule der Fig. 11 fließt, Fig. 13 ein Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors der Fig. 8 veranschaulicht, der als reversibler Motor arbeitet, Fig. 14 ein ähnliches Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors der Fig. 8 veranschaulicht, der als reversibler Motor arbeitet, Fig. 15 ein Verdrahtungsdiagramm der Erregerspulen, welche in dem-Motor der Fig. 8 verwendet werden, der als Impulsmotor bzw. Schrittmotor arbeitet, Fig. 16 Wellenformen von Eingangssignalen, welche dem Motor der Fig. 8 zugeführt werden, der als Impulsmotor bzw.
  • Schrittmotor arbeitet, Fig. 17 ein Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors der Fig. 8 veranschaulicht, der als Impulsmotor bzw. Schrittmotor arbeitet, Fig. 18 ein ähnliches Diagramm, welches die magnetische Arbeitsweise des Motors der Fig. 8 veranschaulicht, der als Impulsmotor bzw. Schrittmotor arbeitet, Fig. 19 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Miniaturmotors gemäß der Erfindung, Fig. 2C eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform des Rotors, welcher in dem Motor gemäß Fig. 19 verwendbar ist, Fig. 21 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Rotors, welcher in dem Motor gemäß Fig. 19 verwendbar ist, Fig. 22(a) eine perspektivische Darstellung des permanentmagnetischen Stators, welcher in dem Motor der Fig. 19 verwendet wird, Fig. 22(b) einen Schnitt durch den permanentmagnetischen Stator der Fig. 22(a), Fig. 23 ein Verdrahtungsdiagramm der Erregerspulen, welche in dem Motor gemäß Fig. 19 verwendet werden, der als Synchronmotor arbeitet, Fig. 24 ein Verdrahtungsdiagramm der Erregerspulen, welche in dem Motor der Fig. 19 verwendet werden, der als reversibler Motor arbeitet, und Fig. 25 ein Verdrahtungsdiagramm der Erregerspulen, welche in dem Motor der Fig. 19 verwendet werden, der als Impulsmotor bzw. Schrittmotor arbeitet.
  • In der-Zeichnung und in der nachfolgenden Beschreibung werden gleiche Bauteile oder Teile mit gleichen Bezugszahlen oder Bezugszeichen versehen.
  • In den Fig. 1 bis 7 ist eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung beschrieben. Mit 1 ist eine drehbare Welle bezeichnet. Ein erstes Lager 2 und ein zweites Lager 3 sind auf der drehbaren Welle an deren einander gegenüberliegenden Enden angeordnet. Ein dazwischen angeordnetes Joch 4, welches aus weichem magnetischem Material hergestellt ist, ist an dem zweiten Lager 3 befestigt. Zwischen diesem Zwischenjoch 4 und dem ersten Lager 2 ist ein Nabenelement 7 angeordnet, welches aus einem magnetischen Material hergestellt ist und über Scheiben 5 und 6 an der drehbaren Welle 1 angebracht ist.
  • Ein erstes Gehäuseelement 8 ist aus einem weichen magnetischen Material hergestellt und hat ein inneres Ende an dem Zwischenaoch 4befestigt, während ein äußeres Ende derart gebogen ist, daß es sich in axialer Richtung zur drehbaren Welle 1 erstreckt.
  • In dem Gehäuseelement 8 ist eine ringförmige Erregerspule 9 untergebracht und an dem Zwischenjoch 4 befestigt. Ein zweites Gehäuseelement 10 aus einem nicht-magnetischen Material ist mit seinem inneren Ende an dem ersten Lager 2 angebracht und mit seinem äußeren Ende derart gebogen, daß es um das erste Gehäuseelement 8 herum paßt. Innerhalb des zweiten Gehäuseelementes 10 ist ein Permanentmagnet 11 befestigt, der aus Bariumferrit und so weiter hergestellt ist. Dieser Permanentmagnet 11 ist ringformig ausgebildet und auf seiner Oberfläche radial magnetisiert, um auf gleichen Winkelabständen gemäß Fig.5 abwechselnd Nord- und Südpole zu erzeugen.
  • Ein Rotorl2 ist aus einem kreisförmigen Eisenteil gebildet, und zwar aus einem weichen magnetischen Material, wobei sein inneres und sein äußeres Ende jeweils gebogen sind, daß sie sich entlang der drehbaren Welle 1 erstrecken. Dieser Rotor 1.2 ist mit seinem Innenumfang an dem Nabenelement 7 angebracht, um eine drehbare Anordnung zu bilden. Ein kreisförmiges Korperelement, welches in einer radialen Ebene durch die drehbare Welle 1 liegt und der magnetisierten Seite des permanentmagnetischen Stators 11 gegenüberliegt, hat eine Vielzahl von Schlitzen oder stuten 12a mit hoher magnetischer Reluktanz, welche L-förmig ausgebildet sind und radial angeordnet sind, so daß sie in Umfangsrichtung jeweils alternierend umgekehrt sind, um Polzähne 12d und 12e zu bilden. Diese Polzähne 12d sind am Außenumfang des Rotors 12 integral und erstrecken sich in der Ebene nach innen, während die Polzähne 12e an dem inneren Ende des Rotors 12 integral ausgebildet sind und sich in der -Ebene gemäß Flg. 3 nach außen erstrecken. Brücken 12b und 12c welche sich über die Enden der jeweils benachbarten Nuten 12a erstrecken, sind hinreichend schmal ausgebildet, um einen möglichen Kurzschluß des mangetischen Flusses durch diese Nuten vernachlässigen zu können (um eine hohe magnetische Reluktanz zwischen den benachbarten Polzähnen 12d und 12e zu bilden), während eine ausreichende mechanische Festigkeit zur Uberbrückung der benachbarten Polzähne 12d und 12e erhalten bleibt. Die Anzahl der Polzähne 12d und 12e entspricht derjenigen Pole des permanentmagnetischen Stators 11, wie es in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist.
  • Eine Buchse 13 ist in eine Öffnung des ersten Gehäuseelementes 8 eingesetzt, und eine Leitung der ringförmigen Erregungsspule 9 ist hindurchgeführt. Mit 14 ist ein Abtriebszahnrad bezeichnet, welches auf der Drehwelle 1 befestigt ist.
  • Bei dem auf diese Weise aufgebauten Motor ist ersichtlich, daß dann, wenn eine technische Wechselspannung der Erregerspule 9 zugeführt wird, ein alternerierender magnetischer Fluß durch einen durch die Spule fließenden Strom erzeugt wird. Dieser magnetische Fluß bildet einen Kreis über das erste Gehäuseelement 8, das Zwischenåoch 4 und den Rotor 12, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist. Demgemäß werden in einem vorgegebenen Halbzyklus der Versorgungsspannung die Polzähne 12d und 12e des Rotors 12 gleichzeitig als Südpol und als Nordpol jeweils in der Weise magnetisiert, wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
  • Wenn die Erregerspule 9 nicht erregt ist, bleiben die Polzähne 12e und 12d des Rotors 12 in einer Stellung, in welcher der magnetische Flußpfad vom Südpol zum Nordpol des Permanentmagneten 11 einen geringsten magnetischen Reluktanzwert hat, d. h.
  • in einer Stellung in der Mitte zwischen einem benachbarten Nordpol und Südpol des Permanentmagneten 11, wie es in der Fig. 6(a) dargestellt ist. Wenn unter dieser Bedingung eine technische Wechselspannung an die Erregerspule 9 angelegt wird, wobei die Polzähne 12d gemäß Fig. 2 als Süd- und als Nordpolzähne 12e magnetisiert sind, und zwar durch den magnetischen Fluß, welcher durch den Strom erzeugt wird, der durch die Erregerspule 9 fließt, und den oben näher bezeichneten magnetischen Kreis bildet, dann werden die Polzähne 12d durch die jeweiligen Südpole des Permanentmagneten 11 abgestoßen und durch die Nordpole angezogen, welche dazu benachbart liegen.
