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Furchdruckrolle zur Einbringung von Dünger und Saatgut in den Boden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Furchendruckrolle zur Einbringung von Dünger
und Saatgut und den Boden, die einen Rollenkörper und einen diesen nach außen überragenden
Packerring aufweist.
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Eine derartige Furchendruckrolle ist durch die ein landwirtschaftliches
Bestellgerät betreffende DT-OS 20 16 231 bekannt. Bei diesem Bestellgerät sind mehrere
Furchendruckrollen nebeneinander und in zwei Reihen hintereinander angeordnet. Zwischen
diesen Reihen münden oberhalb von den durch die vorderen Furchendruckrollen in den
Boden gedrückten Furchen die Ausläufe einer Sä- und / oder Düngerstreueinrichtung.
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Mit Hilfe dieser Furchendruckrollen ist es möglich, daß Saatgut und/
oder den Dünger innerhalb der Furchen in eine verdichtete Bodenschicht einzubringen,
so daß hinsichtlich der Wasserversorgung günstige Verhältnisse für das Aufgehen
der Saat oder die Auflösung der Düngerpartikel im Boden erreicht werden.
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Soll jedoch eine gleichzeitige Einbringung von Dünger und Saatgut
erfolgen, so weisen diese bekannten Furchendruckrollen den erheblichen Nachteil
auf, daß, wenn in der durch die vorstehend aufgeführte
Offenlegungsschrift
bekannten Weise beide Güter in jeweils eine Furche gelangen, Keimschäden des Saatgutes
durch deasen intensive Berührung mit dem Dünger unvermeidbar sind, vor allem wenn
der Dünger einen hohen Reinnähr- bzw. Stickstoffgehalt aufweist. Sollen jedoch zur
Vermeidung dieser Nachteile Saatgut und Dünger in einem Abstand zueinander gleichzeitig
in den Boden eingebracht werden, dann ist durch besondere Vorkehrungen dafür zu
sorgen, daß das Saatgut und der Dünger getrennt voneinander und mit ein ander abwechselnd
in je eine Furche fallen. Hierbei ergeben sich zunächst die Nachteile der doppelten
Anzahl der Furchendruckrollen, welche einen höheren Zugleistungsbedarf erfordert,
und der Erreichung eines nur verhältnismäßig großen Abstandes nicht nur für die
Saatgut- und Düngerablage zueinander, welcher die Vorteile der sog.
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Reihendüngung nahezu aufhebt, sondern auch für die Saatreihen untereinander
und die Düngerreihen untereinander, welcher wiederum für windreiche Gegenden hinsichtlich
der Standfestigkeit des Getreides unerwünscht ist. Ferner ist in diesem Falle nur
die sog. Rundumbearbeitung eines Feldes anstelle der bekannten Bearbeitung durch
Hin-und Herfahrt möglich, da sich bei Anwendung der Letzteren an den Anschlußrändern
der einzelnen Arbeitsbahnen entweder zwei in einem grßeren Abstand zueinander gelegene
Saatgut- oder Düngerreihen nebeneinander befinden.
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Wollte man diesen Mangel umgehen, so müßte das Saatgut in die jeweils
einer Dingerreihe beiderseits benachbarten Furchentingebracht werden, wodurch jedoch
die'Nachteile der erheblich größeren Anzahl der für die Bearbeitung erforderlichen
Furchendruckrollen und die Unmöglichkeit, kleine Rehenabstände zu erzielen, nicht
behoben sein würden.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die beksnmsten Furchendruckrollen
derart auszubilden, daß mit jeder von ihnen die gleichzeitige Einbringung von Dünger
und Saatgut in einem für das Auflaufen der Saat günstigen und verhältnismäßig geringem
Abstand zueinander in den Boden erreichbar ist, wobei auch für die Saatreihen zueinander
kleinere Abstände zu erzielen sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß außer diesem
ersten Packerring ein zweiter Packerring vorgesehen ist. Infolge dieser Maßnalne
kann die getrennte Ablage von Dünger und Saatgut zueinander in Boden erfolgen, selbe
wenn die beiden Packerringe den gleichen Außendurchmesser besitzen und unmittelbar
aneinander anschließen. Auch ist es einerlei, ob eine Furchendruckrolle an einer
mit ein. Düngerstreuer ausgestatteten Einzelkornsägerät oder mehrere Furchendruckrollen
an einer kombinierten Drill- und Düngerstreumaschine bzw. an dem bekannten Bestellgerät
angeordnet sind.
