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DE2535703A1 - Furchendruckrolle zur einbringung von duenger und saatgut in den boden - Google Patents

Furchendruckrolle zur einbringung von duenger und saatgut in den boden

Info

Publication number
DE2535703A1
DE2535703A1 DE19752535703 DE2535703A DE2535703A1 DE 2535703 A1 DE2535703 A1 DE 2535703A1 DE 19752535703 DE19752535703 DE 19752535703 DE 2535703 A DE2535703 A DE 2535703A DE 2535703 A1 DE2535703 A1 DE 2535703A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furrow
packer
rings
pressure roller
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752535703
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Dr Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DE19752535703 priority Critical patent/DE2535703A1/de
Publication of DE2535703A1 publication Critical patent/DE2535703A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/066Devices for covering drills or furrows
    • A01C5/068Furrow packing devices, e.g. press wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Furchdruckrolle zur Einbringung von Dünger und Saatgut in den Boden Die Erfindung bezieht sich auf eine Furchendruckrolle zur Einbringung von Dünger und Saatgut und den Boden, die einen Rollenkörper und einen diesen nach außen überragenden Packerring aufweist.
  • Eine derartige Furchendruckrolle ist durch die ein landwirtschaftliches Bestellgerät betreffende DT-OS 20 16 231 bekannt. Bei diesem Bestellgerät sind mehrere Furchendruckrollen nebeneinander und in zwei Reihen hintereinander angeordnet. Zwischen diesen Reihen münden oberhalb von den durch die vorderen Furchendruckrollen in den Boden gedrückten Furchen die Ausläufe einer Sä- und / oder Düngerstreueinrichtung.
  • Mit Hilfe dieser Furchendruckrollen ist es möglich, daß Saatgut und/ oder den Dünger innerhalb der Furchen in eine verdichtete Bodenschicht einzubringen, so daß hinsichtlich der Wasserversorgung günstige Verhältnisse für das Aufgehen der Saat oder die Auflösung der Düngerpartikel im Boden erreicht werden.
  • Soll jedoch eine gleichzeitige Einbringung von Dünger und Saatgut erfolgen, so weisen diese bekannten Furchendruckrollen den erheblichen Nachteil auf, daß, wenn in der durch die vorstehend aufgeführte Offenlegungsschrift bekannten Weise beide Güter in jeweils eine Furche gelangen, Keimschäden des Saatgutes durch deasen intensive Berührung mit dem Dünger unvermeidbar sind, vor allem wenn der Dünger einen hohen Reinnähr- bzw. Stickstoffgehalt aufweist. Sollen jedoch zur Vermeidung dieser Nachteile Saatgut und Dünger in einem Abstand zueinander gleichzeitig in den Boden eingebracht werden, dann ist durch besondere Vorkehrungen dafür zu sorgen, daß das Saatgut und der Dünger getrennt voneinander und mit ein ander abwechselnd in je eine Furche fallen. Hierbei ergeben sich zunächst die Nachteile der doppelten Anzahl der Furchendruckrollen, welche einen höheren Zugleistungsbedarf erfordert, und der Erreichung eines nur verhältnismäßig großen Abstandes nicht nur für die Saatgut- und Düngerablage zueinander, welcher die Vorteile der sog.
  • Reihendüngung nahezu aufhebt, sondern auch für die Saatreihen untereinander und die Düngerreihen untereinander, welcher wiederum für windreiche Gegenden hinsichtlich der Standfestigkeit des Getreides unerwünscht ist. Ferner ist in diesem Falle nur die sog. Rundumbearbeitung eines Feldes anstelle der bekannten Bearbeitung durch Hin-und Herfahrt möglich, da sich bei Anwendung der Letzteren an den Anschlußrändern der einzelnen Arbeitsbahnen entweder zwei in einem grßeren Abstand zueinander gelegene Saatgut- oder Düngerreihen nebeneinander befinden.