  • In ähnlicher Weise werden die Polzähne 12e durch die jeweiligen Nordpole abgestoßen und durch die dazu benachbarten Südpole angezogen. Somit beginnt der Rotor 12, sich in der durch einen Pfeil (r--) ) markierten Richtung gemäß Fig. 6(a) zu drehen.
  • Bevor der vorgegebene Halb zyklus der Versorgungsspannung zu Ende ist, dreht sich der Rotor 12 in die in der Fig. 6(b) dargestellte Stellung weiter, und zwar aufgrund seines Trägheitsmomentes. Im folgenden Halbkzylus der Versorgungsspannung ändern die Polyzähne 12d und 12e ihre Polaritäten jeweils in Nord und Süd, wie es in der Fig. 6(c) dargestellt ist. Der Rotor 12 dreht sich dann in die Stellung weiter, wie sie in der Fig.
  • 6(d-) dargestellt ist, und zwar aufgrund ähnlicher magnetischer Wechselwirkungen zwischen den magnetisierten Flächen, und der Motor läuft synchron mit der Frequenz der Versorgungsspannung weiter. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß der Rotor 12 beginnt, sich in eine Richtung zu drehen, wie es in der Fig. 6(a) durch einen Pfeil (--y) markiert ist, falls die Versorgungsspannung sich in dem anderen Halb zyklus befinde-t als dem oben erwähnten Halbzyklus, wenn der Betrieb beginnt.
  • In der vorliegenden Ausführungsform können die Schlitze oder Nuten 12a des Rotors 12 mit einem Material großer magnetischer Reluktanz wie einem Plastikmaterial ausgefüllt sein. Bei diesem Aufbau sind die Brückenelemente 12b und 12c nicht unbedingt erforderlich.
  • Obwohl die gebogenen Abschnitte des Rotors 12 an seinem inneren und seinem äußeren Ende bei der oben beschriebenen Ausführungsform vorgesehen sind, um die Bereiche zu vergrößern, welche dem Zwischenjoch 4 gegenüberstehen sowie dem ersten Gehäuseelement 8, damit der magnetische Wirkungsgrad erhöht wird, sei darauf hingewiesen, daß sie nicht unbedingt benötigt werden, weil der magnetische Wirkungsgrad von der relativen Ausbildung des-Zwischenjoches 4 und des ersten Gehäuses 8 abhängt.
  • Obwohl das Zwischenåoch 4 dazu dient, das erste Gehäuseelement 8 in der axialen Richtung der drehbaren Welle 1 zu halten, und weiterhin dazu beiträgt, den magnetischen Kreis bei dem Rotor 12 und dem Gehäuseelement 8 in der Ausführungsform zu bilden, kann das Gehäuseelement 8 auch auf andere Weise gehalten werden, beispielsweise durch Befestigung am Lager usw., und der magnetische Kreis kann ohne Zwischenjoch 4 gebildet werden, indem der innere gebogene Abschnitt des Rotors 2 länger ausgebildet wird. Weiterhin braucht die Anzahl der Polzähne, welche auf dem Rotor 12 ausgebildet sind, nicht notwendigerweise 59 groß zu sein wie diejenige der Pole des Permanentmagneten 11, vielmehr können einige entfallen, solange der beabsichtigte Zweck noch erreicht wird.
  • In der Fig. 7 ist ein 2-Phasen-Elektromotor gemäß der Erf indung dargestellt, welcher einen permanentmagnetischen Stator 11', einen Rotor'121 und ein Zwischenjoch 4' aufweist, und zwar gegenüber einem permanentmagnetischen Stator 11, ? , einem Rotor 12 und einem Zwischenjoch 4, welche jeweils mit den entsprechenden Bauteilen der oben beschriebenen Ausführungsform identisch sind, und zwar in bezug auf eine ringförmige Erregerspule 9.
  • Der permanentmagnetische Stator 11' ist gegenüber dem permanentmagnetischen Stator 11 um einen elektrischen Winkel von 1800 versetzt angeordnet.
  • Eine weitere Ausführungsform eines 2-Phasen-Elektromotors gemäß der Erfindung ist in der Fig. 8 dargestellt. Mit 1 ist eine drehbare Welle bezeichnet, an welcher ein Abtriebszahnrad 14 angebracht ist. Ein erstes Lager 2 und ein zweites Lager 3 sind an der Welle 1 befestigt. Ein erstes Zwischenjochelement 4 und ein zweites Zwischenjochelement 4', welche aus einem weichen magnetischen Material bestehen, sind an dem ersten Lager 2 und dem zweiten Lager 3 jeweils angebracht. Ein Nabenelement 7 einer Rotoranordnung ist an der drehbaren Welle 1 zwischen dem ersten und dem zweiten Zwischenjochelement 4 bzw. 4' über eine erste Scheibe 5 und eine zweite Scheibe 6 angebracht. Die Bezugszeichen 8 und 8' bezeichnen jeweils ein erstes und ein zweites Gehäuseelement aus einem weichen magnetischen Material.
  • Die Gehäuseelemente 8 und 8' sind magnetisch mit entsprechenden äußeren Enden miteinander verbunden und an ihren inneren Enden jeweils mit dem ersten Zwischenjochelement 4 und dem zweiten Zwischenjochelement 4' verbunden. Eine erste ringförmige Erregerspule 9 und eine zweite ringförmige Erregerspule 9' sind konzentrisch zu der drehbaren Welle 1 angeordnet und jeweils an dem ersten Gehäuseelement 8 und dem zweiten Gehäuseelement 8' angebracht. Ein scheibenförmiger Permanentmagnet 11 ist zwischen dem Nabenelement 7 und dem ersten Gehäuseelement 8 durch eine geeignete Einrichtung befestigt und auf seinen entgegengesetzten Oberflächen in der Weise magnetisiert, daß eine ähnliche Magnetisierung wie bei dem Permanentmagneten 11 der oben anhand der Fig. 5 beschriebenen Ausführungsform vorhanden ist, um zwei magnetisierte Flächen zu bilden. Eine erste Buchse 13 und eine zweite Buchse 13' sind in Öffnungen eingepaßt, welche auf dem ersten Gehäuseelement 8 ausgebildet sind, um jeweils eine erste Leitung für die erste Erregerspule 9 und eine zweite Leistung für die zweite Erregerspule 9' aufzunehmen.