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Weisen die jeweils beiden Packerringe einen unterschiedlichen Durchmesser
auf, so sind durch die DE-AS 113 394 bekannte urdvorteilhafte tiefere Binbringung
von Dünger und die flachere Einbringung von Saatgut in den Boden möglich, wobei
sich für beide Gutsorten die für die Wasserführung günstige Ablage in bzw. unzittelbar
über einer verfestigten Bodenschicht ergibt. Diese Art der Binbringung hat zusätzlich
den Vorteil, daß sich die Wurzeln des keimenden Saatgutes zwangsläufig in Richtung
auf den nährstoffspendenen Dünger und die Wasserführung nach unten entwideln, so
daß auch in regenarmen Vegetationsperioden ein Vertrocknen der aufwachsenden Pflanzen
verhindert wird.
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Befindet sich außerdem zwischen den jeweils beiden Packerringen eine
Nut, so wird auch bei größerer Arbeitsgeschwindigkeit verhindert, daß während des
Einbringvorganges einzelne Samenkörner bzw. Düngerpartikel in die jeweils nicht
für sie bestimmten Furchen springen, vor allem, wenn das Saatgut und der Dünger
wie bei dem bekannten landwirtschaftlichen Bestellgerät hinter einer ersten Reihen
von Furchendruckrollen in die Furchen fallen.
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Ferner sieht die Erfindung vor, daß der erste Packerring einen dreieckigen
nach außen spitz zulaufenden Querschnitt, der zweite Packerring an seinem äußeren
Umfang eine breite Auflagefläche aufweist, die sich unmittelbar an den ersten Packerring
anschließt.
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Diese AusbiLdung der Furchendruckrolle führt zu dem zusätzlichen Vorteil,
daß die Furchendruckrolle mit geringerer Kraft in den Boden eingedrückt werden kann,
wobei dennoch eine ausreichende Verdichtung des Bodens im Bereich der vom ersten
Packerring gebildeten zweiten Furche erreicht und gleichzeitig ein geringerer Zugleistungsbedarf
für die Furchendruckrollen erreicht werden.
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Diese Vorteile wirken sich besonders dann positiv aus, wenn mehrere
Furchendruckrollen in einem Gestell angeordnet sind.
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Da außerdem das Erdreich vom ersten Packerring seitlich schräg nach
unten verdrängt wird, erfolgt im Bereich der Auflagefläche des zweiten Packerringes
eine noch stärkere Verdichtung des Bodens.
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Hierbei werden die im Boden durch die vorher erfolgte Bodenbearbeitung
vorhandenen Hohlräume geschlossen, so daß insbesondere in der für die Ablage des
Saatgutes vorgeshenen flacheren Furche eine gute Kapillarwirkung vorhanden ist,
wobei auch bei starken Regengüssen das Saatgut nicht ausgewaschen werden kann, da
das
Wasser in die für den Dünger vorgesehene und von dem ersten
Packerring gebildeten tieferen Furche fließt und hier wiederum die Auflösung der
Düngerkörner beschleunigt. Weiterhin ist durch die breite Auflagefläche des zweiten
Packerringes die Furchendruckrolle auch für die sog. Bandsaat geeignet.
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Unabhängig hiervon können durch die erwähnten Maßnahmen folgende teilweise
bisher unbekannten Verfahren zur Anwendung gelangen: a Das Saatgut wird vor den
jeweils zweiten Packerringen der Furchendruckrollen dem gelockerten und gekrümelten
Boden zugeführt und von den zweiten Packerringen in den Boden eingedrückt, so daß
es nur nach oben freiliegt und anschließend durch Zustreichelemente mit lockerer
Erde bedeckt werden kann. Der Dünger dagegen wird hinter den Furchendruckrollen
und vor evtL vorhandenen Zustreichelementen in die von den ersten Packerringen nach
unten spitz zulaufenden Furchen eingeführt, wo er von sich aus in den angedrückten
unteren Teil der Furchen fällt und am intensivsten mit der Bodenfeuchtigkeit in
Berührung kommt. Außerdem kann bei starken Regenfällen das im angedrückten Boden
befindliche Saatgut nicht weggeschlemmt werden, da es durch das Andrücken festliegt.