  • Wollte man diesen Mangel umgehen, so müßte das Saatgut in die jeweils einer Dingerreihe beiderseits benachbarten Furchentingebracht werden, wodurch jedoch die'Nachteile der erheblich größeren Anzahl der für die Bearbeitung erforderlichen Furchendruckrollen und die Unmöglichkeit, kleine Rehenabstände zu erzielen, nicht behoben sein würden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die beksnmsten Furchendruckrollen derart auszubilden, daß mit jeder von ihnen die gleichzeitige Einbringung von Dünger und Saatgut in einem für das Auflaufen der Saat günstigen und verhältnismäßig geringem Abstand zueinander in den Boden erreichbar ist, wobei auch für die Saatreihen zueinander kleinere Abstände zu erzielen sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß außer diesem ersten Packerring ein zweiter Packerring vorgesehen ist. Infolge dieser Maßnalne kann die getrennte Ablage von Dünger und Saatgut zueinander in Boden erfolgen, selbe wenn die beiden Packerringe den gleichen Außendurchmesser besitzen und unmittelbar aneinander anschließen. Auch ist es einerlei, ob eine Furchendruckrolle an einer mit ein. Düngerstreuer ausgestatteten Einzelkornsägerät oder mehrere Furchendruckrollen an einer kombinierten Drill- und Düngerstreumaschine bzw. an dem bekannten Bestellgerät angeordnet sind.
  • Weisen die jeweils beiden Packerringe einen unterschiedlichen Durchmesser auf, so sind durch die DE-AS 113 394 bekannte urdvorteilhafte tiefere Binbringung von Dünger und die flachere Einbringung von Saatgut in den Boden möglich, wobei sich für beide Gutsorten die für die Wasserführung günstige Ablage in bzw. unzittelbar über einer verfestigten Bodenschicht ergibt. Diese Art der Binbringung hat zusätzlich den Vorteil, daß sich die Wurzeln des keimenden Saatgutes zwangsläufig in Richtung auf den nährstoffspendenen Dünger und die Wasserführung nach unten entwideln, so daß auch in regenarmen Vegetationsperioden ein Vertrocknen der aufwachsenden Pflanzen verhindert wird.
  • Befindet sich außerdem zwischen den jeweils beiden Packerringen eine Nut, so wird auch bei größerer Arbeitsgeschwindigkeit verhindert, daß während des Einbringvorganges einzelne Samenkörner bzw. Düngerpartikel in die jeweils nicht für sie bestimmten Furchen springen, vor allem, wenn das Saatgut und der Dünger wie bei dem bekannten landwirtschaftlichen Bestellgerät hinter einer ersten Reihen von Furchendruckrollen in die Furchen fallen.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß der erste Packerring einen dreieckigen nach außen spitz zulaufenden Querschnitt, der zweite Packerring an seinem äußeren Umfang eine breite Auflagefläche aufweist, die sich unmittelbar an den ersten Packerring anschließt.
  • Diese AusbiLdung der Furchendruckrolle führt zu dem zusätzlichen Vorteil, daß die Furchendruckrolle mit geringerer Kraft in den Boden eingedrückt werden kann, wobei dennoch eine ausreichende Verdichtung des Bodens im Bereich der vom ersten Packerring gebildeten zweiten Furche erreicht und gleichzeitig ein geringerer Zugleistungsbedarf für die Furchendruckrollen erreicht werden.
  • Diese Vorteile wirken sich besonders dann positiv aus, wenn mehrere Furchendruckrollen in einem Gestell angeordnet sind.
  • Da außerdem das Erdreich vom ersten Packerring seitlich schräg nach unten verdrängt wird, erfolgt im Bereich der Auflagefläche des zweiten Packerringes eine noch stärkere Verdichtung des Bodens.
  • Hierbei werden die im Boden durch die vorher erfolgte Bodenbearbeitung vorhandenen Hohlräume geschlossen, so daß insbesondere in der für die Ablage des Saatgutes vorgeshenen flacheren Furche eine gute Kapillarwirkung vorhanden ist, wobei auch bei starken Regengüssen das Saatgut nicht ausgewaschen werden kann, da das Wasser in die für den Dünger vorgesehene und von dem ersten Packerring gebildeten tieferen Furche fließt und hier wiederum die Auflösung der Düngerkörner beschleunigt. Weiterhin ist durch die breite Auflagefläche des zweiten Packerringes die Furchendruckrolle auch für die sog. Bandsaat geeignet.