  • Ein erster Rotor 12 und ein zweiter Rotor 12', die aus weichem magnetischem Material hergestellt sind, haben ihre inneren bzw. äußeren Enden jeweils so gebogen, daß sie sich in derselben Richtung parallel zu der drehbaren Welle 1 erstrecken. Der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' sind an ihren jeweiligen inneren Enden mit dem Nabenelement 7 derart verbunden, daß der Permanentmagnet 11 dazwischen liegt, wie es in der Fig. 8 dargestellt ist. Ein kreisförmiger Körperabschnitt jedes Rotors, nämlich des ersten Rotors 12 und des zweiten Rotors 12', welches sich in einer radialen Ebene durch die Welle erstreckt, hat eine Vielzahl von L-förmigen Schlitzen oder Nuten 12a oder 12a', welche radial angeordnet sind und in Umfangsrichtung alternierend umgekehrt sind, um Polzähne 12d und 12e oder 12d' und 12e' zu bilden, welche den Polen des permanentmagnetischen Stators 11 entsprechen. Diese Polzähne 12d und 12d' sind auf dem Außenumfang der Rotoren 12 und 12' jeweils integral ausgebildet und erstrecken sich nach innen in der Ebene, während die Polzähne 12e und 12e' jeweils an dem inneren Ende des Rotors 12 integral ausgebildet sind und sich jeweils in der Ebene nach außen erstrecken, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist. Die Brücken 12b, 12c, 12b' und 12c' quer über die Enden der jeweils benachbarten Nuten 12a oder 12a' sind so schmal wie möglich ausgebildet, und zwar im Hinblick auf eine große magnetische Reluktanz, um den magnetischen Kurzschluß über diese Elemente hinwe auf ein vernachlässiges Maß zu vermindern, während zugleich eine erforderliche mechanische Festigkeit erhalten bleibt, um die Polzähne 12d, 12e, 12d' und 12e' zu überbrücken. Die Polzähne 12d und 12e oder 12d' und 12e' sind ebenso viele Nordpole wie Südpole des Permanentmagneten 11, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist.
  • Wenn eine technische Wechselspannung der ersten ringförmigen Erregerspule 9 zugeführt wird, wird ein alternierendes Magnetfeld erzeugt und sein Fluß verläuft-über einen ersten magnetischen Kreis, der aus dem ersten Gehäuseelement 8, dem ersten Rotor 6 und dem ersten Zwischenjoch 4 gebildet ist. Folglich werden in einem vorgegebenen Halb zyklus der Versorgungsfrequenz Süd- und Nordmagnetpole gleichzeitig jeweils in den Polzähnen 12d und 12e induziert, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist, um Polzähne zu bilden, welche gleichzeitig entgegengesetzte Polaritäten haben, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist. Wenn eine ähnliche Spannung an die zweite Erregerspule 9' angelegt wird, ergibt sich für den zweiten Rotor 12' eine ähnliche Arbeitsweise.
  • Der auf diese Weise aufgebaute 2-Phasen-Miniaturelektromotor kann als zweiphasiger Synchronmotor, als reversibler Synchronmotor und als Impulsmotor bzw. Schrittmotor arbeiten. Der Aufbau wird für jeden solchen Motor unten im einzelnen näher erläutert.
  • Nachfolgend wird ein 2-Phasen-Synchronmotor näher erläutert: Der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' sind relativ zueinander derart angeordnet, daß der elektrische Winkel zwischen den Polzähnen der jeweiligen Rotoren 12 und 12 auf "O.gehalten ist (in der vorliegenden Ausführungsform ist der mechanische Winkel dazwischen 00, 600 oder ein ungerades Vielfaches davon, da die Rotoren 12 und 12' jeweils 12 Polzähne haben). Die erste Erregerspule 9 und die zweite Erregerspule 9' sind zueinander parallel geschaltet und gemäß,Fig. 9 mit der Energieversorgung verbunden.
  • In den Ruhestellungen des ersten Rotors 12 und des zweiten Rotors 12' nehmen die jeweiligen Polzähne 12d, 12e, 12d' und 12e' Positionen in der Mitte zwischen benachbarten Nord- und Südpolen des Permanentstators 11 ein, wie es in der Fig. 10 (a) dargestellt ist, weil die Stellungen den Pfad einer minimalen Reluktanz in den stationären magnetischen Kreis von dem Nordpol zum Südpol des Permanentmagneten 11 bilden.
  • Nach dem Anlegen einer technischen Wechselspannung an die erste Erregerspule 9 und die zweite Erregerspule 9'~fließen Ströme mit derselben Phase durch diese Spulen hindurch. Deshalb sind ein erstes Motorelement, welches aus dem ersten Rotor 12 gebildet ist, die magnetisierte Fläche des Permanentmagneten 11, welche diesem Element gegenübersteht, und die erste Erregerspule 9 sowie ein zweites Motorelement, welches aus dem zweiten Rotor gebildet ist, die magnetisierte Fläche des Permanentmagneten 11, welche diesem Element gegenübersteht, und die zweite Erregerspule 9' in demselben elektrischen Zustand.
  • Wenn unter diesen Bedingungen die Polzähne 12d des ersten Rotors 12 und die Polzähne 12d' des zweiten Rotors 12' mit einer Nordpolarität magnetisiert sind und die Polzähne 12e des ersten Rotors 12 sowie die Polzähne 12e' des zweiten Rotors 12' mit einer Südpolarität magnetisiert sind, werden die Polzähne 12d und 12d' durch die benachbarten Nordpole des Permanentmagneten 11 abgestoßen und durch dessen benachbarte Südpole angezogen, während die Polzähne 12e und 12e' durch die benachbarten Südpole des Permanentmagneten 11 abgestoßen und durch dessen Nordpole angezogen werden, so daß die Rotoren 12 und 12'in einer Richtung des Pfeils A laufen. Die Polzähne 12d, 12e, 12d' und 12e' gehen weiter in die jeweiligen Stellungen, wie es in der Fig. 10(b) dargestellt ist, bevor der vorgegebene Halbzyklus der Frequenz der Versorgungsspannung vorüber ist, wobei sie ein Trägheitsmoment gewinnen. In dem folgenden Halbzyklus nehmen die Polzähne 12d und 12d' eine Südpolarität an, und die Polzähne 12e und 12e' nehmen eine Nordpolarität an, wie es in der Fig. 10(c) dargestellt ist, und sie gehen weiter in die Stellung gemäß Fig. 10(c) durch starke magnetische Wechselwirkungen zwischen den einander gegenüberstehenden magnetischen Flächen. In gleicher Weise gehen die Polzähne 12d,12e, 12d' und 12e' in die Stellungen gemäß Fig. 10(d) und dann in die Stellungen gemäß Fig. 10(e), wodurch die Drehung sicher und positiv mit der Frequenz der Versorgungsspannung synchronisiert wird Wenn beim Start die umgekehrten Polaritäten in den Polzähnen induziert werden, laufen die Rotoren 12 und 12' in umgekehrter Richtung.
  • Nachfolgend wird ein reversibler Synchronmotor im einzelnen näher erläutert: Der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' sind derart angeordnet, daß die entsprechenden Polzähne gegeneinander um einen elektrischen Winkel von 960 bis 1200 versetzt sind (bei der vorliegenden Ausführungsform um einen mechanischen Winkel von 16 bis 200 oder um ein ganzes Vielfaches davon).
  • Die erste Erregerspule 9 und die zweite Erregerspule 9' sind gemäß Fig. 11 geschaltet. Die Erregerspulen 9 und 9' sind zueinander parallelgeschaltet und über eine Schaltereinrichtung SW mit der Wechselspannungsversorgung verbunden, und ein Kondensator C ist zwischen den Erregerspulen 9 und 9' angeordnet. In der Fig. 11 ist die erste Erregerspule 9 in einer Stellung, das sie elektrisch mit der Spannungsversorgung verbunden ist. Die Wellenformen der Ströme, welche durch die Erregerspulen 9 und 9' hindurchgehen, sind in der Fig. 12 dargestellt.
  • (I) ist eine Wellenform eines Stromes, welcher-durch die erste Erregerspule 9 hindurchfließt, (II) ist eine Wellenform eines Stromes, welcher durch die zweite Erregerspule 9' hindurchfließt, wenn der Schalter SW in einer Stellung ist, wie durch eine durchgezogene Linie dargestellt ist, und (III) ist eine Wellenform eines Stromes, welcher durch die zweite Erregerspule 9' hindurchgeht, wenn der Schalter SW in eine Stellung gebracht ist, welche durch eine unterbrochene Linie angegeben ist.