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b Das Saatgut wird von den jeweils zweiten Packerringen in den lockeren
Boden mit Hilfe von Scharen eingebracht. Da die hierbei aufgeworfene lockere Erde
die von den Scharen im Boden gebildeten Rillen unmittelbar nach der Saatgutablage
zumindest teilweise wider ausfüllt, wird von den nachfolgenden zweiten Packerringen
das Saatgut mit der darauf befindlichen Erde in den Boden eingedrückt, so daß die
Samenkörner allseitig von einem angedrückten
Boden umgeben sind.
Hierdurch wird vor allem auf leichten Böden die Wasserführung zu den Samenkörnern
wesentlich verbessert. Der weitere Vorgang ist wie bei dem unter a genannten Verfahren.
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c Der Dünger wird hinter den Furchendruckrollen den von den jeweils
ersten Packerringen eingedrückten tieferen Furchen zugeführt.
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Im Gegensatz zu den beiden vorstehend geschilderten Verfahren wird
hinter der Düngerablage das Saatgut frei oder mit Hilfe von Scharen den von den
jeweils zweiten Packerringen in den Boden eingedrücken flachen Furchen zugeführt.
Bei diesem Verfahren wird also das Saatgut im Gegensatz zu dem unter a genannten
Verfahren von den zweiten Packerringen nicht in den Boden eingedrückt und befindet
sich dennoch mit nach oben offener Seite auf oder in der angedrückten Bodenschicht,
wo es durch nachfolgende Werkzeuge mit Erde bedeckt und diese wieder angedrückt
werden kann.
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Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Auflagefläche des
zweiten Packerringes an ihrer Anschlußstelle am ersten Packerring einen etwas größeren
Durchmesser als an ihrer seitlich äußeren Kante aufweist. Hierdurch ist zwar für
das unter c genannte Verfahren die Einbringung des Saatgutes mit Hilfe von Scharen
in die von den jeweils zweiten Packerringen erzeugten flachen Furchen erforderlich.
Andererseits wird die Wasserführung insbesondere für stärkere Regenfälle noch dahingehend
verbessert1 daß das Wasser leichter in die von den jeweils ersten Packerringen erzeugten
tieferen Furohen abfließen kann.
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first die äußere Kante des ersten Packerringes leicht abgerundet,
so wird die verdichtende Wirkung des ersten Packerringes im untersten Bereich noch
verstärkt.
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In einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung vor, daß in bekannter
Weise an dem Rollenkörper Laufflächen zur Begrenzung der Eindringtiefe der Packerringe
vorgesehen sind und daß die Durchmesser der Packerringe zueinander und zum Durchmesser
des Rollenkörpers an den Laufflächen ein bestimmtes Verhältnis aufweisen. Je nach
dem gewählten Verhältnis und dem aufgewendeten Verfahren ist es hierdurch möglich,
die Ablage des Saatgutes zur Bodenoberfläche und des Düngers zum Saatgut festzulegen
und genau auf gleichmäßiger Tiefe zu halten. Hierbei hat es sich für die Einbringung
des sog; Wintergetreides in Gebieten mit häufig wechselnden bzw. sehr tiefen winterlichen
Temperaturen eine Tiefenablage des Saatgutes von ca, 25 mm unter der Bodenoberfläche
sehr bewährt, da hierdurch beim Aufgehen des Saatgutes kurze und starke Keimhälse
gebildet werden, welche nicht so leicht wie die bei tieferer Saatgutablage entstehenden
langen und dünnen Keimhälse durch Frosteinwirkung abreißen können, wobei dieses
Abreißen zum Absterben der Pflanzen, d.h. zu den gefürchteten Auswinterungsschäden
führt.
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Sind die beiden Packerringe einstückig hergestellt, so ergibt sich
der zusätzliche Vorteil einer konstruktiven Vereinfachung, welche sich insbesondere
bei dem Zusammenbau der Furchendruckrollen günstig auswirkt.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung weist der
Rollenkörper eine lange walzenartige Form auf, wobei auf dem Rollenkörper mehrere
Packerringe jweils paarweise in Abständen zueinander angeordnet sind. Diese Maßnahmen
ermöglichen insbesondere für den Einsatz der Furchendruckrolle in bzw. zusammen
mit
einer kombinierten Drill- und Düngerstreumaschine oder mit dem
bekannten Bestellgerät eine wesentliche bauliche Vereinfachung, da sämtliche Packerringe
nur höchstens zwei Lagerstellen aufzuweisen brauchen. Ist hierbei die paarweise
Anordnung der Packerring auf dem walzenartigen Rollenkörper quer zur Arbeitsrichtung
veränderbar, wird bei der vorstehend beschriebenen einfachen Bauweise die Möglichkeit
der Einstellung unterschiedlicher Reihenweiten für Dünger und Saatgut erreicht.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der beigefügten Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 Den unteren
Teil einer im Boden befindlichen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 2 den unteren
Teil einer anderen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 3 den unteren Teil einer
weiteren Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 4 den unteren Teil einer wiederum
anderen Furchendruckrolle im Querschnitt, Fig. 5 eine im Rahmen gelagerte Furchendruckrolle
mit mehreren Packerringen im verkleinerten Maßstab und in der Ansicht von hinten.