  • Unabhängig hiervon können durch die erwähnten Maßnahmen folgende teilweise bisher unbekannten Verfahren zur Anwendung gelangen: a Das Saatgut wird vor den jeweils zweiten Packerringen der Furchendruckrollen dem gelockerten und gekrümelten Boden zugeführt und von den zweiten Packerringen in den Boden eingedrückt, so daß es nur nach oben freiliegt und anschließend durch Zustreichelemente mit lockerer Erde bedeckt werden kann. Der Dünger dagegen wird hinter den Furchendruckrollen und vor evtL vorhandenen Zustreichelementen in die von den ersten Packerringen nach unten spitz zulaufenden Furchen eingeführt, wo er von sich aus in den angedrückten unteren Teil der Furchen fällt und am intensivsten mit der Bodenfeuchtigkeit in Berührung kommt. Außerdem kann bei starken Regenfällen das im angedrückten Boden befindliche Saatgut nicht weggeschlemmt werden, da es durch das Andrücken festliegt.
  • b Das Saatgut wird von den jeweils zweiten Packerringen in den lockeren Boden mit Hilfe von Scharen eingebracht. Da die hierbei aufgeworfene lockere Erde die von den Scharen im Boden gebildeten Rillen unmittelbar nach der Saatgutablage zumindest teilweise wider ausfüllt, wird von den nachfolgenden zweiten Packerringen das Saatgut mit der darauf befindlichen Erde in den Boden eingedrückt, so daß die Samenkörner allseitig von einem angedrückten Boden umgeben sind. Hierdurch wird vor allem auf leichten Böden die Wasserführung zu den Samenkörnern wesentlich verbessert. Der weitere Vorgang ist wie bei dem unter a genannten Verfahren.
  • c Der Dünger wird hinter den Furchendruckrollen den von den jeweils ersten Packerringen eingedrückten tieferen Furchen zugeführt.
  • Im Gegensatz zu den beiden vorstehend geschilderten Verfahren wird hinter der Düngerablage das Saatgut frei oder mit Hilfe von Scharen den von den jeweils zweiten Packerringen in den Boden eingedrücken flachen Furchen zugeführt. Bei diesem Verfahren wird also das Saatgut im Gegensatz zu dem unter a genannten Verfahren von den zweiten Packerringen nicht in den Boden eingedrückt und befindet sich dennoch mit nach oben offener Seite auf oder in der angedrückten Bodenschicht, wo es durch nachfolgende Werkzeuge mit Erde bedeckt und diese wieder angedrückt werden kann.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Auflagefläche des zweiten Packerringes an ihrer Anschlußstelle am ersten Packerring einen etwas größeren Durchmesser als an ihrer seitlich äußeren Kante aufweist. Hierdurch ist zwar für das unter c genannte Verfahren die Einbringung des Saatgutes mit Hilfe von Scharen in die von den jeweils zweiten Packerringen erzeugten flachen Furchen erforderlich. Andererseits wird die Wasserführung insbesondere für stärkere Regenfälle noch dahingehend verbessert1 daß das Wasser leichter in die von den jeweils ersten Packerringen erzeugten tieferen Furohen abfließen kann.
  • first die äußere Kante des ersten Packerringes leicht abgerundet, so wird die verdichtende Wirkung des ersten Packerringes im untersten Bereich noch verstärkt.
  • In einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung vor, daß in bekannter Weise an dem Rollenkörper Laufflächen zur Begrenzung der Eindringtiefe der Packerringe vorgesehen sind und daß die Durchmesser der Packerringe zueinander und zum Durchmesser des Rollenkörpers an den Laufflächen ein bestimmtes Verhältnis aufweisen. Je nach dem gewählten Verhältnis und dem aufgewendeten Verfahren ist es hierdurch möglich, die Ablage des Saatgutes zur Bodenoberfläche und des Düngers zum Saatgut festzulegen und genau auf gleichmäßiger Tiefe zu halten. Hierbei hat es sich für die Einbringung des sog; Wintergetreides in Gebieten mit häufig wechselnden bzw. sehr tiefen winterlichen Temperaturen eine Tiefenablage des Saatgutes von ca, 25 mm unter der Bodenoberfläche sehr bewährt, da hierdurch beim Aufgehen des Saatgutes kurze und starke Keimhälse gebildet werden, welche nicht so leicht wie die bei tieferer Saatgutablage entstehenden langen und dünnen Keimhälse durch Frosteinwirkung abreißen können, wobei dieses Abreißen zum Absterben der Pflanzen, d.h. zu den gefürchteten Auswinterungsschäden führt.