  • Wenn sich der Schalter SW in der Stellung befindet, welche durch eine durchgezogene Linie angegeben ist, fließt der Strom der Wellenform (I) durch die erste Erregerspule 9, und der Strom der Wellenform (II) fließt durch die zweite Erregerspule 9', wie es oben bereits erwähnt wurde. In dem Zeitpunkt (I-O) in der Fig. 12 ist der durch die erste Erregerspule 9 fließende Strom positiv, und die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 nehmen beispielsweise eine Nordpolarität bzw.
  • eine Südpolarität an. Andererseits ist der Strom, welcher durch die zweite Erregerspule 9' fließt, negativ, und ein Nord- bzw.
  • ein Südpol wird jeweils in den Polzähnen 12d' bzw. 12e' des Rotors 12' hervorgerufen, wie es in der Fig. 13(a) dargestellt ist.
  • In der Ruhestellung sind die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 jeweils über den Nordpolen bzw. den Südpolen des Permanentmagneten 11 angeordnet, und die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12 sind in der Mitte zwischen benachbarten Nord- ud Südpolen des Permanentmagneten 11 angeordnet.
  • Unter diesen Umständen wird eine abstoßende Kraft auf den ersten Rotor 12 ausgeübt. Diese abstoßende Kraft wirkt sich jedochnicht so aus, daß die Drehrichtung festgelegt wird, weil die Polzähne 12d und 12e in der Mitte zwischen den Polen des Permanentmagneten 11 stehen. Andererseits werden sowohl eine abstoßende Kraft als auch eine anziehende Kraft auf den zweiten Rotor 12' ausgeübt, weil dessen Polzähne 12d' und 12e' in der Mitte zwischen den Polen bleiben. Aufgrund dieser auf den zweiten Rotor 12' ausgeübten Kräfte beginnt dieser Rotor 12', sich zusammen mit dem ersten Rotor 12 zu drehen, und zwar in einer Richtung des Pfeiles B, wobei er ein Trägheitsmoment gewinnt.
  • Die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' gehen dann weiter in die Stellungen, wobei sie die Südpole und die Nordpole des Permanentmagneten 11 jeweils kreuzen, bis bei einer Phasenstellung (II-O) der Fig. 12 der durch die zweite Erregerspule 12' fließende Strom positiv geworden ist, wobei die Polaritäten der Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12 jeweils in Süd- bzw. Nordpole umgekehrt wird, wie es in der Fig. 13(b) dargestellt ist. Dieser zweite Rotor 12' ist daher zwischen dem Permanentmagneten 11 und den Polzähnen 12d' oder 12e' einem Rückstoß ausgesetzt. Zu dieser Zeit fließt jedoch noch ein maximaler Strom durch die erste Erregerspule 9, und die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 werden auf einer Nord- und einer Südpolarität gehalten, welche stärker ist als diejenige der zweite Erregerspule 9. Demgemäß wird die Drehung in der Richtung des Pfeiles B aufgrund der magnetischen Wechselwirkung zwischen dem ersten Rotor 12 und dem Permanentmagneten 11 fortgesetzt, wie es in der Fig. 13(b) dargestellt ist. Wenn die Polzähne 12d' des zweiten Rotors 12' durch die Mitte der entsprechenden Pole des Permanentmagneten 11 hindurchgehen, erfahren sie eine Rückstoßkraft, damit die Rotoranordnung im Zusammenwirken mit der Anziehungskraft auf die Polzähne 12d und 12e ein großes Drehmoment bekommt. An den Phasenstellen (Im1), (II-1) und (I-2) wird die Rotoranordnung jeweils durch einen analogen magnetischen Vorgang in die Stellungen nach den Fig. 12(c), (d) und (e) gebracht. Somit setzt die Rotoranordnung ihre Drehung der Richtung des Pfeiles B über jede Umkehr in den Polaritäten der Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 oder 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' fort, was von der Umkehr in den Polaritäten der Ströme abhängt, welche durch die erste Erregerspule 9 und die zweite Erregerspule 9' fließen.
  • Wenn der Schalter SW in die durch eine unterbrochene Linie gekennzeichnete Stellung gebracht wird, fließt der Strom der Wellenform (III) durch die zweite Erregerspule 9', wie es oben bereits erwähnt wurde. An der Phasenstellung (I-0) der Fig. 10 wird der durch die erste Erregerspule 9 fließende Strom derart umgekehrt, daß er positiv wird, und der durch die zweite Erregerspule 9' fließende Strom wird negativ, so daß Nord- und Südpole jeweils in den Pol zähnen 12d und 12e des ersten Rotors 12 erzeugt werden und weiterhin jeweils Süd-und Nordpole in den Polzähnen 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' erzeugt werden, wie es in der Fig. 15(a) dargestellt ist.
  • Folglich beginnt der zweite Rotor 12', sich in einer Richtung des Pfeiles C zu drehen (entgegengesetzt zu der Richtung gemäß Fig. 13), und zwar durch Anziehung zwischen dem Rotor und dem Permanentmagneten 11. Wenn die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 dann in Stellungen gebracht sind, in welchen sie gegenüber den Nordpolen und den Südpolen des Permanentmagnetstators 11 versetzt sind, wird jeweils ein Rückstoß dazwischen ausgeübt, welcher in der Weise wirkt, daß die Drehung in der Richtung des Pfeiles C fortgesetzt wird, und zwar im Zusammenwirken mit der oben erwähnten Anziehung, wodurch den Rotoren 12 und 12' ein Trägheitsmoment erteilt wird. Weiterhin führen die Rotoren eine weitere Drehung in einer Art aus, welche analog zu dem Fall der Fig. 13 ist, wie es in den Fig. 14(b) bis (e) dargestellt ist. Folglich ist der beschriebene reversible Motor dazu in der Lage, seine Drehrichtung selektiv umzukehren, indem der Schalter SW betätigt wird.
  • Nachfolgend wird ein Impulsmotor bzw. Schrittmotor im einzelnen näher erläutert: Der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' sind derart angebracht, daß ein elektrischer Winkel zwischen entsprechenden Polzähnen 900 betragen kann (bei der Ausführungsform ein mechanischer Winkel zwischen 150 oder ein ganzes Vielfaches davon). Zwischenabgriffe 9b und 9b' sind auf der ersten Erregerspule 9 und der zweiten Erregerspule 9' jeweils vorgesehen, um im wesentlichen vier Erregerspulen zu bilden.
  • Eingangssignale, welche an die Abgriffe der ersten Erregerspule 9 und der zweiten Erregerspule 9' angelegt werden, werden durch eine Treiberschaltung 15 ausgewählt. An die Treiberschaltung 15 werden elektrische Energie und ein Steuersignal angelegt.
  • Die Treiberschaltung 15 ist derart ausgebildet, daß sie Impulssignale liefert, welche der ersten Erregerspule 9 und der zweiten Erregerspule 9' gemäß Fig. 16 in Reaktion auf das angelegte Steuersignal zugeführt werden. In der Fig. 16 ist (I) eine Wellenform einer Impulsspannung, welche an die Abgriffe 9a und 9b der ersten Erregerspule 9 angelegt wird, (11) ist eine Wellenform einer Impulsspannung, welche an die Abgriffe 9b und 9c der Spule 9 angelegt wird, (III) ist eine Wellenform einer Impulsspannung, welche an die Abgriffe 9a' und 9b' der zweiten Erregerspule 9' angelegt wird, und (IV) ist eine Wellenform einer Impulsspannung, welche an die Abgriffe 9b' und 9c' angelegt wird. Beim Anlegen dieser Impulsspannungen an die erste Erregerspule 9 und die zweite Erregerspule 9' werden die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 und die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' gemäß Tabelle II magnetisiert. Die Tabelle I basiert auf dem Fall, daß positive Impulsspannungen angelegt werden. Wenn dann negative Impulsspannungen angelegt werden, werden die induzierten Polaritäten umgekehrt.