und
Fig. 6 die gleiche Fu@chendruck@@@@ im @@@@ößerten Maß@@@@
ausschrittsweise im Quersch@@@ Die Furchendruckrolle nach Fig. 1 weist einen Rollenkörper
j au auf dem ein erster Packerring 2 und ein zweiter Packerring J a gepreßt sind.
Diese beiden Packerringe 2 und 3 besitzen ei=wgeringere Breite als der Rollenkörper
1, so daß beiderseits der Packerringe die Laufflächen 4 vorhanden sind. Außerdem
befindet sich an der Berühungsstelle der beiden Packerringe miteinander die Nut
5.
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Wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, wird die Furchendruckrolle beim Einsatz
bis zu den Laufflächen 4 in den gelockerten Boden des Saatbettes gedrückt. Hierbei
bleibt der Boden unterhalb der nicht berührten Bodenoberfläche 6 und der Laufflächen
4 in einem lockeren Zustand, während er unter den schräg aufeinander zulaufenden
Außenwänden 7 der Packerringe 2 und 3 nach unten zunehmend verdichtet wird und unterhalb
der Auflageflächen 8 seinen dichtesten Zustand innerhalb der gelockerten Bodenschicht
erreicht. Zwischen den beiden Packerringen 2 und 3 entsteht durch die Nut 5 im Boden
der angedrückte Erddamm 9, welcher verhindert, daß auch bei unter der Furchendruckrolle
erfolgender lockerer und getrennter Zuführung von Dünger in die vom ersten Packerring
2 gedrückte Furche und vorn Saatgut in die vom zweiten Packerring 3 gedrückte Furche
Dünger- oder Samenkörner in die jeweils andere Furche gelangen können.
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Bei der Furchendruckrolle nach Fig. 2 sind auf einem gleichen Rollenkörper
1 die beiden einstückig hergestellten Packerringe 10 und 11 aufgepreßt, vor denen
der erste Packerring 10 eine im wesentlichen
dreieckig. Porm ud
einen größeren Durchmesser aufweist als der mit der breiten Auflagefläche 12 versehene
zweite Packerring 11.
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Zwischen den beiden Packerringen 10 und 11 befindet sich wiederum
die Nut 5, welche im Einsatz den angedrückten Erddamm 9 im Boden hinterläßt.
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Da die beiden Packerringe 10 und 11 die gleiche Breite wie der Rollenkörper
1 aufweisen, dringen sie im Einsatz nicht tiefer als die Furchendruckrolle nach
Fig. 1 im Boden ein, wobei allerdings breitere und tiefere Furchen im Boden entstehen,
die eine Nacharbeit durch besondere Zustreichelemente erforderlich werden lassen.
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Im übrigen wird der unter der Bodenoberfläche 6 im lockeren Zustand
befindlich Boden durch die Packerringe in gleicher Weise wie beim AusfUhrungsbeispiol
nach Fig. i im nach unten zunehnden Maße verdichtet, wobei sich unter der abgerundeten
Außenkante i3 des ersten Packerringes 10 die größte Verdichtung ergibt.
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Infolge der breiten Auflagefläche 12 des zweiten Packerringes 11 eignet
sich diese Purchendruekrolle auch zur Einbringung von Saatgut in Breitsaat, ganz
gleich, ob das Saatgut vor oder hinter der Furchendruckrolle dem Bereich der für
dieses bestimmten und vom zweiten Packerring 11 erzeugten Furche zugeführt wird.
Ferner soll der Dünger hinter der Furchendruckrolle in die von dem ersten Packerring
10 eingedrückten tieferen Furche zugeführt werden, so daß er sich an der untersten
Stelle der Furche im Boden befindet und dort schnell aufgelöst werden kann.