  • Sind die beiden Packerringe einstückig hergestellt, so ergibt sich der zusätzliche Vorteil einer konstruktiven Vereinfachung, welche sich insbesondere bei dem Zusammenbau der Furchendruckrollen günstig auswirkt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung weist der Rollenkörper eine lange walzenartige Form auf, wobei auf dem Rollenkörper mehrere Packerringe jweils paarweise in Abständen zueinander angeordnet sind. Diese Maßnahmen ermöglichen insbesondere für den Einsatz der Furchendruckrolle in bzw. zusammen mit einer kombinierten Drill- und Düngerstreumaschine oder mit dem bekannten Bestellgerät eine wesentliche bauliche Vereinfachung, da sämtliche Packerringe nur höchstens zwei Lagerstellen aufzuweisen brauchen. Ist hierbei die paarweise Anordnung der Packerring auf dem walzenartigen Rollenkörper quer zur Arbeitsrichtung veränderbar, wird bei der vorstehend beschriebenen einfachen Bauweise die Möglichkeit der Einstellung unterschiedlicher Reihenweiten für Dünger und Saatgut erreicht.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 Den unteren Teil einer im Boden befindlichen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 2 den unteren Teil einer anderen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 3 den unteren Teil einer weiteren Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 4 den unteren Teil einer wiederum anderen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 5 eine im Rahmen gelagerte Furchendruckrolle mit mehreren Packerringen im verkleinerten Maßstab und in der Ansicht von hinten. und Fig. 6 die gleiche Fu@chendruck@@@@ im @@@@ößerten Maß@@@@ ausschrittsweise im Quersch@@@ Die Furchendruckrolle nach Fig. 1 weist einen Rollenkörper j au auf dem ein erster Packerring 2 und ein zweiter Packerring J a gepreßt sind. Diese beiden Packerringe 2 und 3 besitzen ei=wgeringere Breite als der Rollenkörper 1, so daß beiderseits der Packerringe die Laufflächen 4 vorhanden sind. Außerdem befindet sich an der Berühungsstelle der beiden Packerringe miteinander die Nut 5.
  • Wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, wird die Furchendruckrolle beim Einsatz bis zu den Laufflächen 4 in den gelockerten Boden des Saatbettes gedrückt. Hierbei bleibt der Boden unterhalb der nicht berührten Bodenoberfläche 6 und der Laufflächen 4 in einem lockeren Zustand, während er unter den schräg aufeinander zulaufenden Außenwänden 7 der Packerringe 2 und 3 nach unten zunehmend verdichtet wird und unterhalb der Auflageflächen 8 seinen dichtesten Zustand innerhalb der gelockerten Bodenschicht erreicht. Zwischen den beiden Packerringen 2 und 3 entsteht durch die Nut 5 im Boden der angedrückte Erddamm 9, welcher verhindert, daß auch bei unter der Furchendruckrolle erfolgender lockerer und getrennter Zuführung von Dünger in die vom ersten Packerring 2 gedrückte Furche und vorn Saatgut in die vom zweiten Packerring 3 gedrückte Furche Dünger- oder Samenkörner in die jeweils andere Furche gelangen können.
  • Bei der Furchendruckrolle nach Fig. 2 sind auf einem gleichen Rollenkörper 1 die beiden einstückig hergestellten Packerringe 10 und 11 aufgepreßt, vor denen der erste Packerring 10 eine im wesentlichen dreieckig. Porm ud einen größeren Durchmesser aufweist als der mit der breiten Auflagefläche 12 versehene zweite Packerring 11.
  • Zwischen den beiden Packerringen 10 und 11 befindet sich wiederum die Nut 5, welche im Einsatz den angedrückten Erddamm 9 im Boden hinterläßt.