  • Tabelle I Erregungsbedingungen der In den Pol zähnen induzieite Erregerspulen f-olaritateIl 12d 12e 12d' 12e' b - 9a + EIN N S -9b - 9c + EIN S N -9b' - 9a' + EIN - - N S 9b' - 9c' + EIN - - 5 N In der Fig. 16 sind auf der Abszisse Arbeitsbereiche aufgetragen, und kritische Betriebspunkte sind durch a, b, c, ddargestellt. Diese kritischen Punkte bilden jeweils Arbeitsbereiche wie den Bereich a - b, den Bereich b - c, den Bereich c - d, den Bereich d - a usw..
  • Die Arbeitsweise der Erregerspulen und die magnetisierten Zustände der Polzähne werden nachfolgend anhand der Tabelle I erläutert.
  • Der Bereich - b: Am Punkt a beginnt ein positiver Impuls einer Spannung, an die Abgriff 9a und 9b der ersten Erregerspule 9 gelegt zu werden, um jeweils Nord- und Siidpole in den Polzähnen 12d und 12e des ersten Rotors 12 zu induzieren, während eine positive Impulsspannung an die Abgriffe 9b' und 9c' der zweiten Erregerspule 9' angelegt wird, wodurch die Polzähne 12d' und 12e' jeweils bis zum Punkt b in Nord- bzw.
  • Südpole magnetisiert werden.
  • Bereich b - c: Die erste Erregerspule 9 wird über die Abgriffe 9b und 9a erregt gehalten, und zwar bis zum Punkt c, während die zweite Erregerspule 9' erneut an die Abgriffe 9b' und 9a' gelegt wird, wobei eine positive Impulsspannung Nord- bzw. Südpole in den Polzähnen 12d' bzw. 12e' des zweiten Rotors 12' induziert.
  • Bereich c - d: Es wird erneut eine Impulsspannung an die Abgriffe 9b und 9c der ersten Erregerspule 9 gelegt, um die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 jeweils in Nord-bzw. Südpole zu magnetisieren, während die zweite Erregerspule 9' über die Abgriffe 9b' und 9a' erregt gehalten wird, und zwar bis zum Punkt d.
  • Bereiche d - a': Die erste Erregerspule 9 wird über die Abgriffe 9b und 9c erregt gehalten, und zwar bis zum Punkt a', während die zweite Spule 9' erneut über die Abgriffe 9b1 und 9c' mit einer positiven Impulsspannung erregt wird, um die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' jeweils in Süd- und Nordpole zu magnetisieren.
  • Durch die Arbeitsbereiche sind zwei der vier Erregerspulen in einem erregten Zustand, und durch die Wiederholung des oben beschriebenen Betriebes laufen der erste und der zweite Rotor 12 und 12' weiter. Diese Vorgänge sind weiterhin in der Tabelle II zusammengefaßt.
  • Tabelle II Arbeits- Zustände der Erregerspulen In den Polzähnen indubereich 9b- 9b- 9b'- 9b- zierte Polarität 9a 9c 9a' 9c' 12d 12e 12dl 12e' a - b + - - + N S S b - o F - N S N 5 5 e - d - + + - S N N S d - a' - + - + S N 5 N a'-b' + - - + N S S N b'-e' + - + - N S N S Der Drehvorgang der auf diese Weise magnetisierten Polzahne 12d und 12e des ersten Rotors 12 und der Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' wird nachfolgend anhand der Arbeitsdiagramme der Fig. 17(a) bis (e) erläutert, wobei die Impulsspannung in der Fig. 14 dargestellt ist und die Magnetisierurgszustände der Polzähne in der Tabelle II angegeben sind.
  • Die Fig. 17(a) zeigt einen Zustand vor dem Punkt a der Fig. 16, wobei die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 jeweils in Süd- bzw. Nordpole magnetisiert sind, während die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' jeweils i Süd- bzw.
  • Nordpole magnetisiert sind. In diesem Zustand erfahren die Pol zähne 12d und 12e einen Rückstoß und eine Anziehung nach rechts, und zwar gemäß Fig. 17, und andererseits erfahren die Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' einen Rückstoß und eine Anziehung nach links. Demgemäß sind der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12', die an dem Nabenelement 7 befestigt sind, in einer dynamisch ausgeglichenen Stellung und können sich in keiner Richtung bewegen, so daß die Drehwelle 1 im Stillstand gehalten ist.
  • Im Bereich a - b wird eine Impulsspannung an die Abgriffe 9b und 9a und zwar an dem Punkt a, und es ist noch eine Impulsspannung an die Abgriffe 9b' und 9c' der zweiten Erregerspule 9' gelegt. Die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 ändern dann ihre Polaritäten auf die in Klammern in der Fig. 17(a) angegebenen Polaritäten. Dies führt zu dem Ergebnis, daß der erste Rotor 12 nach links weiter gedreht wird, und zwar durch die Anziehung durch den Permanentmagneten 11, und daß der zweite Rotor 12' durch die Abstoßung durch den Permanentmagneten 11 in derselben Richtung gedreht wird, und zwar um eine halbe Polteilung des Permanentmagneten 11. Die Rotoren 12 und 12' erreichen dann dynamisch ausgeglichene Stellungen und die in der Fit. 17(b) dargestellte Stellung.
  • rm 3ereich b-c wird die zweite Erregerspule 9' zwischen den Abgriffen 9b' und 9c' abgeschaltet, jedoch durch eine Impulsspannung an den Abgriffen 9b' und 9a' erneut erregt, während die erste Spule 9 noch über die Abgriffe 9b und 9a am Punkt b erregt ist. Die Polaritäten der Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' werden dann in die in Klammern in der Fig. 17(b) angegebenen Polaritäten geändert. Folglich läuft der erste Rotor 12 nach links, und zwar aufgrund der Anziehung durch den Permanentmagneten 11, und der zweite Rotor 12' dreht sich in derselben Richtung, und zwar aufgrund der Abstoßung durch den Permanentmagneten 11, und zwar um eine weitere halbe Polteilung des Permanentmagneten 11, um dynamisch stabile Stellungen zu erreichen, in welchen die Rotoren 12 und 12' gemäß Fig. 17(c) dann stehen.
  • Im Bereich c-d wird die erste Erregerspule 9 zwischen den Abgriffen 9b und 9a abgeschaltet, Jedoch durch eine erneut an die Abgriffe 9b und 9c im Punkt c angelegte Impulsspannung wieder erregt, während die zweite Erregerspule 9' noch über die Abgriffe 9b' und 9a' im Punkt c erregt ist, so daß die Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 ihre Polaritäten auf die in der Fig. 17(c) in Klammern angegebenen Polaritäten ändern. Folglich dreht sich der erste Rotor 12 aufgrund der Abstoßung durch den Permanentmagneten 11 nach links, und der zweite Rotor-12' dreht sich durch die Anziehung des Permanentmagneten 11 in derselben Richtung, und zwar um eine weitere halbe Polteilung des Permanentmagneten 11. An den entsprechenden Stellen stehen die Rotoren 12 und 12' unter dynamisch stabilen Bedingungen, wie es in der Fig. 17(d) dargestellt ist.