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Bei dem in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weist die Furchendruckrolle
den aus Stahlblech hergestellten Rollenkörper 14 auf, auf dem der im Querschnitt
dreieckige und nach außen
spitz zulaufende erste Packerring 15
sowie der mit der breiten uflagefläche 16 versehene zweite Packerring 17 befestigt
sind, wobei beide Packerringe aus einem Stück bestehen. Ferner ist die Auflagefläche
16 in Richtung auf den ersten Packerring 15 nach innen geneigt, wodurch im wesentlichen
die gleiche Wirkung wie durch die Nut 5 der Furchendruckrolle nach den Fig. nd 2
erreicht wird. Außerdem sind die Packerringe 15 und 17 schmaler als der Rollenkörper
14, so daß beiderseits der Packerringe die Laufflächen 4 vorhanden sind. Schließlich
ist die äußere Kante 18 des ersten Packerringes leicht abgerundet.
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Im Einsatz entstehen ungefähr die gleichen und nach unten sich verstärkenden
Verdichtungen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bzw. hinsichtlich der
Laufflächej4 nach Fig. 1. Wiederum ist die vom ersten Packerring 15 gebildete Furche
zur Einbringung von Dünger und die vom zweiten Packerring 17 gebildete Furche zur
Einbringung von Saatgut vorgesehen.
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Die Furchendruckrolle nach Fig. 4 besteht aus dem gleichen Rollenkörper
14, einem ersten Packerring 19 und einem zweiten Packerring 20. Während der erste
Packerring 19 ebenfalls einen dreieckigen und nach außen spitz zulaufenden Querschnitt
besitzt, wobei die äußere Kante 21 eine Schneide aufweist, ist der zweite Packerring
20 mit der breiten Auflagefläche 22 ausgestattet, dessenDurchmesser an der Anschlußstelle
23 am ersten Packerring 19 größer als auf der Seite ihrer äußeren Eänte*24 ist.
Auch ist die Art der zu erreichenden Bodenverdichtung von der Bodenoberfläche 6
aus gesehen im wesentlichen so, wie sie vorab geschildert wurde. Wiederum ist die
von dem ersten Packerring 19 eingedrückte Furche für den Dünger, die vom zweiten
Packerring 20 gebildete Furche für
das Saatgut vorgesehen. Auf
die besonderen Vorteile dieser Ausführung wurde ebenfalls einleitend bereits ausführlich
hingewiesen.
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Bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Purchendruckrolle mit dem langen walzenartigen Rollenkörper 25 ausgestattet,
auf dem mehrere Packerringe 19 und 20 nach Fig. 4 in einem seitlichen Abstand zueinander
angeordnet sind, wobei die offenen Mantelflächen des Rollenkörpers als Lauffläche
4 dienen. Um diesen Abstand und damit bei gleicher Arbeitsbreite auch die An,zXhl
der Packerringe 19 und 20 verändern zu können, befindet sich auf dem Rollenkörper
25 die mit einer Vielzahl von Bohrungen 26 ausgestattete Schiene 27, während die
Packerringe 19 und 20 mit der im Querschnitt dieser Schiene angepaßten Nut 28 versehen
sind. Die seitliche Arretierung der Packerringe 19 und 20 erfolgt hierbei mit Hilfe
der durch die den gewünschten entsprechenden Bohrungen 26 gesteckten Schrauben 29,
die mit einem Vierkantkopf 30 ausgestattet sind, dessen eine Fläche sich außen am
Rollenkörper 25 anlegt. Hierdurch bedarf es keines zweiten Werkzeuge wenn die Mutter
31 zur Veränderung der Abstände zwischen den Packerringen gelöst und anschließend
wieder festgezogen werden müssen. Im übrigen können die Packerringe 19 und 20 paarweise
so dicht zueinander auf dem Rollenkörper angeordnet sein, daß eie entsprechend den
mit Punkt-Strich-Linie wiedergegebenen Packerringen 19 und 20 aneinander anliegen.
Hierdurch entsteht sowohl für den Dünger als auch für das Saatgut ein Minimalreihonabstand,
welcher der Breite jeweils eines Paares von Packerringen 19 und 20 entspricht und
mit dem auch die für windreiche Gegenden extremsten Forderungen erfüllt werden können.
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Die gesamte Furchendruckrolle ist nun über die Lager 32 lösbar am
Rahmen 33 angeordnet, der mit Hilfe von nicht dargestellten Anbauelementen in bekannter
Weise an der zur Kombination mit der Furchendruckrolle vorgesehenen Maschine angebaut
werden kann.