  • Da die beiden Packerringe 10 und 11 die gleiche Breite wie der Rollenkörper 1 aufweisen, dringen sie im Einsatz nicht tiefer als die Furchendruckrolle nach Fig. 1 im Boden ein, wobei allerdings breitere und tiefere Furchen im Boden entstehen, die eine Nacharbeit durch besondere Zustreichelemente erforderlich werden lassen.
  • Im übrigen wird der unter der Bodenoberfläche 6 im lockeren Zustand befindlich Boden durch die Packerringe in gleicher Weise wie beim AusfUhrungsbeispiol nach Fig. i im nach unten zunehnden Maße verdichtet, wobei sich unter der abgerundeten Außenkante i3 des ersten Packerringes 10 die größte Verdichtung ergibt.
  • Infolge der breiten Auflagefläche 12 des zweiten Packerringes 11 eignet sich diese Purchendruekrolle auch zur Einbringung von Saatgut in Breitsaat, ganz gleich, ob das Saatgut vor oder hinter der Furchendruckrolle dem Bereich der für dieses bestimmten und vom zweiten Packerring 11 erzeugten Furche zugeführt wird. Ferner soll der Dünger hinter der Furchendruckrolle in die von dem ersten Packerring 10 eingedrückten tieferen Furche zugeführt werden, so daß er sich an der untersten Stelle der Furche im Boden befindet und dort schnell aufgelöst werden kann.
  • Bei dem in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weist die Furchendruckrolle den aus Stahlblech hergestellten Rollenkörper 14 auf, auf dem der im Querschnitt dreieckige und nach außen spitz zulaufende erste Packerring 15 sowie der mit der breiten uflagefläche 16 versehene zweite Packerring 17 befestigt sind, wobei beide Packerringe aus einem Stück bestehen. Ferner ist die Auflagefläche 16 in Richtung auf den ersten Packerring 15 nach innen geneigt, wodurch im wesentlichen die gleiche Wirkung wie durch die Nut 5 der Furchendruckrolle nach den Fig. nd 2 erreicht wird. Außerdem sind die Packerringe 15 und 17 schmaler als der Rollenkörper 14, so daß beiderseits der Packerringe die Laufflächen 4 vorhanden sind. Schließlich ist die äußere Kante 18 des ersten Packerringes leicht abgerundet.
  • Im Einsatz entstehen ungefähr die gleichen und nach unten sich verstärkenden Verdichtungen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bzw. hinsichtlich der Laufflächej4 nach Fig. 1. Wiederum ist die vom ersten Packerring 15 gebildete Furche zur Einbringung von Dünger und die vom zweiten Packerring 17 gebildete Furche zur Einbringung von Saatgut vorgesehen.
  • Die Furchendruckrolle nach Fig. 4 besteht aus dem gleichen Rollenkörper 14, einem ersten Packerring 19 und einem zweiten Packerring 20. Während der erste Packerring 19 ebenfalls einen dreieckigen und nach außen spitz zulaufenden Querschnitt besitzt, wobei die äußere Kante 21 eine Schneide aufweist, ist der zweite Packerring 20 mit der breiten Auflagefläche 22 ausgestattet, dessenDurchmesser an der Anschlußstelle 23 am ersten Packerring 19 größer als auf der Seite ihrer äußeren Eänte*24 ist. Auch ist die Art der zu erreichenden Bodenverdichtung von der Bodenoberfläche 6 aus gesehen im wesentlichen so, wie sie vorab geschildert wurde. Wiederum ist die von dem ersten Packerring 19 eingedrückte Furche für den Dünger, die vom zweiten Packerring 20 gebildete Furche für das Saatgut vorgesehen. Auf die besonderen Vorteile dieser Ausführung wurde ebenfalls einleitend bereits ausführlich hingewiesen.
  • Bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Purchendruckrolle mit dem langen walzenartigen Rollenkörper 25 ausgestattet, auf dem mehrere Packerringe 19 und 20 nach Fig. 4 in einem seitlichen Abstand zueinander angeordnet sind, wobei die offenen Mantelflächen des Rollenkörpers als Lauffläche 4 dienen. Um diesen Abstand und damit bei gleicher Arbeitsbreite auch die An,zXhl der Packerringe 19 und 20 verändern zu können, befindet sich auf dem Rollenkörper 25 die mit einer Vielzahl von Bohrungen 26 ausgestattete Schiene 27, während die Packerringe 19 und 20 mit der im Querschnitt dieser Schiene angepaßten Nut 28 versehen sind. Die seitliche Arretierung der Packerringe 19 und 20 erfolgt hierbei mit Hilfe der durch die den gewünschten entsprechenden Bohrungen 26 gesteckten Schrauben 29, die mit einem Vierkantkopf 30 ausgestattet sind, dessen eine Fläche sich außen am Rollenkörper 25 anlegt. Hierdurch bedarf es keines zweiten Werkzeuge wenn die Mutter 31 zur Veränderung der Abstände zwischen den Packerringen gelöst und anschließend wieder festgezogen werden müssen. Im übrigen können die Packerringe 19 und 20 paarweise so dicht zueinander auf dem Rollenkörper angeordnet sein, daß eie entsprechend den mit Punkt-Strich-Linie wiedergegebenen Packerringen 19 und 20 aneinander anliegen. Hierdurch entsteht sowohl für den Dünger als auch für das Saatgut ein Minimalreihonabstand, welcher der Breite jeweils eines Paares von Packerringen 19 und 20 entspricht und mit dem auch die für windreiche Gegenden extremsten Forderungen erfüllt werden können.
  • Die gesamte Furchendruckrolle ist nun über die Lager 32 lösbar am Rahmen 33 angeordnet, der mit Hilfe von nicht dargestellten Anbauelementen in bekannter Weise an der zur Kombination mit der Furchendruckrolle vorgesehenen Maschine angebaut werden kann.

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    . . . . .
    Furchendruckrolle zur Einbringung von Dünger und Saatgut in den Boden, die einen Rollenkörper und einen diesen nach außen überragenden Packerring aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß außer diesem ersten Packerring (2,10,15,19) ein zweiter Packerring (3,11,17,20) vorgesehen ist.
  2. 2.
    Furchendruckrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils beiden Packerringe (10, 11,15,17, i9,20) einen unterschiedlichen Außendurchmesser aufweisen.
  3. 3.
    Furchendruckrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den beiden Packerringen (2,3,10,11) eine Nut (5) befindet.
  4. 4. Furchendruckrolle nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Packerring (15,19) einen dreieckigen nach außen spitz zulaufenden Querschnitt, der zweite Packerring (17,20) an seinem äußeren Umfang eine breite Auflagefläche (16,22) aufweist, die sich unmittelbar an den erstenPackerring (15ei9) anschließt.
  5. Furchendruckrolle liac,i Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (22) des zweiter Packerringes (20) anihrer Anschlußstelle (23) am ersten Packerring (19) einen größeren Durchmesser als an ihrer seitlich äußeren Kante (24) aufweist.
  6. 6.
    Furchendruckrolle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kante (18) des ersten Packerringes (15) leicht abgerundet ist.
  7. 7.Furchendruckrolle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise an dem Rollenkörper (1,14,o5) Laufflächen (4) zur Begrenzung der Eindringtiefe der Packerringe (2,3,15,17,19,20) vorgesehen sind, und daß die Durchmesser der Packerringe (2,3,15,17,19,20) zueinander und zum Durchmesser der Rollenkörper (1,14,25) an den Laufflächen (4) ein bestimmtes Verhältnis aufweisen.
  8. 3.Furchendruckrolle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Packerringe (2,3,15,17,19,20) einstückig hergestellt sind.
  9. 9.
    Furchendruckrolle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkörper (25) eine lange walzenartige Form aufweist, und daß auf dem Rollenkörper (25) mehrere Packerringe (2,3,10,11,15,17-,19,20) jeweils paarweise in Abständen zueinander angeordnet sind.
  10. 10.
    Furchendruckrolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise Anordnung der Packerringe (2,3,10,11,15,17,19,20) auf dem walzenartigen Rollenkörper (25) quer zur Arbeitsrichtung veränder4ar ist.
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