  • Im Bereich d-al werden die Polaritäten des zweiten Rotors 12' durch einen ähnlichen Vorgang auf die in der Fig. 17(d) in Klammern angegebenen Polaritäten geändert, und die Rotoren 12 und 12' laufen weiter um eine halbe Polteilung des Permanentmagneten 11, um in dynamisch ausgeglichenen, stabilen Positionen zu stehen, wie es in der Fig. 17(e) dargestellt ist In gleicher Weise laufen die Rotoren 12 und 12' Schritt für Schritt um eine halbe Polteilung des Permanentmagneten 11 nach links.
  • Um die Rotoren 12 und 12' in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, d. h. nach rechts, wird die Impulsspannung (III) der Fig. 16 an die Abgriffe 9b und 9a der ersten Erregerspule 9 und die Impulsspannung (IV) an die Abgriffe 9b und 9c geführt, während die Impulsspannung (I) und die Impulsspannung (II) an die Abgriffe 9b' und 9a' bzw. an die Abgriffe 9b' und 9c' geführt werden. Der Erregungsvorgang und der Magnetisierungsvorgang, wie sie unter diesen Bedingungen auftreten, sind in der Tabelle III zusammengefaßt, und der sich daraus ergebende Betrieb der Rotoren 12 und 12' ist in den Fig. 18(a) bis (e) veranschaulicht.
  • Tabelle III Arbeits- Zustände der Erregerspulen In den Pol zähnen indubereich 9b- 9b- 9b'- 9b'-- zierte Polaritäten 9a 9c 9a' 9c' 12d 12e 12d' 12e' a-b - + + - 5 N N S b-c + - + - N S N S c-d + - - + N S S N d-a' - + - + S N S N a'-b' - + + - 5 N N S + + - + - N S N 5 Im Bereich a-b der Fig. 16 wird die zweite Erregerspule 9' zwischen den Abgriffen 9b' und 9c' abgeschaltet, jedoch durch eine an die Abgriffe 9b' und 9a' angelegte Impulsspannung erregt, während die erste Erregerspule 9 durch eine Impulsspannung erregt wird, welche am Punkt a an die Abgriffe 9b und 9c angelegt wird. Die Polaritäten der Polzähne 12d' und 12e' des zweiten Rotors 12' werden dann auf die in der Fig. 18(a) angegebenen Polaritäten geändert. Folglich drehen sich der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' gemäß Fig. 18 um eine halbe Polteilung des Permanentmagneten 11 nach rechts. Dann erreichen die Rotoren 12 und 12' dynamisch ausgeglichene stabile Stellungen, wo sie'gemäß Fig. 18(b)- stehen.
  • Im Bereich b-c wird die erste Erregerspule 9 durch eine Impulsspannung erregt, welche an die Abgriffe 9b und 9a angelegt wird, während die zweite Erregerspule 9' durch eine Impulsspannung erregt wird, welche an die Abgriffe 9b' und 9a' angelegt wird, und zwar am Punkt b. Die Polaritäten der Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 werden dann auf die in der Fig. 18(b) in Klammern angegebenen Polaritäten geändern.
  • Folglich schreiten der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' weiter fort und stehen dann in den Stellungen gemäß Fig.18(c).
  • Im Bereich c-d wird die zweite Erregerspule 9' durch eine Impulsspannung erregt, welche an die Abgriffe 9b' und 9c' angelegt wird, während die erste Erregerspule 9 durch eine Impulsspannung erregt wird, welche an die Abgriffe 9b und 9a angelegt wird, und zwar am Punkt c, so daß die Polaritäten der Polzähne 12d' und 12e' der zweiten Erregerspule 12' auf die in der.
  • Fig. 18(c) angegebenen Polaritäten geändert werden. Folglich drehen sich der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' nach rechts und stehen dann in Stellungen gemäß Fig. 18(d).
  • Im Bereich d-a' wird die erste Erregerspule 9 durch eine Impulsspannung erregt, welche an die Abgriffe 9b und 9c angelegt ist, während die zweite Erregerspule 9' durch eine Impulsspannung erregt wird, welche an die Abgriffe 9b' und 9c' angelegt ist, und zwar am Punkt d. Die Polaritäten der Polzähne 12d und 12e des ersten Rotors 12 werden dann auf die in der Fig. 18(d) in Klammern angegebenen Polaritäten geändert.
  • Dann werden der erste Rotor 12 und der zweite Rotor 12' dazu gebracht, daß sie sich nach rechts in die in der Fig. 18(e) dargestellte Stellungen drehen. Somit drehen sich die Rotoren 12 und 12t schrittweise nach rechts weiter, indem sich ähnliche Vorgänge wiederholen.
  • Im Lichte der obigen Beschreibung wird jedes Weiterschreiten des zweiphasigen Impulsmotors oder Schrittmotors dadurch bewirkt, daß eine Impulsspannung auf vier Erregerspulen gemäß den Erfordernissen durch die Treiberschaltung 15 in Reaktion auf jedes Anlegen eines Eingangs- oder eines Steuersignals 17 verteilt wird. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß das Eingangssignal 17 nicht notwendigerweise ein regelmäßiges Signal sein muß wie ein sinusförmiger Wechselstrom oder ein konstantes und regelmäßiges Impulssignal. Selbst dann , wenn das angelegte Signal gelegentlich konstant oder schnell verläuft oder gelegentlich intermittierend oder langsam verläuft, können die Rotoren des beschriebenen Motors um einen vorgegebenen Drehwinkel betriebssicher voranschreiten, was von der Anzahl der Eingangssignale abhängt, und sie erreichen eine bestimmte Stellung für eine vorgegebene Periode.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß, obwohl ein zweiphasiger Synchronmotor, ein umkehrbarer oder reversibler Motor und ein Impulsmotor bzw. Schrittmotor zur Veranschaulichung beschrieben wurden, der Motor gemäß der Erfindung natürlich auch auf mehrphasige Motoren verschiedener Arten anwendbar ist. Die Unterschiede in den elektrischen Winkeln zwischen einzelnen Motorelementen, welche in den obigen Ausführungsbeispielen durch Winkel zwischen benachbarten Rotoren gebildet sind, kann abwechselnd ausgebildet sein, indem die Pole der magnetisierten Flächen des Permanentmagneten gestaffelt angeordnet werden. Weiterhin können auch zwei Permanentmagneten verwendet werden, von denen jeder nur auf einer Seite magnetisiert ist, wobei diese Permanentmagneten als Stator dienen, anstatt einen Permanentmagneten zu verwenden, der auf seinen gegenüberliegenden Seiten magnetisiert ist.
  • Eine weitere Ausführungsform eines 2-Phasen-Elektromotors, welcher die Erfindung verkörpert, ist in den Fig. 19 bis 25 veranschaulicht, wobei nur ein Rotor verwendet wird, um einen 2-Phasen-Elektromotor zu bilden. Ein Rotor 12, welcher aus einem weichen magnetischen Material hergestellt ist und an einer drehbaren Welle oder Drehwelle 1 konzentrisch dazu befestigt ist, und zwar ähnlich wie bei den Rotoren der vorangegangenen Ausführungsformen, hat einen kreisförmigen Abschnitt, welcher in einer radialen Ebene durch die Welle 1 liegt, und hat einen Ansatz, welcher sich in einer Richtung parallel zu der Drehwelle vom Umfang des kreisförmigen Abschnittes aus erstreckt, wie es in der Fig. 19 dargestellt ist. Der kreisförmige Abschnitt ist in Umfangsrichtung in eine Vielzahl von Polzähnen 12d und 12e unterteilt, welche gleiche Winkelabstände voneinander haben, und zwar durch eine Einrichtung mit einer hohen magnetischen Reluktanz, beispielsweise durch Schlitze oder Nuten 12a, wie es bei den Rotoren der oben beschriebenen. Ausführungsbeispiele der Fall war, und der Ansatz ist auch in Umfangsrichtung in eine Mehrzahl von Polzähnen 12d' und 12e' unterteilt, und zwar auf gleichen Winkelabständen, durch ähnliche Schlitze oder Nuten 12a', wie es in den Fig. 20 und 21 veranschaulicht ist. Die auf diese Weise auf dem Ansatz des Rotors 12 gebildeten Polzähne 12d' und 12e' haben dieselbe elektrische'Phasenbeziehung oder sind um einen elektrischen Winkel von 900 in bezug auf die entsprechenden Polzähne 12d und 12e auf dem kreisförmigen Abschnitt des Rotors 12 versetzt. Die Anzahl der Polzähne 12d' und 12e' ist dieselbe wie diejenige der Polzähne 12d und 12e. Obwohl die Polzähne 12d, 12e, 12d' und 12e' gemäß Fig. 20 und 21 auf gleichen Winkelabständen angeordnet sind, können einige davon entfallen. Wenn es erforderlich ist, kann entweder der Satz von Polzähnen 12d und 12e oder der Satz von Polzähnen 12d' und 12e' gewöhnliche Polzähne aufweisen, welche nicht gleichzeitig in entgegengesetzten Polaritäten magnetisiert sind.
  • Ein Permanentmagnetstator 11, welcher aus Bariumferrit usw.
  • hergestellt ist, hat Flächen 11a und 11b, die jeweils so magnetisiert sind, daß abwechselnd Nord- und Südpole auf gleichen Winkelabständen in Stellungen gebildet werden, welche den Polzähnen 12d und 12e bzw. den Polzähnen 12d' und 12e' gegenüberstehen. Jeder Pol auf der magnetisierten Fläche 11a ist mit einem entsprechenden Pol auf der magnetisierten Fläche 11b in der radialen Richtung fluchtend angeordnet und ist in entweder derselben oder der entgegengesetzten Polarität zu dem fluchtenden Pol auf der Fläche 11b magnetisiert. Ringförmige Erregerspulen 9 und 9', welche den Erregerspulen der obigen Ausführungsform ähnlich sind, sind konzentrisch zu der Drehwelle 1 angeordnet, und zwar an Stellten, wo sie den Polzähnen 12d und 12e auf dem kreisförmigen Abschnitt und den Polzähnen 12d' und 12e' auf dem Ansatz jeweils gegenüberstehen. Diese Erregerspulen 9 und 9' sind gemäß Fig. 23 bis 25 in Abhängigkeit vonden Fällen geschaltet, in welchen der Motor als Synchronmotor, als reversibler Motor bzw. als Impulsmotor oder Schrittmotor arbeitet. Veranderbare Widerstände können vorzugsweise mit den jeweiligen Erregerspulen 9 und 9' verbunden sein, um das Magnetfeld zu steuern, welches durch die Erregerspulen 9 und 9' erzeugt wird, so daß dadurch die Wechselwirkungen zwischen den Polzähnen 12d, 12e und der Nagnesierungsfläche lIa und zwischen den Polzähnen 12d', 12e' und der Magnetisierungsfläche 11b aufeinander abgestimmt werden. Eine Jocheinrichtung 4', welche aus einem weichen magnetischen Material besteht, ist zwischen den zwei Erregerspulen 9 und 9' angeordnet, um getrennte abwechselnde Magnetkreise zu bilden, welche durch die Erregung der Erregerspulen 9 und 9' hervorgerufen werden. Die Jocheinrichtung 4' dient auch als magnetische Abschirmung zwischen den Magnetfeldern, welche durch die jeweiligen Erregerspulen 9 und 9' hervorgerufen werden. Andere Abschnitte dieses Motors sind in ähnlicher Weise wie bei den Motoren der obigen Ausführungsbeispiele aufgebaut.
  • In dem auf diese Weise aufgebauten Motor werden zwei abwechselnde Magnetkreise gebildet, nämlich ein Kreis, welcher durch das Gehäuse 8, das Zwischenjoch 4, das Nabenelement 7, den Mittelabschnitt des Rotors 12, das Joch 4' und das Gehäuse 8 gebildet wird, und ein weiterer Kreis, welcher durch das Gehäuse 10 das Gehäuse 8, das Joch 4', den Ansatz des Rotors 12 und das Gehäuse 8 gebildet wird. Die Arbeitsweise dieses Motors in Verbindung mit der Erregung der Erregerspulen 9 und 9', die Magnetisierung der Polzähne 12d, 12e, 12d' und 12e' und die magnetische Wechselwirkung zwischen den Polzähnen 12d, 12e, 12d' und 12e' des Rotors 12 sowie die magnetisierten Flächen 11a und 11b des Stators 11 sind jeweils ähnlich wie bei dem in der Fig. 8 dargestellten Motor.
  • Der Ansatz des Rotors 12 und demgemäß die Polzähne 12d' und 12e' können in derselben Ebene wie der kreisförmige Abschnitt des Rotors 12 liegen. In diesem Falle wird der Permanentstator 11 an Stellen magnetisiert, welche jeweils den Polzähnen 12d und 12e bzw. den Polzähnen 12d' und 12e' gegenüberstehen, und die ringförmigen Erregerspulen 9 und 9' sind konzentrisch zu der Drehwelle 1 an solchen Stellen angeordnet, welche jeweils den Polzähnen 12d und 12e sowie den Polzähnen 12d' und 12e' gegenüberstehen, und zwar gegenüber von den magnetisierten Flächen 11a und 11b des Stators in bezug auf den Rotor 12.
  • Die Jocheinrichtung 4' ist zwischen den Erregerspulen 9 und 9' angeordnet, um durch die Erregerspulen 9 und 9' zwei getrennte alternierende magnetische Kreise zu bilden.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung kann der Motor dünner ausgebildet sein als derjenige 2-Phasen-Motor, der zwei Rotoren hat, und er kann leichter hergestellt werden als der Motor, der zwei Rotoren hat, weil es bei diesem letztgenannten Motor erforderlich ist, daß die Winkel zwischen den Polzähnen der jeweiligen Rotoren in der Motoranordnung entsprechend eingestellt werden, während die Pol zähne durch Spritzen oder Pressen bei der erstgenannten Ausführung leicht und genau hergestellt werden können, wobei eine solche Notwendigkeit der Einstellung entfällt.
  • Gemäß den obigen Ausführungen werden gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Polzähne des Rotors gleichzeitig in entgegengesetzten Polaritäten magnetisiert, und zwar im wesentlichen über die gesamte Oberfläche, was von dem magnetischen Fluß abhängt, der durch die ringförmige Erregerspule erzeugt wird, und die Anordnung wird einer magnetischen Wechselwirkung über die gesamte gegenüberliegende Oberfläche des Permanentmagneten ausgesetzt, wodurch der magnetische Wirkungsgrad wesentlich vergrößert wird, so daß dadurch die abstoßende ebenso wie die anziehende Kraft vergrößert wird.
  • Aufgrund dieser Verbesserung wird ein Rotor mit einem großen Trägheitsmoment verwendbar, um einen Ausgangswirkungsgrad zu verbessern. Mit anderen Worten, der Motor gemäß der Erfindung kann im Vergleich zu einem herkömmlichen Motor mit geringerer Energie betrieben werden, wenn ein Motor mit demselben Trägheitsmoment verwendet wird.
  • Weiterhin werden gemäß der Erfindung der magnetische Wirkungsgrad, die Abstoßungs- und Anziehungskräfte in der Weise erhöht, daß der Rotor gemäß der Erfindung auf eine viel höhere Frequenz ansprechen kann als ein herkömmlicher Rotor mit demselben Trägheitsmoment, so daß auf diese Weise der Frequenzgang bzw.
  • das Frequenzverhalten stark verbessert werden kann.
  • - Patentansprüche -

Claims (9)

  1. Patentansprüche Ö Elektromotor-Anordnung mit einer drehbaren Welle mit einem Rotor, der aus einem weichen magnetischen Material hergestellt ist und mit der drehbaren Welle befestigt und konzentrisch dazu angeordnet ist, mit einem permanentmagnetischen Stator, welcher konzentrisch zu der drehbaren Welle angeordnet ist und in radialer Richtung magnetisiert ist, um auf gleiche mäßigen Winkelabständen abwechselnd Iord- und Südpole zu erzeugen, mit einem Gehäuse, welches en Joch aufweist, das aus einem weichen magnetischen Material llergestellt ist und mit dem Rotor einen alternierenden magnetischen Kreis bildet, und mit einer ringförmigen Erregerspule, welche konzentrisc zu der drehbaren Welle angeordnet ist und zwischen dem Rotor und dem Joch des Gehäuses angeordnet ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Rotor (12) einen kreisförmigen Abschnitt hat, welcher in einer radialen Ebene durch die Welle (1) liegt, welcher der magnetisierten Flache des permanentmagnetischen Stators (11) gegenübersteht und welcher in Umfangsrichtung in eine Vielzahl von Polzähnen (wie 12d, 12e) durch eine Einrichtung mit hoher magnetiscJer Reluktanz (wie 12a) unterteilt ist, welche die Polzähne (wie 12d, 12e) von den jeweils benachbarten Pol zähnen trennt, um die benachbart-en Polzähne gleichzeitig mit entgegengesetzter magnetischer Polarität zu magnetisieren, wobei die Polaritäten alternieren und zwar aufgrund des Nagnetfeldes, welch durch die ringförmige Erregerspule (9) erzeugt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßein weiterer Rotor (12') und ein weiterer permanentmagnetisrher Stator (11') gegenüber von dem Rotor (12) und dem permanentmagnetischen Stator (11) in bezug auf die Erregerspule (") vorgesehen sind und daß die permanentmagnetischen Statoren (11,11') gegeneinander um einen elektrischen Winkel von 1800 versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Elektromotor mit im wesentlichen einer drehbaren Welle, einem Gehäuse, welches ein Joch aus einem weichen magnetischen Material aufweist, und mit einer Vielzahl von Motor elementen, von denen jedes einen permanentmagnetischen Stator aufweist, welcher konzentrisch zu der drehbaren Welle angeordnet ist und in radialer Richtung magnetisiert ist, um auf gleichen Winkelabständen jeweils Nord- und Südpole zu erzeugen, weiterhin mit einer ringförmigen Erregerspule, welche konzentrisch zu der drehbaren Welle angeordnet ist und zur Ausbildung eines alternierenden magnetischen Feldes dient, und mit einem Rotor aus einem weichen magnetischen Material, welcher dazu dient, mit dem Joch des Gehäuses, welches in bezug auf die drehbare Welle eine konzentrische Anordnung einnimmt, einen alternierenden magnetischen Kreis zu bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (12) einen kreisförmigen Abschnitt aufweist, welcher in einer radialen Ebene durch die Welle (1) angeordnet ist und der magnetisierten Fläche des permanentmagnetischen Stators (11) gegenüber angeordnet ist, daß der kreisförmige Abschnitt in Umfangsrichtung in einer Mehrzahl von Polzähnen (wie 12d, 12e) unterteilt ist, und zwar durch eine Einrichtung (wie 12a) mit einer hohen magnetischen Reluktanz, welche die Polzähne (12d, 12e) von den entsprechenden Polzähnen magnetisch trennt, um gleichzeitig benachbarte Polzähne abwechselnd in entgegengesetzten magnetischen Polaritäten zu magnetisieren, was von dem angelegten Magnetfeld abhängt.
  4. 4. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei benachbarte Motorelemente gegeneinander um einen vorgegebenen elektrischen Winkel versetzt angeordnet sind.
  5. 'v. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede ringförmige Erregerspule (9, 9') mit einer Spannung derselben Phase beaufschlagt ist.
  6. 6. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede ringförmige Erregerspule (9, 9') mit einer Spannung unterschiedlicher Phase beaufschlagt ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin ein weiterer Satz oder mehrere weitere Sätze von Polzähnen (wie 12(1, 12e, 12d', 12e') auf dem-Rotor (12, 12') ausgebildet sind, daß der oder jeder Satz konzentrisch zu der drehbaren Welle (1) angeordnet ist, daß eine oder mehrere magnetisierte Flächen auf dem permanentmagnetischen Stator (11, 11') an solchen Stellen vorgesehen ist bzw.
    sind, an welchen sie den entsprechenden Sätzen von PolzäKnen gegenüberstehen, daß die oder jede Fläche in radialer Reich tung magnetisiert ist, um auf gleichen Winkelabständen abwechselnd Nord- und Südpole zu bilden, daß weiterhin eine oder mehrere ringförmige Erregerspulen (9, 9') konzentrisch zu der drehbaren Welle (1) angeordnet ist bzw. sind, so daß sie jeweils Sätzen von Polzähnen gegenübersteht bzw. gegenüberstehen, und daß ein Joch oder mehrere Joche (4, 4') jeweils derart ausgebildet ist bzw. sind, daß ein getrennter alternierender magnetischer Kreis in bezug auf den Satz von Pol zähnen bei Erregung der entsprechenden Brregerspule (12, 12') gebildet wird.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (12) weiterhin einen Ansatz aufweist, welcher sich parallel zu der drehbaren Welle (1) von dem Umfang seines kreisförmigen Abschnittes aus erstreckt, daß der Rotor einen weiteren Satz von olzähnen (12d', 12e'3 aufweist, daß der permarlentmagnetische Stator (11) eine weitere magnetisierte Fläche aufweist, welche dem weiteren Satz von Polzähnen (12d', 12e') gegenübersteht, und sich parallel zu der drehbaren Welle (1) erstreckt, wobei die Iiagnetisierung derart getroffen ist, daß auf gleichen Winkelabständen Nord- und Südpole abwechselnd gebildet werden, daß das Gehäuse ein weiteres Joch (4-') aufweist, welches dazu dient, einen getrennten alternierenden magnetischen Kreis im Zusammenwirken mit dem weiteren Satz von Polzähnen (12d', 12e') zu bilden, daß weiterhin eine weitere ringförmige Erregerspule (9') vorhanden ist, welche konzentrisch zu der drehbaren Welle (1) angeordnet ist und dem weiteren Satz von Polzähnen gegenübersteht, um ein magnetisches Feld zu erzeugen, damit bei ihrer Anregung der andere Satz von Polzähnen magnetisiert wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der heitere Satz von Polzahnen (12d', 12e') mit einer Vielzahl von Polzähnen ausgestattet ist, welche von den jeweils benachbarten Polzähnen magnetisch getrennt sind, um gleichzeitig jeweils benachbarte Polzähne mit entgegengesetzter magnetischer Polarität abwechselnd. zu magnetisieren, und zwar mit Hilfe des Magnetfeldes, welches durch die weitere ringförmige Erregerspule (9,') erzeugt wird.
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